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Alt 28.07.2017, 16:19   #1
Tintenklecks
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Tintenklecks
Standard Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Hallo Leute.

Erstmal meine Vorgeschichte:
Ich habe seid 3 oder 4 Jahren Probleme in BEIDEN Händen. Ich war schon bei allen möglichen Ärtzten. Ich bin vor etwa anderthalbn jahren an beiden Händen Operiert worden. Die Schmerzen haben nicht nachgelassen, sondern haben sich in dieser Zeit lediglich verändert. Die Ärtzte haben keinen Plan was los ist. Und ich bin verzweifelt. Ich brauche ständig und bei allem die Hilfe von meinem Freund.

Ich weiß nicht zu welchen Ärtzten ich gehen soll, und auch nicht, was ich tun soll. Und deshalb kommt langsam in meinen Kopf, das ich vielleicht eine Erwerbsminderungsrente Beantragen sollte.

Jetzt meine frage: Was für Unterlagen könnten die alles von mir sehen wollen? Wie läuft der Antrag ab?


Bitte verzeiht es mir, das ich so Kurzangebunden Schreibe, aber selbst das Tippen am PC bereitet mir schmerzen.

Liebe Grüße
Tintenkleks
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Alt 28.07.2017, 17:20   #2
Goldfield
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Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Hallo,
Einen Antrag kannst du auf der Webseite der DRV runterladen oder nimmst Telefonisch/Schriftlich Kontakt auf und lässt dir einen zusenden.

Ohne Diagnose wird es aber schwer, selbst mit Diagnose ist es schwer eine Rente zu erhalten, ich nehme an du warst auch nicht zur Reha, es heißt Reha vor Rente, natürlich gibs Ausnahmefälle, das sind aber schwerwiegende "Fälle"

Bevor du einen EM Antrag stellst, solltest du mit deinem Hausarzt und Fachärtzte reden, letzteres falls vorhanden, wie diese das sehen und ob die deinen Antrag voll unterstützen, das ist wichtig das die deinen Antrag unterstützen.

Von Vorteil wäre es sicherlich auch, wenn du vorher deswegen einige Zeit Krankgeschrieben bist.

Der Ablauf von deiner Seite her wäre Antrag stellen, Befund/Arztberichte die du hast direkt mitsenden, wenn nicht vorhanden empfehle ich diese zu Besorgen.
Mehr musst erstmal nicht von deiner Seite aus tun, wenn die DRV noch was möchte wird die DRV sich melden.

Aber ehrlich gesagt, wenn noch keine Diagnose steht und ohne Reha sehe ich kaum eine Chance, daher solltest du vorher über eine Reha nachdenken und abwarten wie diese verläuft, vielleicht empfehlen die von dort eine EM Rente, die wissen dort sicherlich auch zu welchen Ärtzten.

Grüße
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Alt 28.07.2017, 17:40   #3
Tintenklecks
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Tintenklecks
Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

@ Goldfield Danke für deine Antwort.

Ich habe meine Ausbildung abbrechen müssen, als das mit meinen Händen losging. Ich habe noch eine weile bei meinen Eltern gelebt. Als ich mit meinem freund zusammen gezogen bin habe ich angefangen mich krankschreiben zu lassen. Das ist fast anderthalb jahre her.
Der Artzt, der meine Hände Operiert hat ist inzwischen sogar schon der Meinung, das es irgendwas sein könnte, was die Moderne Medizin noch nicht kennt. Wie soll ich da eine Diagnose liefern?

Wie soll ich mit diesen Schmerzen einen Beruf bestreiten, wenn ich nichtmal meinen Alltag gebacken bekomme? Und wie soll ich eine Diagnose liefern, wenn die Ärtzte keinen plan haben? Die Schreiben immer nur "Tendovaginits" auf. Meiner erkenntnis nach heißt das bei mir so viel wie "ich-hab-keine-ahnung-was-sie-hat-und-was-ich-machen-soll".

LG
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Alt 28.07.2017, 17:45   #4
Goldfield
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Goldfield Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Ich mein mich dran erinnern zu können das Tendovaginits schonmal im Zusammenhang mit meiner damaligen Sehnenscheidentzündung gelesen zuhaben, kann mich da nun aber irren.

Zum Rest ich glaub dir das ja, nur wird die DRV das wohl nicht so einfach"hinnehmen"schon gar nicht ohne Reha, eine Rente heutzutage zu erhalten ist wirklich schwer.

Wie gesagt ich würde zuerst über eine Reha nachdenken, letztendlich muss du das aber natürlich wissen.
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Alt 28.07.2017, 18:06   #5
AsbachUralt
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Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Zitat von Tintenklecks Beitrag anzeigen
Ich habe meine Ausbildung abbrechen müssen,

Erfüllst Du dann überhaupt die Versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine EM-Rente?
In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorliegen.
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Alt 28.07.2017, 18:46   #6
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Hallo Tintenklecks,

Zitat:
Ich habe seid 3 oder 4 Jahren Probleme in BEIDEN Händen. Ich war schon bei allen möglichen Ärtzten. Ich bin vor etwa anderthalbn jahren an beiden Händen Operiert worden.
Dann besorge dir zunächst mal die OP-Berichte, da muss ja zumindest drin stehen was gemacht wurde und aus welchen diagnostischen Gründen ... die operieren ja nicht mal so "auf Verdacht" ...

Zitat:
Die Schmerzen haben nicht nachgelassen, sondern haben sich in dieser Zeit lediglich verändert. Die Ärtzte haben keinen Plan was los ist. Und ich bin verzweifelt. Ich brauche ständig und bei allem die Hilfe von meinem Freund.
Dann warst du offenbar noch nicht bei den richtigen Ärzten, welche Fachrichtungen waren denn das bisher ?

Vielleicht kannst du ja hier ein paar Hinweise finden ...

https://www.dg-h.de/

Zitat:
Ich weiß nicht zu welchen Ärtzten ich gehen soll, und auch nicht, was ich tun soll. Und deshalb kommt langsam in meinen Kopf, das ich vielleicht eine Erwerbsminderungsrente Beantragen sollte.
Wenn ich deinen nächsten Beitrag lese scheinst du noch sehr jung zu sein, da sollte ja im Vordergrund stehen die Ursachen und die richtige Behandlung zu finden und nicht statt dessen "vielleicht in Rente zu gehen" ...

Zitat:
Jetzt meine frage: Was für Unterlagen könnten die alles von mir sehen wollen? Wie läuft der Antrag ab?
Hast du denn überhaupt schon Ansprüche erworben auf eine EM-Rente, die bekommt man ja nur wenn man schon einige Zeit gearbeitet und in die Rentenkasse was eingezahlt hat ?

Zitat:
Bitte verzeiht es mir, das ich so Kurzangebunden Schreibe, aber selbst das Tippen am PC bereitet mir schmerzen.
Bist du auch schon mal bei einem Schmerztherapeuten gewesen damit, hast du Einschränkungen der Beweglichkeit (der ganzen Hand/ einzelner Finger) oder ist es ein Schmerz der "keiner bestimmten Stelle oder Stellung" der Hand, der Hände zuzuordnen ist ... ?

Tun beide Hände (immer) gleich weh, nur bei bestimmten Belastungen oder auch wenn du nichts weiter machst ... das sollte doch zunächst mal zu klären sein ... es muss ja nachweisbare Gründe für die OPs gegeben haben ...

Zitat:
Ich habe meine Ausbildung abbrechen müssen, als das mit meinen Händen losging. Ich habe noch eine weile bei meinen Eltern gelebt.
Was für eine Ausbildung war denn das, war dieser Beruf dein Wunsch oder eher nicht, letztlich braucht man die Hände natürlich bei jeder Arbeit ... aber es klingt schon etwas "eigenartig" und kann auch ganz andere Ursachen haben ...

Zitat:
Als ich mit meinem freund zusammen gezogen bin habe ich angefangen mich krankschreiben zu lassen. Das ist fast anderthalb jahre her.
Bist du denn noch irgendwo angestellt, wie bist du aktuell krankenversichert, eine AU-Bescheinigung alleine (ohne Krankengeld-Anspruch) bringt ja ansonsten kein Geld in die Kasse und das machen auch die KK in der Regel nicht lange mit, wenn keine gezielte Behandlung erfolgt.

Zitat:
Der Artzt, der meine Hände Operiert hat ist inzwischen sogar schon der Meinung, das es irgendwas sein könnte, was die Moderne Medizin noch nicht kennt. Wie soll ich da eine Diagnose liefern?
Na-Ja, wenn man dich operiert hat muss ja irgendwas gemacht worden sein, weil es was gab was man operieren sollte, vielleicht solltest du dir dazu wirklich mal eine andere Meinung einholen ... besorge dir unbedingt die OP-Berichte von der Klinik, vielleicht wurde ja auch was "kaputt-operiert" ...

Das klingt alles sehr merkwürdig, gerade mit solchen Arzt-Aussagen würde ich etwas neugieriger umgehen.

Zitat:
Wie soll ich mit diesen Schmerzen einen Beruf bestreiten, wenn ich nichtmal meinen Alltag gebacken bekomme? Und wie soll ich eine Diagnose liefern, wenn die Ärtzte keinen plan haben? Die Schreiben immer nur "Tendovaginits" auf.
Das ist weder eine unbekannte Krankheit, noch irgendwas nicht "Erkennbares" ... das ist eine Sehnenscheiden-Entzündung ... wie weit da OP hilfreich sein können ist mir selbst nicht bekannt, aber das gab es schon immer und manche Menschen haben eine hohe Neigung dazu, dass es immer wieder (bei Überlastungen) dazu kommt.

Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) | Apotheken Umschau

Zitat:
Meiner erkenntnis nach heißt das bei mir so viel wie "ich-hab-keine-ahnung-was-sie-hat-und-was-ich-machen-soll".
Dann solltest du dir schnellstens einen anderen Arzt suchen und dich mal selbst mehr für die Behandlungs- und Heilmöglichkeiten interessieren, es dürfte sehr schwierig werden deswegen eine EM-Rente zu bekommen (sofern du überhaupt schon eine bekommen kannst, aus deinen Beitragszeiten bei der DRV) .

Gerade bei orthopädischen Problemen sind zunächst mal ALLE medizinischen Möglichkeiten zu nutzen, den Zustand wenigstens zu bessern, was wurde denn sonst bisher gemacht dafür (von KG bis Handgelenkstützen vom Sanitätshaus), eine OP sollte da (wahrscheinlich) eher die letzte Maßnahme sein, denn Entzündungen kann man nicht "weg operieren" ... die können immer wieder überall im Körper stattfinden.

Du suchst deine Lösungen in der falschen Richtung, es wird dir auch mit einer EM-Rente nicht besser gehen, wenn du keine ordentliche Behandlung für deine gesundheitlichen Probleme suchst und findest.

Ob du bereits eine (orthopädische) Reha von der DRV bekommen kannst ist schwer einzuschätzen aber die kann man auch bei der Krankenkasse beantragen, dann wird sich das spätestens herausstellen wer wirklich dafür zuständig ist bei dir.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2017, 21:26   #7
MissRuhrpott
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MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott
Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Hallo Tintenklecks,
ich kann deine Verzweifelung gut verstehen,und ebenso daß in Dir jetzt der Gedanke an eine Rente aufkeimt.

Aber wie Doppeloma schon anmerkte,wird es Dir mit einer Rente gesundheitlich auch nicht besser gehen,daher wäre es wirklich besser,
du steckst weiterhin Deine Energie in die Suche nach medizinischer Hilfe.

Die ist Dir zwar im Moment etwas abhanden gekommen,aber nach langer erfolgloser Arzt- und Therapiesuche ist es eine ganz normale Reaktion,
daß man verzweifelt ist und einfach mal feststeckt.
Aber da kommst Du auch wieder raus,und daß Du hier z.B anfragst ist ein guter Anfang dafür!

Aus eigener guter Erfahrung möchte ich Dir die Anregung geben,einmal bei einem Arzt Deines Vertrauens nach einem Rezept für Ergotherapie zu fragen.
Die Indikation ist bei der Ausprägung Deiner Beschwerden auf jeden Fall gegeben.
Bevor Du jetzt (wieder?) zig Ärzte abklapperst,wäre das ein guter Ansatzpunkt.
Bei der Auswahl solltest Du aber darauf achten,daß die Praxis Therapeuten mit einer Weiterbildung für Handtherapie beschäftigt.

Dort kann man wahrscheinlich Deine Beschwerden lindern,und Dir u.a. auch Hilfsmittel verordnen (z.B. Orthesen,falls Dir die Ruhigstellung bekommt).
Hinzu kommt,daß gut ausgebildete Ergo über ein ausgezeichnetes Anatomie- und Krankheitswissen verfügen.
So kann Dir evtl. auch geraten werden,zu welchem Facharzt Du noch gehen könntest,oder konkreter,was dahinter stecken könnte.
Auch nicht zu verachten ist der Umstand,daß man dort auch mal 'jammern' kann ohne schlechtes Gewissen,das tut einfach auch mal nur gut.

Ich habe selbst seit ca.15 Jahren u.a. Rheuma mit Einschränkung beider Hände und bin (leider) erst vor 2,5 Jahren zur Ergo gekommen,
und möchte meine Thera nicht mehr missen

Irgendwo da draußen ist wer,der Dir helfen kann,ganz bestimmt
__


MissRuhrpott ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2017, 06:31   #8
BillyBoy
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BillyBoy
Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Ich kenne dein Problem nur zu gut. Leide selbst seit mehr als 10 Jahren an einer chronischen Sehnenscheidenentzündung die bis in die Arme, Schultern, Brust und Rücken zieht.

Alltägliche Aufgaben wie z.b. Staubsaugen oder Spülen fallen da sehr schwer.

Warst du schon bei einem Neurologen? Wurden die Nerven im Arm/Hand schon durchgemessen?

Und was wurde bei dir operiert? Karpaltunnel-Syndrom (CTS) ?

Grüsse
BB
BillyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2017, 10:01   #9
Tintenklecks
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Tintenklecks
Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

@missruhrpott
Die Ergotherapie ist eine tolle idee! Schienen hab ich bereits, ich trage sie auch sehr offt, auch wenn ich sie manchmal nicht ab kann. Meine Hände Ziehen inzwischen manchmal in die Schultern hoch, Meine Ellenbogen schmerzen inzwischen auch Regelmäßig.
Gibt es irgendwas, was dir Linderung verschafft? Bei mir helfen schmerzmittel wie Ibu oder Parazetamol garnichts. Kühlung bringt nur bei extremen (heul-) schmerzen was, ansonsten nichts.
Ich hab seid neuestem ein Gefühl der Erschöpfung in meinen Händen. Als wäre man lange zeit gewandert und die Beine wollen nicht mehr. Kennst du das auch?

@billyboy
Ja, beim Neurologen war ich 2 mal (bei verschiedenen), die Nerven scheinen vollkommen in takt zu sein.

Rheuma ist auch schon abgeprüftworden... Gicht... Borreliose (der erste gedanke von meinem Artzt) Ich weiß scohn garnicht mehr, was noch alles. Der Rheumatologe hat sich unterm Ultraschall auch meine gesammte Hand angesehen - Nichts.

Hab etwa in nem Monat für beide Hände einen Termin, mal sehen, was die da so schönes sieht.
Tintenklecks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2017, 10:47   #10
Tica
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Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

@Tintenkleks

Das mit der Reha würde ich auf jeden Fall auch in Betracht ziehen, wenn Du wirklich Rente beantragen willst.

Ansonsten empfehle ich Dir dies hier: Zentren für seltene Erkrankungen - Research for Rare

Frage mal Deinen Arzt, wie er darüber denkt. Würde vor der Reha vielleicht mehr Sinn machen.
Tica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2017, 11:24   #11
MissRuhrpott
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MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott
Standard AW: Tipps zur Erwerbsminderungsrente - Langjährige Probleme mit BEIDEN Händen

Hallo Tintenklecks,
ich nehme aufgrund meiner Erkrankungen eine ganze Reihe an Medikamenten.Darunter täglich auch zwei NSAR (die stärker wirken als Ibu und Paracetamol,statt dessen könnte ich auch Gummibärchen essen,gleicher Effekt,nur leckerer ) + Novamintropfen.

Da gibt es für Dich noch haufenweise Möglichkeiten,besprich das mal mit Deinem Arzt.Bei längerer Einnahme von NSAR ist allerdings zusätzlich ein Magenschoner angebracht,viele Ärzte beachten das schon,aber längst nicht alle.
Bei tätsächlich nachgewiesener chronischer Entzündung kann man evtl. auch mal einen Kortisonstoss in Tablettenform ansetzen.Zunächst sollten aber stärkere NSAR versucht werden,um Schmerzen und evtl Entzündungen zu lindern.

Das wäre auch ein guter Einstieg zur Ergotherapie.
Dort wird passiv sowie aktiv mit Dir gearbeitet,weshalb eine Linderung schon wegen aktiver Übungen Sinn macht.

Erschöpfung in den Händen kenne ich auch.Ich weiß noch immer nicht warum das so ist,kann das aber mittlerweile akzeptieren.Dann haben die eben mal Pause....

Meine Orthesen trage ich so wenig wie möglich,aber so oft wie nötig.
Ich kann die auch nicht immer gut ab,besonders im Sommer ist das schwierig.
Das mit dem Kühlen kann ich auch gut nachvollziehen,zudem ist das auch nicht immer machbar.Bei meinen Gelenken ist es auch generell so,daß die Beschwerden wieder da sind,sobald ich nicht mehr kühle.

Da man mit schmerzenden Händen immer eine Schonhaltung einnimmt,ist es kein Wunder,wenn sich die Schmerzen im Verlauf auch auf die Ellenbogen und Schultern ausweiten.Das aufzuzeigen und zu verbessern ist mit ein Teil der Ergo.

Mir hilft mein Gesamtkonzept aus Medikamenten,Orthesen,Ergotherapie und letztlich der Einsicht darauf zu achten,meine Hände nicht zu überlasten.Wobei ich aber noch mehr Baustellen habe,für die meine Medis und Ergo gleichermaßen wichtig sind.

Gehe das mit der Ergo auf jeden Fall an,und lass Dich bloß nicht abwimmeln Mancher Arzt ziert sich da schonmal,aber es gibt ja nicht nur einen
__


MissRuhrpott ist offline   Mit Zitat antworten
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