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Start > > -> sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 22.07.2017, 18:26   #1
JAMBALAJA
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JAMBALAJA
Standard sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Hallo zusammen


Krankheitbild:
1.Wirbelsäulenleiden, Bandscheibenvorfälle HWS, BWS, LWS, Wirbelsäulenverkrümmung, anhaltendes Scherzsyndrom
2.Cronischer Tinitus
3.Lungenempysem, Atemwegserkrankung ( COPD )
4.Schulter Arm Syndrom, operiertes Karpaltunnelsyndron
5 Chronische Kopfschmerzen und Schwindel
6.Hüftgelenkfunktionsstörung beidseitig
Ich wurde zum zweiten mal zum Gutachten gerufen


erste Gutachten AA Medizinischer Dienst Gutachter Facharzt für orthopädie 12.07.2016 unter 3 Stunden , nicht vermittelbar für 6 Monate.


Das jetzige Gutachten war am 17.05.2017 AA Medizinischer Dienst Gutachter Facharzt für Chirurgie.


Gutachten ergebnis wurde mit mir besprochen und ausgehändigt am 15.07.2017.


Der Arzt war auf Ärger aus , der Arzt wollte meine Begleitung ablehnen obwohl ich ihm das Urteil von OLG Hamm in der Hand gedrückt habe, der Arzt fragt mich jedes mal ob das mein Betreuer wäre, ich antwortete nein, wie gesagt das ist meine begleitung, weiter sagte ich ihm wir können das jetzt hier auch abbrechen,


dann hatte er ihn doch zugelassen, meine begleitung musste sich Ausweisen ! Wir haben ein sehr gutes Gesprächsprotokoll und Untersuchungsprotokoll erstellen könne.


Ich musste trotz einschränkung mich wiederholt überdehnen für denn Arzt, so das ich nach der Untersuchung Höllische schmerzen hatte und meine Behandelten Arzt aufsuchen musste.


Laut Gutachten 6 Stunden und mehr, leichte Körperliche Arbeiten, Mittelschwere und schwerre Arbeiten sollten auf Dauer nicht abverlangt werden,
auch ist der Arzt nicht auf weitere Erkrankungen eingegangen, nur auf Funktionsstörungen der Hals, Brust und Lendenwirbelsäule ?

heist für mich könnte man aber von mir verlangen


Nun möchte ich gerne gegen dieses Gutachten Einspruch erheben ist das möglich ?


Lieben Dank voraus für Antworten
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Intoleranz und Gewalt enden dort, wo Respekt beginnt

Geändert von JAMBALAJA (22.07.2017 um 18:56 Uhr)
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Alt 22.07.2017, 20:00   #2
en Jordi
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Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Zitat von JAMBALAJA Beitrag anzeigen
Nun möchte ich gerne gegen dieses Gutachten Einspruch erheben ist das möglich ?
Hallo! Nein, leider nicht, da ein Gutachten kein rechtsmittelfähiger Verwaltungsakt ist. Du könntest vielleicht versuchen, eine Beschwerde zu schreiben.

Wenn man dir Dinge abverlangt, die du auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen nicht machen kannst, kannst du dich zum einen krankschreiben lassen, zum anderen den Rechtsweg bestreiten, wenn es etwa zu einer unpassenden Eingliederungsvereinbarung kommt.
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Alt 23.07.2017, 08:50   #3
Dark Vampire
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Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Bei den vielen Leiden insbesondere der WS (ich nehme an Skoliose und/mit Hyperkyphose) frage ich mich, hast du eine Reha gemacht? Wenn ja steht dort auch drin wie und was du machen kannst also eben so wie das Gutachten des Arbeitsamtes aussieht, nur hat das von der DRV höhere Gewichtung. Wenn nein , dann würde ich mal schleunigst ne Reha beantragen und dann schauen was dabei rauskommt ;)
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Alt 23.07.2017, 09:36   #4
JAMBALAJA
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JAMBALAJA
Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Guten Morgen

Danke für die Antworten

Ja ich war 2013 zur Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Psychosomatik und Innere Medizin nach 4 Wochen wurde ich dort auf weiteres Krank entlassen, bis ich ausgesteuert wurde.
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Alt 23.07.2017, 09:40   #5
Goldfield
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Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Moin JAMBALAJ,
Kann mich da nur en Jordi und Dark Vampire anschliessen, dazu auch mitteilen das er offenbar gar nicht auf alle Krankheiten einging bzw Bewertet wurden.
Auch würde ich in Frage stellen woher innerhalb eines Jahres die Wunderheilung kommt das man wieder voll Arbeitsfähig ist, da insbesondere COPD unheilbar ist, im Gegenteil es sich trotz zig Medikamente verschlimmert bis hin zum Ableben, scheinbar weiß das dieser Chirug nicht oder wollte es nicht wissen.
Bist du in Fachärtztlicher Betreuung? ( Das ist wichtig )
Würde mit deinen Ärtzten Reden und denen das Gutachten zeigen.

Dazu frag ich mich immer wie ein Orto.oder Chirug eine COPD Bewerten kann, erst recht wenn ein Lungenemphysem vorliegt, Speziell bei dieser Krankheit würde ich auf einen Lungenfacharzt bestehen.
Habe selber COPD III und Lungenemphysem bei mir gehts nichts mehr, bin auf vielen Seiten bzw Foren wo es um die Krankheit geht geht, weiß also nicht nur aus meiner Erfahrung auch von anderen, das bereits ab COPD II mit ausgeprägtem Emphysem schon Ende sein kann was das Berufsleben betrifft, jenachdem wie stark das Emphysem ausgeprägt ist ob da bereits Sauerstoffpflicht besteht.Klar gibs auch welche wo da noch Arbeiten können, je nach Beruf, spätestens aber bei COPD III und ausgeprägtem Emphysem ist beim Großteil Ende mit Arbeiten.
Weiß ja nicht welche Stufe du hast und ob ausgeprägtem Emphysem.

Falls du noch nicht in Reha warst ( oder schon länger her ist würde ich erneut in eine Reha gehen ) , würde ich darüber nachdenken wie DarkVampire schrieb, aber darauf achten das die Rehaklinik die bedeutsamen Krankheiten wie Knochen und Lunge abdeckt.
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Alt 23.07.2017, 10:11   #6
JAMBALAJA
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JAMBALAJA
Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Hallo! Nein, leider nicht, da ein Gutachten kein rechtsmittelfähiger Verwaltungsakt ist. Du könntest vielleicht versuchen, eine Beschwerde zu schreiben.

Wenn man dir Dinge abverlangt, die du auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen nicht machen kannst, kannst du dich zum einen krankschreiben lassen, zum anderen den Rechtsweg bestreiten, wenn es etwa zu einer unpassenden Eingliederungsvereinbarung kommt.
Das mit der Beschwerde ist eine gute Ide, und eine Kopie werde ich zum OLG Hamm schicken.
OLG Hamm – Beschluss ist auch für Leistungsberechtigte wichtig

Sollten Betroffene die Situation erleben, dass ihnen bei einem Untersuchungstermin eine Begleitung (ein Beistand) verwehrt wird, so können sie unter Berufung auf diesen Beschluss des OLG Hamm ihr gutes Recht durchsetzen. Da der Beschluss des OLG Hamm für unanfechtbar gestellt wurde, müssen ihn auch die JobCenter, Arbeitsagenturen und Amtsärzte akzeptieren.
Wer trotzdem Probleme hat, sein Recht durchzusetzen, kann sich gerne an eine unseren offen und freien Rechtsberatungen wenden. Dort wird man ihm kompetent weiterhelfen.
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Intoleranz und Gewalt enden dort, wo Respekt beginnt
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Alt 23.07.2017, 10:27   #7
JAMBALAJA
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JAMBALAJA
Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Zitat von Goldfield Beitrag anzeigen
Moin JAMBALAJ,
Kann mich da nur en Jordi und Dark Vampire anschliessen, dazu auch mitteilen das er offenbar gar nicht auf alle Krankheiten einging bzw Bewertet wurden.
Auch würde ich in Frage stellen woher innerhalb eines Jahres die Wunderheilung kommt das man wieder voll Arbeitsfähig ist, da insbesondere COPD unheilbar ist, im Gegenteil es sich trotz zig Medikamente verschlimmert bis hin zum Ableben, scheinbar weiß das dieser Chirug nicht oder wollte es nicht wissen.
Bist du in Fachärtztlicher Betreuung? ( Das ist wichtig )
Würde mit deinen Ärtzten Reden und denen das Gutachten zeigen.
Fachärztlich bin ich in behandlung, Orthopäde,Neurologe, Internisten Schmerztherapeut, HNO, Pneumologen,Hausarzt was mich erstaunt hat da ich die Schweigepflichtentbindung unterzeichnet habe, und der Arzt nur die Sachen auf seinem Tisch liegen hatte, die ich in einen verschlossenen Umschlag beigefügt habe.

Das Lungenemphysem ist laut Befund 15mm bis auf Atemaussetzer in der Nacht
Ich werde die Woche einen Ärztemarathon machen !
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Geändert von Doppeloma (23.07.2017 um 14:29 Uhr) Grund: Zitatcode korrigiert
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Alt 23.07.2017, 10:52   #8
Goldfield
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Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Das ist nichts neues, das die nur das auf dem Tisch liegen haben was man selbst zusendete.
Geht auch ganz anders, bei meiner Frau zb.unsere HÄ und Orthopäde war sich nicht ganz sicher ob nun Rheuma vorliegt oder nicht und wenn ja welches oder was anderes, das JC wollte ein Gutachten, extra mitgeteilt das wenn das Gutachten erst nachdem Termin der schon in Kürze im Rheuma Krankenhaus am XX.XX.2016 anstand, da vorher unsinnig da keine genaue erstellte Diagnose, die SB trug das auch vor uns in den PC ein, kurze Zeit später hatte meine Frau die Einladung zum Mediz.Dienst beim AA im Briefkasten natürlich vor dem Termin im KH.
Als Höhepunkt stand dann noch drin es wird ein Psychologes Gutachten empfohlen, meine Frau hatte noch nie was mit der Psyche und wurde auch bei der Untersuchung nichst von erwähnt, war bei der Untersuchung dabei.
Nebenbei erwähnte er dann noch im Gutachten, das man auch erstmal den Termin im KH abwarten müsste

Wir haben dann beim Persönlichen Gespräch zur SB gesagt und schriftlich natürlich, das wir mit dem Gutachten nicht einverstanden sind, da zu diesem Zeitpunkt nicht feststand ob eine gesicherte Diagnose vorliegt wo wir im Vorfeld bereits drauf hinwiesen, auch wurde nicht auf andere Diagnosen eingegangen, seitdem nichts mehr von der SB gehört weder eine Einladung für eine EGV noch sonstwas.


Ich würde das Gutachten erstmal mit deinen Ärtzten besprechen und dann Stellung beziehen zu dem Gutachten, das Arzt A dieses anders sieht und Arzt B das anders sieht, nicht alles Bewertet wurde usw.
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Alt 23.07.2017, 15:21   #9
Doppeloma
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Frage AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Hallo JAMBALAJA,

Zitat:
erste Gutachten AA Medizinischer Dienst Gutachter Facharzt für orthopädie 12.07.2016 unter 3 Stunden , nicht vermittelbar für 6 Monate.
Das jetzige Gutachten war am 17.05.2017 AA Medizinischer Dienst Gutachter Facharzt für Chirurgie.
Gutachten ergebnis wurde mit mir besprochen und ausgehändigt am 15.07.2017.
Mich würde mal interessieren, mit welcher Begründung du zu diesen Gutachten geschickt wurdest, ich nehme an du bist auch durchgehend (seit wann) AU geschrieben ???

Denn die Beurteilungen des ÄD haben ja keine Wirksamkeit bei der KK z.B. weil sie dort gar nicht gemeldet und registriert werden als offizielle Krankheitszeiten ...

Was konkret erwartest du denn selbst vom ÄD, letztlich wird eine ÄD-Festellung zur wahrscheinlich dauerhaften "Erwerbs-Unfähigkeit" (also UNTER 3 Stunden Erwerbsfähig) dafür sorgen, dass man dich versucht in die Sozial-HILFE (SGB XII) abzuschieben.

Auch wenn du das bisher also nicht als "positiv" empfinden kannst, nimmt dich dieses "Gutachten" erneut aus der Vermittlung, bietet dem SB aber zunächst keine weiteren Möglichkeiten, weil deine Erwerbsfähigkeit nicht (dauerhaft) komplett angezweifelt wird.

Darüber kann man sich nun aufregen, wenn es egal ist vielleicht ins SGB XII abgeschoben zu werden (denn diese Feststellung des ÄD für vorerst weitere 6 Monate verhindert das im Moment noch) oder mal überlegen, ob eine erneute Reha oder sogar EM-Rente zu beantragen eine Option sein kann.

Deine gesundheitlichen Probleme könnten ja dafür inzwischen durchaus als "ausreichend" von der DRV angesehen werden ...

Für das JC (und den ÄD) ist es eigentlich egal welche konkreten Beeinträchtigungen nun dafür sorgen, dass du aktuell nicht vermittelbar bist, die "theoretische" Hoffnung auf Besserung ist eigentlich im Moment nur zu deinem "Nutzen" darin aufgenommen worden.

Ich würde mich also schwer hüten dagegen vorgehen zu wollen, auch die Ärzte beim ÄD können nicht "aus ihrer Haut" und müssen versuchen es "beiden Seiten" Recht zu machen, wenn sie noch etwas menschliches / ärztliches Mitgefühl haben, ist das auch eine "Gratwanderung", so schätze ich deinen Eindruck von dem Arzt etwas anders ein ...

Chirurgen sind da generell ein eigenes Völkchen und haben oft eine sehr "ruppige Art" an sich ...
Bei den Untersuchungen schädliche Bewegungen / Forderungen abzulehnen liegt allein in deiner Hand, das sollte man dann klar sagen DAS GEHT NICHT und da wird der Arzt dann mit leben müssen ... es gibt durchaus auch Grenzen der Mitwirkung (§ 65 SGB X) bei ärztlichen Untersuchungen.

Man muss sich keine Schmerzen selbst zufügen oder vom Arzt zufügen lassen ...
Aber das geht mit dem "Blick von draußen" auch leichter als wenn man selbst in dieser Situation steckt, das Ergebnis (das Gutachten) ist also gar nicht zu deinem "Schaden" ausgefallen ... verschafft dir (wahrscheinlich) die nötige Ruhe für (wenigstens) die nächsten 6 Monate, für länger darf der ÄD das gar nicht beurteilen ...

Du schreibst von einer Reha im Jahr 2013, ist dir dieser Bericht bekannt und welche Prognosen hat man denn dort für deine gesundheitliche (und damit auch berufliche) Zukunft gestellt ???

Vielleicht hast du dazu schon mal irgendwo was geschrieben, ich erinnere mich gerade nicht daran.
Diese Reha liegt ja nun schon länger zurück und so kann ich mich den Vorschreibern nur anschließen, die dir anraten erneut eine Reha zu beantragen, die könnte ja auch in eine EM-Rente "umgedeutet" werden, wenn die DRV das nicht mehr für sinnvoll hält.

Oder ist das KEINE Option für dich, weil du keinen Anspruch auf eine Geldrente von der DRV haben würdest ... dauerhaft weiter ALGII zu beziehen (ohne wirkliche Aussichten mal wieder arbeiten zu können) kann ja eigentlich auch nicht die erstrebenswerte Zukunft für dich sein.

Beim JC dürfte man nun mal verpflichtet sein die Erwerbsfähigkeit immer wieder zu überprüfen, denn die ist (mit mindestens 3 Stunden "theoretischer" Erwerbsfähigkeit "irgendwann" mal wieder) nun mal eine Grundvoraussetzung ALG II erhalten zu können.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 23.07.2017, 22:40   #10
JAMBALAJA
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JAMBALAJA
Standard AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo JAMBALAJA,

Mich würde mal interessieren, mit welcher Begründung du zu diesen Gutachten geschickt wurdest, ich nehme an du bist auch durchgehend (seit wann) AU geschrieben ???
erneute Feststellung

Zitat:
Was konkret erwartest du denn selbst vom ÄD, letztlich wird eine ÄD-Festellung zur wahrscheinlich dauerhaften "Erwerbs-Unfähigkeit" (also UNTER 3 Stunden Erwerbsfähig) dafür sorgen, dass man dich versucht in die Sozial-HILFE (SGB XII) abzuschieben.
Ich erwarte dass es keine widersprüche gibt in dem Gutachten, zB Leichte körperliche Tätigkeiten vollschichtig in Tageslicht ausgeführt werden, ( und im gleichen Atemzug ), Mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeit sollte auf Dauer nicht abverlangt werden ?
das heißt für mich dass es möglich ist, was ist Dauer 15 Minuten Mittelschwere oder 30 Minuten schwer , 1 Stunde

Zitat:
Was konkret erwartest du denn selbst vom ÄD, letztlich wird eine ÄD-Festellung zur wahrscheinlich dauerhaften "Erwerbs-Unfähigkeit" (also UNTER 3 Stunden Erwerbsfähig) dafür sorgen, dass man dich versucht in die Sozial-HILFE (SGB XII) abzuschieben.
...........
Darüber kann man sich nun aufregen, wenn es egal ist vielleicht ins SGB XII abgeschoben zu werden (denn diese Feststellung des ÄD für vorerst weitere 6 Monate verhindert das im Moment noch) oder mal überlegen, ob eine erneute Reha oder sogar EM-Rente zu beantragen eine Option sein kann.
werde ich mit dem Knappschaftsältesten mal besprechen

Zitat:
Für das JC (und den ÄD) ist es eigentlich egal welche konkreten Beeinträchtigungen nun dafür sorgen, dass du aktuell nicht vermittelbar bist, die "theoretische" Hoffnung auf Besserung ist eigentlich im Moment nur zu deinem "Nutzen" darin aufgenommen worden.
wechen Nutzen ? Die Beeinträchtigungen habe ich von Jahrelange schwere Körperliche Arbeit bekommen, und jetzt soll ich froh sein Almosen zu bekommen

Zitat:
Ich würde mich also schwer hüten dagegen vorgehen zu wollen, auch die Ärzte beim ÄD können nicht "aus ihrer Haut" und müssen versuchen es "beiden Seiten" Recht zu machen, wenn sie noch etwas menschliches / ärztliches Mitgefühl haben, ist das auch eine "Gratwanderung", so schätze ich deinen Eindruck von dem Arzt etwas anders ein ...
Das ist oftmals das Problem, wenn jemand sowas liest haben manchen gleich Angst sich zu wehren, ich hüte mich vor niemandem und es kann nicht sein das son Arzt der Wahrscheinlich im Ruhestand ist so mit Patienten umgeht

Zitat:
Chirurgen sind da generell ein eigenes Völkchen und haben oft eine sehr "ruppige Art" an sich ...
Bei den Untersuchungen schädliche Bewegungen / Forderungen abzulehnen liegt allein in deiner Hand, das sollte man dann klar sagen DAS GEHT NICHT und da wird der Arzt dann mit leben müssen ... es gibt durchaus auch Grenzen der Mitwirkung (§ 65 SGB X) bei ärztlichen Untersuchungen.
Weshalb sollte ich sowas ablehnen ? er ist Facharzt und hätte davon ausgehen müssen dass es für mich folgen hat,

Zitat:
Man muss sich keine Schmerzen selbst zufügen oder vom Arzt zufügen lassen ...

Du schreibst von einer Reha im Jahr 2013, ist dir dieser Bericht bekannt und welche Prognosen hat man denn dort für deine gesundheitliche (und damit auch berufliche) Zukunft gestellt ???
ja ist mir bekannt, und weicht erheblich von diesem Gutachten ab, letzte Tätigkeit darf ich nicht mehr ausüben, Rehabilitation ins Berufsleben

Zitat:
Diese Reha liegt ja nun schon länger zurück und so kann ich mich den Vorschreibern nur anschließen, die dir anraten erneut eine Reha zu beantragen, die könnte ja auch in eine EM-Rente "umgedeutet" werden, wenn die DRV das nicht mehr für sinnvoll hält.
Werde ich mit meinen behandelnden Ärzten besprechen

Zitat:
Oder ist das KEINE Option für dich, weil du keinen Anspruch auf eine Geldrente von der DRV haben würdest ... dauerhaft weiter ALGII zu beziehen (ohne wirkliche Aussichten mal wieder arbeiten zu können) kann ja eigentlich auch nicht die erstrebenswerte Zukunft für dich sein.
dauerhaft ALGII zu beziehen, das ist nicht mein Ziel
auch wenn es mit 50 Jahre schwer ist als Bergmann eine Job zu finden der Körperlich zu mir passt.

Zitat:
Beim JC dürfte man nun mal verpflichtet sein die Erwerbsfähigkeit immer wieder zu überprüfen, denn die ist (mit mindestens 3 Stunden "theoretischer" Erwerbsfähigkeit "irgendwann" mal wieder) nun mal eine Grundvoraussetzung ALG II erhalten zu können.
Ist ja auch in Ordnung dass sie es überprüfen, ich habe mit keinem Wort erwähnt dass ich nicht mehr Arbeiten möchte ! lieber heute als Morgen
vg
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Intoleranz und Gewalt enden dort, wo Respekt beginnt

Geändert von Doppeloma (25.07.2017 um 00:17 Uhr) Grund: Bitte NICHT in Voll-Zitaten farbig antworten !!!
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Alt 24.07.2017, 13:59   #11
saurbier
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Hallo JAMBALAJA,

Zitat:
Ich erwarte dass es keine widersprüche gibt in dem Gutachten, zB Leichte körperliche Tätigkeiten vollschichtig in Tageslicht ausgeführt werden, ( und im gleichen Atemzug ), Mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeit sollte auf Dauer nicht abverlangt werden ?
das heißt für mich dass es möglich ist, was ist Dauer 15 Minuten Mittelschwere oder 30 Minuten schwer , 1 Stunde
Nun wo ist denn da der Widerspruch?

Leichte körperliche Arbeit vollschichtig auszuführen, bedeutet ja nicht gleich das du kurzfristig auch mal mittelschwere Arbeiten verrichten könntest - eben diese jedoch nicht dauerhaft.

Zitat:
wechen Nutzen ? Die Beeinträchtigungen habe ich von Jahrelange schwere Körperliche Arbeit bekommen, und jetzt soll ich froh sein Almosen zu bekommen
Nun wer sagt denn das du jetzt froh sein kannst Allmosen zu bekommen. Selbst ALG-II ist kein Allmosen, sondern eine staatliche Grundsicherung für alle die eben keinen erworbenen ALG-I Anspruch mehr haben.

Zitat:
Weshalb sollte ich sowas ablehnen ? er ist Facharzt und hätte davon ausgehen müssen dass es für mich folgen hat,
irgendwie eine sehr merkwürdige Auffassung deinerseits. Da bist du doch so toll Informiert und kommst hier mit einem urteil des OLG-Hamm bezgl. einer Begleitperson, willst aber nicht deine Rechte bei der Mitwirkung einer Untersuchung kennen - sorry das vermag ich nicht zu glauben.

Schon alleine aus dem Grund nicht, daß ich mir niemals selbst schmerzen zufügen würde - ganz gleich wer sowas als Gutachter von mir verlangen würde -. Im übrigen sieht unsere Krankenbild so ziehmlich identisch aus bis auf COPD und noch weiterer Dinge bei mir. Ich käme da als chronischer Schmerzpatient nie auf die Idee mich zu überdehnen, alleine weil mir der Schmerz vorher einhalt gebieten würde.

Zitat:
ja ist mir bekannt, und weicht erheblich von diesem Gutachten ab, letzte Tätigkeit darf ich nicht mehr ausüben, Rehabilitation ins Berufsleben
Na ja 2013 und heute haben wir bereits 2017. Da dürften Abweichungen wohl nichts besonderes sein, vor allem weil die gesundheit bei solchen leiden wohl kaum besser wird. Berufliche Rehabilitation a) in deinem Alter und b) bei deinem erlehrnten Beruf dürfte eh nicht so einfach sein.

Zitat:
dauerhaft ALGII zu beziehen, das ist nicht mein Ziel
auch wenn es mit 50 Jahre schwer ist als Bergmann eine Job zu finden der Körperlich zu mir passt.
Tja das ist eben das Problem, daß unsere liebe Mutti Merkel immer wieder dem Volk mit ihrem Spruch "uns gings noch nie so gut wie heute" oder auch "wir hatten noch nie soviel Beschäftigte wie heute" allzugerne zu beschönigen versucht, um die Fakten um die Zahlen hinten hinunter fallen zu lassen.

In deinem Alter mit deinem erlehrnten Beruf ist wohl nicht mehr viel drin. Ich sitze nun seit 1998 zuerst mit einer BU-Rente und noch einem Halbtagsjob und nun seit 2012 mit einer vollen EM-Arbeitsmarktrente zu Hause. Zwischendurch hab ich noch 2mal 78Wochen AU mit anschließender Reha plus IRINA Programm und Widereingliederung hinter mir gebracht. Nicht zu vergessen das es in den ganzen Jahren gesundheitlich immer wieder eine neue Baustelle von diversen Ärzten gefunden wurde. Hab erst vor kurzem ein Rentenverlängerung erhalten und in dem Zusammenhang dann gleich mal 2 weitere Diagnosen geschenkt bekommen (Bluthochdruck -teils bis 240/100- und nebenbei noch Diabetis -zum Glück noch harr scharf an der Grenze dazu-.

Übrigens - mein Onkel war Hauer - und mein Patenonkel - Steiger - also ich deinen Job, den es so ja auch nicht mehr gibt weil alle Zechen schon bis auf - ich glaub mal nur noch eine oder zwei - ja dicht gemacht wurden. Berusperspektive - ja welche denn nun -.

Zitat:
Ist ja auch in Ordnung dass sie es überprüfen, ich habe mit keinem Wort erwähnt dass ich nicht mehr Arbeiten möchte ! lieber heute als Morgen
Tja das ist wohl bei vielen in unserer Situation eher Wunschdenken als realistisch anzusehen.

Was glaubst du denn wer dir mit all deinen gesundheitlichen Einschränkungen und deinem Alter eine realistische berufliche Perspektive bieten kann. Überlege mal, neben deinen gesundheitlichen Problemen wenn es wirklich klappen sollte noch 2 Jahre eine Schulbank drücken (Geistige Aufnahmefähigkeit bei all den ggf. vorliegenden Medikamenten) bis zu 10 Std./tägl. auf der Schulbank sitzen. Selbst wenn du dies schaffen solltest, na wer nimmt dich dann mit 52 als Berufsanfänger, wenn du mit massen an Bewerbern konkurieren mußt die halb so alt sind und als Anfänger für vielleicht 1.500,-€/Brutto zu arbeiten bereit sind.

Als Bergmann solltest du doch eigentlich eine gute Rente bekommen (mein Onkel zumindest bekam eine sehr gute nach seinem zertrümmerten Unterschenkel). Warum nicht der Weg und dann ggf. mit einem Minijob sich noch eine erträgliche Beschäftigung gesucht um unter Menschen zu kommen.

Ich persönlich hab den Weg beschritten, auch weil mir ja wegen meiner bescheidenen Rente nicht viel mehr übrig blieb und bin mit den zwei Stunden tägl. Arbeit am späten Nachmittag und einer ehrenamtlichen Betreuerstelle mehr als ausgelastet. Mehr bekäme ich auch gesundheitlich gar nicht mehr hin, leider.

Das beste dabei ist nun auch, daß ich das leidige Thema JC damit hinter mir habe, selbst wenn alle 3 bzw. nun auch mal 2 Jahre ein neuer Weiterbewilligungsantrag bei der DRV gestellt werden muß über dessen Ausgang der Entscheidung man eben abwarten muß.

Es ist eben wie es ist und wie Doppeloma hier oft genug sagt - wer wird schon mit ü55 und mehr denn wirklich noch von der AfA bzw. JC in eine sozialversicherungspflichte Teilzeitarbeit vermittelt - wohl nur Ausnahmen.

Vielleicht solltest du darüber auch mal nachdenken.

Vielleicht wäre dann ja eine neuerliche Reha mit anschließendem EMR-Antrag einfach der bessere Weg als sich über JC-Gutachten hin oder her zu ärgern.


Grüße saurbier
saurbier ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2017, 00:58   #12
Doppeloma
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Frage AW: sehr fragwürdiges Gutachten AA-Amtsarzt bitte um Hilfe

Hallo JAMBALAJA,

zunächst mal die dringende Bitte nicht farbig deine Antworten in Vollzitate einzufügen ...
Das erfordert ne Menge (unnötiger) Arbeit, um darauf noch wieder sinnvoll antworten zu können.

Du bist länger als ich hier angemeldet, da wäre es vielleicht mal angebracht richtiges Zitieren zu probieren ... damit solche umfangreichen Korrekturen nicht notwendig sind.

DANKESCHÖN

Zitat:
Ich erwarte dass es keine widersprüche gibt in dem Gutachten, zB Leichte körperliche Tätigkeiten vollschichtig in Tageslicht ausgeführt werden, ( und im gleichen Atemzug ), Mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeit sollte auf Dauer nicht abverlangt werden ?
das heißt für mich dass es möglich ist, was ist Dauer 15 Minuten Mittelschwere oder 30 Minuten schwer , 1 Stunde
Dazu wurde dir im Prinzip schon geantwortet, letztlich erwartet doch der ÄD aktuell (für die nächsten 6 Monate) gar nicht, dass du überhaupt irgendwo was machst, welcher Arbeitsschwere auch immer.

Zitat:
wechen Nutzen ? Die Beeinträchtigungen habe ich von Jahrelange schwere Körperliche Arbeit bekommen, und jetzt soll ich froh sein Almosen zu bekommen
Der "Nutzen" liegt aktuell darin, dass der SB keine Möglichkeiten hat dich ins SGB XII abzuschieben, obwohl du weiterhin nicht in Arbeit vermittelt werden kannst ... das wären dann "echte Almosen" ... und da kommt auch keiner so schnell wieder raus.

Du schätzt es völlig falsch ein welchem Zweck diese "Gutachten" überhaupt dienen sollen, die werden für das JC gemmacht und nicht um deine Gesundheitsprobleme irgendwie ändern zu können, egal ob die nun richtig erfasst wurden oder nicht.

Welchen Effekt für die Behandlung beim JC hatten denn die bisherigen "Gutachten" ... welchen Effekt hatten sie auf deinen Gesundheitszustand ???

Zitat:
Das ist oftmals das Problem, wenn jemand sowas liest haben manchen gleich Angst sich zu wehren, ich hüte mich vor niemandem und es kann nicht sein das son Arzt der Wahrscheinlich im Ruhestand ist so mit Patienten umgeht
Wogegen konkret willst du dich denn jetzt wehren, gegen die weitere "Verschonung" beim JC, genügt es dir nicht, dass deine behandelnden Ärzte wissen was mit dir los ist brauchst du die spezielle Anerkennung des JC-ÄD dafür ... das ändert doch NICHTS an den aktuellen Tatsachen ...

Zitat:
Weshalb sollte ich sowas ablehnen ? er ist Facharzt und hätte davon ausgehen müssen dass es für mich folgen hat,
Weil es dein Recht ist, ich denke du hast vor NIX Angst, warum lässt du dir dann solche Schäden von einem Arzt ohne Gegenwehr zufügen ???

Zitat:
ja ist mir bekannt, und weicht erheblich von diesem Gutachten ab, letzte Tätigkeit darf ich nicht mehr ausüben, Rehabilitation ins Berufsleben
Mehr hat aber die Knappschaft dann (in Folge der Reha-Erkenntnisse 2013) auch nicht gemacht, als dich mit "warmen Empfehlungen zu beruflicher Veränderung" wieder nach Hause zu schicken ...

Ich denke mal das ist nicht "besser" als bei der DRV wenn man aus der Reha entlassen wird als stark eingeschränkt (bisheriger Beruf / Tätigkeit UNTER 3 Stunden) aber ansonsten (am allgemeinen Arbeitsmarkt) Vollzeit Erwerbsfähig (mit 6 und mehr Stunden täglich).

Wenn es seit damals insgesamt deutlich schlechter geworden ist bei dir wäre ja eine erneute Reha vielleicht mal angebracht, denn berufliche Bildung hat man dir ja bisher offenbar auch nicht angeboten, nicht von der Knappschaft und noch weniger vom JC ...

Zitat:
dauerhaft ALGII zu beziehen, das ist nicht mein Ziel
auch wenn es mit 50 Jahre schwer ist als Bergmann eine Job zu finden der Körperlich zu mir passt.
Glaube ich dir gerne aber so richtig was eingefallen dazu (was du nun noch machen könntest) ist dir ja in den ganzen Jahren auch noch nicht ... das liegst ja nicht NUR an den "Anderen" ...

Mit inzwischen 50 Jahren (und jahrelang krank) dürften die Chancen am heutigen Arbeitsmarkt kaum noch besser werden, also wäre es doch vielleicht angenehmer sich mit der EM-Rente "anzufreunden", damit du aus dem Sozial-Leistungsbezug mal wieder raus kommen kannst.

Das kann ja durchaus auch noch eine Weile dauern, ich habe schon oft davon gelesen, dass die Knappschaft auch nicht so besonders gerne EM-Renten zahlen möchte aber du hättest ein Ziel vor Augen für das es sich zu kämpfen lohnt.
Dafür solltest du aber auch AU-Bescheinigungen über längere Zeiträume vorweisen können (die bei der KK registriert wurden), ob dich das JC regelmäßig aus der Vermittlung genommen hat (wegen der ÄD-Gutachten) wird die Knappschaft vermutlich nicht weiter interessieren.

Zitat:
Ist ja auch in Ordnung dass sie es überprüfen, ich habe mit keinem Wort erwähnt dass ich nicht mehr Arbeiten möchte ! lieber heute als Morgen
Bei laufendem Antrag auf EM-Rente wird der ÄD (normalerweise) NICHT mehr beauftragt, weil die Entscheidung der Knappschaft dann mehr Wert haben würde als das "JC-Gutachten" ... und zu einer EM-Rente darf man auch nebenbei arbeiten, wenn man mal den passenden "Minijob" gefunden hat ... und sich das gesundheitlich noch zutraut.

Das "JC-Gutachten" brauchst du aber nicht mit einreichen, bei der Antragstellung, das nehmen die Rentenversicherer sowieso nicht ernst ...

Mit deiner Aufregung über das aktuelle "Gutachten" kommst du jedenfalls keinen Schritt aus der Abhängigkeit vom JC heraus ... in eine Zukunft OHNE "ALGII-Almosen" ...

MfG Doppeloma
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