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Start > > -> Muß das Jobcenter auch die Kosten für eine "Nullbarriere-Wohnung" übernehmen, wenn ein WBS vorliegt?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 11.07.2017, 08:33   #1
zimtzickezickt
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Registriert seit: 16.01.2011
Ort: im Norden von D
Beiträge: 60
zimtzickezickt
Standard Muß das Jobcenter auch die Kosten für eine "Nullbarriere-Wohnung" übernehmen, wenn ein WBS vorliegt?

Liebe Forumsteilnehmer!

kurz:
Haushalt mit 2x Personen, davon
  • 1x Person mit 80% und G, B im SBA und Pflegegrad 4 und
  • 1x Person Alleinerziehend

Mein WBS wurde so formuliert:
"... berechtigt zum Bezug einer Wohnung mit einer Wohnfläche bis zu 65m2 oder 3 Wohnräume"

In meinem Wohnort ist lt. JC ein:
  • 2x Personenhaushalt berechtigt in eine 65m2 (Raumzahl nicht benannt)
  • 3x Personenhaushalt berechtigt in eine 80m2 (Raumzahl nicht benannt)
Frage:
  • Wonach muss sich den der WBS (§ 5 - Schein) richten?
  • Muß sich ein WBS auch an die vom JC anzuerkennende https://nullbarriere.de/wohnflaechen.htm richten?
herzlichen Dank
Eure Zicke!
zimtzickezickt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 08:37   #2
goodwill
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Benutzerbild von goodwill
 
Registriert seit: 09.04.2014
Beiträge: 1.718
goodwill goodwill goodwill goodwill goodwill
Standard AW: MB an Wohnraum für Schwerbehinderte

In den meisten Kommunen richtet sich die Wohnungsbehörde nach den für das JC maßgeblichen Richtwerten, damit der Betroffene nicht ewig hin und herrennen muss.
goodwill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 15:48   #3
zimtzickezickt
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Registriert seit: 16.01.2011
Ort: im Norden von D
Beiträge: 60
zimtzickezickt
Standard AW: Mehrbedarf an Wohnraum für Schwerbehinderte

Nach JC Rückfrage bezahlen diese, was das Wohnungsamt an m2 Wohnungsgröße anerkennt.

Daher muss ich mich wohl mit dem Wohnungsamt auseinander setzen, ist genau das was ich gerade dringend brauch!
zimtzickezickt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 17:30   #4
Curt The Cat
Redaktion
 
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Ort: in der Stadt mit x
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Standard AW: Muß das Jobcenter auch die Kosten für eine "Nullbarriere-Wohnung" übernehmen, wenn ein WBS vorliegt?

Moinsen zimtzickezickt ...

... ich war so frei und hab' mit Deinem Anliegen mal einen eigenen Faden eröffnet.



__

Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


-------------------------------
Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner pers. Meinung und Erfahrung, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar !
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Curt The Cat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 18:26   #5
bla47
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 31.05.2014
Ort: Leverkusen, Plattenbausiedlung am Stadtrand
Beiträge: 1.562
bla47 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Muß das Jobcenter auch die Kosten für eine "Nullbarriere-Wohnung" übernehmen, wenn ein WBS vorliegt?

Im übrigen gibt es mehrere Sorten Wohnungen:
barriereARM ( Altengerecht, ohne DIN Norm = selber ansehen ob geeignet )
barriereFREI nach DIN Norm
rollstuhlgerecht nach DIN Norm
bla47 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2017, 16:47   #6
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.315
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Ausrufezeichen AW: Muß das Jobcenter auch die Kosten für eine "Nullbarriere-Wohnung" übernehmen, wenn ein WBS vorliegt?

Hallo zimtzickezickt,

Zitat:
Daher muss ich mich wohl mit dem Wohnungsamt auseinander setzen, ist genau das was ich gerade dringend brauch!
Du schreibst oben von bestehenden Pflegestufen, da solltet ihr auch die Pflegekasse mit einbeziehen, dort gibt es auch Unterstützungsmöglichkeiten "zur Verbesserung des Wohnumfeldes".

Auch finanzielle Mittel (Zuschüsse) für einen Umzug in Behindertengerechten Wohnraum können über die Pflegekasse beantragt werden.

https://www.pflege-durch-angehoerige...eduerftigkeit/

Bin da selbst noch in der Orientierungs-Phase (wegen Antrag Pflegegrad für Männe und Mitteln für Bad-Umbau) und habe dabei diese sehr informative Seite entdeckt.

Der WBS an sich bedeutet ja nur generell den Anspruch auf eine "Sozial-Wohnung" zu haben, die vom Mietpreis her tragbar sein könnte, die konkrete Größe hängt dann sicher von den konkreten Bedingungen und Erfordernissen Behinderter ab.

Also nicht nur von den allgemeinen Vorgaben zur "Angemessenheit" beim JC oder Sozial-AMT, vielleicht solltest du dir mal Unterstützung beim nächsten Pflegestützpunkt holen, die soll es ja inzwischen überall geben.

Das JC wird euch sicher auch zunächst darauf verweisen (wollen) andere Quellen für die finanzielle Seite zu erkunden und zu nutzen.

Wir bekommen keine Sozial-Leistungen neben unseren EM-Renten aber solche Sachen können wir uns finanziell auch nicht leisten selber zu bezahlen ...

Daher bin ich auch schon auf der "Pirsch" weil Männe nicht mehr gut in die Badewanne kommt und noch schlechter wieder raus.
Darum sollte das besser umgebaut werden zur Dusche ... (um die 4000 €, die wir aber auch nicht über haben), die Genehmigung vom Vermieter wäre kein Problem (machbar ist es technisch auch) aber zahlen müssten wir das dann selber ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.08.2017, 14:57   #7
zimtzickezickt
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 16.01.2011
Ort: im Norden von D
Beiträge: 60
zimtzickezickt
Standard Annerkennung von MB Mehrwohnraum + m2 bei WBS?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe,

  • es gibt für uns nur den "normalen (für "gesunde") Wohnraum an m2
  • dafür wurde uns 1x Wohnraum, aber zu gleichen m2 gegenüber nicht behinderten Personenhaushalten mehr zu gesprochen.
Natürlich ist ein Wohnraum mehr zu gleichen Quadratmetern gegenüber gesunden Haushalten gerade für einen behinderten ein Witz.
Denn, der eine Wohnraum mehr, bedeutet im Umkehrschluss ja kleinere Wohnräume und das ist ja dann nicht behindertengerecht.

Auch wurde das Argument vorgebracht, dass es für einen zwei Personenhaushalt ja auch nur eine Bruttokaltmiete von 600€ gibt und ich in meiner Stadt nie eine 80m2 Wohnung zur Bruttokaltmiete von 600€ bekommen werde...

Ich kann das Argument des Wohnungsamtes nicht verstehen:
Weil uns blos eine Bruttokaltmiete von 600€ zusteht und ich für diese Summe keine 80m2 bekomme (so steht es auf der Nullbarriere...Seite)
bekomme ich nur die gleichen m2 wie jeder gesunde im zwei Personenhaushalt.

Ist das zu verstehen?
Wenn das Wohnungsamt mir schriftlich gibt, dass es keine uns zustehenden 80m2 Wohnung zu 600€ gibt, muß dann nicht an der Bruttokaltsumme geändert werden, anstatt mir die m2 zu kürzen?

wow, ich hoffe ihr versteht mein durcheinander...

Zicke
zimtzickezickt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2017, 15:47   #8
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 7.767
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Standard AW: Muß das Jobcenter auch die Kosten für eine "Nullbarriere-Wohnung" übernehmen, wenn ein WBS vorliegt?

Also nach meinem Informationsstand kannst Du, wenn esbehinderungsbedingt nötig ist (zum Bespiel Rollstuhl), sehr wohl ienen Zuschlag zur KdU bekommen (Mir spuken da 10 % im Kopf rum.)

Das grössere Problem dürfte allerdings sein, überhaupt eien barrierefreie Wohnung zu finden. Davon gibt es nämlich virl zu wenige.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
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