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Alt 16.06.2017, 17:23   #1
Lizard King
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Lizard King
Standard Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewillig?

Hallo wär kennt sich aus?

Habe von der Deutschen Rentenversicherung die Bewilligung für die Teilhabe am Arbeitsleben bekommen.

Werde aus dem Schreiben aber nicht schlau.

Auf der ersten Seite des Schreibens steht wir bewilligen Ihnen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben dem Grunde nach.

Art, Dauer und Umfang der Leistungen sind noch festzulegen.
Sie erhalten in Kürze weitere Mitteilungen von uns.

Soweit dachte ich alles klar, dann kommt die Tage noch ein Schreiben mit Termin beim Rehaberater oder ein Termin für eine Maßnahme zur Erprobung der Eignung für eine passende Umschulung.

Auf der zweiten Seite steht dann aber auf Ihren Antrag stellen wir Ihnen Leistungen zur Erlangung eines Arbeitsplatzes am Arbeitsleben in Aussicht.

Grundsätzlich erklären wir uns bereit, einen Eingliederungszuschuss an den Arbeitgeber zu leisten.

Was den jetzt Umschulung oder doch nur Eingliederungszuschuss?

Wer hatt Erfahrung mit der DRV und kann mir helfen bin für jede Antwort dankbar.
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Alt 16.06.2017, 17:29   #2
schlaraffenland
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

"Dem Grunde nach" bedeutet, dass die Art der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) noch nicht feststeht. Das kann bedeuten: Entweder bekommst Du eine Umschulung bewilligt oder eine Maßnahme, die Dich nicht mit einem Berufsabschluss qualifiziert.

Du musst jetzt warten, bis Du eine Einladung zu einem Termin bei Deinem Reha-Berater per Post bekommst. Der sagt Dir dann Näheres zur Art der LTA, die ihm für Dich vorschwebt. Du scheinst so ein Schreiben (so eine Einladung) aber schon bekommen zu haben.

Wahrscheinlich bekommst Du den Eingliederungszuschuss und dazu eine noch näher zu bestimmende LTA. So war es jedenfalls bei mir.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 16.06.2017, 17:40   #3
Lizard King
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Lizard King
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Danke für die Antwort.

Hab noch keine Einladung vom Reha-Berater bekommen.

Wie kommst du darauf und was ist mit dem Eingliederungszuschuss?

Was haben die von der DRV für Maßnahmen ist das der selbe Quatsch wie bei den Jobcentern?
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Alt 16.06.2017, 17:58   #4
Dark Vampire
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Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Mach dich nicht verrückt.
Ist Standardbrief bei Bewilligung LTA.

Automatisch bekommst du keinen Termin beim Rehaberater, melde dich dort und vereinbare nen Termin, Rest ist dann Verhandlungssache.

Idiotische Massnahmen wie beim JC gibts dort eher selten.

Falls eine Umschulung anstehen sollte wirst du natürlich getestet. Das kann kurz gehen wenn du schon einen bestimmten Beruf im Augenschein hast dann sind es meist 3 Tage. Wenn du noch rausfinden musst was du machen kannst oder willst dann sind es rund 4 Wochen wo du in verschiedene Bereich reinschnuppern kannst, zumeist dann in einem BFW. incl der Testungen dann ob du dafür geeignet bist.
Alles easy.

Aber beachte , Berufe die deinem Gutachten entgegenstehen werrden natürlich nicht gefördert.
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Alt 19.06.2017, 14:57   #5
Lizard King
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Lizard King
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

So habe jetzt mit der Rentenversicherung gesprochen.

Ergebnis es gibt keine Umschulung für mich die wollen mich mit einem Eingliederungszuschuss für den Arbeitgeber wenn ich den einen finden sollte abspeisen.

Also wieder einen Widerspruch einreichen.

Dann hab ich noch vom Jobcenter die Nachricht bekommen das ab jetzt die Reha Abteilung der AfA für mich zuständieg ist.

Das Jobcenter hat wohl eine Nachricht von der Rentenversicherung bekommen das die LTA also der Eingliederungszuschuss genehmigt wurde.

Wer hat Erfahrung mit der Reha Abteilung und was kommt da auf mich zu?

Können die mich jetzt z.B. an eine Leibude verschachern mit dem Eingliederungszuschuss?

Die Leibude würde sich ja freuen bekommt dann noch 50% vom Gehalt von der Rentenversicherung bezahlt zutrauen würde ich denen das!
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Alt 19.06.2017, 16:09   #6
Lizard King
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Lizard King
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Kann denn keiner weiter helfen?

Warum ist die Reha Abteilung der AfA zuständig haben die im Jobcenter keine oder gehört das zusammen.
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Alt 19.06.2017, 21:17   #7
Lizard King
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Lizard King
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Kennt sich da gar keiner aus?
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Alt 20.06.2017, 03:47   #8
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Hallo Lizard King,

Zitat:
So habe jetzt mit der Rentenversicherung gesprochen.
Hattest du einen Termin bei der Reha-Beratung oder hast du telefoniert ?

Zitat:
Ergebnis es gibt keine Umschulung für mich die wollen mich mit einem Eingliederungszuschuss für den Arbeitgeber wenn ich den einen finden sollte abspeisen.
Habe ich oben schon "befürchtet" ...

Zitat:
Auf der zweiten Seite steht dann aber auf Ihren Antrag stellen wir Ihnen Leistungen zur Erlangung eines Arbeitsplatzes am Arbeitsleben in Aussicht.
Grundsätzlich erklären wir uns bereit, einen Eingliederungszuschuss an den Arbeitgeber zu leisten.
Steht doch schon alles da, man muss es nur interpretieren können ... man erklärt sich "grundsätzlich bereit einen Eingliederungs-Zuschuss an einen AG zu leisten" ...

Darf ich fragen wie alt du bist, ab 45 + X bekommt man inzwischen keine Umschulung mehr bezahlt von der DRV, die wissen auch zu gut, dass der Umgeschulte danach weiter arbeitslos bleiben wird.

Man verspricht dir daher lieber einem AG Zuschüsse zu zahlen, der bereit ist dich "leidensgerecht" zu beschäftigen und einzuarbeiten "so wie du bist" ...

Das kenne ich von meinem Männe, der hatte das auch bewilligt bekommen, aber es hat KEINEN AG interessiert, sich diese Zuschüsse bei der DRV zu beantragen.

Das muss nämlich der AG machen und dann wird die DRV prüfen, ob das gesundheitlich "passen" kann, das muss ALLES passieren, ehe du einen Arbeitsvertrag dort unterschreiben darfst ... sonst gibt es NIX ...

Zitat:
Also wieder einen Widerspruch einreichen.
Kannst du dir sparen, man hat vielleicht einen Anspruch auf LTA aber welche Art der LTA dir bewilligt wird entscheidet NUR die DRV, daran kann nicht mal das Sozial-Gericht was ändern ...

Vermutlich hat sich deswegen Niemand getraut dir zu schreiben was man dir da bewilligt hat, es gibt durchaus schon Erfahrungen und Berichte dazu, wie wenig die Betroffenen damit wirklich anfangen können...

Zitat:
Dann hab ich noch vom Jobcenter die Nachricht bekommen das ab jetzt die Reha Abteilung der AfA für mich zuständieg ist.
Vermutlich hat dein JC keine eigene Reha-Abteilung, das wurde bei uns damals auch so gemacht als wir Hartz4 beantragen mussten, da waren wir schon im EM-Renten-Verfahren.

Unser JC vor Ort hatte keine Reha-Abteilung, da sollte uns die AfA "mitbetreuen" und die AfA hat sich (in fast 2 Jahren) nie bei uns gemeldet, hatten wir aber auch kein Interesse mehr dran, wir wollten ja die EM-Rente haben ...

Männe hatte diese LTA allerdings schon nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld bewilligt bekommen (sollte er statt Rente erst mal nutzen müssen), die AfA soll ja (angeblich) bei der Suche nach dem geeigneten Arbeitsplatz "helfen", dabei haben die nicht mal Arbeit für gesunde Arbeitslose.

Seine SB hatte auch keine Ideen und schickte ihn zum örtlichen Intergrations-Amt, dort bekam er dann den Stempel, dass er dort gewesen sei ... der Berater meinte nur zu ihm, sie könnten auch keine "Leidensgerechten Arbeitsplätze backen", was die von der AfA sich vorstellen ...

Beim JC hat man ihn dann damit in Ruhe gelassen, die haben ja darauf gewartet, dass die AfA sich "kümmern" wird ... für Weiterbildung auf AfA - Kosten besteht dann keine Chance mehr, dafür wäre ja die DRV zuständig (gewesen) und die haben ja den Eingliederungs-Zuschuss bewilligt...

Auch die gesamten JC-Maßnahmen werden letztlich aus dem Budget der AfA bezahlt ... was die nicht zahlen will, wird auch das JC NICHT bewilligen (können) ...

Zitat:
Das Jobcenter hat wohl eine Nachricht von der Rentenversicherung bekommen das die LTA also der Eingliederungszuschuss genehmigt wurde.
Vermutlich, aber du wärst auch selber verpflichtet diesen Bescheid vorzulegen, denn deine "Vermittlung" bei AfA oder auch JC hat sich nun zumindest danach zu richten, was die DRV dann als gesundheitlich "zumutbar" feststellen würde ...

Zitat:
Wer hat Erfahrung mit der Reha Abteilung und was kommt da auf mich zu?
Da kommt vermutlich GAR NICHTS auf dich zu, weil es keine passenden Arbeitsplätze / Arbeitgeber geben wird, für die von der DRV dann (nach der Überprüfung) auch die Zuschüsse genehmigt werden ...

Die werden nur für einen "leidensgerechten / versicherungspflichtigen" Vollzeit-Arbeitsplatz überhaupt gezahlt ...es soll sich ja lohnen für dich, dass du von dem Geld dann auch leben kannst.

Zitat:
Können die mich jetzt z.B. an eine Leibude verschachern mit dem Eingliederungszuschuss?
Ganz sicher NICHT, denn die DRV wird entscheiden was dir "zumutbar" ist, ehe eine Einstellung überhaupt erfolgen darf, sonst gibt es KEINE Zuschüsse (von der DRV) für deine Wiedereingliederung in Arbeit ...

ZAF kommen schon deswegen nicht in Frage dabei, weil du ja nicht bei der ZAF arbeiten wirst sondern in (verschiedenen) anderen Firmen eingesetzt werden sollst ... das entspricht NICHT den Vorgaben, die sich die DRV dafür vorstellt.

Die wollen ja (vom antragstellenden AG) genau wissen, was du dann dort machen sollst und ob das für dich gesundheitlich machbar wäre ...

Zitat:
Die Leibude würde sich ja freuen bekommt dann noch 50% vom Gehalt von der Rentenversicherung bezahlt zutrauen würde ich denen das!
Dann müsste dich die "Leihbude" DIREKT einstellen für ihr Personalbüro, als Leiharbeiter bekommen die keine Zuschüsse für dich, da ist ja dein wechselnder Einsatzort für die DRV nicht überprüfbar ...

Auch auf Minijobs brauchst du dich dafür NICHT bewerben, die sind ja nicht versicherungspflichtig, sogar AGH fallen aus, weil das überhaupt KEINE richtigen Arbeitsplätze sind, schon gar keine Versicherungspflichtigen.

Zitat:
Kann denn keiner weiter helfen?
Eigentlich nicht, im Prinzip wird denen dazu bei JC und AfA überhaupt NICHTS einfallen können, denn es wird IMMER erst von der DRV geprüft, ob es dafür die bewilligten AG-Zuschüsse überhaupt geben wird ...

Der DRV ist es herzlich EGAL ob es dir was bringt aber auch ob das den Arbeitsvermittlern (von JC und AfA) gefällt, zu deren Pech kann man dich mit diesem Bescheid nicht mal versuchen an das Sozial-AMT abzuschieben, denn die DRV hält dich ja NICHT für Erwerbsgemindert ... und will deine Eingliederung sogar großzügig unterstützen ...

Denk mal drüber nach, es bringt dir zwar NICHTS aber schaden kann es dir im Moment auch nicht ...

Natürlich steht es dir frei selber nach einem geeigneten AG Ausschau zu halten und wenn du viel Glück hast und einen findest der Interesse hätte dich einzustellen, dann kann er die Anträge an die DRV (NICHT an die AfA oder das JC) dafür stellen diese Zuschüsse zu bekommen, wenn er das durch hat soll er sich bei dir wegen Arbeitsvertrag melden ...

Persönlich habe ich aber noch nicht davon gehört, dass jemand dieses Glück hatte ... mein Männe bekam dann nach 4 Jahren "LTA-Bescheid" in der Form endlich die EM-Rente bewilligt ... immerhin hatte die DRV damit noch 4 Jahre seine Rente sparen können ... die AG-Zuschüsse hat sie auch noch gespart, denn die wollte Keiner haben.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2017, 14:53   #9
Lizard King
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Lizard King
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Danke für die ausführlichen Antworten.

Nein ich bin noch unter der Marke 45+ und ich war noch bei keinem Rehaberater.

Also muß das Jobcenter bzw. die Reha Abteilung der AfA mir einen Leidensgerechten Arbeitsplatz suchen denn es garnicht oder nur schwer zu finden gibt.

Dann dürfen die mich jetzt garnicht mehr an Zeitarbeitsfirmen vermitteln und müssen sich bei der Jobfindung an das Gutachten der DRV halten was Leidesgerecht ist und was nicht?

Oder lassen die von ihrem Amtsarzt ein eigenes Gutachten machen nach dem Motto (wesen Brot ich ess, desen Lied ich sing)?

Was ist mit Bildungsmaßnahmen wie z.B. Bewerbungstraining können die mich dann in solchen Kurse packen?
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Alt 20.06.2017, 15:59   #10
Doppeloma
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Cool AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

Hallo Lizard King,

Zitat:
Nein ich bin noch unter der Marke 45+ und ich war noch bei keinem Rehaberater.
Dann hält man dich (seitens der DRV) wohl gesundheitlich nicht für belastbar genug, um dir eine Umschulung anzubieten, denn letztlich ist diese Art der LTA schon irgendwie "die Vorstufe" zur EM-Rente, das wird die DRV natürlich nicht zugeben wollen.

Bei Männe war das ja ähnlich, eine Umschulung kam gar nicht mehr in Frage aber eine EM-Rente wollte die DRV auch noch nicht zahlen müssen und hat den 1. Antrag noch am SG dann hartnäckig ablehnen können ... er könne noch Vollzeit arbeiten und zur "Unterstützung" kann ein AG die LTA-Zuschüsse beantragen.

Allerdings war mein Männe zu der Zeit schon Ü 50 und hatte auch eine Komplett-Umschulung schon hinter sich (mit Ü 40) damals ... inzwischen ging das aber auch alles gesundheitlich nicht mehr.

Zitat:
Also muß das Jobcenter bzw. die Reha Abteilung der AfA mir einen Leidensgerechten Arbeitsplatz suchen denn es garnicht oder nur schwer zu finden gibt.
Genau RICHTIG erkannt ... "Leidensgerecht UND Versicherungspflichtig" in Vollzeit MUSS das sein und die DRV wird dann erst prüfen, ob das wirklich so ist, wenn der AG den Antrag auf die Zuschüsse stellt (bei der DRV) ...

Du selbst bist schon auch "verpflichtet" dich darum zu bemühen, einen solchen Arbeitsplatz zu finden, aber es wird auch für dich wohl keinen geben (können) wie für Tausende andere mit dieser LTA-Leistung auch nicht ...

Zitat:
Dann dürfen die mich jetzt garnicht mehr an Zeitarbeitsfirmen vermitteln und müssen sich bei der Jobfindung an das Gutachten der DRV halten was Leidesgerecht ist und was nicht?
Richtig, zur Not würde ich mich sogar bei der DRV beschweren, wenn das JC / die AfA versucht dich in was Falsches zu drängen, aber da kennen die ihre (gesetzlichen) Grenzen in der Regel ganz gut ...

Zitat:
Oder lassen die von ihrem Amtsarzt ein eigenes Gutachten machen nach dem Motto (wesen Brot ich ess, desen Lied ich sing)?
Der Amtsarzt vom JC / der AfA hat keine Möglichkeiten (während Laufzeit der LTA) die Einschränkungen aus dem DRV-Gutachten anders sehen zu wollen ... die sind nach § 44a SGB II an die Gutachten der DRV gebunden, die sind höherwertig, als das was diese "ärztlichen Dienste" feststellen könnten ...

Zitat:
(2) Die gutachterliche Stellungnahme des Rentenversicherungsträgers zur Erwerbsfähigkeit ist für alle gesetzlichen Leistungsträger nach dem Zweiten, Dritten, Fünften, Sechsten und Zwölften Buch bindend; § 48 des Zehnten Buches bleibt unberührt.
Hervorhebung von Doppeloma

Quelle

https://dejure.org/gesetze/SGB_II/44a.html

Zitat:
Was ist mit Bildungsmaßnahmen wie z.B. Bewerbungstraining können die mich dann in solchen Kurse packen?
Theoretisch ja aber sie werden es nicht tun, weil man dann lieber möchte, dass die DRV das im Rahmen deiner LTA bezahlen soll und die WOLLEN das aber auch nicht bezahlen, dann hätten sie ja Weiterbildung bewilligt und keinen AG-Zuschuss ...

Männe sollte am Anfang sogar seine Fahrtkosten zu den AfA-Meldeterminen dort einfordern, er bekäme ja schließlich LTA von der DRV ... die DRV-Berater haben nur gelacht ...

Das ging denen dann doch zu weit, denn die AfA hatte ihn eingeladen, nicht die DRV und so musste dann auch die AfA die selbst "bestellte Musike bezahlen" ... so reduzierten sich dann auch schnell die Einladungen zum Gespräch "über die berufliche Situation" (während er noch ALGI bekam nach der Aussteuerung) ... auf ein erträgliches Maß.

Beim JC hatten wir dann (wie schon erwähnt) überhaupt keine Meldetermine mehr, es wurde gemeinsam und relativ "geduldig" auf die EM-Rentenbescheide gehofft und gewartet.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 25.06.2017, 13:34   #11
Interesierter
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Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewil

@ Lizard King

Also was hast du für Ziele oder warum hast du einen LTA-Antrag gestellt? Dein Bewilligungsbescheid klingt nach Regionalträger. Ein Anrecht auf ein Beratungsgespräch beim Reha-Berater hast du immer. Falls du eine Us. willst solltest du die Gründe dafür mit dem Reha-Berater besprechen und ggf. dann die Kostenübernahme schriftl. beantragen. Nur so kannst du dann ggf. den Rechtsweg gehen. Da wir aber ihren beruflichen Werdegang nicht kennen, ist das hier reine Spekulation, ob eine Us. der einzige Weg zurück in das Erwerbsleben wäre. Vielleicht reichen ja auch rein integrative Maßnahmen usw... aus.

Manche Zeitarbeitsfirmen stellen zur Zeit auch gezielt Rehabilitaten ein, ich gehe mal wegen der langfristigen Föderungen aus. Randstad zum Beispiel hat ne eigene Abteilung die Rehabilitanden betreuen.

Solange Sie ein Fall der DRV sind werden sie in der Regel keine Angebote für Maßnahmen der AfA oder JC erhalten, höchstens für Maßnahmen die über ESF finanziert werden, da dort das Leitungsverbot nicht gilt.

@ Doppeloma

Eine EGZ kann auch bei einer Teilzeitbeschäftigung gezahlt werden durch den Reha-Träger. Die Tätigkeit muss nur sozialversicherungspflichtig sein.
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Alt 10.07.2017, 15:22   #12
Lizard King
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Lizard King
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewillig?

Das Randstad und Konsorten auch ein Stück vom Kuchen der Förderung von der Rentenversicherung abhaben möchten wundert mich jetzt garnicht.

Von denen möchte ich nicht betreut werden. Betreuung ist nur ein anderes Wort für Überwachung!

Der Rehaberater wird mir auch nichts anderes sagen außer das ich mit dem AG-Zuschuss versuchen soll eine stelle zufinden.

Und die Reha-Abteilung vom Jobcenter sagt sie können nichts für mich tun bzw. mir nichts anbieten solange der AG-Zuschuss von der Rentenversicherung läuft.
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Alt 11.07.2017, 12:32   #13
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bewilligt oder doch nicht bewillig?

@ Lizard King,

Zitat:
Das Randstad und Konsorten auch ein Stück vom Kuchen der Förderung von der Rentenversicherung abhaben möchten wundert mich jetzt garnicht.
Also ich persönlich glaube das mal kaum.

Ich hab mich 2013 bei diversen ZAF´s im örtlichen Umkreis beworben und von allen schon im ersten persönlichen Gespräch sofort eine Absage erhalten.

Da halfen auch die Fördermittel nichts. ZAF´s suchen Leute die zu jeder Tages und ggf. Nachtzeit arbeiten können und auch kräftig Überstunden machen. Keine gesundheitlich eingeschränkten die wohlmöglich nicht durchhalten oder besondere Anforderungen an den Arbeitsplatz stellen.

Und selbst heute noch bekomme ich mitunter telef. Anfragen ob ich denn noch eine Arbeit suche. Sage ich da ja und das ich aber Schwerb. bin, dann wünschen sie mir sofort alles gute für die Zukunft.

Klar würden die großen ZAF´s all zu gerne das Fördergeld mitnehmen, nur eben deren Auftraggeber nicht.

Sollten denn da wirklich mal Firmen auftauchen die tatsächlich solche Leute suchen (SchwerB etc.) dann werden die sich wiederum wohl kaum an eine ZAF wenden, die ja schon vorher das Geld der DRV (mit ihrem Arbeitsvertrag) abgegriffen haben.

Man überlege mal wieviel Geld der Staat für SchwerB etc. als Arbeitgeberzuschüsse so bereit stellt, was die AG nicht im geringsten Interessiert.

Nach § 90 SGB III kann der Zuschuss immerhin bis 70% und 60 Monaten Leistungsdauer und bei über 55jährigen sogar 96 Monaten Leistungsdauer in sich jährlich um 10% reduzieren Zahlungen bis auf 30% ergeben.


Grüsse saurbier
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