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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 13.06.2017, 05:05   #1
ready to hartz4
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ready to hartz4
Standard Belastungserprobung, jetzt Integrationsjahr, nur wo? ALG II für den Übergang?

Guten Morgen zusammen,

nach langer Arbeitslosigkeit und der Diagnose Depressionen (Kein Thema mehr) habe ich nun eine sog. "Belastungserprobung (drei Monate) hinter mich gebracht.

"Vollzeit" d.h. immer brav bis 16 Uhr, nicht früher gegangen etc. Rente kommt nicht in Frage, Umschulung leider auch nicht (da ich schonmal eine gemacht habe), also wird es ein "Integrationsjahr".

Ich komme aus dem Raum NRW und bin nach der Tagesklinik auf das BTZ (Berufs Trainingszentrum) aufmerksam geworden, war auf der Info Veranstaltung, habe alle Tests durchlaufen und beide Seiten waren zufrieden/ich hätte dort beginnen können (okay, lange Wegstrecke).
Die "Rente" hat es mir telefonisch auch bestätigt (genehmigt) mir aber zu einem anderen Unternehmen (A&I) hier vor Ort geraten.

Nun steht also fest das ich dieses Integrationsjahr machen soll. Inhaltlich mehrere Praktikas, mit dem Ziel auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Fachrichtung soll dann Büro werden (komme aus dem technischen Bereich), was für mich okay/von mir gewollt ist.

Nun frage ich mich WO ich dieses Jahr am besten mache?

Bei der A&I, bei der ich jetzt bin?
Alternativ bei der DEKRA, dort werde ich sehen zur Probe hin zu können oder beim BTZ, was laut Aussage A&I aber für mich gar nicht in Frage kommt!??? (Kann das sein???) BTZ sagt mir etwas anderes.

Ich werde, wie geschildert, sowohl bei DEKRA als auch beim BTZ nochmal Termine machen. Schließlich will ich die richtige Entscheidung treffen.

Könnt Ihr berichten oder etwas empfehlen?

Dann noch die Frage nach dem Geld.
Im Moment bekomme ich von der Rente Übergangsgeld. Da ich aller Voraussicht (Maßnahme endet am 30.06) nach NICHT am 01.07 etwas neues Anfange (ich sehe es nicht ein da jetzt unnötig etwas über das Knie zu brechen! Und es ist ja auch nicht klar wo ich hingehe/wann ich dann anfangen kann) werde ich wohl erstmal wieder zurück ins ALGII rutschen.

Geht das überhaupt? Mein letzter ALGII Antrag war bis Feb 2018 genehmigt. Reicht ein einfacher Verlängerungsantrag, oder muß ich nur Bescheidt geben das die Maßnahme beendet ist?

Für den Juli/August muß ich ja versichert sein und Geld bekommen. Ab spätestens September hoffe ich dann in (der richtigen) Maßnahme zu sein.

Ich danke euch vorab!

Gruß
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Alt 16.06.2017, 09:32   #2
ready to hartz4
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Standard AW: Belastungserprobung, jetzt Integrationsjahr, nur wo? ALG II für den Übergang?

Kennt sich da gar keiner aus?
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Alt 18.06.2017, 03:31   #3
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Belastungserprobung, jetzt Integrationsjahr, nur wo? ALG II für den Übergang?

Hallo ready to hartz4,

Zitat:
"Vollzeit" d.h. immer brav bis 16 Uhr, nicht früher gegangen etc. Rente kommt nicht in Frage, Umschulung leider auch nicht (da ich schonmal eine gemacht habe), also wird es ein "Integrationsjahr".
In welchen Beruf wurdest du da umgeschult und warum konntest du danach dann nichts damit anfangen ???
"Integrationsjahr" hört sich nach NIX an und wahrscheinlich wirst du am Ende auch nicht weiter sein, als jetzt aktuell ...

Oder welche Hoffnungen auf tatsächliche Integration und einen festen zukünftigen Arbeitsplatz hat man dir da gemacht ???

Zitat:
Ich komme aus dem Raum NRW und bin nach der Tagesklinik auf das BTZ (Berufs Trainingszentrum) aufmerksam geworden, war auf der Info Veranstaltung, habe alle Tests durchlaufen und beide Seiten waren zufrieden/ich hätte dort beginnen können (okay, lange Wegstrecke).
Klar die haben alle gerne genug Teilnehmer, damit ihre Daseinsberechtigung auch weiterhin bestehen bleibt ...

Zitat:
Die "Rente" hat es mir telefonisch auch bestätigt (genehmigt) mir aber zu einem anderen Unternehmen (A&I) hier vor Ort geraten.
Telefonische Bestätigungen sollte man IMMER auch schriftlich einfordern, was am Telefon so "erzählt" wird, ist oft nicht viel wert wenn man es schriftlich haben möchte ...

Zitat:
Nun steht also fest das ich dieses Integrationsjahr machen soll. Inhaltlich mehrere Praktikas, mit dem Ziel auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Das hast du inzwischen schriftlich bekommen, sonst steht da noch gar nichts fest und wie sollen dich diese Praktika in Arbeit bringen können, gibt es aussagefähige Erfolgs-Bilanzen zu dieser Maßnahme ???

Dass man dich da lieber vor Ort haben möchte ist nachvollziehbar, weniger Fahrtkosten und zudem soll ja (angeblich) aus so einem Praktikum dann mal ein Arbeitsplatz werden wenn man dich ausreichend "herumgereicht hat" am örtlichen Arbeitsmarkt.

Zitat:
Fachrichtung soll dann Büro werden (komme aus dem technischen Bereich), was für mich okay/von mir gewollt ist.
Das ist ja dann sehr sinnfrei dich ohne entsprechende Ausbildung in den Büro-Bereich bringen zu wollen, als was sollst du dort dann arbeiten können, es gibt doch schon genug ausgebildete Bürokaufleute, die keine Arbeit finden können ...

Als Praktikant (ohne Bezahlung) bist du dafür natürlich die bessere Wahl einfache Büro-Arbeiten zu erledigen, die AG am 1. Arbeitsmarkt wünschen allerdings eher mehr Fachkenntnisse und möglichst auch längere Berufserfahrung, ehe sie Jemanden fest einstellen für anspruchsvollere Büro-Aufgaben...

Zitat:
Nun frage ich mich WO ich dieses Jahr am besten mache?
Warum suchst du dir nicht einfach direkt einen Job wenn du dich wieder fitt genug dafür fühlst, glaubst du ernsthaft daran, dass dich so eine Maßnahme besser in Arbeit bringen könnte ... du verschenkst ein weiteres Jahr wo du (vielleicht) schon richtig Geld verdienen und Beiträge in die Kassen einzahlen könntest.

Zitat:
Bei der A&I, bei der ich jetzt bin?
Alternativ bei der DEKRA, dort werde ich sehen zur Probe hin zu können oder beim BTZ, was laut Aussage A&I aber für mich gar nicht in Frage kommt!??? (Kann das sein???) BTZ sagt mir etwas anderes.
Wenn ich schon die Namen dieser "Anbieter" lese, ahne ich dunkel warum dir noch Niemand geantwortet hat, wo genau du das dann machen sollst (nahe genug am Heimatort) wird vermutlich die DRV dann entscheiden ... die sollen das ja auch als "berufliche" Reha bezahlen (so verstehe ich das jedenfalls bisher) ...

Zitat:
Ich werde, wie geschildert, sowohl bei DEKRA als auch beim BTZ nochmal Termine machen. Schließlich will ich die richtige Entscheidung treffen.
Die "richtige" Entscheidung wird vermutlich NICHTS davon sein ... hast du dich schon mal im Maßnahme-Bereich durchgelesen, da findest du diese Anbieter (bundesweit) schnell wieder als MT für "Integrations-Maßnahmen" beim JobCenter ...

https://www.elo-forum.org/weiterbild...se-massnahmen/

Zitat:
Könnt Ihr berichten oder etwas empfehlen?
Berichte gibt es dort schon sehr viele und vor Empfehlungen werde ich mich schwer hüten ... das klingt (für mich) ALLES nicht danach auf diesem Wege in Arbeit zu kommen ...

Zitat:
Dann noch die Frage nach dem Geld.
Im Moment bekomme ich von der Rente Übergangsgeld.
Ich gehe mal davon aus, dass du durch die aktuelle Maßnahme keinen Anspruch auf ALGI erwerben konntest, damit kenne ich mich allerdings aktuell nicht mehr besonders gut aus, da ändert sich ja auch laufend was und meine Umschulung ist schon ziemlich lange her.

Zitat:
Da ich aller Voraussicht (Maßnahme endet am 30.06) nach NICHT am 01.07 etwas neues Anfange (ich sehe es nicht ein da jetzt unnötig etwas über das Knie zu brechen! Und es ist ja auch nicht klar wo ich hingehe/wann ich dann anfangen kann) werde ich wohl erstmal wieder zurück ins ALGII rutschen.
Dann bleibt wohl nur ALGII, besonders wenn du es schon vorher bezogen hast, dann ist doch dein "Übergangsgeld" auch nur "theoretisch" von der DRV, das wird doch übernommen, wenn man schon im ALG II-Bezug gewesen ist vor einer DRV-Reha-Maßnahme.

Zitat:
Geht das überhaupt? Mein letzter ALGII Antrag war bis Feb 2018 genehmigt. Reicht ein einfacher Verlängerungsantrag, oder muß ich nur Bescheidt geben das die Maßnahme beendet ist?
Dir wird wohl kaum was Anderes übrig bleiben, wie das konkret geregelt wird ist mir nicht bekannt, das wirst du wohl nur bei deinem zuständigen JC erfahren können, wie es finanziell jetzt für dich weitergehen kann.

Wahrscheinlich bekommst du aktuell (wegen der Reha-Maßnahme) noch den Mehrbedarf zusätzlich, das dürfte dann wohl ab Juli entfallen, zumindest bis die nächste Maßnahme tatsächlich beginnen wird.

Zitat:
Für den Juli/August muß ich ja versichert sein und Geld bekommen. Ab spätestens September hoffe ich dann in (der richtigen) Maßnahme zu sein.
Ich glaube du hast noch gar nicht begriffen, wie sehr man dich "auf den Arm nimmt" mit deinen ganzen "Maßnahmen" ... die dich angeblich in Arbeit bringen sollen / werden ...

Bei Bezug von ALGII bekommst du weiterhin ALGII, da gibt es KEIN reguläres Übergangsgeld mehr berechnet nach irgendeinem früheren Einkommen

Die AfA / JC und die DRV rechnen das zwar irgendwie untereinander ab, aber für dich bleibt es eigentlich immer das gleiche Geld, höchstens mal "aufgebessert" durch etwas "Mehrbedarf" wegen Teilnahme an einer Reha-Maßnahme zur beruflichen Bildung über die DRV.

Die DRV kann sich damit "schmücken", dass sie dir Reha-Maßnahmen bewilligt und ermöglicht hat, wenn du trotzdem keine Arbeit finden kannst sind die doch daran "ganz unschuldig" ...

Für die Arbeitsvermittlung ist schließlich die AfA und das JC zuständig ...

Alles Gute für dich ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 18.06.2017, 22:50   #4
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Standard AW: Belastungserprobung, jetzt Integrationsjahr, nur wo? ALG II für den Übergang?

Danke erstmal dafür.

Was ich jetzt machen kann/soll weiß ich aber nun noch immer nicht.
Ich bin ja selber extrem skrptisch (und pessimistisch) ob der z.B. DEKRA und die andere Nummer hat (trotz Psychologen etc.) mit Empathie mal gar nix am Hut. Ich fühle mich dort in der Tat schlicht nur "verwaltet".
Die schönung sämtlicher Statistiken ist mir bekannt und die Frage wiso gerade ich jetzt nen Büro Job bekommen soll ..... aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich denke nicht das ich die ganze Geschichte mal eben so canceln kann/darf.


"Warum suchst du dir nicht einfach direkt einen Job wenn du dich wieder fitt genug dafür fühlst,"

Sorry, aber da fühle ich mich jetzt etwas verarscht. Willst Du mich ärgern? Was soll das?

Laut der mir gegenüber getroffenen Aussagen ist das JC für mich aktuell nicht zuständig.

Ich frag hier auch nicht um wen zu ärgern, aus Faulheit/Dummheit oder weil ich langeweille habe.

Tut mir leid das ich gestört habe. :-(
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Alt 19.06.2017, 01:46   #5
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Belastungserprobung, jetzt Integrationsjahr, nur wo? ALG II für den Übergang?

Hallo ready to hartz4,

Zitat:
Was ich jetzt machen kann/soll weiß ich aber nun noch immer nicht.
Nun mal nicht gleich so ungeduldig und "beleidigt", ich habe mir die Mühe gemacht, weil es mir leid getan hat, dass du keine Antworten bekommen hast ...

Immerhin bist du auch nicht erst seit gestern hier angemeldet, da kann man doch mal in den passenden Bereichen nachlesen.
Hast du denn bisher in deiner Reha keine Betreuer/ Sozial-Arbeiter gehabt, die ja (eigentlich) dafür da sind, das "Wie geht es jetzt weiter" mit dir zu besprechen wenn du dazu Fragen hast ???

Zitat:
Ich bin ja selber extrem skrptisch (und pessimistisch) ob der z.B. DEKRA und die andere Nummer hat (trotz Psychologen etc.) mit Empathie mal gar nix am Hut. Ich fühle mich dort in der Tat schlicht nur "verwaltet".
Du wirst überall nur noch "verwaltet", wer länger raus ist aus dem Arbeitsmarkt kann sich (im Prinzip) inzwischen abstrampeln so viel er will und wird es immer schwerer haben einen AG zu finden, der ihn noch einstellen möchte.

Zitat:
Die schönung sämtlicher Statistiken ist mir bekannt und die Frage wiso gerade ich jetzt nen Büro Job bekommen soll ..... aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Wenn dir das alles schon bekannt ist, warum bist du dann gleich so eingeschnappt wenn man dir Klartext dazu schreibt, die Lösung deiner Probleme kann ich dir auch nicht anbieten, das habe ich aber oben schon geschrieben.

Meine Erfahrungen zu DRV-Umschulung liegen inzwischen fast 20 Jahre zurück, das Beste was ich dort als Ergebnis mitgebracht habe war mein 2. Ehemann ... in den Umschulungsberufen haben wir beide danach NIE Arbeit gefunden ... das ist also kein so neues Phänomen.

Mein Männe hat eine Umschulung als Bürokaufmann abgeschlossen, mit allem Pi-Pa-Po und IHK-Prüfung, aber er war nach der Ausbildung Mitte 40 und hatte keine Berufserfahrung ... "frisch Ausgelernte" kann man billiger, jünger und gesünder haben ...

Nach rund 150 erfolglosen Bewerbungen (bundesweit in ca. 6 Monaten nach dem Abschluss) hat er eine Stelle im Wachschutz angenommen, weil er keinen Bock mehr hatte weiter arbeitslos zu sein ...
Dank diesem "Hungerlohn" (in den letzten 10 Arbeitsjahren) ist seine EM-Rente "unterirdisch", nach 35 Arbeitsjahren könnte er davon aktuell nicht mal die Miete bezahlen.

Vielleicht kannst du jetzt besser verstehen, warum ich mit solchen "Pseudo-Maßnahmen" nichts am Hut habe, die heutzutage angeblich massenhaft Leute in Arbeit bringen sollen ... mir persönlich kann es eigentlich egal sein, ich brauche keine Arbeit mehr ... gehe aus der EM-Rente nächsten Sommer in die Altersrente.

Ich selbst habe zuletzt im CallCenter gearbeitet, das war auch nicht mein "Umschulungs-Beruf" ... aber das nur nebenbei, wenigstens hat man uns damals noch nicht mit solcher "Pseudo-Bildung" veralbert, wie es inzwischen überall gemacht wird.

Wir hatten wenigstens noch einen (eigentlich) anerkannten, neuen Berufsabschluss in der Tasche, hat uns aber auch nicht mehr in entsprechende Arbeit geholfen ...

Zitat:
Ich denke nicht das ich die ganze Geschichte mal eben so canceln kann/darf.
Hast du denn nun schon was schriftlich dazu (von der DRV) oder nicht, in der Regel sind Reha-Maßnahmen freiwillig, ich kenne diese konkrete Maßnahme nicht aber sie ähnelt wahrscheinlich vielen die im verlinkten Bereich beschrieben werden ... und die Einzigen die davon meist was haben werden sind die MT und die umliegenden AG bekommen kostenfreie "Aushilfen" (Praktikanten) zur Überbrückung von Personalengpässen "frei Haus geliefert" ...

Was sollst du mit so einem "Integrations-Zertifikat" später bei Bewerbungen anfangen oder glaubst du ernsthaft daran, dass du in einem Jahr (spätestens) dadurch in einer festen Anstellung sein wirst ...

Was soll denn da konkret mit welchem Ziel für dich stattfinden, weißt du das schon alles ganz genau, hast du das schriftlich bekommen ...???

Zitat:
"Warum suchst du dir nicht einfach direkt einen Job wenn du dich wieder fitt genug dafür fühlst,"
Sorry, aber da fühle ich mich jetzt etwas verarscht. Willst Du mich ärgern? Was soll das?
Warum sollte ich dich ärgern wollen, ich kenne dich doch gar nicht ...

Du schreibst oben, dass du deine gesundheitlichen Probleme als "erledigt siehst" (so kommt es jedenfalls rüber), warum willst du dann noch an dir "herumdoktern lassen" von irgendwelchen MT, anstatt dich selbst intensiv um einen Arbeitsplatz zu bewerben, der dich vielleicht interessieren könnte ...

Deine Vorstellung von einer (dauerhaften) Büro-Tätigkeit über diese Maßnahme sehe ich allerdings als illusorisch an, die Begründung dafür habe ich dir auch geschrieben und heute noch ein reales Beispiel zugefügt, was nach einer Komplett-Ausbildung passieren kann.

Ich hätte noch mehr davon zu bieten, denn mein einer Schwiegersohn hat auch auf Bürokaufmann umgeschult und bekam auch sehr schnell Arbeit danach (er war ja auch erst 25 Jahre alt), allerdings nur als "Leiharbeiter" in diversen CallCentern für viele, viele Jahre ...

Da fühlte er sich auch ziemlich verars**t, inzwischen ist er 40 geworden und wurde endlich in eine Firma fest übernommen, wo er tatsächlich (endlich) was als Bürokaufmann machen darf ... dort war er vorher schon fast 3 Jahre als Leiharbeiter eingesetzt, immer für 6 Monate "auf Probe" ...

Zitat:
Laut der mir gegenüber getroffenen Aussagen ist das JC für mich aktuell nicht zuständig.
Wer hat diese Aussagen getroffen und WER ist dann bitte zuständig für dich ???
Vermutlich weiß das hier auch Niemand, sonst hättest du schon Antworten dazu.

Ich kann das nur aus der gesetzlichen Theorie beantworten und da gibt es entweder ALGI oder ALGII und wenn man da schon drin war, bleibt es auch bei ALGII.

Ich war 2008 in DRV-Reha (med. Reha), da bekamen die Leute die bereits Hartz 4 bezogen haben auch weiter Hartz 4 während der Reha-Maßnahme ... ich selber bekam reguläres "DRV-Übergangsgeld" (nach meinem letzten Einkommen berechnet) weil ich noch Krankengeld-Anspruch hatte.

Wenn es keine Ansprüche an andere Leistungsträger ( KK/ AfA) mehr gibt, bleibt doch nur ALGII ... andere Regelungen sind zumindest mir nicht bekannt.
Kann ja sein, dass der gleiche Betrag dann (ab Beginn der Maßnahme) wieder als "Übergangsgeld" bezeichnet wird, immerhin will / muss die DRV ja auch ihre Reha-Leistungen irgendwie "belegen" können ...

Sorry, dass ich da nicht mehr ganz "durchblicke", ich beziehe inzwischen EM-Rente und habe damit direkt nichts mehr zu tun, aber ich kenne genug Leute wo das genau so abläuft ... = einmal im Hartz 4- Bezug gibt es erst wieder was Anderes wenn man mal wieder Versicherungspflichtig beschäftigt war ....

Warum sollte das bei dir nun anders sein, genau kannst du das nur bei den zuständigen Institutionen (DRV / JC) erfahren

Zitat:
Ich frag hier auch nicht um wen zu ärgern, aus Faulheit/Dummheit oder weil ich langeweille habe.
Tut mir leid das ich gestört habe. :-(
Das habe ich auch nicht angenommen, aber hier gibt es auch nur Selbsthilfe durch Erfahrungs-Austausch und viele konkrete Erfahrungen mit dieser Form von DRV-Reha gibt es offenbar nicht, dafür sind die gleichen Maßnahmen und Träger bei den JC nicht ganz unbekannt ... und dort etwa so hilfreich wie diese DRV-Maßnahme wahrscheinlich auch sein wird.

Mich "störst du nicht", ich haben Nachts nichts Besseres zu tun, als oft mal hier zu schreiben ... leider weiß ich aber auch nicht ALLES ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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