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Start > > -> Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 12.06.2017, 18:25   #1
kluska
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Registriert seit: 12.06.2017
Beiträge: 3
kluska
Standard Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Hallo zusammen,

ich bin heute beim Durchforsten des Internet auf dieses Forum gestoßen und hoffe, das mir jemand einige Fragen beantworten kann.

Vorab:
Im November 2014 wurde ich (47)krankgeschrieben, da bei mir eine Autoimunkrankheit vorliegt. Diese Diagnose wurde im Januar 2015 bei einer Uniklinik im Rahmen von Untersuchungen bestätigt.

Damals sagte man mir, wenn ich Medis nehme kann ich in 6 Wochen wieder arbeiten. Leider halfen diese nicht und man hat Mdikament für Medikament getest. Das zog sich die ganzen Jahre nun hin.

Ich wurde ausgesteuert, der MD hat mich für <3h täglich erwerbsunfähig geschrieben und ich kam in die Nahtlosigkeit.
Diese läuft nun aus, da meine Frau arbeitet und ich eine kleine Unfallrente bekomme, liegen wir über dem Satz.
Die Ärzte haben mich ebenfalls für <3h tgl. erwerbsfähig geschrieben.

Nach der Aussteuerung musste ich eine. EM-Rentenantrag machen. Dort stand ich wäre voll erwerbsfähig. Die Ärzte der Uniklinik haben mir sofort geraten , Widerspruch einzulegen.
Gleichzeitig hatte ich einen Reha-Antrag gestellt. Ich war beim Gutachter und warte nun auf den bescheid.

Meine Fragen:
Sollte ich zur Reha kommen, bekomme ich dann von der DRV Übergangsgeld oder nicht, da ich nun keine Leistungen der Afa mehr bekomme?

Sollte die Reha ebenfalls der Meinung sein, ich wäre <3h erwerbsfähig und ich bekomme dann EM-Rente, bekomme ich diese dann rückwirkend von Antragsdatum ? Die Rente ist niedriger als die ALG1- Leistungen, müsste ich dann die Differenz an die Afa zurückzahlen?

Ich bin beim VDK, aber nicht sehr zufrieden. Geeignete Antworten habe ich nicht bekommen.

Das Gericht lässt nun das Verfahren ruhen, bis ich zur Reha war (obwohl ich noch gar nicht weiß ob ich da hin komme!!!).

Wäre nett, falls einer von euch mir helfen kann.

Gruß
kluska ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2017, 22:15   #2
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
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Standard AW: Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Also an die AfA zurückzahlen musst Du schonmal nichts.

Wenn die Rente rückwirkend bewilligt wird, wird erst mit der AfA und der KK abgerechnet, wenn dann noch was übrig ist, bekommst Du den Rest. Reicht das Geld aus der Nachzahlung nicht, müsen die anderen Leistungsträger auf die übersteigende Forderung verzichten.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2017, 18:29   #3
Muzel
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 15.12.2008
Beiträge: 11.124
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Standard AW: Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Als Nichtleistungsempfängerin bekommst kein Übergangsgeld, normalerweise. Das Übergangsgeld ist eine Lohnersatzleistung. Möglicherweise könntest du als Behinderte nach dem SGB 9 leistungsberechtigt sein. Auch das BVG ist hilfreich.
https://www.gesetze-im-internet.de/b...104530960.html
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2017, 03:44   #4
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
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Ausrufezeichen AW: Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Hallo kluska,

Zitat:
Vorab:
Im November 2014 wurde ich (47)krankgeschrieben, da bei mir eine Autoimunkrankheit vorliegt. Diese Diagnose wurde im Januar 2015 bei einer Uniklinik im Rahmen von Untersuchungen bestätigt.
Gehe mal davon aus, dass du noch immer (ohne Unterbrechungen) AU geschrieben bist ???

Zitat:
Damals sagte man mir, wenn ich Medis nehme kann ich in 6 Wochen wieder arbeiten. Leider halfen diese nicht und man hat Mdikament für Medikament getest. Das zog sich die ganzen Jahre nun hin.
Die Prognosen sind leider oft sehr viel positiver, als es dann die Realität sein wird ...

Zitat:
Ich wurde ausgesteuert, der MD hat mich für <3h täglich erwerbsunfähig geschrieben und ich kam in die Nahtlosigkeit.
Damit meinst du den MDK der KK ?
Die schreiben das gerne, nur interessiert das sonst Niemanden, die Nahtlosigkeit bei der AfA nach der Aussteuerung wäre auch so zutreffend gewesen.

Zitat:
Diese läuft nun aus, da meine Frau arbeitet und ich eine kleine Unfallrente bekomme, liegen wir über dem Satz.
ALG I ist nun mal zeitlich begrenzt und in deinem Falle (bei Beginn der Leistung noch UNTER 50) wird für höchstens 12 Monate gezahlt.

Zitat:
Die Ärzte haben mich ebenfalls für <3h tgl. erwerbsfähig geschrieben.
Nun meinst du sicher den ÄD der AfA, auch das ist so üblich nach einer Aussteuerung geht die AfA (in der Regel) zunächst mal davon aus, dass eine Arbeitsvermittlung nicht mehr möglich ist und fordert den Antrag auf Reha oder EM-Rente an die DRV.

Zitat:
Nach der Aussteuerung musste ich eine. EM-Rentenantrag machen. Dort stand ich wäre voll erwerbsfähig.
Das ist so üblich und das Ergebnis (DRV lehnt EM-Rente ab) leider auch, ich kenne den Weg bis dahin aus eigener Erfahrung ...

Welche medizinischen Unterlagen wurden denn für den EM-Renten-Antrag mit eingereicht, ist dir bekannt ob die DRV Befunde bei deinen behandelnden Ärzten angefordert hatte ... wurde Akteneinsicht gefordert um zunächst mal feststellen zu können, wie genau die DRV deinen gesamten Gesundheitszustand geprüft hatte.

Wurdest du für den Antrag auf EM-Rente von der DRV begutachtet ???

Zitat:
Die Ärzte der Uniklinik haben mir sofort geraten , Widerspruch einzulegen.
Das war zwar richtig aber ohne Akteneinsicht und ausführliche Begründung kommt bei einem Widerspruch meist nur die nächste Ablehnung heraus ...
Man braucht schon sehr gewichtige (medizinische) Argumente, um die DRV zu "überzeugen" dass die erste Entscheidung (zum Antrag) falsch gewesen ist.

Hat die Klinik dich damit auch unterstützt ???

Zitat:
Gleichzeitig hatte ich einen Reha-Antrag gestellt.
Wer hat dir dazu geraten einen Reha-Antrag zu stellen, wenn du Widerspruch gegen eine Ablehnung von EM-Rente eingelegt hast, ist das völlig widersinnig gleichzeitig eine Reha zu beantragen ...

Wenn die DRV eine Reha gewollt hätte, um den Anspruch / Notwendigkeit der EM-Rente gründlicher prüfen zu können, dann hätte sie von selber eine Reha verlangt ... natürlich geht jetzt der Reha-Antrag "in den Vordergrund" und der EM-Renten-Antrag wird so lange "auf Eis gelegt" ...

Du möchtest nun eine Reha, also brauchst du wahrscheinlich gar keine EM-Rente, Reha soll ja zurück in die Erwerbstätigkeit führen (können) ...

Zitat:
Ich war beim Gutachter und warte nun auf den bescheid.
Für welchen Antrag warst du jetzt beim Gutachter, die Fragestellungen für eine Reha sind ja deutlich anders als für eine EM-Rente oder sollte der gleich Beides erledigen, das wäre schon mehr als merkwürdig.

War der entsprechend medizinisch qualifiziert, um die Auswirkungen deiner Krankheit überhaupt beurteilen zu können, auf welchen konkreten Bescheid wartest du denn jetzt ... auf den zur Reha oder auf den zur EM-Rente ???

Das sind ja zwei völlig unterschiedliche, Ziele die da jeweils verfolgt werden ...

Zitat:
Sollte ich zur Reha kommen, bekomme ich dann von der DRV Übergangsgeld oder nicht, da ich nun keine Leistungen der Afa mehr bekomme?
Vermute mal, dass du KEIN Übergangsgeld mehr bekommen kannst weil du keinerlei Lohnersatzleistungen (Krankengeld / ALGI) mehr beziehst ... im Bezug von ALGII würde weiter ALGII gezahlt werden aber du schreibst ja ihr werdet keinen Anspruch darauf haben.

Dazu fällt mir gerade ein, dass es einen Anspruch auf Wohngeld eventuell geben könnte, sofern das Geld dann sehr knapp wird ... daraus ergibt sich aber auch kein Übergangsgeld von der DRV für die Reha, ist also nur ein Hinweis nebenbei.

Welchen Eindruck hattest du denn selbst von der Begutachtung und dem Gutachter, die sind ja schwer einzuschätzen aber manchmal kann man ja eine gewisse Tendenz erkennen, wie die Entscheidung wohl sein könnte.

Zitat:
Sollte die Reha ebenfalls der Meinung sein, ich wäre <3h erwerbsfähig und ich bekomme dann EM-Rente, bekomme ich diese dann rückwirkend von Antragsdatum ?
Du übersiehst, dass diese Kliniken auch zur DRV gehören und da gibt es nicht sehr oft eine Entlassung mit Empfehlung zur EM-Rente, diesen Antrag zu stellen war nicht besonders klug von dir aber es sollen ja manchmal noch kleine "Wunder" bei der DRV geschehen.

Wenn man die EM-Rente bereits abgelehnt hatte kann ich mir vorstellen, dass man dann die Reha (Antragsdatum) in EM-Rente "umdeuten" würde.

So kann die DRV das "Gesicht" wahren und kommt noch "sauber" aus der Rentensache heraus, weil man ihr keine Nachlässigkeiten bei der Bearbeitung des EM-Renten-Antrages mehr nachweisen können wird.

Es ist NUR ein rein theoretischer Gedanke, es ist aber auch möglich, dass man die Reha ablehnt und direkt "umdeutet", um nicht noch Geld für eine Reha auszugeben, die auch nichts bringen wird.

Die Wege der DRV und ihre Entscheidungen sind nicht immer "logisch" und oft noch weniger nachvollziehbar ... zumindest meine Erfahrungen im eigenen Fall und im Fall meines Partners besagen das.

Wäre schon sehr nett, wenn du uns das Ergebnis mal mitteilen möchtest ...

Zitat:
Die Rente ist niedriger als die ALG1- Leistungen, müsste ich dann die Differenz an die Afa zurückzahlen?
Nein, dazu wurde dir ja schon geantwortet, die DRV kann und wird nur erstatten was du im genau gleichen Monat als EM-Rente bekommen hättest und auf den Rest muss KK und/ oder AfA dann verzichten.

Auch das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, meine EM-Rente wurde am Sozialgericht für fast 2 Jahre rückwirkend bewilligt und ich musste NICHTS erstatten, was nicht aus der Renten-Nachzahlung möglich war.

Zitat:
Ich bin beim VDK, aber nicht sehr zufrieden. Geeignete Antworten habe ich nicht bekommen.
Kann ich auch nachvollziehen, war auch im VDK und bin schnell wieder ausgetreten, als man mir schon die Hilfe beim Widerspruch versagt hat.
Schade wenn die nicht mal das beantworten können, das ist ja schon seit sehr vielen Jahren so geregelt, der "Neu" - EM-Rentner soll ja nicht direkt einen "Sack Schulden" haben nach der Rentenbewilligung.

Zitat:
Das Gericht lässt nun das Verfahren ruhen, bis ich zur Reha war (obwohl ich noch gar nicht weiß ob ich da hin komme!!!).
Dein EM-Renten-Antrag ist bereits in der Klage ???
Das ist natürlich sehr ungünstig, denn das Reha-Ergebnis (oder die Entscheidung zu dem Reha-Antrag) wird dann auch in die Entscheidung des Richters zur EM-Rente mit einfließen ...

Das kann ein Vorteil sein wenn tatsächlich "umgedeutet" wird (auch ohne Durchführung einer Reha) aber das kann auch "nach hinten los gehen", wenn du nach einer Reha als voll Erwerbsfähig entlassen wirst ...
Da wird der Richter dann wohl keine eigenen Gutachter mehr beauftragen, wenn das gerade ganz frisch aus einer Reha-Klinik kommt ...

Im Moment kann man dir da nur noch die Daumen drücken !!!

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2017, 20:25   #5
kluska
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Registriert seit: 12.06.2017
Beiträge: 3
kluska
Standard AW: Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Hallo Doppeloma,
danke für deine Nachricht. Ich versuche mal alles zu beantworten.


Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo kluska,

Gehe mal davon aus, dass du noch immer (ohne Unterbrechungen) AU geschrieben bist ???

Genau, bin seit 2014 krankgeschrieben.

Die Prognosen sind leider oft sehr viel positiver, als es dann die Realität sein wird ...

Das habe ich gemerkt.

Damit meinst du den MDK der KK ?
Die schreiben das gerne, nur interessiert das sonst Niemanden, die Nahtlosigkeit bei der AfA nach der Aussteuerung wäre auch so zutreffend gewesen.

Ich meinte den MdK. Das stimmt schon, nur wenn er mich fü 3-6h arbeitsfähig geschrieben hätte, so hätte ich mir laut Aussage meines AfA-Berater eine Stelle suchen müssen. Die Nahtlosigkeit tritt nur in Kraft, wenn ich <3h arbeitsfähig bin und einen EM-Antrag mache.

ALG I ist nun mal zeitlich begrenzt und in deinem Falle (bei Beginn der Leistung noch UNTER 50) wird für höchstens 12 Monate gezahlt.

Genau, habe ich für 12 Monate erhalten.

Nun meinst du sicher den ÄD der AfA, auch das ist so üblich nach einer Aussteuerung geht die AfA (in der Regel) zunächst mal davon aus, dass eine Arbeitsvermittlung nicht mehr möglich ist und fordert den Antrag auf Reha oder EM-Rente an die DRV.

So meinte ich es.

Das ist so üblich und das Ergebnis (DRV lehnt EM-Rente ab) leider auch, ich kenne den Weg bis dahin aus eigener Erfahrung ...

Welche medizinischen Unterlagen wurden denn für den EM-Renten-Antrag mit eingereicht, ist dir bekannt ob die DRV Befunde bei deinen behandelnden Ärzten angefordert hatte ... wurde Akteneinsicht gefordert um zunächst mal feststellen zu können, wie genau die DRV deinen gesamten Gesundheitszustand geprüft hatte.

Bin in der Uniklinik in Behandlung, habe alle Schweigepflichtsentbindungen unterschrieben und die letzten Arztberichte beigelegt. Bei der Akteneinsicht lagen alle Berichte ebenfalls bei. Wie genau die Prüfung war kann ich nicht sagen, anscheinend nicht sehr genau.

Wurdest du für den Antrag auf EM-Rente von der DRV begutachtet ???

Nein, ich bekam die Ablehnung, ohne zuvor einen Gutachter der DRV gesehen zu haben.

Das war zwar richtig aber ohne Akteneinsicht und ausführliche Begründung kommt bei einem Widerspruch meist nur die nächste Ablehnung heraus ...
Man braucht schon sehr gewichtige (medizinische) Argumente, um die DRV zu "überzeugen" dass die erste Entscheidung (zum Antrag) falsch gewesen ist.

Daher auch die Empfehlung der Uniklinik, in die Reha zu gehen.

Hat die Klinik dich damit auch unterstützt ???

Habe einen Arztbericht bekommen, in dem ausführlich die Diagnose dargelegt ist sowie die Bemerkung, das ich <3h belastbar bin.

Wer hat dir dazu geraten einen Reha-Antrag zu stellen, wenn du Widerspruch gegen eine Ablehnung von EM-Rente eingelegt hast, ist das völlig widersinnig gleichzeitig eine Reha zu beantragen ...

s.o.

Wenn die DRV eine Reha gewollt hätte, um den Anspruch / Notwendigkeit der EM-Rente gründlicher prüfen zu können, dann hätte sie von selber eine Reha verlangt ... natürlich geht jetzt der Reha-Antrag "in den Vordergrund" und der EM-Renten-Antrag wird so lange "auf Eis gelegt" ...

Laut denen war ich ja >6h belastbar, nach Aussage der Uniklinik würde die Reha ja mit einem Abschlussbericht enden. Falls diese dort ebenfallsder Meinung der Uniklinik wiedergeben würde das ja nur die Einschätzung unterstreichen. Die Ärzte der Uniklinik und der Rehaeinrichtung arbeiten übrigens eng zusammen.

Du möchtest nun eine Reha, also brauchst du wahrscheinlich gar keine EM-Rente, Reha soll ja zurück in die Erwerbstätigkeit führen (können) ...

s.o.
Ich würde gerne wieder arbeiten, leider läßt es die Krankheit nicht zu. Jeder Arzt sagt, das er mich nicht gesund schreibt, die DRV meint ich könnte arbeiten gehen.


Für welchen Antrag warst du jetzt beim Gutachter, die Fragestellungen für eine Reha sind ja deutlich anders als für eine EM-Rente oder sollte der gleich Beides erledigen, das wäre schon mehr als merkwürdig.

Für den Reha- Antrag. Auch nach seiner Einschätzung bin ich voll erwerbsgemindert, ob eine Reha was bringt bezweifelte er indirekt.

War der entsprechend medizinisch qualifiziert, um die Auswirkungen deiner Krankheit überhaupt beurteilen zu können, auf welchen konkreten Bescheid wartest du denn jetzt ... auf den zur Reha oder auf den zur EM-Rente ???
Er ist Allgemeinmediziner und hat sich im Gutachten immer auf die Berichte der Uniklinik berufen. Ich warte auf den Reha- Bescheid, da ich kaum glaube das die mir EM-Rente ohne weitere Gutachten geben werden.

Das sind ja zwei völlig unterschiedliche, Ziele die da jeweils verfolgt werden ...


Vermute mal, dass du KEIN Übergangsgeld mehr bekommen kannst weil du keinerlei Lohnersatzleistungen (Krankengeld / ALGI) mehr beziehst ... im Bezug von ALGII würde weiter ALGII gezahlt werden aber du schreibst ja ihr werdet keinen Anspruch darauf haben.

Das bezweifele ich auch.

Dazu fällt mir gerade ein, dass es einen Anspruch auf Wohngeld eventuell geben könnte, sofern das Geld dann sehr knapp wird ... daraus ergibt sich aber auch kein Übergangsgeld von der DRV für die Reha, ist also nur ein Hinweis nebenbei.

Welchen Eindruck hattest du denn selbst von der Begutachtung und dem Gutachter, die sind ja schwer einzuschätzen aber manchmal kann man ja eine gewisse Tendenz erkennen, wie die Entscheidung wohl sein könnte.
Ein gutes Gefühl. Er hat in meinem beisein die Antworten der Fragebögen diktiert.

Du übersiehst, dass diese Kliniken auch zur DRV gehören und da gibt es nicht sehr oft eine Entlassung mit Empfehlung zur EM-Rente, diesen Antrag zu stellen war nicht besonders klug von dir aber es sollen ja manchmal noch kleine "Wunder" bei der DRV geschehen.
Bei mir handelt es sich um eine sehr seltene Erkrankung, es gibt in Deutschland nur eine einzige Klinik die eine Reha anbietet. Und das erst seit 1 Jahr.

Wenn man die EM-Rente bereits abgelehnt hatte kann ich mir vorstellen, dass man dann die Reha (Antragsdatum) in EM-Rente "umdeuten" würde.

So kann die DRV das "Gesicht" wahren und kommt noch "sauber" aus der Rentensache heraus, weil man ihr keine Nachlässigkeiten bei der Bearbeitung des EM-Renten-Antrages mehr nachweisen können wird.

Es ist NUR ein rein theoretischer Gedanke, es ist aber auch möglich, dass man die Reha ablehnt und direkt "umdeutet", um nicht noch Geld für eine Reha auszugeben, die auch nichts bringen wird.

Die Wege der DRV und ihre Entscheidungen sind nicht immer "logisch" und oft noch weniger nachvollziehbar ... zumindest meine Erfahrungen im eigenen Fall und im Fall meines Partners besagen das.
....obwohl wir deren Kunden sind

Wäre schon sehr nett, wenn du uns das Ergebnis mal mitteilen möchtest ...

Auf jedem Fall werde ich mich hier melden, wenn es was neues gibt.

Nein, dazu wurde dir ja schon geantwortet, die DRV kann und wird nur erstatten was du im genau gleichen Monat als EM-Rente bekommen hättest und auf den Rest muss KK und/ oder AfA dann verzichten.
ein Lichtblick :-)

Auch das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, meine EM-Rente wurde am Sozialgericht für fast 2 Jahre rückwirkend bewilligt und ich musste NICHTS erstatten, was nicht aus der Renten-Nachzahlung möglich war.
Klasse

Kann ich auch nachvollziehen, war auch im VDK und bin schnell wieder ausgetreten, als man mir schon die Hilfe beim Widerspruch versagt hat.
Schade wenn die nicht mal das beantworten können, das ist ja schon seit sehr vielen Jahren so geregelt, der "Neu" - EM-Rentner soll ja nicht direkt einen "Sack Schulden" haben nach der Rentenbewilligung.
Als ich die Ablehnung erhalten habe und denen sagte, die sollen einen mit Eilantrag Widerspruch machen hieß es nur ,ich soll ALGII beantragen.


Dein EM-Renten-Antrag ist bereits in der Klage ???
Das ist natürlich sehr ungünstig, denn das Reha-Ergebnis (oder die Entscheidung zu dem Reha-Antrag) wird dann auch in die Entscheidung des Richters zur EM-Rente mit einfließen ...
Da bin ich auch am Zweifeln drüber.

Das kann ein Vorteil sein wenn tatsächlich "umgedeutet" wird (auch ohne Durchführung einer Reha) aber das kann auch "nach hinten los gehen", wenn du nach einer Reha als voll Erwerbsfähig entlassen wirst ...
Da wird der Richter dann wohl keine eigenen Gutachter mehr beauftragen, wenn das gerade ganz frisch aus einer Reha-Klinik kommt ...
Da spare ich demStaat wenigstens Geld ;-)

Im Moment kann man dir da nur noch die Daumen drücken !!!
Vielen Dank das du mir einiges dargelegt hast.
MfG Doppeloma
Wenn ich mit <3h aus der Reha entlassen werden würde, bekäme ich dann sofort EM-Rente odermuss ich erst weiter vor Gericht klagen?

Gruß
kluska ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2017, 03:26   #6
Doppeloma
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Frage AW: Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Hallo kluska,

Zitat:
Ich versuche mal alles zu beantworten.
Aber bitte NICHT so, das ist ja grausam in ein Vollzitat schreibt man nicht farbig (auch noch knallrot, das macht "Augenkrebs") hinein als Antwort, das macht man überhaupt NICHT, das macht einen vernünftigen, übersichtlichen Austausch unmöglich.

Bitte schau dir an wie man richtig zitiert und dann werde ich gerne auf deinen (neuen) Beitrag eingehen und den "Grausigen" im Zitat löschen, so ist mir das zu anstrengend.

Danke für dein Verständnis!

MfG Doppeloma
__

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Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2017, 17:52   #7
kluska
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kluska
Standard AW: Nahtlosigkeit beendet, Reha beantragt, wer kann helfen?

Hallo Doppeloma,

sorry, kenn mich mit Foren überhaupt nicht aus .

Und mit zitieren usw. erst recht nicht.

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