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Start > > -> AlG 1 nach Aussteuerung, wie weiter bis zur bald möglichen Altersrente ???

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 29.04.2017, 11:18   #1
KlauDie93
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KlauDie93
Standard AlG 1 nach Aussteuerung, wie weiter bis zur bald möglichen Altersrente ???

Hallo,
ich bin ab 12.05.17 ausgesteuert wollte ursprünglich ab dem 01.08.17 Rente für besonders langjährig Versicherte beantragen.Die 45 Beitragsjahre hatte ich Ende Januar "voll".
Kann ich ALG 1 bis 31.07.17 bis zur Altersrente beantragen/erhalten oder geht das nur über die Nahtlosigkeitsregelung aufgrund eines EMR-Antrages, der in meinem Fall rückwirkend ab 01.03.16 gilt und mir noch 3,9% Abschläge von der eh geringeren EMR beschert? Ich habe bei der Internetrecherche keine eindeutige Antwort
gefunden
Arbeitsverhältnis besteht noch.

Vielen Dank im voraus
KlauDie93

Geändert von KlauDie93 (29.04.2017 um 11:49 Uhr)
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Alt 29.04.2017, 14:05   #2
Doppeloma
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Cool AW: AlG 1 nach Aussteuerung, wie weiter bis zur bald möglichen Altersrente ???

Hallo KlauDie93,

Zitat:
ich bin ab 12.05.17 ausgesteuert wollte ursprünglich ab dem 01.08.17 Rente für besonders langjährig Versicherte beantragen.Die 45 Beitragsjahre hatte ich Ende Januar "voll".
Wenn das nach Informationen der DRV "passt", dann tu es doch einfach, auch ein Antrag auf Altersrente ist ein Antrag bei der Rentenkasse.

Zitat:
Kann ich ALG 1 bis 31.07.17 bis zur Altersrente beantragen/erhalten oder geht das nur über die Nahtlosigkeitsregelung aufgrund eines EMR-Antrages, der in meinem Fall rückwirkend ab 01.03.16 gilt und mir noch 3,9% Abschläge von der eh geringeren EMR beschert?
Vorsicht, Vorsicht, deine "Rechnung" zum Eintritt einer Erwerbsminderung (und damit Beginn einer EM-Rente) muss nicht unbedingt mit der von der DRV übereinstimmen, zudem sehen die ja auch in deinem Rentenkonto wann du "frühestens" in eine (angeblich) ungekürzte Altersrente gehen kannst.

Du hast doch noch nicht mal den Antrag (auf irgendeine Rente) gestellt und von dieser Antragstellung ist die Anwendung der Nahtlosigkeit überhaupt nicht abhängig zu machen, auch wenn das in der Regel (nach 78 Wochen AU) der "meist übliche" Zeitpunkt sein kann.

Ich glaube kaum, dass sich die DRV noch so viel Mühe mit der Prüfung deiner Erwerbsfähigkeit machen wird, wenn du in 4 Monaten ohnehin in "normale" Rente gehen kannst.

Bist du denn schon bei der AfA gewesen, hast dort den Bescheid zur Aussteuerung von deiner KK (Kopie genügt) vorgelegt und dir den Antrag auf ALGI abgeholt ???
Wenn nicht solltest du dich langsam mal darum kümmern und ich denke eher NICHT, dass man noch viel "Bewerbungstheater" mit dir machen wird wenn du offen bist und deine Renten-Pläne auch ansprichst.

Dazu solltest du auch umgehend den Antrag auf diese Rente stellen bei der DRV, verlass dich besser nicht darauf. dass die das im "Turbo-Gang" erledigen werden, auch dafür ist die Zeit schon ganz schön knapp.
In der Regel soll eine Rente ca. 6 Monate vor gewünschtem Zahlungstermin beantragt werden, das gilt natürlich nur für die klar zustehenden vorzeitigen Renten aus dem Erwerbsleben.

Die EM-Rente gehört nicht dazu, die gibt es ja nur aus rein gesundheitlichen Gründen und WANN das so ist, wird bei der DRV nach ärztlichen Unterlagen entschieden nachdem ein konkrteter Antrag auf EM-Rente gestellt wurde.

Das ist also gar nicht "planbar" für den Betroffenen, noch nicht mal, ob er diese Rente überhaupt bekommen wird, ist bei der Antragstellung sicher.

Zitat:
Ich habe bei der Internetrecherche keine eindeutige Antwort gefunden
Für konkrete persönliche Konstellationen wirst du auch keine eindeutigen Antworten im Netz finden (können), darum solltest du jetzt umgehend den Antrag an die AfA stellen, es gibt NUR gemäß § 145 SGB III (Nahtlosigkeit) nach einer Aussteuerung und besonders noch mit Arbeitsplatz.

Halte dich dabei an diesen Muster-Antrag der speziell für Ausgesteuerte "angepasst" wurde, denn es gibt bei der AfA keinen besonderen Antrag dafür.

https://www.krank-ohne-rente.de/view...966a2f0f989871

Zitat:
Arbeitsverhältnis besteht noch.
Dann bist du ja (für andere Varianten von ALGI) gar nicht "arbeitslos" und ohne die Tatsache der Aussteuerung gar nicht berechtigt ALGI zu bekommen, das ermöglicht NUR die Nahtlosigkeit.

Ich denke mal bei der AfA wird man auch soweit "froh" sein, wenn du auf deinen vollen Anspruch (vermutlich ja 24 Monate) ALGI durch den freiwilligen Renten-Antrag verzichten möchtest.

Für deinen AG (und NUR für den) benötigst du weiterhin eine fortlaufende AU-Bescheinigung, sonst würdest du unentschuldigt bei der Arbeit fehlen.

Zudem solltest du dich erkundigen welche Urlaubsansprüche noch aufgelaufen sind während deiner Krankheit bisher und nach Stellung des Antrages auf Altersrente den kompletten Urlaub (möglichst) noch vor dem Ende des Arbeitsvertrages nehmen.

Da entfällt dann die Zahlung von ALGI bereits, weil der AG deinen Urlaub (wie gewohnt) bezahlen muss, das sollte dann nahtlos in die Rente münden, auch die AU kannst / musst du für den Urlaub beenden lassen.

Dein Arbeitsverhältnis musst du dafür zum Beginn-Monat der vorzeitigen Altersrente kündigen, eine "Auflösung" (wegen Krankheit und nahtlosem Übergang in EM-Rente) ist dafür in der Regel (arbeitsvertraglich) nicht vorgesehen.

Bleibst du allerdings AU geschrieben bis zum Eintritt in deine vorzeitige Altersrente hast du anschließend einen Anspruch auf Urlaubs-Abgeltung, denn wer AU-krank ist kann natürlich keinen regulären Urlaub mehr nehmen (müssen) ...

Diese Zahlung wird aber erst fällig, wenn dein Arbeitsverhältnis wegen der Rente beendet sein wird und weil du (in dieser Planung) dann auch (ab Beginn der Rente) kein ALGI mehr bekommen wirst kannst du diese Zahlung komplett für dich behalten.

Habe dich mal in diesen Themenbereich "verschoben", hier kannst du (zumindest zur EM-Rente / Aussteuerung) bereits viele interessante Themen und Beiträge finden.

Als Überblick sollte das erst mal genügen, wenn du noch Fragen dazu hast, dann werden die natürlich auch beantwortet, soweit uns das hier möglich ist.
Es hat (leider) nicht Jeder nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld so "rosige Aussichten" wie es finanziell weiter gehen wird.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2017, 15:59   #3
BerndB
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BerndB BerndB
Standard AW: AlG 1 nach Aussteuerung, wie weiter bis zur bald möglichen Altersrente ???

Nur als Möglichkeit: Mit deiner Frage bist du hier richtig, da die AfA mitmischt. Ich würde aber zusätzlich die Fragen zum Rentenverfahren im Forum der DRV stellen. Anmeldung ist nicht notwendig. Fragen sind unter Pseudonym möglich. Und Rentenexperten der DRV antworten.
__

Meine Beiträge stellen nur meine Meinung zu in der Regel unvollständig geschilderten Sachverhalten dar. Rechtssichere Antworten kann nur ein Anwalt oder die AfA geben. Außerdem gibt es immer zwei Meinungen.
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Alt 01.05.2017, 19:47   #4
KlauDie93
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KlauDie93
Standard AW: AlG 1 nach Aussteuerung, wie weiter bis zur bald möglichen Altersrente ???

Hallo Doppeloma,
erst einmal vielen Dank für die ausführliche Beantwortung.
Sorry, ich habe die Frage relativ pauschal gestellt, sodass ich noch nacharbeiten muss, um den aktuellen Stand darzustellen.

Zitat:
Hallo KlauDie93,

Vorsicht, Vorsicht, deine "Rechnung" zum Eintritt einer Erwerbsminderung (und damit Beginn einer EM-Rente) muss nicht unbedingt mit der von der DRV übereinstimmen, zudem sehen die ja auch in deinem Rentenkonto wann du "frühestens" in eine (angeblich) ungekürzte Altersrente gehen kannst.
Ich habe am 16. März 2016 einen Rehaantrag bei der DRv eingereicht, wurde Ende Juli arbeitsunfähig aus der Maßnahme und nur noch bis 3 Stunden arbeitsfähig entlassen.

Zitat:
Du hast doch noch nicht mal den Antrag (auf irgendeine Rente) gestellt und von dieser Antragstellung ist die Anwendung der Nahtlosigkeit überhaupt nicht abhängig zu machen, auch wenn das in der Regel (nach 78 Wochen AU) der "meist übliche" Zeitpunkt sein kann.
Ich habe am 04.04.17 die EMR beantragt, weil mit der Zustellung des Rentenbescheides ab dem folgenden Monat die Betriebsrente gezahlt wird.

Zitat:
Ich glaube kaum, dass sich die DRV noch so viel Mühe mit der Prüfung deiner Erwerbsfähigkeit machen wird, wenn du in 4 Monaten ohnehin in "normale" Rente gehen kannst.

Bist du denn schon bei der AfA gewesen, hast dort den Bescheid zur Aussteuerung von deiner KK (Kopie genügt) vorgelegt und dir den Antrag auf ALGI abgeholt ???
Wenn nicht solltest du dich langsam mal darum kümmern und ich denke eher NICHT, dass man noch viel "Bewerbungstheater" mit dir machen wird wenn du offen bist und deine Renten-Pläne auch ansprichst.
Ich habe die AfA am 05.04.17 aufgesucht, um ALG1 gem 145 zu beantragen. Na hdem ich dann aufgerufen wurde , hat die SB versucht, meine Daten im System zu erfassen. Nach diversen Versuchen sowie Neustart des Rechners hat sie dann nach ca. 25 Minuten Kontakt mit einer Kollegin aufgenommen. Bei der sollte dann die Erfassung klappen. Auch dort das gleiche Problem angeblich hatte ein Programmupdate stattgefunden. Auch diese Mitarbeiterin konnte die Daten nicht erfassen , mir wurde dann zugesichert, dass ich die Daten für den e-service zugesandt bekomme und alles weitere online erledigen könne. Kopie des Aussteuerungsschreibens dagelassen

Nachdem sich dann fast 3 Wochen nichts in der Angelegenheit getan hat, habe ich dann am 25.04.17 über den Telefonservice der AfA die Daten angefordert. Dort erhielt ich auch die Auskunft, dass mich innerhalb der nächsten 2 Tage ein Kollege der Leistungsabteilung anruft.
Am 26.04.17 habe ich um 8:13 Uhr einen Anruf mit unterdrückter Nummer!!! erhalten. Grund hierfür war die Rücksendung des Gesundheitsfragebogens, der mir logischerweise einen Tag nach meinem Anruf noch nicht vorlag. Diesen sollte ich an die SB Fr.XXXX persönlich versenden, besser noch dort persönlich einreichen. Aus Datenschutzgründen wollte ich diesen jedoch beim ÄD abgeben, da diese Unterlagen eben auch nur für den ÄD vorgesehen sind. Ein verschlossener Umschlag mit dem Hinweis „Ärztlicher Dienst persönlich“ würde hier ausreichen und von ihr mit einem Untersuchungs- auftrag für den ÄD versehen, den sie nur erteilen könnte, wenn ein Fragebogen vorliegt. Trotzdem bin ich nicht sicher, dass dieser von der SB geöffnet und „gesichtet“ wird. Der ärztliche Dienst weiß ja nicht , ob die Unterlagen nur in Papierform oder im verschlossenen Umschlag eingereicht wurden. Eine Abgabe der Unterlagen beim ÄD mit der Bestätigung von diesem zur Weiterleitung an den SB ist angeblich nicht möglich. Ferner erhielt ich die Info, dass die Leistungen erst bewilligt werden können, wenn der ÄD eine Entscheidung getroffen hat ??? Gibt es hierfür Rechtsgrundlagen ?
Den Benutzernamen habe ich am 26.04.17 erhalten, das Kennwort kam am 28.04.17

Zitat:
Dazu solltest du auch umgehend den Antrag auf diese Rente stellen bei der DRV, verlass dich besser nicht darauf. dass die das im "Turbo-Gang" erledigen werden, auch dafür ist die Zeit schon ganz schön knapp.
In der Regel soll eine Rente ca. 6 Monate vor gewünschtem Zahlungstermin beantragt werden, das gilt natürlich nur für die klar zustehenden vorzeitigen Renten aus dem Erwerbsleben.

Die EM-Rente gehört nicht dazu, die gibt es ja nur aus rein gesundheitlichen Gründen und WANN das so ist, wird bei der DRV nach ärztlichen Unterlagen entschieden nachdem ein konkrteter Antrag auf EM-Rente gestellt wurde.

Das ist also gar nicht "planbar" für den Betroffenen, noch nicht mal, ob er diese Rente überhaupt bekommen wird, ist bei der Antragstellung sicher.
Ich hatte, nachdem ich Anfang März den April-Termin zur EMR-Beantragung (geht ja nur persönlich) geholt habe, nochmal bei der DRV vorgesprochen. Die SB hat dann relativ verwundert mit der Reha-Abteilung im Hause Kontakt aufgenommen und meine „liegengebliebene“ Reha-Akte erhielt dann ein Deckblatt mit dem Vermerk „eilt“. Da müsste nur noch ein Arzt drüber schauen. Ich habe inzwischen mehrfach bei der DRV angerufen und am Freitag dort die Auskunft erhalten, dass die Akte beim Dienstvorgesetzten liegt und das der Bescheid zeitnah versandt werden wird. Natürlich hat mir die DRV-Mitarbeiterin nicht direkt gesagt, ob der Bescheid positiv oder negativ ist. Ihre weiteren Aussagen konnten aber als postiv gewertet werden.
Folgende Daten habe ich aus den Schreiben der DRV zum Thema Renteninformation erhalten:
Erwerbsminderungsrente abschlagsfrei zum 01.04.17 Schwerbehindertenrente abschlagsfrei zum 01.12.17 Altersrente für bes.langj. Versicherte zum 01.08.17

Zitat:
Für konkrete persönliche Konstellationen wirst du auch keine eindeutigen Antworten im Netz finden (können), darum solltest du jetzt umgehend den Antrag an die AfA stellen, es gibt NUR gemäß § 145 SGB III (Nahtlosigkeit) nach einer Aussteuerung und besonders noch mit Arbeitsplatz.

Halte dich dabei an diesen Muster-Antrag der speziell für Ausgesteuerte "angepasst" wurde, denn es gibt bei der AfA keinen besonderen Antrag dafür.

https://www.krank-ohne-rente.de/view...966a2f0f989871

Dann bist du ja (für andere Varianten von ALGI) gar nicht "arbeitslos" und ohne die Tatsache der Aussteuerung gar nicht berechtigt ALGI zu bekommen, das ermöglicht NUR die Nahtlosigkeit.

Ich denke mal bei der AfA wird man auch soweit "froh" sein, wenn du auf deinen vollen Anspruch (vermutlich ja 24 Monate) ALGI durch den freiwilligen Renten-Antrag verzichten möchtest.

Für deinen AG (und NUR für den) benötigst du weiterhin eine fortlaufende AU-Bescheinigung, sonst würdest du unentschuldigt bei der Arbeit fehlen.

Zudem solltest du dich erkundigen welche Urlaubsansprüche noch aufgelaufen sind während deiner Krankheit bisher und nach Stellung des Antrages auf Altersrente den kompletten Urlaub (möglichst) noch vor dem Ende des Arbeitsvertrages nehmen.

Da entfällt dann die Zahlung von ALGI bereits, weil der AG deinen Urlaub (wie gewohnt) bezahlen muss, das sollte dann nahtlos in die Rente münden, auch die AU kannst / musst du für den Urlaub beenden lassen.

Dein Arbeitsverhältnis musst du dafür zum Beginn-Monat der vorzeitigen Altersrente kündigen, eine "Auflösung" (wegen Krankheit und nahtlosem Übergang in EM-Rente) ist dafür in der Regel (arbeitsvertraglich) nicht vorgesehen.
Gem. Tarifvertrag endet das Beschäftigungsverhältnis automatisch mit dem Ende des Monats, in dem der Rentenbescheid zugeht.

Bleibst du allerdings AU geschrieben bis zum Eintritt in deine vorzeitige Altersrente hast du anschließend einen Anspruch auf Urlaubs-Abgeltung, denn wer AU-krank ist kann natürlich keinen regulären Urlaub mehr nehmen (müssen) ...

Diese Zahlung wird aber erst fällig, wenn dein Arbeitsverhältnis wegen der Rente beendet sein wird und weil du (in dieser Planung) dann auch (ab Beginn der Rente) kein ALGI mehr bekommen wirst kannst du diese Zahlung komplett für dich behalten.
Urlaub 2016 habe ich schon geklärt, bzw. den tariflichen, der über den gesetzlichen hinausgeht, ins Arbeitszeitkonto verschoben und mir damit gesichert.

MfG
KlauDie93

Zum richtigen zitieren im Forum, schauhst Du unbedingt hier mal rein.
https://www.elo-forum.org/technische...egen-mehr.html

Geändert von axellino (01.05.2017 um 22:38 Uhr) Grund: Zitate eingefügt
KlauDie93 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2017, 00:57   #5
KlauDie93
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KlauDie93
Standard

Zitat von KlauDie93 Beitrag anzeigen
Hallo Doppeloma,(.....................)
Übrigens habe ich mit den übersandten Unterlagen einen Termin zur Arbeitsvermittlung :-) für den 12.05. (erster Tag ALG1-Anspruch gem. 145) erhalten. Dämlicher geht es ja wohl nicht,ich bin arbeitsunfähig und habe EMR beantragt. Wenn ich den Termin nicht wahrnehme, könnten mir finanzielle Nachteile entstehen.

Geändert von axellino (02.05.2017 um 05:20 Uhr) Grund: Unnötiges endlos Zitat, ein einfaches wäre auch ausreichend.
KlauDie93 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2017, 01:39   #6
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: AlG 1 nach Aussteuerung, wie weiter bis zur bald möglichen Altersrente ???

Hallo KlauDie93,

Zitat:
Ich habe am 16. März 2016 einen Rehaantrag bei der DRv eingereicht, wurde Ende Juli arbeitsunfähig aus der Maßnahme und nur noch bis 3 Stunden arbeitsfähig entlassen.
Dieser Reha-Bericht liegt dir auch selber vor ???
Wenn du bereits als voll Erwerbsgemindert (UNTER 3 Stunden am "allgemeinen Arbeitsmarkt" ???) Ende Juli 2016 aus der Reha entlassen wurdest, frage ich mich aber warum dir die DRV dazu noch keine weiteren Mitteilungen gemacht hat.

Da wäre ja bereits die "Umdeutung" fällig gewesen dieser Reha in EM-Rente, allerdings muss sich die DRV auch nicht an diese Berichte halten wenn sie das nicht will.
So scheint es ja in deinem Fall mal wieder zu sein, sonst dauert das nicht so lange, bis dazu ein entsprechendes Schreiben kommt nach einer Reha.

Zitat:
Ich habe am 04.04.17 die EMR beantragt, weil mit der Zustellung des Rentenbescheides ab dem folgenden Monat die Betriebsrente gezahlt wird.
Verstehe ich jetzt nicht, den Beginn einer EM-Rente kann man sich ja in der Regel nicht "passend" aussuchen, wie ich es oben schon beschrieben habe.

Zitat:
Ich habe die AfA am 05.04.17 aufgesucht, um ALG1 gem 145 zu beantragen. Na hdem ich dann aufgerufen wurde , hat die SB versucht, meine Daten im System zu erfassen. Nach diversen Versuchen sowie Neustart des Rechners hat sie dann nach ca. 25 Minuten Kontakt mit einer Kollegin aufgenommen.
Ist schon sehr merkwürdig was die immer wieder für technische Probleme haben wenn sich Ausgesteuerte melden, um einfach NUR den (Papier-) Antrag auf ALGI abholen zu können, den regulären Formular-Antrag sollten sie doch fertig in irgendeinem Aktenschrank liegen haben.

Hast du den denn wenigstens ausgehändigt bekommen ???

Zitat:
Bei der sollte dann die Erfassung klappen. Auch dort das gleiche Problem angeblich hatte ein Programmupdate stattgefunden. Auch diese Mitarbeiterin konnte die Daten nicht erfassen , mir wurde dann zugesichert, dass ich die Daten für den e-service zugesandt bekomme und alles weitere online erledigen könne. Kopie des Aussteuerungsschreibens dagelassen
Was sollst du mit den Online-Daten wenn du wegen der Aussteuerung kommst, da wird in der Regel nur alles für "normales" ALGI abgefragt und aufgenommen, was machen die eigentlich in solchen Fällen mit Leuten die sich noch nie für einen PC und das Internet interessiert haben ... soll es ja durchaus noch geben.

Der "Kunde" hat also voll auf der technischen Höhe zu sein, aber das Amt hat da nur Schwierigkeiten ...

Zitat:
Nachdem sich dann fast 3 Wochen nichts in der Angelegenheit getan hat, habe ich dann am 25.04.17 über den Telefonservice der AfA die Daten angefordert. Dort erhielt ich auch die Auskunft, dass mich innerhalb der nächsten 2 Tage ein Kollege der Leistungsabteilung anruft.
Telefonisch macht man mit der AfA besser GAR NICHTS, alles NUR schriftlich (per Fax und / oder Übergabe-Einschreiben), damit du auch was in der Hand hast dazu, die Angabe der Telefon-Nummer ist freiwillig und es ist besser die wieder löschen zu lassen.

Zitat:
Am 26.04.17 habe ich um 8:13 Uhr einen Anruf mit unterdrückter Nummer!!! erhalten. Grund hierfür war die Rücksendung des Gesundheitsfragebogens, der mir logischerweise einen Tag nach meinem Anruf noch nicht vorlag.
Das ist nicht zulässig und solche Gespräche nehme ich überhaupt NICHT mehr an, da kann ja jeder behaupten von der AfA zu sein und was da gesprochen wird kannst du nie beweisen.

Zitat:
Diesen sollte ich an die SB Fr.XXXX persönlich versenden, besser noch dort persönlich einreichen.
Klar du bekommst noch kein Geld von der AfA aber die haben schon Beschäftigung für dich, der Fragebogen ist übrigens auch freiwillig, also kann man auch nicht fordern, dass du den abgeben "musst", wenigstens hast du schon erkannt, dass so was NUR direkt zum ÄD gehört und nicht in die Hände von "Arbeitsvermittlern".

Zitat:
Aus Datenschutzgründen wollte ich diesen jedoch beim ÄD abgeben, da diese Unterlagen eben auch nur für den ÄD vorgesehen sind. Ein verschlossener Umschlag mit dem Hinweis „Ärztlicher Dienst persönlich“ würde hier ausreichen und von ihr mit einem Untersuchungs- auftrag für den ÄD versehen, den sie nur erteilen könnte, wenn ein Fragebogen vorliegt.
Gewöhne dir an die Rechtsgrundlagen zu verlangen wenn man dir solchen Unsinn erzählt, der Auftrag an den ÄD erfolgt bereits zwangsläufig nach einer Aussteuerung aus dem Krankengeld (die genügt als Begründung), ein freiwilliger Gesundheitsfragebogen KANN also gar keine Notwendigkeit sein dafür.

Ist aber typisch und üblich das zu behaupten ...

Zitat:
Eine Abgabe der Unterlagen beim ÄD mit der Bestätigung von diesem zur Weiterleitung an den SB ist angeblich nicht möglich.
Wo das geschrieben steht solltest du zukünftig direkt die SB fragen, denen hat es durchaus zu genügen, wenn du vom ÄD eine Bestätigung der Abgabe vorlegen kannst, wofür bitte benötigen die denn mediziniesche Unterlagen auf dem eigenen Schreibtisch ???

Zitat:
Ferner erhielt ich die Info, dass die Leistungen erst bewilligt werden können, wenn der ÄD eine Entscheidung getroffen hat ??? Gibt es hierfür Rechtsgrundlagen ?
Wie hast du diese Info erhalten, mündlich oder schriftlich ???

Nach den Rechtsgrundlagen musst du die SB fragen, in den schriftlichen Infos (Informationen zur Vorstellung beim ÄD der AfA) stehen im Allgemeinen keine drin, also gibt es wohl auch keine ...

Zitat:
Den Benutzernamen habe ich am 26.04.17 erhalten, das Kennwort kam am 28.04.17
Was bitte sollst du damit machen ???

Zitat:
Ich hatte, nachdem ich Anfang März den April-Termin zur EMR-Beantragung (geht ja nur persönlich) geholt habe, nochmal bei der DRV vorgesprochen.
Wieso geht das nur persönlich, den Antrag kann man sich bei der DRV herunterladen und auch selber am PC ausfüllen oder sich den Antrag per Post zuschicken lassen ...

Zitat:
Die SB hat dann relativ verwundert mit der Reha-Abteilung im Hause Kontakt aufgenommen und meine „liegengebliebene“ Reha-Akte erhielt dann ein Deckblatt mit dem Vermerk „eilt“. Da müsste nur noch ein Arzt drüber schauen.
Da verzögert man wohl auch so Einiges, warum kann dir nur die DRV erklären.
Ich denke mal, dass man nun (endlich) darüber gestolpert ist, dass man deine Reha schon längst in EM-Rente hätte "umdeuten" müssen, verstehen kann man das oft nicht mehr, wie bei den Behörden so gearbeitet wird.

Zitat:
Ich habe inzwischen mehrfach bei der DRV angerufen und am Freitag dort die Auskunft erhalten, dass die Akte beim Dienstvorgesetzten liegt und das der Bescheid zeitnah versandt werden wird.
Kann mich nur wiederholen, dass du weniger telefonieren solltest in deinen Angelegenheiten und besser schriftliche (nachweisbare) Sachstand-Anfragen machen solltest, dann MUSS man dir auch schriftlich darauf antworten, am Telefon wird viel erzählt wenn der Tag lang ist ... darauf kannst du dich nicht berufen.

Zitat:
Natürlich hat mir die DRV-Mitarbeiterin nicht direkt gesagt, ob der Bescheid positiv oder negativ ist. Ihre weiteren Aussagen konnten aber als postiv gewertet werden.
"Laber, Laber, Rhabarber ..."

Zitat:
Folgende Daten habe ich aus den Schreiben der DRV zum Thema Renteninformation erhalten:
Erwerbsminderungsrente abschlagsfrei zum 01.04.17
Und der zu erwartende Rentenbetrag, steht der auch dabei ???

Zitat:
Schwerbehindertenrente abschlagsfrei zum 01.12.17 Altersrente für bes.langj. Versicherte zum 01.08.17
Ich denke mal in deinem Alter dürften die Beträge nur noch unwesentlich differieren und es ist fast EGAL welche Rente dir nun demnächst als Bescheid ins Haus kommen wird, hast du die AfA auch zu deiner Antragstellung auf EM-Rente informiert ?

Wenn der Bescheid zur bewilligten EM-Rente ab dem 01.04.2017 noch bald kommt, dann hat sich dein Antrag auf ALGI sowieso erledigt, denn mit voller EM-Rente hast du keinen Anspruch mehr auf ALGI.
Dann braucht die AfA überhaupt KEINE Unterlagen mehr für den ÄD, weil da nichts mehr stattfinden wird bei dir.

Wie weit bist du denn jetzt mit dem Antrag an die AfA, ist die Lohnbescheinigung schon fertig von deinem AG, die Abschlussbescheinigung der KK gibt es meist erst NACH der erfolgten Aussteuerung und wenn du noch vorher den Rentenbescheid bekommst, dann erfolgt überhaupt KEINE Aussteuerung mehr.

Dann wird das Krankengeld auch SOFORT eingestellt, weil Voll-Rentner keinen Anspruch mehr auf Krankengeld haben.

Da kann man dir eigentlich nur noch die Daumen drücken, dass der zugesagte Bescheid von der DRV bald kommt und dem entspricht was du den Gesprächen am Telefon entnommen haben willst ... dazu brauchst du die AfA dann nur noch kurz informieren, denn gezahlt wurde ja bisher nicht.

Soweit mal zu deinen ergänzenden Infos, die einige meiner Überlegungen auch überflüssig machen.

MfG Doppeloma
__

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