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Start > > -> RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 24.04.2017, 19:20   #1
Nohope
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Registriert seit: 05.10.2008
Beiträge: 82
Nohope
Frage RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Liebe Leute.

Ich bitte Euch heute mal wieder um kompetente Hinweise und Tipps; danke... :-)

Ich bin seit 4 Jahren arbeitsunfähig (und mehr oder weniger durchgängig krankgeschrieben) und musste auf Verlangen des JC einen Antrag auf Wiedereingliederung in das Berufsleben (berufliche Reha) stellen. Nach einem Gutachtertermin wurde dieser gerade abgelehnt, da eine Wiedereingliederung auf diesem Weg nicht zu erwarten sei.
Dies ist durchaus in meinem Sinne, da ich mich derzeit nicht für arbeits- bzw. wiedereingliederungsfähig halte.
Gleichzeitig schrieb der RV, dass sie jetzt unaufgefordert prüfen, inwieweit mein Antrag als Rentenantrag zu werten sei. Ich nehme an, dass ist Standardprozedur. Da ich erst 47 Jahre alt bin, halte ich einen positiven Bescheid auch für unrealistisch...

Ich bin jetzt sehr unsicher, wie es für mich weitergeht. Und habe Angst vor dem JC.
Ich würde mich natürlich weiter krankschreiben lassen und damit kann mich das JC ja nicht in eine Massnahme stecken oder mich vermitteln, richtig?!
Heisst das, ich beziehe jetzt einfach weiter Hartz IV bis entschieden ist, ob ich Rente bekomme oder nicht?! Wie lange kann das dauern?
Und danach?
Es gibt doch noch die sog. Grundsicherung; ab wann greift die denn? Wie ich mal hörte, soll das noch mal eine Verschlechterung zu Hartz IV sein... Stimmt das und falls ja, inwiefern?

Als ich Ende Dezember 2015 aus der medizinischen Reha entlassen wurde, bescheinigte mir die Klinik lediglich eine Berufsunfähigkeit bei grundsätzlicher Erwerbsfähigkeit (sehr zu meinem Entsetzen und entgegen dessen, was ich dort verstanden hatte); ist dieses Gutachten mit dem aktuellen quasi aufgehoben?

Habe meinen Sachbearbeiter noch nicht informiert (Brief kam heute); wie gehe ich jetzt am Besten vor?

Freue mich über jeden Hinweis...
Merci... :-)

Nohope
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Alt 24.04.2017, 20:30   #2
liesa
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Registriert seit: 20.04.2013
Beiträge: 685
liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Zitat:
Ich nehme an, dass ist Standardprozedur. Da ich erst 47 Jahre alt bin, halte ich einen positiven Bescheid auch für unrealistisch

Abwarten, es gibt auch bei der DRV beim ersten mal positive Entscheidungen...

Zitat:
Ich würde mich natürlich weiter krankschreiben lassen und damit kann mich das JC ja nicht in eine Massnahme stecken oder mich vermitteln, richtig?!

Richtig!

Zitat:
das, ich beziehe jetzt einfach weiter Hartz IV bis entschieden ist, ob ich Rente bekomme oder nicht?! Wie lange kann das dauern?

Auch richtig! Unterschiedlich je nach dem wie lange die DRV braucht für eine Entscheidung.

Zitat:
Und danach?
Es gibt doch noch die sog. Grundsicherung; ab wann greift die denn? Wie ich mal hörte, soll das noch mal eine Verschlechterung zu Hartz IV sein... Stimmt das und falls ja, inwiefern?


Wenn deine Rente nicht reicht dann entweder Sozialhilfe/HZL Kapitel 3 im SGBXII bei befristeter Rente oder Kapitel 4 bei unbefristeter dann Grundsicherung. Geld ist das gleiche allerdings werden im Kapitel 3 das Einkommen deiner Eltern geprüft ob diese in der Lage sind Unterhalt zu leisten. Außerdem sind die Vermögensfreibeträge bedeutend niedriger als im SGBII auch mit der nun gültig gewordenen Reform also jetzt um die 5000 Euro. (vorher Kapitel 3 1600,- Euro)


liesa
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Alt 24.04.2017, 23:59   #3
Momo1968
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Momo1968 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Nohope,

Grundsicherung kommt erst, insofern Deine zu erwartende Rente unter Harz IV liegt! Das kann ich von Deiner Erklärung derweil nicht erkennen. Nur Du weisst, was Du bisher eingezahlt hast und ob Dir eventuell neben der Rente der DRV eine Betriebsrente zusteht.

Insofern dies nach voller EMR zutreffen sollte, dass Deine Rente unter der Grundsicherung liegt (das kannst nur Du wissen), wird Liesa hierzu ausreichend Stellung genommen haben!

Wie ich verstehe, geht es um eine Reha- Maßnahme, die wohl nicht stattfinden soll, da kontroproduktiv und keine Verbesserung erwartet werden kann!
Demnach wird wohl Harz IV in Rente umgewandelt!

Und selbstverständlich weiter krank schreiben lassen, wegen der DRV

Solange ein Rentenverfahren läuft, bekommst Du m.E. weiterhin Harz IV!

Ob Deine Rente höher liegt, als die zuerwartende Grundsicherung kannst ja nur Du sagen! Das steht in Deinen Rentenunterlagen! Und schaue nach, ob Du auch Anspruch auf z.B. eine Betriebsrente hast! Sowas wird zusätzlich gezahlt und hier wird auch nicht abgezogen!

Die alte Sache von 2015 halte ich für aufgehoben! Du scheint gerade eben als nicht Wiedereingliederungsfähig gehalten worden zu sein! So das das Jobcenter wohl die Angelegenheit an die Rentenkasse abgegeben hat

lg
Momo

Geändert von Momo1968 (25.04.2017 um 00:17 Uhr)
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Alt 26.04.2017, 01:15   #4
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Nohope,

ergänzend gehe ich noch mal auf deinen ersten Beitrag ein.

Zitat:
Ich bin seit 4 Jahren arbeitsunfähig (und mehr oder weniger durchgängig krankgeschrieben) und musste auf Verlangen des JC einen Antrag auf Wiedereingliederung in das Berufsleben (berufliche Reha) stellen. Nach einem Gutachtertermin wurde dieser gerade abgelehnt, da eine Wiedereingliederung auf diesem Weg nicht zu erwarten sei.
Was steht bitte wörtlich in diesem Bescheid, das ist wichtig, denn daraus ergibt sich eigentlich schon, wie es mit dir weiter gehen wird ... man sieht dich ja (so kommt es im Moment rüber) zumindest aktuell NICHT als Erwerbsfähig an und kann das auch mit Reha-Maßnahmen nicht mehr ändern ...

Zitat:
Dies ist durchaus in meinem Sinne, da ich mich derzeit nicht für arbeits- bzw. wiedereingliederungsfähig halte.
Nicht falsch verstehen, aber unsere persönliche Ansicht dazu ist der DRV eigentlich völlig EGAL ... ob das Ergebnis dieser Ablehnung nun wirklich "in deinem Sinne" sein wird, muss sich erst noch herausstellen.

Zitat:
Gleichzeitig schrieb der RV, dass sie jetzt unaufgefordert prüfen, inwieweit mein Antrag als Rentenantrag zu werten sei. Ich nehme an, dass ist Standardprozedur. Da ich erst 47 Jahre alt bin, halte ich einen positiven Bescheid auch für unrealistisch...
Das sehe ich etwas anders, denn in der Regel macht die DRV solche "Andeutungen" nicht wenn das nicht eigentlich schon fest steht, dass eine "Umdeutung" dieses Reha-Antrages in einen EM-Renten-Antrag auch erfolgen wird.

Vielleicht magst du ja diesen Bescheid (zur LTA) mal anonymisiert (ALLES abdecken was persönliche Daten sind auch Adressen/ Namen / Telefon-Nummern der DRV usw.) hier einstellen, das ist oft sehr umständlich (und schwer verständlich) formuliert aber ich habe solche Schreiben schon öfter gesehen und kenne auch die §§ die da dann drin stehen sollten.

In der Regel muss man dann aber trotzdem noch den Formular-Antrag auf EM-Rente stellen, das gehört nun mal dazu, du kannst dir dafür aber Hilfe bei einer DRV-Beratungsstelle holen ... vielleicht machst du schon mal einen Termin aus, das dauert oft auch längere Zeit.

Deutsche Rentenversicherung - Beratungsstellen finden

Zitat:
Ich bin jetzt sehr unsicher, wie es für mich weitergeht. Und habe Angst vor dem JC.
Du musst keine Angst vor dem JC haben, bitte kopiere diesen Bescheid soweit das wichtig für das JC sein könnte, die werden das wahrscheinlich schon von anderen LE kennen und sich darauf "freuen" dich bald (vorerst zumindest) los zu sein.

Zitat:
Ich würde mich natürlich weiter krankschreiben lassen und damit kann mich das JC ja nicht in eine Massnahme stecken oder mich vermitteln, richtig?!
Du solltest die AU-Bescheinigung unbedingt durchgehend weiterführen, bis das endgültig alles entschieden wurde und dir ein verbindlicher Bescheid dazu von der DRV vorliegt ... aktuell wurde "nur" die Reha abgelehnt, da hat das JC noch kein Recht die Leistungen einzustellen.

Zitat:
Heisst das, ich beziehe jetzt einfach weiter Hartz IV bis entschieden ist, ob ich Rente bekomme oder nicht?!
Genau, zumal ja das JC auch hoffen darf ein paar € von deinen Leistungen zurück zu bekommen, wenn die Rente rückwirkend bewilligt werden würde ... ist dir denn bekannt welchen Betrag du etwa als EM-Rente zu erwarten hast ???

Zitat:
Wie lange kann das dauern?
Genau weiß das wohl Niemand aber in diesen Fällen ist das oft innerhalb weniger Wochen erledigt, wird auch davon mit abhängen, wie schnell du dann den regulären EM-Renten-Antrag nachreichen kannst.

Zitat:
Und danach?
Es gibt doch noch die sog. Grundsicherung; ab wann greift die denn?
Die greift nur wenn deine EM-Rente zu gering wäre, um davon leben und deine Miete bezahlen zu können, ist der Fehlbetrag nicht zu hoch kannst du auch Wohngeld bekommen und brauchst gar nicht zum Sozial-AMT.

Die Grundsicherung nach SGB XII / Kapitel 4 gibt es nur wenn du direkt eine EM-Rente "auf Dauer" bekommen solltest, ansonsten hast du nur Anspruch auf reguläre Sozial-HILFE, dazu wurde dir ja schon was geschrieben.
Das solltest du besser abwarten, bis du den EM-Renten-Bescheid in den Händen hast, es bringt nicht viel vorher alle erdenklichen Varianten durchzugehen ...

Zitat:
Wie ich mal hörte, soll das noch mal eine Verschlechterung zu Hartz IV sein... Stimmt das und falls ja, inwiefern?
Kommt darauf an, in SGB XII / Kapitel 3 werden Eltern und Kinder (soweit vorhanden) wegen Unterhalt für dich angeschrieben und die Vermögens-Schonbeträge sind deutlich geringer als im Hartz 4.

Ansonsten ist der Grundsätzliche Bedarf genau so hoch wie im SGB II, eine Geld-Rente wird natürlich angerechnet und nur noch gezahlt was für den Gesamt-Bedarf fehlt.

Zitat:
Als ich Ende Dezember 2015 aus der medizinischen Reha entlassen wurde, bescheinigte mir die Klinik lediglich eine Berufsunfähigkeit bei grundsätzlicher Erwerbsfähigkeit (sehr zu meinem Entsetzen und entgegen dessen, was ich dort verstanden hatte); ist dieses Gutachten mit dem aktuellen quasi aufgehoben?
Offenbar ja, sonst hätte man dir sicher jetzt eine LTA bewilligen müssen, gerade wenn man damals "nur" eine Berufsunfähigkeit bestätigt hatte, man hat dich jetzt eben neu begutachtet und wohl feststellen müssen, dass es dir deutlich schlechter geht als damals ... Gesundheit / Krankheit ist ja keine feste / unveränderliche Tatsache ...

Zitat:
Habe meinen Sachbearbeiter noch nicht informiert (Brief kam heute); wie gehe ich jetzt am Besten vor?
Du kannst ruhig noch ein paar Tage abwarten, an deinem Anspruch auf ALGII ändert das ja aktuell noch gar nichts, achte darauf, dass beim JC nur die Teile (als Kopie) abgegeben werden, die dort wirklich nötig sind ... der Bescheid von der DRV ist für DICH und nicht für das JC geschrieben worden.

Und lass dir die Abgabe auf einer weiteren Kopie abstempeln / bestätigen.
Wie man nun weiter vorgehen möchte soll man dir schriftlich mitteilen, wäre natürlich gut wenn du direkt auch schon angeben kannst, einen Termin für den EM-Renten-Antrag am XX zu haben.

Ich denke nicht, dass du dir Sorgen machen musst, trotzdem wäre es wie immer gut wenn du einen Beistand mitnehmen kannst.

Ehe dir kein richtiger EM-Rentenbescheid vorliegt darf das JC deine Leistungen NICHT einstellen.

MfG Doppeloma
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Alt 26.04.2017, 01:41   #5
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Momo1968,

Zitat:
Demnach wird wohl Harz IV in Rente umgewandelt!

So das das Jobcenter wohl die Angelegenheit an die Rentenkasse abgegeben hat
Vorsicht bitte mit solchen Äußerungen, Hartz IV wird niemals "in Rente umgewandelt" solche Gesetze gibt es nicht und das JC kann die "Angelegenheiten" auch nicht einfach an die Rentenkasse "abgeben" ...

Das kann sehr schnell zu Missverständnissen führen, die JC würden sehr gerne ALLE gesundheitlich Eingeschränkten "an die Rentenkasse abgeben" aber das entscheiden nicht die JC sondern immer noch die Rentenkasse ganz ALLEINE, ob Jemand EM-Rente bekommen wird oder nicht.

Es gibt hier genug Fälle wo man den EM-Rentenantrag abgelehnt hat, weil man die Antragsteller weiterhin für Vollzeit Erwerbsfähig hält, obwohl der JC-ÄD sie für "Erwerbsunfähig" erklärt hatte ... um diesen Antrag fordern zu können.

Der TE wurde vom JC aufgefordert eine LTA ( berufliche Reha) zu beantragen und die wurde abgelehnt, daraus ergibt sich nun (wahrscheinlich) eine "Umdeutung" dieses Reha-Antrages in eine EM-Rente, das hat aber NICHTS mit den "Wünschen oder Hoffnungen" des JC zu tun.

Es passiert eher sehr selten, dass ein Antrag an die Rentenkasse auch mal in diese Richtung läuft für den Antragsteller, das JC hat keine Entscheidungsbefugnisse dazu, ob Jemand Reha oder gar EM-Rente von der DRV bekommen wird, nur weil die mit den LE (besonders mit den Kranken) nichts anzufangen wissen.

MfG Doppeloma
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Alt 26.04.2017, 12:52   #6
Momo1968
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Standard AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Doppeloma,

so einen Vorgang kenne ich auch nur einmalig von einer Bekannten, der von dem JC eine Belastungserprobung aufgedrückt wurde. Diese wurde in einem "Gutachten oder ähnlichem Schreiben" nicht bestanden! Daraus resultierte, dass das JC die Bekannte aufforderte einen Antrag auf EM-Rente zu stellen.

Generell ist es sicher wahr, dass nicht jeder solcher Antrag von der DRV auch tatsächlich in EM-Rente umgewandelt wird, sondern ein Antrag oft im ersten Anlauf abgelehnt wird.

Am Ende mag ja niemand gerne bezahlen für einen Menschen, der als nicht arbeitsfähig eingestuft wird.

Am eigenen Leibe hab ich miterlebt, wie der entstehende Druck der entsprechenden Kostenträger dauerhafte derartighe Angst und Panik auslösen kann, dass Wir an unsere psychische Belastungsgrenze kommen. Hier kam ich durchaus auf den Gedanken, die sehen einen lieber unter der Erde, damit sich Ihr Problem in sogenannte Luft auflöst.

Mfg
Momo
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Alt 26.04.2017, 14:27   #7
Doppeloma
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Lächeln AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Momo1968,

Zitat:
Am Ende mag ja niemand gerne bezahlen für einen Menschen, der als nicht arbeitsfähig eingestuft wird.
Das siehst du natürlich vollkommen richtig, genau auf diese negativen Umstände (vorrangige "Spar-Interessen" bei ALLEN Behörden) mache ich ja immer wieder sehr deutlich aufmerksam.

Zitat:
Am eigenen Leibe hab ich miterlebt, wie der entstehende Druck der entsprechenden Kostenträger dauerhafte derartighe Angst und Panik auslösen kann, dass Wir an unsere psychische Belastungsgrenze kommen.
Das kenne ich ja nur zu gut aus persönlicher Erfahrung, dazu hast du sicher auch schon einige Beiträge gelesen.
Das ist im Prinzip der einzige Grund warum ich hier versuche Anderen die Hinweise zu geben, um Fehler (möglichst) zu vermeiden, die auch wir in diesen Jahren gemacht haben.

Weil wir Anfangs noch genau so NAIV daran geglaubt haben für solche Fälle aus unseren Jahrzehnte geleisteten "Pflicht"-Beiträgen ausreichend abgesichert zu sein ... wir wurden sehr schnell eines "Besseren" belehrt, als wir NICHT mehr so konnten, wie es die "Leistungs"-Gesellschaft und die Behörden erwartet haben...

Zitat:
Hier kam ich durchaus auf den Gedanken, die sehen einen lieber unter der Erde, damit sich Ihr Problem in sogenannte Luft auflöst.
Diese Gedanken teile ich sofort und bedenkenlos mit dir, die Vorgehensweisen der Leistungsträger ähneln vielfach der Vorbereitung auf ein gesellschaftlich "gewünschtes" und "sozialverträgliches Frühableben" ...

Der alte Spruch ist (inzwischen auch statistisch erwiesen) wieder zu neuem Leben erweckt ... "Weil du arm bist, musst du früher sterben" und man könnte es ergänzen mit "Falls du dich dagegen wehrst, haben wir auch unsere Mittel dich subtil restlos fertig zu machen" ...

Nach über 7 Jahren Kampf um unsere EM-Renten gibt es kaum noch was an "Überraschungen" was die (immer schärferen) Methoden von KK über AfA / JC und besonders die DRV betrifft ...

Ich habe gerade die "Wahl-Unterlagen" bekommen von der Renten-Kasse, soll meine "Mitbestimmungsrechte" nutzen ...

Für mich ist das ein Riesen-HOHN, als ob ich da irgendein Mitspracherecht hatte, als man mir immer wieder "gutachterlich" erklärt hat, "wie gesund ich doch bin" ...

Auch im aktuellen Fall hier ist es ein "Spiel der Macht", das JC will nicht mehr zahlen (müssen) und verlangt einen Antrag an die Rentenkasse, natürlich in der Hoffnung die zahlen dann bald auch "irgendwas" und der Betroffene ist (zumindest vorerst) raus aus Hartz 4.

Die DRV beschließt nun (wahrscheinlich), dass eine LTA nicht mehr zielführend ist und wird (wahrscheinlich) die zu erwartende "Mini-Rente" bewilligen, dann muss der Betroffene sich (vermutlich) zusätzlich mit der nächsten Leistungsbehörde (SGB XII) auseinandersetzen, damit es zum "Überleben" überhaupt reichen kann ...

Ob und wie ihm das gelingt interessiert aber die DRV schon nicht mehr und nach Erhalt des Rentenbescheides (zur vollen EM-Rente) auch das JC nicht mehr ... der Aufhebungsbescheid kommt immer sehr schnell ... gerne auch "zu schnell" ...

MfG Doppeloma
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Alt 27.04.2017, 18:00   #8
Nohope
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Nohope
Info AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo liebe Leute,

erst einmal vielen lieben Dank für die vielen Hinweise und Tipps... Wow... 😊
Jetzt habe ich mir doch gerade die Mühe gemacht, den o. g. Bescheid fein säuberlich abzutippen für Euch zur Einsicht und schon ist heute ein neuer Schrieb im Briefkasten... Fix sind sie ja...
Und zwar wurde mein Antrag auf Leistungen zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben erfolgreich in einen Rentenantrag umgewandelt und rückwirkend ab April 2016 (bis Oktober 2018) wurde mir eine teilweise Erwerbsminderung bestätigt und eine entsprechende Rente bewilligt... 😳
Bei einem Rentenanspruch von rd. 500,- € dürfte ich damit also ca. 250,- € bekommen, hm?! Dann beziehe ich noch eine betriebliche Berufsunfähigkeitsrente von ca. 180,- €, die bisher aber vollständig auf meine Hartz IV-Bezüge angerechnet wurde. Bleibt das bei der Verrechnung?
Dann werde ich ja weiterhin aufs Amt angewiesen sein, oder?! Heisst das, dass das JC mich jetzt (so ich nicht weiter au sein sollte) jederzeit (in Teilzeit) vermitteln bzw. in (Teilzeit-)Maßnahmen stecken kann?
Bzw. meine Eltern für mich blechen dürfen? Ich bin 47... 😱

Eine Einladung vom JC habe ich auch gleich bekommen, obwohl ich die noch gar nicht informiert hatte... Oder macht das der RV automatisch?

Freue mich auf weitere Hinweise...
Ihr seid toll! Danke... 🌻

Nohope
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Alt 27.04.2017, 18:44   #9
Doppeloma
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Frage AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Nohope,

Zitat:
erst einmal vielen lieben Dank für die vielen Hinweise und Tipps... Wow... 😊
Jetzt habe ich mir doch gerade die Mühe gemacht, den o. g. Bescheid fein säuberlich abzutippen für Euch zur Einsicht und schon ist heute ein neuer Schrieb im Briefkasten... Fix sind sie ja...
Ja, manchmal können die sehr schnell sein, wenn sie nur wollen ... dann scheint man ja auf den regulären Formular-Antrag in deinem Falle verzichten zu können.

Jetzt aber bitte SEHR genau nachlesen was in diesem Bescheid drin steht und bitte sehr genau auch meine nachfolgenden Fragen dazu dann beantworten ...

Zitat:
Und zwar wurde mein Antrag auf Leistungen zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben erfolgreich in einen Rentenantrag umgewandelt und rückwirkend ab April 2016 (bis Oktober 2018) wurde mir eine teilweise Erwerbsminderung bestätigt und eine entsprechende Rente bewilligt... 😳
Das liest sich schon mal sehr gut bis hierher, was war im April 2016 so Besonderes, die LTA wurde doch erst später beantragt ?

Zitat:
Bei einem Rentenanspruch von rd. 500,- € dürfte ich damit also ca. 250,- € bekommen, hm?!
Hier beginnen meine Fragen, denn der konkrete Betrag sollte da natürlich drin stehen und auch ab wann das dann gezahlt werden soll (die laufenden zahlungen beginnen ...) ODER wird da was geschrieben, dass diese Teil-Rente aktuell NICHT ausgezahlt wird und noch ein weiterer Bescheid die nächsten Tage kommt ??????????????

So war das damals bei mir und dann kam der Bescheid zur vollen "Arbeitsmarkt-Rente" weil der Teilzeit-Arbeitsmarkt als "verschlossen" anzusehen ist ...

Das würde auch erklären warum du nicht genau weißt wie hoch der Betrag deiner "Halben" EM-Rente jetzt wäre ... sonst muss das ja ganz genau da drin stehen.

Bitte kopiere nur diese ersten Seiten für das JC und lass dir nicht einreden, dass man den kompletten Bescheid benötigt.

Zitat:
Dann beziehe ich noch eine betriebliche Berufsunfähigkeitsrente von ca. 180,- €, die bisher aber vollständig auf meine Hartz IV-Bezüge angerechnet wurde. Bleibt das bei der Verrechnung?
Wenn du weiterhin auf Sozial-Leistungen angewiesen bleibst wird man das auch weiterhin anrechnen und die gezahlte EM-Rente von der DRV dann zusätzlich ... du bekommst dann nur noch was immer noch fehlen würde.

Allerdings wäre weiterhin das JC für dich zuständig, denn die DRV sieht dich ja (theoretsich) noch immer als Teilzeit ( 3 - UNTER 6 Stunden) Erwerbsfähig an.
Damit verbleibst du beim JC auch wenn noch ein weiterer Bescheid (zur vollen Arbeitsmarktrente) kommen sollte ... der könnte aber trotzdem Einiges (vorerst) für dich ändern.

Zitat:
Dann werde ich ja weiterhin aufs Amt angewiesen sein, oder?!
Mit der vollen EM-Rente (ca. 500 €) + dazu deiner Betriebsrente (180 €) könntest du vielleicht Wohngeld beantragen, ich kenne ja deine Wohnkosten nicht, dann musst du NICHT beim JC bleiben, wenigstens nicht bis Ende 2018 deine Rente verlängert werden muss.

Zitat:
Heisst das, dass das JC mich jetzt (so ich nicht weiter au sein sollte) jederzeit (in Teilzeit) vermitteln bzw. in (Teilzeit-)Maßnahmen stecken kann?
Das wird vermutlich gerade noch geprüft bei der DRV (in Abstimmung mit der AfA), ob es überhaupt "leidensgerechte / versicherungspflichtige" Teilzeitarbeit am aktuellen Arbeitsmarkt für dich geben könnte.

Ist das NICHT der Fall (und das ist meistens so, der Teilzeit-Arbeitsmarkt gilt als "verschlossen" für dich), dann bekommst du die volle EM-Rente (mit einem weiteren DRV-Bescheid dazu) aber NUR weil man dich aktuell NICHT vermitteln kann.

Eine AU-Bescheinigung brauchst du mit dieser Voll-EM-Rente dann eigentlich nicht mehr bis mindestens Ende 2018 und das JC wird auch KEINE "passende" Arbeit für dich finden können, das wurde ja bereits vorher schon festgestellt.

Besser wäre es natürlich wenn du dich vorerst hganz vom JC trennen könntest mit beiden Renten zusammen, denn die JC halten sich da leider nicht immer dran und lassen den "Arbeitsmarkt-Rentnern" oft nur wenig Ruhe, um sich um die Gesundheit kümmern zu können.

Die finden zwar auch NIX aber sie "tun zumindest oft so" und das kann tatsächlich ganz schön nervig werden, wie du hier auch bei einigen Usern nachlesen kannst.

Zitat:
Bzw. meine Eltern für mich blechen dürfen? Ich bin 47... 😱
Nein, das zumindest entfällt schon mal ganz sicher im Moment, denn du musst NICHT zum Sozial-AMT, die wollen dich gar nicht, du bist ja noch Teil-Erwerbsfähig also die geforderten 3 Stunden täglich für den Anspruch auf ALGII.

Zitat:
Eine Einladung vom JC habe ich auch gleich bekommen, obwohl ich die noch gar nicht informiert hatte... Oder macht das der RV automatisch?
Die DRV macht da nichts "automatisch", vielleicht hast du dem JC-ÄD mal eine Schweigepflichtentbindung unterschrieben, dass die sich Infos bei der DRV anfordern dürfen ... ???

MfG Doppeloma
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Alt 28.04.2017, 13:21   #10
Nohope
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Nohope
Rotes Gesicht AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Sodele...

Habe den Brief abgetippt und erst beim zweiten Lesen entdeckt, dass die mir ja eine _volle_ Erwerbsminderung zugestanden haben... 😳

Sehr geehrte Frau...

der Antrag auf Leistungen zur Teilhabe gilt als Antrag auf Rente, wenn Versicherte vermindert erwerbsfähig sind und ein Erfolg von Leistungen zur Teilhabe nicht zu erwarten sind.
Nach unseren Feststellungen sind Sie seit dem 21.4.2016 voll erwerbsgemindert auf Zeit bis zum 31.10.2018.
Die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für einen Anspruch auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind erfüllt.

Bitte setzen Sie sich zur Aufnahme des Rentenantrags mit einer der folgenden Stellen in Verbindung.

- Auskunfts- und Beratungsstellen der Rentenversicherungsträger
- deren Versicherstenältesten bzw. Versichertenberaterinnen oder Versichertenberater
- einer Servicestelle für Rehabilitation
- andere Sozialleistungsträger (z. B. Krankenkasse)
- die Versicherungsämter
- die Stadtverwaltungen und Gemeindeverwaltungen oder
- die deutsche Auslandsvertretungen

Ein Verzeichnis einiger Stellen, die Ihnen bei der Antragsaufnahme behilflich sind, ist beigefügt.

Wir bitten Sie, zur Vermeidung unnötiger Wartezeit, telefonisch einen Termin für die Aufnahme des Formantrages zu vereinbaren. Dort wird Ihnen gesagt, welche Unterlagen von Ihnen mitzbringen sind.

Die "Anlage zum Rentenantrag zur Feststellung der Erwerbsminderung" muss bei der Antragsstellung nicht ausgefüllt werden, da uns die dort abgefragten Daten schon bekannt sind.

Als Tag der Antragsstellung gilt das Datum des Antrags auf Leistungen zur Teilhabe. Wir bitten Sie, auch dieses Schreiben bei der Antragsaufnahme vorzulegen.

Wichtiger Hinweis
Die Gewährung einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit kann zur Beendigung eines bestehenden Beschäftigungsverhältnisses führen oder den Anspruch auf andere Leistungen (zum Beispiel Betriebsrente, Zusatzrente) beeinflussen.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich vor der Rentenantragsstellung durch Rückfrage bei den betreffenden Stellen darüber zu informieren, ob durch den Rentenantrag bzw. den Rentenbezug Nachteile entstehen.

Zur Vermeidung unerwünschter Folgen können Sie bestimmen, dass Ihr Antrag auf Leistungen zur Teilhabe nicht als Rentenantrag gelten soll.
Falls Sie jedoch Krankengeld oder Leistungen von der Agentur für Arbeit beziehen und von den genannten Stellen aufgefordert wurden, einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe zu stellen, sind Sie nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts verpflichtet, der Umdeutung des Antrages auf Leistungen zur Teilhabe in einen Rentenantrag zuzustimmen. In diesem Fall können Sie der Umdeutung nur mit vorheriger Zustimmung Ihrer Krankenkasse bzw. der Agentur für Arbeit widersprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Anhang: Adressen

Okay, also jetzt muss ich noch diesen Antrag formal stellen und dann geht das durch, richtig?
Muss ich jetzt schon das JC darüber informieren? Habe da am 19. eh einen Termin, allerdings denke ich, dass das Zufall ist, das die Briefe zusammen kamen.
Habe nämlich eine unterschriebene Schweigepflichtsentbundung auf 3 Monate begrenzt und die sind längst abgelaufen. Aber den Antrag Anfang Mai 2016 gestellt...
Und da stellt sich ein Problem: Offensichtlich ist mein Antrag bei der RV nie angekommen/verschlampt (?) worden und so habe ich denen eine Kopie meines Antrages mit neuer (zweiter) Unterschrift und datiert im Januar 2017 geschickt.
Gilt jetzt der Mai 16 oder der Januar 17 als Antragsdatum?
Nachweisen kann ich das nicht, da ich nie eine Eingangsbestätigung bekommen habe...

Gosh, bin ganz nervös...
Danke für Eure Hilfe... 😊

Nohope
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Alt 28.04.2017, 14:25   #11
Doppeloma
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Cool AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Nohope,

vielen Dank für deine Mühe, da blickt man doch gleich besser durch und es wurde ja sogar mal recht "verständlich" geschrieben was du jetzt zu tun hast und warum.

Du wurdest vom JC aufgefordert (gilt wie von der AfA) den Antrag auf LTA zu stellen, also hast du ohnehin kein Bestimmungsrecht ob du die Rente nun willst oder nicht.
Ich denke aber das wird kein Problem für dich sein.

Aktuell würde ich dem JC dazu noch gar nichts mitteilen und zunächst mal den Antrag stellen, der Nachweis darüber sollte dem JC dann genügen müssen.
Denn noch ändert sich ja NICHTS an deinen persönlichen Verhältnissen, die müssen ohnehin weiterzahlen (mindestens) bis du den richtigen EM-Rentenbescheid dann bekommen hast.

Kannst ja versuchen bis zum Termin am 19. schon was in der Hand zu haben für die reguläre Antragstellung auf EM-Rente, dann war ich ja doch auf dem richtigen Wege mit meinen Überlegungen.

Die volle EM-Rente wirst du bekommen, weil man dir keinen "passenden" Teilzeit-Arbeitsplatz anbieten könnte zu deiner Teilrente dazu, da ist zumindest das Sozial-AMT (mit Leistungen des SGB XII) überhaupt NICHT zuständig für dich.

Ob diese EM-Vollrente dann Bedeutung für deine Betriebsrente haben wird kann ich nicht beurteilen, ich denke mal eine Mitteilung wirst du ohnehin machen müssen an die zahlende Stelle.
Die besondere "Beratung" dazu kannst du dir allerdings sparen, das eird nichts ändern, dass du jetzt die EM-Rente wie vorgeschlagen beantragen MUSST ...

Den Zeitpunkt hat ja die DRV bereits festgelegt, also halte dich an das aktuelle Schreiben und nimm das einfach alles mit wenn du du dir beim Antrag helfen lässt.

Deutsche Rentenversicherung - Beratungsstellen finden

Hier kannst du mal nachsehen ob es in deiner Nähe was gibt und dann wird man dir dabei helfen, die kennen ja solche Schreiben und was die bedeuten.

Zitat:
Und da stellt sich ein Problem: Offensichtlich ist mein Antrag bei der RV nie angekommen/verschlampt (?) worden und so habe ich denen eine Kopie meines Antrages mit neuer (zweiter) Unterschrift und datiert im Januar 2017 geschickt.
Das hast du soweit richtig gemacht aber noch besser wäre eben ein "Übergabe-Einschreiben" gewesen, dann hättest du selbst eine Bestätigung (von der Post) gehabt WANN die DRV das bekommen haben muss.

Zitat:
Gilt jetzt der Mai 16 oder der Januar 17 als Antragsdatum?
Nachweisen kann ich das nicht, da ich nie eine Eingangsbestätigung bekommen habe...
Offenbar gilt ja nun der mai, steht doch in den Unterlagen, hast du noch eine eigene Kopie von dem Antrag behalten, dann nimmst du den mit, eine Eingangsbesteätigung bekommt man ja nicht immer ... darum solche Sachen IMMER nachweislich per Einschreiben schicken.

Dann können die nicht so einfach behauten es sei nichts angekommen, weil du einen Nachweis zur Abgabe (mit Unterschrift des Empfängers) auf der Postseite aufrufen und dir ausdrucken kannst.

Da findet sich dann Manches ganz schnell wieder an bei den Behörden generell ...

Wenn du noch Fragen hast dann melde dich und das JC kannst du noch warten lassen, an deinem Anspruch ändert sich ja aktuell überhaupt noch gar nichts.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 28.04.2017, 18:43   #12
Nohope
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Nohope
Lächeln AW: RV-Antrag auf Wiedereingliederung wurde abgelehnt: Was nun?!

Hallo Doppeloma,

Danke für Deine prompte und kompetente Antwort... 😊
Dass mit dem Mai als Antragsdatum sehe ich nicht so klar wie Du... Auf dem Schreiben der RV davor (dass ich dann doch nicht online gestellt hatte), steht "Ihr Antrag vom ... Januar 2017"... Von daher habe ich jetzt schon Befürchtungen, dass die sich querstellen, wenn ich auf Mai 2016 bestehe und keine Nachweise habe... 😕
Warum die sich auf den 21. April 2016 rückwirkend beziehen, weiss ich tatsächlich nicht... Vielleicht hat sich da der medizinische Dienst mit meinen Unterlagen beschäftigt... ?

Danke für den Link, werde nach dem Wochenende mal aktiv werden...

😊

Nohope
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