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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 31.03.2017, 16:05   #1
Seraphim82
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Beiträge: 5
Seraphim82
Standard Habe einige Fragen bezüglich EM-Rente und der laufenden Klage. Wer kann helfen?

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und habe einige Fragen bezüglich der EM-Rente und der laufenden Klage bzw. der Gerichtsverhandlung.

Zu mir: Ich bin 34 Jahre alt und habe bereits einige Jahre (genau kann ich es gerade nicht sagen, ich glaube, es waren 6 oder 7 Jahre) EM-Rente bezogen.

Nun scheiterte leider eine Weiterbewilligung im Herbst 2015. Ich habe damals den Antrag abgegeben und Ewigkeiten gewartet, es gab keine Reaktion von der DRV. Als ich langsam unruhig wurde, habe ich dort mal angerufen und es hieß, dass noch ein Gutachten benötigt wird, ich würde dann Post mit der Einladung bekommen. Außerdem sollte ich mich um ALG II bemühen, weil der Termin erst in einigen Wochen stattfinden würde und ich bis dahin ja schon keine Rente mehr bekomme. Habe ich getan, wurde mir auch anstandslos bewilligt.

Ende Oktober hatte ich dann den Gutachtertermin bei der DRV. Eine Farce... Es wurde einiges gemacht, zuerst ein Gespräch mit einer Ärztin für Psychiatrie, sie stellte mir einige Fragen, die ich wahrheitsgemäß beantwortet habe, sagte dann einige Wörter, die ich mir merken und wiederholen sollte (was ich kaum konnte) und schlussendlich musste ich mich bis auf die Unterwäsche ausziehen (erniedrigender gehts wohl nicht?) und ich sollte auf einem Bein stehen, geradeaus laufen, meinen Zeigefinger zur Nase führen und sie prüfte die Reflexe an Armen und Beinen. Danach gab es noch einen Aufmerksamkeitstest, den ich alleine vor einem PC durchgeführt habe (der auch nicht gut ausgefallen sein dürfte), mir wurde Blut abgenommen, ein Lungenfunktionstest durchgeführt sowie ein Test, ob der Sauerstoff im Blut ok ist. Das wars.

Einige Wochen später hatte ich die Ablehnung im Briefkasten. Habe dann selbst einen Widerspruch geschrieben, darin auch nochmal auf das Attest meiner Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie verwiesen, die geschrieben hat, dass ich keine 3 Stunden arbeiten kann. Die Antwort war praktisch identisch mit der ersten Ablehnung - ich könnte 6 Stunden mit Einschränkungen arbeiten. Da dachte ich, es wäre wohl besser, mir Unterstützung zu holen, also wurde ich Mitglied beim VdK und ab diesem Zeitpunkt halfen mir die Mitarbeiter dort. Die Klage wurde im April 2016 eingereicht, ich warte nun auf den Verhandlungstermin. Vor einigen Monaten ließ ich dem VdK ein Schreiben meines Schlafmediziners zukommen, in dem er einen speziellen Gutachter für die Verhandlung empfiehlt. Dieses ist auch an das Sozialgericht weitergeleitet worden, bis jetzt habe ich allerdings noch keine Antwort.

Soviel zum aktuellen Stand bzw. was bisher so passiert ist.

Ich bin wirklich fassungslos... Wie zum Teufel kommt die DRV darauf, dass ich nach 6-7 Jahren Rente plötzlich wieder so gesund bin, um 6 Stunden arbeiten zu können? Zumal das Attest meiner Ärztin auch das Gegenteil besagt? Weil ich 2 Meter geradeaus laufen konnte und mit dem Finger meine Nase getroffen habe??? Die Aufmerksamkeitstests waren noch legitim, der Rest wirklich für die Tonne. Denn: Man sieht es nicht und es ist auch nicht mit irgendwelchen Untersuchungen messbar! Meine Diagnosen lauten "Monosymptomatische Narkolepsie" und "Angststörung"! Aber wenn ich doch 2 Meter geradeaus laufen kann, muss ich ja gesund sein... sorry, es regt mich einfach auf.

Aber genau das ist mein Problem: Man sieht es nicht und man kann es nicht messen. Die mich einschränkenden Symptome sind: 12-16 Stunden Schlaf pro Tag nötig, wahnsinnig schnelle Erschöpfbarkeit, permanente Müdigkeit, Muskelschwäche, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen, schnell reizüberflutet und und und... Ich bin zwar noch in der Lage, unter großer Anstrengung Termine wahr zu nehmen, allerdings maximal 1-2x pro Woche, denn nach jedem Termin liege ich erst mal 2-3 Tage flach. Ich kann mich gerade mal noch so selbst versorgen im Sinne von Körperpflege, Haushalt und einkaufen und selbst das ist manchmal schwierig. Ich habe vielleicht 10% der Energie, wie sie ein normaler Mensch hat. Und es wird immer schlimmer statt besser. Ich habe so wahnsinnig viel ausprobiert - Medikamente (ich glaube, ich habe schon fast alle Antidepressiva durch, die es gibt, aktuell bekomme ich Modafinil, Valdoxan und Quetiapin, aber selbst die sind ein Tropfen auf den heißen Stein), Sport, Ernährungsumstellung, Therapie, auch komplett ohne Medikamente hab ich es versucht. Aber das hilft alles nicht bzw. macht es sogar noch schlimmer (Sport z. B.).

Die große Frage ist jetzt: Wie mache ich das alles dem Gutachter bei der Verhandlung klar? Ich meine, ich bin seit mindestens 10 Jahren wegen dieser Symptome durchgehend in Behandlung, seit Herbst 2015 auch deswegen krank geschrieben, meine Ärztin für Psychiatrie wird mir bestimmt auch nochmal ein Attest schreiben, dass ich unter 3 Stunden arbeitsfähig bin und ich werde im Schlaflabor einen Termin haben, sobald ich den Verhandlungstermin kenne, damit etwas Aktuelles vorliegt. Aber ich habe das Gefühl, dass das nicht ausreicht, denn sonst wäre mir die Rente ja schon aufgrund dessen weiterbewilligt worden, oder nicht? Habt ihr vielleicht Tipps, was ich noch tun könnte?

Notfalls muss es natürlich in die Berufung gehen, aber ganz ehrlich... ich weiß nicht, ob ich das noch packe. Es ist jetzt schon sehr belastend für mich, mich um den Schriftverkehr kümmern zu müssen, die häufigeren Arztbesuche (da ich mich nur für max 6 Wochen krank schreiben lassen kann), von der Angst, dass die Klage scheitert mal ganz abgesehen

Tut mir leid, dass das Ganze so lang geworden ist, aber ich denke, so könnt ihr euch ein besseres Bild von der Situation machen. Vielen Dank jedenfalls an alle, die sich das durchlesen. Ich freue mich über jede Antwort!
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Alt 01.04.2017, 03:47   #2
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

Hallo Seraphim82,

Zitat:
Ich bin neu hier und habe einige Fragen bezüglich der EM-Rente und der laufenden Klage bzw. der Gerichtsverhandlung.
Es ist nicht gesagt, dass es eine Verhandlung überhaupt geben wird, aber mal von Beginn an.

Zitat:
Zu mir: Ich bin 34 Jahre alt und habe bereits einige Jahre (genau kann ich es gerade nicht sagen, ich glaube, es waren 6 oder 7 Jahre) EM-Rente bezogen.
Da bist du so "alt" wie meine jüngere Tochter, ab wann du genau EM-Rente bezogen hast solltest du ja in deinen vorliegenden Bescheiden herausfinden können, es könnte durchaus Bedeutung erlangen, ob es erst 6 oder schon 7 Jahre waren.

Zudem solltest du mal nachsehen, ob es immer wegen der Gesundheitsprobleme war oder auch wegen der "Lage am Teilzeit-Arbeitsmarkt", das wird gerne übersehen, wenn man keine zusätzlichen Sozial-Leistungen braucht, weil vorne immer steht, dass man "Rente wegen voller Erwerbsminderung" bekommt bis XX.

Gerade bei sehr jungen Leuten wird da gerne schon in den Verlängerungen auf eine sogenannte "Arbeitsmarktrente" herabgestuft (also eigentlich nur noch Teilweise EM anerkannt wurde), was die Ablehnung der nächsten Verlängerung dann für die DRV "einfacher" macht.

Zitat:
Nun scheiterte leider eine Weiterbewilligung im Herbst 2015.
Das könnte sich daraus ergeben haben, die DRV möchte natürlich noch nicht lebenslang für dich EM-Rente zahlen müssen, bist du denn mal zu einer Reha gewesen, dort sollten deine Probleme ja unbedingt auch auffallen über einen längeren Zeitraum.

Zitat:
Ich habe damals den Antrag abgegeben und Ewigkeiten gewartet, es gab keine Reaktion von der DRV.
Bist du immer regelmäßig in Behandlung gewesen, wirst du von Fachärzten betreut die sich damit wirklich auskennen und wurden die kontaktiert im Zusammehang mit deinen Anträgen, hast du dem Verlängerungs-Antrag aktuelle Berichte beigefügt ???

Zitat:
Als ich langsam unruhig wurde, habe ich dort mal angerufen und es hieß, dass noch ein Gutachten benötigt wird, ich würde dann Post mit der Einladung bekommen.
Deine Unruhe ist natürlich nachvollziehbar aber trotzdem macht man solche Sachen besser (nachweislich) schriftlich und nicht telefonisch, auf eine "Sachstand-Anfrage" musst du auch eine schriftliche Antwort bekommen.

Zitat:
Ende Oktober hatte ich dann den Gutachtertermin bei der DRV. Eine Farce...
Das überrascht mich nicht besonders, kommt mir sehr bekannt vor deine Schilderung, hattest du noch Unterlagen von deinen behandelnden Ärzten dabei ???

Zitat:
musste ich mich bis auf die Unterwäsche ausziehen (erniedrigender gehts wohl nicht?) und ich sollte auf einem Bein stehen, geradeaus laufen, meinen Zeigefinger zur Nase führen und sie prüfte die Reflexe an Armen und Beinen.
Hättest du dort fragen sollen wofür das erforderlich ist, weil du dich dadurch erniedrigt fühlst, man muss sich auch von Gutachtern nicht alles bieten lassen.

Zitat:
Danach gab es noch einen Aufmerksamkeitstest, den ich alleine vor einem PC durchgeführt habe (der auch nicht gut ausgefallen sein dürfte), mir wurde Blut abgenommen, ein Lungenfunktionstest durchgeführt sowie ein Test, ob der Sauerstoff im Blut ok ist. Das wars.
Diese Ergebnisse sollten ja im Gutachten aufgeführt sein, spätestens der VDK sollte ja mal die Akteneinsicht genommen haben bei der DRV und zudem hast du auch selbst einen Rechts-Anspruch alle erstellten Gutachten von dir zur Einsichtnahme anzufordern bei der DRV.

Solche PC-Testungen sind wenig Aussagefähig, besonders wenn man dich da alleine hingesetzt hat, wollte man damit nur Zeit schinden anstatt sich selbst mit dir ernsthaft zu befassen, was wollte man denn feststellen, ob du vor dem Bildschirm einschlafen würdest ???

Zitat:
Einige Wochen später hatte ich die Ablehnung im Briefkasten. Habe dann selbst einen Widerspruch geschrieben, darin auch nochmal auf das Attest meiner Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie verwiesen, die geschrieben hat, dass ich keine 3 Stunden arbeiten kann.
Du hättest zunächst mal (im fristwahrenden Widerspruch) das Gutachten anfordern sollen um überhaupt nachlesen zu können was darin geschrieben stand und alle sonstigen medizinischen Unterlagen die man für diese Entscheidung verwertet hatte.
Erst dann hat man überhaupt Munition einen Widerspruch anschließend zu begründen.

Was deine Ärzte dir für Atteste schreiben hat allerdings sehr wenig zu bedeuten für die DRV, die sind verpflichtet sich selbst Berichte und Befunde bei deinen behandelnden Ärzten anzufordern.
Was du dir extra schreiben lässt sehen die bei der DRV als "Gefälligkeit" an, da hättest du dir besser schon für den Widerspruch Unterstützung nehmen sollen.

Hilft allerdings oft auch nicht viel, denn die DRV ändert ihre Meinung im Widerspruchsverfahren meist auch nicht, ist mir auch so gegangen mit Anwalt an der Seite.
Musste meine EM-Rente dann auch einklagen ... es war allerdings der Erstantrag und ich war schon Mitte 50.

Zitat:
Die Antwort war praktisch identisch mit der ersten Ablehnung - ich könnte 6 Stunden mit Einschränkungen arbeiten.
Na-Ja, 6 Stunden und mehr (steht meist auch dabei) bedeutet bei der Rentenkasse Vollzeit Erwerbsfähigkeit ... jede Menge Einschränkungen hatte ich auch aufgelistet ... nur den passenden Arbeitsplatz hatten die auch nicht im Angebot dafür ...

Die AfA hatte mich zur Antragstellung aufgefordert weil man dort der Meinung war, ich könne gar nicht mehr in Arbeit vermittelt werden aus rein gesundheitlichen Gründen ... hatte deren Ärztlicher Dienst mir auch schriftlich gegeben und mich "gebeten" EM-Rente zu beantragen.

Die DRV lehnte ab mit dem Hinweis, dass die AfA für die Vermittlung in "andere" Arbeit zuständig sei, denn meinen vorhandenen Job sollte ich auch nicht mehr weiter machen, da waren sich sogar ALLE einig drüber...

Aber zurück zu dir ...

Zitat:
Da dachte ich, es wäre wohl besser, mir Unterstützung zu holen, also wurde ich Mitglied beim VdK und ab diesem Zeitpunkt halfen mir die Mitarbeiter dort.
Haben die Akteneinsicht genommen und das Gutachten inzwischen besorgt, ich persönlich halte nicht viel vom VDK, das soll aber örtlich sehr unterschiedlich sein, wenn du zufrieden bist bisher will ich dir das bestimmt nicht ausreden.

Zitat:
Die Klage wurde im April 2016 eingereicht, ich warte nun auf den Verhandlungstermin.
So schnell gibt es da keine Verhandlungstermine, nach 1,5 Jahren bekam ich die Anordnung vom Gericht zugestellt, dass 2 Gutachter beauftragt waren, denn die Richter (und der VDK) sind ja auch keine Ärzte.

Zunächst wurden aber ALLE meine Ärzte vom Gericht angeschrieben, das sollte bei dir eigentlich auch schon durchgeführt worden sein, das Gericht holt sich also selber die nötigen Informationen, da brauchen deine Ärzte keine Extras anfertigen.

Du solltest entsprechende Unterlagen zum Ausfüllen bekommen haben, um deine Ärzte ALLE einzutragen UND eine umfassende Schweigepflicht-Entbindung für das Gericht zu unterschreiben, sonst können die nämlich auch gar nichts machen.

Zitat:
Vor einigen Monaten ließ ich dem VdK ein Schreiben meines Schlafmediziners zukommen, in dem er einen speziellen Gutachter für die Verhandlung empfiehlt. Dieses ist auch an das Sozialgericht weitergeleitet worden, bis jetzt habe ich allerdings noch keine Antwort.
So läuft das ja auch nicht, wenn dem Richter die vorliegenden medizinischen Unterlagen von dir, von deinen Ärzten und von der DRV (einschließlich DRV-Gutachten und was es da sonst so geben könnte) nicht aussagefähig genug findet, um seine Entscheidungen treffen zu können, dann wird er selbst einen (oder mehrere) Gutachter beauftragen, je nach notwendigen Fachgebieten.

Bei mir war es ein Internist (wegen einer Herz-OP) und ein Psychiater (wegen vieler psychischer Probleme), wo ich dann (nach weiteren Monaten Wartezeit) jeweils zur Untersuchung eingeladen wurde, das findet normal NICHT am Gericht und in einer Verhandlung statt.

Der VDK kann und sollte also dringend eine solche Begutachtung bei Gericht anregen und was der/ die Gutachter dann noch an speziellen Unterlagen haben wollen, wird man dir rechtzeitig schriftlich mitteilen.

Auf die passende Fachrichtung sollte natürlich geachtet werden und bei sehr unterschiedlichen Gesundheits-Problemen müssen eben auch verschiedene Gutachter beauftragt werden.

Wenn diese Gutachten dann fertig sind (das kann wieder einige Zeit dauern), dann wertet der Richter das aus und schließt sich in der Regel den eigenen Gutachtern an.
In meinem Falle musste die DRV dann ein Angebot zur Berentung machen, das Verfahren wurde mit einem Vergleich (ohne Verhandlung) beendet und ich bekam endlich die EM-Rente bewilligt.

Ich kenne viele Fälle wo das so oder ähnlich abgelaufen ist, zu Verhandlungen kommt es eher selten und Gutachten werden ganz sicher nicht in der Verhandlung erst durchgeführt.

Mehr dazu später wenn du magst.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 01.04.2017, 11:34   #3
Seraphim82
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Seraphim82
Standard AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

Wow... vielen lieben Dank, Doppeloma, dass du dir die Zeit genommen und so ausführlich geantwortet hast!

Einiges muss ich erst mal in meinen Unterlagen nachschauen, ich schreibe auch nochmal ausführlicher, nur kurz zu ein paar Punkten:

In einer Reha war ich noch nicht, davon war auch von keiner Seite jemals die Rede. Könnte ich auch gar nicht, das dortige "Programm" würde ich keine 3 Tage durchhalten. Zudem bezieht sich die Angststörung zum Großteil auf Kliniken.

Dieser PC Test ist ein sogenannter Vigilanztest. Dieser wird im Schlaflabor auch immer wieder durchgeführt und muss meines Wissens alleine gemacht werden, um keine Ablenkung dabei zu haben.

Unruhig wurde ich tatsächlich erst 3-4 Wochen vor Ablauf der aktuellen Rente. Den Antrag hatte ich im Juni abgegeben (natürlich zusammen mit aktuellen Berichten meiner Ärzte) und als ich Anfang September immer noch nichts gehört hatte, musste ich nachfragen, denn die Rente lief zum 30.09. aus. Hast aber recht, ich hätte das wohl besser schriftlich machen sollen.

Akteneinsicht hatte ich verlangt, wurde mir persönlich verweigert, man könne die Unterlagen nur an meine Ärztin schicken, weil ich ein "medizinischer Laie" bin (hat sich gelesen wie "Sie sind eh zu blöd, um damit was anfangen zu können"). Das habe ich veranlasst, meine Ärztin sagte mir auch was dazu, ich habe nur kaum noch Erinnerung daran. Meine Bitte um eine Kopie dieser Unterlagen wurde abgelehnt.

Was mich etwas verwirrt... du schreibst, ein Gutachten würde bei der Verhandlung nicht stattfinden. Der Mitarbeiter vom VdK sagte mir, dass die Verhandlung morgens sein würde, dort soll ich dann von einem Arzt untersucht werden (ca. 2 Stunden) und der Beurteilung dieses Arztes würde der Richter in der Regel folgen. Deswegen auch die Empfehlung meines Arztes einer speziellen Fachrichtung, genau für diesen Arzt ist das gedacht. Ok, ob tatsächlich eine Verhandlung stattfindet, steht auf einem anderen Blatt, das ist natürlich richtig, aber wenn sie stattfindet, sollte es ja so ablaufen.

Nochmal vielen Dank für deine Antwort, den Rest muss ich, wie gesagt, in meinen Unterlagen nachschauen, dazu schreibe ich dann noch etwas.

Liebe Grüße
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Alt 02.04.2017, 01:25   #4
Doppeloma
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Frage AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

Hallo Seraphim82,

habe mir noch den Rest aus deinem ersten Beitrag vorgenommen, um darauf noch kurz mit einzugehen.
War gestern schon sehr spät (eher früh) und es wurde Zeit für mich ins Bett zu gehen, ich bin eine Nachteule, deswegen wirst du mich früh hier eher nicht "antreffen".

Zitat:
Die große Frage ist jetzt: Wie mache ich das alles dem Gutachter bei der Verhandlung klar? Ich meine, ich bin seit mindestens 10 Jahren wegen dieser Symptome durchgehend in Behandlung, seit Herbst 2015 auch deswegen krank geschrieben, meine Ärztin für Psychiatrie wird mir bestimmt auch nochmal ein Attest schreiben, dass ich unter 3 Stunden arbeitsfähig bin und ich werde im Schlaflabor einen Termin haben, sobald ich den Verhandlungstermin kenne, damit etwas Aktuelles vorliegt.
Sehe immer noch falsche / ungenaue Vorstellungen bei dir was bei Gericht so abläuft und welche Vorarbeit das Gericht bereits zu leisten hat, zumindest das SG hat eine eigene "Ermittlungs-Pflicht", das bedeutet, dass zunächst mal deine komplette Renten-Akte vom Richter zur Einsicht angefordert wird.

Dann werden üblicherweise deine ganzen Ärzte angeschrieben und vom Gericht, um eine Stellungnahme gebeten (auch konkret dazu, ob man dich noch für Erwerbsfähig hält), dazu sollte es bereits Schriftstücke für dich gegeben haben, denn die entsprechenden Schweigepflicht-Entbindungen (für das Gericht) muss du selber unterschreiben, das KANN NICHT der VDK für dich machen.

Deine Ärzte bekommen also die Gelegenheit sich dazu ausführlich zu äußern, seit wann du dort in Behandlung bist und mit welchen gesundheitlichen Problemen, ins Schlaflabor kannst du auch aktuell schon gehen, es ist überflüssig was "Extra" dafür haben (und machen) zu wollen, nur um dem Gericht "beweisen zu können / zu wollen wie krank du bist" ...

Genau solche Handlungsweisen werden Niemanden wirklich überzeugen, es sollte doch genug Nachweise schon dafür geben, dass du NICHT Erwerbsfähig geworden bist in den letzten Jahren.

Zitat:
Aber ich habe das Gefühl, dass das nicht ausreicht, denn sonst wäre mir die Rente ja schon aufgrund dessen weiterbewilligt worden, oder nicht? Habt ihr vielleicht Tipps, was ich noch tun könnte?
Dein Gefühl trügt dich sicher nicht die DRV betreffend aber JETZT prüft das SG, ob bei der DRV korrekt geprüft und "ermittelt" wurde, dazu sind die nämlich auch verpflichtet, ehe eine EM-Rente oder die Verlängerung abgelehnt werden darf.
Auch die Schlüssigkeit dieser Begutachtung im Vergleich mit den Einlassungen deiner Ärzte wird vom Gericht überprüft, erst wenn das dem Richter noch nicht genügen sollte, wird er Gutachten beauftragen.

Und die bekommen dann ALLE diese medizinischen Unterlagen vorher, um sich schon mal auf dich vorbereiten zu können, also auch das was erst vom Gericht angefordert wurde.

Ich weiß nicht was dir der VDK da erzählt hat und was an deinem SG so "üblich" ist, ich kenne sehr viele EM-Rentner und Antragsteller die noch darum kämpfen aus einem anderen Forum, bei KEINEM wurde ein Gutachten direkt vor der Verhandlung im Gericht durchgeführt ... es ist - wenn überhaupt - wahrscheinlich nur sehr selten der Fall, die genauen Gründe sind mir nicht bekannt wann das so gemacht wird.

Es gibt einige (auch wenige) Fälle wo der Gutachter nach Hause kam, weil die Betroffenen das Haus / die Wohnung nicht mehr verlassen konnten aus psychischen Gründen, Eine war darunter der auch nach 5 Jahren EM-Rente die Verlängerung abgelehnt wurde, weil sie angeblich nun wieder Vollzeit arbeiten könne.

Mir sind solche Geschichten also keineswegs unbekannt, ich beschäftige mich seit dem eigenen Renten-Kampf noch immer sehr intensiv mit dieser Thematik ... es ist wahrscheinlich mein spezieller Weg das irgendwie "verarbeiten" zu können, was man mir (und meinem Männe. der fast 5 Jahre kämpfen musste) in dieser Zeit an Unrecht getan hat.

Zitat:
Notfalls muss es natürlich in die Berufung gehen, aber ganz ehrlich... ich weiß nicht, ob ich das noch packe. Es ist jetzt schon sehr belastend für mich, mich um den Schriftverkehr kümmern zu müssen, die häufigeren Arztbesuche (da ich mich nur für max 6 Wochen krank schreiben lassen kann), von der Angst, dass die Klage scheitert mal ganz abgesehen
Würde ich dir auch von abraten, das wird dann weitere Jahre dauern mit ungewissem Ausgang, da solltest du lieber bald einen neuen Antrag auf EM-Rente stellen, das geht wahrscheinlich schneller und bis dahin bleibst du eben weiter AU-geschrieben, das ist nun mal erforderlich wenn man krank ist.

Ich weiß das klingt im ersten Moment überhaupt nicht "nett und verständnisvoll", aber spätestens wenn der Richter meint, dass du die Klage zurücknehmen solltest, ist es an der Zeit darüber ernsthaft nachzudenken, dann wirst du am LSG auch keinen Erfolg mehr erwarten können.

Mit einem klar verlorenen Prozess (Klage-Abweisung vom Gericht) hast du dann aber deutlich "schlechtere Karten" bei der DRV bei einer neuen Antragstellung, das kommt ja dann auch in deine Renten-Akte.

Zitat:
In einer Reha war ich noch nicht, davon war auch von keiner Seite jemals die Rede. Könnte ich auch gar nicht, das dortige "Programm" würde ich keine 3 Tage durchhalten. Zudem bezieht sich die Angststörung zum Großteil auf Kliniken.
Kann ich alles nachvollziehen aber bei der DRV gilt eigentlich "Reha kommt vor Rente", darum meine Frage danach, ich weiß auch, dass Krankheiten nicht nach dem Lebensalter fragen aber auf den Gedanken könnten DRV und / oder Gutachter trotzdem noch kommen.

Wenn du dort nicht "durchhalten" kannst, muss man dich eben nach Hause schicken, du hast es aber wenigstens versucht und man kann dir keine "versäumte Mitwirkungspflicht" anlasten.

Zitat:
Hast aber recht, ich hätte das wohl besser schriftlich machen sollen.
Solltest du dir zumindest für die Zukunft merken, immer alles schriftlich (und nachweislich) machen mit Behörden, am Telefon kann man dir viel erzählen, positiv oder negativ, NICHTS davon kannst du später beweisen.

Zitat:
Akteneinsicht hatte ich verlangt, wurde mir persönlich verweigert, man könne die Unterlagen nur an meine Ärztin schicken, weil ich ein "medizinischer Laie" bin (hat sich gelesen wie "Sie sind eh zu blöd, um damit was anfangen zu können").
Das ist "Unsinn" und keine rechtlich zulässige Begründung, es gibt allerdings (beonders im psychischen Bereich) die Möglichkeit, dass Gutachter einen Vermerk dazu machen, dass dir ein Arzt das Gutachten eröffnen (erklären) soll, anschließend hast du aber sehr wohl Anspruch auf eine Kopie.

Denn dieser Arzt hat das Gutachten auch nur weil DU das erlaubt hast, vielleicht solltest du mal auf deine Patientenrechte aufmerksam machen, wir haben ALLE unsere Gutachten erhalten, auch die Psychiatrischen, sogar direkt von der DRV.

Patientenrechtegesetz - Einsichtnahme Patientenakte - Patientenrechte

Druck das mal aus und frage deinen Arzt ob ihm das nicht bekannt ist, nur ein Gericht kann eine Verfügung erlassen, dass man dir deine Patientenunterlagen (zu deinem eigenen Schutz) nicht aushändigen darf.

Wenn man in dem Gutachten der Ansicht ist, dass du Vollzeit arbeiten kannst, darf man auch davon ausgehen, dass du dein Gutachten "verstehen" kannst, wenn ein Arzt deines Vertrauens dir offene Fragen dazu bereits erklärt hat ... dein Arzt hat selbst (eigentlich) keinen weiteren Anspruch auf dieses Gutachten.

Zitat:
Das habe ich veranlasst, meine Ärztin sagte mir auch was dazu, ich habe nur kaum noch Erinnerung daran. Meine Bitte um eine Kopie dieser Unterlagen wurde abgelehnt.
Darum brauchst du also gar nicht zu "bitten" du hast einen Rechtsanspruch darauf, ansonsten solltest du dich mal an die Ärztekammer wenden und nachfragen ob das so in Ordnung ist, man nimmt dir damit die Möglichkeit Fehler in diesem Gutachten selbst festzustellen und im weiteren Verfahren zu bemängeln und anzusprechen.

Zitat:
Was mich etwas verwirrt... du schreibst, ein Gutachten würde bei der Verhandlung nicht stattfinden. Der Mitarbeiter vom VdK sagte mir, dass die Verhandlung morgens sein würde, dort soll ich dann von einem Arzt untersucht werden (ca. 2 Stunden) und der Beurteilung dieses Arztes würde der Richter in der Regel folgen.
Wie ich es oben schon beschrieben habe, ist es zumindest NICHT der allgemein übliche Weg, wie das dann laufen wird hat der Richter festzulegen und nicht der VDK und in der Regel wollen die auch alle etwas Zeit haben für ihre Arbeit.

Der Gutachter für die Untersuchung, Auswertung weiterer Untelagen und die Erstellung des Gutachtens und der Richter für die Beurteilung des Gutachtens wenn es fertig ist, der schließt sich zwar meist seinem Gutachter an, aber auch nicht ohne das Gutachten in Ruhe vorher zu lesen.

Da würde ja alleine deine Verhandlung schon einen halben Tag in Anspruch nehmen.
Beim EM-Renten-Verfahren von Männe gab es eine Verhandlung (die dauerte ca. 20 Minuten), an dem Tag gab es 10 Verhandlungen wegen EM-Rente da wurde Keiner vor der Verhandlung erst untersucht und begutachtet, das war alles schon vorher gelaufen.

Zitat:
Deswegen auch die Empfehlung meines Arztes einer speziellen Fachrichtung, genau für diesen Arzt ist das gedacht. Ok, ob tatsächlich eine Verhandlung stattfindet, steht auf einem anderen Blatt, das ist natürlich richtig, aber wenn sie stattfindet, sollte es ja so ablaufen.
Das ist eben nicht richtig gedacht von dir, dem Richter kann natürlich gerne eine bestimmte Fachrichtung vorgeschlagen werden (von dir/ vom VDK/ von deinen Ärzten) aber welchen Gutachter er letztlich beauftragen wird, entscheidet er immer noch selber.

Wenn ein Gutachter erst vor der Verhandlung bestimmt wird ist es ja zu spät dafür, diese Ärzte warten ja nicht nur darauf, dass der Richter sie auffordert mal schnell zum Gericht zu kommen, außerdem sind für viele (vielleicht notwendige) Untersuchungen gar keine Möglichkeiten bei Gericht vorhanden.

Schon eine Blutabnahme mit Ergebnis wäre kaum machbar, das Gericht ist ja keine Klinik oder Arztpraxis ...

Vielleicht hast du da auch was falsch verstanden, ich kenne das nur so, dass man zum Gutachter einbestellt wird (in einer Klinik oder seiner Praxis) und dann das fertige Gutachten an das Gericht geschickt wird.

Erst dann entscheidet der Richter, ob überhaupt eine Verhandlung nötig ist und "angesetzt" wird, in den meisten Fällen wird darauf verzichtet (wenn sich der Richter dem Gutachten anschließt) und die DRV aufgefordert einen Vorschlag zu machen, wie das "Problem" nun (ohne Verhandlung) gelöst werden kann.

Das nennt man dann "Vergleich" und das Gerichtsverfahren wird ohne Verhandlung abgeschlossen.

Ist "Preiswerter" und natürlich besonders auch für den Kläger deutlich weniger belastend.

MfG Doppeloma
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Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2017, 11:22   #5
Seraphim82
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Seraphim82
Standard AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

Hallo Doppeloma!

Habe jetzt mal in meinem Ordner nachgeschaut, ich habe tatsächlich schon 8 Jahre die Rente bekommen (Ende 2007 zum ersten Mal). Und zwar immer wegen voller Erwerbsminderung. Ich erinnere mich, dass ich nach meinem Erstantrag bei einer Ärztin für Psychiatrie gewesen bin, aber für die Weiterbewilligung musste ich immer nur aktuelle Berichte meiner Ärzte schicken. Bis 2015 eben...

Zitat:
Dann werden üblicherweise deine ganzen Ärzte angeschrieben und vom Gericht, um eine Stellungnahme gebeten (auch konkret dazu, ob man dich noch für Erwerbsfähig hält), dazu sollte es bereits Schriftstücke für dich gegeben haben, denn die entsprechenden Schweigepflicht-Entbindungen (für das Gericht) muss du selber unterschreiben, das KANN NICHT der VDK für dich machen.

Deine Ärzte bekommen also die Gelegenheit sich dazu ausführlich zu äußern, seit wann du dort in Behandlung bist und mit welchen gesundheitlichen Problemen, ins Schlaflabor kannst du auch aktuell schon gehen, es ist überflüssig was "Extra" dafür haben (und machen) zu wollen, nur um dem Gericht "beweisen zu können / zu wollen wie krank du bist" ...
Das Schreiben, in dem ich meine Ärzte angebe und auch die Schweigepflichtentbindung unterschreiben muss, habe ich bereits letztes Jahr ausgefüllt und dem Gericht zurück geschickt. Das ging tatsächlich ziemlich schnell, keine 2 Monate nach Einreichung der Klage hatte ich dieses Schreiben.

Nochmal einen Termin im Schlaflabor kurz vor der evtl. Verhandlung zu machen, wurde mir übrigens von meinem Schlafmediziner empfohlen, der hat wohl schon einige Patienten gehabt, die Rente beantragt haben. Denn mit 1-1,5 Jahre alten Berichten kann ja niemand was anfangen. Ich bin bei meinen Ärzten auch nur noch zu Kontrollterminen, für neue Rezepte und um mich AU schreiben zu lassen. Es gibt eben nichts, was man noch machen könnte, sie können mir nur weiterhin Medikamente geben, damit ich besser schlafen kann und um mal 1-2 Stunden ein bisschen konzentrierter zu sein. Eine ambulante Therapie steht zwar im Raum, aber das Ganze lässt sich nicht "wegtherapieren" (Aussage meines Arztes), das ist nur für den besseren Umgang mit meiner Krankheit. So lange ich mich aber in einem laufenden Rentenverfahren befinde, wird die Krankenkasse die Therapie aber wahrscheinlich ablehnen, die Therapeutin, bei der ich letztes Jahr 4 Sitzungen hatte, riet mir, das Ergebnis abzuwarten. Also habe ich auch von der Therapie keine aktuellen Berichte...

Zitat:
Ich weiß nicht was dir der VDK da erzählt hat und was an deinem SG so "üblich" ist, ich kenne sehr viele EM-Rentner und Antragsteller die noch darum kämpfen aus einem anderen Forum, bei KEINEM wurde ein Gutachten direkt vor der Verhandlung im Gericht durchgeführt ... es ist - wenn überhaupt - wahrscheinlich nur sehr selten der Fall, die genauen Gründe sind mir nicht bekannt wann das so gemacht wird.
Ich kann nur das wiedergeben, was mir gesagt wurde. Und es war definitiv so, dass der Mitarbeiter vom VdK gesagt hat, dass vor der Verhandlung eine Untersuchung stattfinden würde.

Zitat:
Würde ich dir auch von abraten, das wird dann weitere Jahre dauern mit ungewissem Ausgang, da solltest du lieber bald einen neuen Antrag auf EM-Rente stellen, das geht wahrscheinlich schneller und bis dahin bleibst du eben weiter AU-geschrieben, das ist nun mal erforderlich wenn man krank ist.
Darüber werde ich nachdenken, wenn es soweit ist, sind ja noch ungelegte Eier.

Zitat:
Kann ich alles nachvollziehen aber bei der DRV gilt eigentlich "Reha kommt vor Rente", darum meine Frage danach, ich weiß auch, dass Krankheiten nicht nach dem Lebensalter fragen aber auf den Gedanken könnten DRV und / oder Gutachter trotzdem noch kommen.

Wenn du dort nicht "durchhalten" kannst, muss man dich eben nach Hause schicken, du hast es aber wenigstens versucht und man kann dir keine "versäumte Mitwirkungspflicht" anlasten.
Ich denke nicht, dass das was wird. Ich musste bei 2 Nächten im Schlaflabor hier schon jemanden dabei haben, sonst hätte ich es dort nicht ausgehalten. Notfalls muss meine Ärztin schreiben, dass ich nicht rehafähig bin. Das Ganze mag sich mir sowieso nicht recht erschließen - wenn ich von morgens bis nachmittags irgendwelche Reha-Maßnahmen machen könnte, wäre ich gar nicht in dieser Lage, dann könnte ich auch arbeiten gehen.

Zitat:
Das ist "Unsinn" und keine rechtlich zulässige Begründung, es gibt allerdings (beonders im psychischen Bereich) die Möglichkeit, dass Gutachter einen Vermerk dazu machen, dass dir ein Arzt das Gutachten eröffnen (erklären) soll, anschließend hast du aber sehr wohl Anspruch auf eine Kopie.
Das ist ja nun gegessen, meine Ärztin hat die Akte ja nicht mehr, die musste sie an die DRV zurück schicken. Ich kann höchstens die DRV nochmal anschreiben, dass ich eine Kopie haben will.

Zitat:
Das ist eben nicht richtig gedacht von dir, dem Richter kann natürlich gerne eine bestimmte Fachrichtung vorgeschlagen werden (von dir/ vom VDK/ von deinen Ärzten) aber welchen Gutachter er letztlich beauftragen wird, entscheidet er immer noch selber.

Wenn ein Gutachter erst vor der Verhandlung bestimmt wird ist es ja zu spät dafür, diese Ärzte warten ja nicht nur darauf, dass der Richter sie auffordert mal schnell zum Gericht zu kommen, außerdem sind für viele (vielleicht notwendige) Untersuchungen gar keine Möglichkeiten bei Gericht vorhanden.
Deswegen ist es ja eine Empfehlung, ob der Richter dieser nachkommt, entscheidet er natürlich selbst. Aber schaden kann es auch nicht, wenn ich einen Gutachter mit Kenntnissen von meiner Krankheit bekommen könnte.

Ärzte warten natürlich nicht darauf, mal eben schnell zum Gericht bestellt zu werden, das wäre dann ja auch ein fester Termin (beispielsweise um 8 Uhr die Untersuchung und um 10 Uhr dann Verhandlung, so wurde es mir erklärt). Dass es für viele Untersuchungen bei Gericht gar keine Möglichkeit gibt, damit hast du recht, daran hab ich nicht gedacht und ich kann mir auch nicht erklären, wie genau das dann ablaufen soll. Aber der Mitarbeiter vom VdK wird mir ja hoffentlich nicht völligen Mist erzählen?
(Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass eine Verhandlung überhaupt stattfindet.)


Liebe Grüße
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Alt 04.04.2017, 06:39   #6
Tica
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Standard AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

Hallo Seraphim,

mit 8 Jahren Rentenbezug bist Du nun an der Schwelle zur unbefristeten Rente. Deswegen sträubt sich die DRV sicherlich.

Akteneinsicht habe ich Durch meinen Anwalt bekommen. Er hatte sie angefordert und ich durfte sie mit nach Hause nehmen. Keine Ahnung ob das rechtlich korrekt von ihm war. Er hat es jedenfalls gemacht.
Brachte mir persönlich aber nur unnötige Aufregung über das, was manche Gutachter in den Jahren davor für Schei... geschrieben haben. Mein Anwalt sagte dazu, dass ich dies akzeptieren muss, da diese Äußerungen ja nur die Meinungen der Gutachter sind und somit gewisser "künstlerischer Freiheiten" unterliegen.

Das Du vor Gericht musst, steht wirklich in den Sternen. Bei mir hat die DRV kurz vorm Termin einen Rückzug gemacht und meine befristete Rente wurde weiter genehmigt (3. Weiterbewilligung). Ich drücke Dir die Daumen, dass es bei Dir auch so wird bzw. das Du Deine Rente weiter bekommst. Dann sicherlich unbefristet.
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Alt 01.06.2017, 13:06   #7
Seraphim82
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Seraphim82
Standard AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

So, nun ist es soweit. Gestern bekam ich die Ladung vom Sozialgericht. Ich hatte gehofft, dass das nicht passiert, aber jetzt ist es nun einmal so. Und es ist auch genau so, wie ich geschrieben habe. Ich gebe hier mal Auszüge wieder:

Sehr geehrte Frau xxx,

in dem Rechtsstreit xxx / Deutsche Rentenversicherung abc

ist Termin zur mündlichen Verhandlung und Beweisaufnahme bestimmt auf

"Datum/Uhrzeit/Sitzungssaal/Adresse"

Vor dem Termin zur mündlichen Verhandlung und Beweisaufnahme soll gemäß Beweisanordnung vom xx.xx.xxxx ein schriftliches Gutachten nach Ihrer Untersuchung erstellt werden, das am Termin erörtert wird.

Stellen Sie sich daher am Verhandlungstag bei der ärztlichen Sachverständigen

Dr. med. xxx um x Uhr (knapp 2 Stunden vor dem Termin zur mündlichen Verhandlung)

In der xxxstraße (im Gerichtsgebäude) zur Untersuchung vor.

Ihr persönliches Erscheinen ist angeordnet.


Soviel dazu, dass normalerweise keine Untersuchungen bei Gericht gemacht werden.
Das Beste: Der Termin ist in 3 Wochen!!! Toll, so habe ich natürlich auch keine Chance mehr, vorher einen Termin bei meinen Ärzten zu bekommen wegen aktuellen Stellungnahmen, Beratung oder sowas. Könnte echt heulen. Warum dieser knappe Zeitraum?? Außerdem kenne ich die Ärztin, die als Sachverständige angegeben ist, bei ihr war ich bereits 2007, als ich zum ersten Mal die Rente beantragt habe. Schon damals meinte sie, sie sehe eigentlich keinen Grund für die Rente, am Ende der Untersuchung bin ich weinend aus ihrer Praxis gegangen. Warum ich die Rente dennoch damals bekommen habe, weiß ich nicht. Zusätzlich hat das Gericht die Empfehlung für jemanden mit schlafmedizinischer Zusatzausbildung einfach ignoriert.

Alles total super, echt. Das wird eine Katastrophe. Ich rufe heute noch beim VdK an und gebe Bescheid, dass ich die Ladung bekommen habe, mal sehen, wie es von deren Seite aussieht, wie sie mich am Verhandlungstag evtl. unterstützen können, aber ganz ehrlich, viel Hoffnung habe ich nicht. Ich rechne mit der Ablehnung. Keine Ahnung, was ich dann machen soll...
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Alt 01.06.2017, 19:40   #8
Goldfield
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Standard AW: EM-Rente/Klage/Verhandlung

Hallo Seraphim82,
In der Tat hab ich das auch schon gehört, das man vor dem Termin untersucht wird zwar selten aber es kommt vor.

Zur Gutachterin, wenn du sie schonmal hattest, muss das ja kein schlechtes Zeichen sein, immerhin hat sie damals wohl nicht gegen dich geschrieben, da du ja danach die Rente bekamst.
Zitat:
Schon damals meinte sie, sie sehe eigentlich keinen Grund für die Rente
Was die sagen und was letztendlich im Gutachten steht, sind zwei paar Schuhe, die wollen oftmals nur die Reaktion sehen/testen.

Gibt auch Gutachter die sagen zu den Patienten ich empfehle eine Rente und im Gutachten steht dann was ganz anderes.
Von daher was die sagen ist nichts wert, nur was Schriftlich kommt, das zählt.
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Alt 01.06.2017, 19:45   #9
Curt The Cat
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Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat Curt The Cat
Standard AW: Habe einige Fragen bezüglich EM-Rente und der laufenden Klage. Wer kann helfen?

Moinsen Seraphim82 und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas griffiger gestaltet. Eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
Zitat:
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder EM-Rente/Klage/Verhandlung, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


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Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


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Alt 26.06.2017, 17:05   #10
Seraphim82
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Seraphim82
Standard AW: Habe einige Fragen bezüglich EM-Rente und der laufenden Klage. Wer kann helfen?

Hallo zusammen!

Erst einmal danke für das Anpassen meines Titels. Tut mir leid, da war ich wirklich etwas fantasielos.

Ich wollte euch gerne schreiben, wie das Ganze ausgegangen ist.

Mein Termin wäre um 9 Uhr gewesen, kurz nach halb zehn wurde ich dann mal von der Ärztin aufgerufen, die mir auch gleich erklärte, wir hätten nicht mal eine halbe Stunde Zeit zum Reden. Dann kamen natürlich die ganzen Fragen, wie "was machen Sie den ganzen Tag", "wann sind Sie gestern aufgestanden", "wer bereitet das Essen zu" usw. Habe ich alle wahrheitsgemäß beantwortet. Anschließend die "neurologischen Untersuchungen", bei denen geschaut wurde, ob ich auf den Zehenspitzen laufen kann, mit geschlossenen Augen mit dem Finger meine Nase treffe... Mir ging es an dem Tag wirklich nicht gut und ich habe fast nichts davon hin bekommen, hatte keine Kraft.

Das Ergebnis: Mit diversen Einschränkungen soll ich wohl 6 Stunden und mehr (!) arbeiten können. Ich konnte es nicht fassen. Bin so stinksauer.

Es ist einfach so lächerlich. Das Gutachten habe ich noch nicht hier, aber der VdK-Mitarbeiter wird es mir zuschicken. Besprochen haben wir es vorher jedoch und ich kann kaum glauben, was für ein Mist da drin steht.
Unter anderem wird mir negativ ausgelegt, dass ich noch für 15-20 Minuten Auto fahren kann. Wie soll ich denn sonst irgendwohin kommen??? Mit dem Bus, der 4x so lang braucht und ich zur Haltestelle laufen muss? Im Leben nicht. Mein Freund besitzt keinen Führerschein, soll ich vielleicht meine 66-jährige Mutter jedes Mal darum bitten, mich zu fahren? Natürlich ist es anstrengend für mich, keine Frage, aber ich fahre auch nie länger als diesen Zeitraum und außerdem nur Strecken, die ich in und auswendig kenne.
Auch toll war der Satz mit "Widersprüche im Alltag" - wie bitte? Achso, in über 1,5 Jahren darf sich also an meinen Aussagen nichts verändern? Sie bezog sich darauf, was die andere Gutachterin 2015 geschrieben hatte. Mein Freund macht eben mittlerweile noch mehr im Haushalt, weil ich es kaum noch schaffe, das ist so! Und auch die Tatsache, dass ich nicht mehr so viel Zeit vor dem PC verbringe. Aber nein, das ist ja widersprüchlich
Richtig gut fand ich auch, dass sie in dem Gutachten schrieb, dass mehr Struktur mir sicher helfen würde. Ja, genau, das hilft mir sicher, wenn ich mal wieder vor Erschöpfung halb tot im Bett liege und nicht aufstehen kann! Der Richter setzte hier sogar noch eins drauf: "Suchen Sie sich doch einen Job, so mit drei Mal pro Woche 2 Stunden, das hilft Ihnen bestimmt!" Natürlich, wenn er mir jetzt auch noch gesagt hätte, wer mir (ohne Ausbildung) so einen Job mit den genannten Einschränkungen gibt und wie ich davon leben soll?! Mal abgesehen davon, dass ich das gar nicht kann. Es hat schon einen Grund, warum ich nie neben der Rente einen Mini-Job hatte, weil es einfach nicht geht!

Außerdem kam von der Ärztin und dem Richter schon wieder der ausgeleierte Spruch, dass ich ja noch so jung wäre. Am liebsten hätte ich sie angeschrien, ob sie das auch sagen würden, wenn ich ihnen ein Kind mit Krebs oder einer anderen schweren Krankheit hinstellen würde.

Und das Allerbeste: Sowohl der Richter als auch die Vertreterin der Rentenversicherung sagten mir, ich hätte mit ALG II ja sowieso mehr Geld. Na dann... Es ist unglaublich. Als ob es mir darum gehen würde! Ich packe nur einfach die ganzen Arzttermine kaum noch und dazu diese Anspannung, wie es wohl weiter geht.

Was mich ja auch wundert... wie kann ein Arzt vor Jahren für die Rentenversicherung Gutachten anfertigen und dann bei Gericht soll das Gutachten auf einmal neutral sein? Das glauben sie doch selber nicht. Zusätzlich scheinen die Stellungnahmen meiner Ärzte (einen Termin hatte ich extra vorgezogen, damit das eben auf dem neuesten Stand ist) mal wieder völlig ignoriert worden zu sein.

Habe mich dann mit dem VdK-Mitarbeiter beraten und mich entschlossen, das erst mal auf sich beruhen zu lassen. Eine Entscheidung zu fordern hätte mich nicht weiter gebracht und eine Berufung wäre aussichtslos gewesen. Nun bleibe ich eben weiterhin krank geschrieben und versuche es Ende des Jahres nochmal. Dann gibts halt wieder Gutachten und Widersprüche, das Ganze geht von vorn los. Vielleicht kann ich mir ja bis dahin die 2500 Euro für einen eigenen Gutachter vom Mund absparen...
Seraphim82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2017, 08:47   #11
Goldfield
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Goldfield Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Habe einige Fragen bezüglich EM-Rente und der laufenden Klage. Wer kann helfen?

Hallo Seraphim82,
Tut mir Leid für dich das es so lief.

War vom VDK niemand beim Termin vor Ort?
Die hätten m.M.n direkt vor Ort was sagen müssen, das ein ausführliches Gutachten gar nicht möglich ist in nichtmal 30 Min., sprich dieses beim Richter schon in Frage zu stellen.

Mal nebenbei ich halte vom VDK nicht viel, es mag Regional mal Niederlassungen geben wo gut sind, aber halt auch viele schlechte, wo sich kaum Mühe geben.
Dazu ist es Günstiger wenn man wirklich mal einen Anwalt braucht sich einen Beratungsschein für 15 Euro zu holen, statt Jahre einen Mitgliedsbeitrag zu ( zudem fallen dort ja noch weitere Gebühren bei einem Widerspruch bzw. Klage an ) entrichten, denn so oft braucht man wohl keinen Anwalt im Sozialrecht, zumindest ich nicht, brauchte den einmal und das nichtmal für meine Rente, sondern einen Widerspruch bezgl.der Schwerbehinderung.
Das hat auch den großen Vorteil man kann sich einen Anwalt im ggs.zum VDK aussuchen.

Wünsche dir bei deinem nächsten ein besseres Ergebniss.
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