Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 10.03.2017, 10:10   #1
Petramichel
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Petramichel
Standard Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen

mein Name ist Petra bin 51 Jahre
falls ich etwas frage was hier im Forum schon war bitte Entschuldigung
Zu meiner Situation

Im November 2014 war ich in einer Reha wegen Bandscheibenvorwölbungen der Halswirbelsäule mit den typischen Symptomen. In dieser Reha habe ich mir einen Bandscheibenvorfall der LWS zugezogen, ich wurde mit starken Schmerzmitteln durch die Reha gebracht.

Eine Woche nach Reha Ende wurde ich an der Wirbelsäule quasi Notoperiert da der Nerv eingequetscht war. Danach Reha und weiter AU geschrieben, wieder ein paar Wochen später OP des Kniegelenkes wegen Knorpelschäden 4. Grades.

In dieser Zeit beantragte ich einen Schwerbehindertenausweiß, der mir auch nach Einspruch des VDK
genehmigt wurde. GDB 50 unbefristet(Depressionen,Wirbelsäule, Speiseröhre-Short-Barrett Syndrom, Kniegelenkschaden.

Nach insgesammt 11 Monaten AU bin ich mit Wiedereingliederung gestartet. Eine mündliche Absprache seitens meines Arbeitgebers auf einen bestimmten Arbeitsplatz, den ich trotz meiner Beschwerden ausüben konnte, wurde nicht eingehalten. Eher das Gegenteil war der Fall. 4 Monate später wieder Bandscheibenvorfall( mit erneuter OP und Reha).

Bei einem Gespräch mit dem Arbeitgeber wurde mir zu verstehen gegeben das man mich nicht mehr weiter beschäftigen möchte und mir wurde eine Abfindung angeboten, mit dem Hinweis das man mir das Leben sehr schwer machen würde falls ich nicht annehme. Ich stand schon seit längeren mit meinem Chef auf Kriegsfuß und er hat mich gestrietzt wo es nur ging.

Habe mich dann an einen Anwalt gewand der meinen Arbeitgeber gut kennt, und mir geraten die Abfindung anzunehmen, weil ich die Situation nervlich nicht durchstehen könnte, die würden mich auf subtile Art fertig machen.
Habe das Angebot angenommen, das Integrationsamt hat seine Zustimmung gegeben.

Bin im Herbst 2016 von der KK ausgesteuert worden, und befinde mich nun in der Nahtlosigkeitsregelung und beziehe ALG1, war 24 Jahre bei meinem Arbeitgeber beschäftigt.

Diese Situation hat mich so fertig gemacht das ich eine Psychosomatische Reha beantragt habe, die nach einem Termin bei einem Gutachter auch genehmigt wurde von der DRV. Die Reha trete ich in 2 Wochen an.

Ich bin so am Ende das ich mir nicht vorstellen kann bei Zeiten wieder zu arbeiten, und werde in der Reha eine EM-Rente beantragen.

Seit Februar 2016 bin ich nun durchgängig AU geschrieben. Bin im Augenblick in der Kündigungsfrist die im April zu Ende ist.

Seit Anfang 2014 bin ich in Psychotherapeutischer Behandlung und seit letztem Herbst auch beim Psychiater der mir auch Beruhigungsmittel verordnet hat, wegen Depressionen und Angstzustände.

Nächste Woche habe ich einen Termin beim Berufsberater der ARGE, ich habe große Angst was der von mir will, kann der mir das ALG1 streichen? Soll ich ihm erzählen das ich die Rente beantrage?
Während der Rentenantrag läuft bekomme ich weiterhin ALG1?

Ich hoffe ich konnte meine Situation einigermaßen schildern, und stelle nicht zu blöde Fragen

Liebe Grüße
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Alt 10.03.2017, 11:56   #2
Bitas
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Bitas Bitas
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

Deine Fragen sind keineswegs blöd!
Wir beide haben sehr viele Parallelen, Knie, LWS, Psyche, Arbeitslos, etwa gleiches Alter.
Ich komme aktuell aus einer Psychosomatischen Reha (knapp 5 Wochen), bin seit einer Woche wieder Arbeitsfähig entlassen worden.
Die Reha Klinik in der ich war hat sehr offensichtlich für die DRV gearbeitet, ist ja auch der Geldgeber. Durch das Forum hier, habe ich mitbekommen das "arbeitslose" in den allermeisten Fällen arbeitsfähig entlassen werden, ausnahmen bestätigen die Regel.
Ich wurde auch arbeitsfähig entlassen, was mir beim Ärztlichen Erstgespräch am 2. Tag, nach 30 Minuten mitgeteilt wurde, weil ich gezielt nachgefragt habe. Durch mein aggressives Verhalten während meines Aufenthaltes, habe ich es bis zum Direktor der Klinik geschafft, der mich aber auch nur davon überzeugen wollte, das in der Klinik unabhängig Begutachtet wird. Er hat es nicht geschafft und das Ergebnis daraus war, das ich 4 Tage vorzeitig entlassen wurde.

Mein Tipp, frage gleich am Anfang nach wie es mit AU oder AF aussieht, damit Du weist auf welcher Seite die Klinik ist.
Wenn Du AF entlassen wirst, werden die Karten etwas neu gemischt.
Schätze Dich glücklich, wenn Deine Ärzte Dich trotzdem weiter AU schreiben, auch wenn Du AF entlassen werden "solltest".

Einen Rentenantrag kannst Du auf jeden Fall stellen, habe hier gelernt, das man Entscheidungen ob EM Rente Bewilligt wird oder nicht, "überhaupt nicht" vorhersehbar ist. Also ein Versuch ist es Wert, werde ich auch bald machen.

Du bekommst hier sicherlich noch gute Ratschläge, das Forum hier ist echt Top!

Gruß
Bitas
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Alt 10.03.2017, 12:16   #3
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Danke dir Bitas

mit AU ist es so das ich bis zum Tag der Reha von meinem Arzt krank geschrieben bin, und den Tag der Entlassung hab ich direkt bei ihm Termin und werde weiter krank geschrieben.

Ja mit den Reha Einrichtungen ist es so das sie von der RV "Kundschaft" bekommen und wenn sie zu viele "Kunden" kaputt schreiben, tja dann werden sie wahrscheinlich nicht mehr so viele bekommen,
soviel zur Unabhängigkeit.

Gruß
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Alt 11.03.2017, 03:28   #4
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,


Zitat:
Bin im Herbst 2016 von der KK ausgesteuert worden, und befinde mich nun in der Nahtlosigkeitsregelung und beziehe ALG1, war 24 Jahre bei meinem Arbeitgeber beschäftigt.
Beziehst also ALGI im Rahmen der "Nahtlosigkeit" ( § 145 SGB III) wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld ...

Bist du beim ÄD (med. Dienst) der AfA (Agentur für Arbeit zahlt ALG I) gewesen (die "Arge" gibt es nicht mehr und war zudem für Hartz 4 / ALG II zuständig), ist in der Regel Pflicht nach einer Aussteuerung, zumindest dürfte es ein "Gutachten nach Aktenlage" geben und das solltest du dir (direkt beim ÄD der AfA) mal als Kopie aushändigen lassen.

Zitat:
Diese Situation hat mich so fertig gemacht das ich eine Psychosomatische Reha beantragt habe, die nach einem Termin bei einem Gutachter auch genehmigt wurde von der DRV. Die Reha trete ich in 2 Wochen an.
Das klingt nach Ablehnung und Widerspruch die Reha betreffend, ansonsten wird deswegen eher nicht begutachtet, ist dir dieses Gutachten bekannt ???

Zitat:
Ich bin so am Ende das ich mir nicht vorstellen kann bei Zeiten wieder zu arbeiten, und werde in der Reha eine EM-Rente beantragen.
Warum hast du das nicht direkt gemacht, eine Reha bekommt man um wieder fitt für den Arbeitsmarkt zu werden und nicht um dann anschließend in EM-Rente zu gehen, beim Antrag auf EM-Rente wird man dich ganz sicher nicht ausgerechnet in einer DRV - Reha "unterstützen" ( wollen) ...

Da versucht man dich höchstens zu einem Antrag auf LTA zu überreden, ganz gleich wie sinnlos du das finden würdest, das gilt aber beim Kostenträger (DRV) als Reha-ERFOLG ... eine Renten-"Empfehlung" ist eher unerwünscht und den Antrag wirst du ganz sicher nicht direkt über die Klinik stellen können.

Ich war 6 Wochen in psychosomatischer Reha (2008), weil die KK das damals verlangt hat nach rund 4 Monaten AU wegen schwerer psychischer Probleme, sie wollten mal etwas Krankengeld sparen und drohten mit Einstellung des Krankengeldes wenn ich keine Reha beantrage und antrete.

Mir hat diese Reha NICHT geholfen, ich weiß nicht was du dort konkret erwartest, hast du dir diese Klinik selbst ausgewählt (obwohl auch das keine Garantie für eine sinnvolle Reha ist) oder hat dir die DRV eine "zugeteilt" ???

Zitat:
Seit Februar 2016 bin ich nun durchgängig AU geschrieben. Bin im Augenblick in der Kündigungsfrist die im April zu Ende ist.
Erstaunlich, dass dich die KK noch nicht in eine solche Reha schicken wollte, da sind die doch oft sehr schnell mit und leider meist viel zu schnell, freiwillig würde ich keine solche Reha mehr in einer DRV-Klinik machen wollen.

War nach der Herzklappen-OP auch in einer AHB, das war auch nötig, hilfreich und völlig in Ordnung, leider wurde ich aber beruflich doch nicht mehr so belastbar, wie man es gerne gehabt und von mir "erwartet" hätte.

Zitat:
Seit Anfang 2014 bin ich in Psychotherapeutischer Behandlung und seit letztem Herbst auch beim Psychiater der mir auch Beruhigungsmittel verordnet hat, wegen Depressionen und Angstzustände.
In der Regel ist das umgekehrt aber sinnvoller, man geht erst zum Psychiater und wenn klar ist welche Therapie (vielleicht) helfen könnte versucht man einen Therapieplatz dafür zu finden, wer hat denn die Diagnosen gestellt, um die richtige Therapie zu beginnen ???

Ich war dann fast 4 Jahre vom Psychiater AU geschrieben, der "Bezugstherapeut" in der Reha meinte, dass ich unbedingt eine ambulante Therapie machen müsse, mein Psychiater hat das (schon vorher) ganz anders gesehen, der meinte, dass mir nur noch RUHE und somit die EM-Rente helfen könne wieder einigermaßen mit dem Leben klar zu kommen.

Er hatte völlig RECHT damit, berufliche Überforderung bei relevanten / chronischen Krankheiten KANN auch kein Therapeut "wegreden" wollen mit Erfolg, wenn das bald wieder "arbeiten gehen MÜSSEN" wie eine ständige "Drohkulisse" alles zunichte macht ...

Es dauerte zwar rund 3 Jahre nach der Antragstellung (über Widerspruch und Klage am SG) bis ich den EM-Renten-Bescheid endlich bei ihm vorlegen konnte aber inzwischen kann ich bestätigen, dass nur dieser Weg der einzig richtige für mich gewesen ist ...

Keine andere "Therapie" hätte das erreichen können und ich bin ihm noch immer sehr dankbar für seine zuverlässige Begleitung / mentale Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.

Zitat:
Nächste Woche habe ich einen Termin beim Berufsberater der ARGE, ich habe große Angst was der von mir will, kann der mir das ALG1 streichen? Soll ich ihm erzählen das ich die Rente beantrage?
Ich denke du gehst nun in 2 Wochen erst mal in Reha, das Ergebnis solltest du zunächst mal abwarten und ihn dazu informieren wenn der Anreisetag schon fest steht.

Dann wird dein ALGI ohnehin erst mal aufgehoben (zum Reha-Beginn), weil die DRV "Übergangsgeld" zahlt und anschließend musst du dann (wahrscheinlich) ALGI erneut beantragen nach den bisherigen Bedingungen, man wird dann (vermutlich) auch das Reha-Ergebnis wissen wollen.

Zitat:
Während der Rentenantrag läuft bekomme ichweiterhin ALG1?
In der Regel schon aber ich verstehe schon nicht, warum du eine Reha beantragst in der Hoffnung dort dann Rente beantragen zu können, das hättest du besser gleich gemacht, denn der Reha-Bericht wird ein wichtiges "Langzeit-Gutachten" sein für den nachfolgenden EM-Renten-Antrag.

Das muss sich nicht unbedingt als vorteilhaft erweisen wenn man dich dort als "Vollzeit Erwerbsfähig" entlassen sollte für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" ... eine eventuell sinnvolle "Berufs-Beratung" sollte vielleicht noch bis zu deiner Rückkehr aus der Reha aufgeschoben werden.

Dort wird man zumindest einschätzen welche Arbeiten du noch so machen könntest oder besser nicht mehr, das wäre dann auch für deine Vermittlung bei der AfA anschließend mit zu beachten.

In sehr seltenen Fällen wird eine solche Reha auch mal in eine EM-Rente "umgedeutet", wenn sich in der Klinik ergeben sollte, dass du tatsächlich nicht mehr erwerbsfähig zu bekommen bist.

In noch selteneren Fällen wird eine Reha auch abgebrochen aus medizinischen Gründen, was dann letztlich zum gleichen Ergebnis führen kann, aber im Regelfall werden "Blinde wieder sehend" in den DRV-Reha-Kliniken ...

Die sind NICHT unabhängig, die arbeiten mit dem Geld der DRV für die Interessen der DRV und dieses Interesse liegt nicht (vorwiegend) darin mit dir eine EM-Rente zu beantragen.

Mir wurde im Bericht bereits gut 1 Jahr vor der tatsächlichen Renten-Antragstellung ein "starkes Rentenbegehren" bescheinigt, dabei hatte mich der Therapeut nur einmal "scheinheilig" gefragt, ob ich schon mal über EM-Rente nachgedacht hätte ... meine Antwort war (zu der Zeit noch) ein klares NEIN gewesen ...

Ich wünsche dir alles Gute !

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 12.03.2017, 08:32   #5
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Doppeloma

ja ich beziehe ALG1 nach 145 SGB

Ich hatte letztes Jahr im Oktober die Psychosomatische Reha beantragt bei der DRV, und die hat mich zu einem Gutachter geschickt der diese auch befürwortet hat, dann kam der Genehmigungsbescheid der DRV.

Ich hatte im Oktober 2016 das erste Gespräch mit dem SB der AFA und ihm meine Situation geschildert, er merkte das ich zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage war eine Arbeit aufzunehmen, bin während des Gesprächs in Tränen ausgebrochen. Er sagte das die Psychosomatische Reha bei mir auch angebracht wäre und ich sollte mich melden wenn ich weiß wann ich die Reha antrete. Als ich den Termin dann hatte habe ich diesen sofort der AfA mitgeteilt.

Die Reha mache ich in der Dr. Becker Klinik Möhnesee, ich kann nicht sagen ob das eine Einrichtung der DRV ist, habe im Internet nichts dazu gefunden.

Einen Antrag auf LTA hatte ich schon während meiner letzten AHB im Mai 2016(Bandscheibenvorfall) gestellt, der auch genehmigt wurde. Der Rehaberater hat mich im September 2016 zu einem Berufsförderungswerk vermittelt, wo ich im eine Woche später auch einen Termin hatte.
Die zwei Damen merkten, das ich zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage war eine Maßnahme zu beginnen, und teilten dies dem Rehaberater mit der mich am nächsten Tag anrief und sagte das ich im Augenblick wohl nicht in der Lage währe so eine Maßnahme zu beginnen, ich solle erst mal zur Ruhe kommen und mich wieder melden wenn es mir besser geht.

Ja ich hätte die EM-Rente schon längst beantragen sollen, in meinem Kopf geht alles drunter und drüber, dann etwas richtig zu entscheiden ist wirklich sehr schwer. Leider habe ich mich zu spät in diesem Forum angemeldet, da wären manche Sachen wahrscheinlich anders gelaufen.

Ich habe riesengroße Angst davor wie es nach der Reha weiter geht.

Lieben Gruß
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Alt 16.03.2017, 04:53   #6
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Zusammen

ich war am Montag beim SB der AfA, war ganz OK, er sagte ich sollte erst mal die Reha hinter mich bringen und mich dann mit meinem Rehaberater zusammen setzen wie es weiter geht, und ihm vielleicht eine Kopie des Entlassungberichtes zukommen lassen.

Danach war ich beim Hausarzt um mir Reha Fähigkeit attestieren zu lassen. Bei der Untersuchung stellte er bei mir einen großen Knoten am Hals fest, hat mich direkt an die HNO Klinik Dortmund überwiesen.
Dort wurde noch ein zweiter Knoten festgestellt. Der Chefarzt sagte das die Knoten schnellstens entfernt werden müssen, ich soll die Reha verschieben. Muss mit einem aktuellen CT dann nächste Woche die OP besprechen.

Habe die DRV und die Reha Einrichtung informiert, dort wurde mein Reha Termin erst mal auf Mitte Mai verschoben.

Falls sich die Knoten als harmlos erweisen, sollte ich dann noch vor der Reha einen Rentenantrag stellen?

Lieben Gruß
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Alt 16.03.2017, 14:09   #7
faalk
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Standard AW: Rente in Reha beantragen

Selbstverständlich kann die Rehaklinik zur Beantragung der Rente eine Empfehlung aussprechen, genauso wie man aus der Reha AU entlassen wird.

Und doch, man wird seitens der Rehaklinik dabei unterstützt. Dafür ist in der Rehaklinik ein Sozialdienst vorhanden, mit dem genauestens besprochen wird ob LTA, EU Rente etc. pp. voraussetzungen pi pa po.

Und eine Med. Reha, nützt immer nur dann etwas, wenn man sich dieser Situation stellt und Mitarbeitet.
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Alt 16.03.2017, 15:03   #8
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Ich möchte dazu aus eigener Erfahrung noch anmerken, daß es ggf. auch von Vorteil sein kann, wenn man in der Reha bereits mit dem Sozialdienst erörtert ob ggf. nicht eine ABE (Arbeitsbelstungserprobung) angestrebt werden sollte.

Durch die ABE hätte man dann ggf. die Möglichkeit über einige Wochen auszutesten ob und was man überhaupt noch beruflich machen kann. Da sind dann Arbeitsmediziner/Psychologen und Fachkräfte aus diversen Berufszweigen welche ihre Beurteilung abgeben.

In meinem Fall kam damals ein nogo für meinen erlernten Beruf heraus und es wurde eine Umschulung/Fortbildung als zwingend notwendig angeraten.

Ich persönlich sehe in sowas deshalb einen Vorteil, weil eben Arbeitsmedizinier mehr fachliche Kompetenz aufweisen als schlichte Rehaärzte.

Mir brauchte es was, was aber nicht zwingend bedeutet das es bei anderen auch so geschehen muß.

Ggf. erübrigt sich für @Petramichel die Angelegenheit ja nach dem Ergebnis der anstehenden Reha von ganz alleine, wenn nun schon wieder eine OP ansteht und die DRV auch darüber entsprechende Befunde erhält.

Niemand weiß leider im Voraus wie die DRV so entscheidet.

Alles gute auf jeden Fall für die anstehende OP.


Grüße saurbier
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Alt 17.03.2017, 06:35   #9
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo

ja ich muss jetzt erstmal die OP hinter mich bringen, wenn das Ergebnis positiv ist, hab ich nochmal Glück gehabt, wenn nicht, tja dann muss ich mal sehen.
Bin sowieso nicht in der besten Verfassung gewesen, da braucht man so was gar nicht. Und bis zur OP ist es noch etwas hin, hab nächste Woche erst Besprechung mit aktueller CT.

Hab den Reha Termin verschieben können, ging ohne Probleme, DRV und AfA wurden auch umgehend informiert, haben alle vollstes Verständnis für meine Situation.

Lieben Gruß
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Alt 26.04.2017, 13:39   #10
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo

leider hat sich rausgestellt das ich Krebs habe. Muss nächsten Monat nochmal ins Krankenhaus, dann werden mir die Lymphknoten am Hals raus genommen und noch Proben entnommen, dann besprochen wie es weiter geht.

Meine geplante Reha habe ich abgesagt.

Muss ich die Agentur für Arbeit darüber informieren, ich bin ja durchgängig seit Februar 2016 von meinem Ortophäden AU geschrieben und befinde mich im Moment in der Nahtlosigkeit Regelung, und er wird mich auch weiterhin im 4 Wochen Turnus AU schreiben.

Die ganze Situation belastet mich sehr, ich war vor dem Befund schon psychisch am Ende.

Ich hatte ja vor in der Reha die Rente zu beantragen, jetzt weiß ich nicht so recht wie es weiter gehen soll. Soll ich mich mit den sozialen Diensten der Klinik deswegen zusammen setzen, oder soll ich erst mal gar nichts machen und das ALG1 weiter laufen lassen?
Hab im Moment nicht so richtig Ahnung wie es weiter geht.

Gruß Petramichel
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Alt 26.04.2017, 17:09   #11
Tica
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Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petra,

mein Gott, da haut es ganz schön rein bei Dir. Tut mir wirklich leid das zu lesen.
Ich hoffe und wünsche, dass Du alles gut überstehst und vor allem nicht den Mut verlierst!!!

Zu Deiner Frage, also eigentlich kann ein Rentenantrag nebenbei nicht schade. Vielleicht hast Du schneller als Du denkst zumindest befristet Ruhe.
Und während einer Reha Rente beantragen ist möglich aber nicht nötig. Kannst auch davor bzw. danach.

vg Tica
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Alt 27.04.2017, 08:05   #12
Adebar
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Standard AW: Rente in Reha beantragen

Liebe petramichel, auch von mir die allerliebsten und besten Wünsche. Ich an deiner Stelle würde jetzt die Rente beantragen (kann nicht schaden) bei sovielen Befunden wie bei dir, ist doch arbeiten derzeit gar nicht möglich.

Hoffe deine Ärzte stehen alle hinter dir, denn die wirst du brauchen
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Alt 02.05.2017, 16:42   #13
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Danke euch

kann etwas Glück brauchen. War heute bei meinem Arzt und hab ihn wegen Rente gefragt, er war der Meinung das es bei mir wohl kein Problem wäre, wenigstens befristet.
Er war der Meinung ich sollte auch einen höheren GDB beantragen, hab derzeit 50 unbefristet.
Bin mir etwas unsicher, wenn ich nach einer gewissen Heilungs-Bewährung dann wieder geprüft werde, könnte es ja auch sein, das ich dann weniger als 50 bekomme, oder hab ich da einen Denkfehler.

Liebe Grüße
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Alt 02.05.2017, 18:33   #14
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Ich sehe diese Gefahr auch, dass man den Schwerbehindertenstatus verliert. Der VdK hat mir immer abgeraten. Der Unterschied zwische 50 und 60 ist nicht hoch, zwischen 50 und 40 schon. Am besten ist, dass du dich fachlich beraten lässt.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2017, 19:01   #15
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo zusammen

mittlerweile hat sich bei mir ganz schön was getan 3 OPs hinter mir, bei der letzten nochmal ne Metastase rausgenommen und Lymphknoten. Der Scheiß nennt sich CUP-Syndrom. Demnächst gibts Bestrahlung und Chemo.
Aber ich hab ne Frage an Euch.
Wie schon geschrieben bin ich von der KK ausgesteuert seit Sep. 2016, und war bis jetzt in der Nahtlosigkeitsregelung. Bis Ende Mai war ich bei meinem Ex-Arbeitgeber beschäftigt, wenn auch nur aufn Papier, hatte 7 Monate Kündigungsfrist.
Heute rief die Leistungsabteilung vom der AFA an das das ALG1 vorläufig gesperrt ist.
Ich hatte mich mit meinem Ex-Arbeitgeber geeinigt und eine Abfindung bekommen, in dieser ist auch der Lohn für 50 Urlaubstage enthalten, das Geld soll ich erst mal aufbrauchen.
Mit meinem Anwalt gesprochen, der sagt, alles rechtens, der Plan war ja auch ein anderer.
Er riet mir, mich nicht mit der AFA anzulegen und mich vermittelbar zu machen. Ich sollte die aktuelle AU verstreichen lassen, dann ein paar Tage abwarten und mich dann auf meine Krebserkrankung AU schreiben lassen, dann würde das Krankengeld wieder neu starten.
Ich habe mich nicht einen Tag auf den Krebs krankschreiben lassen, das hielt ich für Sinn frei. Seid Februar 2016 bin ich lückenlos auf meine Bandscheibenschäden AU geschrieben, und das erste mal bin ich im Mai 2014 auf Bandscheiben AU geschrieben worden.
Mein Anwalt sagte, wenn sie 3 Jahre auf die gleiche Sache AU geschrieben sind, und dann ein paar Tage der AFA zur Verfügung stehen, und dann auf etwas völlig anderes AU geschrieben werden muss die KK mit Krankengeld wieder für 18 Monate einspringen. Es würde auch keine Rolle spielen das ich wegen der Krebserkrankung schon in Behandlung war oder schon operiert, solange es nicht auf der AU stand.
Kann mir das jemand bestätigen, oder hat noch ein paar Tipps für mich?
Petramichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2017, 21:38   #16
Sani73
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Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo,

ich würde versuchen das du eine Medzinisch- beruflich orientierte Reha machen kannst.
Das wurde mir in der Rehaklinik nahe gelegt und ich habe mich drauf eingelassen.

Dort wurden einige Vorträge gehalten (z.B. Stress usw.) und dann wurden über einen Tag unterschiedliche Test`s gemacht. Konzentration, Motorik usw.

Am ende der Reha wurde mir dann nahegelegt das ich die Rente beantragen soll.

Ich kann das echt jedem nur empfehlen sich darauf einzulassen. Inzwischen bieten das alle Kliniken an. Allerdings muss man als Patietent in der Klinik den Arzt direkt drauf ansprechen.
http://www.deutsche-rentenversicheru...mbor_datei.pdf

Viel Glück
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Alt 05.07.2017, 02:05   #17
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

Zitat:
mittlerweile hat sich bei mir ganz schön was getan 3 OPs hinter mir, bei der letzten nochmal ne Metastase rausgenommen und Lymphknoten. Der Scheiß nennt sich CUP-Syndrom. Demnächst gibts Bestrahlung und Chemo.
Tut mir leid das zu lesen, ich hoffe das bringt alles die gewünschten Ergebnisse, dass es dir mal wieder deutlich besser gehen wird.

Zitat:
Wie schon geschrieben bin ich von der KK ausgesteuert seit Sep. 2016, und war bis jetzt in der Nahtlosigkeitsregelung. Bis Ende Mai war ich bei meinem Ex-Arbeitgeber beschäftigt, wenn auch nur aufn Papier, hatte 7 Monate Kündigungsfrist.
Und warum bist du da nicht (auf dem Papier) einfach geblieben, was hat dich denn gezwungen ausgerechnet jetzt deinen Arbeitsplatz "freiwillig" aufzugeben ???
War doch klar, dass es dann Ärger mit der AfA geben wird ...

Zitat:
Heute rief die Leistungsabteilung vom der AFA an das das ALG1 vorläufig gesperrt ist.
Ich hatte mich mit meinem Ex-Arbeitgeber geeinigt und eine Abfindung bekommen, in dieser ist auch der Lohn für 50 Urlaubstage enthalten, das Geld soll ich erst mal aufbrauchen.
Das war nicht wirklich schlau von dir, man gibt seinen Arbeitsplatz nicht auf wenn man krank ist und einen Schwerbehinderten-Status hat ... genau dafür wirst du jetzt von der AfA "abgestraft".

Zitat:
Mit meinem Anwalt gesprochen, der sagt, alles rechtens, der Plan war ja auch ein anderer.
Vielleicht hättest du dich besser mal VOR dieser "einvernehmlichen Lösung deines Arbeitsvertrages" mit deinem Anwalt zusammensetzen sollen ... ???

Zitat:
Er riet mir, mich nicht mit der AFA anzulegen und mich vermittelbar zu machen.
Was stellt er sich denn darunter vor "dich vermittelbar zu machen", du bist wegen der ersten Krankheit in der Nahtlosigkeit gelandet, dann hast du akut noch mit deiner Krebsbehandlung zu tun, die AfA rechnet dir die bezahlten Urlaubstage an (50 wie du schreibst) und wenn die Abfindung nicht bestimmte Bedingungen erfüllt hat, wird die auch noch angerechnet ...

Da KANN man sich nicht wunschgemäß "vermittelbar machen wollen", die KK ist doch nicht "blöde" und hat deine ganzen (aktuellen) Behandlungen wegen der Krebserkrankung im PC ... diese Krankheit gilt bereits als "hinzugetreten", auch ohne Extra-AU deswegen.

Zitat:
Ich sollte die aktuelle AU verstreichen lassen, dann ein paar Tage abwarten und mich dann auf meine Krebserkrankung AU schreiben lassen, dann würde das Krankengeld wieder neu starten.
Wovon träumt der denn Nachts so, du gehst doch in diesen "paar Tagen" nicht arbeiten, bist gar nicht mehr für Krankengeld-Anspruch versichert wenn du bei der AfA raus bist und auch bei keinem AG mehr durch aktive Berufstätigkeit dafür versichert bist.

Du verlierst höchstens auch noch den AU-Anschluss für eine EM-Rente wenn du nicht wenigstens AU geschrieben bleibst, so lange du (praktisch als Hausfrau) von deinem "Vermögen" leben sollst.

Bei Beginn einer neuen AU (neue Krankheit) MUSS du für Krankengeld-Anspruch bei der KK versichert sein und das bist du nicht mehr wenn du kein ALGI und auch kein Erwerbseinkommen mehr hast aus versicherungspflichtiger Beschäftigung.

In der Zeit wo du keine Gelder mehr bekommst musst du dich schon mal selber krankenversichern, wenn du keinen Ehepartner hast, der dich in die Familienversicherung bringen kann ... daraus hat man aber keinen Anspruch auf Krankengeld.

Zitat:
Ich habe mich nicht einen Tag auf den Krebs krankschreiben lassen, das hielt ich für Sinn frei.
Das ist doch auch sinnfrei aber die KK weiß doch, dass du deswegen nun auch in Behandlung bist und das schon eine längere Zeit.

Zitat:
Seid Februar 2016 bin ich lückenlos auf meine Bandscheibenschäden AU geschrieben, und das erste mal bin ich im Mai 2014 auf Bandscheiben AU geschrieben worden.
Darauf wurdest du ja inzwischen auch ausgesteuert und dein Anspruch auf ALGI hat sich aktuell auch nur wegen der Aussteuerung ergeben ...

Zitat:
Mein Anwalt sagte, wenn sie 3 Jahre auf die gleiche Sache AU geschrieben sind, und dann ein paar Tage der AFA zur Verfügung stehen, und dann auf etwas völlig anderes AU geschrieben werden muss die KK mit Krankengeld wieder für 18 Monate einspringen.
Da hat der aber keine Ahnung und davon Jede Menge, die Blockfrist von 3 Jahren mit dem Krankengeld-Anspruch für 2 verschiedene Krankheiten zusammen zu werfen, ist schon ganz schön gewagt.

Und WARUM bitte sollte dich die AfA als vermittelbar aufnehmen, wenn du vorerst gar kein Geld mehr dort bekommen kannst, wegen deinem Aufhebungsvertrag und der Urlaubsabgeltung ???

Zudem haben die doch auch alles in deiner Akte und werden dich im Zweifel erst mal wieder zum ÄD schicken um prüfen zu lassen ob du wirklich wieder vermittelbar bist.

Ich war nach meiner Herz-OP (fast 1 Jahr AU damit) fast 7 Monate wieder arbeiten und wurde dann psychisch krank, selbst da hat die KK noch versucht mein Krankengeld frühzeitig wieder einzustellen, "weil es ja eine hinzugetretene Krankheit sei" und sich daraus kein neuer Anspruch ergeben sollte.

Ich war vorher noch nie AU (auch nicht in Behandlung) wegen psychischer Probleme, darum hat das in meinem Falle NICHT funktioniert und für die Psyche musste dann 78 Wochen gezahlt werden, aber NUR weil ich dazwischen wieder (OHNE AU wegen Herz) gearbeitet hatte.

Zitat:
Es würde auch keine Rolle spielen das ich wegen der Krebserkrankung schon in Behandlung war oder schon operiert, solange es nicht auf der AU stand.
Das wird deine KK aber garantiert ganz anders sehen, besonders wenn du gar nicht mehr für Krankengeld versichert bist ... du schreibst doch selbst, dass die AfA dir vorerst kein Geld mehr zahlen will ... wo soll denn da ein neuer Anspruch auf Krankengeld herkommen können ???

Zitat:
Kann mir das jemand bestätigen, oder hat noch ein paar Tipps für mich?
Nein, das kann dir wohl Niemand hier (mit gutem Gewissen) bestätigen, der sich damit wirklich etwas auskennt oder eigene Erfahrungen dazu hat ... es bringt dir GAR NICHTS deine aktuelle AU jetzt auslaufen zu lassen, ganz sicher kein neues Krankengeld nach wenigen Tagen "Pause" .

Es sorgt höchstens dafür, dass du deine Ansprüche (Versicherungszeiten) für eine eventuelle EM-Rente auch noch in Gefahr bringst.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 05.07.2017, 05:21   #18
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo

ich habe meinen Arbeitsplatz aufgegeben weil ich mich mit meinem Chef überworfen hatte, und mir wurde zu verstehen gegeben, das ich meines Lebens nicht mehr froh werde, sollte ich dort wieder arbeiten wollen. Trotz meiner 2 Bandscheibenvorfälle wurde ich auf einen Arbeitsplatz versetzt der meiner Gesundheit nicht gut bekommen ist. Den ganzen Tag im stehen im Akkord arbeiten. Der Betriebsrat in der Firma ist leider korrupt und auf der Arbeitgeberseite, so das ich da null Chance hatte. Der Schwerbehinderten Vertreter hatte alleine auch keine Chance.

Ich hatte mich vorher mit meinem Anwalt zusammen gesetzt.

Der Plan war über die Rentenversicherung ein LTA Maßnahme anzutreten, die auch schon genehmigt war, und einen anderen Arbeitsplatz zu suchen, und durch den Krebs hatte sich das ja auch erledigt.

Nach der Bestrahlung und Chemo gehe ich in eine AHB, da wollte ich dann die EM-Rente beantragen.

Ich werde jetzt sofort die Rente beantragen, weiß aber auch das die Rentenversicherung erst nach 7 Monaten zahlt, ist das so korrekt?

Das würde bedeuten ich muss mich bis dahin selbst kranken versichern?

Das mit dem Krankengeld und andere AU, das dachte ich mir schon, das das nicht so einfach geht, deshalb habe ich ja gestern Abend geschrieben.

Der Sachstand íst wohl so: Kein Geld von der AFA, selbst kranken versichern, und 7 Monate abwarten, bis die EM-Rente gezahlt wird. Ist das so korrekt?
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Alt 05.07.2017, 07:57   #19
Tica
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Tica Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

stellt sich die Frage, ob so eine Absprache unter Druck nicht irgendwo anfechtbar wäre....

Was die 7 Monate Wartezeit angeht... keine Ahnung ob es die gibt. Ich war bis Oktober in Reha und habe dann im November den Rentenantrag vor Ort bei der LVA (damals) gestellt. Rente gab es ab 1. Januar. Also 6 Wochen später.

Doppeloma hat da sicher viel mehr Wissen, was es mit den 7 Monaten auf sich hat.

Nachtrag: Vor der Reha war ich auch immer wieder krank geschrieben, aber nicht durch gehend. Vor der Reha hat mich meine Hausärztin sogar gesund geschrieben, da sie der Meinung war, ich wäre sonst nicht Reha-fähig. Also falls da 7 Monate irgendwo berücksichtig wurde, weiß ich nicht ab wann das die DRV gemacht hat.

Geändert von Tica (05.07.2017 um 09:08 Uhr)
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Alt 05.07.2017, 09:00   #20
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

zuerst einmal muss ich mich dem Vortrag von Doppeloma anschließen.

Das mit den 7 Monaten stimmt zwar, aber du weist ja gar nicht ob dir die DRV die Rente bewilligt und auf welches Datum der Beginn dann festgelegt wird.

Normaler Weise sollte die Rente ab dem Tag des akuten Ereignisses begründet sein, sie kann aber auch den 1. Tag der begründeten AU als Auslösungsfall bewilligt werden, aber ganuso kann der Tag des Reha-Antrages heran gezogen werden. Leider hat die DRV da so einige Möglichkeiten.

Schau mal hier - Der Leistungsfall_DRV -
Deutsche Rentenversicherung - Sozialmedizinisches Glossar - Sozialmedizinisches Glossar

Sollte man dir nun tatsächlich eine EMR bewilligen, dann "könnte" es wie gesagt so sein, dass diese wohlmöglich rückwirkend bewilligt wird. Dann würden die 7 Monate in die rückwirkende Zeit mit einfliessen.

Bei einer vollen EMR auf Dauer wäre das egal, jedoch bei einer vollen EMR auf Zeit bliebe dann natürlich für die Zukunft weniger Zeit und du müsstest früher eine Verlängerung beantragen.

Leider hat dich dein RA nicht besonders gut beraten, was ggf. daran liegen mag das er auch den AG kannte und damit wohl nicht so ganz neutral handeltet (ist ja mit Vorsicht zu geniessen, wegen wohlmöglicher Unterstellung). Nun ist da Kind jedoch in den Brunnen gefallen und man muss sehen wie man das beste daraus macht.

Ich würde also jetzt schleunigst den Rentenantrag stellen.

Aufgrund der ja ganz aktuellen Krebserkrankung und als der anderen vorliegenden Erkrankungen könnte es dir vielleicht sogar passieren, dass die DRV dir kurzfristig zumindest mal eine befristete volle EMR bewilligt und dann wärst du raus und damit auch wieder in der Krankenversicherung für Rentner.

Einen Versuch ist es alle male wert.

Ganz nebenbei gehe ich mal aus, dass deine dich jetzt akteuell behandelnden Ärzte wohl eine volle EMR befürworten werden und entsprechende Gutachten bzw. medizinische Befundeberichte für die DRV schreiben werden. Meine Vermutung!


Grüße saurbier
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Alt 05.07.2017, 10:27   #21
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo

war heute Morgen bei unserer Gemeinde und hab die volle EMR beantragt, danach sofort zur KK, bin versichert als Rentenbeanträger. Die Dame meinte bei meiner Geschichte mit 3 Rehas, und so lange AU kann es schon sein das die RV dies in eine volle EMR umdeutet, aber das entscheiden nun mal andere Leute, also abwarten.

Die Ärzte(Orthopäde, Psychiater, Psychiologe und HNO wegen dem Krebs im Halsbereich) sprechen sich alle für eine volle EMR aus. Aber auch das heißt ja noch nichts.

Muss jetzt halt abwarten!

Gruß Petramichel
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Alt 05.07.2017, 16:20   #22
Petramichel
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Petramichel
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Gut das ich hier nochmal nachgeschaut habe, jetzt weiß ich wofür der Selbsteinschätzungsbogen der DRV ist, für die blaue Tonne!
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Alt 05.07.2017, 17:07   #23
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichel,

nur mal noch ergänzend zu dem, was dir dazu schon geschrieben wurde.

Zitat:
ich habe meinen Arbeitsplatz aufgegeben weil ich mich mit meinem Chef überworfen hatte, und mir wurde zu verstehen gegeben, das ich meines Lebens nicht mehr froh werde, sollte ich dort wieder arbeiten wollen. Trotz meiner 2 Bandscheibenvorfälle wurde ich auf einen Arbeitsplatz versetzt der meiner Gesundheit nicht gut bekommen ist.
Trotzdem (oder gerade deswegen) hättest du (als anerkannt Schwerbehinderte) NICHT klein begeben sollen (ich hätte den Angezeigt wenn der mich selber mobbt anstatt was dagegen zu unternehmen).

Wurde denn das Intergrationsamt überhaupt mal beteiligt, die sind doch auch verpflichtet zu überprüfen ob ein angebotener (anderer) Tätigkeitsbereich zumutbar ist.
Ich möchte mir nicht vorstellen (müssen), dass es bei dir vor Ort wirklich Niemanden gab der dir hätte beistehen können.

Dein Chef hat gewusst "wie er dich nehmen muss" damit du selber aufgeben wirst und er keine Probleme bekommt, wenn er dich los werden will, dafür ist es (eigentlich) nicht gedacht mit dem "Schutz" der Schwerbehinderten" vor (zu schneller) Entlassung.

Zitat:
Den ganzen Tag im stehen im Akkord arbeiten. Der Betriebsrat in der Firma ist leider korrupt und auf der Arbeitgeberseite, so das ich da null Chance hatte. Der Schwerbehinderten Vertreter hatte alleine auch keine Chance.
Der hätte sich auch an das Integrationsamt wenden können, aber das hilft dir aktuell alles nicht mehr wirklich weiter.

Zitat:
Ich hatte mich vorher mit meinem Anwalt zusammen gesetzt.
Einen "wasserdichten" Aufhebungsvertrag hat er aber nicht mit dir durchgesprochen, das wurde (vermutlich) auch nur alles so gemacht wie dein AG das für richtig halten wollte ... du stehst nun da und hast die Folgen zu tragen ...

Zitat:
Der Plan war über die Rentenversicherung ein LTA Maßnahme anzutreten, die auch schon genehmigt war, und einen anderen Arbeitsplatz zu suchen, und durch den Krebs hatte sich das ja auch erledigt.
Welche LTA-Maßnahme war denn konkret geplant, einen AG-Zuschuss kann man nicht "antreten", dafür braucht man den passenden (neuen) AG ... und den zu finden wird dir auch Keiner helfen, das sieht die DRV aber längst noch nicht als "gescheiterte" LTA an.

Zitat:
Nach der Bestrahlung und Chemo gehe ich in eine AHB, da wollte ich dann die EM-Rente beantragen.
Du gehst noch immer von falschen Voraussetzungen aus bei deiner ganzen Planung, eine AHB soll dich wieder arbeitsfähig machen, wie jede andere Reha auch und die "Heilungsbewährung" bei Krebserkrankungen wird auch von der DRV gerne "abgewartet" ...

Zitat:
Ich werde jetzt sofort die Rente beantragen, weiß aber auch das die Rentenversicherung erst nach 7 Monaten zahlt, ist das so korrekt?
Die DRV zahlt überhaupt erst wenn sie eine EM-Rente auch für Notwendig hält und bewilligt hat, dafür gibt es keinen festen Zeitrahmen, auch mit Krebs bekommt man nicht unbedingt und direkt "probelmlos" eine EM-Rente bewilligt, dazu wurde dir ja schon geschrieben.

Da die meisten EM-Renten zunächst befristet (für höchstens 3 Jahre am Stück) bewilligt werden ist allerdings erst eine Renten-Zahlung ab (frühestens) dem 7. Monat nach "Eintritt des Leistungsfalles" gesetzlich vorgesehen.

Der "Leistungsfall" ist der Zeitpunkt wo die DRV eine eingetretene Erwerbsminderung (EM) anerkennen will, ich denke eher nicht, dass man die bisherige AU dafür nehmen wird, denn die bezieht sich ja noch gar nicht auf die aktuelle Krebserkrankung.

Die könnte eher Anlass sein dir für eine begrenzte Zeit jetzt eine EM-Rente zu bewilligen aber wissen wirst du das erst wenn die DRV dazu entschieden hat.

Zitat:
Das würde bedeuten ich muss mich bis dahin selbst kranken versichern?
Du musst dich in JEDEM Falle ab Tag der Einstellung des ALGI erst mal selbst (freiwillige Pflichtversicherung) versichern, sonst bekommst du bald die Rechnungen für deine Arztbesuche und Behandlungen nach Hause geschickt.

Bitte setze dich umgehend mit deiner KK in Verbindung und stelle die notwendigen Anträge dafür, die "Nachversicherung" gilt dafür bei dir nicht mehr, wenn klar ist, dass Niemand diese Beiträge aktuell mehr "nahtlos" übernehmen wird.

Ob da später was in diese Zeit zurück reichen könnte (bei einer späteren Bewilligung von EM-Rente), das weiß ja im Moment noch Niemand.
Ich musste mal 10 Tage selbst bezahlen beim Übergang von AfA zum JC, weil wir erst zum folgenden 1. ALGII beantragt hatten, um die Anrechnung des letzten ALGI zu vermeiden.

Das bekam ich nur zurück, weil (über 2 Jahre später am Gericht ) meine EM-Rente so weit zurück bewilligt wurde, dann wurden die Beiträge aus meiner Renten-Nachzahlung genommen.

Ich kenne aber auch EM-Rentner, die nach dem ALGI komlett (für ängere Zeit) von ihrem "Vermögen" leben mussten (daher kein Anspruch auf ALGII) und später NICHTS davon zurück bekamen, weil der Bescheid zur EM-Rente nicht soweit rückwirkend war.

Zitat:
Das mit dem Krankengeld und andere AU, das dachte ich mir schon, das das nicht so einfach geht, deshalb habe ich ja gestern Abend geschrieben.
Darauf brauchst du tatsächlich nicht zu hoffen, für die KK hast du nicht erst Krebs bekommen, wenn du eine AU damit einreichst, die wissen das doch schon lange und die Versicherung für Krankengeld fehlt dir zusätzlich auch wei ich es oben schon beschrieben habe.

Zitat:
Der Sachstand íst wohl so: Kein Geld von der AFA, selbst kranken versichern, und 7 Monate abwarten, bis die EM-Rente gezahlt wird. Ist das so korrekt?
Nicht ganz, denn du weißt ja noch gar nicht ob du eine EM-Rente bekommen wirst und ab wann dann die Zahlungen (lt. Rentenbescheid) wirklich beginnen werden ... das kannst du so einfach nicht selber "planen" wollen, dazu entscheidet die DRV nach der Antragstellung.

Bis dahin musst du dich auf jeden Fall selbst versichern, es sei denn die AfA zahlt nach Ablauf der Urlaubstage weiter, ich kenne mich mit den Regelungen (Anrechnung einer Abfindung / wie lange bei welchem Betrag) nicht aus, ich habe nie eine Abfindung bekommen.

Die Urlaubsabgeltung (als separater Betrag) selbst darf gar nicht "angerechnet" werden, sondern nur für die Anzahl der (abgegoltenen) Urlaubstage muss die AfA dann kein ALGI bezahlen.

Wenn dein AG das natürlich nicht getrennt abgerechnet hat, dann wird sich die AfA auch wieder aussuchen wie es ihr am Besten passt, was hat man dir denn gesagt bezüglich der Anrechnung, vom gesamten Betrag "vorerst leben müssen" reicht ja auch nicht ganz ...

Was stellt man sich denn als Zeitraum darunter vor bei der AfA ???

Ohne die Unterlagen zu kennen die du dafür von deinem AG bekommen hast, kann man dazu aber auch nicht mehr herausfinden.
Gesetzlich gesehen ist eine Aufgabe des Arbeitsplatzes nach Ablauf von 12 Monaten NICHT mehr relevant bei der AfA ...

Die "Beratung" deines Anwaltes dazu lässt ja auch viele Wünsche (und Fragen) offen ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 06:55   #24
Petramichel
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Petramichel
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Doppeloma

das mit meinem Ex-Arbeitgeber hat sich ja schon erledigt, zum Schluss hatte ich einfach nicht mehr die Kraft, und immer mit Bauchschmerzen zur Arbeit, das hält ja niemand auf Dauer durch.

Mein Anwalt ist zum Zeitpunkt der Vertragsgestaltung(August 2016) davon ausgegangen das ich zügig die LTA antrete(Weiterbildung über BFW, mit verschiedenen Bausteinen und Praktika).

Aussteuerung im September 2016

Nahtlosigkeit nach 145

Psychosomatische Reha beantragt, Oktober 2016

Gutachter-Termin DRV ob Reha nötig, November 2016

Dezember 2016 Genehmigung Psychosomatische Reha durch DRV

Bescheid Start Reha April 2017

März 2017 Knoten am Hals, in Absprache mit Ärzten Reha auf Ende Mai verschoben.

April 2017 1.OP, 1. Knoten entfernt, nach 2 Wochen Diagnose-Krebs

Reha endgültig abgesagt AfA, DRV und KK informiert.

AfA hat Reha nicht aus ihrem System rausgenommen, deshalb mich für Ende Mai abgemeldet da im Glauben bekomme Übergangsgeld von DRV.

Mai 2. Op Juni 3. Op

Im Juli bemerkt das AfA kein Geld überwiesen hat für Juni, Besuch bei AfA, dann Anruf von Leistungsabteilung, Zahlung bis Klärung ausgesetzt, soll mich mit KK in Verbindung setzen wegen Versicherungsschutz.

Nächsten Tag zur Gemeinde Renten-Antrag ausgefüllt, mit Formular zur KK, ab dem Zeitpunkt versichert als Rentenantragstellerin, rückwirkend über meinen Mann Familien versichert.

Letzte Abrechnung und Gerichtsurteil zur AfA geschickt.

Unglücklicherweise ist meine Diagnose CUP-Syndrom eine fiese Sorte Krebs, will die DRV jetzt 5 Jahre warten(Heilungsbewährung) bis die ne Entscheidung treffen?

Wenn die AfA einen Teil der Abfindung jetzt anrechnet, iss das nun mal so, für mich ist jetzt wichtiger einigermaßen aus der Krebserkrankung raus zu kommen, aber das kann so oder so ausgehen, da gibt kein Arzt ne Prognose.

Gruß Petramichel
Petramichel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2017, 07:22   #25
Woltar44
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Registriert seit: 28.06.2017
Beiträge: 5
Woltar44
Standard AW: Rente in Reha beantragen

Hallo Petramichek,
ich werde nun folgenden Weg für mich gehen.
Heute und Morgen habe ich mir Urlaub genommen.

Morgen habe ich einenen Termin Beim Hausarzt und stelle dort einen Reha Antrag.In der Zeit, wo darüber entschieden wird, lasse ich mich Krank schreiben. Mein Arbeitgeber und die Krankenkasse stimmen zu.

Ich werde dann in der Reha versuchen meine 2. Hälfte der EMR zu bekommen.
2010 wurde sie mir bereits angeboten aber ich wollte es mit einer halben versuchen. Nun stelle ich fest, dass ich die tägliche Arbeitszeit nicht mehr bewältigen kann.
Seit 2005 wird meine Sehkraft immer schlechter.
Zur Zeit besitze ich Links noch 3% und Rechts 20%..

Ich weis, dass es ein langer und steiniger Weg wird aber so kann ich nicht weiter arbeiten.

Lg Woltar
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