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Start > > -> AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat


Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 05.02.2017, 16:11   #1
Stadtkatze
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Stadtkatze
Standard AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat

Guten Tag,

Ich bin
* 59 Jahre alt (im Juli 17 dann 60),
* 50 % SB
* im März Aufhebungsvertrag (zur Vermeidung einer Kündigung wegen Teilbetriebsstillegung) zum 31.05.17 (Kleinbetrieb, sowieso kein Kündigungsschutz)
* seit 11.05.16 AU
* seit 01.06.16 arbeitslos.

Nach Ende der AU steht mir ALG 1 (2 Jahre) zu.

Ich habe (über Ehrenamtstätigkeit) ab 01.07.2017 ein Jobangebot.

Bei meinem künftigen AG handelt es sich um einen e.V., Behindertenarbeit (Beratung), spendenfinanziert. Meine Einstellung ist nur mit einem Zuschuss möglich.

Nun gibt es vom AfA diesen Arbeitgeber-Zuschuß für ältere Arbeitslose. Ich bin ja aber auch noch schwerbehindert. Da habe ich vom Zuschuß bis 96 Monate gelesen. Muß vom Arbeitgeber beantragt werden.

Nun gibt es aber auch über die DRV "Teilhabe am Arbeitsleben" einen ähnlichen Zuschuß, gleiche Voraussetzungen und Dauer. der muß wohl vom AN beantragt werden.

Kann mir bitte jemand den Unterschied erklären und was für mich sinnvoller ist?

Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll.

Vielen Dank für jeden Hinweis
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Alt 05.02.2017, 16:43   #2
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat

Hallo Stadtkatze,

Zitat:
Nach Ende der AU steht mir ALG 1 (2 Jahre) zu.
Endet diese AU dann wegen Genesung oder weil du aus dem Krankengeld ausgesteuert wirst ???

Zitat:
Ich habe (über Ehrenamtstätigkeit) ab 01.07.2017 ein Jobangebot.
Was denn nun genau, Ehrenamt oder echtes Job-Angebot ... für ein Ehrenamt gibt es keine Zuschüsse von AfA oder DRV ???

Zitat:
Bei meinem künftigen AG handelt es sich um einen e.V., Behindertenarbeit (Beratung), spendenfinanziert. Meine Einstellung ist nur mit einem Zuschuss möglich.
Wenn es ein offizieller Arbeitsvertrag werden soll, dann muss es diese Stelle auch OHNE Zuschüsse geben (können), entweder muss diese Arbeit gemacht werden (gegen Bezahlung) oder es ist und bleibt ein Ehren-Amt was aus Spenden finanziert wird ... was "dazwischen" gibt es meiner Kenntnis nach NICHT ...

Gerade die "Caritativen" Bereiche tun sich inzwischen auch gerne damit hervor, dass möglichst alles irgendwie anders bezahlt werden soll, nur nicht aus der eigenen Kasse ...

Zitat:
Nun gibt es vom AfA diesen Arbeitgeber-Zuschuß für ältere Arbeitslose. Ich bin ja aber auch noch schwerbehindert. Da habe ich vom Zuschuß bis 96 Monate gelesen. Muß vom Arbeitgeber beantragt werden.
AG-Zuschüsse müssen IMMER vom AG beantragt werden, der Bewerber kann das nur "anbieten" (steht auch gerne in einer EGV), ob die AfA das dann auch übernehmen wird ist deren Entscheidung, es gibt KEINEN Rechts-Anspruch darauf (steht auch immer in der EGV).

Zitat:
Nun gibt es aber auch über die DRV "Teilhabe am Arbeitsleben" einen ähnlichen Zuschuß, gleiche Voraussetzungen und Dauer. der muß wohl vom AN beantragt werden.
Das nennt sich LTA und ist eine berufliche "Reha-Maßnahme", die musst DU selber bei der DRV beantragen, welche Art von LTA dir dann (vielleicht) bewilligt wird entscheidet aber die DRV ... erst NACH der Bewilligung von dieser Form LTA kannst du dir einen AG suchen der diese Zuschüsse dann auch SELBER bei der DRV beantragen muss ...

Die DRV wird dann entscheiden, ob die Tätigkeit den Anforderungen entsprich die dafür vorgegeben sind und sich aus deinen Einschränkungen ergeben.

In der Regel bezuschussen BEIDE (AfA und DRV) NUR eine versicherungspflichtige / leidensgerechte Vollzeit-Tätigkeit ...

Zitat:
Kann mir bitte jemand den Unterschied erklären und was für mich sinnvoller ist?
Der Unterschied sollte jetzt soweit klar sein, die AfA wird einen solchen Antrag bei dir direkt an die DRV weiterleiten, weil die vorrangig für Reha zuständig sein dürften bei dir ...

Zitat:
Ich weiß jetzt nicht was ich machen soll.
Das kann ich dir auch nicht beantworten, mein Männe hatte 4 Jahre lang eine solche LTA von der DRV, die diente bei ihm nur dazu den (notwendigen) Bescheid zur EM-Rente noch hinauszuzögern ... es fand sich kein AG der ihn dafür einstellen wollte ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 05.02.2017, 17:01   #3
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat

Also ich muß Doppeloma da zustimmen.

Lohnzuschüsse gibt es nur für Arbeitnehmer die voll eingestellt werden.

Bei Ehrenämter gibt es nur eine Aufwandsendschädigung. Ich mach sowas z.B. als grichtl. bestellter Betreuer und da gibt es von der Landeskasse ein mal im Jahr 399,-€ Aufwandsendschädigung, aber keinen in dem Sinne eigentlichen Lohn. Oder z.B. Übungsleiter etc..

Ich häng dir dazu mal ein Merkblatt bei.

Das was du wohl meinst ist z.B. der Eingliederungszuschuß gemäß § 96 SGB III, oder gemäß § 34 SGB IX.


Gruß saurbier

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Alt 05.02.2017, 17:52   #4
Stadtkatze
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Stadtkatze
Standard AW: AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat

vielen Dank für die Antworten.

Sorry, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

Nein, ich bin nicht ausgesteuert (erst nächsten November). Aber der Job kann ab Juli besetzt werden.
Und ich bin von der KK zu einem Reha-Antrag aufgefordert worden. (Siehe dazu mein Beitrag "Zwangsreha verhindern...). Eben deshalb kann ich die Reha nicht machen (mehrwöchiges Genehmigungsverfahren, mehrwöchige psychosomatische Reha/ Durchschnitte 10 Wochen/ - dann ist der Job weg!!)

Lieber "gesunden" und probieren. Ich will arbeiten!

Es handelt sich um eine normale Vollzeitstelle mit Arbeitsvertrag. Nur der Verein kennt mich über meine ehrenamtliche Tätigkeit (mit uns ohne Aufwandsentschädigung) für denselben.

Man hat mir zunächst eine Halbtagsstelle angeboten. Davon kann ich nicht leben. Da in bestimmten Bereichen dringend eine weitere professionelle Hand gebraucht wird, wäre man sehr glücklich, mich Vollzeit anzustellen.

Nach meiner Entlassung habe ich mich pflichtgemäß sofort beim Afa arbeitssuchend gemeldet. Dort wurde schon der Eingliederungszuschuß für einen eventuellen AG im ersten Beratungsgespräch erwähnt. Hab' mich auch beworben, in meinem Alter eine sinnlose und frustrierende Angelegenheit (keine einzige Antwort erhalten). Zusammenbruch, Depression, Angstzustände, Panikattacken, Schlaflosigkeit...schließlich AU.

Man müsste mich dort (bei dem Verein) einarbeiten und ich weiß auch noch nicht, wie groß meine Belastbarkeit bis dahin ist. Aber mein Therapeut meint es könnte gut klappen und seit ich die Chance auf Arbeit habe geht's mir auch schon wieder besser. Nochmal: Ich will arbeiten!

Wenn das mit dem Eingliederungszuschuß klappt (50%?) könnte man mich Vollzeit beschäftigen. Ich brauche noch 4 Jahre bis ich in abschlagsfreie SB-Rente gehen kann (Juli 2021).

Ich dachte, gerade für solche Fälle wie mich sei der Eingliederungszuschuß gedacht. Knapp 60 Jahre alt, schwerbehindert und schon lange krank. Also eigentlich nicht mehr vermittelbar.

Nur bin ich mir nicht klar: Ist es besser den Eingliederungszuschuß über die DRV Thema "Teilhabe..." zu beantragen (oder hab ich da was falsch verstanden) ( z.B. statt der von der KK verordneten Reha)

oder

gesunden. ALG1 beantragen und Verein beantragt für mich Eingliederungszuschuß bei der Afa.

Oder hab ich da grundsätzlich etwas falsch verstanden?

Gruß

Stadtkatze
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Alt 06.02.2017, 15:29   #5
saurbier
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Standard AW: AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat

Hallo Stadtkatze,

so wie ich verstanden habe, hast du doch bisher noch gar keine Leistungen der DRV in Anspruch genommen, du sollst ja erst in Reha.

Also wenn du und dein Arzt der Meinung seit, daß du das gesundheitlich wirlich verkraften kannst, dann wäre meine Empfehlung versuche es.

Dafür kannst du bei der KK ja auch eine schrittweise Wiedereingliederung (Hamburger Modell) machen. Da wird dann langsam die tägliche Arbeitszeit über mehrere Wochen gesteigert. Das würde ich unbedingt mit dem Arzt besprechen.

Dazu natürlich mit der AfA und dem Integrationsamt um die Lohnzuschüsse gemäß § 90 SGB III zu erhalten.

Aber bitte bedenke, wenn du wieder arbeiten gehst, kommt auch wieder der Arbeitsstreß. Da gilt es sehr genau abzuwägen.


Gruß saurbier
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Alt 07.02.2017, 01:40   #6
Doppeloma
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Frage AW: AG-Zuschuß für älteren AN und schwerbehindert und (noch) AU. Erbitte dringend Rat

Hallo saurbier,

Zitat:
Dafür kannst du bei der KK ja auch eine schrittweise Wiedereingliederung (Hamburger Modell) machen. Da wird dann langsam die tägliche Arbeitszeit über mehrere Wochen gesteigert. Das würde ich unbedingt mit dem Arzt besprechen.
Eine solche Wiedereingliederung (nach Hamburger Modell) kann man NUR an einem bereits vorhandenen Arbeitsplatz machen und nicht als Neubeginn bei einem AG ... das zahlt die KK schon mal gar nicht.

Zitat:
Dazu natürlich mit der AfA und dem Integrationsamt um die Lohnzuschüsse gemäß § 90 SGB III zu erhalten.
Die AfA hat damit dann allerdings gar nichts zu tun ... wenn der TE eine LTA möchte, dann wird ein Antrag an die DRV nötig sein, die AfA übernimmt das generell nur wenn die DRV NICHT zuständig wäre, für berufliche Reha-Maßnahmen.

Wenn aktuell von der KK bereits eine med. Reha gefordert wurde würde ich diese Chance dann in diese Richtung zu nutzen suchen, wo könnte denn die Idee einer LTA besser ankommen als in einer DRV-Reha-Klinik ...

Die sind doch froh wenn sie solche "Reha-Erfolge" dann an die DRV melden können ... der AG - Zuschuss wird in der Regel (als LTA) gerne und sehr schnell bewilligt, ob die geplante Tätigkeit dann den Erwartungen / Anforderungen der DRV entsprechen, wird kann ich natürlich nicht beurteilen.

MfG Doppeloma
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Alt 07.02.2017, 02:14   #7
Doppeloma
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Hallo Stadtkatze,

da hast du tatsächlich was grundsätzlich falsch verstanden, denn in deinem Alter ist für solche AG-Zuschüsse in der Regel die DRV zuständig und NICHT die AfA ...

Die AfA macht da nur was wenn es Gründe gibt, dass die DRV das nicht machen muss (fehlende Beiträge dafür bei der DRV könnten ein Grund sein) ...

Zitat:
Nein, ich bin nicht ausgesteuert (erst nächsten November). Aber der Job kann ab Juli besetzt werden.
Und ich bin von der KK zu einem Reha-Antrag aufgefordert worden. (Siehe dazu mein Beitrag "Zwangsreha verhindern...). Eben deshalb kann ich die Reha nicht machen (mehrwöchiges Genehmigungsverfahren, mehrwöchige psychosomatische Reha/ Durchschnitte 10 Wochen/ - dann ist der Job weg!!)
Wenn die KK dich bereits zur Reha aufgefordert hat, dann stell doch den Antrag SOFORT, gib ihn meinetwegen auch direkt bei der KK ab, du wirst dich wundern wie schnell du in der Reha-Klinik sein wirst, hoffendlich wenigstens in einer die du dir selber ausgesucht hast.

Du "musst" doch nicht die 10 Wochen-Frist abwarten, das war eine Empfehlung weil du geschrieben hast, dass du (möglichst) keine Reha machen willst ... die Reha wird auch keine 10 Wochen dauern (in der Regel 5 - 6 Wochen) ... eine Verlängerung kannst du auch ablehnen, wenn du die dann nicht mehr möchtest.

Zitat:
Lieber "gesunden" und probieren. Ich will arbeiten!
Dann lass dich doch fitt machen für den Arbeitsmarkt in einer Reha, mit so viel Power und geballtem Arbeitswillen wirst du dort verwöhnt wie ein König ...
Und man wird dir SEHR gerne behilflich sein einen Antrag auf LTA bei der DRV einzureichen ... in deinem Alter und mit Schwerbehinderung wird man dir ohnehin nichts anderes mehr anbieten als diesen AG-Zuschuss ...

Was glaubst du wie die sich freuen werden wenn du von deiner Aussicht auf diesen Arbeitsplatz berichten wirst, da kannst du diese Reha (vermutlich) als gemütlichen Erholungsurlaub verbringen, damit du in Bestform bist bei der Entlassung ...

Es sind noch VOLLE 3 Monate bis Juli und der Februar hat gerade erst begonnen, worauf wartest du wenn es dein Ziel ist dort ab Juli arbeiten zu können ...

Zitat:
Es handelt sich um eine normale Vollzeitstelle mit Arbeitsvertrag. Nur der Verein kennt mich über meine ehrenamtliche Tätigkeit (mit uns ohne Aufwandsentschädigung) für denselben.
Letztlich sollte es doch auch im Interesse aller Beteiligten sein dich zügig zu unterstützen, damit du diese Arbeit dann auch aufnehmen kannst.

Zitat:
Man hat mir zunächst eine Halbtagsstelle angeboten. Davon kann ich nicht leben. Da in bestimmten Bereichen dringend eine weitere professionelle Hand gebraucht wird, wäre man sehr glücklich, mich Vollzeit anzustellen.
Dann sieh zu, dass du den Anfang machst ... kannst natürlich auch direkt einen Antrag auf LTA stellen, das wird aber der KK nicht gefallen wenn sie eine med. Reha möchte, um einige Wochen kein Krankengeld zahlen zu müssen ... die machen dann schon Druck bei der DRV, dass du bald eine Reha antreten kannst ... da darfst du dir ziemlich sicher sein.

Zitat:
Man müsste mich dort (bei dem Verein) einarbeiten und ich weiß auch noch nicht, wie groß meine Belastbarkeit bis dahin ist. Aber mein Therapeut meint es könnte gut klappen und seit ich die Chance auf Arbeit habe geht's mir auch schon wieder besser. Nochmal: Ich will arbeiten!
Dann mach den ersten richtigen Schritt, stell den Antrag auf Med. Reha, in der Klinik wird man dir dankbar sein wenn du von selber um Unterstützung bittest einen LTA-Antrag zu stellen ... die haben alles da was man dafür braucht und schicken den sogar auf eigene Kosten zur DRV.

Zitat:
Wenn das mit dem Eingliederungszuschuß klappt (50%?) könnte man mich Vollzeit beschäftigen. Ich brauche noch 4 Jahre bis ich in abschlagsfreie SB-Rente gehen kann (Juli 2021).
So könnte theoretisch nach Ende der Reha sehr bald die Bewilligung da sein und der potenzielle AG kann den Antrag stellen an die DRV einen Zuschuss zu bekommen wenn er bereit ist dich Vollzeit einzustellen und einzuarbeiten.

Zitat:
Nur bin ich mir nicht klar: Ist es besser den Eingliederungszuschuß über die DRV Thema "Teilhabe..." zu beantragen (oder hab ich da was falsch verstanden) ( z.B. statt der von der KK verordneten Reha)
Die KK will die REHA, aus der LTA hat sie keine finanziellen Vorteile jedenfalls nicht sofort, könnte dich aber trotzdem bald los sein (aus dem Krankengeld), wenn alles klappt was ich dir hier gerade geschrieben habe ...
oder

Zitat:
gesunden. ALG1 beantragen und Verein beantragt für mich Eingliederungszuschuß bei der Afa.
Bleibt dir immer noch wenn die DRV ablehnen würde aber das glaube ich eigentlich nicht (damit schützen die sich doch bestens davor, dass du EM-Rente beantragen könntest ), kannst du von dem Verein irgendwas schriftlich bekommen, dass man dich einstellen möchte mit Unterstützung durch Zuschüsse ???

Könnte ja vielleicht hilfreich sein "als Beweis" in der Reha-Klinik z.B. dass es wirklich einen AG gibt der Interesse daran hat ...

MfG Doppeloma
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Alt 07.02.2017, 14:39   #8
saurbier
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Hallo Doppeloma,

vielen Dank für deinen korregierenden Hinweis.

Du hast natürlich Recht, das Hamburger Modell gibt es nur bei einem bestehenden Arbeitsplatz.

Aber dazu dann mal anders die Frage an dich, wenn @Stadtkatze jetzt den Arbeitsvertrag unterschreiben würde (sie will ja wieder arbeiten und wohl viel zu gerne bei dem Arbeitgeber), wieso kann/darf sie dort nicht das Hamburger Modell ausführen.

Nach meiner Auffassung kann sie doch selbst wenn sie Krank ist (AU) jederzeit bei einem neuen Arbeitgeber einen Arbeitsvertrag abschließen.

Wenn sie doch nicht in die Reha will (persönliche Gründe), warum soll sie denn bitte eine LTA beantragen. Wenn der Arbeitgeber sie doch so gerne haben möchte (na logisch wohl wegen der dicken Lohnzuschüsse) dann soll er doch auch bitte diese beim Amt beantragen und das nicht auf @Stadtkasse abschieben.

Die Aufforderung zum Reha-Antrag seitens der KK würde die DRV doch erst dann einschalten wenn dort der Antrag vorliegt, oder nicht.

Vor allem sehe ich da wohlmöglich etwas falsch, aber ich stelle mir mal vor @Stadtkatze beantrag jetzt die Reha und da käme dann (sie hat ja schon einen SchwerB-Ausweis) eine Teil-EMR heraus (natürlich nur ein Gedankengang), dann verliert sie dauerhaft einen Teil der Rente (Risikobehaftet) denn wir wissen leider ja nicht wie das Spiel dann ausginge bei der DRV.

Zu letzterem (letzte zwei Absätze) gebe ich dir natürlich vollkommen recht.

Und wenn ich deinen Kommentar an @Stadtkatze jetzt lese, dann fällt mir auf das du mehr von der LTA angetan bist als einer leistung seitens der AfA.

Nun gut, ich bin nicht der Kenner bei LTA, mir wurde diese damals zwar auch als Arbeitgeberzuschuß gewährt, aber mehr weil das LSG darauf bestand und ich hatte mir bereits selbst einen Arbeitsplatz gesucht dem die DRV nur noch zustimmen mußte.

Ich persönlich sehe hier allenfalls die Unwägbarkeit bei der DRV nach einem Rehabericht, was natürlich so wie du es hier beschreibst durchaus auch eine Fehleinschätzung meinerseits sein könnte.

Klar die KK ist froh wenn sie kein KG mehr zahlen muß und die DRV wird auch lieber LTA als Rente zahlen wollen.


Gruß saurbier

Geändert von saurbier (07.02.2017 um 14:54 Uhr)
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