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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

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Alt 29.10.2007, 15:38   #1
winje
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winje
Standard Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Hallo. Habe einen Rentenantrag auf volle EU-Rente gestellt.
Habt ihr Erfahrungen, wie lange es bis zur Entscheidung dauert bzw. dauern kann? Alle Ärzte, mit denen ich zu tun hatte meinten, es müsste durchgehen, aber alle sagen gleichwohl, man hat schon Pferde kotzen sehen...
Ich habe auch einen Schwerbehindertenantrag gestellt. Bin "erst" 36 Jahre alt. Ist ja immer so eine Sache mit psychischen Krankheiten, man kann sie ja schlecht beweisen. Mit einem Beinbruch würde es einem offensichtlicher schlecht gehen, bzw. man würde die Krankheit sehen.

Ich habe große Angst, dass mir die Rente nicht bewilligt wird, ich in ca. 10 Monaten Hartz 4 bekomme und - das wars dann. Das wäre Horror für mich. Aber für viele andere hier ja sicherlich auch - jeder hat so seine Probleme. Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mich am besten verhalten kann. Ich habe die Anträge über den VDK eingereicht, die helfen ja schon, wo sie können. Vielen Dank!!!!
winje ist offline  
Alt 29.10.2007, 15:48   #2
avalon
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avalon
Standard Kann dauern!

Sowas dauert schonmal, ein Jahr ist durchaus realistisch. Allerdings ist das mit den Depressionen wirklich so eine Sache, das kann schwierig werden! Leider ist es so (ohne Dir persönlich irgendetwas unterstellen zu wollen) dass psychische Krankheiten oft simuliert werden, um eine Rente zu bekommen. Das führt nach den Erfahrungsberichten betroffener dazu, dass die Prüfung sehr viel aufwendiger ausfält als bei objektiv "messbaren" Erkrankungen.

Auuserdem wird die Rente -wenn übhaupt-mit Sicherheit nur befristet gewährt werden, was sich in solchen Fällen oftmals sehr negativ auswirkt. Man ist jahrelang raus aus dem Job und hat permanent das Damoklesschwert über dem Kopf hängen, plötzlich wieder für erwerbsfähig erklärt zu werden, ohne realistische Chance wirklich wieder einen Job zu finden. Keine schöne Situation, wenn man ohnehin an Depressionen leidet.

Aber eine Frage: was läuft denn in 10 Monaten aus? ALG1 oder Krankengeld? Davon hängt ab, wie es ggf. in der Überbrückunhgszeit bis zur Rente weiterginge.

Dir jedenfalls alles Gute!

avalon
avalon ist offline  
Alt 29.10.2007, 16:03   #3
elkese
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elkese
Standard

Hallo,
da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen, es wird sehr schwer werden.
Vor über einem Jahr habe ich den Antrag gestellt ( ich habe auch noch eine andere, unheilbare Erkrankung). Als Erstes kam ganz schnell die Ablehnung, das scheint aber normal zu sein. Dann bin ich Anfang des Jahres in Einspruch gegangen. Im August !!! wurde ich zu einem Gutachter bestellt, der mir meine volle EU-Rente bestätigte. Die Rentenversicherung hat sich bis heute nicht gemeldet, also Geduld haben. Es dauert mit Sicherheit mehr als 1 Jahr.
Einen Tip kann ich Dir aber noch geben, geh zum VDK, die kennen sich bestens mit den Anträgen, Widersprüchen usw. aus.

Alles Gute und Durchhaltevermögen von elkese
elkese ist offline  
Alt 29.10.2007, 17:15   #4
jane doe
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jane doe
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bei mir hat die dauer, von anfang bis zur bewilligung, vier monate betragen. bewilligt wuede eine eu-rente für acht monate nach einer begutachtung durch einen niedergelassenen nervenarzt.

vier monate vor dem ende habe ich eine verlängerung beantragt und auch für zwei jahre erhalten, ohne weitere begutachtung. ich hatte einen bericht eines zwischenzeitlichen aufenthaltes in der psychiatrie und eine stellungnahme der ambulanz (andere klinik) beigelegt.

krankheitsbild: depression und persönlichkeitsstörung in verbindung mit borderline

ps: bin 40
jane doe ist offline  
Alt 29.10.2007, 17:43   #5
münchnerkindl
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard

Interessant.. Bei mir steht das auch an wenn der geplante Klinikaufenthalt meine Konzentrationsfähigkeit nicht massiv verbessert und von allen Seiten (selbst beim Vorgespräch in einer anderen psychosomatischen Klinik) krieg ich hauptsächlihc nur so Sprüche wie "Was, in IHREM Alter????" (bin 36, ebenfalls Persönlichkeitsstörung, dann Burnout der sich chronifiziert hat)

Evtl muss man in den Widerspruch gehen und vors Sozialgericht. Eine Freundin hat es wegen körperlicher Beschwerden durchklagen müssen. Und die ist Ende 50, Herzinsuffizienz, Hals und Lendenwirbel kaputt, Sprunggelenke und Knie kaputt. Die hatte ihr Leben lang in Gastronomie und Altenpflege gearbeitet. Sie haben die gnadenlos in sinnlosmassnahmen etc gesteckt und Rente musste sie wie gesagt durchklagen.
münchnerkindl ist offline  
Alt 29.10.2007, 18:00   #6
gelibeh
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ich hab im März wegen Depressionen, Panikstörungen, SSV und Alkoholkrankheit einen Rentenantrag gestellt. Laut Rentenversicherer bin ich voll erwerbsfähig. Widerspruch über den VDK läuft. Ist also unterschiedlich, ob man das schnell durchbekommt.

Ich habe aber, seitdem mein Rentenantrag läuft, Ruhe von der ARGE was unsinnige Arbeitsangebote angeht.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 29.10.2007, 23:17   #7
Silvana
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Silvana
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Zitat von winje Beitrag anzeigen
Hallo. Habe einen Rentenantrag auf volle EU-Rente gestellt.
Habt ihr Erfahrungen, wie lange es bis zur Entscheidung dauert bzw. dauern kann? Alle Ärzte, mit denen ich zu tun hatte meinten, es müsste durchgehen, aber alle sagen gleichwohl, man hat schon Pferde kotzen sehen...
Ich habe auch einen Schwerbehindertenantrag gestellt. Bin "erst" 36 Jahre alt. Ist ja immer so eine Sache mit psychischen Krankheiten, man kann sie ja schlecht beweisen. Mit einem Beinbruch würde es einem offensichtlicher schlecht gehen, bzw. man würde die Krankheit sehen.

Ich habe große Angst, dass mir die Rente nicht bewilligt wird, ich in ca. 10 Monaten Hartz 4 bekomme und - das wars dann. Das wäre Horror für mich. Aber für viele andere hier ja sicherlich auch - jeder hat so seine Probleme. Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben, wie ich mich am besten verhalten kann. Ich habe die Anträge über den VDK eingereicht, die helfen ja schon, wo sie können. Vielen Dank!!!!
Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Dein Antrag abgelehnt wird ?

Widerspruch einlegen !?

Du bist 36-Jahre alt.

Wenn Du bisher nicht nicht " in gehobenen Berufsschichten" tätig warst,Dein Verdienst in den letzten fünf Jahren überdurchschnittlich gewesen ist,könnte Deine Rentenanwartschaft wohl niedrieger als das eines Hartz-IV-Empfängers sein.
Insofern ist der "Horror" wohl berechtigt,obwohl es zu beachten wäre, das Reha vor Rente erwogen wird.
U.u. könnte es besser für dich sein, eine Reha-Leistung in Anspruch zu nehmen,die ohnehin gefordert werden könnte.
Eine festgestellte Schwerbehinderung ist nichts anderes,als den Anspruch auf Leistungen zu haben,die bei der gewährung einer Rente ausgeschlossen sind,wobei der Rechtliche Status immer zu trennen ist,weil eine Schwerbehinderung,nicht zwangsläufig zur Berentung führt,um gesondert betrachtet zu werden.
Eine Schwerbehinderung ergibt vielfältigere möglichkeiten,um beim Rentenstatus darin zu verbleiben,wobei die immer wiederkehrende Überprüfung zur Rentenberechtigung zu erwähnen ist.

Psychische Erkrankungen lösen Allgemeine Volkserkrankungen ab,sind in deren Wertigkeiten unbedingt gleich zu setzten.
Ärzte sind vermehrt sensibilisiert ,weil Psychsomatische Erkrankungen in der Bevölkerung ungleich zuzunehmen scheinen,auch weil die Gesellschaftliche Entwicklungen sehr Prekär sind.
Psychomatische Erkrankungen,als Reaktion auf schlechte Gesellschaftliche
Entwicklungen,werden oft anerkannt,weil dies logisch ist.
Selbst bei sehr jungen Menschen,häufen sich diese Erkrankungen,wobei der Hörsturz und Tinitus,eine besondere Erwähnung finden sollte.

Es kann kaum einen Tip,zum weiteren Verhalten gegeben werden,weil alles einer Ärztlichen Überprüfung standhalten muß.

Anhand der Vorgeschichte,wird geurteilt werden,wobei eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit,einen "Horror" durch einen anderen ersetzt werden könnte.

Eine unbedingte Lösung Deiner Problematik,die in der berechtigung zu einer Erwerbsminderungsrente gesucht wird,könnte zumindestens fraglich sein !?
Silvana ist offline  
Alt 29.10.2007, 23:59   #8
Schnuckel
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Schnuckel
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Gut dass Silvana es schon angesprochen hat...
Also mit 36 und einem durchschnittlichen Verdienst, wirst Du so oder so ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, ergänzendes ALG2, oder Grundsicherung für auf Dauer voll Erwerbsunfähige beziehen. (Je nach Rentenart) Deshalb würd ich an Deiner Stelle froh sein, falls Du grad Alg1 beziehst, und sich der Rentenantrag noch etwas hinzieht.
Bei mir hat es übrigens 15 Monate gedauert.
Schnuckel ist offline  
Alt 30.10.2007, 09:45   #9
Thomas0473
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Thomas0473
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
ich hab im März wegen Depressionen, Panikstörungen, SSV und Alkoholkrankheit einen Rentenantrag gestellt. Laut Rentenversicherer bin ich voll erwerbsfähig.

Ich habe aber, seitdem mein Rentenantrag läuft, Ruhe von der ARGE was unsinnige Arbeitsangebote angeht.
Bei mir wollte der Rentenversicherungsträger auch keine Leistungseinschränkung durch massive Depressionen u.w. sehen, wenngleich ich (seit vielen Jahren) laut zahlreicher Gutachter als nicht arbeitsfähig gelte, Folge: die DRV hat meinen Rentenantrag (dennoch) abgelehnt, das scheint übliche Praxis zu sein.

Es wird keineswegs einfach, Rente bewilligt zu bekommen, liebe Themenstarterin/Themenstarter, der Gang zum VDK dürfte daher wahrscheinlicher sein.
Thomas0473 ist offline  
Alt 30.10.2007, 19:07   #10
winje
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winje
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Vielen Dank für die Reaktionen! Also, den Antrag habe ich bereits über den VDK gestellt, bei dem ich Mitglied bin.
Sofern die volle EU-REnte gezahlt werden sollte, würde ich zusammen mit meiner privaten Absicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung) über die Runden kommen. Nicht entspannt, aber auch nicht hungrig. Zumindest hätte ich mit dieser finanziellen Sicherheit (mit Einschränkungen was die Höhe betrifft) erst einmal den Kopf frei und könnte mich voll auf die Genesung konzentrieren. So lange wie diese Zukunftssorgen nämlich bestehen, läuft krankheitsmäßig sowieso alles schlechter. Es gibt ja nur 3 Möglichkeiten:
1. volle Rente + private Absicherung
2. halbe Rente + priv. Absicherung = reicht nicht, dann zus. Hartz 4 = Exkrement!
3. keine Rente, entweder Zahlung aus priv. Berufsunfähigkeitsversicherung oder evtl. sogar auch nicht (da kann es ja ähnliche Schwierigkeiten geben), dann voll auf Hartz 4 angewiesen = Große Exkrement!

Oder habe ich noch etwas vergessen??
winje ist offline  
Alt 31.10.2007, 09:56   #11
gelibeh
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HartzIV-Amt sagt, keine 3 Stunden erwerbsfähig, ab zum Sozialamt. Noch größere Exkrement
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 31.10.2007, 19:31   #12
Atlantis
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Atlantis Atlantis Atlantis
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Zitat von Thomas0473 Beitrag anzeigen
Bei mir wollte der Rentenversicherungsträger auch keine Leistungseinschränkung durch massive Depressionen u.w. sehen, wenngleich ich (seit vielen Jahren) laut zahlreicher Gutachter als nicht arbeitsfähig gelte, Folge: die DRV hat meinen Rentenantrag (dennoch) abgelehnt, das scheint übliche Praxis zu sein.

Es wird keineswegs einfach, Rente bewilligt zu bekommen, liebe Themenstarterin/Themenstarter, der Gang zum VDK dürfte daher wahrscheinlicher sein.
Mann mach ein Widerspruch und Wehre dich.
Das hat System um Rente zu Sparen.
Aus Krankheitsgründen würde ein Rente ohne Abschläge zu Zahlen
sein, darum sind Sie nun ganz groß im Ablehnen bei den Rentenversicherungen sollst doch nicht ein Rente ohne Abschläge bekommen.
Wenn das Alter da ist wirst du Rentner mit Hilfe der ARGE und zwar Zwangs -Rentner.
Dann kann man ja die Rente um 18 % kürzen ist ja dann ein Vorgezogene
Rente, bei Krankheit geht die Kürzung mit 18 % nicht.

Da darfst du schon mit 58 Hoffen.
Atlantis ist offline  
Alt 01.11.2007, 09:13   #13
Thomas0473
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Thomas0473
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Zitat von Atlantis Beitrag anzeigen
Mann mach ein Widerspruch und Wehre dich.
Das hat System um Rente zu Sparen.
Grundsätzlich hast du Recht, "Atlantis", doch bei mir würde jegliche Mühe (u.U. jahrelanger Rechtsstreit mit der DRV) vergeblich, da ich definitiv weniger als den ALGII-Satz als Rente erhalten würde, insofern "fahre" ich mit dem gegenwärtigen Status (HARTZ-IV) recht gut, das Amt läßt mich (infolge der vorangegangenen Gutachten) völlig in Ruhe, ich wurde offenbar bereits systemseitig "aussortiert", aber wie geschrieben: das ist in meinem Sinne.. - Nun gilt es "keine schlafenden Hunde zu wecken"..
Thomas0473 ist offline  
Alt 01.11.2007, 15:58   #14
peramos
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peramos
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Hallo winje,
Ich bin 42 und bereits zwei Herzinfarkte! Depressionen habe ich jetzt auch bekommen. Jetzt darfst du einmal raten, habe ich eine EU-Rente bekommen oder nicht? Die Antwort findest du auf meiner Homepage. Mit deinen Depressionen wird es nicht so leicht sein.
LG Peramos
peramos ist offline  
Alt 01.11.2007, 23:03   #15
berlinerelfe
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berlinerelfe
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hallo ihr lieben ,
ich bin neu hier und will mal probieren ob das hier so klappt mit meinem statement zu eurem beitrag betreffs der EU-rente.

ich habe schon selber seit meinem 40. lebensjahr anträge auf eu-rente gestellt , (bin mittlerweile 48 jahre und 60%GdB)immer abgelehnt 2 x, dann hat man mir geraten in den VDK eintzutreten, was ich auch tat, rentenantrag gestellt mit zusammenarbeit vom VDK, die meinten sie würden auch nur in ein klageverfahren gehen, wenn aussicht auf erfolg bestünde,gesagt getan,auch dieser rentanantrag wurde abgelehnt, vdk-anwalt ging in Widerspruch ,-abgelehnt-,(hat mich geld gekostet) ,VDK-anwalt ging ins klageverfahren, letztendlich hat mir genau dieser anwalt angeraten,sich der meinung des sozialgerichts-berlin anzuschliessen und die klage zurück zu ziehen (auch das klageverfahren hat mich wieder geld gekostet,denn der VDK arbeitet ja nicht umsonst) summasummarum hat mich diese ganze sache viele jahre dieVDK- beitragszahlungen gekostet, der antrag lief seit 2003 ,nebst allen anderen vorher erwähnten kosten, und letztendlich stehe ich nicht anders da, als wie in den jahren davor, wo ich ohne anwaltlich hilfe meine rentenanträge gestellt habe. ich bin nicht zufrieden gewesen mit dem (nicht)engagement des VDK, zum jahresende habe ich meine VDK-mitgliedschaft gekündigt !!!

zum thema in ruhe gelassen zu werden vom jobcenter wenn der rentenantrag läuft, kann ich sagen , jahrelang hat das geklappt ,mit der begründung ,man würde mir keine maßnahmen etc. aufdrücken, denn schliesslich könnte ja die rente durchkommen und dann hätten die vom jobcenter umsonst in mich investiert, ---war ja auch OK so--- bis ich 2005 in einen anderen beizirk gezogen bin und eine andere vermittlerin bekam, die der meinung ist ,auch wenn ein rentenantrag läuft, würde sie mir alle erdenklichen maßnahmen,1,--EuroJobs,ABM-maßnahmen,sowie stellenangebote,fortbildungen,bewerbungstraining ,etc.aufdrücken,weil man kann ja schliesslich nicht die schöne zeit,die ich auf rentenantrags-entscheidung warte, mit NICHTSTUN vergeuden, --gesagt getan-- und vorbei ists seitdem mit meiner ruhe
januar 2008 werde ich übrigens meinen 4.rentenantrag einreichen ob's was nutzt ????
gestern mußte ich zur betriebsärztlichen untersuchungsstelle des jobcenters,da die untersuchung durch den dortigen arzt ziemlich lapidar war,fragte ich ihn wie er so zu einer entscheidung käme,wie und ob ich erwerbsfähig wäre??? seine antwort lautete:ich habe eine gute menschenkenntnis,um zu erkennen wenn menschen krank sind oder nicht

Hiiiiiiiiillffeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee,ARMES DEUTSCHLAND
quote=elkese;172870]Hallo,
da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen, es wird sehr schwer werden.
Vor über einem Jahr habe ich den Antrag gestellt ( ich habe auch noch eine andere, unheilbare Erkrankung). Als Erstes kam ganz schnell die Ablehnung, das scheint aber normal zu sein. Dann bin ich Anfang des Jahres in Einspruch gegangen. Im August !!! wurde ich zu einem Gutachter bestellt, der mir meine volle EU-Rente bestätigte. Die Rentenversicherung hat sich bis heute nicht gemeldet, also Geduld haben. Es dauert mit Sicherheit mehr als 1 Jahr.
Einen Tip kann ich Dir aber noch geben, geh zum VDK, die kennen sich bestens mit den Anträgen, Widersprüchen usw. aus.

Alles Gute und Durchhaltevermögen von elkese[/quote]
berlinerelfe ist offline  
Alt 03.11.2007, 22:00   #16
mario64
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mario64
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hallo winje;

bei mir hat der rentenantrag 3 monate gedauert!
leide seit meinem 16 lebensjahr an einer manischen depression..
konnte nie einer langen beschäftigung nachgehen, das letzte mal vor 13 jahren 1 jahr berufstätig, dann burning out syndrom mit hörsturz!
folge=höhrgerät
mitte des jahres hat mich die arge zum amtsarzt geschickt=unter 3 std arbeitsfähig, und ich musste einen rentenantrag stellen!
der ging dann auch ohne reha durch, erstmal für 2 jahre!
bekomme nun eine kleine rente;
meine wohnung musste ich aufgeben, weil ich von keinem amt mehr abhängig sein wollte, habe ein zimmer zur untermiete, aber die lebensqualität hat sich für mich erhöht!
äußere umstände fallen weg...briefe von der arge haben mich in hochglimmer versetzt und alles drehte sich:-(

drücke dir dolle die daumen..

lg mario
mario64 ist offline  
Alt 11.02.2008, 23:17   #17
winje
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winje
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Also, ich bin´s wieder, der Themenstarter dieses Threads.
Am 30.10. habe ich meine EU-Rente beantragt.
Meine Ängste bzw. Befürchtungen die ich hatte (Rente wird abgelehnt, Rente zu gering, nur halbe EU-Rente usw, kann man hier ja noch nachlesen) haben die daraufhin antwortenden Personen meistens auch bestätigt. Auf jeden Fall weiss ich, dass mir hier jeder Mut machen wollte, aber auch auf die Gefahren hinweisen wollte. Keiner hat im Grunde eine positive eigene Geschichte hinsichtlich Rentenbeantragung erzählt.

JETZT KOMMW ICH MIT DEM ERGEBNIS DER DT. RENTENVERSICHERUNG:
1. Dauer der Entscheidung: 3 Monate
2. Ich musste zu keinem weiteren Gutachter, es wurden keine weiteren Unterlagen von mir angefordert, keine Telefonate, kein Schriftverkehr.
3. FAZIT: Volle EU-Rente bewilligt für 2 Jahre, keine Reha erforderlich.

Okay, ohne hier leise weinen zu wollen, habe ich ein absolut gutes Gewissen, die Rente zu "kassieren". Ich fahre fast werktäglich zum Arzt wegen einer Schmerzkrankheit, die Depressionen sind tatsächlich fürchterlich für mich. Ich habe vieles (eigentlich alles) versucht, um gesund zu werden (außer Krankenhausaufenthalt, da es mir hier noch schlechter ging).

Was will ich damit sagen:
Es gibt auch Fälle, in denen die Rentenversicherung fair entscheidet. Nicht alles ist schlecht. Lasst euch nicht verrückt machen und macht eure eigenen Erfahrungen. Ich drücke allen die Daumen und hoffe, dass es bei vielen genau so wie bei mir verläuft. Persönlich hoffe ich, dass ich die 2 Jahre jetzt gut nutzen kann, um wieder einigermaßen "gesund" zu werden. Zur finanziellen Situation: Die volle Rente reicht mir nicht (bin 36 Jahre alt). Ich habe aber Gott sei Dank vor Jahre privat vorgesorgt (Berufsunfähigkeitsversicherung). Auch die zahlen. Jetzt ist es finanziell "in Ordnung".

Alles Gute für jeden, der dies hier liest!
winje ist offline  
Alt 13.02.2008, 18:09   #18
BG4
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BG4
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Hallo
Dazu hätte ich auch noch eine Frage. Heute sagte meine Aerztin, dass sie mir ja anraten würde aufgrund meiner schweren Depression eine Rente zu beantragen. Da ich aber in Deutschland (auch nicht in der EU) noch nicht erwerbsfähig war, sondern nur in der SChweiz, ginge das nicht. Aber es gäbe da ja noch die Grundsicherung. Was mach ich denn nun? Beziehe momentan noch Hartz4. Kann nur hoffen, dass kein Jobvorschlag kommt, da ich aufgrund der Depression nicht erwerbsfähig bin. Aber von irgendwas muss ich ja leben. Das Amt bewilligt mir kaum einen 10 Stunden Job pro Woche. Kann ich da nun was machen? Wenn ja, was denn? Weiss gar nicht wie man das angeht.
BG4 ist offline  
Alt 13.06.2011, 14:57   #19
teklider
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teklider
Frage AW: Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Verletztenrente - welches Gutachten zählt? Sozialrecht frag-einen-anwalt.de



http://www.elo-forum.org/schwerbehin...-gestellt.html



Verletztenrente - welches Gutachten zählt? Sozialrecht frag-einen-anwalt.de



http://www.elo-forum.org/schwerbehin...-gestellt.html



Hallo,
ich hatte Ende 1991, einen schweren Unfall Bei der Bahn. Ich bin unter Zug gekommen und seit dem beidseits Unterschenkel amputiert und Schwerbehindert mit einem Grad der Behinderung 90%.
Ich lebe seit 1993 mit depressionen. Im Jahr 1996 wurde ich entlassen aus dem Deutschen Bahn AG, das Vorwurf, dass ich ständig Krank war. Ich habe gehofft, das meiner Krankhafte Zustand verbessern würde und deshalb habe ich den Aufhebungsvertrag unterschrieben. Seit dem hatte nur noch negative Entwicklung. In der realität sehen die Dinge ganz anders aus, als wie man sich Alles so vorgestellt hatte.

Ich hatte nur hoffnung auf einer neues... Ich dachte, dass ich einen Umschulung bekommen könnte und könnte einiges besser sein. Ich habe weder von der Berufsgenossenschaft Eisenbahn Unfallkasse noch vom Arbeitsamt Hilfe erhalten.
Im Gegenteil, keine wollte mir dabei behilflich sein. Ich habe es gesehen, wie schwierig ist, zu klären, besonders als Schwerbehinderte Person, das vieles einfach nicht so leicht ist, gerade bei denen, die dich gar nicht verstehen wollen. Es war der reinste Diskriminierung, genauso wie ich es in der Unfallklinik in Murnau erlebt habe.
Das andere Problem, wie ich es feststellen müßte, nicht nur der Schwerbehinderung, auch als Ausländischer Mitbürger zu sein, nicht verstanden werden und die Diskriminierung... Vor meinem Behinderung war einiges schon anders gewesen. Ich konnte wenigstens fast überall einen Arbeit finden! Heute finde ich nur noch die Jenigen, die verfallen sind auf Ihre eigener Ignoranz und Sebstsüchtigkeit.

Nach dem ich keine Möglichkeiten erhalten habe, stellte ich im Jahr 1997 einen Rentenantrag wegen voller Erwerbsminderung und dieser wurde abgelehnt. Ich fühlte mich damals jung und glaubte ich, dass ich etwas machen könnte. Finanziell war ich nicht mehr stabil und mit Arbeitslosengeld konnte ich nur bis auf bestimmte Zeitpunkt leben. Das einziger Möglichkeit wäre für mich, das Überbrückungsgeld vom Arbeitsamt zu erhalten, in dem ich mich Selbständig machen würde. Das Selbständig zu sein war nicht das Problem, das Problem wars, wie ich das Geld verdienen sollte. Die Probleme haben erst angefangen, nach dem ich mich Selbständig gemacht habe. Nach 3 Monate später hatte ich Unfall beim Einkaufen. Das Boden war nass und ich bin auf einen Salatblatt darauf gekommen und abgerutscht und ich konnte ca. 3 monate nicht mehr aufstehen. Auf Dauer konnte ich mich leider Finanziell nicht mehr mithalten und es hat auch keine richtige entsprechend Möglichkeit gegeben, durch dieser selbständige Tätigkeit Geld zu verdienen. Ich habe beschlossen, einen Abfindung das Unfallrente für 10 Jahre. Ich habe das Abfindungssumme im Jahr 2001 erhalten und als einziger Möglichkeit versuchte ich an der Börse, was zu machen. Ich habe das Geld leider spekuliert und verloren... Ich mußte mit wenig Geld zurecht kommen. Ich weiss es nicht mehr, wie ich die letzten 8 Jahre verbracht habe, jedenfalls ich weiss, dass ich keine Geld mehr hatte und dass ich überhaupt keine Arztbesuche wahr nehmen konnte. Das Sozialamt wollte mir auch nicht helfen, erst im Jahr 2007 konnte ich mich wenigstens bei der ARGE melden und ich bin seit dem Hartz 4 Empfänger.

Ich stehe heute mit leeren Hände da. Ich habe keine Familie ausser die Eltern, keine Frau, keine Kinder, keine Freunde... Ich habe auch nie gearbeitet seit meinem Entlassung. Ich habe zumindenst einiges versucht, aber wie ich es heute sehe, müßte vielleicht nie darauf kommen...

Ich habe letztes Jahr 2010 im August erneut einen Renantrag gestellt wegen voller Erwerbsminderung und dieser wurde wieder abgelehnt. Ich habe einen Widerspruch geschrieben und noch warte ich darauf auf einen Antwort.

Besonders seit 3 jahren geht es mir nicht mehr so gut. Ich habe probleme mit meinem Geistigenzustand. Ich vergesse vieles sehr schnell und manchmal fühle ich mich Geistig so müde, dass ich nicht mehr aufstehen kann. Ich fühle mich ständig müde, ständig Rückenschmerzen. Ich kann nicht mehr so oft aus dem Wohnung raus. Vor Allem im Winter geht es mir so maßen schlecht, dass ich monate lang nicht mal zum Balkon raus kommen kann.
Ich habe auch Wirbelsäulenerkrankung, Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen und besonders starke Depressionen seit dem ich einen Rentenantrag gestellt habe.
Ich bin mittlerweile 44 jahre alt und lebe alleine. Ich kann auch nicht mehr alleine sein.
Kann mir überhaupt jemand in dieser Sache behilflich sein? Ich habe einen Rechtswanwalt engagiert für dieser Sache, weil dass es nicht kompliziert sein sollte, besonders wegen meine Depressionen. Er hat leider überhaupt keine Hilfestellung geleistet, im Gegenteil...!

Ich würde es gerne wissen, weshalb macht man überhaupt unnötige probleme...? Es ist wirklich zum heulen...!
teklider ist offline  
Alt 13.06.2011, 16:11   #20
gelibeh
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gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Hast Du den Anwalt noch? Macht der die Rentensache? Mir hat damals der VDK sehr gut geholfen. Vielleicht eine Alternative. Und ob das so rechtens war, dass Dir das Sozialamt nicht geholfen hat, kann man nicht sagen. Höchstwahrscheinlich hast Du Dich nicht gewehrt gegen die Ablehnung, oder?
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 13.06.2011, 16:26   #21
nordlicht22
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Hi teklider,

wegen Deinen Depressionen kann Dir der Anwalt auch nicht helfen.

Bist Du in Behandlung? Hast Du Dir eine stationäre Therapie vorgenommen?

Mich wundert gerade das Du so lange ohne professionelle Hilfe gestanden haben sollst
nordlicht22 ist offline  
Alt 14.06.2011, 00:10   #22
teklider
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teklider
Standard AW: Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Hast Du den Anwalt noch? Macht der die Rentensache? Mir hat damals der VDK sehr gut geholfen. Vielleicht eine Alternative. Und ob das so rechtens war, dass Dir das Sozialamt nicht geholfen hat, kann man nicht sagen. Höchstwahrscheinlich hast Du Dich nicht gewehrt gegen die Ablehnung, oder?
Ja, ich werde es mit der VdK mal probieren und für den Rechtsanwalt werde ich bei der Rechtsanwaltskammer einen Beschwerde einreichen.
Der Sozialamt wollte mir nicht Hilfe leisten weil dass ich im Besitz eine Auto hatte. Es ist für mich sehr schwierig ohne Auto zu bewegen und deshalb ist das Auto ein Teil meines Lebens. Ich kann auch nicht mit einem Rollstuhl zurecht kommen weil, dass es bei mir psychische Störungen herbei führt. Ich habe sogar damals einen Rechtsanwalt dazu eingeschaltet. Trotzdem konnte nicht in dieser Angelegenheit mit der Sozialamt weiter helfen!
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Alt 14.06.2011, 00:18   #23
teklider
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teklider
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Hi teklider,

wegen Deinen Depressionen kann Dir der Anwalt auch nicht helfen.

Bist Du in Behandlung? Hast Du Dir eine stationäre Therapie vorgenommen?

Mich wundert gerade das Du so lange ohne professionelle Hilfe gestanden haben sollst
Also, solange ich alleine bin, ohne welche probleme konfrontiert zu werden geht es mir gut. Ich bete sehr oft und das hilft mir sehr viel!
Seit dem ich einen Antrag wegen Rente voller Erwerbsminderung gestellt habe, hatte ich schwere Depressionen.
Ich war vor kurzem eine Woche in eine Klinik wegen Depressionen stationiert gewesen. Ich werde wahrscheinlich noch Depressionen haben, bis ich die Rente bekomme. Ich leide unter Depressionen weil, dass man mir keine Möglichkeiten geschaffen hat oder keine Hilfe leisten wollte und dass ich das Leben unter die Umstände alleine verbringen müßte. Es hätte sicherlich auch anders gelaufen...!
teklider ist offline  
Alt 14.06.2011, 00:27   #24
nordlicht22
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Zitat von teklider Beitrag anzeigen
Also, solange ich alleine bin, ohne welche probleme konfrontiert zu werden geht es mir gut. Ich bete sehr oft und das hilft mir sehr viel!
Seit dem ich einen Antrag wegen Rente voller Erwerbsminderung gestellt habe, hatte ich schwere Depressionen.
Ich war vor kurzem eine Woche in eine Klinik wegen Depressionen stationiert gewesen. Ich werde wahrscheinlich noch Depressionen haben, bis ich die Rente bekomme. Ich leide unter Depressionen weil, dass man mir keine Möglichkeiten geschaffen hat oder keine Hilfe leisten wollte und dass ich das Leben unter die Umstände alleine verbringen müßte. Es hätte sicherlich auch anders gelaufen...!

Klingt für mich nach einer angebrachten Soziotherapie

Schau Dir das mal an.

Bist ein wenig zu jung um aufzugeben
nordlicht22 ist offline  
Alt 30.08.2011, 13:18   #25
post030
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post030
Standard AW: Rentenantrag wg. Depressionen gestellt, was ist, wenn...

Na ja..., sehe ich etwas anders. Bin gerade auf der Suche nach Infos und stieß so auf den Beitrag.

Ich bin seit 3 Jahren zu Hause. Die letzte Arbeit verlor ich, weil ich in 9 Monaten 16 mal krankgeschrieben war. Grund: Psyche. Hab das volle Programm durch, 2009 Krankenhaus, dann noch 2 Monate Psychiatrie, unzählige Untersuchungen, 2010 über 10 Monate Psychotherapie. 2009 Gutachten bei Jobcenter, Ergebnis: Erwerbsfähigkeit unter 3 Stunden täglich für 6 Monate.

Es fing alles an mit Panikattacken, dann kamen etliche körperliche Beschwerden dazu. Die Panik ist weg, die körperlichen Beschwerden sind chronisch. Besonders schlimm, täglich über viele Stunden extreme Kopfschmerzen, Unruhe, schnelle Erschöpfung/Müdigkeit. Körperlich und geistig geht da wenig und mit Sicherheit keine 4-8 Stunden am Tag.

An Diagnosen hat sich in 3 Jahren angesammelt: Generalisierte Angststörung, Panikstörung, Zwangsstörung, Depressive Anpassungsstörung, Rezidivierende Depression, ADS, schizoide Persönlichkeitsstörung.

Beim Jobcenter bin ich schon 1,5 Jahre raus aus der Vermittlung, mit 44. Letztes Gutachten vom Jobcenter besagt zwar, 6 und mehr Stunden/Tag, aber mit den Einschränkungen wegen Job: keinen Stress, keine Anforderungen an das Umstellungsvermögen, keine Anforderungen an die soziale Kompetenz, kein Zeitdruck, nicht körperlich, keine Schichten. Genau betrachtet geht dann nichts. Vom Jobcenter hab ich schon seit 1/2 Jahr nichts mehr gehört. Bin dort auch im Behindertenbereich, hab seit Mai 2011 GdB 50 mit Schwerbehindertenausweis.

Seit 2 Monaten bin ich krankgeschrieben und noch bis voraussichtlich Ende Oktober, also dann erstmal schon 4 Monate. Und ich schätze, es wird noch bis in 2012 gehen. Diagnose: F33.3 (schwere Depression mit psychotischen Symptomen).

Rentenantrag hab ich vor 2 Monaten gestellt (Berlin), heute kam schon die Ablehnung. Der Witz, in der Begründung lassen die alle psychiatrischen Diagnosen weg, bis auf die Generalisierte Angststörung. Und das, obwohl ich von meinen Arzt (Charité Berlin) ein Schreiben beilegte, mit weiteren 3 wesentlichen Diagnosen, was er auch begründete und er schrieb: "... aus psychiatrischer Sicht ist die Erwerbsfähigkeit des Hr. XY dauerhaft eingeschränkt".

Krankenkasse, Ärzte, Psychologin, keiner wurde angeschrieben von der Rentenversicherung.

Aus meiner Sicht ein schlechter Scherz.

Wenn einige hier meinen, es sei schwer, dann kann das nur auf Unwissenheit basieren. Depression ist nicht einfach nur schlechte Laune. Oft, wie bei mir auch, kommt es zu etlichen körperlichen Problemen, die nicht selten chronisch werden. Wenn ich 20 Minuten die Wohnung sauge, dann bin ich fertig. 1 Stunde Einkauf und der Tag ist gelaufen. Nein, ich hab kein Übergewicht, Blutdruck etc. ist auch ok. Allein die Kopfschmerzen sind oft so massiv, da geht nichts oder nur mit größter Mühe. Und die bekomme ich auch, wenn ich mit dem Hund im Wald laufe. Mit Stress hat es nichts zu tun. Und das geht so seit 3 Jahren, Tag für Tag, auch im Urlaub etc.

12 Medikamente versucht, wird alles nur noch schlimmer.

Also die Rentenversicherung macht sich das definitiv zu einfach! Ich bin auch im Sozialverband Deutschland, allerdings vertreten die einen nur, wenn sie Erfolg vermuten. Aber selbst wenn ich das allein durchziehe, Widerspruch mache ich auf jeden Fall und wenn es sein muss, Klage. Von meinem Doc werde ich mir eine Gegendarstellung schreiben lassen.
post030 ist offline  
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