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Start > > -> EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 27.12.2016, 16:19   #1
Timmymausi
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Registriert seit: 27.04.2015
Ort: München
Beiträge: 69
Timmymausi
Standard EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo liebe User,

ich habe im Juli 2015 einen Antrag auf EM-Rente gestellt, aufgrund von einer vielzahl von Krankheiten, vorwiegend Psyche. Die Begutachtung durch den Rentenversicherer erfolgte, wie natürlich im vornherein
klar war - gegen mich. Später mehr dazu.
Als ich in der Rentenversicherung angerufen hatte, ob das Gutachten schon vorliegen würde, verneinte die Sachbearbeiterin - meinte jedoch, dass der Bescheid schon fertig wäre????
Wie schon fertig? Obwohl das Gutachten noch nicht vorliegen würde? Ich soll nach 1 Woche nochmal nachfragen, dann wüßten Sie mehr. Gesagt, getan. Dann wurde ich zu einer Dame weitergeleitet, die mir deutlich machte, dass "nur" mein Neurologe das Gutachten anfordern könnte.
Das hatte ich auch dann umgehend in die Wege geleitet. Die Gutachterin hat ein Gutachten geschrieben, dass zu 50% nur aus Unwahrheiten
bestand. Meine Freundin begleitete mich damals zum Gutachtentermin und hat mit mir zusammen eine Gegendarstellung geschrieben. 1 Tag nach dem Termin beim Neurologen, bekam ich den Ablehnungsbescheid von der Rentenversicherung bezgl. EM-Rente. Ich war stinksauer.
Nur zum mitteilen, welch ein abgekartetes Spiel das war. Es war im vornherein schon klar, dass mein Antrag
abgelehnt wird.
Widerspruch eingelegt. Gegendarstellung geschrieben - alles an meinen Rechtsanwalt weitergeleitet (Gewerkschaft), dann Gutachtentermin über das Sozialgericht.

Diesmal mußte ich alleine hingehen, da meine Freundin erkrankt war und ich so schnell keinen Ersatz mehr finden konnte. Natürlich mußte ich komplett mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch die gesammte Stadt fahren, alles wieder Schikane. Ein Gutachter in meiner Nähe wurde nicht beauftragt. Ich traute der ganzen Sache wieder nicht. 3 Tage vor dem Termin hatte ich einen Zinkleimverband vom Orthopäden erhalten am rechten Arm und eine Achillodynie am linken Fuß gehabt. Die Verordnung für die Physiotherapie hatte ich in Kopie zum Termin mitgenommen.
Mein behandelnder Neurologe meinte zu mir, notieren Sie sich am besten alle Krankheiten (Diagnosen) die Sie haben, Medikamente - denn wenn Sie vor der Dame sitzen, dann ist meistens der Kopf leer. Dann fällt Ihnen oft wichtiges nicht ein. Auch das habe ich gemacht, dabei bekam ich noch Unterstützung von einer Psychologin bei der Caritas. Mit dieser zusammen, habe ich dann eine Mappe erstellt mit evtl. noch fehlenden Unterlagen. Der Termin war der reinste Alptraum für mich gewesen.
Nie, nie wieder gehe ich alleine zu einem Gutachtertermin - lieber sage ich diesen ab.

Als erstes mußte ich in den Keller gehen, der Raum war nicht einmal beheizt. Es war saukalt. Ich fühlte mich
eingesperrt. Im Nachbarraum war ein Kellerfenster, indem nur wenig Licht eindrang. Ein Verlies - das wäre das beste Wort und den Zustand zu beschreiben. Ich lies meine Jacke an, denn mir war saukalt gewesen. Unverschämt. Die Frau hat gewusst, dass ich um 9 Uhr einen Termin hatte.
Vielleicht als Info:
1. Was ist ein Kontinent?
2. Sagen Sie mir den Sinn von folgendem Sprichwort: "Keine Rose ohne Dornen". Nachdem ich dass nicht wußte, schüttelte ich nur den Kopf. Sie wurde laut: Sagen Sie mir gefälligst die Bedeutung von dem Sprichwort! Ich sagte, ich weiß es nicht. "Sie werden doch wissen, was dass heißt, sagte Sie erneut, in einem Ton der mich eher an einem Bundeswehrsoldaten erinnert hatte. Einen Befehlston - unglaublich. Ich sagte dann: Ich weiß es nicht. Ich kenne es nicht.
Sie fragte dann noch: "der frühe Vogel fängt den Wurm", "Ein Apfel fällt nicht weit vom Baum"
3. Wieviele Menschen wohnen in Deutschland? - Ich wußte es nicht. Sagte nur: Es interessiert mich nicht.
Sagen Sie gefälligst eine Zahl - schnauzte Sie mich erneut an. Ich war fassungslos. Keine Ahnung, ich weiß keine sagte ich zu Ihr.
Sie gab mir plötzlich 3 Zahlen vor, ich nahm halt eine, damit Sie Ruhe gibt. - Sie machte sich über meine Antwort lustig, weil Sie dementsprechend lachte. Ich fand das Ganze garnicht mehr lustig.
4. Soll von 100 immer 7 rückwärts zählen - so ein Affentheater.
5. Was ich machen würde, wenn ich 1 Million gewinnen würde?
6. Wenn mir eine gute Fee, 3 Wünsche erfüllen würde - welche Wünsche hätte ich?

Ich schreibe diese Fragen, um Euch vorzuwarnen - wie die Gutachter ticken.

Die ganze Zeit bei der Befragung hat Sie mir Absatz für Absatz das Vorgutachten von der Rentenversicherung vorgelesen, ob dies oder das noch stimmen würde? Hallo?
Als ich etwas verneinte, schimpfte Sie warum dies falsch hier stehen würde? Ich sagte, die Gegendar-
stellung hat mein Rechtsanwalt. Warum ist dies nicht in der Akte, schimpfte Sie los.
Ich sagte nur dass ich es nicht weiß, kann es aber meinem Anwalt sagen.

Als mein Blutdruck: 170/100 hatte, schnautze Sie mich wieder an, warum dieser so hoch sei. Ich sagte nur
leise: Weil Sie mich unter Druck setzen. Der letzte Satz den Sie mir mitteilte war: "Sie werde sich was überlegen!".

Lange Rede kurzer Sinn, das Gutachten fiel noch schlechter aus, als dass von der Rentenversicherung. Sie schreibt, dass ich kämpferisch sei, dass ich extrem gepflegt war. Das stimmt schon garnicht.
Ich hatte weder meine Haare gewaschen (fettig), noch hatte ich Makeup im Gesicht, noch frischgewaschene Klamotten an, ungeputzte Schuhe. Es spiegelte genauso meinen Zustand wieder. Sie schreibt: Extrem
gepflegt. Unglaublich. Dann schreibt Sie ich hätte am linken Handgelenk einen Verband gehabt, falsch ich hatte einen Zinkleimverband am rechten Arm - frisch vom Orthopäden gehabt.
Mein Gangbild wäre ohne Hinken. Lachhaft - Aufgrund meiner Achillesbeschwerden konnte ich links nicht
auftreten, weil ich Schmerzen hatte. Viele Untersuchungen hatte ich abgelehnt, weil ich es nicht machen
konnte. Sie hat alles was ich sagte - ins Gegenteil geschrieben. Das ganze Gutachten ist eine Lüge.
Meine Mappe, welche ich zusammengestellt hatte (nach Rücksprache mit meinem Neurologen) hat Sie mir negativ ausgelegt mit den Worten "Ich würde Krankheiten sammeln". Hallo? Das sind alles Diagnosen in meinen Befundberichten. Von den Diagnosen wurde nicht eine Einzige übernommen in das Gutachten, obwohl die Anfragen an meine Behandler, diese Diagnosen sogar aufgeführt hatten.

Wieder schrieb ich mit meiner Freundin zusammen, eine Gegendarstellung zum Gutachten.
Mein behandelnder Neurologe meinte zu dem Gutachten - dass wäre alles stimmig. Alles.
Ich zeigte Ihm die Gegendarstellung von mir, dass auf jeder Seite - falsche Behauptungen stehen. Er
meinte nur zu mir: " Er kann das nicht entkräften". Hallo? Er sagte zu mir, Vollzeit können Sie nie wieder
arbeiten. Die Gutachterin schreibt von 6 Stunden und mehr?

Mein Rechtsanwalt, dem das Gutachten bereits vorliegt, will ein Gutachten nach § 109 machen lassen, dazu benötigt er eine Stellungnahme vom behandelnden Arzt, was das Gutachten betrifft.
Jetzt will er mir keine Stellungnahme geben, plötzlich stellt er sich mir gegenüber total quer.
Beim letzten Termin vor Weihnachten, trank er Kaffee und aß Kekse. Ich war kaum auf dem Stuhl gesessen, schob er mir das Gutachten, meine Stellungnahme und einen Befundbericht vom Krankenhaus zu, dem ich einen Tag vor dem Termin im gefaxt hatte zu. In diesem Bericht stand drin, dass dringendst ein MRT des Gehirns gemacht werden muß, aufgrund von weißen Flecken die gefunden worden sind. Dies wurde allerdings versäumt.
Es interessiert Ihn nicht. Ich bat erneut um eine Stellungnahme, da ich diese benötige. Er weigert sich.
Soll zur Caritas gehen, wo ich doch sowieso hingehe - zur Psychologin. Die können das machen. Er könne mir keine Rente zahlen, soll Sozialhilfe beantragen. Ich bin fassungslos gewesen. Er hat mich nur blöd angeredet.
Ich bin wie ferngesteuert mit dem Auto heimgefahren, habe nur geheult. Jetzt kann ich verstehen, dass es
Menschen gibt, die Suizid begehen, wenn Sie in einer Notsituation so behandelt werden. Der Mann ist
Neurologe. Ich bin noch bis 13.01.17 krank geschrieben.

Was soll ich denn jetzt machen? Ich hatte schon lange gebraucht, dass ich mich dem Neurologen öffnen
konnte und jetzt? Der Rechtsanwalt sagte nur, er kann mir nur weiter Rechtschutz gewähren, wenn ich die
Stellungnahme bis 16.01.17 vorliegen kann.

Wer hat einen Rat für mich?

Liebe Grüße von
Timmymausi
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2016, 22:27   #2
Tica
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Tica Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Das tut mir leid, dass es so schlecht gelaufen ist.

Als mein Anwalt meine Akte bei der DRV angefordert hatte, konnte ich mal die ganzen Gutachten lesen. Da kann einem der Blutdruck durch die Decke gehen. Mein Anwalt meinte, ich kann nicht rechtlich dagegen vorgehen, da "Meinungsfreiheit".

Egal was kommt, gib nicht auf!! Schlimmstenfalls neuen Arzt suchen, falls Deiner sich außer Stande sieht, das Gutachten zu entkräften. Ich mußte auch einige Doc's durchgehen bis ich Glück hatte und zu einem "Vernünftigen" kam.
Tica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 16:57   #3
Klausi111
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Klausi111 Klausi111
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Timmymausi, das tut mir sehr leid für Dich. Ich würde Dich gerne drücken, aber das geht ja im Internet nicht.
Ich habe das ganze Theater hinter mir und 5 Jahre Nerven gelassen. So lange hat es gedauert, bis ich die Rente hatte. Ich empfehle die Mitgliedschaft in einem Sozialverband, SoVD oder VdK. Etwa 6 € im Monat.
Die kämpfen für Dich die Rente durch. Alleine bist Du chancenlos. Aufgeben natürlich nicht, einmal einen Rentenantrag gestellt, musst Du ihn auch weiterverfolgen bis zum bitteren Ende. Du mußt gewinnen, nicht die Gegenseite. Das funktioniert nur über Widersprüche und ggf. Klage vor dem Sozialgericht.
Aber das machen die beim Sozialverband für Dich.
Die Gegenseite hofft darauf, dass Du aufgibst, denn dann brauchen Sie nicht zahlen. Und darum geht es nur.
Klausi111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 18:26   #4
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Tica Beitrag anzeigen
Das tut mir leid, dass es so schlecht gelaufen ist.

Als mein Anwalt meine Akte bei der DRV angefordert hatte, konnte ich mal die ganzen Gutachten lesen. Da kann einem der Blutdruck durch die Decke gehen. Mein Anwalt meinte, ich kann nicht rechtlich dagegen vorgehen, da "Meinungsfreiheit".

Egal was kommt, gib nicht auf!! Schlimmstenfalls neuen Arzt suchen, falls Deiner sich außer Stande sieht, das Gutachten zu entkräften. Ich mußte auch einige Doc's durchgehen bis ich Glück hatte und zu einem "Vernünftigen" kam.
Hallo Tica,
Danke für Deine Info. Ja, kämpfen werde ich auf jeden Fall. So wie es scheint, haben die Ärzte wohl alle Angst, was die Gutachterei betrifft.
Jaja, die Götter in Weiß.
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 18:39   #5
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Klausi111 Beitrag anzeigen
Timmymausi, das tut mir sehr leid für Dich. Ich würde Dich gerne drücken, aber das geht ja im Internet nicht.
Ich habe das ganze Theater hinter mir und 5 Jahre Nerven gelassen. So lange hat es gedauert, bis ich die Rente hatte. Ich empfehle die Mitgliedschaft in einem Sozialverband, SoVD oder VdK. Etwa 6 € im Monat.
Die kämpfen für Dich die Rente durch. Alleine bist Du chancenlos. Aufgeben natürlich nicht, einmal einen Rentenantrag gestellt, musst Du ihn auch weiterverfolgen bis zum bitteren Ende. Du mußt gewinnen, nicht die Gegenseite. Das funktioniert nur über Widersprüche und ggf. Klage vor dem Sozialgericht.
Aber das machen die beim Sozialverband für Dich.
Die Gegenseite hofft darauf, dass Du aufgibst, denn dann brauchen Sie nicht zahlen. Und darum geht es nur.
Halleluja, 5 Jahre - Kampf. Das nenne ich mal ein "gutes Nervenkostüm", naja ich wollte eher mal sagen. Einen starken Willen. Mir hat Heute einer erzählt, es wäre besser alles liegen zu lassen und in einem halben Jahr einen neuen Antrag stellen, das wäre sinnvoller?????
Wozu dann die ganze Plagerei? Für die Katz? Weiß nicht.
Tja, Klage läuft bereits übers Sozialgericht - die Gutachterin war ja vom Sozialgericht bestellt gewesen. Nur so was, geht garnicht. Ich meine, für mich persönlich ist dass Schlimmste, dass wenn Du nicht stabil bist, dann hinterher noch instabiler bist. Ich brauchte 3 Wochen um meinen Blutdruck wieder zu nornalisieren. 3 Wochen, so hat mich das alles aufgewühlt.
Wenn Du schwere Traumas in Dir hast und die Gutachterin rumwühlt, wie soll es denn dann einem gehen?

Ich bin der Meinung, da gehört mal ein Riegel vorgeschoben - dass einem psychisch instabilen Menschen nicht so übel mitgespielt werden darf. Es sollte in meinen Augen - immer eine neutrale Person bei der Begutachtung dabei sein und einschreiten wenn es Grenzüberschreitungen vom Gutachter geben sollte. Das geht garnicht. Ehrlich.

Danke Klausi111 für das drücken, es reichen schon geschriebene Worte. Das hilft schon.
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Alt 28.12.2016, 18:40   #6
Klausi111
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Klausi111 Klausi111
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Die Ärzte der DRV stecken alle unter einer Decke. Die müssen die Gutachten so schreiben, dass Du die Rente nie kriegst, sonst sind sie selber ihren Job los.
Deshalb: Die ganze Angelegenheit muss vor das Sozialgericht, da wird dann ein unabhängiger Gutachter bestellt. Der arbeitet dann auch nicht für die DRV.
Weisst Du, ich habe viele Ungerechtigkeiten erlebt, aber irgendwann war das Mass voll.
Ich wollte auf Biegen und Brechen die Rente. Es gibt in der Bibel einen schönen Spruch: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Daran habe ich geglaubt - und das hat geholfen.
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Alt 28.12.2016, 18:52   #7
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

"Unabhängiger Gutachter" - da muß ich lachen. Die Gutachterin vom Sozialgericht hat ja nicht Ihre eigene Meinung gebildet, sondern ist Absatz für Absatz das Vorgutachten von der DRV mit mir durchgegangen. Das dem zur Folge ich natürlich schlecht davon wegkam, war sonnenklar.
Eine Krähe hakt der Anderen bekanntlich ja kein Auge aus. Vielleicht kannten sich ja die 2 Damen evtl. privat auch noch, gingen evtl. schon zum Golfen ectr...wer weiß?

Sie hat viele Passagen einfach nur abgeschrieben. Von 35 Seiten Gutachten war bis auf 1 Seite, nur Fehler drin. Na, mal sehen - wie es weitergeht.
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Alt 28.12.2016, 19:14   #8
Klausi111
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Klausi111 Klausi111
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Leider gibt es eine unheimlich grosse Klüngelei zwischen Ärzten und Gutachtern. Nur die Sozialverbände kennen sich da aus und können im grossen Spektakel entscheidend eingreifen. Du nicht.
Klausi111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 19:34   #9
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Klausi111 Beitrag anzeigen
Leider gibt es eine unheimlich grosse Klüngelei zwischen Ärzten und Gutachtern. Nur die Sozialverbände kennen sich da aus und können im grossen Spektakel entscheidend eingreifen. Du nicht.
Da stellt man sich wirklich die Frage: Wer ist die Katze und wer die Maus - in dem großen Spiel um den Käse?
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Alt 28.12.2016, 21:09   #10
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Klausi111 Beitrag anzeigen
Meine Therapeutin sagte wortwörtlich: Ich habe Verständnis für Sie und würde Ihnen die Rente ja geben,


Nanu, wusste gar nicht das jetzt schon die Therapeuten eine Rente vergeben...




liesa
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Alt 28.12.2016, 21:13   #11
Klausi111
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Zitat von liesa Beitrag anzeigen
Nanu, wusste gar nicht das jetzt schon die Therapeuten eine Rente vergeben...




liesa
Nee, aber ihre Meinung fliesst in den REHA-Bericht mit ein.
Klausi111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2016, 00:23   #12
Zwergin
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Registriert seit: 29.07.2015
Beiträge: 237
Zwergin Zwergin
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Ich würde dir empfehlen, dir einen anderen Arzt zu suchen, der deine Probleme ernst nimmt.
Da du von überwiegend psychischen Erkrankungen sprichst, wäre ein Psychiater sicher sinnvoller als Ansprechpartner als ein Neurologe.
Zwergin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2016, 11:23   #13
Klausi111
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Klausi111 Klausi111
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Ich hoffe, dass es jetzt klappt.
Ein Arztwechsel, einer der Dir glaubt, ist sicher die Lösung.
Die psychische Schiene ist leider sehr beliebt bei "Rentenbetrügern", deswegen wohl Deine Probleme.
Klausi111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2016, 18:59   #14
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo Kausi111,

Zitat:
Leider gibt es eine unheimlich grosse Klüngelei zwischen Ärzten und Gutachtern. Nur die Sozialverbände kennen sich da aus und können im grossen Spektakel entscheidend eingreifen. Du nicht.
Vielleicht solltest du erst mal ALLES in Ruhe lesen, was der TE geschrieben hat bisher, besonders den ersten Beitrag.

Er ist bereits am Sozialgericht und es war bereits die gerichtliche (angeblich so neutrale) Begutachtung ... dein Optimismus ist wirklich mehr als übertrieben da noch was "retten" zu wollen ...

Und ausgerechnet mit VDK oder SovD, die kassieren auch erst mal (mindestens einen vollen Jahresbeitrag plus Extra-Vertretungskosten), ehe sie überhaupt einen Stift in die Hand nehmen.

Für ausichtslose Fälle machen die allerdings keinen Finger mehr krumm, warum sollten die sich da noch "einarbeiten" wollen, wenn das bereits am Gericht ist und nun zu scheitern droht ... die sind schon lange nicht mehr so kämperisch und wehrhaft wie du das hier darzustellen versuchst.

Aus dem VDK bin ich jedenfalls schnell wieder ausgetreten, der wollte mich nicht mal beim Widerspruch gegen die Ablehnung unterstützen, dafür habe ich mir dann lieber einen Fachanwalt gesucht ...

Es gibt zu viele Ungereimtheiten beim TE und man kann ein EM-Renten-Verfahren, das schon am SG ist nicht in einem ELO-Forum sachgerecht und zielführend "aufbröseln" wollen, wer das behauptet schürt unbegründete Hoffnungen im Betroffenen.

Ich weiß schon warum ich mich da lieber raus gehalten habe, wir haben insgesamt fast 8 Jahre um unsere Renten kämpfen müssen, was da an Unterlagen und Gutachterlichem Unsinn vorhanden ist, lässt mir heute noch die "Nackenhaare" hochstehen ...

Es kommt in manchen Verfahren leider der Punkt wo es besser ist die "Reißleine" zu ziehen und ich denke mal dieser Punkt ist beim TE aktuell erreicht, es kann nur noch einen Urteil gegen ihn geben oder er nimmt noch rechtzeitig die Klage zurück um dann neu zu starten..
Am Besten wirklich mit einem Arzt, der auch genug "ARS**" in der Hose hat und fest hinter dem Antragsteller steht egal was passiert ...

Wenn sich eigene Ärzte den Gutachtern "anschließen" und das für korrekt halten (wollen) was die da so "abgesondert" haben, dann wäre das mein letzter Besuch bei diesm Arzt gewesen ... wer solche Ärzte hat braucht ansonsten "keine Feinde mehr" ...

Wir haben auch ein Verfahren (für Männe) mit Klagerücknahme am SG beenden müssen, weil sich alle Gutachter "so einig" waren, dass er keine EM-Rente braucht auch der Orthopäde vom Gericht ...

Der durfte sogar Berichte von Spezial-Kliniken als "irrelevant für das Verfahren" bezeichen, obwohl das gar nicht seine Fachgebiete betraf was darin geschrieben stand ...

Anschließend ist Männe erneut in diese Klinik eingewiesen worden (allerdings war auf seine /unsere Ärzte wenigstens Verlass) von seiner Schmerztherapeutin und nach der Entlassung haben wir sofort den nächsten Antrag auf EM-Rente gestellt.

Die Berichte (auch die vom Gericht ignorierten) haben wir gleich mitgeschickt ... dann hat sich die DRV erst mal Monatelang ausgeschwiegen und ein erneutes Gutachten angesetzt, in der DRV-eigenen Gesundheits-Höhle ... weil die Berichte angeblich schon wieder "zu alt waren" ...

Ich habe dann ein wenig den "Aufstand geprobt" und mich schriftlich und gleichzeitig an verschiedenen DRV-Stellen über diesen unverschämten Umgang mit einem kranken Menschen beschwert.

So erreichte ich, dass man mich sogar als Beistand an der Begutachtung teilnehmen lies und die Anfahrt /Rückfahrt mit dem Taxi bezahlt wurde von der DRV ... sogar die Gutachterin war plötzlich eine andere als in der Einladung zunächst angegeben war ...

Das Gutachten war trotzdem eine "Farce" und diente nur noch als DRV-Alibi, das war deutlich zu spüren und wenige Tage später war der Bescheid im Briefkasten, Volle EM-Rente OHNE Befristung bis zur Altersrente ...

Das haben wir dann übrigens komplett OHNE Anwälte oder "Sozial-Vereine" durchgezogen ... uns hat nur noch die Wut vorangetrieben, wir hatten NICHTS mehr zu verlieren ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2016, 11:55   #15
Klausi111
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Liebe Doppeloma,
viele Beiträge habe ich von Dir gelesen. Ich verneige mich und ziehe den Hut vor Dir, weil ich Deine Kompetenz in Sachen EM-Rente bewundere. Dein Kampfeswillen auch.
Mit meinen 5 Jahren nervtötendem EM-Renten-Kampf reiche ich da nicht ´ran.
Nimm´es mir bitte nicht übel, wenn ich aus meiner Sichtweise vielleicht den einen oder anderen (falschen) Ratschlag gegeben habe. Da steckt keine Absicht hinter.
Meine Absicht war, dem einen oder anderen Mut zu machen im Kampf gegen die Giganten, zu zeigen, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf und für sein Recht kämpfen muss.
Für mich waren die Sozialverbände die Stütze des "kleinen Mannes". Dem ist wohl nicht ganz so.
Für Dich und Dein Männe einen guten Rutsch.
Klausi111
Klausi111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2017, 17:41   #16
Timmymausi
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Timmymausi
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Als erstes einmal Danke an Alle hier, die mir versuchen Mut zu machen.

Kleine Info zu meiner Geschichte. Am Freitag hatte ich einen Termin beim neuen Neurologen gehabt, der mir - (nachdem mein 1. Neurologe, keine Anstalten machte ein Schädel-MRT zu machen) unverzüglich eine Überweisung für ein MRT austellte..2014 wurden bei mir sogenannte White Matter Lasions festgestellt und eine Überprüfung nach 3 Monaten sollte laut Stationsärztin vom Krankenhaus erfolgen. Dies wurde verschlafen.
Der Neurologe nahm mich ernst und schickte mich am Dienstag gleich zum Kollegen - welcher Psychiater ist und dieser besser für mich wäre. Nachdem ich für das MRT einen Termin vereinbaren mußte, hatte ich das große Glück am Freitag noch - nach 1 Stunde - gleich dranzukommen. Ein Pat. hatte kurzfristig abgesagt. Diese WML sind aufgrund der neuesten Technik eindeutig zu sehen und auch wurden Schleimhautschwellungen zum Teil festgestellt. Woher diese WML kommen, konnte mir der Arzt nicht sagen. Er meinte nur, dass dies "Vernarbungen" wären. Super. Das positive ist, dass diese gleich geblieben seien.
Mich beunruhigt dies schon - vor allem, weil mir keiner sagen kann - woher diese "Vernarbungen" kommen.

Auf jeden Fall war ich Heute beim Psychiater. Er stellte mir einige Fragen, bezgl. Suizidneigung, Schlafverhalten ectr.. Als ich Ihm meinen gestellten EM-Rentenantrag mitteilte und mein letzter Neurologe die Stellungnahme zum Gutachten verweigern würde, mein Rechtschutz dann nicht mehr weiter gewährleistet wäre - ich nicht mehr wüßte was ich tun sollte, ratlos wäre, kam die Antwort; Ich sehe Sie Heute das erstemal, ich kann Ihnen lediglich einen Bericht schreiben, mehr nicht. Diesen sollte ich dann einreichen.
Dann erwähnte ich, dass ich bis 13. Januar noch krank geschrieben sei und wie es weitergehen soll. Na, 2 Wochen kann ich Sie schon noch krank schreiben. Bitte? Solange die Rentensache noch läuft, bin ich bisher seit 4 Jahren dauer krankgeschrieben gewesen. Er verschrieb mir Sertralin mit den Worten, dann schauen wir mal, wie wir Sie wieder in den Arbeitsmarkt bringen. Soll in 3 Wochen wieder kommen.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Langsam habe ich immer mehr das Gefühl, alles hätte sich gegen mich verschworren. Wie soll ich denn jetzt weitermachen?
Hat Jemand von euch noch eine Idee?

Gruß
Timmymausi
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2017, 19:19   #17
Timmymausi
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Schade, dass ich leider keine Rückmeldung erhalten habe.
Gruß
Timmymausi
Timmymausi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2017, 20:06   #18
Kalinda
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Kalinda
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Hallo Timmymausi,

das tut mir echt Leid, wie das bei Dir gelaufen ist.

Ich kann Dir nur sagen, was ICH an Deiner Stelle tun würde: einen neuen Psychiater suchen. (Auch versuchen, dass bis dahin ein Hausarzt weiter krank schreibt.) Und zwar so lange, bis es "passt".

Auch wenn ich die Fachärzte manchmal innerhalb desselben Quartals gewechselt hatte, hat die KK bisher nie Theater gemacht. Es muss ja auch "menschlich" passen, sonst kann ich da nicht weiter hingehen.

Alles Gute und viel Erfolg.
Kalinda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2017, 20:47   #19
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
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Hallo Kalinda,

Zitat:
Auch wenn ich die Fachärzte manchmal innerhalb desselben Quartals gewechselt hatte, hat die KK bisher nie Theater gemacht.
Nun ja, was bei dir geklappt hat, muß ja bei der TE noch lange nicht funktionieren.

Ich glaube aus eigener Erfahrung kaum das die KK es auf dauer mitmachen wird/würde, daß man über den Hausarzt mit Dauer AU versorgt wird, ohne das die durch entsprechende fachärztliche Untersuchungen/Atteste bestätigt wird.

Also mein Hausarzt selbst z.B. stellt nur eine gewisse Zeit von sich aus AU´s aus und überweist dann an entsprechend qualifizierte Fachärzte. Erst nachdem er von den einen entsprechenden Bericht in den Händen hat, ist er dann bereit weiter AU zu schreiben.

Und die KK´s schreiten doch inzwischen immer schneller zum MDK bei länger andauernder AU. Beim letzten mal (Unfall) bei mir dauerte das ganze 3 Monate bis die erste MDK Einladung vorlag und während der ganzen AU mußte ich dann insgesammt gleich 3 mal zum MDK bis zur Aussteuerung.

Auch mögen es manche Fachärzte überhaupt nicht, wenn Patienten Ärztehopping betreiben. Man stelle sich mal vor ich hab schon 2 oder 3 Psychologen/Psychiater aufgesucht und melde mich jetzt bei 4. Sowas bekommen Fachärzte ja aus der Krankenakte auch mit, was mögen die sich da wohl denken.

Gut einen passenden Facharzt zu finden ist das eine, aber wohlmöglich Ärztehopping betreiben bis einem dann das Untersuchungsergebnis zusagt, ich weiß nicht! Was will man dann auch für Begründungen nennen, der Arzt sagte mir nicht zu mag ja einmal noch gehen, vor allem bei dieser Ärztgruppe wo sicherlich auch die Sympathie passen muß weil man ja seine Leidensgeschichte und sehr viel persönliches Preis gibt, aber dann.


Grüße saurbier
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Alt 07.01.2017, 04:50   #20
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo saurbier,

willkommen im Jahr 2017 und bei den ewig gleichen Problemen, das hört wohl niemals mehr auf ...

Zitat:
Nun ja, was bei dir geklappt hat, muß ja bei der TE noch lange nicht funktionieren.
Ich glaube aus eigener Erfahrung kaum das die KK es auf dauer mitmachen wird/würde, daß man über den Hausarzt mit Dauer AU versorgt wird, ohne das die durch entsprechende fachärztliche Untersuchungen/Atteste bestätigt wird.
Ob das mit einem Wechsel im Quartal so einfach klappt weiß ich nicht, das war bei uns noch nicht notwendig oder ergab sich aus dem Umzug über 400 km, ich glaube da kann auch die KK nicht verlangen, dass man bis zum nächsten Quartal die Ärzte nicht mehr wechseln darf ...

Zitat:
Also mein Hausarzt selbst z.B. stellt nur eine gewisse Zeit von sich aus AU´s aus und überweist dann an entsprechend qualifizierte Fachärzte. Erst nachdem er von den einen entsprechenden Bericht in den Händen hat, ist er dann bereit weiter AU zu schreiben.
Das kann ich allerdings absolut NICHT bestätigen, die KK interessiert es nur so lange wer AU schreibt (und ob vielleicht auch Fachärzte aufgesucht werden parallel) wie sie Krankengeld zahlen muss deswegen, auch die KK hat übrigens kein "Weisungsrecht" welchem Arzt ich vertraue und daher lieber aufsuchen möchte, auch bei einer Langzeit - AU nicht ...

Noch besteht das Recht auf freie Arztwahl in D, leider hat man an manchen Orten keine besonders große "Auswahl" ... wir schätzen uns schon sehr glücklich, dass wir an unserem neuen (relativ kleinen) Wohnort noch die notwendigen (guten) Ärzte gefunden haben, auch für spezielle Fachbereiche wie Schmerztherapie bei Männe.

Zitat:
Und die KK´s schreiten doch inzwischen immer schneller zum MDK bei länger andauernder AU.
Ja, aber nur wenn sie noch zahlen müssen wegen der bestehenden AU ... nach der Aussteuerung kann man problemos Jahrelang (auch vom Hausarzt) AU geschrieben werden, was sollte die KK daran noch stören oder ändern wollen.

Der teuerste Posten ist doch immer das Krankengeld, ist das erst mal abgelaufen hält sich die Sorge um eine fortbestehende AU und mögliche KK-"Unterstützung" bald wieder gesund werden zu können, in verdammt engen Grenzen.

Da dient der MDK dann nur noch den Entscheidungen für bestimmte Therapien oder Spezial-Kliniken die Kosten-Übernahme abzulehnen oder es zumindest zu versuchen, auch da braucht man dann gute Ärzte an der Seite, die das zu verhindern wissen beim MDK ...

Zitat:
Beim letzten mal (Unfall) bei mir dauerte das ganze 3 Monate bis die erste MDK Einladung vorlag und während der ganzen AU mußte ich dann insgesammt gleich 3 mal zum MDK bis zur Aussteuerung.
Ja, weil du noch im Krankengeld - Bezug gewesen bist und danach ... warst du seither jemals wieder auf Wunsch der KK (wegen einer bescheinigten AU) beim MDK einbestellt ???

Männe war fast 5 Jahre (durchgehend) von unserer Hausärztin AU geschrieben, sie hat das mit ihm durchgezogen, bis sie den Bescheid zur EM-Rente mit eigenen Augen sehen konnte und du erinnerst dich sicher noch, dass wir für Männe sogar 2 Mal einen Antrag stellen mussten.

Denn das erste Verfahren war am Gericht ähnlich "in die Hose gegangen", wie das hier wohl beim TE auch zu enden droht ... mit Klage-Abweisung oder noch rechtzeitiger Rücknahme der Klage ... eine andere Möglichkeit sehe ich da realistisch nicht mehr.

Und die neuen Ärzte (zumindest der Psychiater) scheinen ja auch nicht gerade "das Gelbe vom Ei" zu sein, da würde ich aber ganz schnell einen anderen versuchen zu finden ...
TE ist am Scheitern mit dem EM-Renten-Antrag am Gericht, fertig mit sich und der Welt und der Psychiater hat gerade keine anderen Eingebungen als Pillen und die (baldige) Rückkehr in den Arbeitsmarkt "anzustreben" ...

Zitat:
Auch mögen es manche Fachärzte überhaupt nicht, wenn Patienten Ärztehopping betreiben. Man stelle sich mal vor ich hab schon 2 oder 3 Psychologen/Psychiater aufgesucht und melde mich jetzt bei 4. Sowas bekommen Fachärzte ja aus der Krankenakte auch mit, was mögen die sich da wohl denken.
Was die Ärzte sich dabei so denken könnten wäre mir ziemlich egal, aus welcher "Kranken-Akte" sollen die denn erfahren können, was sie nicht unbedingt erfahren müssen ... ein neuer Arzt bekommt nur das mit was ich erlaube, wenn ich unterschreibe, dass er sich bei Dr. X und DR. Y meine bisherigen Berichte anfordern darf.

Oder er bekommt das was ich ihm selber gebe, weil ich es in meiner "privaten" Krankenakte habe und das so möchte, dass der das bekommen soll.

Wir hatten von vielen Ärzten die Unterlagen in Kopie bekommen beim letzten Besuch und von unserer Hausärztin hatte sich der neue Hausarzt dann die kompletten Akten schicken lassen, weil WIR ihm das (mit Unterschrift) erlaubt haben ...

So war das vorher mit unserer früheren Hausärztin abgemacht, da waren wir fast 20 Jahre schon in Behandlung, das ist (zumindest) der DRV auch "suspekt" bei der Renten-Entscheidung, darum hat man dort wohl auch extra nicht angefragt, um unsere gesundheitliche Entwicklung zu genau nachvollziehen zu können.

Bei meinem Psychiater bin ich erst nach der Herz-OP aufgetaucht, weil ich mit der Arbeit und dem ganzen Druck nicht mehr zurecht gekommen bin, vorher war ich nie bei einem Psycho-Fachmann gewesen ...

Der hat mich dann fast 4 Jahre AU geschrieben (am Beginn bis zum 1. Termin bei ihm war es die Hausärztin) und hat auch nie Zweifel aufkommen lassen, dass er mich AU schreiben wird, bis ich "irgendwann" mal den EM-Rentenbescheid vorlegen kann.

Die KK hat ihn öfter mal "genervt" in der Krankengeld-Zeit, hat er gelegentlich mal Bemerkungen drüber gemacht ... beim MDK gab es dann irgendwann ein Gutachten (Aktenlage), dass mich die KK zum Reha-Antrag "bitten" konnte ...

Die Reha war zwar insgesamt schrecklich für mich aber man hat zumindest meine letzte Tätigkeit klar ausgeschlossen für die Zukunft ... also weiter AU bis zur Aussteuerung, der MDK hatte nämlich (wie "blöde" für die KK) auch schon beschlossen, dass ich an den vorhandenen Arbeitsplatz nicht mehr zurück kann.
Das Gutachten hatte unsere Hausärztin dann mal für mich angefordert ...

Zitat:
Gut einen passenden Facharzt zu finden ist das eine, aber wohlmöglich Ärztehopping betreiben bis einem dann das Untersuchungsergebnis zusagt, ich weiß nicht!
So sollte es natürlich nicht sein, aber gerade im psychischen Bereich ist es sicher nicht einfach auf den Richtigen für die persönlichen Probleme zu treffen, ich hatte da schon etwas "Glück" aber die Empfehlungen für bestimmte Fachärzte von unserer Hausärztin haben eigentlich immer sehr gut gepasst.

Sie meinte noch, er sei aber etwas "merkwürdig", man könne sich daran gewöhnen (hatten andere Patienten ihr berichtet), stimmt, er war zunächst etwas "gewöhnungsbedürftig" von seiner Art her ... aber wenn der einem Patienten geglaubt hatte was los ist und wie man sich fühlt, dann hat der VOLL dahinter gestanden ... und wäre niemals beim MDK "zu Kreuze gekrochen" ...

Zitat:
Was will man dann auch für Begründungen nennen, der Arzt sagte mir nicht zu mag ja einmal noch gehen, vor allem bei dieser Ärztgruppe wo sicherlich auch die Sympathie passen muß weil man ja seine Leidensgeschichte und sehr viel persönliches Preis gibt, aber dann.
Uns hat noch nie ein Arzt gefragt warum wir gewechselt haben, das interessiert die doch in der Regel gar nicht ... und eigentlich hat es sie auch gar nicht zu interessieren ...

Bei der KK kann man durchaus mit "gestörtem / fehlenden Vertrauens-Verhältnis" argumentieren, wenn wegen Wechsel im Quartal nachgefragt wird ... genaue Einzelheiten gehen die dann auch NIX an, gerade zu einem Arzt muss es generell Vertrauen geben ... und ob das so ist, kann ich nur selbst entscheiden (dürfen) ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 11.01.2017, 13:30   #21
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo Doppeloma,

ja, Du hast Recht mit Deinen Zeilen. Ich bin wirklich fix und fertig, vor allem weil ich mit dem letzten Psychiater kein gutes Gefühl habe. Zwischenzeitlich hat er mir einen Bericht zukommen lassen, in dem er auch schreibt, dass "mein letzter Psychiater sich gegen mich gewendet hat" - sein Wortlaut, meine aktuellen Diagnosen und dass ein EM-Rentenverfahren läuft. Zusätzlich steht noch drin, dass er eine Medikation verordnet hat. Meine Nachbarin meinte jetzt zu mir (Sie ist bereits in der EM-Rente und hat mir eine Psychiaterin vorgeschlagen, die hinter Ihren Patienten stehen würde), dass es besser wäre diese Pillen nicht zu nehmen und statt dessen den "bereits neuen" Psychiater zu wechseln. Sie war damals bei der Psychiaterin gewesen und die hätte bis zum bitteren Ende Ihr geholfen die EM-Rente durchzubringen. Nach 40 Jahren Krankenhauserfahrung - die Sie am Ende in den Burnout getrieben haben - als Krankenschwester, gab Sie mir den Rat und ich soll unbedingt versuchen in eine Reha zu kommen. Für den Arbeitsmarkt wäre ich im Moment sowieso nicht stabil - da zuviele "Baustellen" bei mir wären.

Du hattest also Recht mit Deinem Bauchgefühl, Doppeloma.

Und die neuen Ärzte (zumindest der Psychiater) scheinen ja auch nicht gerade "das Gelbe vom Ei" zu sein, da würde ich aber ganz schnell einen anderen versuchen zu finden ...
TE ist am Scheitern mit dem EM-Renten-Antrag am Gericht, fertig mit sich und der Welt und der Psychiater hat gerade keine anderen Eingebungen als Pillen und die (baldige) Rückkehr in den Arbeitsmarkt "anzustreben" ...


Meine Nachbarin hat mir das Gleiche gesagt. Am Freitag, den 13.01.17 habe ich jetzt den Termin bei der neuen Ärztin.

Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht.

LG
Timmymausi
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Alt 11.01.2017, 13:35   #22
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat von Kalinda Beitrag anzeigen
Hallo Timmymausi,

das tut mir echt Leid, wie das bei Dir gelaufen ist.

Ich kann Dir nur sagen, was ICH an Deiner Stelle tun würde: einen neuen Psychiater suchen. (Auch versuchen, dass bis dahin ein Hausarzt weiter krank schreibt.) Und zwar so lange, bis es "passt".

Auch wenn ich die Fachärzte manchmal innerhalb desselben Quartals gewechselt hatte, hat die KK bisher nie Theater gemacht. Es muss ja auch "menschlich" passen, sonst kann ich da nicht weiter hingehen.

Alles Gute und viel Erfolg.
Danke, Kalinda - Deine Worte haben mich wirklich aufgebaut!
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Alt 14.01.2017, 18:14   #23
Timmymausi
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Timmymausi
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Hallo liebe Leute hier,

jetzt bekomme ich endlich wieder ein Licht am Ende des Tunnels. Am Freitag, den 13ten hatte ich einen Termin bei einer Neurologin/Psychiaterin und der fiel besser aus, als ich gedacht hatte. Ich hatte Unterlagen dabei und erzählte Ihr von der gestellten EM-Rente, die aktuelle Situation (habe noch mehr Baustellen als den Antrag zur EM-Rente) und vor allem die Geschichte mit dem letzten Neurologen. Sie hörte sich alles an, notierte vieles in der Akte und fragte auch sehr genau nach. Als Sie hörte, dass ich im Harz4 Bezug bin und dringend eine weitergehende AU benötige, da die letzte Krankmeldung bis zum 13.01.17 lief - hat Sie sofort diese bis Anfang März ausgestellt. Bezüglich EM-Rente gab Sie mir den Tipp, erst einmal abzuwarten, was das Sozialgericht macht. Das das Gutachten vom Sozialgericht zur Hälfte falsch sei, ist Ihr nichts Neues. Wichtig wäre eine Gegendarstellung zu schreiben und diese dem Gericht auszuhändigen. Was ich auch getan hatte.
Eine stationäre Reha ist in meiner Verfassung derzeit nicht möglich, ein Therapiegespräch auf jeden Fall dringendst nötig einmal in der Woche. Am Montag gehe ich nochmal hin und gebe Ihr die restlichen Unterlagen ab, die Sie noch benötigt.

Als ich von der Ärztin weg ging, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl durchatmen zu können. Ich fühlte mich wirklich erleichtert. Aber das kennt der eine oder die Andere hier bestimmt auch.

Eine medikamentöse Therapie will Sie nicht machen, da ich soviele multiple Allergien habe und dass ein Risiko wäre. Na also, es geht doch.

Hmmmm, jetzt weiß ich gerade nichts mehr.

Halt.....schönen Abend wünscht Euch noch


Timmymausi
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Alt 15.01.2017, 00:08   #24
Zwergin
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Zwergin Zwergin
Standard AW: EM-Rente - Klage vor dem Sozialgericht - benötige Hilfestellungen

Zitat:
Meine Nachbarin meinte jetzt zu mir (Sie ist bereits in der EM-Rente und hat mir eine Psychiaterin vorgeschlagen, die hinter Ihren Patienten stehen würde), dass es besser wäre diese Pillen nicht zu nehmen
Ich würde mich da nicht unbedingt auf die Meinung von Außenstehenden verlassen, man kann da nicht pauschalisieren. Ich weiß, dass die meisten hier im Forum gegen Psychopharmaka sind. Mir allerdings haben diese eine ganze Menge Lebensqualität wiedergegeben. Ich glaube ohne könnte ich das Haus auch nicht mehr verlassen oder durchaus noch schlimmeres... Letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde es allerdings nicht ok, dass ständig auf die bösen Medikamente geschimpft wird. Sie können auch eine große Hilfe sein, sofern man das passende Medikament findet und in engen Kontakt mit dem behandelnden Arzt bleibt.

Freut mich, dass du nun eine Ärztin gefunden hast, mit der du besser klar kommst.
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Alt 15.01.2017, 02:15   #25
Doppeloma
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Hallo Zwergin,

Zitat:
Ich würde mich da nicht unbedingt auf die Meinung von Außenstehenden verlassen, man kann da nicht pauschalisieren. Ich weiß, dass die meisten hier im Forum gegen Psychopharmaka sind.
Darum geht es doch gar nicht, wenn einem ganz neuen Arzt zunächst nichts weiter einfällt (der den neuen Patienten ja vielleicht erst mal genauer kennenlernen sollte), als direkt Pillen für das Mittel der Wahl zu halten, um den Patienten schnellstens wieder "Arbeitsfähig" zu bekommen, ist das ja wohl etwas nachdenkenswert.

Zitat:
Mir allerdings haben diese eine ganze Menge Lebensqualität wiedergegeben. Ich glaube ohne könnte ich das Haus auch nicht mehr verlassen oder durchaus noch schlimmeres... Letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden.
Richtig und wenn es dir hilft ist es doch in Ordnung, ich denke mal, dass man dir auch nicht ohne längere Gespräche einfach diese Tabletten in die Hand gedrückt hat, mit dem Hinweis "Nehmen Sie das mal, dann wird es Ihnen bald besser gehen" ... auch (und gerade) bei diesen Medikamenten kommt es zunächst mal auf die möglichst genaue Diagnostik an und die macht kein (guter) Psychiater in den ersten 5 Minuten.

Zitat:
Ich finde es allerdings nicht ok, dass ständig auf die bösen Medikamente geschimpft wird.
Hat doch Niemand gemacht, ich persönlich finde ALLE Medikamente scheußlich, besonders wenn sie nur so "nebenher" verordnet werden, aber mir bleibt auch nichts Anderes übrig als einige einzunehmen, damit ich überhaupt noch am Leben bleiben darf ...

Die müssen eben vorrangig "passen" und alles andere hat "hinten an zu stehen", da geht es auch nicht mehr darum was ich mag oder nicht mag ...

Zitat:
Sie können auch eine große Hilfe sein, sofern man das passende Medikament findet und in engen Kontakt mit dem behandelnden Arzt bleibt.
Unbestritten, es ist aber eher Unwahrscheinlich, dass ein Arzt den man zum ersten Mal aufsucht, direkt einschätzen kann welche der Sorten das Richtige sein wird /könnte ... wenn er noch nicht mal den Patienten in Ruhe anhören will.

Ich denke also nicht, dass wir hier erneut eine Diskussion zu Psychopharmaka beginnen müssen, davon gibt es hier im Forum schon reichlich und es wird IMMER damit enden (müssen), dass auch diese Medikamente (leider) ihre Berechtigung haben, wo die Menschen anders nicht mehr am Leben teilhaben könnten.

Das ändert aber auch nichts daran, dass sie keine "Allheilmittel" für JEDEN sein werden, der mit psychischen Problemen zu kämpfen hat ... es ist also sehr sorgfältig damit umzugehen, wie es bei ALLEN Medikamenten eigentlich sein sollte.

MfG Doppeloma
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