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Start > > -> Eigenanteil für diabetikerschuhe

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 17.10.2007, 22:49   #1
catsero->Emailproblem
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Registriert seit: 12.07.2007
Beiträge: 22
catsero
Standard Eigenanteil für diabetikerschuhe

Hi leute,
ich bin schwerbehindert, 100 %, ausserdem Diabetiker.
Jetzt bekam ich einen Diabetiker schuh, und musste 76,- eigenanteil zahlen. Ich finde das zu erhöht.
Wo kann ich mich dagegen wehren, und wieß
IN WELCHE aussagekraftige Briefversion?
mfG
catsero ist offline  
Alt 17.10.2007, 23:01   #2
gerda52
Redaktion
 
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Standard

Hast Du schon einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung bei Deiner KK gestellt?
gerda52 ist offline  
Alt 18.10.2007, 02:11   #3
Helga Ulla->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 620
Helga Ulla
Standard Eigenanteil Diabetikerschuhe

Geh mit Deiner Eigenanteilquittung zur KK und stelle den Antrag auf Befreiungsausweis. Diesen müsstest Du eigentlich schon am Ende des Jahres besitzen, da ja Diabetis eine chronische Erkrankung ist.
Kannst versuchen einen Mehrbedarfzuschlag für das Essen zu bekommen.
Helga Ulla ist offline  
Alt 18.10.2007, 11:40   #4
avalon->Emailproblem
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avalon
Standard

Zitat von Helga Ulla Beitrag anzeigen
Geh mit Deiner Eigenanteilquittung zur KK und stelle den Antrag auf Befreiungsausweis. Diesen müsstest Du eigentlich schon am Ende des Jahres besitzen, da ja Diabetis eine chronische Erkrankung ist.
Kannst versuchen einen Mehrbedarfzuschlag für das Essen zu bekommen.
Ja, aber das hat mit den 76 Euro leider nichts zu tun. Diese Zuzahlungsbefreiung bewirkt in diesem Fall nur, dass nicht noch 1o Euro Rezeptgbühr zusätzlich gezahlt werden müssen. De Eigenanteil ist -soweit die Theorie - der Betrag, den man ohnehin für Schuhe aufwenden müsste und nicht mit der Zuzahlung zu verwechseln. Da gibts keine Befreiung.

avalon
avalon ist offline  
Alt 18.10.2007, 12:08   #5
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Ist leider so, das solche Dinge wie Brillen, Hörgeräte etc. auch selber mitfinanziert werden müssen , es gibt auch Sachen die die KK überhaupt nicht mehr übernimmt auch wenn Ärzte es für nötig halten
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 18.10.2007, 12:34   #6
gerda52
Redaktion
 
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Rotes Gesicht

Zitat von avalon
De Eigenanteil ist -soweit die Theorie - der Betrag, den man ohnehin für Schuhe aufwenden müsste und nicht mit der Zuzahlung zu verwechseln. Da gibts keine Befreiung.
Wer kann sich als Hartzler Schuhe für 76 Euro leisten? Was ist mit einem zweiten Paar zum Wechseln? Unabwendbarer Bedarf und darlehnsfähig durch die Arge? Oder vll. einen Vorschuss beantragen, der in den folgenden 2-6 Monaten verrechnet wird? Da kommt es nur sehr auf die Kooperationswilligkeit der/des SB an.
gerda52 ist offline  
Alt 18.10.2007, 19:38   #7
Schnuckel->Emailproblem
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Schnuckel
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Also ich hab grad das hier gefunden.

http://www.schuh-seidl.de/shop/index...e=info&topic=w

Das steht, dass man, wenn man ein Rezept hat und von den Zuzahlungen befreit ist, nichts weiter zahlen muss.
__

Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Schnuckel ist offline  
Alt 18.10.2007, 19:40   #8
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Ort: da wo Knut wohnt
Beiträge: 329
Schnuckel
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PS @ Redaktion. Ich hoffe das ist jetzt keine Schleichwerbung. ;o) Hab das grad beim Suchen einfach gefunden, und dachte, das sollte man vielleicht wissen.
__

Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu.
Schnuckel ist offline  
Alt 19.10.2007, 08:57   #9
catsero->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
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Beiträge: 22
catsero
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Es geht aber nicht um Zuzahlung, sondern eigenanteil:
Und in dieser online schuhgeschäft muss man diesen 76,- auch bezahlen.

Zitat: "Orthopädische Maßschuhe
Der orthopädische Straßenschuh hat eine gesetzliche Zuzahlung von € 10,00, der im Falle einer Befreiung entfällt und einen Gebrauchsgegenstandswert von € 76,00 hat, welcher in jedem Falle zu entrichten ist.
Der Gebrauchsgegenstandswert ist ein Istwert, welcher im Gegenzug zur Anschaffung eines normalen Straßenschuhs wertmäßig dagegen gerechnet wird."

Was mir aber behilflich sein könnte, ob ich diesen 76,- Euro, die in jedem Falle zu entrichten sei, irgend wie von ARGE oder AOK zurück bekommen kann.

Denn, Schuhe für 76,- Euro kann ich mir überhaupt nicht leisten, und bisher immer beim Sonderangeboten für 15.- 20,- Euro gekauft, und das ist die höchstgrenze.

Wer kann mir ein Musterbrief vorschlagen?

Ich wäre dankbar für jede Hilfe.
catsero ist offline  
Alt 19.10.2007, 10:48   #10
gerda52
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Unglücklich

Zitat von catsero
Zitat: "Orthopädische Maßschuhe
Der orthopädische Straßenschuh hat eine gesetzliche Zuzahlung von € 10,00, der im Falle einer Befreiung entfällt und einen Gebrauchsgegenstandswert von € 76,00 hat, welcher in jedem Falle zu entrichten ist.
Der Gebrauchsgegenstandswert ist ein Istwert, welcher im Gegenzug zur Anschaffung eines normalen Straßenschuhs wertmäßig dagegen gerechnet wird."

Was mir aber behilflich sein könnte, ob ich diesen 76,- Euro, die in jedem Falle zu entrichten sei, irgend wie von ARGE oder AOK zurück bekommen kann.
Nach der Gesamtdarstellung sehe ich leider keine Aussichten auf Kostenerstattung. Wenn es durch den Kauf eng wird, versuchs mit einem Vorschuss. Mehr kann man nicht tun.
gerda52 ist offline  
Alt 19.10.2007, 11:09   #11
Arwen
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Benutzerbild von Arwen
 
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Beiträge: 1.653
Arwen
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Eventuell ginge es über diesen Weg?
Zitat:
§ 23
Abweichende Erbringung von Leistungen
(1)
Kann im Einzelfall ein von den Regelleistungen umfasster und nach den Umständen unabweisbarer Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts weder durch das Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 4 noch auf andere Weise gedeckt werden, erbringt die Agentur für Arbeit bei entsprechendem Nachweis den Bedarf als Sachleistung oder als Geldleistung und gewährt dem Hilfebedürftigen ein entsprechendes Darlehen. Bei Sachleistungen wird das Darlehen in Höhe des für die Agentur für Arbeit entstandenen Anschaffungswertes gewährt. Das Darlehen wird durch monatliche Aufrechnung in Höhe von bis zu 10 vom Hundert der an den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen und die mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebenden Angehörigen jeweils zu zahlenden Regelleistung getilgt.
Zitat:
1. Darlehen bei unabweisbarem Bedarf (§ 23 Abs. 1)
(1)
Die Regelung ist nur anwendbar, wenn im Einzelfall ein von den Regelsätzen umfasster und nach den Umständen unabweisbarer Bedarf nicht gedeckt werden kann (s. Hinweise zu § 20). Soweit das für diesen Fall zur Ansparung vorgesehene Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 4 im Einzelfall nicht oder nicht in ausreichender Höhe zur Verfügung steht und der Leistungsberechtigte vorrangig auch nicht auf eine andere Bedarfsdeckung, z.B. auf Gebrauchtwarenlager oder auf Kleiderkammern verwiesen werden kann, wird bei Nachweis des unabweisbaren Bedarfs eine Sach- oder Geldleistung in Form eines Darlehens gewährt. Hierbei besteht grundsätzlich kein Anspruch auf fabrikneue Gegenstände.
Zitat:
1.1 Unabweisbarer Bedarf
(1) Ein Bedarf ist dann unabweisbar, wenn er nicht aufschiebbar, daher zur Vermeidung einer akuten Notsituation unvermeidlich ist und nicht erwartet werden kann, dass der Hilfebedürftige diesen Bedarf mit der nächsten Regelleistung ausgleichen kann.


(2)
Bedarfe können beispielsweise entstehen durch:
● notwendige Reparaturen
● notwendige Anschaffungen (z.B. neue Winterkleidung bei heranwachsenden
Kindern)
● Diebstahl
● Brand
● Verlust
http://www.my-sozialberatung.de/file...2006-08-01.pdf


Gruß
Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 20.10.2007, 11:42   #12
avalon->Emailproblem
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avalon
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Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Wer kann sich als Hartzler Schuhe für 76 Euro leisten? Was ist mit einem zweiten Paar zum Wechseln? Unabwendbarer Bedarf und darlehnsfähig durch die Arge? Oder vll. einen Vorschuss beantragen, der in den folgenden 2-6 Monaten verrechnet wird? Da kommt es nur sehr auf die Kooperationswilligkeit der/des SB an.
Ja, ich weiss....das ist es, was ich mit "soweit die theorie" andeuten wollte..

avalon
avalon ist offline  
Alt 21.10.2007, 00:45   #13
Helga Ulla->Emailproblem
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Beiträge: 620
Helga Ulla
Standard Eigenanteil Diabetierschuhe

Hallo catsero, dann versuch es einmal über den § 73. Hiernach müssen die Sozialämter auch Krankheitsbedingte Unkosten übernehmen
Falls Du in NRW wohnst, schau einmal in den Beschluss vom
LSG NRW vom 22.6.07 unter AZ.: L 1 B 7/07 AS ER.
Dort ist das Sozialamt verpflichtet worden die Unkosten für nichtverschreibungpflichtige Medikamente zu übernehmen. Allenfalls ist dieser § dem § 23 gleich zu stellen.
Viel Glück
Helga Ulla ist offline  
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