Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


Danke Danke:  1
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 12.08.2016, 11:13   #1
isolde
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.08.2016
Beiträge: 4
isolde
Frage Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Hallo,

ich habe mal eine Frage zurm Thema ärztliche Untersuchung vom Amt....

Ich befinde mich im Widerspruchsverfahren zum GDB und habe zahlreiche Berichte vom Spezialisten/ Fachärzten eingereicht.

Nun hat das Amt mich zu einer ärztlichen Untersuchung einbestellt. Ich bin ich ja zur Mitwirkung verpflichtet soweit so gut.

Nun die Frage:
Ich möchte eigentlich nicht vom dem Arzt des Amtes untersucht werden im Sinne von - physischer/ praktischer Untersuchung.

Begründung:
Alle meine Berichte Atteste sind ausschließlich vom Spezialisten/ Fachärzten - der bestellte Arzt vom Amt ist ein pensionierter Internist!
Ich möchte vermeiden, dass dieser nicht fachkompetente Arzt Untersuchungen vor nimmt die nicht fachgerecht sind und daraus ggf. falsche Schlüsse oder "Erkenntnisse" zieht.
Genre bin ich bereit zu Fachärzten zu gehen, die das Amt als Gutachter wünscht...aber ich bin nicht bereit meine Gutachten durch nicht fachgerechte "Untersuchungen" in Frage stellen zu lassen.
Zumal die "Untersuchung" im Sozial-Amt und wie ich stark vermute ohne fachgerechte Praxisausstattung statt finden soll....meine Spezialisten haben MRT, Röntgen, Ultraschall etc.

geplantes Vorgehen:
Ich werde natürlich hingehen - schon alleine um das Ergebnis des Verfahrens nicht zu meinen Ungunsten ausfallen zu lassen. Ich bin auch gerne bereit die Facharzt Berichte durchzugehen und zu meinen Beschwerden und Einschränkungen im Alltag Auskunft zu geben!
Aber ich möchte eine praktische/ physische Körperliche Untersuchung eigentlich mit der Begründung verweigern, dass weder die Ausstattung noch die Fachkenntnis gegeben ist um ein sinnvolles Ergebnis zu erlangen.

Wie ist Eure Meinung dazu, welches Risiko gehe ich ein...macht dieses Vorgehen Sinn?

Danke für Euren Input und die Erfahrungen die Ihr so mit diesen Untersuchungen gemacht habt....wird da überhaupt tatsächlich untersucht?!
isolde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2016, 16:56   #2
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.319
Doppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/in
Frage AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Hallo Isolde,

ist denn das Versorgungsamt bei euch im Sozial-AMT integriert, in der Regel hat das Versorgungsamt einen eigenen medizinischen Dienst und beauftragt nicht das Gesundheitsamt mit der Untersuchung zu GdB-Entscheidungen.

Ein paar Infos mehr zum bestehenden GdB und was du erreichen willst (mit welchen konkreten Einschränkungen und/oder aus welchen sonstigen Gründen) wären schon interessant.

So ist gar nicht halbwegs zu beurteilen ob die Wahl des Gutachters wirklich "unpassend" ist ... es geht ja darum welche konkreten Beeinträchtigungen noch zu klären sind, ehe zu deinem (neuen) GdB / Widerspruch entschieden werden kann.

Zitat:
Ich werde natürlich hingehen - schon alleine um das Ergebnis des Verfahrens nicht zu meinen Ungunsten ausfallen zu lassen. Ich bin auch gerne bereit die Facharzt Berichte durchzugehen und zu meinen Beschwerden und Einschränkungen im Alltag Auskunft zu geben!
Das solltest du auch tun und im Gegensatz zu deiner Annahme ist ein Internist sehr vielseitig ausgebildet, die Qualifikationen, die er für Begutachtungen zusätzlich (wahrscheinlich) gemacht hat kannst du doch gar nicht beurteilen ...

Ein Gutachten ist nicht dafür gedacht, dass du dem Gutachter die vorliegenden Facharzt-Berichte erklären sollst, der soll sich ein eigenes Bild von dir machen und dabei diese Berichte mit beachten, du darfst schon davon ausgehen, dass der dazu deine Aufklärung nicht unbedingt braucht.

Was ihm unklar ist wird er dich schon fragen, ansonsten solltest du ihm die Beurteilung der medizinischen Unterlagen überlassen, das haben Gutachter eher gar nicht gerne wenn der Proband sie da "belehren" will ...

Zitat:
Aber ich möchte eine praktische/ physische Körperliche Untersuchung eigentlich mit der Begründung verweigern, dass weder die Ausstattung noch die Fachkenntnis gegeben ist um ein sinnvolles Ergebnis zu erlangen.
Du weißt doch noch gar nicht was und wie der dich untersuchen wird, bei Begutachtungen wird nur selten geröntgt oder Blut abgenommen, welche Ausstattung willst du da einfordern ...
Meist wird nur mit dem Betroffenen gesprochen und dabei sollten die offenen Fragen ein Thema sein, die das Amt zur Entscheidung für deinen Widerspruch braucht ...

Ein Schwerbehinderten-Grad beruht ohnehin nicht auf bestimmten Diagnosen oder Röntgen-Aufnahmen, der ergibt sich aus den Einschränkungen die du dadurch ständig im normalen Alltagsleben hast, das kann sehr verschieden sein bei verschiedenen Menschen sogar mit genau den gleichen Krankheiten ...

Einer "leidet mehr, ein Anderer weniger" und nur das ist wichtig zu klären für den erforderlichen GdB ...

In Keinem Arztbericht steht drin was dir konkret im Alltag schwer fällt oder gar nicht mehr möglich ist wegen Krankheit X und / oder Y, das kannst du nur selber wissen und beschreiben und das ist in der Regel Thema der Begutachtung wenn es um Entscheidungen zum GdB geht ...

Die Arztberichte sind nur ergänzendes "Beiwerk" an denen sich der Gutachter orientieren kann/ sollte, ob deine Schilderungen auch mit den medizinisch erwiesenen Gesundheitsproblemen in Einklang zu bringen sind ...

Als Beispiel kann man schlecht (oder gar nicht mehr) Kartoffeln schälen / Gemüse putzen mit schwerem Rheuma in allen Fingern, das kann üblicherweise sonst noch "Jeder in deinem Alter" aber du eben nicht mehr ... das schwere Rheuma muss natürlich auch ärztlich bestätigt sein ...

Andere haben auch Rheuma (und können noch Kartoffeln schälen aber dafür sehr schlecht laufen), das ist zu "sortieren" und das darfst du einem Internisten durchaus zutrauen.

Wenn du das Gutachten verweigerst wird man deinen Widerspruch wegen mangelnder Mitwirkung ablehnen, ich denke nicht, dass du allein wegen deiner (eigentlich unbegründeten) fachlichen Zweifel einen anderen Gutachter verlangen kannst ... wenn er Kinderarzt wäre oder so aber ein Internist ist sehr vielseitig medizinisch ausgebildet ...

Ich war vom Gericht wegen EM-Rente auch bei einem sehr alten (also auch sehr erfahrenen) Internisten (der hat nur noch Gerichts-Gutachten angefertigt), zusätzlich musste ich noch zum Psychiater, weil das fachlich wirklich nicht von ihm beurteilt werden durfte, nach diesen Gutachten bekam ich endlich die Rente, die mir von der DRV bis dahin verweigert wurde.

Du solltest mehr Vertrauen haben, wegen GdB wurde ich noch nie begutachtet, da wurden oft die Widersprüche auch so einfach abgelehnt, dann habe ich nach 6 Monaten einen neuen Verschlimmerungs-Antrag gestellt ... eine Klage lohnt sich da meist nicht, das kann Jahre dauern und das Ergebnis ist genau so ungewiss.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2016, 20:48   #3
AndreasB
Elo-User/in
 
Registriert seit: 18.05.2015
Beiträge: 692
AndreasB Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Danke für Euren Input und die Erfahrungen die Ihr so mit diesen Untersuchungen gemacht habt....wird da überhaupt tatsächlich untersucht?!
Es wird nicht untersucht, ob die fachärztlichen Befunde zutreffend sind, sondern wie diese Dein Leben beeinträchtigen. Ich hatte selbst um eine derartige Begutachtung gebeten, da nach Aktenlage gegen den GdB entschieden wurde.

Untersucht wurde unter anderem, wie weit ich in der Lage bin, mich schmerzfrei zu bewegen bzw. irgendwelche Bewegungen überhaupt auszuführen.

Mir wurde nach der Begutachtung unbefristet ein GdB von 50 zuerkannt.
AndreasB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2016, 22:08   #4
isolde
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 12.08.2016
Beiträge: 4
isolde
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Hallo,

danke für Eure Ausführungen - Ich denke ich war da wirklich etwas auf dem falschen Weg......

Ich hatte gehört, dass man da Kniebeugen und so was machen soll und so weiter...

Bei mir sind es hauptsächlich Nervenschädigungen und Arthrosen zudem ein Lymphödem und ich leide an Depressionen...
Also meines Erachtens alles eher Diagnosen die ein Internist ohne Praxisausstattung nicht beurteilen kann.

Ihr könntet natürlich Recht haben, dass es im wesentlichen darum geht die von mir bereits im Widerspruch beschriebenen Einschränkungen im Gespräch zu verifizieren.
Wobei ich schon finde, dass in meinen Attesten die Auswirkungen ersichtlich sind - wenn da im MRT z. B. Entzündungsherde nachgewiesen sind - dürfte klar sein, dass dies die Beweglichkeit einschränkt und Schmerzen verursacht....da braucht man doch wohl dann nicht weiter zu diskutieren?!

Ich habe derzeit einen GDB von 40% und denke das ist zu wenig.

Danke für Euren Input - ich werde mich dann wohl am besten gut vorbereiten aber abwarten was gefragt ist - ich werde mich glaube ich am besten sehr zurück halten - denn ich denke die Atteste sind eindeutig, genau so wie mein Begleitschreiben - dem möchte ich eigentlich nicht viel hinzufügen.

Ich denke man sollte da den Grundsatz "reden ist Silber - schweigen ist Gold" beherzigen....
Ich habe einfach Angst, dass man mich "austricksen" will weil man Dinge ( bewußt ) falsch interpretiert......in sofern möchte ich jegliche Diskussion vermeiden und werde wo immer es geht auf die vorhandenen Unterlagen und meine schriftlichen Ausführungen verweisen....
isolde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2016, 07:49   #5
AndreasB
Elo-User/in
 
Registriert seit: 18.05.2015
Beiträge: 692
AndreasB Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Ich hatte gehört, dass man da Kniebeugen und so was machen soll und so weiter...
Das ist korrekt, es wurde bei mir unter anderem geprüft, inwieweit ich zu Kniebeugen, Rumpfbeugen etc. in der Lage bin.

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Bei mir sind es hauptsächlich Nervenschädigungen und Arthrosen zudem ein Lymphödem und ich leide an Depressionen...
Also meines Erachtens alles eher Diagnosen die ein Internist ohne Praxisausstattung nicht beurteilen kann.
Die fachärztlichen Befunde werden nicht überprüft, es geht wie schon geschrieben um deren Auswirkungen auf den Alltag. Bei den psychischen Befunden wurde bei mir lediglich nachgefragt, welche Medikamente ich nehme und ob ich regelmäßig in Behandlung bin.

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Ihr könntet natürlich Recht haben, dass es im wesentlichen darum geht die von mir bereits im Widerspruch beschriebenen Einschränkungen im Gespräch zu verifizieren.
Wie schon beschrieben - nicht nur im Gespräch.

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Wobei ich schon finde, dass in meinen Attesten die Auswirkungen ersichtlich sind - wenn da im MRT z. B. Entzündungsherde nachgewiesen sind - dürfte klar sein, dass dies die Beweglichkeit einschränkt und Schmerzen verursacht....da braucht man doch wohl dann nicht weiter zu diskutieren?!
Es geht darum, inwieweit die Beweglichkeit tatsächlich eingeschränkt wird. Bei gleichem Befund ist mitunter bei verschiedenen Patienten ein erheblicher Unterschied möglich. Schmerzen sind nicht "messbar". Wenn Dir eine Bewegung Schmerzen bereitet, dann solltest Du dies zeigen.

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Ich denke man sollte da den Grundsatz "reden ist Silber - schweigen ist Gold" beherzigen....
Das sehe ich anders. Du solltest schon von Dir aus über Deine Probleme sprechen. Es geht nicht darum, Dich "auszutricksen", sondern es geht darum abzuklären, ob Deine Einschränkungen tatsächlich schwerwiegender sind, als nach Aktenlage zu beurteilen war. Ich persönlich habe es als Chance gesehen, die bei mir auch zum gewünschten Erfolg geführt hat.
AndreasB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2016, 20:22   #6
isolde
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 12.08.2016
Beiträge: 4
isolde
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Danke für den Input!
Das hilft mir wieder weiter mir ein Bild zu machen!

Naja als Chance sehe ich es eher nicht - ohne medizinische Geräte kann man das nicht beurteilen und was ich kann oder nicht habe ich schriftlich eingereicht.
Die Befunde sind eindeutig und ein MRT zeigt schwarz auf weiß was mit den Gelenken oder Knochen los ist!
In sofern ist das Ganze für mich immer noch nicht nachvollziehbar .....und ich werde keine Kniebeugen machen...das würde mir Schmerzen bereiten!
Ich bin auch nicht damit einverstanden, dass der an mir rumdrückt oder zieht - sorry dafür habe ich Facharztberichte und medizinische Messungen - das kann kein pensionierten Internist mit einer Knie oder Rumpfbeuge beurteilen - dann brauchte man nicht all die Fachärzte und Diagnose-Geräte wenn das so einfach wäre!
Das ist doch keine fundierte fachgerechte Untersuchung - jemanden Kniebeugen machen zu lassen und daraus dann Schlüsse zu ziehen!
Schon gar nicht wenn jeder Tag anders verläuft - gute Tage schlechte Tage....

Wir können gerne über die Auswirkungen der Beschwerden diskutieren - aber es wird nix gebeugt oder gezogen....das haben Fachleute schon professionell gemacht!
isolde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2016, 18:29   #7
Muzel
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 15.12.2008
Beiträge: 11.125
Muzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel Enagagiert
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Wenn du die Knie beuge nicht machst, weil du nicht willst, könnte jemand auf die Idee kommen, dass du sie kannst, Es sei denn du hättest ärztliches Schreiben. Ich würde Knie beuge versuchen und kann das auch nicht. Dabei muss immer eine Stütze neben mir stehen. Ohne läuft gar nichts. Mein Vater, der Pfarrer ist, wollte mir nicht ein mal glauben, dass ich mich nicht knien kann zu meiner Hochzeit.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2016, 20:40   #8
AsbachUralt
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 1.364
AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt AsbachUralt
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Zitat von isolde Beitrag anzeigen
Wir können gerne über die Auswirkungen der Beschwerden diskutieren - aber es wird nix gebeugt oder gezogen....das haben Fachleute schon professionell gemacht!

Leider wirst Du mit diesem Verhalten nicht weit kommen. Vergiss nicht, Du willst etwas von denen und die sitzen am längeren Hebel.
Solange nicht Ungesetzliches von Dir verlangt wird, solltest Du Dich nicht sträuben, sonst geht der Schuss für Dich gewaltig nach hinten los.
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2016, 17:53   #9
Muzel
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 15.12.2008
Beiträge: 11.125
Muzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel Enagagiert
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Du kannst auch Röntgenbilder mitbringen. Das habe ich auch gemacht.
__

Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2016, 19:36   #10
Wutbuerger
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.08.2012
Beiträge: 4.817
Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Der Titel scheint mir seltsam. Ein GdB hat nichts mit Leistungen zu tun ..es sei denn du hast zB eine zu große Wohnung und bist gehbehindert.
Bist du derzeit beim JC und sollst ins SGB XII ? Oder hast du einfach gegen deine GdB Einstufung Widerspruch eingelegt ?
Vermutlich ist eurem Sozialamt das Gesundheitsamt angegliedert - das wird in der Regel mit Begutachtungen beauftragt, wenn kein eigener ÄD besteht.
Mir ist nicht bekannt das ein Sozialamt eigene Ärzte / Gutachter hat . Aber man lernt ja nie aus.
Wutbuerger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2016, 15:05   #11
isolde
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 12.08.2016
Beiträge: 4
isolde
Standard AW: Vorladung zur Untersuchung beim Sozialamt zur Ermittlung des GDB

Hallo,

Sozialamt und Versorgungsamt sind bei uns zusammengelegt und beschäftigen offensichtlich eigene Gutachter.....es gehtr um die Festlegung des GDB

Ich war zwischenzeitlich da gewesen und es ist im Grunde eine Rundum-Untersuchung inklusive Blutwerte ( LOL ) aber nix so richtig -also im Grunde völliger Mumpitz.
Der Arzt ist ein echter Supermann, der dann im meinem Falle, Orthopäden, Neurologen, Psychologen, Venenfacharzt und Hausarzt in einem ersetzt - echt abenteuerlich!

Teilweise konnte ich die Untersuchungs-Ansätze aus den Facharzt-Besuchen wiedererkennen....aber genau das ist ja das Problem es waren oberflächliche Ansätze, man merkte ahhhh diese Art zu untersuchen hat es sich beim Orthopäden abgeschaut...aber er scheint nur diesen einen Griff zu kennen nicht die Anderen...

Das ganze blieb also sehr oberflächlich und er hat auch nicht versucht irgend einen Blödsinn wie Kniebeugen zu verlangen.....dafür hat er auch meine Zähne begutachtet - Zahnarzt ist es anscheinend auch noch nebenher
Nur einmal gab es etwas Spannungen.....er hat mein gesundes Bein bis zur Schmerzgrenze gedehnt...und meinte auf mein "Aua" noch so...ahh ja also ab da tut es dann weh....
Als er sich anschickte das Gleiche mit meinem kranken Bein zu tun....habe ich dann gessagt ob er mir da jetzt ernsthaft weh tun möchte und ob er denn die Verantwortung übernimmt, wenn ich anschließend nicht mehr zur Arbeit kann weil es dauerhaft weh tut nach der Dehnung?!
Daraufhin hat er dann abgelassen und brummelte nur ....na dann ist OK....

Im Ganzen war er ziemlich nett was die sinnlose Prozedur erträglicher macht....viel gefragt hat er nicht....nur ein paar Sachen ....wenn ich was sagen wollte oder auch sonst sagte er immer....ja klar ist mir schon klar was das im Alltag bedeutet, dass haben sie in Ihrem Widerspruch ja ausführlich dargelegt....er hat also mehr rum Rumgedocktert und nicht viel gefragt...

Insgesamt sagte er dann er könne alles nachvollziehen was ich dargelegt habe - einzig der Befund XY mit dem hat er ein Problem...das wisse er nicht wie er das werten soll....

Aus meiner Sicht hoffe ich das war es dann und das er den "Problem-Befund" halbwegs so mit einbezieht wie es sein sollte...letztendlich zählen für mich die 50% und es könnte gut sein, dass auch ohne diesen Befund, dass schon erreicht ist...hoffe ich doch.

Andernfalls denke ich wenn er den XY Befund zu sehr unter den Tisch kehrt macht er sich ganz schön angreifbar - denn der ist von einer Fachklinik von einem Facharzt....kann mir kaum vorstellen, dass er sich da wirklich so weit aus dem Fenster lehnt ...auch wenn er da nicht so ganz konform geht....

Ich glaube und hoffe....die ganze Show war nur pro-forma - weil die 50% unabdingbar sind - denn "raus-gekommen" ist nicht wirklich etwas....

Ich werde nun mal abwarten weiter passiert.......

Danke für Euren Input!
isolde ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
ermiitlung, ermittlung, sozialamt, untersuchung, vorladung

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Einladung zur MDK Untersuchung beim JC Schaaaf ALG II 13 25.06.2016 16:53
Vorladung beim Jobcenter !!! Frank71 ALG II 19 03.01.2016 16:44
Muss Vorladung vom SG beim Arbeitgeber vorgelegt werden? CoolNess Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... 19 26.05.2014 13:00
ALG II Lebensmittelgutscheine beim Sozialamt - Wie ? lommler ALG II 2 01.08.2012 13:35
Termin beim Sozialamt GlobalPlayer Allgemeine Fragen 2 23.06.2010 08:42


Es ist jetzt 18:34 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland