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Start > > -> Zuzahlung für Medikamente ?

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Alt 27.12.2005, 16:06   #1
Marcus->Emailproblem
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Registriert seit: 08.09.2005
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 65
Marcus
Standard Zuzahlung für Medikamente ?

Huhu,
mich würde mal interessieren ob man irgend eine Chance hat etwas dazu zu bekommen wenn man Medikamente verschrieben bekommt die die Krankenkasse nicht Zahlt ?

Um genau zu sein würde es in diesen Fall um Viagra gehen. Ich habe etwas an der Bandscheibe schon seit Jahren. Ich weiß allerdings grade nicht wie es die Ärzte genau nennen. Nun ist es so das ich mich einmal falsch gedreht habe und seit ca 2 Monaten einige Nerven eingeklemmt sind. Im Grunde ist das Ärztlich soweit auch alles geklärt erektionsstörung aufgrund eingeklemmter Nerven im Rücken. Problem an der ganzen Sache ist jetzt das ich keinerlei schmerzen habe. Und so muss ich bis zu einen Jahr warten bis ich nen OP Termin bekomme. Die einzigsten beschwerden die ich halt hab sind die erektionsstörungen und außerdem fühlt sich mein rechter oberschenkel immer an als ob er eingeschlafen wäre.

Jetzt ist es so das ich vom Hausarzt so kostenlose Probepackungen bekommen hab. Da der Urologe meinte selbst wenn die Nerven eingeklemmt sind ist es meist so das diese nicht völlig ab geklemmt sind so das Viagra etc. trotzdem noch helfen könnten. So hat er mir damals nen Privatrezept gegeben und meinte ich solle es damit mal probieren.

Da ich natürlich keine 45€ dafür habe bin ich dann zu meinen Hausarzt und hab ihm das ganze erklärt. So hatte er dann Probepackungen besorgt gehabt die er mir dann gegeben hat. Natürlich kriegt er diese nicht immer so das ich mit Glück 2 Tabletten in Monat habe.

Ich denke mal bei der ARGE hätte ich keine Chance das ich wenigstens einen Teil dazu bekomme oder ?
Marcus ist offline  
Alt 27.12.2005, 16:16   #2
Schneeflocke->Emailproblem
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Registriert seit: 08.12.2005
Ort: Papenburg
Beiträge: 17
Schneeflocke
Standard

:shock: sag mal geht´s dir noch gut? Wenn du es mit der Bandscheibe hast und hast einen Nerv eingekemmt, dann hast du schmerzen das kannst du mir glauben! Ich weiß wovon ich Reden habe drei bandscheiben OP´s hinter mir. Und glaub mir du kannst mit dem was du hast bestimmt nicht "pip pip". Deine Sorgen möchte ich haben und um eine Op zu bekommen brauchst du nicht ein Jahr zu warten!!!!!! :uebel:
Schneeflocke ist offline  
Alt 27.12.2005, 16:17   #3
Lusjena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Die Arge dürfte für diese Art von Anträge nicht zu ständig sein, sondern deine Krankenkasse.

Die Erfolgsaussichten sind leider mager.
 
Alt 27.12.2005, 16:17   #4
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.306
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Viagra ist zwar ein rezeptpflichtiges Medikament, wird aber niemals von der Krankenkasse bezahlt, da eine medizinische Notwenigkeit nun nicht mehr gegeben ist, weil es genügend wirkunsvollere Therapien gibt.

Ansonsten gilt, für Zuzahlungen 2% deinen ALG2 inkl. KDU im Jahr. Nur bei nachgewiesener chro. Erkrankung 1%. Die kannst du bei manchen Krankenkassen direkt im Voraus bezahlen (bei chronischen Erkrankungne) und bist dann für alle anderenPraxis- und Medikamnetenzuzahlungen befreit.

So bitte jetzt hier keine Diskussion, ob Viagra notwenig ist oder nicht. Dies sollte dann in einem entsprechenden Fachforum diskutiert werden. OK?
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 27.12.2005, 16:27   #5
Marcus->Emailproblem
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Registriert seit: 08.09.2005
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 65
Marcus
Standard

Zitat von Schneeflocke
:shock: sag mal geht´s dir noch gut? Wenn du es mit der Bandscheibe hast und hast einen Nerv eingekemmt, dann hast du schmerzen das kannst du mir glauben! Ich weiß wovon ich Reden habe drei bandscheiben OP´s hinter mir. Und glaub mir du kannst mit dem was du hast bestimmt nicht "pip pip". Deine Sorgen möchte ich haben und um eine Op zu bekommen brauchst du nicht ein Jahr zu warten!!!!!! :uebel:
Dies geht sehr wohl. Unterscheide von den arten die es gibt. Und ja ich hatte es auch schon vor ca 2 Jahren gehabt wo ich derbe schmerzen hatte und nicht mal mehr kriechen konnte. Und da war an sowas natürlich nicht zu denken. Aber jetzt hab ich kaum schmerzen es ist nur das der rechte oberschenkel eingeschlafen ist. Und beim Neurologen und der mit sein hämmerchen dir irgendwo hinhaut ist es so das es nicht überall nen Reflex gibt. Also geht das sehr wohl und ich wüsste nicht warum ich darauf verzichten sollte.

Naja egal lassen wir das wenn du noch was zu sagen willst kannst mir ja ne PM oder so schreiben.

@Martin Behrsing
Naja das mit der Zuzahlung funktioniert bei solchen Medikamenten auch nicht. Ich hatte schonmal wegen was anderen nachgefragt. Und da hieß es bei Privatrezepten zählt es nicht zu den 2% bzw bei mir nur 1% weil chronisch krank.
Marcus ist offline  
Alt 27.12.2005, 16:31   #6
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.306
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

ich sagte ja auch nur bei den Medikamenten, die von den Krankenkassen bezahlt werden und im Katalog enthalten sind. Hier muss aber eine chronische Krankheit vorliegen.
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 27.12.2005, 16:46   #7
Rüdiger_V
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Unter Umständen können auch Medikamente, die nicht im Katalog stehen, von der Krankenkasse übernommen werden, soweit sie medizinisch notwendig sind. Siehe §§ 31 u. 34 SGB V
http://www.sozialgesetzbuch.de/geset...orm_ID=0500001
Der Fragesteller sollte mal mit dem behandelnen Arzt und der Krankenkasse sprechen.
 
Alt 27.12.2005, 16:46   #8
Marcus->Emailproblem
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Registriert seit: 08.09.2005
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 65
Marcus
Standard

Zitat von Martin Behrsing
ich sagte ja auch nur bei den Medikamenten, die von den Krankenkassen bezahlt werden und im Katalog enthalten sind. Hier muss aber eine chronische Krankheit vorliegen.
Ups stimmt sry hab ich irgendwie überlesen.
Marcus ist offline  
Alt 27.12.2005, 17:04   #9
Lusjena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Lies mal folgendes Zahlt meine Krankenkasse Viagra®, SKAT oder andere Mittel?

Mit der Gesundheitsreform ist ab 1.Januar 2004 per Gesetz die Versorgung mit Arzneimitteln, bei denen die Erhöhung der Lebensqualität im Vordergrund steht, ausgeschlossen. Dazu gehören u.a. Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, sowie zur Anreizung und Steigerung der sexuellen Potenz. Das heißt im Klartext, dass sog. PDE5-Hemmer (das sind Cialis®, Levitra® und Viagra®), SKAT (Viridal®, Caverject®), Apomorphin (Uprima®, Ixense®) und Yohimbin von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr bezahlt werden. Nun sind Gesetzgebung und Rechtsprechung zweierlei. Das Sozialgericht Oldenburg hat entgegen dem GMG mit dem Urteil Aktenzeichen S 6 KR 87/03 vom 24. März 2004 entschieden, dass die Kassen zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion die Kosten für Viagra zu übernehmen haben. Gegen dieses Urteil ist die Berufung beim LSG Celle unter Az.: L 4 KR 125/04 anhängig. Zum Ausschluss der Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln zur Behandlung der ED zu Lasten der Krankenkassen hat der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) am 10. Mai 2005 in dem Revisionsverfahren B 1 KR 25/03 R u.a. entschieden: "Dieser Leistungsausschluss verstößt nicht gegen das Grundgesetz. ... Der Gesetzgeber verletzt seinen Gestaltungsspielraum auch im Hinblick auf das Sozialstaatsgebot nicht, wenn er ... Leistungen aus dem Leistungskatalog herausnimmt, die - wie hier - in erster Linie einer Steigerung der Lebensqualität jenseits lebensbedrohlicher Zustände dienen." Dieses BSG-Urteil bedeutet, dass Klagen von gesetzlich Krankenversicherten zur Durchsetzung der Kostenübernahme der Versorgung mit Arzneimitteln zur Behandlung der ED praktisch aussichtslos sind.

Weiterlesen hier http://www.impotenz-selbsthilfe.de/faq/kasse.html

Jetzt urteile bitte selbst, wie du deine Erfolgsaussichten auf Übernahme der Kosten für dein Medikament siehst.

Gericht: Beamter hat Anspruch auf Beihilfe für Potenzmittel

Koblenz (AFP) - Ein Beamter hat Anspruch auf Beihilfe für ein Potenzmittel,
das ihm ärztlich verordnet wurde. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz
in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil im Fall eines 40-jährigen Klägers,
der nach ärztlicher Diagnose unter anderem unter seelisch bedingten
Funktionsstörungen seiner Erektionsfähigkeit leidet.

Nach den Vorschriften sei grundsätzlich jedes Mittel beihilfefähig, das ein
Arzt wegen einer Krankheit schriftlich verordnet habe.

Die "erektile Dysfunktion" sei eine "behandlungsbedürftige Krankheit",
urteilten die Richter. (Az. 2 K 2236/04.KO)
 
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