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Start > > -> Nach dem zweiten Herzinfarkt

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 01.10.2007, 11:14   #1
Michael
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Registriert seit: 15.04.2006
Beiträge: 67
Michael Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Lächeln Nach dem zweiten Herzinfarkt

Hallo liebes Forum.

Mehr als sechs Jahre ging Alles gut - scheinbar jedenfalls.
In der Nacht zum 22.9. dann aber ähnliche Schmerzen wie dazumals,ausstrahlend bis zum Kiefer,hauptsächlich aber zentral im Brustkorb.
Aspirin brachte Nichts oder nicht viel,auch das Nitrolingualspray brachte trotz mehrmaliger Gaben keine Besserung:
Nach stundenlangem Kampf gegen die Symptome rief ich um 3:00 morgens den Notarzt.
Im Krankenhaus angekommen,wurde sofort ein Katheter gemacht,das verstopfte Gefäss durchstossen und ein Stent eingesetzt.

Ich kann allen Rauchern hier nur raten,das Rauchen schleunigst aufzugeben,sofern sie zu einer Risikogruppe gehören ,also wenn beispielsweise unter den Eltern oder Grosseltern Infarkte auftraten.
Man ist ja immer geneigt,sich selber was vorzumachen,von wegen "es gibt ja 90jährige Raucher,die gesund sind usw."
Aber das gilt eben nur für einen beschränkten Personenkreis,und der Ärger,den man als Konsequenz im Falle eines Irrtums auszubaden hat,rechtfertigt das bisschen Genuss bei weitem nicht.

Fragen wollte ich hier im Forum,wie das mit den 10 Euro ist,die man pro Tag Krankenhausaufenthalt zuzahlen muss:
werden die(bei mir sind es 70 Euro da sieben Tage Krankenhausaufenthalt) auf die Belastungsobergrenze(Zuzahlungen bei Medikamenten) von 1%/2% angerechnet?
Bei den älteren Beiträgen habe ich zwar interessante Sachen wie Zuzahlungsrechner usw. gefunden,aber wie das mit dem Tagegeld von 10 Euro ist,habe ich entweder überlesen,oder da stand eben Nichts darüber geschrieben.

Und zweitens,ob meine Infarktgeschichte zu den chronischen Sachen zählt,weil ich dann ja nur 42 Euro pro Jahr zahlen müsste- wohl ja,oder,weil ich ja andauernd Medikamente nehmen muss?

Und wie ist das ,wenn ich mich bewerbe:Muss ich nur bei speziellen Nachfragen ,zum Beispiel " liegen gesundheitliche Belastungen oder Einschränkungen vor?"
meine gesundheitliche Situation erläutern oder muss ich das auch ohne vorhergehende Nachfrage tun?

Vielen Dank für jeden Ratschlag,

M.
Michael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2007, 11:28   #2
Couchhartzer
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Couchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/inCouchhartzer Investor/in
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Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Fragen wollte ich hier im Forum,wie das mit den 10 Euro ist,die man pro Tag Krankenhausaufenthalt zuzahlen muss:
werden die(bei mir sind es 70 Euro da sieben Tage Krankenhausaufenthalt) auf die Belastungsobergrenze(Zuzahlungen bei Medikamenten) von 1%/2% angerechnet?
Ja, es zählt genauso wie Praxisgebühr, Rezeptgebühr, usw. zu den Beträgen die anrechnungsfähig auf die Belastungsobergrenze für Zuzahlungen sind.



Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Und zweitens,ob meine Infarktgeschichte zu den chronischen Sachen zählt,weil ich dann ja nur 42 Euro pro Jahr zahlen müsste- wohl ja,oder,weil ich ja andauernd Medikamente nehmen muss?
Ja, es ist eine chronische Erkrankung und somit ist deine Belastungsobergrenze der Zuzahlungen bei 1%.



Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Und wie ist das ,wenn ich mich bewerbe:Muss ich nur bei speziellen Nachfragen ,zum Beispiel " liegen gesundheitliche Belastungen oder Einschränkungen vor?"
meine gesundheitliche Situation erläutern oder muss ich das auch ohne vorhergehende Nachfrage tun?
Es ist schon in deinem eigenen Interesse das anzugeben, denn was nützt es dir wenn du einen tollen aber nicht geeigneten Job bekommst der dich diesbezüglich körperlich überlastet und du dann den Hintern zukneifst?
Da wäre niemandem mit geholfen.
Zudem solltest du vom Amtsarzt der ARGE gutachterlich feststellen lassen, welche Jobs du überhaupt mit dieser Erkrankung noch machen darfst.



Gruß...

Jörg
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2007, 11:36   #3
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Die chronische Erkrankung muss aber vom Arzt bestätigt sein und man muss jedes Quartal zum Arzt gehen
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2007, 12:03   #4
hjgraf
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Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum.

Mehr als sechs Jahre ging Alles gut - scheinbar jedenfalls.
In der Nacht zum 22.9. dann aber ähnliche Schmerzen wie dazumals,ausstrahlend bis zum Kiefer,hauptsächlich aber zentral im Brustkorb.
Aspirin brachte Nichts oder nicht viel,auch das Nitrolingualspray brachte trotz mehrmaliger Gaben keine Besserung:
Nach stundenlangem Kampf gegen die Symptome rief ich um 3:00 morgens den Notarzt.
Im Krankenhaus angekommen,wurde sofort ein Katheter gemacht,das verstopfte Gefäss durchstossen und ein Stent eingesetzt.

Ich kann allen Rauchern hier nur raten,das Rauchen schleunigst aufzugeben,sofern sie zu einer Risikogruppe gehören ,also wenn beispielsweise unter den Eltern oder Grosseltern Infarkte auftraten.
Man ist ja immer geneigt,sich selber was vorzumachen,von wegen "es gibt ja 90jährige Raucher,die gesund sind usw."
Aber das gilt eben nur für einen beschränkten Personenkreis,und der Ärger,den man als Konsequenz im Falle eines Irrtums auszubaden hat,rechtfertigt das bisschen Genuss bei weitem nicht.

Fragen wollte ich hier im Forum,wie das mit den 10 Euro ist,die man pro Tag Krankenhausaufenthalt zuzahlen muss:
werden die(bei mir sind es 70 Euro da sieben Tage Krankenhausaufenthalt) auf die Belastungsobergrenze(Zuzahlungen bei Medikamenten) von 1%/2% angerechnet?
Bei den älteren Beiträgen habe ich zwar interessante Sachen wie Zuzahlungsrechner usw. gefunden,aber wie das mit dem Tagegeld von 10 Euro ist,habe ich entweder überlesen,oder da stand eben Nichts darüber geschrieben.

Und zweitens,ob meine Infarktgeschichte zu den chronischen Sachen zählt,weil ich dann ja nur 42 Euro pro Jahr zahlen müsste- wohl ja,oder,weil ich ja andauernd Medikamente nehmen muss?

Und wie ist das ,wenn ich mich bewerbe:Muss ich nur bei speziellen Nachfragen ,zum Beispiel " liegen gesundheitliche Belastungen oder Einschränkungen vor?"
meine gesundheitliche Situation erläutern oder muss ich das auch ohne vorhergehende Nachfrage tun?

Vielen Dank für jeden Ratschlag,

M.
Bei einem Infarkt ist, meiner Kenntnis nach, ausschlaggebend ob eine dauerhafte Einbuße der Leistungsfähigkeit vorliegt, wie z. B. durch eine Herzleistungsminderung (Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz) oder ein bleibender Schaden der Herzmuskulatur. Wenn diese Einschränkungen vorliegen, dann hast Du evtl. sogar die Möglichkeit einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen. Dies muss jedoch ein Gutachter (z. B. Versorgungsamt) bestätigen. In diesem Fall reicht der Ausweis und eine Bescheinigung des Arztes um die Verringerung der Zuzahlungsgrenze auf 1 % zu erhalten.

Würde Dir raten, wenn nicht schon geschehen, einen Antrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung zu stellen, wenn bei Dir Leistungsminderungen vorliegen.
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Alt 01.10.2007, 12:19   #5
Couchhartzer
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Zitat von hjgraf Beitrag anzeigen
Bei einem Infarkt ist, meiner Kenntnis nach, ausschlaggebend ob eine dauerhafte Einbuße der Leistungsfähigkeit vorliegt, wie z. B. durch eine Herzleistungsminderung (Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizien.
Genau DAS liegt ja vor, denn der Gute hat ja, wie man in seiner Darstellung lesen kann, zwei Infarke gehabt UND bekam bereits einen Stent eingesetzt (Stent = gefäßsstützendes Implantat um weiteren Gefäßverschlüssen vorzubeugen) und hat somit die KHK (koronare Herzerkrankungen).


Gruß...

Jörg
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2007, 12:32   #6
hjgraf
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Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
Genau DAS liegt ja vor, denn der Gute hat ja, wie man in seiner Darstellung lesen kann, zwei Infarke gehabt UND bekam bereits einen Stent eingesetzt (Stent = gefäßsstützendes Implantat um weiteren Gefäßverschlüssen vorzubeugen) und hat somit die KHK (koronare Herzerkrankungen).


Gruß...

Jörg
und wo liegt jetzt das Problem? Bei meinem Vorschlag gehts nur darum, dass vielleicht diese Antragstellung noch gemacht werden kann. Das geht leider nicht aus dem Text hervor. Weiß jetzt nicht, was Du mir damit sagen willst?
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Alt 01.10.2007, 13:02   #7
Sieghelm
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Sieghelm
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Eine Koronare Herzkrankheit ist oft im Zusammenhang mit einem zu hohen
Cholesterinspiegel (Hyperlipidämie) verbunden.
Auf Antrag steht Dir von der Arge ein Zuschlag für aufwendige Ernärung von momentan 35,79 € zu.
Hier im Forum unter Downloads.
(Nur als Info nebenbei)
Sieghelm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2007, 20:08   #8
Radi4u->Emailproblem
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Radi4u
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Also ich brauchte nichts dazu zahlen. Ich lag im Juni 2007, 14 Tage wegen eines Hinterwandinfarktes im KKH, habe auch Stentimplantation und einen Herzschrittmacher bekommen. Ich habe die 1% Reglung und bin bis Ende des Jahres von allen Zuzahlungen befreit. Vom Versorgungsamt habe ich 50% bekommen. Widerspruch läuft, weil ich vorher schon 30% hatte.
Dies nur mal so als Info.

Gruß
Radi

P. S. Ja man muss erst den Schuss vor den Bug bekommen um mit dem Rauchen aufzuhören. Es war aber gar nicht so schwer.
Radi4u ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2007, 19:43   #9
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat von Radi4u Beitrag anzeigen
Also ich brauchte nichts dazu zahlen. Ich lag im Juni 2007, 14 Tage wegen eines Hinterwandinfarktes im KKH, habe auch Stentimplantation und einen Herzschrittmacher bekommen. Ich habe die 1% Reglung und bin bis Ende des Jahres von allen Zuzahlungen befreit. Vom Versorgungsamt habe ich 50% bekommen. Widerspruch läuft, weil ich vorher schon 30% hatte.
Dies nur mal so als Info.

Gruß
Radi

P. S. Ja man muss erst den Schuss vor den Bug bekommen um mit dem Rauchen aufzuhören. Es war aber gar nicht so schwer.
Also meine Frau hatte im Februar 2006 mit 40J, nach verschleppten Herzinfarkt, eine Herz-OP. Drei Bypässe und einen Stent. Rehanimierung inklusive. Sie war zu der Zeit auch schon zuzahlungsbefreit. Sie brauchte nichts bezahlen. Wie hier oft beschrieben, wurde ihr auch für diese Zeit das ALG II nicht gekürzt. Jetzt hat sie einen GdB v. 90%, ausgestellt schon für die nächsten 15 Jahre und ist volle EM- Rentnerin.

@Radi4u,
die einzelnen Behinderungsgrade werden beim endgültigen GdB nicht addiert. Es wird etwas anders gerechnet.


Zitat:
Ich kann allen Rauchern hier nur raten,das Rauchen schleunigst aufzugeben,sofern sie zu einer Risikogruppe gehören ,also wenn beispielsweise unter den Eltern oder Grosseltern Infarkte auftraten.
Man ist ja immer geneigt,sich selber was vorzumachen,von wegen "es gibt ja 90jährige Raucher,die gesund sind usw."
Aber das gilt eben nur für einen beschränkten Personenkreis,und der Ärger,den man als Konsequenz im Falle eines Irrtums auszubaden hat,rechtfertigt das bisschen Genuss bei weitem nicht.
Ja Michael,
deine Worte in Gottes Ohr. Wie sagt ein altes Sprichwort, "Der Mensch sieht erst ein, wenn es zu Spät ist"
Ich bin da auch keine Ausnahme.
Heiko1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2007, 22:50   #10
RobertKS->Emailproblem
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RobertKS
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Hallo Heiko,

Zitat:
"Der Mensch sieht erst ein, wenn es zu Spät ist"


Das trifft aber nicht auf alle zu.Ich hab vor 7 Jahren aufgehört zu rauchen - ich rauchte bis zu 20 Zigaretten am Tag - weil ich die Gefahr kannte und kenne, und nicht - wie viele - an Lungenkrebs sterben mag.Leider vergisst man aber dabei, das das passive rauchen - also auch nur das pure einatmen des blauen Dunstes, wenn geraucht wird, ohne das man selber raucht, genau so schädlich ist, wie wenn man selber raucht.Deshalb: Nicht nur selber aufhören, sondern auch darauf achten, das man nicht zum passiven Raucher wird, weshalb ich das Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten, sowie öffentlichen Gebäuden und Bahnhöfen nur als richtig und konsequent erachten kann.

Gruß Robert ;)

P.S.: Übrigens, meine Lunge hat sich in den 7 Jahren gut regeneriert, und mein Lungenvolumen ist heute wieder auf 105%, als hätte ich nie geraucht.
__

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

Alle von mir gemachten Aussagen sind ausschließlich meine persönliche Meinung
und stellen keine Rechtsberatung dar.
RobertKS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2007, 09:25   #11
gitta2
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gitta2
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Zitat von RobertKS Beitrag anzeigen
Hallo Heiko,



Das trifft aber nicht auf alle zu.Ich hab vor 7 Jahren aufgehört zu rauchen - ich rauchte bis zu 20 Zigaretten am Tag - weil ich die Gefahr kannte und kenne, und nicht - wie viele - an Lungenkrebs sterben mag.Leider vergisst man aber dabei, das das passive rauchen - also auch nur das pure einatmen des blauen Dunstes, wenn geraucht wird, ohne das man selber raucht, genau so schädlich ist, wie wenn man selber raucht.Deshalb: Nicht nur selber aufhören, sondern auch darauf achten, das man nicht zum passiven Raucher wird, weshalb ich das Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten, sowie öffentlichen Gebäuden und Bahnhöfen nur als richtig und konsequent erachten kann.

Gruß Robert ;)

P.S.: Übrigens, meine Lunge hat sich in den 7 Jahren gut regeneriert, und mein Lungenvolumen ist heute wieder auf 105%, als hätte ich nie geraucht.
Ich habe vor 4 Monaten aufgehört zu rauchen - von heute auf morgen -ohne Hilfe und Hilfsmittel.
Aber dafür bin ich jetzt krank, was ich vorher nicht war - brauchte 7 Jahre keinen Arzt. Auf einmal habe ich Bluthochdruck, ne Kratzestimme und weiß nicht, was noch so kommt.
Überlege, ob ich nicht wieder anfange. Ist aber auch nicht so toll, oder?
Kann es mir nicht leisten, krank zu sein, da ich meine Mutter pflege. Und die ist im Moment, trotz Pflegestufe 3, gesünder als ich, glaube ich.
gitta2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2007, 17:53   #12
Heiko1961
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Bitte macht daraus nicht wieder einen Raucherthread.
Heiko1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.10.2007, 18:05   #13
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Borgi
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Bitte macht daraus nicht wieder einen Raucherthread.
http://www.:(.de/smilie/Rauchend/1roker.gif kann Rauchen nicht auch beruhigend sein?http://www.:(.de/smilie/Rauchend/1.gif
Ach ja, seit dem 15.12. 2003 rauchfrei!
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2007, 15:57   #14
Michael
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Michael Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallo zusammen.

Vorweg mal vielen Dank für den Tip bzgl. Mehraufwand wg. aufwendiger Ernährung -
der Antrag ist beiwilligt worden!
Wegen der Zuzahlung hab ich noch eine Frage an euch:
Die Rechnung vom KH wegen 7 Tage Aufenthalt über 70 Euro ist mittlerweile gekommen:
Nun falle ich aber wegen Hartzvier unter die 1%-Regel(chronischer Defekt bzw. Erkrankung),was besagt,dass ich pro Jahr höchstens 1% meines Einkommens zubezahlen muss- wenn man die 382,79 Euro(Regelsatz+ der Zuschlag wg. aufwendiger Ernährung) als Grundlage nimmt 45.93 Euro? (bin bei der AOK krankenversichert)

Mit der Krankenkasse scheint die Kontaktaufnhame allerdings schwierig,deshalb frage ich ja hier - man hat mich bisher nämlich vertröstet,was einen Rückruf angeht,und wenn ich anrufe,ist die zust. Sachbearbeiterin grade immer im Kundengespräch....

Soll ich jetzt nicht die 70 Euro zahlen,sondern die 42 bzw. 45,93 und zahle ich das jetzt an das Krankenhaus oder gleich an die Krankenkasse(AOK)?

Vielen Dank schonmal im Voraus und viele Grüsse,
M.
Michael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2007, 16:57   #15
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat:
Soll ich jetzt nicht die 70 Euro zahlen,sondern die 42 bzw. 45,93 und zahle ich das jetzt an das Krankenhaus oder gleich an die Krankenkasse(AOK)?
Das Beste wäre, du hättest mit ner SB sprechen können. Du musst ja die Zuzahlungsbefreiung erst beantragen. Ansonsten schicke die Rechnung mit deinem Antrag auf Zz-Befreiung und deinem letzten Bewilligungsbescheid zur Kasse. Die werden sich dann schon melden.
Auch würde ich einen K-Kassenwechsel vorschlagen.
Heiko1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2007, 19:31   #16
Sieghelm
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Die Belastungsgrenze ist bei 347,- € jährlich maximal 41,64 € bei einer schweren chronischen Krankheit (Die 35,79 € für aufwendige Ernährung zählen für die Berechnung nicht).
Über diesen Betrag hinaus ist keine Zuzahlung zu leisten, wenn ein Befreiungsantrag gestellt ist oder war. Ich würde erstmal die 70,-€ bezahlen und mir alles was über 41,64 € hinaus ist, 2008 zurückholen.
Sieghelm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2007, 20:30   #17
Heiko1961
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Zitat von Sieghelm Beitrag anzeigen
Die Belastungsgrenze ist bei 347,- € jährlich maximal 41,64 € bei einer schweren chronischen Krankheit (Die 35,79 € für aufwendige Ernährung zählen für die Berechnung nicht).
Über diesen Betrag hinaus ist keine Zuzahlung zu leisten, wenn ein Befreiungsantrag gestellt ist oder war. Ich würde erstmal die 70,-€ bezahlen und mir alles was über 41,64 € hinaus ist, 2008 zurückholen.
Sprry Sieghelm,
nach meiner neuesten Info stimmt das mit den 41,64€ auch nicht mehr.
Siehe
HIER
Heiko1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2007, 21:18   #18
Sieghelm
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Sprry Sieghelm,
nach meiner neuesten Info stimmt das mit den 41,64€ auch nicht mehr.
Siehe
HIER
Habe gerade ein Schreiben von meiner Kasse erhalten
" Möchten Sie die Möglichkeit der Vorauszahlung Ihrer Belastungsgrenze für das Jahr 2008 nutzen"
Für 2007 habe ich noch 41.40 € bezahlt, aber eine Neuberechnung für 2008 ist angedeutet. Ich glaube es bewegt sich mit 45,-€ im Rahmen.
Sieghelm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2007, 13:43   #19
Michael
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Hallo ihr.


Hab die Sachbearbeiterin ans Telefon gekriegt - das mit den 1% Zuzahlungsgrenze gilt erst,wenn man mind. ein Jahr in Dauerbehandlung ist.

Viele Grüsse,M.
Michael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2007, 20:30   #20
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obermotz
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Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
Genau DAS liegt ja vor, denn der Gute hat ja, wie man in seiner Darstellung lesen kann, zwei Infarke gehabt UND bekam bereits einen Stent eingesetzt (Stent = gefäßsstützendes Implantat um weiteren Gefäßverschlüssen vorzubeugen) und hat somit die KHK (koronare Herzerkrankungen).


Gruß...

Jörg
Hallo,

auch, wenn es schon ein paar Tage her ist, daß dieser Thread eröffnet wurde.
Ich hatte auch einen Herzinfarkt (nur einen und der reichte mir) Seinerzeit wurde mir auch ein Stent gesetzt. Seitdem bin ich auch koronar Herzkrank.

Wollte damit eigentlich nur sagen, egal ob 1 oder 2 Infarkte. Der Stent reicht dann schon "völlig"

Gruß
Detlef
obermotz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2007, 22:13   #21
Rounddancer
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Standard Au weija!

Michael,
erstmal Herzlichen Glückwunsch, daß Du
a) dem Teufel nochmal von der Schippe gesprungen bist;
b) endlich, wenn auch spät, aber nicht zu spät zur richtigen Einsicht kamst, daß Rauchen absolut gefährlich ist, für Raucher und Mitraucher, und es jeder eigentlich aufgeben sollte.

Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Aspirin brachte Nichts oder nicht viel,
ich hab da gelernt: Aspirin (500mg) im Notfall ZERBEISSEN, nicht nur schlucken. Wirkt dann schneller.

Zitat:
auch das Nitrolingualspray brachte trotz mehrmaliger Gaben keine Besserung:
da steht auf dem Beipackzettel: Im Notfall 2-3 Sprühstöße unter die Zunge, wenn sich Symptome nicht binnen 20 Minuten bessern, Notarzt anrufen (lassen).

Zitat:
Nach stundenlangem Kampf gegen die Symtome rief ich um 3:00 morgens den Notarzt.
spätestens drei Stunden nach dem Beginn der Symtome muß der Infarkt im Krankenhaus gelandet und versorgt sein, sonst steigt die Sterberate immens.

Ich bin selbst Betroffener, und darum sage ich aus meiner Erfahrung:

Zitat:
Fragen wollte ich hier im Forum,wie das mit den 10 Euro ist,die man pro Tag Krankenhausaufenthalt zuzahlen muss:
werden die(bei mir sind es 70 Euro da sieben Tage Krankenhausaufenthalt) auf die Belastungsobergrenze(Zuzahlungen bei Medikamenten) von 1%/2% angerechnet?
natürlich.
Wenn Du Deine Befreiung für 2007 noch nicht durch hast, dann mußte zahlen und dann die Belege einreichen (dann kriegste ales, was die jährlichen 41,40, bzw. 82,80 Eur überschreitet, zurück),- wenn Du sie durch hast, schickste einfach dem Krankenhaus, wenn es die Rechnung über die 70 Euro schickt, die Kopie Deines Befreiungskärtchens.

Zitat:
Und zweitens,ob meine Infarktgeschichte zu den chronischen Sachen zählt,weil ich dann ja nur 42 Euro pro Jahr zahlen müsste- wohl ja,oder,weil ich ja andauernd Medikamente nehmen muss?
auch die 41,40 EUR sind schon ne ganze Menge Geld,- die wir aus dem bißchen Regelsatz zuzahlen müssen,- von "nur" kann keine Rede sein,- denk nur mal dran, wenn Du oder ich schon im Januar diese 41,40 EUR zuzahlen müssen, z.B. wil der ganze Medikamenten beschafft werden muß, plus Praxisgebühr für Arzt und Zaharzt), dann sind ein Pozent aufs Jahr im Monat Januar 12 Prozent des Regelsatzes... und zwei Prozent sind im Januar 24 Prozent...

Aber: Bei jedem Antrag auf Zuzahlungsbefreiung ist auch ein Formblatt dabei, das der Hausarzt ausfüllen muß. Der muß darauf bescheinigen, daß Du schwerwiegend chronisch krank bist. Dazu muß er Deine Krankheiten angeben, und er muß angeben, daß Du regelmäßig (=mind. 4mal im
Jahr) wegen Deinen Krankheiten zum Arzt mußt (und sei es nur, um das nächste Rezept abzuholen), daß Deine Krankheiten dauerhaft sind, eine Genesung nicht absehbar ist, und Du ohne die Medikamente nicht, bzw. nicht ohne maßgeblichen Verlust an Lebensqualität weiterleben kannst.
Dafür kann sich Dein Arzt Punkte gutschreiben (für die er dann Geld bekommt von der Ärztekammer, bzw. Krankenkasse).
Übrigens: Naxh Herzinfarkt und Schlaganfall darf der Arzt sogar ASS100 auf Kassenrezept verschreiben,- d.h. solange man zuzahlen müß, kostet es als Selbstbeteiligung den halben Verkaufspreis, und wenn man befreit ist, keine Zuzahlung.
Die Befreiung gilt immer nur für das laufende Kalenderjahr, ab 1.1. des Folgejahres heißt es wieder zahlen, Belege sammeln, wenn >41,40 EUR (>82,80 EUR) erreicht sind, Antrag holen (bzw. ausdrucken/schicken lassen), Formular dem Arzt vorlegen zum Ausfüllen und Abstempeln, einreichen mit den Belegen, Befreiungskärtchen kriegen, etc.

Zitat:
Und wie ist das ,wenn ich mich bewerbe:Muss ich nur bei speziellen Nachfragen ,zum Beispiel " liegen gesundheitliche Belastungen oder Einschränkungen vor?"
meine gesundheitliche Situation erläutern oder muss ich das auch ohne vorhergehende Nachfrage tun?
wenn Du absehen kannst, daß Dein gesundheitlicher Zustand Dich bei der Arbeit, für die Du Dich bewirbst, behindern wird, mußt Du es sagen.
Allerdings: Ein Bekannter hatte Herzprobleme, aber eine Teilzeitstelle as Briefträger. Er machte auf Risiko, sagte nichts, er wußte, daß er an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit würde gehen müssen, hoffte, daß er das schaffe. Ok, er bekam die Stelle,- es war hart. Aber mittlerweile ist er weiterhin Briefträger, aber Vollzeit, aus Ag II raus, und ganz munter.
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Alt 01.11.2007, 13:22   #22
peramos->Emailproblem
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Registriert seit: 01.11.2007
Ort: Bad Lippspringe
Beiträge: 166
peramos
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Hallo Michael
Herzlichen Glückwunsch zu der zweiten „Neugeburt“
Zitat:
Man ist ja immer geneigt,sich selber was vorzumachen,von wegen "es gibt ja 90jährige Raucher,die gesund sind usw."

Ich habe selber zwei Herzinfarkte hinter mir und das Rauchen habe ich aufgegeben (war auch nie ein Kettenraucher). Es gibt Menschen, die nie geraucht haben und trotzt dem an einer KHK leiden und einen Herzinfarkt bekommen haben. Man sollte jedoch nach einem Herzinfarkt das Rauchen aufgeben und sein Lebensstil ändern.
LG
Peramos
Besucht auch meine Homepage, wo meine Herzinfarkt-Geschichte beschrieben ist.
peramos ist offline   Mit Zitat antworten
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