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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 26.04.2016, 15:02   #1
kerosin
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Standard Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Aktuell erhalte ich eine befristete Rente wegen voller Erwerbsminderung und zusätzlich Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII mit einem Mehrbedarf für Merkzeichen G.

Es war nun an der Zeit, einen Antrag auf Weitergewährung der Rente zu stellen. Heute kam der Bescheid der DRV mit dem Inhalt, dass ich für weitere 3 Jahre Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalte.

Allerdings ist folgender Abschnitt im Bescheid enthalten, der mir nach ersten Recherchen gar nicht gefällt:

X Die Rente fällt mit Ablauf des Monats 9/2019 weg, ohne dass es eines besonderen Entziehungsbescheides bedarf,

X weil es aufgrund der medizinischen Untersuchungsbefunde nicht unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit in absehbarer Zeit behoben sein kann.

X weil Sie nach unserer Feststellung in der Lage sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein und der Anspruch daher auch von der jeweiligen Arbeitsmarktlage abhängig ist (§ 102 Abs. 2 SGB VI).

Heißt das nun, dass ich demnächst die sogenannte Arbeitsmarktrente erhalte und somit dem Rechtskreis SGB II angehören würde mit allen Konsequenzen und auch der Mehrbedarf für G wegfallen würde?
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Alt 27.04.2016, 09:04   #2
kerosin
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kerosin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

So, gerade hab ich mit der SB von der DRV geredet.

Es handelt sich in der Tat um eine Arbeitsmarktrente, von voller med. EMR zu teilw. EMR per Ferndiagnose ohne Gutachter nur unter Verwendung eines Befundberichtes der auf einer Untersuchung von vor einem Jahr fusst. Ich bin fassungslos, auch im Hinblick darauf, was mich da wieder beim JC erwartet . Aber erstmal werde ich Widerspruch einlegen.

Doch wie begründe ich den gescheit?
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Alt 28.04.2016, 15:20   #3
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Hallo kerosin,

habe deine Anfrage mal in einen besseren Bereich verlegt, da kannst du eher mit passenden Antworten rechnen, zudem gibt es bereits Einige Themen, wo es auch um die "Arbeitsmarktrente" (und ihre Folgen) geht, du bist zumindest nicht alleine mit dieser Problematik.

Zitat:
X Die Rente fällt mit Ablauf des Monats 9/2019 weg, ohne dass es eines besonderen Entziehungsbescheides bedarf,
Das ist ja üblich bei einer EM-Rente auf Befristung und steht da immer drin.

Zitat:
X weil es aufgrund der medizinischen Untersuchungsbefunde nicht unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit in absehbarer Zeit behoben sein kann.
Das auch, weil es ja sonst keinen Grund für die Befristung geben würde.

Zitat:
X weil Sie nach unserer Feststellung in der Lage sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein und der Anspruch daher auch von der jeweiligen Arbeitsmarktlage abhängig ist (§ 102 Abs. 2 SGB VI).
Hier stellt sich nun allerdings die Frage, warum die DRV eine so relevante (gesundheitlich positive) Veränderung einfach nur behaupten braucht und schon ist die Volle EM-Rente plötzlich eine "Arbeitsmarktrente", weil man angeblich nicht mehr VOLL EM sein soll ... sondern "nur" noch teilweise EM mit 3 bis UNTER 6 Stunden Erwerbsfähigkeit.

Deine Frage ist also durchaus berechtigt, zumal das ja in deinem Falle auch weitreichende finanzielle Änderungen mit sich bringen wird, der Wechsel vom SGB XII ins SGB II ist gesetzlich vorgeschrieben und nicht vermeidbar.
Hier gibt es sogar schon Betroffene, bei denen das SGB XII direkt nach der Verlängerung nicht mehr weiter zahlen wollte und (ab Erhalt dieses Bescheides) an die (angeblich sofortige) Zuständigkeit des SGB II verwiesen hat.

Nicht immer wurde hier mitgeteilt wie das geendet hat aber letztlich bist du auf das zusätzliche Geld vom Amt (vermutlich) dringend angewiesen und man kommt dir dann schnell damit, "dass es doch EGAL sei wer dir die Zuschüsse zahlen muss" ...

Zitat:
Es handelt sich in der Tat um eine Arbeitsmarktrente, von voller med. EMR zu teilw. EMR per Ferndiagnose ohne Gutachter nur unter Verwendung eines Befundberichtes der auf einer Untersuchung von vor einem Jahr fusst. Ich bin fassungslos, auch im Hinblick darauf, was mich da wieder beim JC erwartet . Aber erstmal werde ich Widerspruch einlegen.
Das wird häufiger so gemacht als du jetzt annehmen möchtest, besonders auch zu dem Zweck die (gesundheitlich) Volle EM-Rente zu unterbrechen, damit nach 9 Jahren (voller) EM-Rente nicht unbefristet verlängert werden muss ... aber diesen "Hintergedanken" wirst du der DRV kaum beweisen können.

Eine Arbeitsmarktrente sorgt nämlich dafür, dass diese Rechnung jeweils von vorne beginnt und wer nicht (wie du) auf zusätzliche Sozial-Leistungen angewiesen ist, der "merkt" das vielleicht nicht mal und wundert sich dann nur, dass die volle EM-Rente nie ohne Befristung verlängert wird, ich denke mal auch darum steht dieser Hinweis dazu nicht direkt auf der ersten Bescheid-Seite, obwohl das ja nicht ganz unwichtig ist.

Du hast selbst Befunde mitgeschickt (deren Inhalt dir auch bekannt ist ?) oder wurde was angefordert bei deinen Ärzten, du schreibst von einem relativ alten Bericht, da fragt sich die DRV natürlich auch warum es nichts Aktuelles gibt ... man ist ja (notmalerweise) auch mir der Rente in regelmäßiger Behandlung bei Arzt ???

Du kannst natürlich Widerspruch einlegen gegen die Änderung in eine "Arbeitsmarktrente", das ändert aber am weiteren Ablauf zunächst mal gar nichts, der bisherige Bescheid endet trotzdem zum vorgesehenen Datum und der neue Bescheid tritt in Kraft mit dem aktuellen Inhalt.

Zitat:
Doch wie begründe ich den gescheit?
Genau das wird der Knackpunkt dabei werden, darum frage ich nach aktuellen Arztberichten / Einschätzungen deiner Behandler, die DRV ist nicht verpflichtet dich zu begutachten, wenn sie aus vorliegenden Unterlagen zu der Ansicht gelangt, dass sich dein Zustand wohl gebessert haben wird.

Bist du denn regelmäßig in Behandlung, weil es eben nicht besser ist als früher, oder denkst du eher "mir kann sowieso Keiner mehr helfen, was soll ich da laufend beim Arzt, genau das sorgt aber dann für solche Schlussfolgerungen bei der DRV ...

Du hast natürlich das Recht zum Widerspruch (zunächst nur fristwahrend und ohne Begründung) und solltest gleichzeitig auch die Unterlagen (möglichst Zusendung in Kopie) verlangen, die für diese Entscheidung verwendet wurden.
Eine Begründung kann sich dann eventuell daraus ergeben und die kannst du dann nachreichen.

Es wird am weiteren Ablauf nichts ändern, das sollte dir schon mal klar sein, denn der Bescheid wird umgesetzt, so lange es keinen Anderen geben würde und das kann dauern, falls es überhaupt passieren wird, zudem wird dir auch die DRV damit kommen, dass dir diese "Einschränkung" an sich doch keine finanziellen Nachteile bringt.

Ich kann durchaus verstehen und nachvollziehen, dass du das (berechtigt) anders sehen wirst aber die DRV interessiert es bei dieser Entscheidung nicht ob du im SGB II keinen Mehrbedarf bekommen wirst auf dein Merkzeichen, die gehen vom "Regelfall" aus und beachten nur die rein gesundheitlichen Aspekte dabei.

Nur ob das (die medizinische Klärung) im erforderlichen Rahmen gemacht wurde kannst du im Widerspruch anzweifeln, deine sonstige finanzielle Lage ist dabei völlig irrelevant und welches Amt nun für dich zusätzlich zahlen muss (und welche Bedingungen dabei gelten) interessiert die DRV dabei nicht wirklich.

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2016, 17:12   #4
kerosin
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kerosin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Danke erstmal für deine sehr ausführliche und hilfreiche Antwort.

Dem Antrag auf Weitergewährung der EMR habe ich den angeforderten hausärztlichen Befundbericht nebst letztem Untersuchungsbericht, welcher momentan jährlich in einer Fachabteilung der hiesigen Uniklinik erstellt wird, beigefügt. Der Inhalt dieser Berichte ist mir bekannt. Gegenstand solcher Untersuchungen ist unter anderem die Spiroergometrie. Beim letzten Radeln bin ich deutlich über 200 Watt gestrampelt, was mir nun, wie ich denke, auf die Füsse fällt. Mein HA hat vermutlich auch deshalb das Kreuz bei Besserung im Befundbericht gesetzt und ich kann dahingehend auch den Arzt der DRV verstehen, der so auf eine Teil-EMR entscheidet. Das ändert aber nichts daran, dass ich weiterhin schwer an einer angeborenen irreparablen unbehandelbaren Behinderung leide. Im Prinzip bin ich halber bettlägerig und da ist ein attestierte Erwerbsfähigkeit von 3-6 Stunden täglich ein Schlag in die Magengrube.

Da ich ein Freund von klaren Verhältnissen und raschen Entscheidungen bin, habe ich gestern den EMR-Bescheid ans Sozialamt weitergeleitet und einen begründeten Widerspruch an die DRV geschickt. Dass das Sozialamt mich daraufhin sofort zum Jobcenter verweisen könnte, der Gedanke kam mir auch. Gut, das werde ich sehen. In der Widerspruchsbegründung steht sinngemäß, dass der aktuelle Gesundheitszustand nicht berücksichtigt wurde und der Untersuchungsbericht eher nicht geeignet ist, auf eine tägliche Erwerbsfähigkeit zu schließen. Auch hier werde ich sehen, was passiert.

Vom weiteren Verlauf werde ich berichten.

so long
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Alt 28.04.2016, 18:37   #5
Muzel
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Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Du hast einen absolut hohen Wert auf dem Ergometer erreicht. Bei mir war schon bei 75 Schluss. Aber da ist das Gerät ausgefallen. So ist möglicherweise das Gerät nicht in Ordnung.
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Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie behalten.
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Alt 28.04.2016, 20:47   #6
kerosin
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kerosin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Du hast einen absolut hohen Wert auf dem Ergometer erreicht. Bei mir war schon bei 75 Schluss. Aber da ist das Gerät ausgefallen. So ist möglicherweise das Gerät nicht in Ordnung.
Nene, das Gerät ist in Ordnung. Ich kann das wirklich treten. Wenn ich die Watt-Zahl laufen müßte, sähe der Spass ganz anders aus.
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Alt 28.04.2016, 20:58   #7
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Zitat von kerosin Beitrag anzeigen
Mein HA hat vermutlich auch deshalb das Kreuz bei Besserung im Befundbericht gesetzt und ich kann dahingehend auch den Arzt der DRV verstehen, der so auf eine Teil-EMR entscheidet.

Klar, das ist nun die Begründung warum die DRV so entschieden hat...

Die berufen sich natürlich auf die von deinem HA angegebene Besserung...

Du kannst nun nur darauf hoffen das die DRV nach deinem Widerspruch eine erneute Begutachtung zulässt/veranlasst.



liesa
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Alt 02.05.2016, 01:41   #8
Wolllaus
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Wolllaus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Zitat von kerosin Beitrag anzeigen
So, gerade hab ich mit der SB von der DRV geredet.

Es handelt sich in der Tat um eine Arbeitsmarktrente, von voller med. EMR zu teilw. EMR per Ferndiagnose ohne Gutachter nur unter Verwendung eines Befundberichtes der auf einer Untersuchung von vor einem Jahr fusst. Ich bin fassungslos, auch im Hinblick darauf, was mich da wieder beim JC erwartet . Aber erstmal werde ich Widerspruch einlegen.

Doch wie begründe ich den gescheit?
also es ist so, auch wenn nach aktenlage entschieden wird, schaut da ein gutachter drauf. das entscheiden auch bei der drv ärzte und keine sachbearbeiter. der gutachter fordert meist selber noch befunde an und fragt beim hausarzt, bzw bei psychischen erkrankungen bei dem behandelnden arzt nach, wie er die prognose sieht. und das hat wohl viel gewicht bei der entscheidung, plus die aktuellen befunde und berichte.
und wenn dein hausarzt da besserung angekreuzt hat, wie du ja schreibst, ist das halt blöd.

und dann schließ ich mich doppeloma mal an, je weniger man zum arzt geht, desto besser für die drv die prognose. ich muss alle 3 monate zur kontrolle und dann halt zwischendrin immer wieder zu fachärzten, auch wenn es nervt, die eigentlich nichts weiter machen können, aber sie schreiben dann wenigstens einen bericht, dass sich nichts verbessert hat.
wenn du so krank bist, wie du schreibst, dann muss es doch befunde und berichte geben. da reicht doch 1 x pro jahr eine kontrolle in einer uni klinik nicht, vor allem, wenn dann auch noch laut bericht eine besserung bei rauskommt.
da die gutachter keine diagnosen machen, sondern nur die erwerbsfähigkeit beurteilen, brauchen die eine grundlage zum entscheiden.
egal ob was chronisch ist oder nicht und sich eigentlich nicht mehr verbessern kann, man muss doch zum arzt. das hat mir mein hausarzt erklärt und auch, dass man am besten 1 jahr(termine dauern ja meist etwas) vor der auslaufen der rente wieder anfängt mit fachärzten, auch bei denen wo man medizinisch nichts reißen kann und zu denen man also nicht andauernd hin muss, aber so hat man die aktuelle lage attestiert. ansonsten muss man ja krank sowieso öfter zum arzt zur kontrolle.
bei mir heißt das zb ich muss 2018 wieder eine schwindeldiagnostik machen lassen, auch wenn das schon attestiert ist, aber könnte sich ja bessern. also alles neu ausmessen lassen. auch wenn es nicht sein müsste, man nichts machen kann und es vor allem schon bekannt ist.

ich drück dir die daumen für deinen widerspruch.
Wolllaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2016, 03:14   #9
Doppeloma
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Cool AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Hallo Wolllaus,

da kann ich nur zustimmen, auch bei chronischen und (eigentlich) bereits unheilbaren Krankheiten gibt es doch meist zumindest bestimmte Medikamente die verordnet werden müssen und ein vernünftiger Haus- und/ oder Facharzt macht das nicht ohne auch regelmäßig den Patienten zu untersuchen.

Wir können da beide gar nicht drauf verzichten, schon weil von den verschreibungspflichtigen Medikamenten "unser Leben" abhängig ist, Männe muss auch regelmäßig bei seiner Schmerztherapeutin vorstellig werden.
Die verschreibt seine "Drogen" immer nur für höchstens 8 Wochen und die Verordnungen für die Physio-Therapie braucht er auch laufend (inzwischen dauerhaft außerhalb des Regelbedarfes bewilligt von der KK), besser wird da nichts mehr aber die Behandlungen bleiben trotzdem immer im Blick der Ärzte.

Mein Kardiologe hat vorerst auf 1 Mal jährliche Kontrolle erweitert, weil bisher alles im "grünen Bereich" war aber das kann sich jederzeit wieder ändern ... dazwischen behält das der Hausarzt mit im Blick (Blutwerte und Blutdruck-Kontrollen) und wir sind (eigentlich) auch manchmal schon sehr "Arzt-Müde" über die Jahre und brauchen das nicht mehr, um der DRV noch mal irgendwas "beweisen zu können".

Es ist aber FÜR UNS und unsere "Restgesundheit" notwendig, damit wir noch möglichst lange das Geld monatlich von der DRV bekommen müssen ...

MfG Doppeloma
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Alt 15.06.2016, 12:37   #10
kerosin
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kerosin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

So, ein paar Wochen sind vergangen und weder von der DRV noch vom Sozialamt ist eine Reaktion auf meine Briefe erfolgt.

Bei der DRV geh ich mit, Bearbeitung der Widersprüche dauert halt.

Dass das Sozialamt nicht reagiert, finde ich eher verwunderlich. Was wäre, wenn die SB da nicht begriffen haben, dass es sich bei der Weitergewährung um eine Arbeitsmarktrente handelt? Würdet ihr die SB darauf hinweisen oder eher die Klappe halten?
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Alt 15.06.2016, 13:52   #11
DickerBear
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DickerBear DickerBear DickerBear
Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Hallo,
ich würde die Klappe halten. Ich hoffe du hast denen Nachweislich deinen Bescheid zukommen lassen.
Wenn dem so ist dann ist alles gut. Du bist nicht für das SB'chen verantwortlich.
__

Wer bis zum Hals in der Jauche steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen.
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Alt 15.06.2016, 16:29   #12
Muzel
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Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Wegen des Merkzeichens G musst du dir keine Sorgen machen. Das Versorgungsamt ist eine andere Behörde und persönliche Daten dürfen nur gegen Schweigepflichtentbindung ausgetauscht werden.
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Alt 16.06.2016, 12:56   #13
kerosin
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Sooo, heute kam Post von der DRV.

Es wird nun also doch ein Gutachten erstellt. Dahingehend hatte mein Widerspruch Erfolg. Das große Problem ist allerdings, dass der auserkorene Gutachter der erste Gutachter aus meinem ersten Rentenverfahren war und der mich dareinst eiskalt als voll erwerbsfähig eingestuft hat. Ich denke mal, das wird wieder passieren.

Hallo schöne Arbeitswelt, ich komme wieder ^^

@DickerBear: ich werde das Sozialamt erst wieder über den Widerspruchsbescheid informieren, wenns Verfahren schnell geht

@Muzel: ums Versorgungsamt ging es eigentlich nicht (wobei ich da auch noch auf den neuen Bescheid warte), sondern ich habe damit gerechnet, dass mich das Sozialamt schriftlich ans Jobcenter verweist
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Alt 28.06.2016, 11:30   #14
kerosin
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Ich hatte nun doch mal schriftlich beim Sozialamt angefragt, ob der Rentenbescheid bei denen angekommen ist. Dies wurde mittlerweile schriftlich bestätigt, allerdings ohne jeglichen Hinweis darauf, dass ich mich demnächst wieder ans Jobcenter zu wenden habe. Die haben das mit der Arbeitsmarktrente wohl wirklich nicht begriffen.

Zwischenzeitlich hat sich auch das Versorgungsamt gemeldet. Wenigstens werden mir weiterhin GdB50 und Merkzeichen G zuerkannt.
kerosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2016, 16:42   #15
AndreasB
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Standard AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Zitat von kerosin Beitrag anzeigen
Die haben das mit der Arbeitsmarktrente wohl wirklich nicht begriffen.
Ich würde davon ausgehen, dass die auch vom Widerspruch informiert wurden. Bis der Rentenbescheid rechtskräftig wird, müssen die weiterhin zahlen.

Zitat von kerosin Beitrag anzeigen
Das große Problem ist allerdings, dass der auserkorene Gutachter der erste Gutachter aus meinem ersten Rentenverfahren war und der mich dareinst eiskalt als voll erwerbsfähig eingestuft hat. Ich denke mal, das wird wieder passieren.
Du könntest auf Grund Deiner persönlichen Erfahrungen diesen Gutachter ablehnen.
AndreasB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2016, 19:43   #16
kerosin
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So, die jährliche Krankheitsverlaufskontrolle und das DRV-Gutachten sind für mich mit verheerenden Erkenntnissen absolviert. Im Klartext heißt das, dass ich, wenn ich nicht unmittelbar gewisse Vorkehrungen machen lasse, nicht mehr lange mitspielen werde können.

Ich warte jetzt täglich auf den DRV-Widerspruchsbescheid. Ich bin da sehr gespannt.

Das Sozialamt hat derweil wohl wirklich nicht verstanden, dass es sich bei dem Weitergewährungsbescheid um eine Arbeitsmarktrente handelt. Nach Nachfrage über den Erhalt dieses Bescheides und Einreichen des Rentenanpassungsbescheides kam wieder nur eine unbefristete Anpassung der HzL.

Im Falle der Bestätigung der Arbeitsmarktrente seitens der DRV würde wohl das Sozialamt aus Unwissenheit weiterzahlen. Wie würdet ihr euch verhalten?
kerosin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2016, 20:40   #17
kerosin
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kerosin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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So, meinem Widerspruch wurde in vollem Umfang abgeholfen. Ich erhalte somit weiterhin die volle med. Erwerbsminderungsrente für 3 Jahre.
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Alt 21.09.2016, 20:55   #18
Atze Knorke
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Frage AW: Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu

Hallo kerosin,

eine Bitte dazu, ist es möglich die DRV-Begründung etwas näher zu beschreiben.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Arbeitsmarkrente in eine 3jährige befristete
volle EMR umgewandelt wurde, eher werden diese Renten kürzer gewährt?

Wie ist der EMR-Zeitraum genau aufgegliedert, nicht rückwirkend, sondern ab?

Danke für die Berücksichtigung.
__

Icke grüß' mal, Atze Knorke

Die Beiträge sind reiner, persönlicher Erfahrungsschatz keine Rechtsberatung.

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen." (Ernest Hemingway)

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Mahatma Gandhi)
Atze Knorke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2016, 05:51   #19
kerosin
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Eine Begründung des Bescheides der DRV gibt es nicht. Vielmehr sieht das Schreiben eher nach einem neuen Rentenbescheid aus. Auf der ersten Seite steht:

"Sehr geehrter kerosin,

Ihre Rente wegen voller Erwerbsminderung wird weiterhin auf Zeit bis zum 30.09.2019 geleistet."

Mehr steht da nicht und auf den weiteren Seiten folgen die üblichen Ausführungen (z.b. Art und Ende der Rente, Mitteilungs- und Mitwirkungspflichten, sonstige Belehrungen). Ein Passus ist eingefügt, dass der Bescheid aufgrund meines Widerspruchs erfolgt.

Gegen den Bescheid kann ich erneut Widerspruch erheben, mach ich aber natürlich nicht.

Das ist meine erste Rentenverlängerung und die beginnt am 01.10.2016.
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Alt 22.09.2016, 08:08   #20
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa liesa
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Na das ist doch das beste Beispiel das es sich doch lohnt in solchen Fällen wo die DRV bei Verlängerung einer Rente die aus rein medizinischen Gründen gewährt wurde ohne das es gesundheitliche Verbesserungen gab nun selbige nur als Arbeitsmarktrente weiter bewilligt mit dem (einen) Nachteil das die 9 Jahresfrist (Umwandlung von befristeter in unbefristete Rente) unterbrochen wird in Widerspruch zu gehen!



liesa
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