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Start > > -> Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 19.11.2015, 15:42   #1
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Beiträge: 56
Papbear
Standard Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Hallo Ihr lieben,
ich brauche nochmal Euren Rat.
Ich bin seit 9 Tagen in der Reha in einer Psychosomatischen Klinik.
Ich (50) habe Panik und Angstzustände (durch missbrauch in der Kindheit)
Mich hatte damals die KK zur Reha aufgefordert bis ich einen Termin bekam, bin ich ausgesteuert worden und bekam zwei Wochen ALG1 (Nahtlosigkeit).
Heute bin ich zum ersten mal dem zuständigen Arzt in der Klinik vorgestellt worden, davor gab es nur Bewegungsweg Anwendungen (Reise nach Jerusalem usw.)
ich habe brav alles mitgemacht.
Er sage mir das er mich für körperlich Gesund hält und ich mir die Schmerzen nur einbilde. Ich sollte mal überlegen wann ich geboren wurde und ich müssen ja noch ein bisschen Arbeiten. Für ihn steht die Diagnose schon fest Arbeitsfähig. Von meinen Angst- Störungen wollte er nix wissen "als Mann sollten Sie sich zusammen reißen" überhören sie die angst und ignorieren Sie die Schmerzen. Auf Rente brauche ich nicht hoffen "wie kommen Sie überhaupt dazu diese zu beantragen?" Das habe ich nicht, das hat der SB vom ALGI gleich gemacht.
Der ÄD vom AA meint ihr bin nicht Arbeitsfähig genau wie der ÄD der KK.
So jetzt zu meiner Frage.
Kann mir ALGI verweigert werden wenn ich die Reha abbreche ich habe noch auf 11 Monate anspruch?
Ich will am Montag die Klinik verlassen und am Dienstag mich wieder Arbeitslos melden.
Ich sehe einfach keinen Sinn in noch gut drei Wochen wo mir eh keiner glaubt.
Ich habe bis vor 1,5 Jahre mein Leben lang gearbeitet und nun bin ich ein Simulant in ihren Augen.
Danke Euch für das Lesen.
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Alt 19.11.2015, 15:50   #2
ThorKonnat
 
Registriert seit: 16.10.2013
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ThorKonnat ThorKonnat
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Hm, bist du Vollzeit inkl. Schlafen in der Klinik? Das ist bei Angstzuständen eigentlich unüblich. Ich hab mir selbst vor einiger Zeit eine Somatisierungsstörung mit Panikattacken eingefangen, hat mich 2 Jahre ganz schön gestresst.
Mein Hausarzt damals hat mir einen Platz in einer Tagesklinik der Alexianer empfohlen. Die hier haben mir erklärt, Angststörungen werden in Teilzeit (also 8h in der Klinik, Rest des Tages zu Hause) behandelt. Dort haben mir da beigebracht, mit der Angst umzugehen.
Wenn die Klinik nichts für dich ist, frag mal bei deinem Hausarzt nach einer ähnlichen Einrichtung bei dir in der Gegend.
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Alt 19.11.2015, 15:53   #3
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Papbear
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Zitat von ThorKonnat Beitrag anzeigen
Hm, bist du Vollzeit inkl. Schlafen in der Klinik? Das ist bei Angstzuständen eigentlich unüblich. Ich hab mir selbst vor einiger Zeit eine Somatisierungsstörung mit Panikattacken eingefangen, hat mich 2 Jahre ganz schön gestresst.
Mein Hausarzt damals hat mir einen Platz in einer Tagesklinik der Alexianer empfohlen. Die hier haben mir erklärt, Angststörungen werden in Teilzeit (also 8h in der Klinik, Rest des Tages zu Hause) behandelt. Dort haben mir da beigebracht, mit der Angst umzugehen.
Wenn die Klinik nichts für dich ist, frag mal bei deinem Hausarzt nach einer ähnlichen Einrichtung bei dir in der Gegend.
Na ja ich hatte da nicht viel Mitsprache die KK hat mich einfach für 4 Wochen dieser Klinik zugewiesen .
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Alt 19.11.2015, 16:45   #4
Ines2003
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Beiträge: 1.339
Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Ob ein Abbruch der Reha im Bezug auf den Rentenantrag wirklich vorteilhaft ist?
Es gilt der Grundsatz Reha vor Rente.
Der Rentenantrag könnte, wenn du die Reha jetzt von dir aus beendest evtl wieder in einen Rehaantrag umgewandelt werden.

Die Frage ist, stehen deine behandelten Ärzte beim Thema Rentenantrag hinter dir?
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2015, 16:54   #5
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Beiträge: 56
Papbear
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Mein Arzt hat mir zur Rente geraten.
Ich weis nur nicht was es mehr bringen soll, der Reha Arzt hat mir klipp und klar gesagt wie seine Diagnose in drei Wochen sein wird....voll Arbeitsfähig.
Mein Vertrauen ist dahin, hatte mir hier Hilfe versprochen.

Nur frage ich mich auch ob ich dann die Rehakosten ragen muss
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Alt 19.11.2015, 16:58   #6
Ines2003
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Registriert seit: 30.04.2013
Beiträge: 1.339
Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Das deine behandelten Ärzte hinter dir stehen ist gut.

Wenn die Reha erst begonnen hat, nachdem du ausgesteuert wurdest, wäre es evtl von Vorteil gewesen, diese erst gar nicht Anzutreten, eine Sanktionsmöglichkeit hätte die Krankenkasse wenn du Ausgesteuert bist nicht mehr gehabt.
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2015, 19:46   #7
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Hallo Papbear,

Zitat:
Ich bin seit 9 Tagen in der Reha in einer Psychosomatischen Klinik.
Ich (50) habe Panik und Angstzustände (durch missbrauch in der Kindheit)
Bist du sicher, dass sich das alles auf den Missbrauch in der Kindheit zurückführen lässt, das hat man mir (spätestens) in der psychosomatischen Reha auch schon versucht "einzureden", denn aktuelle Probleme (Existenzangst /Zukunftsangst z.B.) hat es dort nicht zu geben ... das kommt alles "von früher", selbst wenn man es bis dahin selbst nie so gesehen hat und viele Jahre trotzdem durchaus gearbeitet und immer sein Geld verdient hat trotz der frühkindlichen Schädigungen.

Bist du denn ansonsten auch schon in spezieller Behandlung /Therapie deswegen (gewesen), bist du (auch) beim Facharzt (Psychiater) in Behandlung ???

Zitat:
Mich hatte damals die KK zur Reha aufgefordert bis ich einen Termin bekam, bin ich ausgesteuert worden und bekam zwei Wochen ALG1 (Nahtlosigkeit).
Und warum geht eine psychosomatische Reha "nur" 4 Wochen, das wird auch immer mehr reduziert, es waren bei mir noch 6 Wochen, ja ich kenne das, musste auch "auf Wunsch" der KK in diese Klinik, danach hatte mein Psychiater richtig zu tun, mich wieder neu "aufzubauen" ...

Zitat:
Heute bin ich zum ersten mal dem zuständigen Arzt in der Klinik vorgestellt
worden, davor gab es nur Bewegungsweg Anwendungen (Reise nach Jerusalem
usw.)ich habe brav alles mitgemacht.
Nach 9 Tagen Aufenthalt wirst du zum ersten Male ärztlich untersucht, nach welchen Erkenntnissen "therapieren" die dich denn bisher ... aus der Glaskugel ???

Du solltest aufhören "alles brav mitzumachen", was dich nicht weiter bringen kann, bleib im Bett wenn dir danach ist und lass die reden was sie wollen, dann werden die dich bald von selbst nach Hause schicken (müssen) ... selbst abbrechen solltest du auf keinen Fall, lass die erleben wie Schei**e es dir geht, setz dich mit deinem behandelnden Arzt in Verbindung und bitte ihn um Hilfe ... damit der Bescheid weiß was da los ist.

Zitat:
Er sage mir das er mich für körperlich Gesund hält und ich mir die Schmerzen nur einbilde. Ich sollte mal überlegen wann ich geboren wurde und ich müssen ja noch ein bisschen Arbeiten. Für ihn steht die Diagnose schon fest Arbeitsfähig.
Welche medizinischen Unterlagen hast du mitgenommen und dort abgegeben, dass man überhaupt wissen kann WARUM du dort bist, mir hat man damals auch erst nach 2 Wochen mitgeteilt, dass es (angeblich) überhaupt KEINE medizinischen Unterlagen gibt und man deswegen gar nicht wisse was mit mir los sein soll ...

Man wusste allerdings auch sehr genau was ich alles NICHT habe ... so ganz ohne entsprechende Untersuchungen ... "Arbeitsfähig" zu sein ist keine Diagnose sondern eine Feststellung und man wird natürlich bestrebt sein dich "Arbeitsfähig" zu entlassen ...

Bei mir war das nicht möglich, weil ich an meinen vorhandenen Arbeitsplatz nicht mehr zurück kehren durfte, das wurde sogar in dieser Reha letztlich bestätigt (im Bericht), allerdings wegen einer "Arbeitsplatz-Phobie" und nicht wegen Erschöpfungsdepressionen, die hatte ich nicht (lt. Klinik), sondern "Kindheitstraumen" die ich nicht bearbeiten möchte ... aber das bedeutet nicht, dass ich nicht arbeiten könne ...

Zitat:
Von meinen Angst- Störungen wollte er nix wissen "als Mann sollten Sie sich
zusammen reißen" überhören sie die angst und ignorieren Sie die Schmerzen. Auf
Rente brauche ich nicht hoffen "wie kommen Sie überhaupt dazu diese zu
beantragen?"
Von so einem ignoranten "Arzt" in einer psychosomatischen Klink würde ich mich gar nicht mehr behandeln lassen, was macht der dort überhaupt ... aber solche Ärzte werden eben außerhalb solcher Kliniken keinen "Blumentopf" gewinnen und die DRV-Kliniken greifen gerne nach solchen Typen, davon liefen in meiner Reha-Klinik auch einige rum.

Die aufnehmende Ärztin (Allgemeinmedizin/ aber Untersuchung immerhin kurz nach der Ankunft) schaute mich auch nur an und meinte "jovial", ich hätte doch schon so viel geschafft in meinem Leben, da würde ich die letzten paar Jahre bis zur Altersrente auch noch schaffen können ... was sie so meinte von meinem Leben zu wissen ist mir nicht bekannt, gefragt hat sie mich nicht danach und Unterlagen dazu gab es ja angeblich nach 2 Wochen noch nicht ...

Die WISSEN gar nichts, außer, dass die DRV eine Erfolgsmeldung erwartet wenn der Patient die Klinik wieder verlässt ... du solltest ein Gespräch mit der Klinikleitung einfordern, wenn man bisher noch gar nicht richtig mit dir gesprochen und gearbeitet hat kann Niemand schon festlegen, dass du auf jeden Fall als Arbeitsfähig entlassen wirst ...

Zitat:
Das habe ich nicht, das hat der SB vom ALGI gleich gemacht.
Das kann ja nicht sein, die EM-Rente kannst du nur selbst beantragen, dazu ist ein AfA-SB gar nicht berechtigt, jedenfalls nicht direkt nach der Aussteuerung, da kann man dich dazu auffordern das zu tun aber nicht selbst den Antrag stellen ...

Zitat:
Der ÄD vom AA meint ihr bin nicht Arbeitsfähig genau wie der ÄD der KK.
Dazu gibt es hier schon unendlich viele Beiträge, diese "Begutachtungen" des MDK gelten der Vorgehensweise der KK und das Ergebnis war die Aufforderung eine Reha zu beantragen, damit die KK mal kein Krankengeld zahlen muss ...
Zudem bedeutet AU nicht gleichzeitig, dass du auch Erwerbsgemindert sein musst ... dazu entscheidet letztlich und rechtsverbindlich NUR die Rentenkasse ... was MDK und AfA-ÄD dazu meinen ist denen dabei auch herzlich egal ...

Ein Reha-Bericht einer DRV-Reha-Klinik wird dazu allerdings "wertvolle" Entscheidungshilfen liefern und wenn du dort "brav" alles mitmachst, auch wenn es dich nicht weiter bringt dann brauchst du auch keine EM-Rente zu bekommen ...

Zitat:
Kann mir ALGI verweigert werden wenn ich die Reha abbreche ich habe noch auf 11 Monate anspruch?
Ich will am Montag die Klinik verlassen und am Dienstag mich wieder Arbeitslos melden.
Du bist nicht "arbeitslos" sondern wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld bei der AfA gelandet, warum bitte sollten die dir nun glauben, dass du eine Reha abbrichst weil du dich "fitt für den Arbeitsmarkt fühlst" ... man wird dich mit Sicherheit zunächst zum ÄD schicken um das zu überprüfen ...

Und du schreibst oben, dass der AfA-ÄD dich auch NICHT für Leistungsfähig hält am Arbeitsmarkt, deswegen solltest du die EM-Rente beantragen ... und nun kommst du nach knapp 2 Wochen wieder und meinst VOLL Leistungsfähig zu sein ... das glaubt dir KEIN Mensch, auch nicht bei der AfA ...

Du solltest unbedingt Kontakt zu deinem Arzt aufnehmen damit der dir vielleicht was raten kann, wie du dich verhalten sollst und nicht eigenmächtig diese Reha abbrechen, wenn das keinen Sinn mehr ergibt (weil du nicht mehr "brav" alles mitmachst) sollte dich besser die Klinik nach Hause schicken und damit begründet die Reha abbrechen.

Zitat:
Ich sehe einfach keinen Sinn in noch gut drei Wochen wo mir eh keiner glaubt.
Ich habe bis vor 1,5 Jahre mein Leben lang gearbeitet und nun bin ich ein
Simulant in ihren Augen.
Das wird dir einfach so aber auch KEINER glauben, wenn du eigenmächtig dort verschwindest und im Bericht wird man sicher DIR die ganze "Schuld" dafür in die Schuhe schieben,. du brauchst Verbündete für diesen Schritt, denen du VORHER mal was davon erzählst auch an die DRV kannst du dich mit einer Beschwerde wenden, du hast wie meist keine Zeugen für das was du sagst ... und die in den Kliniken halten zusammen, wenn es darauf ankommt ... sonst müssten solche Einrichtungen längst alle geschlossen werden...

So wie das dort läuft kann es dir jedenfalls nicht besser gehen, hattest du dir diese Klinik selbst ausgesucht oder wurde sie von der DRV "zugewiesen" ... Pech haben kann man immer aber die "Zuweisungen" erfolgen natürlich immer in sehr DRV-Nahe Einrichtungen ... da ist dein Zustand gar nicht wichtig sondern nur das Ergebnis für die DRV und das soll lauten = Entlassung Arbeitsfähig, keine EM-Rente notwendig ...

Ich wäre nicht mehr "brav" in der restlichen Reha-Zeit ... würde denen so das Klink-Leben schwer machen, dass ihnen zumindest klar werden sollte, dass ich NICHT "Arbeitsfähig" entlassen werden kann ...

Sollen sie dich doch aus dem Bett zu den Anwendungen tragen, wenn sie Lust dazu haben ... und die Nachtschwester würde ich auch beschäftigen, Nachts bekommt man oft ganz schlechte Gedanken, was die trüben Zukunftsaussichten betrifft ... besonders wenn man in einer Reha-Klinik auch noch so "liebevoll" behandelt und betreut wird ...

Aber mach das alles bitte nicht im Alleingang, setz dich mit deinem Arzt in Verbindung, vielleicht spricht der ja mal mit der Klinikleitung und fragt nach was da los ist ...
Wenn die behandelnden Ärzte dazu nie angesprochen werden, dann können sie auch nicht wissen, was in vielen (besonders psychosomatischen ) Reha-Kliniken inzwischen so abgeht ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 20.11.2015, 09:16   #8
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Papbear
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Liebe Doppeloma,
ich danke dir für dein Kommentar.
Er hat mir aufgezeigt das ich vorschnell handeln wollte, ab und an brauch man jemand der alles aus einer anderen Sicht sieht.
Ich habe jetzt dem Therapeuten gesagt das ich doch bleiben will, auch das ist ein eil meiner selbst, ich kann schlecht mit Zurückweisung umgehen.
Grade in Hinsicht auf das Finanzielle ist es wohl besser wenn ich bleibe.
Ich habe zwar gesagt das mich die Sorgen um Miete usw. fast um den Verstand bringen, aber angekommen ist das wohl nicht. "Na ja Sie werden schon nicht verhungern, das müssen Sie jetzt erstmal verdrängen "
Wenn das so einfach wäre, habe Fam. die seid ich Krank bin nie weis wann etwas aufs Konto kommt. KK streitete sich mit AG...KK will Reha....oft wurden Zahlungen eingestellt bis "alles geklärt ist "

Ja ich wurde erst nach 9 Tagen untersucht ...die Therapie bestand aus keinerlei individuellen Sachen....mit der Wassernudel spielen....jeden Morgen ein Spaziergang ...Mandalas ausmalen Sitzkreis mit anderen und sich über die Welt unterhalten.Ein Leiter der gerne Witze im Kreis macht über die Probleme der Leute (eine ist aufgestanden und hat gesagt, das sie sich das nicht mehr gibt ihre Probleme sind keine Lachnummer.
Mir wurde vorgeworfen das ich noch keinen Therapeuten habe, ich habe bei allen nachweislich versucht unter zu kommen.Sie haben keine Termine nicht mal auf Intension meines Psychiaters. Ich habe 5. Notfall Sitzungen machen können und dann musste ich ja auch schon in Reha.

Aber egal jetzt ich danke dir nochmal von ganzen Herzen. :dank::dank:
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Alt 20.11.2015, 19:48   #9
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Hallo Papbear,

Zitat:
Er hat mir aufgezeigt das ich vorschnell handeln wollte, ab und an brauch man jemand der alles aus einer anderen Sicht sieht.
Gerne geschehen und so "anders" ist meine Sicht gar nicht, ich habe das aber selbst durchmachen müssen und kann mir gut vorstellen wie du dich da gerade fühlst ... ich habe dort manche Nacht durchgeheult wie ein Schlosshund.

Aber ich war nicht mal mutig genug die Nachtschwester zu rufen, hatte Angst man würde mich dann einfach mit einer Spritze "ruhig stellen", zum Glück war ich im Heimatort in einer Klinik und konnte in den therapiefreien Zeiten (und an den Wochenenden) immer schnell nach Hause zu meinem Partner ... sonst hätte ich diese 6 Wochen wohl auch nicht überstanden ...

Eine Mitpatientin hat die Teilnahme an diesen ganzen PC-Tests verweigert, ich habe das auch "brav" durchgeführt, obwohl mir das alles nur auf den Geist gegangen ist ... hatte da große Konzentrations-Schwierigkeiten, aber angeblich waren meine Ergebnisse "gar nicht so schlecht", mein Psychiater hatte mir viel RUHE verordnet und dass ich mal nur tun soll, worauf ich gerade Lust habe ...

In der Ergotherapie bekam ich dann lange Listen mit irgendwelchen Buchstaben und Zahlen, wo ich meine Konzentration mit wieder "aufbauen" sollte ... ich "HASSE" solche Sachen. ich wollte NUR die RUHE die mein Arzt für besser gehalten hat aber die bekam ich in der Reha nicht ... ich sollte ja wieder "Erwerbsfähig" werden, war ich dann lt. Reha-Bericht auch = 6 und mehr Stunden am allgemeinen Arbeitsmarkt ...

Zitat:
Ich habe jetzt dem Therapeuten gesagt das ich doch bleiben will, auch das ist ein eil meiner selbst, ich kann schlecht mit Zurückweisung umgehen.
Mein Bezugstherapeut in der Klinik war das größte A-Loch, was mir dort begegnet ist, ich hatte damals noch gar keine EM-Rente beantragt, glaubte selbst noch daran wieder arbeiten zu können (aber nicht nach dieser Reha schon), der hat mich mal beiläufig danach gefragt "ob ich schon mal an EM-Rente gedacht hätte ?" ... ich sagte klar NEIN und im Bericht stand später ich hätte "ein ausgeprägtes Rentenbegehren gezeigt" und wäre wohl deswegen sehr unmotiviert für die Reha-Angebote gewesen ...

Man hat mich dann auch mit Therapie-Empfehlung entlassen (aber es gab keine Diskussionen, warum ich noch nie Eine gemacht habe) mein Psychiater hat nur gelacht, mir kann auch keine "Verhaltens"-Therapie mehr helfen, mir hilft NUR noch dauerhafte RUHE vor dem ganzen beruflichen Stress ... aber EM-Rente sollte ich besser erst beantragen wenn man es (nach der Aussteuerung bei der AfA) von mir verlangt ... ER wird mich weiter AU schreiben so lange es nötig ist ... ;-)))

Zitat:
Grade in Hinsicht auf das Finanzielle ist es wohl besser wenn ich bleibe.
Ich habe zwar gesagt das mich die Sorgen um Miete usw. fast um den Verstand
bringen, aber angekommen ist das wohl nicht. "Na ja Sie werden schon nicht
verhungern, das müssen Sie jetzt erstmal verdrängen "
Wenn das so einfach wäre, habe Fam. die seid ich Krank bin nie weis wann etwas aufs Konto kommt. KK streitete sich mit AG...KK will Reha....oft wurden Zahlungen eingestellt bis "alles geklärt ist "
Ja, das sehen die alles nicht so "verbissen" bei denen kommt ja das Gehalt jeden Monat pünktlich auf das Konto, egal ob sie bei ihrer Arbeit die Leute noch mehr "in den Wahnsinn treiben" oder mal ausnahmsweise wirklich hilfreiche Tipps haben sollten, in meiner Reha gab es (eigentlich) NICHTS was mir in angenehmer Erinnerung geblieben ist ...

Was nützt es denn dauerhaft die akuten Probleme "verdrängen" zu wollen, die sind doch nach der Reha immer noch da und oft genug kommen dann noch weitere dazu ... ich konnte da auch nichts "verdrängen" ... MEIN Leben geht doch auch nach dieser Reha nicht anders weiter, wenn sonst "Alles beim Alten geblieben ist" ... mir hat man damit nur 6 Wochen Lebenszeit genommen, in der man mir Dinge eingeredet hat, mit denen ich mich früher nie befasst habe, weil sie FÜR MICH unwichtig waren ...

Vielleicht hatte ich da Manches erfolgreich "verdrängt" was mir sonst mein bisheriges Leben schon versaut hätte, nun versuchte man es "auszugraben" und das war überhaupt NICHT in meinem Interesse und auch nicht gut für meine Psyche und meine Gesundheit ... die aktuelle NOT wurde ignoriert und in Abrede gestellt ... Arbeit macht nicht krank und die heutige Arbeitswelt schon gar nicht ... SIE wollen nur nicht Frau Doppeloma ...

Zitat:
Ja ich wurde erst nach 9 Tagen untersucht ...die Therapie bestand aus keinerlei individuellen Sachen....mit der Wassernudel spielen....jeden Morgen ein
Spaziergang ...Mandalas ausmalen Sitzkreis mit anderen und sich über die Welt
unterhalten.
Wassergymnastik habe ich verweigert, ich bin nicht gerne im kalten Wasser, ist auch nicht gut für mein Herz (habe ich beschlossen ) ... morgens (vor dem Frühstück) wurde schon "Tanzkurs" angeboten, da hat man mich nie zu sehen bekommen, habe nichts mitgemacht was es an "freiwilligen" Angeboten gab, interessierte mich auch nicht, da bin ich lieber auf mein Zimmer gegangen ...

Alle Arten von sportlicher Betätigung sollen ja wundersame Heilerfolge bringen, vor Allem sind sie recht preiswert, der Patient "arbeitet" und die Klinik rechnet ab ... ich war bei den Pflichtprogrammen mit wenig Begeisterung dabei, war schon immer ein Sportmuffel, hat sich auch dort nicht geändert ... mein einziger "Sport" findet mit den Fingern auf der PC-Tastatur statt ... ;-)))

Zitat:
Ein Leiter der gerne Witze im Kreis macht über die Probleme der Leute (eine ist aufgestanden und hat gesagt, das sie sich das nicht mehr gibt ihre Probleme sind
keine Lachnummer.
Meinst du die Gruppentherapie, das war für mich auch der Horror, ich mag es nicht besonders zu fremden Personen über meine Probleme zu sprechen, ich mag mir aber auch nicht ständig die Probleme der Anderen anhören (müssen) die mit meinen gar nichts zu tun hatten ... aber Teilnahme war Pflicht, heute könnte ich mich ohrfeigen, dass ich diese Gespräche nicht öfter einfach verlassen haben ... WAS bitte wollten die mir denn tun können ...

Der Therapeut bei uns war auch so ein "Oberschlauer", als ich mal erzählen sollte wovor ich denn solche Angst und Panik hätte und ich meinte, dass (u.A.) der Gedanke Hartz 4 mal beantragen zu müssen, mich fast um den Verstand bringt ... denn Krankengeld und ALGI gibt es ja auch nicht ewig ...

Dann habe ich NICHTS mehr wovon ich noch existieren könnte ... in meinem ganzen Leben musste ich noch keine solche Leistungen in Anspruch nehmen ... WARUM JETZT, nur weil ich KRANK BIN ... ???

Wovor ich denn da solche Angst hätte fragte er dann nach, ob ich glauben würde nicht mehr in Urlaub zu können ???
Also ob man da keine anderen Sorgen haben würde ... bestätigte ich "auch das" ... mir war schon längst klar, dass er gar nicht mehr hören wollte ...

Er rechnete mir dann vor (aus angelesenen Beträgen) "wie einfach" man sich doch auch aus Hartz 4 einen Urlaub zusammensparen könne, davor müsse ich doch keine ANGST haben ...
NaJa, wir waren dann fast 2 Jahre in Hartz 4 und es reichte nicht mal für die Fahrt zur Beisetzung einer nahen Angehörigen, das Geld mussten wir uns von den Kindern borgen, weil wohl Niemand verstanden hätte, dass wir wegen Hartz 4- Bezug kein Geld dafür übrig haben ...

OAW haben wir auch nicht beantragt, es hätte wohl auch Niemand verstanden, dass wir erst ein Amt um Erlaubnis fragen müssen, um den Wohnort für einige Tage verlassen zu dürfen ...

Habe ich ALLES noch nicht vergessen und "verdrängen" können, es war bisher die schlimmste Zeit in unserem Leben ... aber das können sich solche Herrschaften gar nicht vorstellen, in diesen Finanz- und Lebensregionen können die überhaupt nicht real denken ...

Zitat:
Mir wurde vorgeworfen das ich noch keinen Therapeuten habe, ich habe bei
allen nachweislich versucht unter zu kommen.Sie haben keine Termine nicht mal
auf Intension meines Psychiaters. Ich habe 5. Notfall Sitzungen machen können
und dann musste ich ja auch schon in Reha.
Das brauchst du dir nicht vorwerfen lassen, wenn die so oberschlau tun, dann sollen sie dich doch unterstützen den erforderlichen (und passenden) Therapeuten zu finden und/oder sich mal mit deiner KK in Verbindung setzen, damit die da mehr für dich tun ... ich denke die wollen dir HELFEN ... da hätten sie doch eine Möglichkeit dafür.

Das solltest du klar abwehren dich dafür auch noch "schuldig sprechen zu lassen", die wissen ganz sicher selbst wie schwierig das ist als Kassenpatient die erforderliche Psychotherapie überhaupt zu bekommen und wenn nicht, dann sollten sie sich mal darüber informieren, Internet macht auch das möglich ...

Mein Bezugstherapeut hat mir dann eine Liste mitgegeben von wohnortnahen Therapeuten, an die ich mich dafür wenden könne ... meinem Psychiater habe ich diese Liste dann mal gezeigt und gefragt was er davon hält und ob er diese Namen schon mal gehört habe ...

Er kannte keinen Einzigen davon und immerhin praktizierte er schon seit fast 40 Jahren in der Gegend, das wären wohl "Studienkollegen" mit frischem Abschluss die mein zuständiger Reha-Thera da aufgelistet hatte, damit die auch mal Patienten in die Praxis bekommen ... aber er sieht ohnehin keinen tieferen Sinn in einer längeren Psychotherapie bei mir ... "Wir beide machen doch regelmäßig Gesprächstherapie, das hat zu genügen" ...

Versuche also die Ruhe zu bewahren, sei nur "brav" wo es für dich auch Sinn ergibt und verschaff dir ansonsten soviel Ruhe und Abstand wie möglich, auch diese Zeit wird vorüber gehen ... dann hast du es wenigstens versucht und nicht selber aufgegeben ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 24.11.2015, 10:25   #10
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Ich nochmal :)
Da ich höchstwahrscheinlich als Arbeitsfähig entlassen werde wie gehe ich am besten weiter vor (bevor ich mist baue)?
Lasse ich mich von meinem Arzt am gleichen Tag wieder AU schreiben?
Und gehe ich dann mit meinem ALGI Antrag zum Amt.
Wo mache ich das kreuz Gesund oder nicht.

Sollte ich selber schon hier einen Antrag auf EM- Rente stellen ? müsste dann nicht wieder die Nahtlosigkeitsregelung greifen bis der Antrag beschieden ist?
Was wäre der erste Stritt den ich machen sollte.

Ich weis zu 100% das ich zur Zeit nicht arbeiten kann....Neben der Angst und Panik habe ich einen Tinnitus der Diagnostiziert ist, ich habe in der Vergangenheit einen Hörsturz erlitten.Diese Pfeif/Rauschen macht mich kirre.
Darauf wird nicht eingegangen mir ist fast immer Schwindelig ich und der HNO sagen es kommt vom Ohr, aber hier will man davon nix wissen. Das wäre meiner Panik zuzuschreiben....also Einbildung ich fahre nicht mal mehr Auto ....bekomme zwar medi gegen den Schwindel und der Übelkeit aber das hilft nicht gut
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Alt 24.11.2015, 16:45   #11
Doppeloma
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Frage AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Hallo Papbear,

Zitat:
Da ich höchstwahrscheinlich als Arbeitsfähig entlassen werde wie gehe ich am besten weiter vor (bevor ich mist baue)?
Lasse ich mich von meinem Arzt am
gleichen Tag wieder AU schreiben?
Ja, unbedingt schnellstens zum behandelnden Arzt und wieder eine (Folge-) AU geben lassen, der kann dann auch gleich (in deiner Patientenakte) vermerken, in welchem Zustand du nach dieser "erfolgreichen" Reha als "Arbeitsfähig" entlassen wurdest ...

Diese Einschätzung der Reha-Klinik kann dir aktuell (fast) egal sein, wärst du noch im Krankengeldbezug hätte es eher Schwierigkeiten geben können, weil der MDK die Möglichkeit hat dem Arzt dann Probleme zu machen, wenn er dich trotzdem weiter AU schreibt aber das interessiert die KK nach der Aussteuerung nicht mehr ...

Andererseits kann nur der Arzt der dich kennt wirklich entscheiden, ob du arbeiten könntest oder nicht also hab keine Scheu und rede mit deinem Arzt über deine Erlebnisse /Therapien in der Reha, damit der das dokumentieren kann für später.

Zitat:
Und gehe ich dann mit meinem ALGI Antrag zum Amt.
Wo mache ich das kreuz Gesund oder nicht.
Wenn du weiter AU bist machst du das Kreuz auch an dieser Stelle im Antrag, du bist aber weiter bereit dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung zu stellen, das darfst du nie vergessen, man darf bei der AfA nicht "komplett" krank sein wenn die zahlen sollen ...

Nach diesem Muster kannst du dich richten ... denn es gibt ja keinen speziellen Antrag dafür bei der AfA ...

http://www.krank-ohne-rente.de/viewtopic.php?f=3&t=1751

Man wird keinen Job für dich finden (können) mach dir darum keine Gedanken, lass die reden, Hauptsache sie ZAHLEN letztlich aus was dir zusteht.

Zitat:
Sollte ich selber schon hier einen Antrag auf EM- Rente stellen ? müsste dann nicht wieder die Nahtlosigkeitsregelung greifen bis der Antrag beschieden
ist?Was wäre der erste Stritt den ich machen sollte.
Du wirst den Antrag (auf EM-Rente) letztlich stellen müssen, egal ob der Reha-Bericht viel Hoffnung auf eine Bewilligung bringt oder eher nicht, denn die "Nahtlosigkeit" gilt ja nur wenn ein Antrag bei der DRV bearbeitet wird.

Die müssen allerdings nur zahlen bis dein persönlicher Anspruch auf ALGI abgelaufen ist, die Entscheidung kann sich (bei der aktuellen Sachlage) durchaus länger hinziehen, es gibt aber keinen "unbegrenzten" Anspruch auf ALGI ( Nahtlosigkeit) bis das mal irgendwann entschieden sein könnte (über Widerspruch und Klage kann das Jahre dauern) ...

Dein erster Weg ist also zum Arzt, die AU weiter bescheinigen lassen, ganz gleich was auf dem Entlassungsschein der Reha-Klinik stehen wird und dann zur AfA, den Antrag auf ALGI in Gang brinhgen, danach solltest du dir einen Termin bei einer DRV-Beratungsstelle machen wegen der Antragstellung auf EM-Rente, damit du das dann (bei der AfA) nachweisen kannst, dass dieser Antrag gestellt wurde.

Zitat:
Ich weis zu 100% das ich zur Zeit nicht arbeiten kann....Neben der Angst und Panik habe ich einen Tinnitus der Diagnostiziert ist, ich habe in der
Vergangenheit einen Hörsturz erlitten.Diese Pfeif/Rauschen macht mich kirre.
Das kenne ich auch, aber das alleine wird sicher keine Basis für eine EM-Rente abgeben können, ich war auch deswegen beim HNO und nach einigen Untersuchungen hieß es dann nur :" Das ist schon chronisch bei Ihnen da müssen Sie mit leben lernen" ...

Die DRV "bemängelte" dann später, dass ich nicht regelmäßig beim HNO war deswegen, ja wozu denn wenn man sowieso NICHTS machen kann dagegen, das brauche ich mir nicht regelmäßig immer wieder anzuhören ...
Und dafür monatelang auf einen Termin beim HNO zu warten und dann trotzdem noch stundenlang im Wartezimmer zu sitzen ... für ein "Untersuchungs"-Ergebnis das ich schon kenne ...

Zitat:
Darauf wird nicht eingegangen mir ist fast immer Schwindelig ich und der HNO sagen es kommt vom Ohr, aber hier will man davon nix wissen. Das wäre meiner Panik zuzuschreiben....also Einbildung ich fahre nicht mal mehr Auto ....bekomme zwar medi gegen den Schwindel und der Übelkeit aber das hilft nicht gut
In meiner Reha hat das auch Niemanden interessiert, bei den Pflicht-Entspannungsübungen (2 Mal die Woche als Gruppen-Übungen) habe ich immer wieder mitgeteilt, dass ich mich dort deswegen nicht gut "entspannen" kann, diese "Dudelmusik" im Hintergrund hat mich nur "genervt" und wenn die ersten Mitpatienten anfingen zu schnarchen, dann hatte sich das mit der "Entspannung" restlos für mich erledigt ...

Ich musste trotzdem weiter daran teilnehmen (obwohl ich das in JEDER Sitzung gesagt habe, wenn der Thera sich am Ende danach erkundigt hat, wie uns das so "gefallen" habe"), und im Bericht stand dann drin das habe mir "gut geholfen", nur den Tinnitus konnte man in dem ganzen Bericht überhaupt nicht finden, den hatte ich wohl gar nicht, wie alles andere auch nicht ...

Ob das bei dir wirklich "vom Ohr" kommt hat wohl noch Keiner richtig geprüft, ich musste wenigstens zur Diagnostik noch einige andere Untersuchungen durchlaufen (Orthopäde/ Kopf-CT) um andere Ursachen ( Verspannungen im Rücken /Nacken /Hirntumor z.B.) auszuschließen, danach waren die aber auch mit ihrem Latein am Ende.

Man meinte dann es seien wohl Durchblutungsstörungen im Innenohr aber oft sind es auch einfach psychische Ursachen wie Stressbelastung ... meine Ohren sind ansonsten völlig in Ordnung, nur eine leichte Hochton-Schwerhörigkeit ist bisher nachgewiesen worden aber die ist in meinem Alter eigentlich auch nicht ungewöhnlich ... da hören Andere schon viel schlechter und haben keinen Tinnitus dazu ...

Um das im Blick zu behalten genügen regelmäßige Hörtests beim Akustiker kann man die auch kostenfrei machen lassen, dafür braucht man nicht zum HNO ...

Immerhin habe ich einen Teil-GdB vom Versorgungsamt dafür bekommen, aber für die DRV und die EM-Rente hatte das keine Bedeutung ... der GdB 40 nicht und der Tinnitus auch nicht ...

Seit ich die EM-Rente beziehe und weiß, dass man mich nicht mehr arbeiten schicken KANN, ist das aber auch weniger störend geworden und /oder ich habe mich in gewissen Grenzen wirklich "daran gewöhnt" und kann das zeitweise besser "ausblenden" ... in Stress-Situationen (oder bei bestimmten Geräuschen) zeigt mir "mein Mann im Ohr" aber auch schnell wieder, dass er immer noch da ist ...

Starker Schwindel und Übelkeit können aber auch auf andere Gesundheitsprobleme hindeuten, das muss nicht mit dem Tinnitus zu tun haben (darunter leide ich z.B. überhaupt nicht, es sei denn durch meine Herzprobleme oder Blutdruck-Schwankungen werden die gelegentlich ausgelöst) , bist du schon mal gründlich von einem Internisten /Kardiologen untersucht worden ???

Auch Blutdruck-Probleme können einen Tinnitus bewirken, auslösen oder aufrecht erhalten.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 01.12.2015, 09:32   #12
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Papbear
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Danke genau so werde ich es machen, könnte mich leider nicht früher melden.
Diese Klinik ist eine Witz, Handy usw. funktionieren nur sehr weit außen auf dem Gelände. Eine der Schwestern sagte im Haus ist ein Störsender der Telekom wenn man Net. haben möchte muss man zahlen.
So nach dem ich 9 Tage nach Ankunft mein "Aufnahmegespräch hatte" hatte ich heute eine Woche vor Entlassung mein End-Gespräch. War ein Witz. Ich soll mir doch mit meinen Ängsten einen Job suchen wo ich alleine wäre und nicht mit Menschen arbeiten muss.
Wir sind ja provisorisch in einem anderen Haus untergebracht da die Klinik umbaut wird also müssen wir zu den Anwendungen immer ca.2km laufen, aber mit den Essen wird nicht gewartet.Man hat aber nur die Psychosomatiker hier unter gebracht (die Poppeler-Leute).Zur Zeit ist hier Margen-Darm derjenige der mit Übelkeit und Durchmarsch zum Arzt geht kommt mit Antibiotika raus. Selbst bei einer harmlosen Erkältung hat hier jemand Antibiotika bekommen. 16 Leute sind mit mir angekommen und 16 Leute haben gestern und heute erfahren das sie "gesund" sind. Na ja ich sollte noch einen Fragebogen ausfüllen ob ich mich nun besser fühle und ob es etwas gebracht hätte usw. ich habe alles mit nein angekreuzt .....das war natürlich meine "Nicht Bereitschaft an der Genesung mit zu arbeiten" welche Genesung ich dachte ich bin gesund ? ;) Ich kann jedem nur Raten nicht nach Bad Driburg zu fahren .
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Alt 01.12.2015, 10:53   #13
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Papbear
Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Ach und wir hatten eben noch ein Sitzkreis, uns wurde nochmal erklärt wie man Bewerbungen schreiben soll...wir sind 50-60 Jahre und haben immer gearbeitet...fühle mich verarscht.
Wir sollen den Aufenthalt in der Reha verschweigen.....auch ein Mann mit nur einer Hand soll das bis zum Vorstellungsgespräch verschweigen.
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Alt 01.12.2015, 11:41   #14
en Jordi
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Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

Zitat von Papbear Beitrag anzeigen
Na ja ich hatte da nicht viel Mitsprache die KK hat mich einfach für 4 Wochen dieser Klinik zugewiesen .
Das ist nicht möglich. Da hat sie dich über den Tisch gezogen. Du darfst eine Klinie vorschlagen. Wenn man krank ist und verunsichert, ist das natürlich nicht immer so einfach, sich durchzusetzen.

Wenn ich das schon wieder höre, möchte ich am liebsten gar nicht mehr in eine Klinik. Ich fände es gut, wenn die Kliniken benannt würden, damit man schon mal weiß, wo man einen großen Bogen drum machen kann.
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Alt 01.12.2015, 11:43   #15
franky0815
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Standard AW: Reha Abbruch und ALG1 sehe keinen sinn mehr

wenn man so eine reha macht ist es sinnvoll sich vorher mal zu informieren wo man auf keinen fall hin will Kliniksuche - Klinikbewertungen wobei die bewertungen in beide richtungen extrem unterschiedlich sein können und zum teil natürlich rachebewertunegen oder eigene lobhudelei sind.

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Das ist nicht möglich. Da hat sie dich über den Tisch gezogen.
ja genau man kann sich die klink aussuchen, die fachliche richtung sollte natürlich passen.
__

"Man traue nie einem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden läßt"
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