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Start > > -> ArGe Schweinerei vs. schwerstbehinderte alte Dame, brauche dringend Info's

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 27.08.2007, 17:46   #1
elena
Gast
 
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Standard ArGe Schweinerei vs. schwerstbehinderte alte Dame, brauche dringend Info's

hallo Ihr Lieben,
der junge Mann,dem ich (erfolgreich bisher) behilflich war (das war der thread in der Sparte KdU -desolate Wohnsituation- hat mich gestern angerufen um mir zum einen von der positiven Entwicklung seiner Geschichte und zum anderen von einer ganz bösen S...erei seitens der Main-Arbeit gegenüber einer 63jährigen Schwerstbehinderten zu berichten.
Ich habe die Dame heute aufgesucht und bin noch ziemlich geschockt über das inkompetente und rotzfreche Gebahren der oben genannten Arge.
Allerdings bin ich hier mit meinem Latein ziemlich am Ende und brauche Hilfe, bittschön!
Fakten: 63 Jahre, GdB 100%, Merkzeichen G,B (AG ist beantragt) im Februar Amputation des linken Unterschenkels.Wohnung wg. Eigenbedarfs der neuen Käuferin verloren (war so nicht ok, aber zu spät,leider) Möbel wurden während des Klinikaufenthaltes und der Reha erst ausgelagert, dann entsorgt seitens der neuen Hausbesitzerin. Sie hat also NIX! Das das alles nicht oredentlich gelaufen ist, weiß ich selbst, aber jetzt ist das Kind im Brunnen...
Rente wurde beantragt, ist aber noch in der Schwebe.
Nach der Reha ist die Frau erst einmal bei ihrem Exmann untergekommen, dieser prügelt auch mal drauf los, wenn ihm etwas nicht passt...somit hat die Frau erst einmal Antrag auf Bewilligung einer Wohnung gestellt.Abgelehnt, 70.-€ zu teuer.Die Vermieterin in spe hat noch eine weitere, günstigere Wohnung, Angebot dieser eingereicht, Antwort vom 16.08.: Geld bis auf weiteres gesperrt, wie haben Sie Umzug und Kaution finanziert??? Ihre Wohnung wurde doch abgelehnt und Sie reichen uns eine MITRECHNUNG (original so geschrieben) ein.
Fassen wir zusammen:die Frau bekommt nur Ihren Regelsatz + ernährungsbedingten MA, beantragt eine Wohnung, legt 2 Angebote vor und wird gesperrt!!!
Wie soll ich jetzt vorgehen?
Sie muss und will weg aus der Wohnung ihres EX, sie wird nach Bewilligung der Rente ohnehin in die GruSi kommen, aber bis dahin?
Sozialamt schon vorab involvieren?
Widerspruch und Fachaufsichtsbeschwerde gg. den MA ?
Da sie Leistungen nach SGB 2 erhält, wäre da ein Mehrbedarf wg. der Behinderung angesagt und wenn nein, Beschwerde wg. mangelnder Beratung (als SGB 12 -Empfängerin hätte sie ja die 17%) ?
Empfiehlt es sich, wg. evtl. EA beim Sozialgericht mich als Betreuerin zu "deklarieren"?
Fragen über Fragen...ich bin für jeden Rat mehr als dankbar.Ich möchte der Frau (die schon kurz nach der OP im KH telefonisch von dem SB getriezt wurde, sie müsse JETZT sofort die Rente beantragen und ihm sei es egal, wie sie das mache!!) helfen, habe aber meinen Zenit erreicht!
recht lieben Dank an alle, die mir weiterhelfen können und/oder Anteil nehmen.
Elena
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Alt 27.08.2007, 18:04   #2
wolliohne
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Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Elena

hm,
das ist gar nicht so einfach.

Sozialamt Kontaktieren und Widerspruch i. jedem Fall.
Betreuerin finde ich ok,wenn die Dame einverstanden ist.

Evtl.bei RA weitere Hilfestellung und/oder hier:www.vdk.de

Viel Glück und alles gute auch für die alte Dame.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.08.2007, 20:01   #3
elena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard vdk usw.

hi wolli,
an den VDK habe ich auch schon gedacht, dazu müsste man den Jahresbeitrag rückwirkend zahlen, dass man dann von dort aus tätig wird.
Wichtig ist mir jetzt auch, ob irgendein Mehrbedarf greift.Die die Dame ja im SGB2 ist, gilt sie ja wohl "offiziell" als erwerbsfähig :(( , greift dann der MB oder müsste sie dann in einer irgendwie gearteten Tätigkeit sein?
Habe ja meine EU-Rente befristet durch, von daher ist dieses Thema nicht soo explizit mein Wissensgebiet...leider, trotz Dauerbesuch bei elo u. tacheles!
danke schon mal
E.
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Alt 27.08.2007, 20:56   #4
Tom_
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Empfiehlt es sich, wg. evtl. EA beim Sozialgericht mich als Betreuerin zu "deklarieren"?
Korrekt wäre "Bevollmächtigte". Dazu benötigst Du eine schriftliche Vollmacht in der klar und eindeutig Deine Aufgabe festgelegt ist. Ich würde jedoch schleunigst einen Beratungsschein vom Amtsgericht holen und einen Fachanwalt für Sozialrecht einschalten. Der VdK ist bei so krassen Fällen leider "gelegentlich" überfordert.
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Alt 27.08.2007, 21:25   #5
elena
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Beiträge: n/a
Standard die richtigen Worte...

...fallen einem manchmal nicht ein.
danke Tom,
natürlich, Bevollmächtigte.Mir schwirrt immer noch der Kopf, war ziemlich harter Tobak heute bei der Dame.
lieben Gr.
E. (die jetzt heia macht)
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Alt 28.08.2007, 09:37   #6
gelibeh
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Standard

die 17% gibt es nur für Alterrentner oder voll erwerbsgeminderte:
§30 SGBXII
Zitat:
Für Personen, die
1.
das 65. Lebensjahr vollendet haben oder
2. unter 65 Jahren und voll erwerbsgemindert nach dem Sechsten Buch sind,
und durch einen Bescheid der nach § 69 Abs. 4 des Neunten Buches zuständigen Behörde oder einen Ausweis nach § 69 Abs. 5 des Neunten Buches die Feststellung des Merkzeichens G nachweisen, wird ein Mehrbedarf von 17 vom Hundert des maßgebenden Regelsatzes anerkannt, soweit nicht im Einzelfall ein abweichender Bedarf besteht.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 28.08.2007, 12:49   #7
kalle
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Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
Standard

Wenn es sich da um nur 70 € handelt, dann hat der SB sicherlich schikanös gehandelt. Als Schwerbehinderte steht ihr ein größerer Wohnungsbedarf zu. Dieses gilt bei Umzugsaufforderungen und genauso bei der Such nach einer neuen Wohnung.
Da die Dame ja Rollichaffeur ist, steht Ihr min. 60 qm zu. Auch muss die Wohnung ebenerdig sein und mit dem Rolli verlaßßbar sein. Auch innen muß alles Rolligerecht sein.

Aus diesem Grunde zählen hier die normalen Rechnungen der KDU nicht.

Ist sicherlich ein wenig schwieriger. Aber machbar. Da wohl ein Rentenantrag gestellt ist, gilt sie derzeit als erwerbsunfähig. Die Arge muss aber weiterzahlen bis zur Entscheidung.
Also steht ihr im Normalfall auch der Mehrbedarf zu. Wird aber nicht gerne oder nur nach Klage akzeptiert. Antrag würde ich aber einreichen.

Und wie üblich, auch als Bevollmächtigte: Schriftlich , Kopie mit Empfangsbestätigung. Nix mündlich.

Und beim Sozialamt würde ich auch mal nachfragen nach Hilfen. Im SGBII steht zwar, das es keine Leistungen nach SGBXII gibt, dies betrifft aber nur den Lebensunterhalt.(Wegen Sanktionen) . Andere Leistungen nach XII oder IX können trotzdem geleistet werden.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
kalle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2007, 13:08   #8
elena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard moinsen..

..und danke!
Also das mit dem Mehrbedarf (danke GeliB) habe ich jetzt geblickt. Heisst im Klartext, wäre der SB seiner Beratungspflicht nachgekommen und es hätte eine Untersuchung beim ÄD stattgefunden, wäre die gute Frau schon in der GruSi und hätte ein paar teuros mehr...
Tja Kalle, sie hat "nur" Krücken und arbeitet sich mit denen so durch, es wurde ja "nur" ein Unterschenkel amputiert.Ich denke aber, dass bei permanenten Nutzen von Gehhilfen auch ein räumlicher MB vorliegt, korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege.
Mit dem SozAmt habe ich heute morgen telefoniert, man weist halt dort auf die noch bestehende Vorrangigkeit von AG2 hin, war aber sehr kooperativ in Sachen Nennung des Teamleiters.Diesen habe ich versucht anzurufen zwecks Eiltermin, no chance, angeblich werde ich heute noch zurückgerufen...wer's glaubt.Eine nette mail hat er schon von mir.
Jetzt werde ich mal versuchen, den Brief/Widerspruch hier einzustellen, mal sehen, ob es funzt.
E.
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Alt 28.08.2007, 13:15   #9
elena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard klappt leider nicht, ich habs mal kopiert

MainArbeit Leistungsabteilung H.

BG.Nr.

Ihr Schreiben v. 16.08.07 - Stellungnahme-

Sollte das Schreiben eine Rechtsmittelbelehrung beinhalten - welche ich nicht gefunden habe- ist diese Stellungnahme als

WIDERSPRUCH GEGEN DEN BESCHEID VOM 16.08.07
zu werten.

Sehr geehrter Herr ,

Bezüglich Ihres oben aufgeführten Schreibens hier die Richtigstellung des Sachverhaltes.
Ich reichte Ihnen ein Wohnungsangebot der Vermieterin Frau xx ein, welches Sie wg. Zu hoher Kosten ablehnten.
Frau xx offerierte mir daraufhin eine günstigere Wohnung, diese Offerte ging Ihnen mit Bitte um Prüfung der Angemessenheit zu.
Statt einer zeitnahen Prüfung und eines Bescheides erhielt ich o.a. Schreiben, indem Sie mir mitteilen, dass meine Leistung zum 01.09.07 gestoppt wurden!
Ich weiß zwar, dass wir in Pisa-Deutschland leben, ersuche aber trotzdem um umgehende Stellungnahme zu folgenden Fragen:
1. Wieso bezeichnen Sie eine Wohnungsofferte als Mitrechnung (ich gehe hier mal davon aus, dass das Rechtschreibprüfungsprogramm von verbis nicht funktioniert und Sie damit “Mietrechnung”meinen) ?
2. Aus dieser Offerte schliessen Sie ganz einfach auf einen Umzug ? Haben Sie denn die Unterlagen nicht eingehend geprüft (Sorgfaltspflicht) ?
3. Das Resultat für mich besteht nun aus einer Sperre, die willkürlich und ohne jedwede Rechtsgrundlage nach dem SGB verhängt wurde, wie erklären Sie das?
4. Ich bin mittellos und als Diabetikerin dringend auf die pünktliche Zahlung meiner Leistung angewiesen, da sonst meine Existenz lebensgefährlich bedroht ist, nehmen Sie das billigend in Kauf?
5. Ein Blick in meine Akte würde genügen, um festzustellen, dass ich eine Unterschenkel-Amputation vor einem halben Jahr erleiden musste, 100% schwerbehindert bin mit den Merkzeichen G = gehbehindert, B = Begleitperson!
Merkzeichen AG = aussergewöhnlich gehbehindert ist beantragt!! Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum nicht schon längst ein Termin beim Ärztlichen Dienst der ArGe anberaumt wurde zur Feststellung meiner Erwerbsunfähigkeit. Sie haben eine umfängliche Beratungspflicht Ihren Kunden gegenüber, die Sie m.E. sträflichst vernachlässigt haben!! Wären Sie, wie es der Gesetzgeber vorsieht, dieser Pflicht nachgekommen, ist davon auszugehen, dass ich längstens GruSi nach SGB XII erhalten würde und somit einen Mehrbedarf von 17% beanspruchen könnte! Wie erklären Sie das ?
2

Ich beantrage hiermit:

1. Sofortige Aufhebung des zu Unrecht ergangenen Zahlungs-Stopps und Auszahlung meiner Leistung in bar/Scheck
2. Sofortige Angemessenheitsprüfung der Ihnen vorliegenden Mietofferte unter Berücksichtigung meines Mehrbedarfes wegen dauerhaften Einsatzes von Hilfsmitteln bei Gehbehinderung
3. Termin beim ÄD zur Feststellung meiner EU bis zum Eintritt der Rentenzahlung

Zu diesen Anträgen ersuche ich um rechtsmittelfähigen Bescheid !

Sollte dieser Bescheid mir oder meiner Bevollmächtigten bei persönlicher Vorsprache resp. Per Briefpost nicht bis zum 31.08.07 vorliegen, sehe ich mich zu meinem grössten Bedauern gezwungen, wie folgt tätig zu werden:

Fachaufsichtsbeschwerde gegen Sie zu Händen Herrn xx, Herrn xx und der BA.
EA beim Sozialgericht
Hinzuziehen eines RA für Sozialrecht
Falls es zu negativen gesundheitlichen Konsequenzen meinerseits kommt, käme auch durchaus eine Strafanzeige gegen Sie persönlich für mich in Betracht.

In der Hoffnung auf eine angemessene Reaktion Ihrerseits (welche die genannten Schritte verzichtbar macht) verbleibe ich

Nochmals mit der Bitte um rechtsmittelfähige Bescheide

Mit vorzüglicher Hochachtung


Offenbach, 28.08.07

Abgabe unter Zeugen
--------------------------------------------------------------------------
Meinungen????
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Alt 28.08.2007, 13:50   #10
kalle
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Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.496
kalle
Standard

Sehr gut, gute Schülerin.

Der Brief ist soweit sehr in Ordnung. Du solltest nur Mehrbedarf an Wohnraum schreiben. Und auch nochmal explizit auf eine behindertengerechte Wohnung. Ich würde trotzdem auf eine Rolligerechte Wohnung hinweisen, denn ich gehe ja auch an Unterarmstützen und weiß, das da die Arme nicht lange mitmachen.
Ich habe da auch so meine Probleme und muß z.B. Manschetten für die Handgelenke tragen, sonst könnte ich nicht mehr laufen. Das wir bei Ihr auch kommen. Ausserdem wird sie ja nicht jünger.

Aber ansonsten: Top geschrieben. Würde ich auch so gemacht haben.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
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Alt 28.08.2007, 14:13   #11
elena
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Standard :)) Lob tut gut

hi kalle,
ich bin sehr gelehrig und habe mir Nächte bei elo, tacheles und flegelskamp um die Ohren geschlagen, na ja, jetzt kann ich ein bißchen was Gutes tun.
Ich denke halt, wenn ich damals von Seiten der Mitbetroffenen keine Hilfestellung bekommen hätte, hätte ich auch "alt" ausgesehen, zumal meine Psyche ja seinerzeit desaströs war! Von daher gilt für mich heute mehr denn je das kosmische Gesetz vom Geben und Nehmen - ich bekam, also gebe ich!
Dann bring ich das Ding nach 17.00 auf den Weg, solange gebe ich dem Teamleiter noch Zeit für eine mail oder nen Anruf.
Ich halte Euch alleweil auf dem Laufenden
lieben Gr.
E.
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Alt 28.08.2007, 14:21   #12
Nimschö
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Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö
Standard

@ elena:
Erstklassige Aktion, der Dame beim Widerspruch zu helfen!

Ich weiß ja nicht wie fit die Frau in Amtsgemurkse ist, aber es gibt genug Leute in allen Altersklassen, die sehr hilflos davorstehen. Daher:
Daumen hoch und danach Daumendrücken!
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
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Alt 28.08.2007, 14:54   #13
gelibeh
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klasse

Tja, wer ist schon fit im Amtsgemurkse. Ohne Internet hat wohl kaum einer die Chance sich so fit zu machen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 28.08.2007, 15:15   #14
Nimschö
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
klasse

Tja, wer ist schon fit im Amtsgemurkse. Ohne Internet hat wohl kaum einer die Chance sich so fit zu machen.
Da haste mal so richtig Recht. Umso schöner, wenn sich dann internetfitte und engagierte Menschen die Mühe machen und anderen mit ihrem Wissen helfen. Wieder ein Beweis, daß die vielverschriene "Unterschicht" bei weitem sozialer ist, als unser sog. Sozialsystem.
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
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Alt 28.08.2007, 20:15   #15
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Elena Super gemacht

bitte die genaue Adresse dieser Rhein Main Agentur,

ich/wir machen eine PM daraus.

Danke und noch einmal alles Gute für die alte Dame.

Domstr.
Offenbach

ist richtig ?
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Alt 29.08.2007, 14:29   #16
elena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard ein ganz zartes "Tschakka", erste positive Resonanz...

...am heutigen Tag!!

moinsen Ihr Lieben und Fähigen,
mein freundlicher Brief (der direkt als mail an den Teamleiter ging) hat den ersten kleinen Erfolg gezeigt!
Heute morgen kam der vom callcenter der MainArbeit OF versprochene Rückruf des Teamleiters Herrn H.
Ich fand es schon mal faszinierend, dass er, ausser einer beiläufigen Frage, wer ich eigentlich sei, meinen Hintergrund nicht weiter hinterfragte...
Ich habe ihn dann in meiner bekannt liebenswürdigen Art auf die Fehler seines MA hingewiesen und ihn gefragt, ob er denn die Akte vor sich habe und ob er wisse -ab hier kurz die Fakten aufgezählt- er hatte null Plan!!!
Am Ende des Gespräches (wir sind quasi zusammen den Vorgang durchgegangen) sagte er, dass der MA wohl "etwas übersehen" habe, selbstverständlich werde das Geld sofort freigegeben, er habe schon das "Knöpfchen gedrückt".
Desweiteren soll ich ihm doch bitte die relevanten Angaben zu der angestrebten Wohnung übermitteln, dass ER umgehend die Angemessenheit prüfen kann! Ist gleich im Anschluss per mail geschehen, da ich mir die Eckdaten gestern besorgt habe und die allemal angemessen sind!
Hier auch danke an Kalle (Du hattest recht, die Dame hat sowohl Rolli als Rollator)!
Den mail Ausdruck bringe ich morgen (da bin ich in einer anderen Sache Beistand) als papiernen Antrag direkt bei der MainArbeit vorbei!
btw, der TL konnte mir nicht sagen, wie eine akzeptable Vollmacht ausschauen soll und meinte da irgendwie was vom Amtsgericht brabbeln zu müssen :( schätze, er hat das mit Betreuer verwechselt!
Weiß jemand hier, wie ich eine solche Vollmacht Arge/rechtssicher formulieren kann, da ich vermute ich werde sie wohl noch öfter brauchen ?

seid lieb gegrüßt von einer z.zt. nicht ganz unzufriedenen
Elena
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Alt 29.08.2007, 16:02   #17
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Daumen hoch Elena

ein besonderer Dank im Namen des ELO geht hiermit an Dich.

Bitte halte uns auf d. Laufenden.

Deiner zukünft. Betreuten weiterhin alles Gute.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 21.09.2007, 09:32   #18
gummibaer74->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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gummibaer74
Daumen hoch Wenn ich Hilfe brauche...Bist Du meine ...

Zitat von elena Beitrag anzeigen
MainArbeit Leistungsabteilung H.

BG.Nr.

Ihr Schreiben v. 16.08.07 - Stellungnahme-

Sollte das Schreiben eine Rechtsmittelbelehrung beinhalten - welche ich nicht gefunden habe- ist diese Stellungnahme als

WIDERSPRUCH GEGEN DEN BESCHEID VOM 16.08.07
zu werten.

Sehr geehrter Herr ,

Bezüglich Ihres oben aufgeführten Schreibens hier die Richtigstellung des Sachverhaltes.
Ich reichte Ihnen ein Wohnungsangebot der Vermieterin Frau xx ein, welches Sie wg. Zu hoher Kosten ablehnten.
Frau xx offerierte mir daraufhin eine günstigere Wohnung, diese Offerte ging Ihnen mit Bitte um Prüfung der Angemessenheit zu.
Statt einer zeitnahen Prüfung und eines Bescheides erhielt ich o.a. Schreiben, indem Sie mir mitteilen, dass meine Leistung zum 01.09.07 gestoppt wurden!
Ich weiß zwar, dass wir in Pisa-Deutschland leben, ersuche aber trotzdem um umgehende Stellungnahme zu folgenden Fragen:
1. Wieso bezeichnen Sie eine Wohnungsofferte als Mitrechnung (ich gehe hier mal davon aus, dass das Rechtschreibprüfungsprogramm von verbis nicht funktioniert und Sie damit “Mietrechnung”meinen) ?
2. Aus dieser Offerte schliessen Sie ganz einfach auf einen Umzug ? Haben Sie denn die Unterlagen nicht eingehend geprüft (Sorgfaltspflicht) ?
3. Das Resultat für mich besteht nun aus einer Sperre, die willkürlich und ohne jedwede Rechtsgrundlage nach dem SGB verhängt wurde, wie erklären Sie das?
4. Ich bin mittellos und als Diabetikerin dringend auf die pünktliche Zahlung meiner Leistung angewiesen, da sonst meine Existenz lebensgefährlich bedroht ist, nehmen Sie das billigend in Kauf?
5. Ein Blick in meine Akte würde genügen, um festzustellen, dass ich eine Unterschenkel-Amputation vor einem halben Jahr erleiden musste, 100% schwerbehindert bin mit den Merkzeichen G = gehbehindert, B = Begleitperson!
Merkzeichen AG = aussergewöhnlich gehbehindert ist beantragt!! Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum nicht schon längst ein Termin beim Ärztlichen Dienst der ArGe anberaumt wurde zur Feststellung meiner Erwerbsunfähigkeit. Sie haben eine umfängliche Beratungspflicht Ihren Kunden gegenüber, die Sie m.E. sträflichst vernachlässigt haben!! Wären Sie, wie es der Gesetzgeber vorsieht, dieser Pflicht nachgekommen, ist davon auszugehen, dass ich längstens GruSi nach SGB XII erhalten würde und somit einen Mehrbedarf von 17% beanspruchen könnte! Wie erklären Sie das ?
2

Ich beantrage hiermit:

1. Sofortige Aufhebung des zu Unrecht ergangenen Zahlungs-Stopps und Auszahlung meiner Leistung in bar/Scheck
2. Sofortige Angemessenheitsprüfung der Ihnen vorliegenden Mietofferte unter Berücksichtigung meines Mehrbedarfes wegen dauerhaften Einsatzes von Hilfsmitteln bei Gehbehinderung
3. Termin beim ÄD zur Feststellung meiner EU bis zum Eintritt der Rentenzahlung

Zu diesen Anträgen ersuche ich um rechtsmittelfähigen Bescheid !

Sollte dieser Bescheid mir oder meiner Bevollmächtigten bei persönlicher Vorsprache resp. Per Briefpost nicht bis zum 31.08.07 vorliegen, sehe ich mich zu meinem grössten Bedauern gezwungen, wie folgt tätig zu werden:

Fachaufsichtsbeschwerde gegen Sie zu Händen Herrn xx, Herrn xx und der BA.
EA beim Sozialgericht
Hinzuziehen eines RA für Sozialrecht
Falls es zu negativen gesundheitlichen Konsequenzen meinerseits kommt, käme auch durchaus eine Strafanzeige gegen Sie persönlich für mich in Betracht.

In der Hoffnung auf eine angemessene Reaktion Ihrerseits (welche die genannten Schritte verzichtbar macht) verbleibe ich

Nochmals mit der Bitte um rechtsmittelfähige Bescheide

Mit vorzüglicher Hochachtung


Offenbach, 28.08.07

Abgabe unter Zeugen
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Meinungen????
Knallhart, effektiv und wirkungsvoll! Meine Hochachtung für Dein Einsatz und Dein Bedürfniss, Unrecht zu bekämpfen.... Top geschrieben!!!! Sollte ich mal Hilfe benötigen, wende ich mich an Dir!!
:icon_klarsch: :icon_klarsch:
__

Die Zeit wird härter
Ich hoffe auf Eure Vernunft u. nehme an denen Anteil, die sich nichts mehr leisten können u. ich wünsche Euch viel Glück auf Euren Weg ins Ungewisse. Gebt die Hoffnung nie auf, denn sie gibt Euch auch nicht auf.

Jegliche Äußerungen und Diskussionen von meiner Person, spiegeln nur meine Meinungen und Ansichten wieder. Eine Rechtsberatung überlasse ich lieber den "gebildeten" unserer netten Gesellschaft und verweise auch auf diese Herrschaften.
gummibaer74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2007, 09:42   #19
gummibaer74->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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gummibaer74
Blinzeln Es ist zu schön!

Zitat von elena Beitrag anzeigen
...am heutigen Tag!!

moinsen Ihr Lieben und Fähigen,
mein freundlicher Brief (der direkt als mail an den Teamleiter ging) hat den ersten kleinen Erfolg gezeigt!
Heute morgen kam der vom callcenter der MainArbeit OF versprochene Rückruf des Teamleiters Herrn H.
Ich fand es schon mal faszinierend, dass er, ausser einer beiläufigen Frage, wer ich eigentlich sei, meinen Hintergrund nicht weiter hinterfragte...
Ich habe ihn dann in meiner bekannt liebenswürdigen Art auf die Fehler seines MA hingewiesen und ihn gefragt, ob er denn die Akte vor sich habe und ob er wisse -ab hier kurz die Fakten aufgezählt- er hatte null Plan!!!
Am Ende des Gespräches (wir sind quasi zusammen den Vorgang durchgegangen) sagte er, dass der MA wohl "etwas übersehen" habe, selbstverständlich werde das Geld sofort freigegeben, er habe schon das "Knöpfchen gedrückt".
Desweiteren soll ich ihm doch bitte die relevanten Angaben zu der angestrebten Wohnung übermitteln, dass ER umgehend die Angemessenheit prüfen kann! Ist gleich im Anschluss per mail geschehen, da ich mir die Eckdaten gestern besorgt habe und die allemal angemessen sind!
Hier auch danke an Kalle (Du hattest recht, die Dame hat sowohl Rolli als Rollator)!
Den mail Ausdruck bringe ich morgen (da bin ich in einer anderen Sache Beistand) als papiernen Antrag direkt bei der MainArbeit vorbei!
btw, der TL konnte mir nicht sagen, wie eine akzeptable Vollmacht ausschauen soll und meinte da irgendwie was vom Amtsgericht brabbeln zu müssen :( schätze, er hat das mit Betreuer verwechselt!
Weiß jemand hier, wie ich eine solche Vollmacht Arge/rechtssicher formulieren kann, da ich vermute ich werde sie wohl noch öfter brauchen ?

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Elena
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
Ich gratuliere Dir schon mal vorweg, auch wenn der "Krieg" noch nicht gewonnen ist, so hast Du einen "großen Sieg" davon getragen. Mir kommen von soviel Aufopferung schon die Tränen! Ich wünschte mir, dass es auch mal auf der "Strasse" so klappen könnte! Ich bin total Stolz auf Dich! Auch wenn es nicht geklappt hätte, so hast Du es versucht.... TOP TOP TOP

ELO muss bekannter werden! Ich verteile hier gerade Flyer in Potsdam Mittelmark ...
Die Flyer habe ich von Euch und zwar von hier !!! Das sollten eigentlich alle machen, die Wissen, dass Sie damit Hilfe leisten können, auch wenn keine Spendengelder vorhanden sind.....
__

Die Zeit wird härter
Ich hoffe auf Eure Vernunft u. nehme an denen Anteil, die sich nichts mehr leisten können u. ich wünsche Euch viel Glück auf Euren Weg ins Ungewisse. Gebt die Hoffnung nie auf, denn sie gibt Euch auch nicht auf.

Jegliche Äußerungen und Diskussionen von meiner Person, spiegeln nur meine Meinungen und Ansichten wieder. Eine Rechtsberatung überlasse ich lieber den "gebildeten" unserer netten Gesellschaft und verweise auch auf diese Herrschaften.
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alte, arge, brauche, dame, dringend, info, infos, schweinerei, schwerstbehinderte

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