Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Arbeitsunfähig, Krankenversicherung, EGV

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


Danke Danke:  0
Thema geschlossen

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 10.08.2007, 14:06   #1
Weltenesche
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.08.2007
Beiträge: 1
Weltenesche
Standard Arbeitsunfähig, Krankenversicherung, EGV

Hallo zusammen,

eine Freundin *24 Jahre alt - Wohnhaft bei der Mutter (BG) die ALGII erhält - Vater lebt nicht mehr*, wurde aufgrund einer von der ARGE angeordneten Begutachtung beim Neurologen, für Arbeitsunfähig befunden.
Nun macht sich die Mutter Sorgen wie es mit der Krankenversicherung weiter läuft, und das weitere Prozedere ist.

Da ich ebenfalls gelesen habe, dass man bei erhalt von Sozialgeld nicht mehr Pflichtversichert ist, stellt sich mir die Frage, wie das von statten gehen soll:
-Kostenübernahme
-Kann sie bei ihrer jetzigen KK bleiben etc.

Ich musste mich selber erstmal durch die in Amtsdeutsch formulierten Broschüren der ARGE durchkämpfen, und muss ehrlich sagen, schlau bin ich daraus nicht wirklich geworden.
Immer wieder habe ich was von einer “freiwilligen Versicherung“ gelesen, was bitte ich eine “freiwillige Versicherung“? Vorteile, Nachteile?
Ebenso habe ich gelesen, dass unter bestimmten voraussetzungen auch bei über 23 Jährigen, noch eine Familienversicherung in Frage kommen könnte?!
Die Mutter hat heute Morgen auch noch mal bei der ARGE angerufen, und dort wurde ihr gesagt, dass es alles wie bisher weiter läuft mit der KK und sie sich um nichts zu kümmern braucht, da die Tochter mit der Mutter eine BG bildet?

Ich hoffe Ihr könnt etwas Licht ins dunkle bringen :)
Vielen Dank


PS; Jetzt habe ich glatt die Sache mit der EGV vergessen *grrr*
Sie musste trotz Arbeitsunfähigkeit eine EGV unterschreiben, in der stand dass sie den Fallmanager über Termine bei Arzt, ebenso Nachweise dass sie diese auch wahrgenommen hat usw. belegen soll. Ist das Rechtens?
Außerdem muss sie sich laut EGV in Psychologische Behandlung begeben.
Weltenesche ist offline  
Alt 10.08.2007, 16:16   #2
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Weltenesche Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

eine Freundin *24 Jahre alt - Wohnhaft bei der Mutter (BG) die ALGII erhält - Vater lebt nicht mehr*, wurde aufgrund einer von der ARGE angeordneten Begutachtung beim Neurologen, für Arbeitsunfähig befunden.
Nun macht sich die Mutter Sorgen wie es mit der Krankenversicherung weiter läuft, und das weitere Prozedere ist.

Da ich ebenfalls gelesen habe, dass man bei erhalt von Sozialgeld nicht mehr Pflichtversichert ist, stellt sich mir die Frage, wie das von statten gehen soll:
-Kostenübernahme
-Kann sie bei ihrer jetzigen KK bleiben etc.

Ich musste mich selber erstmal durch die in Amtsdeutsch formulierten Broschüren der ARGE durchkämpfen, und muss ehrlich sagen, schlau bin ich daraus nicht wirklich geworden.
Immer wieder habe ich was von einer “freiwilligen Versicherung“ gelesen, was bitte ich eine “freiwillige Versicherung“? Vorteile, Nachteile?
Ebenso habe ich gelesen, dass unter bestimmten voraussetzungen auch bei über 23 Jährigen, noch eine Familienversicherung in Frage kommen könnte?!
Die Mutter hat heute Morgen auch noch mal bei der ARGE angerufen, und dort wurde ihr gesagt, dass es alles wie bisher weiter läuft mit der KK und sie sich um nichts zu kümmern braucht, da die Tochter mit der Mutter eine BG bildet?

Richtig

Ich hoffe Ihr könnt etwas Licht ins dunkle bringen :)
Vielen Dank


PS; Jetzt habe ich glatt die Sache mit der EGV vergessen *grrr*
Sie musste trotz Arbeitsunfähigkeit eine EGV unterschreiben, in der stand dass sie den Fallmanager über Termine bei Arzt, ebenso Nachweise dass sie diese auch wahrgenommen hat usw. belegen soll. Ist das Rechtens?
Außerdem muss sie sich laut EGV in Psychologische Behandlung begeben.
Warum hat sie denn die Eingliederungsvereinbarung nur unterschrieben? Eine Eingliederungsvereinbarung ist ein Vertrag, den man einzuhalten hat, wenn man ihn erst unterschrieben hat.

Sie sollte einer Person ihres Vertrauens Volmacht geben, sich mit der ARGE auseinander zu setzen, da sie das ja offensichtlich selbst nicht kann.

Hier im Forum gibts dazu viel zu lesen... das sollte man durcharbeiten, eine eigene EGV verfassen und die vom Amt vorgelegte nicht unterschreiben, wenn man damit nicht einverstanden ist. Gibt man eine Eigene, selbst Unterschriebene ab und begründet man ausreichend, warum man die der ARGE nicht unterschreiben konnte (z.B. weil die ARGE nicht verhandlungsbbereit war) kann man auch nicht sanktioniert werden!
 
Thema geschlossen

Stichwortsuche
arbeitsunfaehig, arbeitsunfähig, egv, krankenversicherung

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Arbeitsunfähig und EGV ShanaK Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 11 09.04.2008 17:46
Auch arbeitsunfähig.... zowi Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 3 19.11.2007 20:55
Arbeitsunfähig susan Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 14 27.09.2007 11:45
arbeitsunfähig hopeless ALG II 7 06.09.2007 05:50
ALG und arbeitsunfähig marie10 ALG I 10 21.07.2006 20:42


Es ist jetzt 03:04 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland