Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 19.10.2014, 11:01   #1
Fraggle
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Standard Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hallo, gestern habe ich nun den Rentenbescheid erhalten. Ab 01.09.2014 kann ich in Rente gehen. Abschläge sehe ich da keine aufgeführt, daher gehe ich davon aus, dass die REnte ohne Abschläge ist.

Klar, were nun umgehend das JC informieren.

Allerdings steht in dem Schreiben folgendes:
Für die Zeit ab 01.12.2014 werden monatlich xxxx Euro gezahlt. Die Rente wird für den jeweiligen Monat am Monatsende ausgezahlt.

Für die Zeit vom 01.09.2014 bis zum 30.11.2014 betragt die Nachzahlung xxxx Euro.
Die monatliche Zahlung wird auf das angegebene Konto überwiesen.
Die Nachzahlung wird vorläufig nicht ausgezahlt.

Was bedeutet nun dies?
Es ist mir klar, dass das Jobcenter die Rente einkassieren wird, weil ich ja schon für September und Oktober überwiesen bekommen habe.
Mein Bewilligungszeitraum vom JC läuft bis zum ersten Monat nächsten Jahres.
Ich hoffe das Jc wird mir November und Dezember noch überweisen, weil ich ja erst Ende Dezember die REnte bekommen werde.

Ich fürchte das werden keine schöne Feiertage dieses Jahr. Kann mir schon denken was passieren wird.

Noch eine Frage hätte ich zu den Beiträgen für die KK. Die Rentenversicherung behält da gleich die Hälfte des fälligen Betrags für die KK ein. Läuft das normalerweise so?
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Alt 19.10.2014, 11:11   #2
Cerberus
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Normale Altersrente?
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Alt 19.10.2014, 11:16   #3
Fraggle
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Vorgezogene Rente -Schwerbehinderung.
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Alt 19.10.2014, 11:17   #4
Cerberus
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
Vorgezogene Rente -Schwerbehinderung.
Dann müßte es doch Abschläge geben? Bei "vorgezogen".

Oder es ist die "normale" Altersrente für Schwerbehinderte.
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Alt 19.10.2014, 11:20   #5
Fraggle
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Nein, anscheinend nicht. Habe ja auch daher die Rente unter Vorbehalt beantragt und würde erst in REnte gehen wenn ohne Abschläge.

Abschläge müßten doch irgendwo aufgeführt werden in dem Bescheid, nicht? Ich sehe da nichts von Abschlägen.
Da ich ja bis zur regulären Rente sowieso arbeitslos wäre und da das JC ja keine Beiträge mehr einzahlt, würde ich nicht mehr Rente bekommen.
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Alt 19.10.2014, 11:22   #6
gelibeh
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Meiner Meinung nach, stehen die Abschläge auch nicht im Rentenbescheid. Das mit der Krankenkasse ist normal, das führen die direkt ab.

Kommst Du denn mit der Rente alleine aus?
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 19.10.2014, 11:29   #7
Fraggle
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hallo gelibeh,
die Rentenversicherung errechnet doch die bis dahin angefallenen Rentenpunkte. Wenn der Auszahlbetrag gleich ist mit der Summe, die die Rentenpunkte ergeben, dann kann ja nichts gekürzt worden sein.

Gekürzt wurde die Rente um die Hälfte des Beitrags für die KK. Das finde ich ein wenig komisch, weil dies ja bedeuten würde, dass die Rentenversicherung damit die KK komplett bezahlt. Ist dies denn so?
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Alt 19.10.2014, 11:35   #8
Fraggle
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hab ich vergessen zu beantworten.
Es ist die normale Rente für Schwerbehinderte, die ich beanspruchen kann. Mein "normaler" Rentenbeginn wäre erst in 2 Jahren und ein paar Monaten.

Nein, die Rente reicht leider nicht aus. Ist wirklich schade. Hätte ich eine Stelle bis zur "normalen" Rente bekommen würde ich nicht aufstocken müßen. Ärgerlich. Es fehlen mir nur 2 oder 3 Jahre Rentenbeiträge.
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Alt 19.10.2014, 15:50   #9
Doppeloma
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Blinzeln AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hallo Fraggle,

Zitat:
Hallo, gestern habe ich nun den Rentenbescheid erhalten. Ab 01.09.2014 kann ich in Rente gehen. Abschläge sehe ich da keine aufgeführt, daher gehe ich davon aus, dass die REnte ohne Abschläge ist.
Wie schon geschrieben wurde stehen diese "Abschläge" nicht separat im Bescheid, die ergeben sich aus dem "Rentenwert" mit dem deine Renten-Punkte multipliziert werden, soweit habe ich das jedenfalls bisher verstanden ... bei Rente ohne Abschläge ist die Basis wohl 1 (voller Rentenwert) und bei Abschlägen ist das etwas weniger.

Genau kann dir das nur die DRV erklären, wann hättest du in die reguläre Altersrente gehen können ???
Bist du am 01.09.2014 bereit 63 Jahre alt gewesen ???

Ohne Abschläge geht da für Schwerbehinderte (natürlich trotzdem weniger durch die fehlenden Beitragsjahre bis 65 +X) aber Vorsicht, ich hätte z.B. erst mit 63,5 Jahren die Abschlagfreie Schwebi-Rente erhalten, weil ich erst mit 65,5 Jahren in reguläre Altersrente gehen kann.

Das erklärt dir aber Keiner wirklich, damit du es nicht merken sollst ...

Zum Rest später mehr, ich mache erst mal -Pause ...

MfG Doppeloma
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Alt 19.10.2014, 18:12   #10
Cerberus
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Gibt ja so diverse Tabellen wie diese:

SGB 6 - Einzelnorm

Ich kann die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte mit 60 Jahren plus 11 Monaten in Anspruch nehmen (frühestmöglicher Rentenbeginn). Dann wohl mit Abschlag.

Oder 63 plus 11 ohne Abschlag.

Ich nehm die vorgezogene. Schnauze voll!
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Alt 19.10.2014, 18:31   #11
Doppeloma
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Lächeln AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hallo Fraggle,

wie versprochen nun Teil 2 meiner Antwort, ich halte mich mal weiter an deinen ersten Beitrag ...

Zitat:
Klar, were nun umgehend das JC informieren.
Dazu bist du ja auch verpflichtet aber lass dich nicht darauf ein den ganzen Renten-Bescheid dort abzuliefern, das geht die alles nicht wirklich was an, was du so in deinem ganzen Leben mal gearbeitet hast ...

Die erste Seite mit der Bewilligung (eventuell noch die Seite wo der genaue Beginn der Zahlungen drauf steht) genügt vollkommen.
Und lass dir die Vorlage /Abgabe wie immer auch bestätigen (auf einer Kopie z.B.) ... unser JC-SB hat damals "vor lauter Begeisterung" uns nun los zu werden gar nicht mehr richtig hingesehen was er mir da bestätigt hat ... dem hätte ich da wohl auch eine Waschmaschine verkaufen können ...

Zitat:
Allerdings steht in dem Schreiben folgendes:
Für die Zeit ab 01.12.2014 werden monatlich xxxx Euro gezahlt. Die Rente wird für den jeweiligen Monat am Monatsende ausgezahlt.
Richtig, das ist den JC aber durchaus bekannt, dass die Renten erst am Monatsende überwiesen werden, ebenso, dass man bis dahin weiterhin "bedürftig" ist und Anspruch auf die Leistungen hat bis zum Zufluss der ersten Rente auf dem Konto, vorher kann man das Geld ja nicht ausgeben.

Man wird es aber trotzdem versuchen und die Zahlungen bereits zum 30.11. beenden wollen (einzig korrekter § ist 48 SGB X Absatz 1 "wegen Änderung der Verhältnisse für die Zukunft" !!!), dagegen bleibt dir dann nur Widerspruch einzulegen und mindestens eine Beihilfe /notfalls Darlehen bis zum Eingang der Rente zu verlangen.

Falls man dich an das SGB XII verweisen möchte geht das nur wenn du auch mit der Rente dann dort noch zusätzliche Ansprüche hättest, ansonsten müssen die so etwas untereinander ausgleichen und dafür sorgen, dass dein Existenzminimum bis zur ersten tatsächlichen Rentenzahlung gesichert bleibt.

Ist eigentlich alles bereits gesetzlich geregelt und geklärt aber man möchte gerne "Überzahlungen" vermeiden, die man sich dann später (nach Zufluss der Rente) erst mühsam per Bescheid zurückholen kann ... und meist nicht bekommen wird, weil diese "Zahlungslücke" ja dann immer wieder auftreten würde.

Zitat:
Für die Zeit vom 01.09.2014 bis zum 30.11.2014 betragt die Nachzahlung xxxx Euro.
Die monatliche Zahlung wird auf das angegebene Konto überwiesen.
Die Nachzahlung wird vorläufig nicht ausgezahlt.
Das bedeutet genau das was du ja selber schon festgestellt hast, aus der Nachzahlung wird zunächst der Erstattungsanspruch des JC befriedigt, jedenfalls soweit dein renten-Betrag pro Monat dafür reichen würde ...auf den Rest muss das JC verzichten, die dürfen das also nicht bei dir einfordern, falls die Rente nicht reicht.

Zitat:
Was bedeutet nun dies?
Es ist mir klar, dass das Jobcenter die Rente einkassieren wird, weil ich ja schon für September und Oktober überwiesen bekommen habe.
Nicht ganz, wenn die Rente höher ist als der Monatsbetrag vom JC dann steht dir natürlich die Differenz noch zu aus der Nachzahlung.
Man wird dir (vermutlich) sehr schnell die JC-Aufrechnung schicken, die dann zur Erstattung an die DRV geschickt wird ... ich hatte diese "Information" schon am nächsten Tag im Briefkasten ... da können die mal sehr schnell sein.

Zitat:
Mein Bewilligungszeitraum vom JC läuft bis zum ersten Monat nächsten Jahres.
Ich hoffe das Jc wird mir November und Dezember noch überweisen, weil ich ja erst Ende Dezember die REnte bekommen werde.
Das wirst du wissen, wenn du den Aufhebungsbescheid erhalten hast, bei mir hat man auch direkt zum ersten (theoretischen) Renten-Monat aufgehoben, das würde bedeuten, dass man dir "freiwillig" nur noch den November überweisen wird, aber dann sollte auch der November noch in der Aufrechnung erscheinen die dir zugeschickt wird.

Zitat:
Ich fürchte das werden keine schöne Feiertage dieses Jahr. Kann mir schon denken was passieren wird.
Zur Not wirst du mit Beistand dort erscheinen müssen und deinen Lebensunterhalt in Bar fordern müssen, wenn du zum Anfang Dezember kein Geld bekommst vom JC, denn mit einer nennenswerten Rest-Nachzahlung von der DRV ist ja vermutlich nicht zu rechnen.

Ich hatte mal etwas "Glück" aber meine EM-Rente wurde ja auch fast 2 Jahre rückwirkend nachgezahlt und da blieb noch was über, was gerade noch rechtzeitig vor der finanziellen Katastrophe auf dem Konto eingegangen ist ... Ende August (JC hatte schon zu Ende August eingestellt und die erste laufende Rente kam ENDE September) ...

Zitat:
Noch eine Frage hätte ich zu den Beiträgen für die KK. Die Rentenversicherung behält da gleich die Hälfte des fälligen Betrags für die KK ein. Läuft das normalerweise so?
Ja sicher, jedenfalls wenn man die Bedingungen für die gesetzliche KvdR erfüllt, dann läuft das wie früher beim AG.
Die Pflichtversicherungen (K-Versicherung /Pflegeversicherung) werden direkt abgezogen und von der DRV überwiesen, bei der K-Versicherung beteiligen die sich immerhin mit 50 % ... die Pflegeversicherung muss man aus der Brutto-Rente komplett selber zahlen.

Wirst du denn mit deiner Rente dann auskommen können oder steht noch die Frage SGB XII zu beantragen ???

MfG Doppeloma
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Alt 19.10.2014, 19:06   #12
saurbier
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hallo Fraggle,

Zitat:
Nein, die Rente reicht leider nicht aus. Ist wirklich schade. Hätte ich eine Stelle bis zur "normalen" Rente bekommen würde ich nicht aufstocken müßen. Ärgerlich. Es fehlen mir nur 2 oder 3 Jahre Rentenbeiträge.
Nun ja, die zwei bzw. 3 Jahre Rentenbeitäge dürften dir dann aber auch nicht soviel bringen. Wenn dein Verdienst z.B. stets im Durchschnitt der Bemessungsgrundlage war (siehst du ja im Berechnugsbogen lt. Bescheid) dann würden da im Westen 28,61€ pro Beitragsjahr monatlich hinzu kommen.

Das wären dann zwischen 57,22€ und 85,83€ im Monat.

Sicher ist das schon einiges, vor allem wenn deine Rente wohlmöglich eh nicht gerade üppig ausfällt.

Ich hab z.B. das Glück (ironisch), dass man mir dank meiner frühzeitigen BU-Rente ja ganze 10,8% einfach so mal abgezogen hat, wie auch allen anderen Rentenbeziehern nach altem Recht.

Dank der neuerlichen Rentenreform wird den Rentenempfängern ab dem 01.07. zumindest mal wieder 2 Jahre mehr angerechnet, weil die EMR jetzt bis 62 Jahre hoch gerechnet wird.

Du müsstest mal in deinem Rentenbescheid unter Hinzuverdienstgrenzen nachschauen, ob du auch bis 450,-€/mtl. Rentenunschädlich hinzu verdienen darfst.

Wenn ja, dann könntest du unter Zuhilfenahme eines Minijob zumindest aus dem leidlichen jährlichen Antragsstress mit dem Sozialamt gänzlich heraus kommen und hättest zumindest eine zusätzliche Einnahmequelle mit der du dir deinen Lebensabend etwas versüssen könntest, zumindest solange es gesundheitlich geht.

Manche Menschen fühlen sich einfacher besser und frei, wenn sie nichts mit dem Amt zu tun haben, um dort als Bittsteller auftreten zu müssen.


Gruss saurbier
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Alt 19.10.2014, 23:22   #13
Doppeloma
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Cool AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Hallo saurbier,

Zitat:
Ich hab z.B. das Glück (ironisch), dass man mir dank meiner frühzeitigen BU-Rente ja ganze 10,8% einfach so mal abgezogen hat, wie auch allen anderen Rentenbeziehern nach altem Recht.
Das ist auch seit dem 01.07.2014 nicht anders, der generelle Abschlag auf EM-Renten (10,8%) wurde ja nicht aufgehoben ...

Zitat:
Dank der neuerlichen Rentenreform wird den Rentenempfängern ab dem 01.07. zumindest mal wieder 2 Jahre mehr angerechnet, weil die EMR jetzt bis 62 Jahre hoch gerechnet wird.
Das ist korrekt, davon werden dann aber diese 10,8 % auch wieder abgezogen und das bleibt lebenslang so, auch für die nachfolgende Altersrente.

Zitat:
Du müsstest mal in deinem Rentenbescheid unter Hinzuverdienstgrenzen nachschauen, ob du auch bis 450,-€/mtl. Rentenunschädlich hinzu verdienen darfst.
Das darf man generell bei JEDER Rente vor dem (persönlichen) regulären Rentenalter, wenigstens da sind mal "alle Rentner" gleich ... mit den gleichen Folgen (Kürzung) bei Überschreitung der Zuverdienst-Grenze öfter als 2 Mal im Jahr.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich 65,5 Jahre alt werde darf ich mich anschließend "dumm und dämlich" verdienen, ohne Kürzungen meiner Altersrente befürchten zu müssen ... ich weiß nur noch nicht wo und als was ... aber ich habe ja noch einige Jahre Zeit darüber nachzudenken ...

Zunächst würde ich aber über Wohngeld nachdenken, wenn die Rente zu knapp ist für alles ... und ein Minijob nicht möglich sein sollte ... oder ein ganz kleiner der dann Wohngeldbezug möglich macht ... wäre mir persönlich alles lieber als wieder zu irgendeinem Sozial-Amt zu müssen ...

MfG Doppeloma
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Alt 20.10.2014, 09:30   #14
Fraggle
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Fraggle Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Doppeloma deine Beiträge sind immer sehr informativ. Dank dir.

Ich habe mir die errechneten Rentenpunkte angeschaut, der Zugangsfaktor ist 1. Also habe ich diese mit 28.61 Euro multipliziert und komme daher zu dem gleichen Ergebnis zur Höhe meiner Rente wie aufgeführt. Also sind keine Abschläge getätigt worden.

Ich komme mit meiner Rente nicht aus, daher muß ich noch Grundsicherung beantragen.
Ich werde das so machen denke ich, ich stelle einen Antrag zur Überbrückung bis zur Rentenzahlung beim JC und beim Sozialamt.
Leider denke ich auch, dass das JC die Zahlungen sofort einstellen wird. Habe dort die Zahlung zur Thermenwartung gerade beantragt. Das werden die sich sparen wollen.

Wird eigentlich eine Versicherungspauschale bei der Berechnung berücksichtigt? Wenn ja, wäre ich ein klein wenig besser dran, weil ich dann verschiedene Versicherungen nicht mehr aus dem Regelsatz zahlen müßte.

Ich weiß es eigentlich jetzt schon ehe ich überhaupt was vom JC gehört habe. Es wird wieder einen Kampf geben.

saurbier, ich hatte in Bezug zu Vermittlung gar keine Probleme mit dem Jc. In all den Jahren habe ich keine einzige EGV bekommen. Auch sonst keine Jobs vermittelt bekommen. Mein Verdienst wäre relativ hoch gewesen, weil ich nach Tarif hätte bezahlt werden müßen. Daher hätten mir ein paar Jahre gereicht um nicht ein Sozialhilfefall zu sein beim Renteneintritt.

Probleme hatte ich immer bei der Übernahme der Heizkosten. Jedes Jahr. Ich schätze, da wird sich bei der Sozialhilfe auch nichts ändern.

Ist gerade kein so guter Zeitpunkt für den Renteneintritt, wegen der Feiertage. Bin schon ganz gespannt wie lange die Bearbeitung für die Bewilligung der Grundsicherung dauern wird.
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Alt 20.10.2014, 15:26   #15
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Hallo Fraggle,

ich bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten was mir möglich ist und wenn ich nur "vermute", dann schreibe ich das auch so, denn ich habe natürlich nicht auf allen Gebieten eigene Erfahrungen gesammelt, kenne aber viele Leute die da schon irgendwie durch mussten ...

Zitat:
Wird eigentlich eine Versicherungspauschale bei der Berechnung berücksichtigt? Wenn ja, wäre ich ein klein wenig besser dran, weil ich dann verschiedene Versicherungen nicht mehr aus dem Regelsatz zahlen müßte.
Meinst du jetzt zukünftig im SGB XII, da gibt es (meines Wissens) keine Pauschale mehr, bestimmte Versicherungen (die man für unbedingt notwendig ansieht) müssen dort wohl voll übernommen werden.

Das kann z.B. Privathaftpflicht /Hausratversicherung/Sterbeversicherungen sein, denn damit wäre ja vielleicht sonst auch das Amt mal belastet, wenn da was passiert (die Wohnung brennt ab, das Amt muss die Neuausstattung bezahlen), von selber sprechen die das allerdings eher nicht an, also nimm deine Verträge gleich mit (als Kopie) und frage selber direkt danach.

Zitat:
Ich weiß es eigentlich jetzt schon ehe ich überhaupt was vom JC gehört habe. Es wird wieder einen Kampf geben.
Dein Gedanke (beide Ämter direkt mit Anträgen anzugehen) ist völlig richtig in deinem Falle, letztlich müssen die sich miteinander auseinander setzen um Beträge auszugleichen, das sollte eigentlich dann nicht dein Problem sein ... ich weiß das ist "schöne Theorie" aber die haben "verdammt noch mal deine Existenz zu sichern" ...

Zitat:
Daher hätten mir ein paar Jahre gereicht um nicht ein Sozialhilfefall zu sein beim Renteneintritt.
Das wird wohl immer öfter zutreffen, bei denen die seit Jahren keinen Job mehr finden konnten in unserem Alter, ich kann mich da ja eigentlich nicht beklagen, brauche wenigstens kein Geld mehr vom Amt ... allerdings auch nur weil ich in Partnerschaft lebe und wir unsere beiden Renten zusammen verbrauchen können ... alleine wäre es mindestens für meinen Männe nicht möglich von seiner EM-Rente zu existieren ohne Grusi aus dem SGB XII lebenslang ...

Ich selber wäre alleine knapp an der Grenze zur Grusi, könnte vielleicht mit Wohngeld auskommen dazu, aber wahrscheinlich nicht in der aktuellen Wohnung, obwohl die wirklich sehr preisgünstig ist wäre sie wohl "zu groß" für einen alleine, jedenfalls wenn er sich nicht auch alleine bezahlen kann ... ich mag da aktuell gar nicht genauer drüber nachdenken (müssen) ...

Zitat:
Probleme hatte ich immer bei der Übernahme der Heizkosten. Jedes Jahr. Ich schätze, da wird sich bei der Sozialhilfe auch nichts ändern.
Leider ist das alles auch oft sehr von den örtlichen Behörden abhängig wie da vorgegangen wird, so jedenfalls mein Gefühl wenn ich Berichte dazu lese ... unser (früheres, wir sind ja umgezogen) Grusi-Amt war echt zum "gruseln", schon als wir nur mal zur "Erst-Beratung" dort gewesen sind, nachdem mein Männe die EM-Rente auf Dauer bekommen hatte.

Einen Antrag haben wir dann gar nicht erst gestellt, man hatte schon an unserer Sozial-Wohnung herumgemäkelt, die sei zwar nicht zu groß aber deutlich "zu teuer" ... das würde man wohl nicht komplett übernehmen (wollen) ... außerdem müsse ich erst mein 16 Jahre altes Auto verkaufen (im SGB II war es Schonvermögen) ...

NEEE, ich "beneide" Niemanden der sich damit auf die Dauer herumschlagen muss und hoffe lieber weiter, dass wir da auch zukünftig drauf verzichten können ...

Zitat:
Ist gerade kein so guter Zeitpunkt für den Renteneintritt, wegen der Feiertage. Bin schon ganz gespannt wie lange die Bearbeitung für die Bewilligung der Grundsicherung dauern wird.
Der Zeitpunkt ist wohl unter solchen Bedingungen immer der Falsche, stelle deine Anträge (mindestens formlos!!!) an beide Behörden und wenn es eng wird gehst du mit einem schriftlichen Vorschuss-Antrag dort hin und forderst dein Geld sofort und in Bar ein, das sollte auch im SGB XII nicht anders sein, als beim JC ...

Hoffentlich kommen die nicht auf die Idee, dass du Sozial-HILFE (nach SGB XII/Kapitel 3) beantragen sollst, weil dein reguläres Renten-Alter noch nicht erreicht ist ... wie du schreibst scheint es ja wirklich keine Abschläge zu geben ... hoffentlich verstehen die das bei deinem Grusi-AMT (SGB XII / Kapitel 4) auch ...

Drücke dir ganz feste die Daumen, dass sich alles schnell und ordentlich regeln lässt, damit du die kommenden Feiertage dann doch soweit entspannt als Rentner genießen kannst ...

MfG Doppeloma
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Alt 20.10.2014, 21:41   #16
Fraggle
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Nun, diese Woche werde ich versuchen alles zu erledigen.

Soweit ich es beurteilen kann ist dies die normale Rente, wäre eben ergänzende Grundsicherung.

Falls ich noch Probleme mit dem Formulieren habe melde ich mich noch
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Alt 01.11.2014, 10:22   #17
Barrit
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Barrit Barrit Barrit
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Zitat von Cerberus Beitrag anzeigen
Gibt ja so diverse Tabellen wie diese:

SGB 6 - Einzelnorm

Ich kann die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte mit 60 Jahren plus 11 Monaten in Anspruch nehmen (frühestmöglicher Rentenbeginn). Dann wohl mit Abschlag.

Oder 63 plus 11 ohne Abschlag.



Ich nehm die vorgezogene. Schnauze voll!
ich habe keinen Antrag gestellt sondern aktuelle unverbindliche Rentenauskunft gefordert und im Vergleich zum Vorjahr habe ich nun 17€ mehr und auch mehr Entgeltspunkte.... ich fragte nach und bekam im Telegrammstil erklärt, dass sich die mtl. Bruttorente und die Entgeltspunkte aufgrund meiner Arbeit erhöht haben und wenn ich weiter arbeit bis zum 65.LJ erhöhen sich sie Etgeltspunkte mtl. weiter.

Ich war schon erstaunt denn ich mache lediglich einen 100€ .

Hm ich lese auch immer wieder dass das JC einen nicht zwingen kann, vor dem regulären Rentenalter in Rente zu gehen wenn man dadurch noch schlechter hingestellt ist sprich: ein lebenslanger Sozialabhängiger wird was heist, dass man auf Kosten der Steuerzahler lebt - aber mich beschäftig die Frage ob das auch gilt wenn man als Schwerbeh. mit 63 J . in abzugsfreie Rente gehen kann..??????
Barrit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2014, 10:36   #18
Hartzige
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Hartzige
Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Mal ein Danke an Doppeloma. Da auch ich Rente beantragen muss zum 1.2.15, sind Deine Beiträge eine sehr große Hilfe für mich.
Hartzige ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2014, 11:14   #19
gelibeh
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Standard AW: Rentenbescheid erhalten Verrechnung des Betrags

Zitat:
Soweit ich es beurteilen kann ist dies die normale Rente, wäre eben ergänzende Grundsicherung.
Ich denke mal, Hilfe zum Lebensunterhalt, weil Du die Altersgrenze noch nicht erreicht hast.
Bei Rente für Sbeh. dürfte mit 63+X das abschlagsfrei sein.
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