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Start > > -> Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 18.09.2014, 18:09   #1
dennis1977->Emailproblem
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Registriert seit: 23.02.2011
Beiträge: 75
dennis1977
Standard Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

Hallo,

habe nach sehr langen rum machen auch vor Gericht meine EM Rente bekommen, nun hätte ich die Möglichkeit in meinem Beruf in einer Reha-Werkstatt für Behinderte zu arbeiten. Das ganze läuft ja über Teilhabe am Arbeitsleben und die Rente wird auf Übergangsgeld umgestellt, nun zu meiner Frage.

Wenn ich dort anfangen sollte und die Rente umgestellt wird, wie ist es dann, wenn ich einen 450 Euro Job finden und dort aufhören würde? Wird die Rente dann wieder automatisch Umgestellt oder muss ich die dann wieder ganz neu beantragen? Möchte nicht wieder ewig rum machen um sie wieder zu bekommen.

Hat da einer von euch schon erfahrungen gemacht und wie wird das Übergangsgeld, was höher als die Rente ist berechnet?

Ich werde dort auch nur 3 Stunden am Tag arbeiten, da mein Rücken nicht mehr zulässt, das habe ich denen auch schon gesagt in der Werkstatt.

Aber was ich jetzt hier schon im Forum lesen konnte, könnte ich mit großer Sicherheit beim Antrag auf Verlängerung 2015 Probleme bekommen und auch erst recht, wenn ich dort wieder aufhören sollte, kommt das hin?

Gruß
Dennis
dennis1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2014, 18:42   #2
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.751
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

nun ja....wenn sich herausstellt, dass du doch wieder mehr als 3 Stunden arbeiten kannst....vielleicht sogar mehr als 6 Stunden...dann bist du deine Rente los...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2014, 18:44   #3
dennis1977->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 23.02.2011
Beiträge: 75
dennis1977
Standard AW: Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

Ich kann wegen schweren Rückenproblemen mit Versteifung nicht länger als 3 Stunden arbeiten, das lassen die Schmerzen nicht zu.
Daran wird sich auch nichts mehr ändern, besser wird es nicht, eher schlechter.
dennis1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2014, 14:05   #4
saurbier
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.155
saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

ich würde mich in keine Behindertenwerkstatt abschieben lassen, nur damit ich wohlmöglich noch etwas arbeiten kann, für denn.

In den Behindertenwerkstätten wird soviel ich hier lesen konnte ca. 157,- bis bestensfall 250,-€/mtl. an Aufwandsendschädigung gezahlt.

Überlege mal 157,-€ für einen Monat Arbeit bei täglich 3 Stunden. Da würdest du dann für 2,40€/Std. arbeiten.

Ich nenn sowas Menschenunwürdig.

Im übrigen, was wiel die Rentenkasse denn als Übergangsgeld zahlen, mehr als die EMR. Kann ich mir kaum vorstellen.

Vor allem versteh ich nicht, was die damit erreichen wollen, ausser das sie deiner dauerhaften EM nicht wirklich trauen.

Ich würde sagen, lass die Finger davon.

Wie AnnA B. schon angedeutet hat, wohlmöglich will man versuchen dir später die volle EMR zu streichen. Wohlmöglich mit dem Versuch die Arbeitszeit von Anfangs 3Std./tägl. langsam auf 6Std./tägl. auszudehen. Mit 6Std./tägl. leichter Arbeit in einer Behindertenwerkstatt gibt es aber nur noch eine Teil-EMR. Auch die DRV ist raffiniert und Trickst.


Gruss saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2014, 18:14   #5
irmi
Elo-User/in
 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: am Wasser
Beiträge: 82
irmi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

Hallo dennis1977,
seit über 20 Jahren lebe ich mit acht versteiften wirbeln, mehr schlecht als recht. Mittlerweile ist meine versteifte Wirbelsäule verkalkt, und wenn "der Kalk rieselt", es ist wirklich so, könnte ich die Wände hochgehen vor Schmerzen. - Nur Bewegung hilft!
Meine Arbeitsmarktrente lief dieses Jahr aus. Ich habe bei einem gemeinnützigen Verein eine 450 € Stelle, ich beaufsichtige morgens eine Stunde, und nachmittags ebenso behinderte Kinder.
Die DRV sandte mir einen Fragebogen, den mein Arbeitgeber mit mir
ausgefüllt hat. Was ich so mache, wie lange, usw.
Ich habe mittlerweile noch zwei Wirbel der Halswirbelsäule versteifen lassen müssen. Den ausgefüllten Fragebogen und meine neuesten Befunde wurden dem Weiterbewilligungsantrag beigelegt.

Ohne weitere Untersuchung habe ich die Arbeitsmarktrente bewilligt bekommen, bis 12/2017.

Es ist nicht so, daß die DRV Deinen Job gleich als Besserung Deines Gesundheitszustands sieht. Es kommt darauf an, was Du tust.

LG
irmi
irmi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2014, 19:43   #6
saurbier
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.155
saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Erwerbsminderungsrente und arbeiten in einer Reha-Werkstatt

Hallo irmi,

nicht gut, deine Gesundheit. ich kenn das Problem, bei mir verkalken im besonderen die Nervenausgänge der Wirbel. Wenn da was bröckelt, au weh. Das geht dann ganz schnell mal bei einer falschen Bewegung. Wirbel versteifen kommt lt. Prof. der Uni nicht in Frage, weil sich die Wirbelsäule im laufe der Zeit (Jahre) ja durch die Verklalkung automatisch versteift, leider. Angefangen hat das mit der LWS, jetzt sind aber auch schon zwei HWS Wirbel betroffen. In meinen Schultergelenken hat man den Spalt bereit aufgefräst, genauso wie an einer Hüfte, die man geglättet hat. Da hat man dann gleich festgestellt das ich besser neue Hüftgelenke implantieren lassen sollte. Mein Hausarzt hat davon dringend abgeraten, weil ich noch nicht Alt genug dafür bin, eben wegen der Haltbarkeit künstlicher Gelenke.

Bezüglich dennis1977 sieht es ja so aus, dass er keinem 450,-€ Minijob nachgehen soll, denn da würde er ja fair bezahlt. nee der soll in einer Behindertenwerkstatt mit einem Allmosen abgespeisst werden (157,-€/mtl.), das ist schon ein erheblicher Unterschied. ich persönlich würde mich nicht darauf einlassen.

Das mit dem Übergangsgeld ist auch so eine Sache.

Mir scheint die DRV will hier hinten herum den Versuch einer Arbeitsfähigkeit mit mehr als 3Std./tägl. versuchen und verschleiert dies über die Behindertenwerkstatt, anstatt eine anständige Arbeitserporbung vorzunehmen.

Mein Rat dazu wäre, lass die Finger von einer Behindertenwerkstatt.

Wenn dennis1977 nicht mehr als 3Std./tägl. arbeitsfähig ist, dann sollen die eine volle EMR zur Not eben befristet für 3 Jahre zahlen und aus ist.

Wenn er dann meint, er könnte noch irgendwas tun, dann kann er sich ja einen passenden Minijob bis 450,-€ oder eben bis zur Anrechnungsfreien Höhe gemäß Rentenbescheid suchen.


Gruss saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
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arbeiten, erwerbsminderungsrente, rehawerkstatt

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