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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


Klagen oder nicht ?!

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege

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Alt 13.08.2014, 18:48   #1
insolaner
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insolaner Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Klagen oder nicht ?!

Hallo Elos
Ich fasse mich kurz
GDB von 40 erhalten , Widerspruch durch VDK , während dieser Zeit weitere Diagnose und vom LaGeSo auch anerkannt trotzdem Widerspruch und wieder GDB 40 , Mitteilung vom VDK und keinerlei Andeutung ob Klage Sinn macht. Oder nicht ?!
Tja wie nun weiter ? Habt ihr da Erfahrungen die ihr mit mir teilen würdet

Danke für jeden Beitrag
Grüße aus Berlin
Der INSOLANER
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Alt 13.08.2014, 18:55   #2
hatg
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hatg Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klagen oder nicht ?!

Was ist mit einem Gleichstellungsantag? Ist erst einmal besser als nichts
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Alt 13.08.2014, 19:05   #3
insolaner
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insolaner Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klagen oder nicht ?!

Danke , ja wäre drüber nachzudenken aber momentan läuft die Frist , Klagen oder nicht , die Gleichstellung ist dann letzte Lösung wobei das ja nur infrage käme wenn man in Arbeit steht oder eine solche dadurch bekommen könnte

Gruß insolaner
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Alt 13.08.2014, 23:56   #4
Barrit
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Barrit Barrit Barrit
Standard AW: Klagen oder nicht ?!

Zitat von insolaner Beitrag anzeigen
Hallo Elos
Ich fasse mich kurz
GDB von 40 erhalten , Widerspruch durch VDK , während dieser Zeit weitere Diagnose und vom LaGeSo auch anerkannt trotzdem Widerspruch und wieder GDB 40 , Mitteilung vom VDK und keinerlei Andeutung ob Klage Sinn macht. Oder nicht ?!
Tja wie nun weiter ? Habt ihr da Erfahrungen die ihr mit mir teilen würdet

Danke für jeden Beitrag
Grüße aus Berlin
Der INSOLANER

Deine Infos sind sehr dürftig deshalb mal einige Fragen:

was ist LaGeSo?

Mit welcher Begründung wurde der Widerspruch zurückgewiesen?

Mast Du das Schreiben vom Versorgunsamt ohne Daten reinstellen?
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Alt 14.08.2014, 02:56   #5
Doppeloma
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Frage AW: Klagen oder nicht ?!

Hallo Insolaner,

Zitat:
Ich fasse mich kurz
Ja, leider zu kurz ...

Zitat:
GDB von 40 erhalten , Widerspruch durch VDK , während dieser Zeit weitere Diagnose und vom LaGeSo auch anerkannt trotzdem Widerspruch und wieder GDB 40 ,
GdB gibt es nicht auf Diagnosen, sondern auf die (meist) dauerhaften Einschränkungen, die sich dadurch im täglichen Leben (beruflich und privat) ergeben.

Ähnliche Krankheiten erzeugen oft auch ähnliche Einschränkungen und zählen dann nicht "doppelt", der Bescheid nützt keinem was wenn er deine konkreten Einschränkungen nicht kennt, die da bewertet wurden ... ich habe auch GdB 40, vermutlich auf ganz andere Einschränkungen als du.

Außerdem zählen neue Einschränkungen erst GdB-erhöhend wenn sie bereits länger als 6 Monate bestehen, es muss ja konkret im Bescheid drin stehen warum man jetzt nicht erhöht hat, nicht jede "neue Diagnose" bewirkt da was.

Zitat:
Mitteilung vom VDK und keinerlei Andeutung ob Klage Sinn macht. Oder nicht ?!
Tja wie nun weiter ? Habt ihr da Erfahrungen die ihr mit mir teilen würdet
Wegen GdB macht eine Klage nur ganz selten wirklich "Sinn" ... das wird aktuelle so 2 - 3 Jahre dauern können, welchen GdB willst du erreichen /erkämpfen am Gericht und welchem Zweck soll das dienen diesen Weg zu gehen solltest du dich zunächst mal selber fragen.

Du schreibst, dass dir die Gleichstellung aktuell nichts bringen würde weil du arbeitslos bist, was soll dir da der Schwerbehinderten-Ausweis (wäre ja die nächste Stufe bei Erhöhung auf GdB 50) bringen ...

Damit bekommst du auch nicht besser Arbeit, falls du das annehmen solltest oder was genau willst du erreichen damit, dass du nicht rund 6 Monate wartest und dann einfach einen (besser begründeten und belegten) Verschlimmerungs-Antrag stellst ... das kannst du immer wieder machen und geht deutlich schneller als ein Gerichtsverfahren ...

Eine Klage würde sich nur lohnen, wenn man damit einen Schwerbehinderten-Status aufrechterhalten kann (aufschiebende Wirkung nutzen) um eine vorzeitige Rente für Schwerbehinderte in Anspruch zu nehmen.

Dafür muss zum Renten-Eintrittsdatum (mindestens) der Ausweis noch gültig sein und manchmal wird ein GdB / Ausweis ja auch befristet /später überprüft und wieder reduziert vom Amt, da könnte eine Klage manchmal sinnvoll sein um den alten GdB weiter zu behalten bis das mal nach Jahren (vielleicht) vom Gericht geändert wird.

Denn es gibt ja auch keine Garantie dafür, dass du nach dem Gerichtsverfahren wirklich einen höheren GdB bewilligt bekommen wirst oder ein bestehender bestätigt wird ... das kann auch ganz anders enden als man sich das vorstellt ...

So eine Schwerbehinderten-Rente darf dann aber nicht wieder entzogen werden, wenn man zum Zeitpunkt des Rentenbeginns noch alle Bedingungen dafür erfüllt hatte ... kommt aber auch auf dein Alter an, ob solche Überlegungen da eine Rolle für dich spielen könnten.

Also nach 3 Sätzen Info, kann dir auch hier keiner anraten ob eine Klage Sinn macht oder nicht ... ich würde nicht Klagen das wäre mir zu anstrengend, habe eine Klage wegen EM-Rente durch ... mein GdB ist mir inzwischen "Wurscht", davon habe ich als EM-Rentner noch weniger als vorher ...

War Gleichgestellt, was wegen dem höheren Kündigungsschutz ganz praktisch war, solange ich im Arbeitsverhältnis gewesen bin, jetzt kann ich nicht mal mit dem Steuerfreibetrag was anfangen ... auf meine Rente zahle ich keine Steuern ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 14.08.2014, 05:21   #6
insolaner
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insolaner Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klagen oder nicht ?!

Hey , Dankeschön ihr Nachtschwärmer ,
Habt mir die Entscheidung erleichtert. Werde lieber einen Verschlimmerungsantrag in Betracht ziehen ( war vorher durch Infos anderer betroffener schon eine Überlegung).
Achso der Vollständikeit halber. laGeSo= Landesamt für Gesundheit und Soziales
Bin 47 Jahre jung.
Gdb durch seelische Störung Depressionen , OSAS , Bluthochdruck,
Chron. Lymphödem stad. 2 beide Unterschenkel , chron.nebenhöhlenentzündung
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Alt 14.08.2014, 07:20   #7
ARGE geplagt
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ARGE geplagt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klagen oder nicht ?!

Google mal nach "Anhaltspunkte für die gutachterliche Tätigkeit", da wirst du dann die einzelnen GDB's sehen aus deinem Feststellungsbescheid.
Welche Erwartung hast du an den SBA? Vorteile durch den SBA hast du bei der Arbeitssuche nicht unbedingt, ich sehe ihn eher als Nachteil. Bei dem was du schiilderst wird es doch nur zu einem "Grünen SBA" kommen, ohne Merkzeichen.
Der Verschlimmerungsantrag wird dir so zeitnah wohl nichts bringen, musst halt warten und regelmäßig zum Arzt gehen wegen der Beschwerden.
Ich habe selber einen SBA und mir bringt meiner nur die unentgeltliche Nutzung des ÖPNV, habe aber Merkzeichen G+B.
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Alt 14.08.2014, 17:57   #8
Doppeloma
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Cool AW: Klagen oder nicht ?!

Hallo Insolaner,

Zitat:
Habt mir die Entscheidung erleichtert.
Das freut mich, dann war die "Nachtarbeit" ja nicht ganz "umsonst", wenn auch für dich kostenlos ...

Zitat:
Werde lieber einen Verschlimmerungsantrag in Betracht ziehen
Sehr vernünftig, die SG sind auch so schon heillos überlastet ... mein Verfahren (wegen EM-Rente) dauerte ab Antragstellung fast genau 3 Jahre ... das ist nicht mehr "komisch" wenn man dann mit festem Arbeitsplatz sogar zum JC muss, weil keiner mehr was zahlt ...

Zitat:
Bin 47 Jahre jung.
Na dann hast du ja noch viele Jahre Zeit, ehe du mindestens den Schwerbehinderten-Ausweis (plus mindestens 35 Versicherungsjahre bei der DRV) für eine vorzeitige Rente wegen Schwerbehinderung brauchen könntest ... falls es die dann überhaupt noch gibt (aktuell für deinen Jahrgang glaube ich mit 62 Jahren möglich) ...

Zitat:
Gdb durch seelische Störung Depressionen , OSAS , Bluthochdruck,
Chron. Lymphödem stad. 2 beide Unterschenkel , chron.nebenhöhlenentzündung
Und was davon war jetzt die neue Krankheit, wie lange ist die schon akut störend ???

Die GdB-Richtlinien nützen dir nur was (zum Vergleichen können), wenn du dir von deinem Amt die "versorgungsärztliche Stellungnahme" zusenden lässt, das machen die auch (schriftlich anfordern bitte) wenn du keine Klage einreichen willst ...

Nur darin sind die einzelnen Anteile (Einzel-GdB) aufgeführt, die den gesamt-GdB ergeben haben, das wird auch nicht einfach zusammen-addiert, da haben die SB dort einen gewissen Ermessensspielraum.

Allerdings wird auch gerne mal (der Einzel-GdB) zu niedrig eingestuft, so hat man mir (auch für seelische Störungen) nur die leichteste Stufe zugebilligt (Einzel-GdB bis 20) und dann muss der Gesamt-GdB nicht unbedingt erhöht werden (um mindestens 10 GdB) ... das ist erst zwingend bei einem Einzel-GdB von mindestens 30 erforderlich ... (das wäre die 2. Stufe von 4 in diesem Bereich gewesen ...

Ich war fast 4 Jahre darauf AU geschrieben und wurde letztlich deswegen berentet ... da ist diese Einstufung "als leichte Störung" schon sehr fragwürdig ... aber wie ich schon oben geschrieben habe ist mir das inzwischen egal ...

Was ist bitte OSAS ... wir sind hier alle keine Ärzte, die sich mit solchen Bezeichnungen unbedingt auskennen sollten ... welche konkreten Auswirkungen hat das im täglichen Leben, wo und wie schränkt es dich ein ???

Auf Bluthochdruck gibt es so schnell keinen GdB, der ist mit Medikamenten allgemein gut behandelbar und gilt dann nicht als ernsthafte "Behinderung" ...
Habe ich auch drin, mit GdB 10 als "bekannt" vermerkt ...

Alle Diagnosen, die nur GdB 10 ergeben würden, gehen nicht in den Gesamt-GdB mit ein ... also kannst du 10 X GdB 10 bekommen und hast Gesamt-GdB = NULL ...

Die letzten beiden Einträge solltest du dann wirklich mal entsprechend in den Richtlinien überprüfen, ob die Einstufung (lt. Versorgungsärztlicher Stellungnahme) passen kann ...

Den Bereich wo man dann aussagefähige Arztberichte haben sollte beim nächsten Antrag kannst du darin jedenfalls gut "orten", zudem ist es immer angebracht (wegen GdB !!!) selbst einen zusätzlichen "Jammerlappen" zu schreiben, in dem du alle Einschränkungen (aus den einzelnen Diagnosen her) ganz genau (mit eigenen Worten) beschreibst ... die Nennung der Diagnosen sagt nämlich alleine nichts dazu aus, wie es dir konkret damit geht und welche konkreten Einschränkungen sich daraus für dein tägliches Leben ergeben.

Auch SB beim Versorgungsamt (so heißt es bei uns noch) sind keine Hellseher, in den Berichten stehen nur die medizinischen Daten und nicht wie dein tägliches Leben damit verläuft ... auch mit den selben Krankheiten kommen verschiedene Leute ganz unterschiedlich klar oder eben auch nicht ...

Beispiel wieder der Bluthochdruck, ich habe aktuell keine Probleme damit, die Pillen helfen gut, der Blutdruck ist damit "normalisiert" ...
Andere haben deswegen häufig starke Kopfschmerzen /Schwindel und vertragen vielleicht die Tabletten nicht ... der Blutdruck ist schwer oder gar nicht einstellbar mit Medikamenten, bleibt also gefährlich hoch /schwankend ... dann ist auch mehr als die GdB 10 zu geben ... weil dich die Beschwerden damit täglich beeinträchtigen ... teilweise Handlungsunfähig machen ...

Reicht natürlich nicht so was nur zu behaupten, da sollte es schon auch ärztliche Nachweise geben die das bestätigen.

Bist du wegen Depris ohnehin schon von Schwindelattacken geplagt, gibt es dafür nicht extra was ... geht dann im GdB für die seelischen Probleme mit ein.

Hast du (auch) Kopfschmerzen wegen der Nebenhöhlen ... ist es eigentlich auch egal wo die nun genau herkommen, extremer wäre nachgewiesene Migräne ...

Und die weiteren Sachen ebenso differenzieren und genau beschreiben ... die SB kennen dich ja nicht persönlich ...

Gemein gesagt gilt auch, dass Gehbeschwerden und die Schwierigkeiten Treppen zu steigen weniger ausmachen (für den GdB), wenn du wegen der Seele sowieso das Haus nicht verlässt ...
In diesem Bereich ist es besonders wichtig den Anteil der Teilnahmefähigkeit am "gesellschaftlichen Leben" zu beschreiben, Hobbys /Freunde/ Veranstaltungen die du gerne besuchen würdest aber deswegen nicht besuchen kannst ...

Nun keine Freunde und Hobbys mehr (Interessenlosigkeit/Antriebslosigkeit allgemein und speziell beschreiben) was du "früher" mal gerne gemacht hast, dich aber aktuell (wegen der Krankheit) nicht mehr interessiert, weil du dich nicht dazu aufraffen kannst (Antriebslosigkeit) ...

Das ist gerade in diesem Bereich von Mensch zu Mensch meist sehr unterschiedlich ausgeprägt und auch dazu noch oft "Tagesform-Abhängig" ... wird aber von den Ämtern oft unterschätzt ...

Wenn du denen das nicht aufschreibst können die nicht wissen, dass dein Kühlschrank manchmal (oder öfter /oder Freunde, Nachbarn /Partner versorgen dich, wenn gar nichts mehr geht bei dir) leer bleibt weil du nicht fähig bist einkaufen zu gehen ... ist dir aber eigentlich auch egal, weil du sowieso unter Appetitlosigkeit leidest, dann isst du eben nichts ... den Abwasch brauchst du dann wenigstens auch nicht erledigen ...

Ich nehme an du kannst ungefähr verstehen, wie ich das meine ...

Schickst du nur den Antrag mit den Diagnosen hin, dann haben die ja noch immer keine Ahnung, wie es dir wirklich geht ...

Aber Vorsicht, das ist NICHT für die DRV gedacht, bei Antrag auf EM-Rente ... die interessiert NUR ob man arbeiten gehen kann (Erwerbsfähig ist) oder nicht, was privat passiert (oder nicht mehr) weil man krank ist und ob da alles den Bach runter geht, ist denen völlig egal ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 15.08.2014, 11:24   #9
insolaner
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Standard AW: Klagen oder nicht ?!

Liebe Doppeloma ,
Ich zieh den Hut !
Hast mir alles sehr sehr gut und verständlich erklärt .
Und man liest einen großen Erfahrungsschatz aus deinen Texten .
Vielen herzlichen Dank
Osas = Obstruktives-Schlaf-Apnoe-Syndrom , 433 Atemaussetzer je Nacht bis zu 2 min. So lang kann ich nicht mal im Wachzustand anhalten.
Benutze zum schlafen Fullface Atemmaske mit Atemgerät und Luftbefeuchter.
Schränkt extrem ein weil es exzessive Müdigkeit am Tage und konzentrationsstörungen verursacht.Drückt leider auch auf die Allgemeinbefindlichkeit und Leistungsfähigkeit. Im übrigen sehr Sexy mit so einer Maske und Schlauch im Bett. Aber laut Ärzte alles kein Problem ist doch toll das es so tolletherapien gibt , weil ist lebenslang nicht heilbar und verursachte Sauerstoffuntersättigung, wahrscheinlich auch meine Gehirnblutung , die ja auch nicht so schlimm ist weil ist ja kein Meßbarer Schaden geblieben.
Und mein schlechtes Langzeitgedäxhnis ist mit 47 auch nicht unnormal!
Naja aber dir brauch ich nichts erzählen weist ja selbst am besten was man sich so anhören muß wenn man nicht mehr "funktioniert"
Liebe Grüße an die reizende Doppeloma !
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Alt 15.08.2014, 18:10   #10
Doppeloma
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Hallo Insolaner,

Zitat:
Osas = Obstruktives-Schlaf-Apnoe-Syndrom , 433 Atemaussetzer je Nacht bis zu 2 min. So lang kann ich nicht mal im Wachzustand anhalten.
Benutze zum schlafen Fullface Atemmaske mit Atemgerät und Luftbefeuchter.
Schränkt extrem ein weil es exzessive Müdigkeit am Tage und konzentrationsstörungen verursacht.Drückt leider auch auf die Allgemeinbefindlichkeit und Leistungsfähigkeit. Im übrigen sehr Sexy mit so einer Maske und Schlauch im Bett.
Jetzt müsste ich mich (eigentlich) "in Grund und Boden schämen", kannte das aber unter dieser Abkürzung noch nicht ... dabei habe ich doch auch so ein "Rüsseltierchen" nebenan im Bett nachts ...

Kenne das nur unter Schlafapnoe und bereits dafür ist (bei notwendiger Geräte-Beatmung /CPAP-Gerät) ein Einzel-GdB von mindestens 20 zu geben, übrigens (in diesem Falle) unabhängig davon ob es bereits einen GdB wegen anderer Atemwegsprobleme gibt !!!

Zusätzliche Gesundheitsschäden die dadurch schon bestehen müssten den vorgegebenen Einzel-GdB erhöhen, daher in den Richtlinien Als "Mindestens" vermerkt ... da musst du dann im Bereich der Atemwegserkrankungen schauen ... die Richtlinien sind ja nach den einzelnen Körperbereichen unterteilt.

Meinem Männe hatte man darauf zunächst auch nur GdB 10 bewilligt, was den vorhandenen GdB 40 damals natürlich auch nicht erhöhen "brauchte", der gilt aber bei Schalfapnoe auch nur für die "leichte" Form OHNE Beatmung mit einem CPAP- Gerät ...

Habe ich auch nur mit dieser "versorgungsärztlichen Stellungnahme" herausfinden können und dann bekamen die im Widerspruch mächtig eins "aufs Dach" von mir, denn die geforderten Nachweise /Befunde (Facharzt /Schlaflabor/Geräte-Nutzung) waren bereits alle zum Antrag beigefügt gewesen ...

Habe ihnen dann ganz "frech" den entsprechenden Passus ihrer Richtlinien dazu ausgedruckt und nachgefragt welche Beweise man nun eigentlich noch dafür brauche, dass es sich NICHT um eine "leichte Schlafapnoe" handelt und es außerdem bereits umfassende Herz-/Kreislaufschäden gibt (die schon vorliegen), die dabei zusätzlich zu bewerten seien ...

Kurze Zeit später durfte mein Männe dann sein Bild einschicken und den Schwerbehinderten-Ausweis ausstellen lassen ...

Der Rest kam aus seinen Bandscheiben- und sonstigen orthopädischen Problemen, GdB 30 hatte er dafür schon seit fast 20 Jahren gehabt ... später Infarkt /Schwerhörigkeit/Tinnitus usw. und dann die Schlafapnoe ... ja, ich dachte manchmal auch er "vergisst" das atmen irgendwann noch völlig in der Nacht ...

Inzwischen finden sogar unsere Enkel "ihren Rüsselopa" ganz lustig ... bei ihm hilft das eigentlich ganz gut (es heilt natürlich das Problem nicht, das ist klar, sobald er z.B. wegen Schnupfen mal darauf verzichten muss, ist es genau so schlimm wie vor der Maske auch) ... vorher hätte er eigentlich nach dem Aufstehen gleich wieder ins Bett gehen können.

Stattdessen musste er aber zur Arbeit ...

Jetzt brauchen wir da überall keine unnötigen Kämpfe mehr, wir sind nun beide EM-Rentner auf Dauer und haben auch keinen "Bock mehr auf den ganzen Schei**", denn noch schlimmer als die Versorgungsämter wegen GdB ist die Rentenkasse, wenn man nicht mehr arbeiten KANN wegen der ganzen Gesundheitsprobleme ... da kannst du den "Kopf unterm Arm haben" ... nicht so schlimm solange wenigstens der Arm noch dran ist ...

Aber dazu habe ich ja an anderer Stelle hier auch schon viel geschrieben.
Wenn du dann noch Fragen wegen der "Stellungnahme" haben solltest gerne ... ich kenne mich langsam mir solchen "Doktorspielchen" der Behörden ganz gut aus ...

MfG Doppeloma
__

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Alt 16.08.2014, 03:33   #11
Barrit
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Barrit Barrit Barrit
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Hallo Insolaner,


Jetzt müsste ich mich (eigentlich) "in Grund und Boden schämen", kannte das aber unter dieser Abkürzung noch nicht ...
MfG Doppeloma
ach Doppeloma, schämen muss man sich doch nur wenn man so tut als ob man alles weis und dann voll ins Fettnäpfchen tritt
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