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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 12.08.2014, 19:39   #1
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Pani46
Standard Umschulung, LTA und ALG

Liebe Forum Mitglieder,

brauche bitte dringend Euren Rat.
Ich befinde mich seit Mai 2013 im Krankenstand und bin noch nicht gekündigt.
Kann aber nicht an meine alte Arbeitsstätte zurück und bin zu 50 % Schwerbehindert.
Habe einen Antrag auf LTA bei der AfA gestellt und wurde an die RV weiter gereicht.
LTA wurde erstmal abgelehnt. Nach einem Widerspruch bei RV wurde ich auf med. Reha geschickt. Dort wurde eine Umschulung befürwortet. Das war im Mai 2014.
Die RV wollte dann vor ca. einem Monat noch ein Attest von einem meiner behandelnden Ärzte. Dieses liegt der RV inzwischen vor. Bis dato habe ich aber noch keinen Bescheid erhalten.

Mein Problem ist nun folgendes:
Mein Krankengeld läuft im November aus.

Was passiert, falls ich bis dahin noch keine Entscheidung von RV habe?

Bekomme ich dann ALG 1 oder gleich ALG 2, weil ich AU bin? Oder Übergangsgeld, da Entscheidung noch nicht getroffen?

Oder was passiert, wenn LTA wieder abgelehnt wird?
Wenn ich immer noch AU bin, ALG 1 oder ALG 2?

Ist es sinnvoll gegen die LTA Ablehnung zu klagen und zahlt die AfA in dieser Zeit?

Oder den LTA neu zu stellen, damit ich Übergangsgeld bekomme?

Die andere Frage wäre noch, muß ich mich gesund schreiben lassen um
ALG 1 zu erhalten?
Was passiert, wenn ich dann wieder krank werde?

Oder wäre eine Alternative einen Antrag auf Teilerwerbsrente zu stellen?

Ich wäre um jede Anregung dankbar!
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Alt 18.08.2014, 09:13   #2
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Pani46
Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo, kann mir keiner helfen?
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Alt 18.08.2014, 09:44   #3
schlaraffenland
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Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Hi Pani46,

Zitat von Pani46 Beitrag anzeigen
Mein Problem ist nun folgendes:
Mein Krankengeld läuft im November aus.

Was passiert, falls ich bis dahin noch keine Entscheidung von RV habe?

Bekomme ich dann ALG 1 oder gleich ALG 2, weil ich AU bin? Oder Übergangsgeld, da Entscheidung noch nicht getroffen?

Oder was passiert, wenn LTA wieder abgelehnt wird?
Wenn ich immer noch AU bin, ALG 1 oder ALG 2?
Habe mich mal in einem Buch schlau gemacht, dem "Leitfaden für Arbeitslose. Der Rechtsratgeber zum SGB III", Ausgabe 2012. Eine neuere Ausgabe liegt mir nicht vor.

Dort steht auf S. 22:

Zitat:
Sind Sie bereits krank, wenn Sie sich (bei der Agentur für Arbeit; meine Anmerkung) arbeitslos melden (um ALG I zu beantragen), können Sie dennoch ALG I bekommen, wenn kein Anspruch auf Krankengeld (mehr) besteht und die Voraussetzungen der Nathlosigkeit im Sinne des § 145 SGB III vorliegen (-> S. 106).
Auf S. 106 steht unter anderem:
Zitat:
Was bedeutet Nahtlosigkeit? Dies (das Hin- und Herschieben des Betroffenen zwischen Krankenkasse, Agentur für Arbeit und Rentenversicherungsträger) versucht § 145 Abs. 1 SGB III zu vermeiden. Er legt fest, dass solche Arbeitslose "nahtlos", d.h. ohne in Leistungslücken gestoßen zu werden, versorgt werden.
Mehr darf ich aus dem "Leitfaden für Arbeitslose" wahrscheinlich nicht zitieren, aus Urheberechtsgründen.

Schaue Dir bitte deswegen mal den 1. Absatz des § 145 SGB III an:

SGB 3 - Einzelnorm

Für weitere Infos empfehle ich hier im Forum die Suche nach dem Begriff "Nahtlosigkeit" über die Erweiterte Forensuche (aufrufbar über das "Suchen"-Menü).
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 18.08.2014, 10:26   #4
axellino
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axellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiert
Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Guten Morgen,

Dir steht aufjedenfall ALG 1 nach der Aussteuerrung zu.
Du hast mit den Bezug von Krankengeld auch einen Anspruch darauf erworben.
Das ALG 1 SGB 145 Nahtlosigkeitsregelung ist hier im Forum schon oftmals ein Thema gewesen,schauhst dich einfach mal durch hier.

Solltest Du zum gegebenen Zeitpunkt dann noch Fragen haben melde dich einfach wieder,hier wird Dir gerne weiter geholfen.

Gute Besserung

axellino
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Alt 19.08.2014, 14:49   #5
Pani46->Emailproblem
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Pani46
Daumen hoch AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo,

vielen Dank für die Antworten. Da fällt mir ein Stein vom Herzen!

LG Pani
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Alt 20.08.2014, 01:37   #6
Doppeloma
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Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo pani46,

zur Aussteuerung und deinem Anspruch auf ALGI im Zuge der Nahtlosigkeit wurde dir ja schon geantwortet.

Zitat:
Nach einem Widerspruch bei RV wurde ich auf med. Reha geschickt. Dort wurde eine Umschulung befürwortet. Das war im Mai 2014.
Womit wurde denn die Ablehnung der LTA überhaupt konkret begründet ... es kann ja viele Gründe dafür geben und davon würde auch u.U. der Erfolg einer Klage abhängig sein.

Dass man in der Reha eine Umschulung befürwortet hat bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die DRV auch eine Umschulung bewilligen und bezahlen muss/wird ...

LTA kann ... muss aber nicht Umschulung bedeuten ... darf ich fragen wie alt du bist ???

Wurde in der Reha die weitere Beschäftigung in deiner letzten Tätigkeit definitiv ausgeschlossen (UNTER 3 Stunden) ???
Handelt es sich um einen erlernten Beruf, darf ich fragen in welchem Bereich (Industrie /Büro usw.) diese bisherige Tätigkeit ausgeübt wurde ???

Zitat:
Die RV wollte dann vor ca. einem Monat noch ein Attest von einem meiner behandelnden Ärzte. Dieses liegt der RV inzwischen vor. Bis dato habe ich aber noch keinen Bescheid erhalten.
Welche Fragestellung (betreffs Umschulung /LTA) sollte denn dein Arzt beantworten ... ist schon ungewöhnlich dass der behandelnde Arzt dazu befragt wird, wenn die Fachkräfte in der Reha bereits ihre medizinische Einschätzung dazu abgegeben haben ...

Das sieht nicht danach aus als ob die DRV gewillt ist dich wirklich komplett in einen anderen Beruf umzuschulen ...

Auf deinen Widerspruch solltest du aber mal langsam einen Bescheid bekommen, es gibt gesetzliche Fristen dafür (3 Monate), die scheinen mir schon überschritten zu sein ...

Du fragst ob es sich lohnen würde auf LTA zu klagen, wenn der Widerspruch auch angelehnt wird per Bescheid ... ich sage mal du wirst dann klagen müssen, weil du sonst keinen Anspruch mehr auf Anwendung der nahtlosigkeit nach der Aussteuerung haben würdest ...

Es sei denn du würdest dann auf die LTA-Klage verzichten und statt dessen eine EM-Rente beantragen ... irgendein Antrag MUSS laufen bei der DRV ... sonst greift die Nahtlosigkeit nämlich nicht.

Hängt natürlich auch von deinem Lebensalter ab und ob das dann wirklich sinnvoll wäre, allerdings darfst du bei einer Klage auf LTA nicht davon ausgehen, dass du gerichtlich eine Förderung durch eine Umschulung durchsetzen kannst ...

Die DRV kann nur verurteilt werden dir eine LTA (Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben) zu bewilligen, welche konkrete Form diese LTA dann haben wird entscheidet nur die DRV alleine, dafür darf auch kein Gericht irgendwelche Vorschriften machen ...

Da war letztlich schon Mancher bitter enttäuscht weil er dann auch nur einen Bescheid für Zuschüsse an einen AG bekam, wo die DRV dann (nach vorheriger Antragstellung durch den AG) Lohn- und Einarbeitungskosten übernimmt (zumindest teilweise für längere Zeit) wenn der AG bereit ist, dich mit deinen Einschränkungen versicherungspflichtig und "leidensgerecht" einzustellen.

Auch das gehört zum "Füllhorn" LTA bei der DRV und wird sehr gerne bewilligt wenn denen nichts anderes mehr übrig bleibt ... den AG dafür musst du dir dann natürlich auch selber suchen ...

Bis dahin bekommst du kein Geld mehr wenn dein Anspruch auf ALGI mal abgelaufen ist ... Übergangsgeld gibt es nur während der aktiven Laufzeit von Umschulungen und anderen Bildungsmaßnahmen ... vorher und nachher gibt es nichts, wenn man keine Ansprüche mehr hat auf KG oder ALGI ...

Bei Bedürftigkeit/Mittellosigkeit gibt es dann eventuell noch ALGII ... bis man mal Arbeit findet oder eine Schulung wirklich beginnen würde oder eventuell doch eine EM-Rente bewilligt wird ... das gilt im Prinzip auch ganz unabhängig vom aktuellen Lebensalter ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 21.08.2014, 14:12   #7
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Pani46
Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Doppeloma,

Danke für die ausführliche Antwort. Hier sind meine Antworten:


Zitat:
Womit wurde denn die Ablehnung der LTA überhaupt konkret begründet ... es kann ja viele Gründe dafür geben und davon würde auch u.U. der Erfolg einer Klage abhängig sein.
Die Antwort von der RV war sinngemäß: "Kann in jedem anderen Haus arbeiten nur eben dort nicht... und ist ja schon Leitung..."



Zitat:
LTA kann ... muss aber nicht Umschulung bedeuten ... darf ich fragen wie alt du bist ???
Ich bin 46 Jahre. Lt. Rehaberater Klinik Zitat "noch im richtigen Alter"

Zitat:
Wurde in der Reha die weitere Beschäftigung in deiner letzten Tätigkeit definitiv ausgeschlossen (UNTER 3 Stunden) ???
Von Stunden steht da nichts, sondern nur, daß ich den Beruf nicht mehr ausführen kann.
Handelt es sich um einen erlernten Beruf, darf ich fragen in welchem Bereich (Industrie /Büro usw.) diese bisherige Tätigkeit ausgeübt wurde ???

Leitungstätigkeit im sozialen Bereich. Es ist ein erlernter Beruf.



Zitat:
Welche Fragestellung (betreffs Umschulung /LTA) sollte denn dein Arzt beantworten ... ist schon ungewöhnlich dass der behandelnde Arzt dazu befragt wird, wenn die Fachkräfte in der Reha bereits ihre medizinische Einschätzung dazu abgegeben haben ...
Auf der Reha trat eine Erkrankung auf, die ich Zuhause abklären lassen sollte.
Was ich auch gemacht habe. Dieser spez. Facharzt wurde dann angeschrieben wegen Befund.

Zitat:
Auf deinen Widerspruch solltest du aber mal langsam einen Bescheid bekommen, es gibt gesetzliche Fristen dafür (3 Monate), die scheinen mir schon überschritten zu sein ...
Gute Idee, telefonieren scheint nämlich nichts zu helfen.

Zitat:
Du fragst ob es sich lohnen würde auf LTA zu klagen, wenn der Widerspruch auch angelehnt wird per Bescheid ... ich sage mal du wirst dann klagen müssen, weil du sonst keinen Anspruch mehr auf Anwendung der nahtlosigkeit nach der Aussteuerung haben würdest ...
Habe von einem "Rehamanager" erfahren, daß die Klage nicht zu einer automatischen Zahlung von ALG 1 führt. Da das AFA, den Fall als abgeschlossen sehen würde. Besser wäre es einen neuen LTA stellen und dann müßte AFA zahlen.
Bin mir allerdings unsicher, was passiert, wenn dieser nach 2 oder 3 Monaten wieder abgelehnt wird. Gibt es dann weiterhin ALG 1 oder ?

Zitat:
Es sei denn du würdest dann auf die LTA-Klage verzichten und statt dessen eine EM-Rente beantragen ... irgendein Antrag MUSS laufen bei der DRV ... sonst greift die Nahtlosigkeit nämlich nicht.
Wie schnell muß ich so einen Antrag stellen? Da steht was von einem Monat, stimmt das?

Bin schon am Überlegen, ob das die Alternative wäre. Meine Gesundheit wird nämlich nicht besser durch diese Aktionen.



Zitat:
Da war letztlich schon Mancher bitter enttäuscht weil er dann auch nur einen Bescheid für Zuschüsse an einen AG bekam, wo die DRV dann (nach vorheriger Antragstellung durch den AG) Lohn- und Einarbeitungskosten übernimmt (zumindest teilweise für längere Zeit) wenn der AG bereit ist, dich mit deinen Einschränkungen versicherungspflichtig und "leidensgerecht" einzustellen.
Da frage ich mich, welcher AG macht das? Und falls er es macht, wie lange?
Bei mir im Betrieb wurden solche Leute nie übernommen.

Zitat:
Auch das gehört zum "Füllhorn" LTA bei der DRV und wird sehr gerne bewilligt wenn denen nichts anderes mehr übrig bleibt ... den AG dafür musst du dir dann natürlich auch selber suchen ...
Ich bin jetzt seit gut einem Jahr nebenbei auf der Suche, das kann ja dann dauern....

Da ist guter Rat teuer!

Viele Grüße
Pani
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Alt 21.08.2014, 14:50   #8
schlaraffenland
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Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Zitat von Pani46
Ich bin 46 Jahre. Lt. Rehaberater Klinik Zitat "noch im richtigen Alter"
Mir wurden LTA "dem Grunde nach" im Jahr 2012 bewilligt.

Meinen ersten Reha-Berater der DRV sah ich, da war ich noch 46 Jahre alt, eine Woche später war ich 47. Der sagte mir, dass ich zu alt sei für ne Umschulung, und dass die Grenze für die Bewilligung einer Umschulung bei 42 liegen würde.

Ich bekam von ihm keine Umschulung, sondern eine Integrationsmaßnahme von der DRV angeboten.

Ca. 1 Jahr später wechselte mein Reha-Berater. Der neue Reha-Berater (ich war inzwischen 48) bewilligte mir eine Umschulung.

Da sieht man mal, dass der eine Reha-Berater das so sieht, der andere Reha-Berater aber so.

Wünsche viel Erfolg bei der Beantragung der LTA und dem Umgang mit den Reha-Beratern der DRV.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 21.08.2014, 18:46   #9
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Pani46
Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Schlaraffenland,

Du machst mir ja richtig Mut!

Bin gespannt, was die mit mir noch veranstalten...

Bei mir ist ein BFW in der Nähe und da ist der älteste Umschüler 52 Jahre alt.

Was wurde Dir denn für eine Maßnahme angeboten?


Viele Grüße

Pani
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Alt 21.08.2014, 18:56   #10
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Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Zitat von Pani46 Beitrag anzeigen
Was wurde Dir denn für eine Maßnahme angeboten?
Eine Integrationsmaßnahme. 10 Monate Dauer.

- davon 3 1/2 Monate Unterricht mit Stoff, den ich nicht gebrauchen konnte, z.B. Bewerbertraining, WORD&EXCEL, Gesundheitsmanagement, Kochen, Spaziergänge durch die Stadt. Das Fach "Arbeitsrecht" war noch das Brauchbarste dabei, aber der Dozent war ne Schlaftablette.

- davon 6 1/2 Monate Praktikumszeit.

Die Maßnahme hat mir nix gebracht, beruflich gesehen. Ich habe die Maßnahme durchgezogen, aber immer wieder auf ne Umschulung gepocht. Die SozPäds und die Psychologen sind aber in Ordnung.

Viele Grüße

schlaraffenland
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Alt 22.08.2014, 01:33   #11
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Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Pani46,

Zitat:
Die Antwort von der RV war sinngemäß: "Kann in jedem anderen Haus arbeiten nur eben dort nicht... und ist ja schon Leitung..."
Also im Grunde braucht man dir nichts "Neues" mehr beibringen, weil du deine vorhandenen Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen auch anderweitig am allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzen kannst ...

Zitat:
Ich bin 46 Jahre. Lt. Rehaberater Klinik Zitat "noch im richtigen Alter"
Ja, die Reha-Berater in der Klinik sollen dich ja auch "aufbauen" damit du gar nicht auf die die Idee kommen sollst eventuell an EM-Rente zu denken ...

Dir wurde ja schon geschrieben, was ich dir auch nur bestätigen kann ... man wird dir keine Voll-Umschulung in einen anderen Beruf mehr finanzieren, auch wenn du erfahren hast, dass in der Nähe noch jemand mit 52 eine Umschulung macht ...

Ausnahmen bestätigen vermutlich auch da die Regel, zudem dürfte dieser Jemand (mit aktuell 52 Jahren) noch unter die alte BU-Gesetzgebung fallen ... die da besagt, dass VOR dem 02.01.1961 geborene DRV-Versicherte noch Anspruch auf Rente wegen Berufsunfähigkeit haben können.

Das dürfte ja auf dich eher nicht mehr zutreffen und ehe die DRV eine BU-Rente zahlen muss gibt sie dann lieber (vielleicht) doch noch Geld für eine Umschulung aus ... und danach kann der frisch "Umgeschulte" auch sehen wo er bleibt (mit 54/55) mit seinem tollen neuen Berufsabschluss ...

Die AG erwarten viele Jahre Berufserfahrung wenn sie solches "Alteisen" noch einstellen sollen, berufliche "Frischlinge" können sie Jünger, billiger und vor Allem gesünder haben ...

Damit du nicht annimmst ich gönne dir nur nichts Gutes, lass dir von mir sagen, dass meine Männe und ich eine Komplett-Umschulung von der DRV gemacht haben (vor rund 15 Jahren) und niemals in diesen Berufen Arbeit gefunden haben ... aus genau den genannten Gründen ...

Aber die DRV brauchte uns auch keine BU-Rente zahlen, wir wurden ja schließlich umgeschult (mit damals Ü 45) ... weil wir im erlernten Beruf nicht mehr arbeiten konnten, aus gesundheitlichen Gründen ...

Zitat:
Auf der Reha trat eine Erkrankung auf, die ich Zuhause abklären lassen sollte.
Was ich auch gemacht habe. Dieser spez. Facharzt wurde dann angeschrieben wegen Befund.
AHA und wurde der "Verdacht" bestätigt, ist dir dieser Bericht des Facharztes bekannt ???
Du weißt hoffentlich, dass du einen Rechtsanspruch hast deine Patienten-Unterlagen überall einzusehen und Kopien davon zu verlangen ???

Zitat:
Gute Idee, telefonieren scheint nämlich nichts zu helfen.
Richtig erkannt, telefonieren bringt generell nichts wenn man Auskünfte /Entscheidungen von Behörden haben will ... immer alles NUR schriftlich und nachweislich machen ... am Telefon erzählt dir Jeder gerne was Anderes und du kannst später nichts davon beweisen ...

Zitat:
Da das AFA, den Fall als abgeschlossen sehen würde. Besser wäre es einen neuen LTA stellen und dann müßte AFA zahlen.
Bin mir allerdings unsicher, was passiert, wenn dieser nach 2 oder 3 Monaten wieder abgelehnt wird. Gibt es dann weiterhin ALG 1 oder ?
Ja, Ja ... die AfA sieht auch gerne schwebende EM-Renten-Verfahren schon als abgeschlossen an, das ist aber nicht korrekt, wenn du Klage einreichst gegen die Ablehnung der LTA, ist das Verfahren genau so "offen" wie jetzt wo der Widerspruch noch nicht beschieden wurde ...

Es steht dir natürlich frei statt der Klage auf LTA einen Antrag auf EM-Rente "nachzuschieben", wenn man dir die berufliche Reha so schwer macht und alles unnötig verzögert müssen die sich eben damit befassen ...

Zitat:
Wie schnell muß ich so einen Antrag stellen? Da steht was von einem Monat, stimmt das?
Wo steht was von einem Monat ... aktuell läuft ja noch der LTA-Antrag und ist erst soweit "entschieden", wenn du einen Bescheid zu deinem Widerspruch erhalten hast ... die Klage müsstest du allerdings dann innerhalb eines Monats einreichen (und der AfA nachweisen) oder eben einen neuen /anderen Antrag an die DRV stellen in dieser Zeit.

Zitat:
Bin schon am Überlegen, ob das die Alternative wäre. Meine Gesundheit wird nämlich nicht besser durch diese Aktionen.
Kommt mir sehr bekannt vor, dann tu es doch einfach, kann dir Niemand verbieten ... manchmal werden die dann doch noch ganz fix mit einer beruflichen Reha /LTA ... aber dann willst /kannst DU vielleicht nicht mehr ...

Zitat:
Da frage ich mich, welcher AG macht das? Und falls er es macht, wie lange?
Bei mir im Betrieb wurden solche Leute nie übernommen.
Meist Keiner und die Leute sollen dann nicht irgendwie "übernommen" werden, sondern der AG darf erst nach Zustimmung durch die DRV überhaupt einstellen ... dann muss er den Kandidaten schon eine gewisse Zeit auch behalten ...

Zitat:
Ich bin jetzt seit gut einem Jahr nebenbei auf der Suche, das kann ja dann dauern....
Mein Männe hatte 4 Jahre lang so eine Bewilligung von LTA "dem Grunde nach" ... wollte KEINER haben ... waren irgendwie nicht einverstanden, dass er nur regelmäßig die AU-Bescheinigung vorbei gebracht hätte ...

Nach dem 2. Antrag bekam er dann endlich die EM-Rente bewilligt ... das kann wirklich dauern ... bis die DRV dann mal begreift / begreifen muss, dass da gar nichts mehr geht ...

MfG Doppeloma
__

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Alt 22.08.2014, 10:26   #12
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Pani46
Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Doppeloma,

die Antworten bestätigen meinen lange gehegten Verdacht, daß alles nur Makulatur und Schönfärberei ist.
Dafür stimmt aber die Statistik...

Für mich wäre es im Moment einfach nur wichtig, wie ich die nächste Zeit finanziell überstehen kann.

Zitat:
Also im Grunde braucht man dir nichts "Neues" mehr beibringen, weil du deine vorhandenen Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen auch anderweitig am allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzen kannst ...
Genau so ist es. Problem ist nur, ich bin für die angestrebten Verwaltung / Bürojobs überqualifiziert.
Und bei den anderen Jobs fehlt mir die Qualifikation oder man fragt mich, was ich als Leitung hier will..

Zitat:
Ja, die Reha-Berater in der Klinik sollen dich ja auch "aufbauen" damit du gar nicht auf die die Idee kommen sollst eventuell an EM-Rente zu denken ..
.

Genau so ist es...


Zitat:
Die AG erwarten viele Jahre Berufserfahrung wenn sie solches "Alteisen" noch einstellen sollen, berufliche "Frischlinge" können sie Jünger, billiger und vor Allem gesünder haben ...
Kann ich nur bestätigen! Meine "Nachfolgerin" ist auch 25 Jahre jünger, formbar und günstig! Und gesund!!


Zitat:
Aber die DRV brauchte uns auch keine BU-Rente zahlen, wir wurden ja schließlich umgeschult (mit damals Ü 45) ... weil wir im erlernten Beruf nicht mehr arbeiten konnten, aus gesundheitlichen Gründen ... :icon_
Das ist echt so was von traurig! Darf ich Dich fragen, wovon Du dann gelebt hast?
ALG 1 oder mußtest Du schon ALG 2 beantragen?

Zitat:
AHA und wurde der "Verdacht" bestätigt, ist dir dieser Bericht des Facharztes bekannt ???
Du weißt hoffentlich, dass du einen Rechtsanspruch hast deine Patienten-Unterlagen überall einzusehen und Kopien davon zu verlangen ???
Ja, ist mir bekannt. Ich vermute mal, man wollte überprüfen, ob ich auf der Reha simuliert habe.

Zitat:
Es steht dir natürlich frei statt der Klage auf LTA einen Antrag auf EM-Rente "nachzuschieben", wenn man dir die berufliche Reha so schwer macht und alles unnötig verzögert müssen die sich eben damit befassen ...
Ich glaube, daß werde ich machen. Wollte ich zwar nie aber was bleibt einem übrig. Kann es sein, daß ich dann noch mal auf Reha muß? Ich war ja dieses Jahr schon und die hat meinen Zustand nur verschlechtert.


Zitat:
Wo steht was von einem Monat ... aktuell läuft ja noch der LTA-Antrag und ist erst soweit "entschieden", wenn du einen Bescheid zu deinem Widerspruch erhalten hast ... die Klage müsstest du allerdings dann innerhalb eines Monats einreichen (und der AfA nachweisen) oder eben einen neuen /anderen Antrag an die DRV stellen in dieser Zeit.
Das stand bei diesem § über Nahtlosigkeit. Innerhalb eines Monats Reha Antrag, LTA oder EM stellen.
Kann auch sein, daß ich das falsch verstanden habe.


Zitat:
Meist Keiner und die Leute sollen dann nicht irgendwie "übernommen" werden, sondern der AG darf erst nach Zustimmung durch die DRV überhaupt einstellen ... dann muss er den Kandidaten schon eine gewisse Zeit auch behalten ...
D.h. bis die RV entschieden hätte, wäre ich wieder ALG1 oder 2? Wie verrückt ist das? Super Aussichten! Das macht bestimmt jeder AG mit!!

VG Pani

PS: Hab schon GdB von 50%
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Alt 22.08.2014, 16:32   #13
Doppeloma
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Blinzeln AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Pani46,

Zitat:
Das ist echt so was von traurig! Darf ich Dich fragen, wovon Du dann gelebt hast?
ALG 1 oder mußtest Du schon ALG 2 beantragen?
Darfst du natürlich fragen ...

Zunächst haben wir beide uns dann entschieden lieber im angelernten /ungelernten Bereich eine Arbeit anzunehmen, als überhaupt nicht zu arbeiten, die Abhängigkeit von sozialen Systemen wollten wir eigentlich lieber vermeiden ...

Mein Männe hat dann (nach rund 150 Bewerbungen bundesweit als Bürokaufmann) einen Job im Wachschutzbereich angenommen, zu einem "Lohn" der den Namen nicht verdiente und von dem wer alleine auch nicht hätte leben können ...

Mit regelmäßigen 12-Stunden-Schichten als "Pförtner und Empfangskraft" hat er sich dann die Restgesundheit auch noch ruiniert, das ging so ca. 6-7 Jahre noch mehr schlecht als Recht (mit häufigen auch längeren AU-Zeiten dazwischen / 1999 musste er erneut an der LWS /Bandscheibe operiert werden).

So was ist inzwischen kein "Schonarbeitsplatz" mehr (obwohl die DRV das noch immer so sieht) ... und wirklich zuverlässige Mitarbeiter finden diese Unternehmen für ihre Hungerlöhne noch immer sehr schwer ... da gibt es also eigentlich IMMER Jobs ... aber dafür braucht man keine Umschulung machen ...

Man hat ihn dort auch erst entlassen (gemäß Arbeitsvertrag) als er die EM-Rente auf Dauer bewilligt bekam ... man hätte ihn gerne noch als "Minijobber" behalten ... wenigstens anhänglich war seine letzte Firma ...

ich selber bin einen ähnlichen Weg gegangen, lieber "angelernt" als gar nicht arbeiten und von Sozial-HILFE (gab es ja damals noch aber die waren auch nicht besonders "lieb") leben müssen ...

Pförtner war nichts für mich, aber telefonieren kann ich gut und so bin ich dann im CallCenter eines großen Mobilfunkanbieters gelandet, hatte auch schon "Erfahrungen" in der telefonischen Kundenbetreuung aufzuweisen, mit Aushilfs-Zeiten bei einem großen Versandhaus ... (das ist jetzt bestimmt deswegen pleite weil sie mich nicht mehr hatten ...) ... diese Branche blühte damals (um 1999/2000) gerade richtig auf.

Inzwischen gibt es da mehr als unseriöse Zweige, damit hatte ich aber nichts zu tun, auch die Bezahlung dort war sehr gut aber auch die Anforderungen entsprechend hoch ... natürlich auch Schichtdienst "rund um die Uhr" ... man gönnt sich ja sonst nichts ...

Braucht man unbedingt in dem Alter (Ende 50) noch, wenn man ja eigentlich aus gesundheitlichen Gründen umgeschult wurde ... damit man etwas "kürzer treten könnte" ... wenigstens stimmte die "Kohle" aber wenn man dann eine Herz-OP (2007) hinter sich gebracht hat und insgesamt die Belastbarkeit (physisch und besonders psychisch) zu bröckeln anfängt ... dann stellt man schnell fest, dass auch telefonieren sehr anstrengend sein kann ...

So bekam ich ab 2008 auch eine Dauer-AU verordnet von meinem Psychiater und die dringende Empfehlung EM-Rente zu beantragen ... es sei nicht mehr zu erwarten, dass ich das noch wieder bewältigen könne ...

So bekamen wir beide nacheinander erst kein Krankengeld mehr (Aussteuerung) und irgendwann auch kein ALGI (gemäß § damals noch 125) und die EM-Renten wurden abgelehnt von der DRV ... die Widersprüche auch (mein Männe sollte nicht mehr als Pförtner arbeiten aber sich was "Anderes" suchen ... ich nicht mehr im CallCenter aber was "Anderes geht noch Vollzeit") ...

Was dieses "Andere" jeweils noch sein sollte, konnte (wollte) auch die DRV uns nicht näher erklären ... so gingen dann die Anträge bis zum Sozialgericht ...

Mein ALGI lief später aus (und es war ja recht hoch, gemäß dem letzten guten Einkommen), so haben wir dann nur Wohngeld dazu beantragt, immer in der Hoffnung die DRV würde noch einlenken bis uns HARTZ 4 (ALGII) blüht ... denn Reserven hatten wir inzwischen keine mehr ...

Ab Ende 2010 mussten wir dann doch ALGII beantragen und fast 2 Jahre davon existieren (als "Leben" haben wir das nicht betrachtet) bis dann endlich unsere beiden EM-Renten durch waren.

Die für meinen Männe wurde zwar im 2. Antrag dann vorher schon bewilligt, aber dank fast 10 Jahren Niedriglohneinkommen, konnten wir davon auch nicht leben, ohne weiter Zuschuss vom Amt zu erhalten.

Meine EM-Rente wurde dann 2012 am Sozialgericht entschieden und rückwirkend bis zur Antragstellung (2009) von den gerichtlichen Gutachtern bestätigt ...

Man bewilligte mir trotzdem zunächst eine mit Befristung (ich war inzwischen immerhin Ende 50 ... ), verlängerte dann aber letztes Jahr bis zum Eintritt in die Altersrente ... vielleicht war mein Antrag nur bei einem "denkenden" Mitarbeiter der DRV auf dem Tisch gelandet ... habe das dann nicht mehr hinterfragt woher dieser Sinneswandel kam ...

Wir haben also alles sehr intensiv "auskosten" dürfen (müssen) was das "soziale" Deutschland so zu bieten hat und sind froh, dass die uns endlich ALLE in RUHE lassen (müssen) ...

Zitat:
Ja, ist mir bekannt. Ich vermute mal, man wollte überprüfen, ob ich auf der Reha simuliert habe.
Dieses zusätzliche gesundheitliche Problem könnte nun aber ein Anlass sein eine Bewilligung von LTA generell noch einmal zu "überdenken" ... es macht sich ja besser, wenn man das aus rein gesundheitlichen Gründen ablehnen kann ...

Zitat:
Ich glaube, daß werde ich machen. Wollte ich zwar nie aber was bleibt einem übrig. Kann es sein, daß ich dann noch mal auf Reha muß? Ich war ja dieses Jahr schon und die hat meinen Zustand nur verschlechtert.
Was die DRV im Zuge eines Antrages auf EM-Rente veranlassen wird kannst du nur abwarten, zumindest wird man dich zu einem Gutachter schicken, wenn du gerade erst in Reha gewesen bist ...
Solltest aber unbedingt aktuelle Arzt-Berichte direkt dem Antrag beifügen, die DRV ist nicht besonders fleißig sich selbst die nötigen Informationen bei den Ärzten und Akut-Kliniken einzufordern ...

Zitat:
Das stand bei diesem § über Nahtlosigkeit. Innerhalb eines Monats Reha Antrag, LTA oder EM stellen.
Kann auch sein, daß ich das falsch verstanden habe.
Schon richtig aber wenn die Stellung des (bereits laufenden) Antrages dort nachgewiesen hast ist das eigentlich als erledigt zu betrachten ... bei mir lief damals noch nichts nach der Aussteuerung (hatte ja auch nur einen geschönten "positiven" Reha-Bericht).

Da wurde ich schriftlich (separat als Bescheid) von der AfA dazu aufgefordert einen Antrag an die DRV zu stellen (auf Reha oder EM-Rente), man hatte bei der amtsärztlichen Untersuchung festgestellt, dass ich für den gesamten Arbeitsmarkt gesundheitlich nicht mehr zu gebrauchen bin ...

Das hat die DRV aber nicht weiter beeindruckt bei der EMR-Antragstellung 2009 ...

MfG Doppeloma
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Alt 23.08.2014, 18:47   #14
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Pani46
Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Liebe Doppeloma,

wenn ich das so lese, bin ich echt erschüttert, wie mit Menschen umgesprungen wird.

Hab jetzt an die RV geschrieben und bin gespannt, was passiert.

Es grüßt Dich herzlich

Pani
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Alt 24.08.2014, 12:30   #15
Interesierter
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2013 sind 407 265 LTA-Anträge gestellt wurden bei allen Trägern (DRV Bund, Regionalträgern sowie Knappschaft)
davon sind 274 585 bewilligt wurden, dass sind 67 Prozent.

Wieso sollte auch jeder umgeschult werden? Meist reicht doch eine berufl. Anspassung, Integrationsmaßnahme oder Förderung einer leidensgerechten Tätigkeit gerade wenn man auf berufl. Kenntnisse aufbauen kann.

Ich finde es nicht gut, wenn ein schlecht gelaufener Fall hier so verallgemeinert wird und auf die ganze DRV bezogen.
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Alt 25.08.2014, 15:45   #16
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Hallo Interessierter,

haben wir es hier mit einem Spion der DRV zu tun, oder aber einem profesionellen Schreiber gegen Geld.

Die Fälle der DRV, na gut ich kan darüber ein kleines Buch schreiben, wenn ich alle Fälle aus meinem zwischenzeitlich reichlichen Fundus des Rehamassnahmen nehme.

Nicht zu vergessen meinem Freund, mit dem man bis zum LSG gegangen ist, was auch bei mir so gekomme war, wenngleich aus einem anderem Grund.

Nein, die DRV ist wie mir selbst eine Gerichtspräsidentin versicherte, mit einem Kalkül am arbeiten, wo von 100 Fällen sich nur 3 trauen tatsächlich alle Rechtsmittel auszuschöpfen. Keine frage, wer dabei dann der eigentliche Gewinner ist.

Und ja, die arme DRV. Mir fällt dazu gerade der Vorfall in NRW ein, wo die DRV-Rheinland sich mit den zuständigen Richtern beim LSG-Essen zusammen gesetzt hat (Pressebericht) um den Antragstellern aus der NS-Zeit (Zwangsarbeiter) ihre Rente mit allen erdenklichen Mitteln zu vereiteln, was natürlich auf normales Ableben hinaus zielte. Da soll "angeblich" sogar der Sozialminister eingeweit gewesen sein. Wie gesagt alles aus der örtlichen Presse und Rundfunk (WDR) entnommen.

Nein der DRV trifft natürlich keine Schuld, dass sind nur die betroffenen selbst in Schuld, wenn diese über Jahre um eine Rente kämpfen die ihnen ihre behandelnden Ärzte nahe legen. Erst raus aus dem KG, dann raus aus dem ALG-I und zuletzt das aufgebaute Vermögen (sofern dann überhaupt vorhanden) aufzehren, bis man Anspruch auf Hartz IV hat. Angekommen im Hartz IV kann sich die DRV natürlich schön zurück legen, denn die Jobcenter treiben die Betroffenen mit der Möglichkeit der vorprogrammierten Sanktion ja irgendwie in eine Arbeit (am besten einer die der gesundheit entegen steht), womit sich für die DRV viel einfacher eine Begründung zur Ablehung finden lässt, nicht war.

ich frag mich nur, warum ich vor Gericht gehen musste, trotz 5 DRV Ärzten die mich in ihren Berichten kaputt geschrieben haben.

Mir scheint, hier ist es wie bei den Politikern, was die nicht warhaben wollen, bezeichnen sie allzu gerne als Einzelfall.

Nur leider läßt die masse derer eine solche Bezeichnung nicht mehr zu, denn schon zwei sind kein Einzelfall mehr.

Und schaut man sich hier im Forum um, dann kann man sehr schnell feststellen wieviel sogenannte Einzelfälle es gibt.

Mich wundert da eher, warum man von solchen Einzelfällen nicht bei unseren Beamten lesen kann, denn die dürfen in Rente sobald der Amtsarzt eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit attestiert. Da gibt es keine Verweise auf irgendwelche einfacheren Arbeiten. Da heisst es ganz oder gar nichts.

Vielleicht weil deren Rente ja aus Steuergeldern finanziert wird und nicht wie bei Arbeitern aus Zwangsabgaben zu einer Versicherung.


Gruss saurbier
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Alt 25.08.2014, 17:06   #17
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Pani46
Daumen hoch AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Sauerbier,

was Du schreibst kann ich nur bestätigen.

Aus meiner reichhaltigen Erfahrung in Punkto med. Reha, kann ich nur sagen, daß den Beamten meist sofort, ohne große Nachfrage die Rente angeboten wurde.
Zum Teil waren die Patienten selber ganz entsetzt schon mit 45 Jahren, den Vorschlag für die Rente zu bekommen und das schon im Erstgespräch der Reha.

Während bei den normal Sterblichen, bei Nachfrage zur Rente nur müde gelächelt wurde.
Diese dann immer noch krank aber arbeitsfähig entlassen wurden.

Einfach zwei Klassensystem und keine Einzelfälle.

VG Pani
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Alt 25.08.2014, 18:14   #18
Doppeloma
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Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Interesierter,

Zitat:
2013 sind 407 265 LTA-Anträge gestellt wurden bei allen Trägern (DRV Bund, Regionalträgern sowie Knappschaft)
davon sind 274 585 bewilligt wurden, dass sind 67 Prozent.
Kennst du auch die Begründungen für die abgelehnten Fälle und die Art der LTA-Bewilligungen in den genehmigten ???

Mit reinen Prozenten kann keiner was anfangen, das sagt nichts dazu aus wie erfolgreich diese Maßnahmen letztlich für die damit "Beglückten" gewesen sind ...

Zitat:
Wieso sollte auch jeder umgeschult werden? Meist reicht doch eine berufl. Anspassung, Integrationsmaßnahme oder Förderung einer leidensgerechten Tätigkeit gerade wenn man auf berufl. Kenntnisse aufbauen kann.
Hat auch hier Keiner verlangt, aber mit den Anpassungen und /oder Weiterbildungen (sogar mit kompletten Umschulungen) kommt auch nicht jeder wirklich in eine neue berufliche Zukunft ... wie du hier vielfach lesen kannst, wenn du denn bereit dazu bist ...

Es fehlt leider im Anschluss an solche Maßnahmen die Unterstützung auch tatsächlich die neuen Kenntnisse dann irgendwo beruflich einsetzen und anwenden zu dürfen ... dafür fühlt sich dann Niemand mehr verantwortlich und zuständig ...

Es kann nun mal KEIN AG in D dazu verpflichtet werden die Umgeschulten und Weitergebildeten überhaupt anschließend einzustellen ...

Von den AG-Zuschuss-LTA will ich gar nicht erst anfangen (wie viele davon sind in deiner Erfolgs-Bilanz enthalten ???), die kosten die Rentenversicherer nämlich meist GAR NICHTS, weil der "Beglückte" sowieso keinen AG dafür finden wird ...

Mein Männe bekam diesen LTA-Schrott sogar vor Gericht noch vom DRV-Vertreter großzügig um weitere 2 Jahre verlängert, NUR damit man ihm keine EM-Rente zahlen brauchte ... dass er in der ersten 2-jährigen Laufzeit (aus gesundheitlichen Gründen) schon nichts gefunden hatte, war denen also auch völlig egal ...

Zitat:
Ich finde es nicht gut, wenn ein schlecht gelaufener Fall hier so verallgemeinert wird und auf die ganze DRV bezogen.
Die "arme, arme DRV" ... mein Mitleid hält sich in Grenzen und ich kenne deutlich mehr solcher Fälle (sowohl LTA als auch EM-Rente betreffend) wo von "bedauerlichen Einzelfällen" keine Rede mehr sein kann ...

In meiner Familie treten diese Einzelfälle schon sehr gehäuft auf ... immerhin hatten wir beide solche negativen Erfahrungen, sowohl nach der Umschulung als auch später mit dem Antrag auf EM-Rente ...
Anfangs habe ich auch noch gemeint "das könne mir ja nun nicht auch so passieren" ... ich wurde sehr drastisch vom Gegenteil überzeugt ...

MfG Doppeloma
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Alt 26.08.2014, 10:34   #19
saurbier
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Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Doppeloma,

ich glaube schon eher das wir es hier mit einem Schreiberling der DRV zu tun haben dürfen.

Ich hab hier im Forum vor kurzem erst gelesen das ja selbst manches Jobcenter Leute hier mitmachen lässt, wenn auch überwiegend wohl lesend.

Also wenn ich mich an meine Rehas so zurück erinnere, da waren genügend Leute zu denen ich auch heute noch Kontakt habe, die mit der DRV extreme Probleme bekamen. Das ging von Ablehnung einer weiteren Massnahme bis hin zur Verweigerung einer Rente.

Auch Arbeitskollegen ist dies wiederfahren.

Man braucht doch heute eigentlich auch gar nicht mehr so weit schweifen, dank dem eigenen zunehmenden Alter treffen wir doch im Verwandtenkreis bereits auf ärgerliche Fälle mit der DRV.

Es verwundert ja auch nicht, dass Leute die ihr Lebtag noch nie körperlich Hart arbeiten mussten (Schreibtischarbeiter) von solchen Problemen keine Ahnung haben und demzufolge die Leitlinien der Vorgesetzten stur umsetzen.

Ich mag nicht bezweifeln, dass auch bei der DRV der/die einzelne da Sitzen mag, welche so gar nicht arbeiten möchte (vielleicht auch weil persönliche Erfahrungen im Umfeld), aber eben von der Mehrzahl die stur vor sich hin arbeiten einfach überrollt wird.

Ich sehe das Problem auch weniger bei der DRV, als vielmehr beim grundsätzlichen Verwaltungssystem. Da wird etwas von irgendwelchen Ministerialbeamten im Hinterstübchen ausgekungelt, damit die Zahlen für die Bundesbehörden und damit wieder für unsere Damen und Herren Minister stimmen.

Es geht inzwischen nicht mehr um Menschen, nein es geht nur noch um nackte Zahlen die sich in Euro und Cent am Ende wiederspiegeln.

Das ganze fängt dann schon da an, wo der Spruch - wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing - Einzug hält, nämlich bei den unzähligen von der DRV betriebenen Rehahäusern, wo Ärzte entsprechend ihrem hippokratischen Eid eine absolut unabhängige Entscheidungen zum Wohle des Patienten treffen sollten.

Das ganze spitzt sich dann richtig zu, wenn die in der Verwatung tätigen Ärzte für die einzelnen Sachabteilungen ihre Stellungnahme anhand der vorliegenden Rehaakten bzw. angeforderten Arztberichte abzugeben haben, ohne je den Patienten in Augenschein genommen zu haben.

Wen wundert es, wenn hier plötzlich Wunderheilungen zustande kommen.

Es geht wie gesagt nur noch ums Geld.

Und wehe es mag jetzt einer mit dem Spruch kommen es ist keines da. Nein, es ist genug dagewesen, nur es wurde von unseren Politikern stets zweckentfremdet. Was ist einfacher, als in eine volle Kasse zu greifen um politische versprechen zu bezahlen.

Und eben da spiegelt sich dann das perfide System wieder. Anstatt die überschüssigen Beitragsgelder aus dem Umlagefinanzierten System an die Betroffenen auszuzahlen, wird immer weiter angespart um für die Politik Begehrlichkeiten zu wecken.

Da spielen die von der Politik eingesetzen Geschäftsführer natürlich ihren Parteifreunden voll in die Hände, anstatt ihrer eigentlichen Aufgabe, der treuhänderischen Verwaltung der anvertrauten Mittel vollends gerecht zu werden und sich einer Zweckentfremdung zu widersetzen.

Das selbe trifft bei den ständigen Sprüchen der Politiker bezüglich dem kolabierenden Rentensystem zu. Auch da wird nicht die Wahrheit vertreten, sondern der Politik nach dem Mund geredet. Die Umlagesysteme (Versicherungen) der Arbeitnehmer brauchen nicht mehr deutsche Kinder, nein sie brauchen ausschließlich mehr beitragszahlende Mitglieder, ganz gleich woher sie kommen. Vor allem aber beitragszahlende Mitglieder und nicht Minijober, Praktikanten, oder schlecht bezahlte Zeit-/Werksarbeitnehmer, welche ganz nach dem Geschmack der Arbeitgeber und der Finanzinvestoren sind.


Gruss saurbier

P.S. ich bitte eventuelle Schreibfehler zu Entschuldigen, aber dass ganze regt mich so auf das es mal wieder auf meine Sehkraft schlägt, bei der ein Auge wieder mal eine Schleiersicht bekommt.
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Alt 26.08.2014, 12:11   #20
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Standard AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Doppelmona,

nein ich weiß nicht, ob die bewilligten LTA erfolgreich abgeschlossen wurden oder nicht woher auch. Keine Ahnung wie erfolgreich definiert wird. Ich habe lediglich die Statistik von 2013 bemüht.

Hier zu finden ab Seite 80: http://www.deutsche-rentenversicheru...ahlen_2013.pdf

Es sind wohl über 2 Mrd. für LTA ausgegeben worden.

Nicht mehr und nicht weniger, es ist beschämend was einem dann gleich unterstellt wird.

LTA ist für mich das eine aber für die reine Arbeitsvermittlung bleibt immer noch aus meinen Augen die Agentur für Arbeit zuständig.
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Alt 26.08.2014, 15:53   #21
Doppeloma
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Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Interesierter,

Zitat:
Nicht mehr und nicht weniger, es ist beschämend was einem dann gleich unterstellt wird.
Was wird dir denn "unterstellt", dass du mit Zahlen um dich wirfst und keine Hintergründe kennst ... wie Erfolg dann zu definieren ist ... ???

Ist doch ganz einfach, zur Statistik über die bewilligten Maßnahmen auch eine über den Verbleib am Arbeitsmarkt, der so Geförderten ... wird doch viel Geld für irgendwelche "Statistiken" aus dem Fenster geworfen ... warum nicht auch dafür, das nachvollziehbar zu machen für die Leute, die das aus ihren Beiträgen finanzieren... ???

Es gab u.A., auch mal eine "kleine Anfrage" an die Bundesregierung zu den konkreten Zahlen von EM-Renten-Antragstellern, die wegen der Verzögerungstaktiken der DRV in Hartz 4 gelandet waren ...

Die Antwort lautete, dass dazu keine Statistiken existieren, weil es sich nicht um ein "relevantes Problem handeln würde" ... NÖÖÖ, für die Regierung wohl nicht ... für die betroffenen Menschen schon ... man hinterfragt es also gar nicht erst, weil man auch so schon weiß, "dass es nicht relevant ist/sein kann" ...

Ich hätte auch gut auf den "Segen" des SGB II verzichten können, wenn die DRV bereits meine EM-Rente nach der Antragstellung 2009 ordnungsgemäß bewilligt hätte und nicht erst nach einem jahrelangen/kostspieligen/nervenaufreibenden Gerichtsverfahren zur "Einsicht" gekommen wäre ...

So wird man dann auch noch als "Langzeitkranker" zum (angeblich) Langzeitarbeitslosen gemacht, obwohl man sogar noch immer im festen Job angestellt ist ... wie pervers brauchst du es eigentlich, um zu erkennen, dass "Sozial" irgendwie anders aussehen sollte ... ???

Zitat:
LTA ist für mich das eine aber für die reine Arbeitsvermittlung bleibt immer noch aus meinen Augen die Agentur für Arbeit zuständig.
Wenn ich diesen Satz lese wird mir schlecht, der könnte aus meinem Ablehnungs-Bescheid zur EM-Rente kopiert sein ... als ob nicht auch bei der DRV die Aussichten von gesundheitlich stark eingeschränkten Bewerbern am Arbeitsmarkt wohl bekannt sind ...

So schiebt es immer eine Behörde der Anderen zu, sich mit den Problemen zu befassen ... dann erkläre mir doch bitte mal, warum die DRV die EM-Rente ablehnt (und mir so einen Schwachsinn in den Bescheid schreibt ???), wenn der Anlass des Antrages ein (beigefügtes !!!) Gutachten der AfA war, das eindeutig besagte, dass ich aus gesundheitlichen Gründen am gesamten Arbeitsmarkt NICHT mehr vermittelt werden kann ...

Haben die dort "Tomaten" auf den Augen gehabt oder wollten sie mich nur ein bischen "ärgern" ... oder sollte die AfA mir nun was "trotzdem Passendes backen" ... ich kam mir ziemlich verars**t vor, als ich das gelesen habe ...

MfG Doppeloma
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Alt 11.09.2014, 14:54   #22
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Pani46
Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

@Doppeloma, Saurbier und Schlaraffenland

Stellt Euch vor, mein LTA wurde nach über einem Jahr endlich genehmigt!!

"LTA dem Grunde nach genehmigt..." Was immer das auch jetzt heißen mag.

Einladung vom Rehaberater folgt.

Muß ich dort irgendetwas beachten? Ich möchte auf keinen Fall bei meinem alten AG wiedereingegliedert werden.

Es grüßt Euch herzlich
Pani
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Alt 12.09.2014, 23:34   #23
Doppeloma
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Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

Hallo Pani46,

Zitat:
Einladung vom Rehaberater folgt.

Muß ich dort irgendetwas beachten? Ich möchte auf keinen Fall bei meinem alten AG wiedereingegliedert werden.
Du solltest dir einen Beistand (§ 13 SGB X) mitnehmen, der sehr gut die Ohren aufsperrt bei dem was man dir dort erzählen wird ...

Diese Bewilligung "dem Grunde nach" kenne ich nur zu gut, der gleiche schwammige Satz stand in den Bescheiden die mein Männe dazu bekommen hat ...

Das bedeutet vermutlich auch genau das Gleiche, man bietet eine AG Geld an wenn er dich einstellt und einarbeitet "so wie du jetzt bist" ... ja, es darf auch dein eigener AG sein, wenn der einen "leidensgerechten Arbeitsplatz für dich hat oder schaffen könnte, dafür gibt es dann auch Geld von der DRV.

Jedenfalls wenn der jeweilige AG das vorher bei der DRV beantragt und die das dann für sinnvoll halten, du selber wirst (vermutlich) genau so viel (oder eher wenig) davon haben wie mein Männe damals ...

Die AfA wird dich mit dieser Bewilligung betreffs Kosten für Bewerbungen an die DRV verweisen (bist ja ein Reha-Fall mit Bewilligung von LTA ...) und am Ende will eigentlich keiner was zahlen müssen ...

AG, die daran (angeblich lt. DRV-Rehaberater bei Männe damals) wahnsinnig viel Interesse haben sollen, wirst du im Zweifel genau so vergeblich suchen wie er volle 4 Jahre lang, denn die AfA kann dir da natürlich auch keine ernsthafte Unterstützung bieten, wie es so nett in dem Bescheid dazu irgendwo drinstehen wird ...

Für dich bringt es finanziell überhaupt NICHTS ... es sei denn du hast das große Glück einen passenden AG dafür zu finden, der sich darauf einlassen würde ... dann bekommst du eben das was der als Lohn zu zahlen bereit ist ...

Ich würde mich sehr gerne irren, aber die Bewilligung einer Umschulung/Fortbildung sieht üblicherweise anders aus ... bisher war mein "Riecher" dafür immer zutreffend ...

Es gab schon Leute denen bei so einem Gespräch dann von den DRV-Reha-Beratern empfohlen wurde "lieber die EM-Rente zu beantragen", weil sie doch sowieso nicht mehr in der Lage wären zu arbeiten (aus deren Laien-Medizinischer Sicht), merkwürdigerweise hat das die DRV dann nach der Antragstellung auch wieder ganz anders gesehen ...

Hinterfrage sehr genau was man dir dort erzählen wird (schreibe dir auf was du für wichtig hältst) und mache zunächst mal keine konkreten Zusagen, egal was man dir vorschlagen wird, bitte um Bedenkzeit wenigstens für ein paar Tage ... und melde dich hier mit dem Ergebnis des Gespräches ...

MfG Doppeloma
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Alt 15.09.2014, 13:46   #24
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Pani46
Frage AW: Umschulung, LTA und ALG

@ Doppeloma

Danke für Deine Antwort. Ich werde versuchen, jemanden mitzunehmen.

Für mich stellen sich jetzt folgende Fragen:

- Muß ich meinem AG und der KK mitteilen, daß ich Teilhabe bekomme?
(Bin noch nicht gekündigt und werde demnächst ausgesteuert, möchte aber zum alten AG nicht zurück wegen Mobbing)

- Bekomme ich nach der Aussteuerung mit genehmigter Teilhabe ALG 1 / Nahtlosigkeit?

- Was mache ich mit der Krankschreibung? Ich müßte doch eigentlich weiter beim AG eine Krankmeldung abgeben, da ich ja noch nicht gekündigt bin oder? Kann aber gleichzeitig beim AA keine Krankmeldung abgeben, weil ich sonst keine ALG 1 bekomme?

- Sollte mir der Rehaberater eine Maßnahme vorschlagen, die überhaupt nicht paßt, kann ich diese ablehnen?
Eine Möglichkeit wäre ja dann tatsächlich einen EM Antrag zu stellen oder?

Viele Grüße Pani
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