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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 15.07.2007, 16:11   #1
Marko Ferst->Emailproblem
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Registriert seit: 15.07.2007
Beiträge: 5
Marko Ferst
Standard Invalide durch Hartz IV-Zwangsjob

Invalide durch Hartz IV-Zwangsjob


(geschrieben für unser Hartz-IV-Blatt vor Ort)

Es gibt Spitzenleistungen in der Vermittlungskunst. Man studiere zunächst 5 Jahre an einer Universität und schließe mit Diplom erfolgreich ab. Mit außerdem zuvor vorhandenen Berufsabschluß, hätte man mindestens zwei Optionen für eine erfolgreiche Vermittlung. Man sollte meinen, dies könnte optimale Chancen eröffnen, zumal wenn man sich selbst intensiv bemüht. Aber es gibt Mitarbeiter im Grundamt Erkner, die müssen sich nicht mal ansehen, welche Qualifikation ihr Klient hat. Vermittlungsgespräch, wozu denn das? Das interessiert gar nicht. Es kommt noch besser. Die Verwandtschaft des Klienten wird telefonisch auf der Arbeitstelle befragt. Glatter Rechtsbruch, warum nicht? Mit Universitätsabschluß ist man optimal qualifiziert, um die Straße zu fegen. So jedenfalls die Ansicht von Frau Heidemarie Pöhnel im Grundamt Erkner. Unsere Professoren an der Universität hatten uns schon gewarnt: Arbeitsämter sind für die Vermittlung von Akademikern extrem unterqualifiziert. Grundämter besitzen offenbar nicht mal minimale Voraussetzungen. Zwischen Erhalt des Diploms und der Maßnahme lagen wenige Wochen.
All das wäre nicht übermäßig dramatisch, hätte es nicht einschneidende Folgen gehabt. Wurde bei ABM-Maßnahmen immer noch überprüft, wie es denn mit der gesundheitlichen Tauglichkeit aussieht, sind derlei Erwägungen heute überflüssig. Frau Pöhnel drohte in ihrem Brief an 30% des Geldes zu streichen, wenn nicht gefegt wird. Die Sache geht gewaltig schief, nach drei Tagen Arbeit bauen sich massive Schmerzen im Fuß auf, die nach 14 Tagen endgültig zur dauerhaften Krankschreibung führen. Natürlich gab es Anzeichen schon in den Jahren davor, daß mit der alten Weber-C-Fraktur irgendetwas nicht in Ordnung ist. Die U-Bahn freilich erreichte ich immer noch im Sprint, wenn’s nötig war. An ein Attest vor dem Schadensfall war nicht zu denken. Meinem Widerspruch wird mehr als fünf Monate später stattgegeben. Bummelei im Amt wäre ein wirklich vornehmer Ausdruck. Als undurchsetzbar erweist sich, daß das Grundamt die Kosten für meinen Englischkurs übernimmt, der unter beruflichen Aspekt höchst geraten erscheint. Ich hatte einige Sprachkenntnisse seit 2000 Schritt für Schritt erworben an der VHS. Das Amt ist aber nicht interessiert an Fortbildungsmaßnahmen. Eine erste ordentliche Beratung für die berufliche Perspektive, werde ich selbst einfordern und hatte meine Vorstellungen im Widerspruch ausführlich dargestellt. Was ich damals noch nicht wissen kann: Es ist bereits zu spät.
Der gesundheitliche Zustand verschlechtert sich als Folge der vom Arbeitsamt zugewiesen Tätigkeit in den nächsten anderthalb Jahren in rasantem Tempo. Wegen der immer stärkeren Schmerzen: Zwei Krücken werden meine dauerhaften Begleiter. Sehr weit komme ich damit nicht mehr. Ein Nerv wird mitbetroffen, was die Leistungsfähigkeit rapide zusammenschrumpfen läßt. Am Ende kann ich nicht einmal mehr schreiben, gebe meinen Englischkurs auf, weil bestimmte Konzentrationsleistungen nicht mehr vorhanden sind. Spannungsketten und Schmerzstrukturen bauen sich im ganzen Körper auf, der Rücken spielt verrückt, Schmerzen dort wo die Nerven von den Beinen ins Rückgrat führen, beim Hinunterbeugen wird mir schwindlig. Manchmal ist es so, als ob einem jemand in den Nacken geschlagen hat. Über einige Monate kann ich keine Musik mehr hören und muß die gelegentliche Fernsehsendung sehr leise stellen. Im Sommer 2006 ist fast nichts mehr möglich. Ich fange an zu überlegen, wie ich meine Bibliothek und andere Dinge sinnvoll in andere Hände geben könnte. Ich weiß, wird der Zustand noch schlimmer, braucht man vermutlich keine 2 oder 4 Jahre, um die letzten Schranken hinter sich zu lassen.
Kurz bevor sich die Sache gesundheitlich extrem zugespitzt, flattert der zweite Ein-Euro-Zwangsjob ins Haus. Ich hatte zwischenzeitlich ein Attest auf 15 Stunden je Woche mit leichter sitzender Tätigkeit. Mit meinen zwei Krücken soll ich eine blinde Frau von Erkner nach Zehlendorf zur Schule bringen, 30 Stunden in der Woche. Ich beantworte diese Unverfrorenheit mit schwarzen Briefen und deutlichen Worten, ob man nachdem man mich zum Invaliden gemacht hat, sich noch zusätzlich lustig machen will und verlange Entschuldigung. Die kommt immerhin von Frau Wendler für den Job Nummer Zwei. Für Frau Pöhnel ist die Vermittlung des ersten Ein-Euro-Jobs tadelfrei verlaufen. Sie hat nur ein Problem: Ihre eigene Reputation. Außerdem wird sie mich belügen, in dem sie feststellt am 19.4.06, daß meine Verwandtschaft (!) dem Ein-Euro-Job zugestimmt habe. Man muß schon ziemlich ausverschämt sein, wenn man derart windige Züge auffährt. Ihre Anzeige gegen mich wird aus guten Gründen abgewiesen. Immerhin wird jetzt eine Empfehlung der Amtsärztin auf Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation hin, versucht umzusetzen. Die verschlechterte gesundheitlich Lage wird das unmöglich machen.
Sie fragen, was mit den Ärzten ist? Vergessen sie es. Bis zum heutigen Tage ungefähr 25 Kandidaten. Ich hatte schon einige Monate nach dem Vorfall, die Unfallchirurgie der Charitè aufsuchen können, die Ursache konnte nicht gefunden werden. Für mich war dies das Alarmzeichen, mir medizinische Fachbücher zu besorgen und systematisch die Anatomie des Fußes zu studieren, Internetquellen heranzuziehen. Nach einem schweren Vorfall, ich konnte plötzlich weder sitzen noch stehen: Eine Chirotherapeutin kann mir helfen, die Schmerzen in der Wade bauen sich mit Hilfe von Tabletten ab. Beim Schlafen war bis dahin eine weiche Unterlage nötig. Ihre Therapie u.a. führt im August 2006 zu einer erheblichen Entspannung der Situation. Meine Hartnäckigkeit als Wanderpilger bei Ärzten zahlt sich Ende des Jahres erneut aus. Durch andere Medikamente erlange ich die Fähigkeit zu schreiben zurück, freilich Hektik, Streß u.a. muß unterbleiben. Etwa zum selben Zeitpunkt gelingt es mir herauszufinden durch meine ständige eigene Befassung mit dem Problem, daß vermutlich die Sehnenscheide verletzt sein könnte und damit viele Effekte und Untersuchungsergebnisse einen Sinn ergeben. Die Sehne kommt in Konflikt mit dem dort laufenden Nerven. Das schreibe ich auf und versuche Ärzte zu finden, die eine Idee haben wie man das sicher diagnostizieren kann und dann behandeln. Die Methode, daß es nichts gibt, was auf dem MRT nicht zu sehen ist, nimmt erneut ihren Lauf. Es heißt wieder kämpfen. Es ist völlig klar - alle Effekte, die im vergangen Jahr zur gesundheitlichen Eskalation der Situation führten sind nach wie vor präsent und nur durch Medikamente teilweise abgedämpft. Selbst bei einer dreiviertel Stunde Gartenarbeit mit Hocker und Hacke fühlt sich das hinterher so an, als ob man einen Achtstundentag hinter sich hat.
Inzwischen hat die Amtsärztin festgestellt, nach Widerspruch meinerseits, das ich keinerlei Arbeit mehr nachgehen kann und nur Sozialgeld beziehen. Freilich den Mehrbedarf von 17%, der mir bei 50% GdB zustünde enthält man mir vor. Viele Kosten, die so eine gesundheitliche Lage mit sich bringt, muß ich selbst tragen. Das Versorgungsamt Frankfurt/Oder nämlich ist der Meinung 40 GdB reichen aus für den Klienten. Die Klage ist schon seit einigen Monaten eingereicht und die Mühlen der Justiz mahlen im Zeitlupentempo. In meinem Fall, sofern mir es mir nicht gelingt, den gordischen Knoten im medizinischen Bereich zu lösen, wird dies für das Grundamt ein teuer Ein-Euro-Unsinn bei Jahrgang 1970. Immerhin könnte die Behörde überlegen, ob sie sich an den gesundheitlichen Kosten beteiligt, da sie bei einer Verbesserung der Situation ziemlich viel Geld sparen könnte. Medizinische Heilung ist das einzigste, was hier helfen könnte.

Marko Ferst







Marko Ferst ist offline  
Alt 15.07.2007, 16:49   #2
ofra->Emailproblem
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Registriert seit: 18.07.2006
Beiträge: 1.924
ofra
Standard

das ist tatsächlich ein sehr interessantes thema: wer haftet dafür, wenn bei einem 1-euro-job die erwerbsfähigkeit eingeschränkt oder zerstört wird?
oft sind es ja berufsfremde tätigkeiten, die man da ausübt. man ist dafür oft nicht qualifiziert. die gefahr eines arbeitsunfalls etc. ist dadurch erheblich größer.
__

Ich hätt gern Tee statt Kaffee
ofra ist offline  
Alt 15.07.2007, 17:31   #3
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Hoffnung

Du hast ja noch Hoffnung auf Einsicht oder Erkenntnis. Nur dazu sind die ARGE nicht eingerichtet oder ausgebildet. Das sind im weitesten Sinne Kapos. Willige, billige Helfershelfer.
Wie hat der Weise weise kund getan, der Aufschwung kommt beim ALG II Volk nicht (oder nie) an. Da ist Dein dauerhaftes Ausscheiden aus der Statistik schon ein grosser Erfolg Deiner Vermittlerin.
Versuch mal das ganze Persönliche zu Seite zu schieben. Vesuch mal mal so zu denken wie die, die uns ärgern.
Ein nettes Dank hat Dein Vermittler schon verdient. Aber wohl eher so wie der Himmelstoß beim Remark.
kleindieter ist offline  
Alt 16.07.2007, 11:36   #4
Marko Ferst->Emailproblem
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Beiträge: 5
Marko Ferst
Standard

Ich kann mich nur auf meine eigenen Fähigkeiten stützen. Da mir ja keine Eisenschiene auf den Fuß gefallen ist, ist es auch kein Unfall. Ich habe zwei Rechtsanwälte zur Thematik befragt - chancenlos, so ihr Urteil. Wenn das jemanden passiert, der nicht anfängt Medizin zu studieren, der hat gar keine Chance. Zwischenzeitlich habe ich 27 Ärzte ungefähr durch seit 2007. Ich habe jetzt immer schon zwei Seiten bei, wo ich aufgeschrieben habe, warum ich welchen gesundheitlichen Verdacht habe. Das ist mir aber auch erst seit Dezember klar. Die Untersuchungen ziehen sich immer über Monate hin, insofern bist du ständig am warten, was man vielleicht innerhalb weniger Tag abklären könnte. Im Augenblick streiten sich die Behörden, ob ich denn nun Sozialgeld oder Hartz IV bekommen sollte, weil das natürlich sehr auf der Kippe steht. Ich hatte mich seit Dezember 2006 absichtlich nicht mehr krank schreiben lassen. Wenn ich nichts mehr ändern können sollte, wäre sicher Sozialgeld besser. Auch das Merkzeichen G und die Prozente muß ich mir ja erklagen, dauert ewig, dann würde ich 17% mehr bekommen.
Marko Ferst ist offline  
Alt 16.07.2007, 12:30   #5
andrea35->Emailproblem
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Registriert seit: 30.01.2007
Beiträge: 66
andrea35
Standard

hm,

27 Ärzte und keiner ist deiner Meinung, die Anwälte ebenfalls nicht, dass sollte dich doch mal zum Nachdenken veranlassen.

Denn von ein wenig Straßen fegen, Invalide!!!!!



Andrea
andrea35 ist offline  
Alt 16.07.2007, 12:38   #6
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Andrea35: Sollte das ein Witz sein oder nicht? Ist mir nicht ganz klar. Davon abgesehen finde ich Witze zu Lasten von Kranken nicht sehr lustig.

Ich habe selbst Jahre mit der Wanderung von Arzt zu Arzt verbracht, bis endlich herausgefunden wurde was los ist. Manche Diagnosen überfordern unsere Halbgötter in Weiß einfach. Klar, wenn sich viele auf Geldkassieren statt Diagnostizieren spezialisiert haben. Ich weiß schon nicht mehr wie viele Diagnosen OHNE Untersuchung erfolgten, es waren Dutzende. Also reines Krankheiten raten...
 
Alt 16.07.2007, 13:05   #7
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Andrea Deine ganzen Beiträge hier sind ziemlich daneben, ich glaube Du bist im falschen Forum, wenn Du Hartz IV so toll findest und eh niemandem seine Probleme hier glaubst, wen möchtest Du dann mit Deinen Beiträgen beindrucken?
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 16.07.2007, 13:07   #8
eAlex79->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2006
Ort: Kleve (NRW)
Beiträge: 927
eAlex79
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Die Kollegen in der ARGE natürlich. Von nem geistig gesunden Hartzler kommt sowat jedenfalls auf gar keinen Fall.
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

Dieser Beitrag ist Copyright © 2006, 2007 eAlex79 ;) Alle Rechte vorbehalten.
eAlex79 ist offline  
Alt 16.07.2007, 15:28   #9
Störtebeker->Emailproblem
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Registriert seit: 02.07.2007
Beiträge: 46
Störtebeker
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Denke auch, auf die Antworten mit dem Gehalt einer geistigen Wandermandel kann Betroffener Marko Ferst gut verzichten.
Zum Thema Ärzte: Hab vor kurzem mit dem Chef meiner KK, wir kennen uns durch berufliche Umstände gut (Zusammenhänge sind aber Zufall), zu diesem Thema kassieren statt diagnostizieren unterhalten. Alter Schwede, was denen so auf den Tisch kommt!
Und die Sache mit dem "Zwangsjob" will ich hier nochmal verdeutlichen, habe dazu mal irgendwann 'nen anderen Fall gelesen.
Ein Musikstudent wird ausgebildeter Pianist, bekommt Bafög. Nach dem Diplom arbeitslos, also 1€-Job. Irgendwo auf'm Acker, Weinreben verschneiden o.ä. Da ungeübt, verletzt er sich, gar nicht mal so arg, anscheinend. In der Folge bleibt ein Finger aber steif! Studium für'n Ar...., die Aussicht, als guter Pianist sogar mal gutes Geld zu verdienen auch hinfällig.
Er will Schadensersatz vom Amt, Übernahme der Rückzahlung des nun "sinnlos" in Anspruch genommenen Bafög's. Vom zerplatzen Lebenstraum des Betroffenen gar nicht zu reden!
Das Amt hält entgegen, Bafög-Erstattung nein, er hätte ja was im Studium zum eigenen Vorteil gelernt. Was aber kann er damit noch anfangen? Amt sagt, er könnte ja noch privat Unterricht geben, für Anfänger z.B., eine gut verdienende Anstellung wäre sowieso eher ungewiss gewesen. Komisch, in einem anderen Thread hier vorm Wochende wollte die ARGE jmd. den Urlaub/Ortsabwesenheit verwehren, da auf Grund der Konjuktur es vllt. sein könnte, dass ausgerechnet während seiner Abwesenheit ein Job für ihn käme - das klingt aber noch absurder, als die (gegenteilige) Begründung des Amtes gegenüber dem Musiker.
Was ich damit aufzeigen will, eventuelle Nachteile haben immer die "Leistungserbettler" zu tragen. Dabei sind die Umstände derart vielfältig, dass selbst einem erfahrenen Doc schon 'ne Diagnose verrutschen kann, geschweige denn einem, der die KK-Karte in 'nem "EC-Kartenleser" einliest.
Insofern sind Schilderungen wie diese hier gar nicht mal so abwegig. Und selbst wenn man als Aussenstehender alles relativiert und vllt. nicht das ganze Ausmaß der Leiden von Marco Ferst allein auf den Besen-Job zurückzuführen wären, bleiben immer noch die Begleitumstände. Die erledigen dann ihr Übriges, und sind in der Summe wie auch in der Folge oftmals noch schlimmer.
Eine physische Verletzung kann verheilen, die psychosomatischen Begleiterkrankungen werden aber leider fast immer, den "Umständen entsprechend" bestenfalls verdrängt, mehr Raum läßt man den Betroffenen nicht.
Dieses System schafft keine vorübergehenden Alternativen, es produziert vorsätzlich gescheiterte Existenzen, Leute, die irgendwann so kaputt gespielt wurden, dass sie dann wirklich "nicht mehr zu gebrauchen" sind. Aus ehemals potenziellen Leistungserbringern werden auf Dauer nur noch one-way-Leistungsempfänger.
Folge: wer "ausrangiert" wurde, verschwindet aus der Statistik, fein für den/die Sachbearbeiter/In. Wer aber ausrangiert wurde, lebt meist fortan mit dem Makel, er sei zu faul und ruhe sich auf Kosten der anderen aus. Als ob es immer so einfach wäre.
Die paar, welche vllt. wirklich nicht wollen und sich "ausruhen", sind eigentlich ein ganz eigenes Thema und für uns hier nicht relevant.
__

damals:
"... 200 gehen durch. Boot ist nicht zu halten, Herr Kaleu'n."
heute:
"... 05 Millionen rutschen durch. Das Land ist so nicht zu halten, Frau KanzlerIn."
Störtebeker ist offline  
Alt 16.07.2007, 16:20   #10
tommy33
Elo-User/in
 
Registriert seit: 03.07.2007
Beiträge: 50
tommy33
Standard

Zitat von andrea35 Beitrag anzeigen
hm,

27 Ärzte und keiner ist deiner Meinung, die Anwälte ebenfalls nicht, dass sollte dich doch mal zum Nachdenken veranlassen.

Denn von ein wenig Straßen fegen, Invalide!!!!!



Andrea
Hallo Andrea

Habe mir mal die mühe gemacht alle deine beträge zu lesen und muss feststellen das man auf deine beiträge getrost verzichten kann,denn
es ist Respektlos wie du mit den sorgen und nöten ,von denen die hier hilfe suchen
umgehst.Wenn man deine Ratschläge hören möchte braucht man nur aufs
Amt zugehen,und deren aussagen sind bestimmt zehnmal qualifizierter
als deine.
tommy33 ist offline  
Alt 19.07.2007, 00:37   #11
Marko Ferst->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 15.07.2007
Beiträge: 5
Marko Ferst
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Ja, so bin ich ja auch heran gegangen. Das Straße fegen wird schon nicht so schlimm sein. Das war ein sehr gravierender Irrtum. Mir war nicht klar und konnte mir wahrscheinlich auch nicht sein, wie gefährlich die Situation bereits war. Dabei gab es ja Vorwarnungen. Hinterher ist man immer klüger. Ich bin erst mal froh, daß ich überhaupt erst mal schreiben kann. Die Situation selbst ist so beschissen wie seit zweieinhalb Jahren. Ich mußte gestern zum Arzt und die Bahnen in Berlin auf dem Südring fuhren nicht mehr. Also mit den ganzen Krücken mehrfach umsteigen in U-Bahn und Bus. Mit sowas kommt man gleich außerhalb des Limits. Die Folge sind schwere Kopfschmerzen und ein Fuß der richtig schön brennt. Warum sich das heute noch fortgesetzt hat, wer will das sagen. Aber Ursachen finden bei Ärzten, wenn es nicht Sachen mit klaren Indikatoren sind, das ist eine schwierige Kiste. (siehe das Buch von Rosel Ebert) Können wir nicht, haben wir nicht. Natürlich gibt es Ausnahmen. Die habe ich auch kennen gelernt.
Marko Ferst ist offline  
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