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Start > > -> Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 31.05.2014, 14:11   #1
Sylvana->Emailproblem
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Sylvana
Standard Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Ich bin zur Zeit in einem Probearbeitsverhältnis in der Buchhaltung beschäftigt, die Arbeit liegt mir und ich mache sie mit sehr viel Interesse und Motivation. Das Problem ist nur, dass durch das stundenlange monotone Eingeben der Rechnungen in den PC bei mir sehr starke Nacken- u. Schulterschmerzen auftreten, die Schmerzen strahlen in den rechten Arm aus bis in die Fingerspitzen. Ebenso Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule und im Steißbein. Ich bin morgens nach dem Aufwachen am ganzen Rücken so streif, dass ich kaum aus dem Bett komme. Beim Waschen und Toilettengang habe ich Probleme, manche Körperstellen zu errechen, weil ich so versteift bin, alles geht sehr viel langsamer als früher.


Ich mache jeden Tag Wirbelsäulengymnastik, Dehnübungen, gehe mehrmals in der Woche zu verschiedenen Rückenkursen, mache Reha-Sport, Physiotherapie und gehe zur Massage. Trotzdem wird es nicht besser.


Die Probebeschäftigung endet bald und meine Reha-Beraterin wird mit dem Arbeitgeber verhandeln, ob er mich einstellt. Ich gehe davon aus, dass ich eingestellt werde, allein schon weil der hohe Eingliederungszuschuss für den Arbeitgeber ja sehr reizvoll ist.


Es ist auch mein Wunsch, weiterhin dort zu arbeiten, aber ich merke selbst, dass meine Leistung im Laufe der Woche immer mehr nachlässt. Durch die Schmerzen werde ich beim Tippen im Laufe der Woche immer langsamer. Meine Reha-Beraterin und der Arbeitgeber erwarten von mir, dass ich sogar noch zusätzliche Aufgaben übernehme, obwohl ich mit der Arbeitsmenge jetzt schon überfordert bin.


Ich habe wirklich so starke Schmerzen, dass ich mit der rechten Hand kaum noch tippen kann, bediene den PC mit der linken Hand, was aber viel langsamer geht.


Das Jobcenter hat mir das ALG II für Juni gar nicht überwiesen, um Druck auf mich auszuüben, dass ich dort weiterarbeite. Ich bin fassungslos.


Wenn ich einem Arbeitsvertrag zustimme, endet das früher oder später in einer langen Krankschreibung, weil ich jetzt schon nicht mehr kann!!!


Meine Vorgesetzte hat erkannt, dass ich mit der Arbeit überfordert bin, aber ich glaube, dass sie mich wegen dem Zuschuss trotzdem einstellen wird, nicht, weil sie findet, ich bin die Richtige für den Posten, sondern durch äußere Zwänge, weil meine Reha-Beraterin sie überreden wird, ihr ein sehr großzügiges Zuschuss-Angebot macht, wo kein Arbeitgeber nein sagen kann.


Für mich ist das Leben mit diesem ständigen Druck und der permanenten Existenzangst nicht mehr lebenswert. Mein Leben ist nur noch Schmerz und Druck, Druck, Druck.


Ich habe es so statt!!!!!!!!!!!! Ich kann nicht mehr.
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Alt 31.05.2014, 14:21   #2
schlaraffenland
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, Arbeitsvertrag trotzdem annehmen?

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Das Jobcenter hat mir das ALG II für Juni gar nicht überwiesen, um Druck auf mich auszuüben, dass ich dort weiterarbeite. Ich bin fassungslos.
Hast Du einen Beweis hierfür?
Ich glaube, die bisherige Nichtüberweisung des ALG II hat andere Gründe.

Auf zum Arzt am Montag, krankschreiben lassen, den kleinen Originalzettel der AU an den Arbeitgeber, Kopie des kleinen Originalzettels an Deine Reha-SB. Kannst ihr auch einen Brief dazu legen, in dem Du ihr mitteilst, dass Dich die Arbeit krank macht aus den von Dir hier genannten Gründen. Vielleicht kapiert die SB dann, dass der Job für Dich nicht geeignet ist.

Mit Reha-SB ist doch eine SB im Jobcenter, die dort in der Reha-Abteilung arbeitet, gemeint?

Bist Du also in der Reha-Abteilung des Jobcenters?

Liegt Dir ein medizinisches Gutachten vor, aus denen körperliche und/oder seelische Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitsausübung hervorgehen? Falls ja, was genau steht da drin? Welche Arbeiten darfst Du nicht machen?
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine Handlungsempfehlungen und Rechtsauslegungen übernehme ich keine Haftung. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
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Alt 31.05.2014, 14:39   #3
Sylvana->Emailproblem
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Sylvana
Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Hallo schlaraffenland,

in meinem aktuellen ALG-II-Bescheid steht, dass mir ALG II für Juni zusteht, weil die Probebeschäftigung mitte Juni endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es hätte also am 30.05. auf meinem Konto sein müssen, wie sonst auch.
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Alt 31.05.2014, 14:40   #4
P123
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Die Probebeschäftigung endet bald und meine Reha-Beraterin wird mit dem Arbeitgeber verhandeln, ob er mich einstellt. Ich gehe davon aus, dass ich eingestellt werde, allein schon weil der hohe Eingliederungszuschuss für den Arbeitgeber ja sehr reizvoll ist.
Das ist aber ein vergifteter Fisch. Sollte der Arbeitgeber sich darauf einlassen (mit den Dollarzeichen in den Augen verschwimmen bei manchen leider die Schriftstücke, die sie unterschreiben), dann verbaut er sich damit seine Probezeit. Er kann Dich dann überhaupt nur noch außerordentlich kündigen, sofern er den EGZ nicht zurückzahlen will. Wenn der Arbeitgeber über kurz oder lang mit Dir und Deiner Arbeitsleistung nicht zufrieden ist, bringt der EGZ erfahrungsgemäß eine Menge Ärger. Entweder wird dann ein Grund geschaffen (Dir wird Diebstahl oder dgl. angehängt) oder man versucht Dich dazu zu bringen, daß Du kündigst. Arbeitgeber laufen an der Stelle gern in die Falle, daß sie auch dann zurückzahlen müssen, wenn der Arbeitnehmer einen wichtigen Grund zur Kündigung hatte. Der dem Vernehmen nach inzwischen weit verbreitete Volkssport, das Gehalt schuldig zu bleiben, geht in dem Zusammenhang natürlich in die Hose.

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Es ist auch mein Wunsch, weiterhin dort zu arbeiten, aber ich merke selbst, dass meine Leistung im Laufe der Woche immer mehr nachlässt. Durch die Schmerzen werde ich beim Tippen im Laufe der Woche immer langsamer. Meine Reha-Beraterin und der Arbeitgeber erwarten von mir, dass ich sogar noch zusätzliche Aufgaben übernehme, obwohl ich mit der Arbeitsmenge jetzt schon überfordert bin.
Hab' leider keine Ahnung, was diese "Reha-Beraterin" den lieben langen Tag so treibt, aber die Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Problemen des Beratenen scheint nicht zu ihren Arbeitsaufgaben zu gehören.

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Ich habe wirklich so starke Schmerzen, dass ich mit der rechten Hand kaum noch tippen kann, bediene den PC mit der linken Hand, was aber viel langsamer geht.
Was einem einigermaßen aufmmerksamen Arbeitgeber längst aufgefalllen sein müßte ...

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Das Jobcenter hat mir das ALG II für Juni gar nicht überwiesen, um Druck auf mich auszuüben, dass ich dort weiterarbeite. Ich bin fassungslos.
Das verstehst Du möglicherweise falsch. Gegen Gesetze und Dienstanweisungen zu verstoßen gehört zum Handwerkszeug eines guten deutschen Jobcenters.

Vorausgesetzt, jetzt wäre schon ein Arbeitsvertrag mit einem Gehalt abgeschlossen worden, welches durch seine Höhe den Leistungsbezug beendet, dann ist die Zahlungseinstellung der übliche Rechtsverstoß bei der Arbeitsaufnahme. Das JC darf ein Gehalt erst dann anrechnen, wenn es zugeflossen ist, auch wenn die vorausbezahlte Leistung vier oder sechs Wochen später zurückzufordern wäre. Gegen die Leistungseinstellung mußt Du nötigenfalls gerichtlich vorgehen. Sofern Du dafür neben Deiner Arbeitszeit keine Möglichkeit hast, mußt Du schon aus diesem Grund einen Dritten damit beauftragen.

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Wenn ich einem Arbeitsvertrag zustimme, endet das früher oder später in einer langen Krankschreibung, weil ich jetzt schon nicht mehr kann!!!
...
Ich habe es so statt!!!!!!!!!!!! Ich kann nicht mehr.
Dann wäre es vielleicht sinnvoll, bereits jetzt zum Arzt zu gehen.
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Alt 31.05.2014, 14:43   #5
P123
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Hallo schlaraffenland,
...
Die übrigen Fragen von ihm zu beantworten wäre, sofern Du Hilfe und nicht Trost suchst, durchaus sinnvoll.
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Alt 31.05.2014, 14:48   #6
schlaraffenland
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Hi Sylvana,

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
im Bescheid steht, dass mir ALG II für Juni zusteht, weil die Probebeschäftigung mitte Juni endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass man Dir gerade wegen der Probearbeit Dein ALG II für Juni vorenthält. Das wäre unlogisch. Außerdem wäre so ein Vorgehen des JC rechtswidrig

Geh am besten am Montag zum Arzt, AU holen, Kopie beim JC abgeben, und dann versuchst Du dort gleich auch zu klären, warum Du kein ALG II für Juni bekommen hast.

Bundesweit führen die Jobcenter nämlich eine neue Software für die Leistungsberechnung ein, und dabei soll es laut Medienberichten zu Zahlungsausfällen kommen. Weil die Mitarbeiter der Jobcenter alle Daten der Kunden per Hand in die neue Software eintragen müssen. Ich weiß nur nicht, wann genau diese Software eingeführt werden soll.

Vielleicht stellt Dein Jobcenter ja grad die Leistungsberechnung auf die neue Software um? Kannste ja mal hier nachlesen:

http://www.elo-forum.org/news-diskus...ml#post1661361
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Alt 31.05.2014, 15:20   #7
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Sylvana
Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Hallo P123,


vielen Dank für deine ausführliche Antwort.


Das Problem mit dem EGZ habe ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber schon einmal durchgemacht. Letzter Arbeitgeber wollte, dass ich nach einem Jahr (nachdem der Zuschuss abgelaufen ist) gehe, habe aber keine neue Stelle gefunden, also wurde ich jahrelang gemobbt, bis ich eines Tages durchgedreht bin und wegrannte und mich der Arbeitgeber außerordentllich gekündigt hat. Das war ein furchtbarer Stress, der bis heute bei mir nachwirkt und ich habe sehr viel Angst, dass es wieder so kommen könnte mit dem neuen Arbeitgeber, wenn er mich nur wegen dem Zuschuss einstellt, obwohl der mit meiner Leistung jetzt schon nicht wirklich zufrieden ist (was er ja auch sagt). Obwohl ich so schnell arbeite, wie ich nur kann, schaffe ich zuwenig. Und meine Leistung wird nicht besser, sondern mit der Zeit eher schlechter wegen der starken Schmerzen. Selbst das Bedienen der Maus mit rechter Hand ist kaum noch möglilch.


Also läuft es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf so einen Arbeitsvertrag hinaus, den der Arbeitgeber nicht schließt, weil er mit meiner Leistung zufrieden ist und mich langfristig beschäftigen will, sondern nach Ablauf des EGZ wird man mir wieder das Leben zur Hölle machen, um mich loszuwerden. Und so soll es die nächsten 30 Jahre weitergehen bis zum Erreichen der Altersrente? Das ist nicht auszuhalten.
Und es gibt dazu auch keine Alternative, denn ohne den Zuschuss stellt mich ja sowieso kein Arbeitgeber ein.
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Alt 31.05.2014, 15:33   #8
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Hallo Sylvana, liegt bei dir eine Schwerbehinderung vor?

Grüssle von der Pendlerin
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Alt 31.05.2014, 15:34   #9
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Zitat von Pendlerin Beitrag anzeigen
Hallo Sylvana, liegt bei dir eine Schwerbehinderung vor?

Grüssle von der Pendlerin
So was in der Art hatte ich eben auch gefragt ...
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Alt 31.05.2014, 15:36   #10
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In der Reha Abteilung ist man doch nur aufgrund einer Behinderung
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Alt 31.05.2014, 15:37   #11
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Sylvana
Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Eine Behinderung, aber keine Schwerbehinderung.
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Alt 31.05.2014, 15:39   #12
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Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Eine Behinderung, aber keine Schwerbehinderung.
Welche? Etwa eine, die der Ausübung Deiner aktuellen Probearbeit entgegensteht?
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Alt 31.05.2014, 15:41   #13
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Sylvana, wird dir vorgehalten, dass du zu langsam bist? Vielleicht willst du ja mehr als du musst. Außerdem bekommt der Arbeitgeber diesen hohen Zuschuss doch nur, weil du nicht alles kannst. Seit wann machst du denn die Probearbeit? Können ja auch Anfangsschwierigkeiten sein.
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Alt 31.05.2014, 15:45   #14
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

uppssss....schmunzel schlaraffenland.
Du hast es nicht so direkt gefragt und die Rehadingsabteilung meines JC hat mich bisher wegen meiner Schwerbehinderung nicht aufgenommen. Offenbar gelangt man da nur hin wenn man gerade so noch auf allen vieren kriechen kann.

Es wundert mich eben. In meinem Fall ist das Integrationsamt tätig. Einmal im Monat besucht mich ein Angestellter auf der Arbeitsstelle. Spricht mit meinem Arbeitgeber und mit mir. Fragt nach ob ich zufrieden bin. Er schaut sich eben um ob die Fördergelder tatsächlich entsprechend umgesetzt werden.
Für mich gab es zwei Leistungen aus dem Fördertopf des Integrationsamtes. Einmal den Lohnzuschuss über 3 Jahre und einen Zuschuss zum Erwerb einer gewissen Maschine. Zweiteres ist komplett an meine Tätigkeit gebunden.

Irgendwie hab ich eben das Gefühl Sylvana steht komplett alleine da.

Grüssle von der Pendlerin
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Alt 31.05.2014, 15:52   #15
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Okay..ich hab es ja schon geahnt..deswegen fragte ich extra nach Schwerbehinderung. Dann verstehe ich auch wieso kein Integrationsamt im Spiel ist...mist.

Aber das mit den Schmerzen geht so echt nicht Sylvana. Geh zum Doc und lass das abklären. Kein möglicher Arbeitgeber ist es wert das man sich so quälen muss.


Grüssle von der Pendlerin
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Alt 31.05.2014, 16:23   #16
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Sylvana
Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

@schlaraffenland:
Ich weiß nicht, welche Diagnosen und Einschränkungen die AA damals festgestellt hat. Bezog sich aber auf den alten Job, den ich nicht mehr ausüben kann, nicht auf den aktuellen. Damals habe ich der Amtsärztin gesagt, dass ich im Büro arbeiten will, was ja auch stimmt, nur habe ich damals ja noch nicht gewusst, dass die ständige einseitige Bewegungswiederholung beim Tippen bei mir zu diesen Schmerzen führen würde.


@ela:Ich mache die Arbeit seit 3 Monaten. Es sind keine Anfangsschwierigkeiten. Denn in den ersten zwei Wochen hatte ich noch keine Schmerzen, weil ich da erst eingearbeitet wurde und noch in der Lernphase war. Da musste ich nachdenken, verstehen, überlegen, Sachen nachlesen. Jetzt ist es Routine und ich mache es aus dem Kopf und es geht nur noch darum, sehr schnell die Rechnungen zu kontieren und einzugeben.
Bevor ich den einen Stapel abgearbeitet habe, kommt schon der nächste riesige Stapel und ich gerate unter einen inneren Druck, noch schneller zu tippen, weil ich ja alles schaffen will, weil ich ja unbedingt will, dass man mit mir zufrieden ist und dann passiert es, dass wenn ich mich noch mehr beeile und tippe wie im Rausch, bremst mich der Körper irgendwie aus, die Schmerzen werden so stark, es sind stechende Schmerzen, dass ich automatisch langsamer werde, dass ich zwischendurch beim Tippen inne halten muss, weil die rechte Hand einfach nicht mehr mitmacht! Ich merke auch, dass ich durch das schnelle Arbeiten Zahlen vertausche, besonders bei sehr langen Rechnungsnummern, dass mir die Zahlen vor den Augen verschwimmen, so dass ich meine Eingaben wieder korrigieren muss.
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Alt 31.05.2014, 16:35   #17
Maxenmann
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Maxenmann Maxenmann Maxenmann Maxenmann Maxenmann Maxenmann
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Hallo schlaraffenland,

in meinem aktuellen ALG-II-Bescheid steht, dass mir ALG II für Juni zusteht, weil die Probebeschäftigung mitte Juni endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es hätte also am 30.05. auf meinem Konto sein müssen, wie sonst auch.

Vielleicht kommt es einfach verspätet, ich hatte Ende letzen Jahres die Kohle an einem Sonntag auf dem Konto verbucht, also erstmal abwarten bevor man Pferde scheu macht
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Alt 31.05.2014, 16:38   #18
gelibeh
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Den Druck machst Du Dir also selber? Es kann gut sein, dass sich psychischer Druck auch auf das körperliche Wohlbefinden niederschlagen. Auch davon können Verkrampfungen im Rückenbereich kommen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 31.05.2014, 17:42   #19
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@schlaraffenland:
Ich weiß nicht, welche Diagnosen und Einschränkungen die AA damals festgestellt hat. Bezog sich aber auf den alten Job, den ich nicht mehr ausüben kann, nicht auf den aktuellen. Damals habe ich der Amtsärztin gesagt, dass ich im Büro arbeiten will, was ja auch stimmt, nur habe ich damals ja noch nicht gewusst, dass die ständige einseitige Bewegungswiederholung beim Tippen bei mir zu diesen Schmerzen führen würde.


@ela:Ich mache die Arbeit seit 3 Monaten. Es sind keine Anfangsschwierigkeiten. Denn in den ersten zwei Wochen hatte ich noch keine Schmerzen, weil ich da erst eingearbeitet wurde und noch in der Lernphase war. Da musste ich nachdenken, verstehen, überlegen, Sachen nachlesen. Jetzt ist es Routine und ich mache es aus dem Kopf und es geht nur noch darum, sehr schnell die Rechnungen zu kontieren und einzugeben.
Bevor ich den einen Stapel abgearbeitet habe, kommt schon der nächste riesige Stapel und ich gerate unter einen inneren Druck, noch schneller zu tippen, weil ich ja alles schaffen will, weil ich ja unbedingt will, dass man mit mir zufrieden ist und dann passiert es, dass wenn ich mich noch mehr beeile und tippe wie im Rausch, bremst mich der Körper irgendwie aus, die Schmerzen werden so stark, es sind stechende Schmerzen, dass ich automatisch langsamer werde, dass ich zwischendurch beim Tippen inne halten muss, weil die rechte Hand einfach nicht mehr mitmacht! Ich merke auch, dass ich durch das schnelle Arbeiten Zahlen vertausche, besonders bei sehr langen Rechnungsnummern, dass mir die Zahlen vor den Augen verschwimmen, so dass ich meine Eingaben wieder korrigieren muss.
Du schriebst von Probearbeit. Wusste nicht, dass diese so lange geht. Einerseits bekommt dir die Arbeit nicht. Andererseits machst du sie gerne und hoffst auf Einstellung. Hast du denn schon mal versucht langsamer zu arbeiten?
Auch wenn der nächste Stapel kommt? Was passiert dann? Vielleichz arbeitest du ja sogar zu schnell :-) ich will auch immer alles schnell fertig machen. Aber mir bekommt es auch besser, wenn ich während der Arbeit mal aufstehe, paar Schritte gehe.......nicht nur nach Feierabend.
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Alt 31.05.2014, 18:31   #20
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So wie es aussieht, geht Sylvana nicht zum Arzt um sich krankschreiben zu lassen.

Tja, dann muss Sylvana eben weiterleiden.
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Alt 31.05.2014, 18:55   #21
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Hallo gelibeh,
Den Druck machen Jobcenter + Arbeitgeber aber auch ganz gewaltig! Mir hat die Reha-Beraterin vor vier Wochen gesagt, ich soll zusätzlich noch andere Aufgaben machen und wenn ich das nicht schaffe, dann wird der Arbeitgeber mich möglicherweise nicht einstellen. Sie denken also, da geht noch was, da ist noch Luft für mehr Arbeit und dabei merken sie gar nicht, dass ich mit den bisherigen Aufgaben schon überfordert bin bzw. wegen der gewaltigen Menge an Rechnungen ist gar keine Zeit mehr übrig für weitere neue Aufgaben!

Außerdem ist es so, obwohl ich kaum den ersten Stapel abgearbeitet habe, gibt mir meine Vorgesetzte noch weitere Stapel dazu mit den Worten: „Damit es nicht langweilig wird!“ Das ist doch Druck von außen.
Sie weiß doch eigentlich, dass ich keine Mitarbeiterin bin, die sich hinsetzt und Däumchen dreht, wenn ich mit einer Arbeit fertig bin, sondern dass, wenn ich einen Stapel abgearbeitet habe, dann hole ich mir selbst den nächsten.


Ich denke, das Problem unter uns Menschen ist auch ganz generell, dass wenn der Mensch Beschwerden hat, die man einem nicht ansehen kann, man keine sichtbaren Wunden hat und äußerlich jung und gesund aussieht, dann denken die Mitmenschen über mich, die soll sich mal nicht so anstellen oder die will es sich nur bequem machen, die will sich nicht anstrengen, die will ein leichtes Leben haben. Ich glaube, dass man mir das ständig unterstellt, weil die anderen Menschen ja nicht in mich hineinsehen und meinen Schmerz und meine hohe innere Anspannung nicht nachvollziehen können.


Es soll ja auch Menschen geben, die ohne äußeren Druck nicht richtig arbeiten bzw. sich nicht anstrengen wollen, aber ich gehöre definitiv nicht dazu!


Das würde ich meinem Arbeitgeber gerne irgendwie vermitteln: Ich arbeite eigenmotiviert und aus einer intrinsischen Motivation, aus einem eigenständigen inneren Antrieb heraus in jeder Sekunde! Der äußere Druck schadet mir nur bzw. macht mich richtig krank.
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Alt 31.05.2014, 19:09   #22
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Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Das Problem mit dem EGZ habe ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber schon einmal durchgemacht. Letzter Arbeitgeber wollte, dass ich nach einem Jahr (nachdem der Zuschuss abgelaufen ist) gehe, habe aber keine neue Stelle gefunden, ...
Tja so weltfremde Leute gibt es. Selbst wenn Du eine neue Stelle gefunden hättest, dürftest Du nicht selbst kündigen. Denn wenn Du in der neuen Firma alsbald (in der Probezeit) gekündigt wirst, schaut das Arbeitsamt nach, weshalb das vorige Arbeitsverhältnis endete. Findet es da eine Eigenkündigung, ist Dir die Sperrzeit sicher.

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
... also wurde ich jahrelang gemobbt, bis ich eines Tages durchgedreht bin und wegrannte und mich der Arbeitgeber außerordentllich gekündigt hat.
Du scheinst ein besonderes Talent zu haben, Dir selbst zu schaden. Wenn man krank ist oder wenn man gemobbt wird, geht man zum Arzt und holt sich Hilfe. In einem Forum wie diesem kann man nur Ratschläge geben, umsetzen mußt Du die schon selbst.

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
... und ich habe sehr viel Angst, dass es wieder so kommen könnte mit dem neuen Arbeitgeber, wenn er mich nur wegen dem Zuschuss einstellt, obwohl der mit meiner Leistung jetzt schon nicht wirklich zufrieden ist (was er ja auch sagt). Obwohl ich so schnell arbeite, wie ich nur kann, schaffe ich zuwenig.
Dann vergiß den Job, das wird nichts. Langsames Arbeiten schlägt sich direkt auf den Gewinn nieder, das will keiner haben. Und der EGZ ist irgendwann abgegessen.


Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Und meine Leistung wird nicht besser, sondern mit der Zeit eher schlechter wegen der starken Schmerzen. Selbst das Bedienen der Maus mit rechter Hand ist kaum noch möglilch.

Also läuft es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auf so einen Arbeitsvertrag hinaus, den der Arbeitgeber nicht schließt, weil er mit meiner Leistung zufrieden ist und mich langfristig beschäftigen will, sondern nach Ablauf des EGZ wird man mir wieder das Leben zur Hölle machen, um mich loszuwerden.
Das liegt nur an Dir. Wenn Du nicht zum Arzt gehst, behauptet die Trulla womöglich noch, Du hättest extra langsam gearbeitet, um den Arbeitsvertrag zu vereiteln und brummt Dir dann für Deine Schmerzen eine Sanktion auf.

Aber wie ich schon sagte: Wir können Dir nur raten, aber Dich nicht in die Praxis tragen.
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Alt 31.05.2014, 20:52   #23
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Sylvana
Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Zitat von P123 Beitrag anzeigen
Tja so weltfremde Leute gibt es. Selbst wenn Du eine neue Stelle gefunden hättest, dürftest Du nicht selbst kündigen. Denn wenn Du in der neuen Firma alsbald (in der Probezeit) gekündigt wirst, schaut das Arbeitsamt nach, weshalb das vorige Arbeitsverhältnis endete. Findet es da eine Eigenkündigung, ist Dir die Sperrzeit sicher.

Das habe ich noch nicht gewusst! Das ist ja total irre! Das kann doch nicht wahr sein, dass ich selbst nicht kündigen kann, wenn ich eine Arbeitsstelle finden sollte, von der ich annehme, dass sie leidensgerechter ist, die ich sie mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen besser bewältigen kann.


Ich sehe für meine Problematik weit und breit keine Lösung. Die Ärzte schreiben mich höchstens für eine Woche krank (egal was ich habe) und dabei werfen sie mir einen Blick zu, bei dem es mir kalt über den Rücken läuft. Ich sehe ja so jung und so gesund aus. Bei dem letzten Orthopäden musste ich darum betteln, dass er mir eine Schmerzspritze gibt! Ich habe ihm genau erklärt, woher meine Schmerzen kommen und wo ich sie am Körper habe usw. und er fragte immer wieder: Was haben Sie? Was haben Sie denn? Was ist denn mit Ihnen los? Ich musste mehrfach nach der Spritze fragen. Als ob ich eine Simulantin wäre.


Für mich ist der Gang zum Arzt ein Alptraum. Ich habe zwar am Montag einen Termin, weiß aber nicht, ob ich genug Mut aufbringen kann, nach einer Krankschreibung zu bitten. Denn ich sehe ja immer so verdammt jung, gesund und fit aus. Ich sehe nicht krank und verbraucht aus. Von sich aus gibt mir kein Arzt eine.


Ich glaube auch kaum, dass es beim nächsten Arbeitgeber besser wird. Dass man viel mehr Arbeit schaffen muss, als man bewältigen kann und unter einem hohen Zeit- und Leistungsdruck steht, ist doch überall so, habe ich jedenfalls in den Medien gehört. Auch bei den kirchlichen Arbeitgebern und im öffentlichen Dienst. Wo finde ich also bessere Bedingungen vor als da, wo ich jetzt bin?
Nirgendwo.


Stellen mit viel Publikumsverkehr liegen mir auch überhaupt nicht, weil ich Angst vor Menschen habe und in der persönlichen Interaktion mit Menschen sehr schweigsam bin.


Büroarbeit ist schon das Richtige für mich, ich müsste sie nur mit weniger Druck erledigen können und ich brauche viel mehr Abwechslung, so dass ich aus der stundenlangen statischen und einseitigen Fehlbelastung vor dem PC wegkomme, denn das ist ja die Ursache für die Schmerzen, steht auch in meinen Rückenbüchern drin.
Sylvana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2014, 23:31   #24
MissRuhrpott
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MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott MissRuhrpott
Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Hallo Sylvana,
hast Du Deine Prozente auf orthopädische Probleme bekommen?

Guck daß Du eine AU bekommst und es wäre dringend angebracht,daß Deine Halswirbelsäule mal auf Bandscheibenvorfall/Vorwölbung/Nervenkompression untersucht wird.

Deine morgendlichen Probleme in Verbindung mit der Tatsache,daß es trotz Deines wirklich großen Engagement hinsichtlich Therapien nicht besser wird,hören sich sehr verdächtig an.
Wurde Rheuma schonmal bei Dir ausgeschlossen?
__


MissRuhrpott ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2014, 03:05   #25
jockel
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Standard AW: Überforderung mit Arbeitsstelle, weiß nicht mehr weiter

Zitat von Sylvana Beitrag anzeigen
Ich bin zur Zeit in einem Probearbeitsverhältnis in der Buchhaltung beschäftigt, die Arbeit liegt mir und ich mache sie mit sehr viel Interesse und Motivation. Das Problem ist nur, dass durch das stundenlange monotone Eingeben der Rechnungen in den PC bei mir sehr starke Nacken- u. Schulterschmerzen auftreten, die Schmerzen strahlen in den rechten Arm aus bis in die Fingerspitzen. Ebenso Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule und im Steißbein. Ich bin morgens nach dem Aufwachen am ganzen Rücken so streif, dass ich kaum aus dem Bett komme. Beim Waschen und Toilettengang habe ich Probleme, manche Körperstellen zu errechen, weil ich so versteift bin, alles geht sehr viel langsamer als früher.


Ich mache jeden Tag Wirbelsäulengymnastik, Dehnübungen, gehe mehrmals in der Woche zu verschiedenen Rückenkursen, mache Reha-Sport, Physiotherapie und gehe zur Massage. Trotzdem wird es nicht besser.


Die Probebeschäftigung endet bald und meine Reha-Beraterin wird mit dem Arbeitgeber verhandeln, ob er mich einstellt. Ich gehe davon aus, dass ich eingestellt werde, allein schon weil der hohe Eingliederungszuschuss für den Arbeitgeber ja sehr reizvoll ist.


Es ist auch mein Wunsch, weiterhin dort zu arbeiten, aber ich merke selbst, dass meine Leistung im Laufe der Woche immer mehr nachlässt. Durch die Schmerzen werde ich beim Tippen im Laufe der Woche immer langsamer. Meine Reha-Beraterin und der Arbeitgeber erwarten von mir, dass ich sogar noch zusätzliche Aufgaben übernehme, obwohl ich mit der Arbeitsmenge jetzt schon überfordert bin.


Ich habe wirklich so starke Schmerzen, dass ich mit der rechten Hand kaum noch tippen kann, bediene den PC mit der linken Hand, was aber viel langsamer geht.


Das Jobcenter hat mir das ALG II für Juni gar nicht überwiesen, um Druck auf mich auszuüben, dass ich dort weiterarbeite. Ich bin fassungslos.


Wenn ich einem Arbeitsvertrag zustimme, endet das früher oder später in einer langen Krankschreibung, weil ich jetzt schon nicht mehr kann!!!


Meine Vorgesetzte hat erkannt, dass ich mit der Arbeit überfordert bin, aber ich glaube, dass sie mich wegen dem Zuschuss trotzdem einstellen wird, nicht, weil sie findet, ich bin die Richtige für den Posten, sondern durch äußere Zwänge, weil meine Reha-Beraterin sie überreden wird, ihr ein sehr großzügiges Zuschuss-Angebot macht, wo kein Arbeitgeber nein sagen kann.


Für mich ist das Leben mit diesem ständigen Druck und der permanenten Existenzangst nicht mehr lebenswert. Mein Leben ist nur noch Schmerz und Druck, Druck, Druck.


Ich habe es so statt!!!!!!!!!!!! Ich kann nicht mehr.
Ab zum Betriebsarzt und untersuchen lassen auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Außerdem sollte der Arbeitgeber seine Arbeitsbedingungen und -abläufe ändern - in Richtung wechselnder Belastung durch Gehen, Stehen, Laufen, Sitzen. Außerdem ist regelmäßig eine Reihen- und Tauglichkeitsuntersuchung für Bildschirmarbeiter angesagt - durch die Berufsgenossenschaft. Die Wege zur Reihenuntersuchung und die Freistellungszeit für die Teilnahme an der Reihenuntersuchung hat der Arbeitgeber zu zahlen.

Die Reihenuntersuchung wäre die G 37 und die G 46 - G 37 ? Wikipedia

Liste arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen - http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeits...untersuchungen

Siehe auch die Internetseiten von Ergo-Online zum Thema Bildschirmarbeit und Arbeitsplatzgestaltung

ergo-online®

Arbeitsplatzgestaltung Büro - ergo-online® - Arbeitsplatz Büro

mit den Unterseiten
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jockel ist offline   Mit Zitat antworten
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