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Start > > -> EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 30.05.2014, 20:10   #1
SandraSLC->Emailproblem
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Registriert seit: 30.05.2014
Beiträge: 4
SandraSLC
Standard EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

Hallo an Alle,

aus medizinischer Sicht und nach langer Arbeitsunfähigkeit ( aber noch nicht ausgesteuert muss ich einen Antrag auf EMR ( Erwerbsminderungsrente) stellen.... Grund dafür ist eine starke Posttraumatische Belastungsstörung und weitere gesundheitliche Störungen...

Beim Ausfüllen des Antrages lese ich beim
Formular R100 Frage 10.7 ob die zum Rentenantrag führende Erwerbsminderung ganz oder teilweise Folge eines Unfalls oder durch andere Personen verursacht worden ist....

10.7.1 Sind Schadensersatzansprüche geltend gemacht worden?

10.8 Wurden Zeiten der AU ( Arbeitsunfähigkeit ) durch Unfall ....oder andere Personen verursacht? Falls ja Fragebogen R870 ausfüllen.....

R870 - ist oder war ein Strafverfahren anhängig? Liegt Fremdverschulden vor?
Hat man Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz gemacht?

Meine Fragen dazu sind folgende -

Kann man die Aussage verweigern? Aufgrund des Erlebnisses was eine PTBS zur Folge hatte ist der Schadensersatzanspruch auf meinen Arbeitgeber übergegangen welcher meine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vom Verursacher zurückhaben wollte eben weil jemand Anderes dafür verantwortlich war ( ich stehe noch in einem Arbeitsverhältnis) . Die AU Zeiten müsste ich dann wohl angeben? Aber nur die unmittelbar dem Ereignis folgenden, oder? Da ich auch eine Anzeige gemacht hatte kam es zum Strafverfahren ergo liegt ein Urteil vor.
Antrag auf Leistungen nach dem OEG habe ich nicht gestellt, weil ich das gar nicht wusste usw.

Nach dem "Erlebnis" ging ich weil eine Ärztin meinte ach so schlimm kann es ja nicht sein nach 6 Wochen wieder arbeiten.... ( Es dauerte aber 6 Wochen bis man äußerlich nichts oder kaum noch etwas erkennen konnte - verheilt war. Äußerlich wohl bemerkt - Innerlich - natürlich Chaos Pur) Aufgrund massivster Nachstellungen wurde ich aber bald darauf erneut AU. Ich machte eine Reha - AU entlassen - wo erstmal eine PTBS festgestellt worden ist. Die Ärzte in der Reha hielten eine Traumatherapie für dringend erforderlich. Dank einer dann ziemlich schlechten Ärztin ( die meinte ich denke mir alles aus und provozierte mich sogar noch) wurde ich zur berufl. Wiedereingliederung gedrängt nach sehr kurzer " sie nannte es Therapie" Zeit was aber nicht gut wahr.... ging ich wieder arbeiten und hielt eben einfach durch

Bis weitere mir vorher unbewusste Traumen hervortraten und ich einfach nicht mehr konnte..... Arzt - AU und viele weitere Komplikationen in priv. Umständen sodass es dringend vermieden werden muss Namen zu nennen...

Ich habe vielfach gelesen das Menschen mit PTBS mit ähnlichem Fall Rente bewilligt bekamen. Ich frage mich nur was sie da geschrieben haben....

Könnte ich verneinen weil es nicht bei allem eine Anzeige gab? Inwieweit MUSS ich das angeben? Oder ist es damit abgetan das es ein Urteil gab und der Arbeitgeber sich den Lohn zurückgeholt hat? ( und somit der Rententräger nicht nochmal etwas zurückfordern darf? )

D.h. ich lass die weiteren Traumen aussen vor und belege alles von eben dem einen Erlebnis oder was kann ich tun? Aber das kann ich nur wenn eben nicht diese Person von Seiten des Rententrägers kontaktiert wird wg. Nachfragen oder Schadensersatz...

Ich dachte mir auch, das ich alles wahrheitsgemäß antworte und aber schriftlich festhalten lasse das unter keinen Umständen zu Personen... Kontakt hergestellt werden darf - Lehnt der Rententräger dann ab?

Die weiteren Traumen sind schwerwiegender als das zuletzt zurückliegende
wobei man eh nie sagen sollte das ist Pille Palle.....

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen... Vielen Dank.
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Alt 31.05.2014, 11:11   #2
Cerberus
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

Zitat:
10.7.1 Sind Schadensersatzansprüche geltend gemacht worden?

10.8 Wurden Zeiten der AU ( Arbeitsunfähigkeit ) durch Unfall ....oder andere Personen verursacht? Falls ja Fragebogen R870 ausfüllen.....

R870 - ist oder war ein Strafverfahren anhängig? Liegt Fremdverschulden vor?
Hat man Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz gemacht?

Meine Fragen dazu sind folgende -

Kann man die Aussage verweigern?
Hallo,

m.M.n. kann man das nicht!

Du würdest evtl. Deine Ansprüche dadurch verwirken.

Gruß...

.
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Alt 31.05.2014, 13:05   #3
Marion63
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

ich denke so einfach ist das nicht, das verlangt werden kann, OEG in Anspruch zu nehmen. es gibt etliche die mit PTBS eine EM-Rente haben, ohne dass sie vorher einen OEG-Anspruch durchgesetzt haben oder beantragt haben. denke die versuchen da mal wieder durch irgendwelche Tricks sich drücken zu können.

ich würde mich da mit meinen Anwalt beraten.
ich hab selbst mehrere chronische Traumafolgestörungen aufgrund multipler Traumatas über längeren Zeitraum. soweit ich mich erinner, wurde zwar bei Gutachtern mal das Thema OEG angesprochen, aber es war nie die Rede von "erst musste OEG beantragen, dann gehts weiter..".

glaub Snickers hat ein OEG-Verfahren am laufen. so ein Verfahren ist in der Regel meistens nochmal um einiges härter und man sollte dafür wenigsten bischen stabil sein.
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Alt 31.05.2014, 14:14   #4
Snickers
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Registriert seit: 19.02.2013
Beiträge: 2.549
Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

Zitat:
glaub Snickers hat ein OEG-Verfahren am laufen. so ein Verfahren ist in der Regel meistens nochmal um einiges härter und man sollte dafür wenigsten bischen stabil sein.
Ja das hatte ich..........es ist vorbei, wurde eingestellt. Ich würde es nicht wieder machen.
-Antrag gestellt
-etliche Nachfragen beantwortet
-Abgelehnt
-Widerspruch
Warten.......nach 3 Jahren abgelehnt

-Sozialgericht, vorher Klage vom Rechtsanwalt verfassen lassen
-Schreiben vom SG bekommen wo ich Stellung nehmen sollte, nur wozu wurde vergessen zu schreiben

-Nachgefragt schriftlich, es wurde auf das Schreiben verwiesen
- Zum Rechtsanwalt der PKH beantragte für mich

- SG forderte für 1 Jahr meine Kontoauszüge in Kopie von mir!

Dann kommentarlos eingestellt und die PKH abgelehnt.

Nie wieder würde ich das machen....................und mache es gerade für meine Tochter mit

1. Tat wegen versuchten Totschlags........Täter bekommt nur 3 Monate Haft ........weil er sonst wegen einer anderen Straftat ausgewiesen wäre, das wollte die Richterin nicht.

2. Nach Überfall eingedrückter Kehlkopf und das Knie durchgetreten......

OEG abgelehnt!

Das zum OEG Anspruch

Meine Rente wurde abgelehnt.....VDK wollte ich nicht einbeziehen....habe einige Zeitungsartikel kopiert.....mußte zum Gutachter und bekam sie befristet.

Gestern habe ich die Weiterbewilligung beantragt, schaun wir mal......

Alles Gute
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Alt 31.05.2014, 15:14   #5
SandraSLC->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 30.05.2014
Beiträge: 4
SandraSLC
Standard AW: EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

Danke für die Antworten.

Na da habt Ihr ja Sachen erlebt - unglaublich wie immer die Opfer zu kämpfen haben und den Tätern so viel entgegengekommen wird... Nur 3 Monate Haft? In meinem einen Fall bekam die Person nur eine Geldstrafe und keine Haft.

@ Marion und Snickers - Wißt Ihr noch wie Ihr den Antrag ausgefüllt habt?

Wenn ich angebe Ja, die Erwerbsminderung war durch andere Personen ausgelöst muss ich den Vordruck R870 ausfüllen und genau schildern wie und was - da aber noch andere Traumen vorliegen blockieren sie sich gegenseitig auch noch aus anderen Gründen weshalb eine Therapie sich schwierig gestaltet und deshalb kann ich es nicht mehr genau schildern sondern nur grob, wobei das Schildern mich so aus der Spur bringt das der Rest des Tages quasi gelaufen ist und ich im Bett liegen kann...
( Aber dieses Erlebnis war nicht mal das Schlimmste )

Also könnt ich nur vielleicht vermerken das der Rententräger doch bitte beim Arzt(weiblich) anfragen soll deswegen.... oder ich lege eine Kopie von der Staatsanwaltschaft bei das sollte doch genügen, nur sieht man da nicht den Grund - da steht - wegen der für Sie zum Nachteil begangenen Tat - was für ein Ausdruck................... Also ist es besser sich auf das "bekannte (durch Urteil beweisbare) Trauma" auszurichten und die weiteren nur am Rande?
Habe irgendwo gelesen das es dann als eine Straftat gilt wenn ein Urteil vorliegt und somit Schadensersatzanspruch vom RT gefordert werden kann das würde bedeuten das eher die unbekannten nicht beweisbaren Traumen beachtet werden sollten.....

Wichtig für mich wäre zu wissen ob der Rententräger sich an den Schadensverursacher ( einen mit Urteil ) wenden könnte falls sie sagen ja ich habe Anspruch auf Rente aber das holen wir uns von demjenigen zurück, oder so...... Hat er das bei Euch getan?

@Snickers - mit welcher Begründung wurde der Antrag EMR abgelehnt, denn du konntest ja auch alles nachweisen.... was fehlte denen denn? Was für Zeitungsartikel meinst Du? Weißt du den Inhalt noch?

Sollte der Rentenantrag abgelehnt werden, hab ich dann noch Anspruch auf ALG I bei weiterer Arbeitsunfähigkeit? Denn ich stehe ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.... wahrscheinlich nur bis zur Entscheidung oder?

Gibt es Alternativen? Sozialamt oder so? Ich möchte nicht zum Amt............
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Alt 31.05.2014, 16:16   #6
Marion63
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

also beim damaligen EM-Rentenantrag (der übrigens bis heute noch nicht durch ist) stand nichts von irgendwelchen OEG oder Schadensersatzansprüchen gegenüber Tätern etc.
soweit ich mich erinner (ist immer so eine Sache mit einer dissoziativen Identitätsstörung) gab da auch nichts zum ankreuzen in der Richtung. evtl. gibt es ja nun neue Formulare von der DRV.haben wohl neue Möglichkeiten eine EM-Rente zu umgehen gefunden, bei PTBS.

bist du derzeit in therapeutischer oder ärztlicher Behandlung? hast du schon einen Anwalt? oder VDK, aber von dem Verein rate ich persönlich ab, mit denen hatte ich ein Fiasko gehabt. bin nun zu einem Anwalt für Sozialrecht gewechselt.
das genaue Schildern der Tat oder Taten kann retraumatisierend sein. Und es ist typisch für Traumatisierte, dass sie nur Bruchteile der Traumatas rekonstruieren können, durch Dissoziationen. Leider aber wollen diese Affen von Behörden denn immer ganz genau und bis ins Details alles wissen und haben meistens nicht wirklich Ahnung, wie sich Traumatas auswirken. und wie verheerend denn solche Verfahren sind.
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Alt 31.05.2014, 17:02   #7
Snickers
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.02.2013
Beiträge: 2.549
Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EMR/EURente-Übergang-v-Schadenersatzansspruch

Zitat:
@Snickers - mit welcher Begründung wurde der Antrag EMR abgelehnt, denn du konntest ja auch alles nachweisen.... was fehlte denen denn? Was für Zeitungsartikel meinst Du? Weißt du den Inhalt noch?
Nicht krank genug....Herzinfarkte und Krebs waren egal für die DRV und auch die Krankheit wofür ich 70% und ein G habe.

Ich kann dir leider für das OEG nichts empfehlen.....gar nichts. Weil ich habe es ja auch nicht hinbekommen.

Bei meiner Tochter wurde es abgelehnt mit der Begründung, ihre Kindheit war ja schon Scheixxe..........bestimmt ist sie deshalb traumatisiert.

Was soll ich dazu sagen? Ist schon schlimm genug....denn ich bin ihre Mutter! Und ich konnte sie nicht beschützen.........vor der Polizei und alles was dazu gehört.
Das waren auch die Zeitungsberichte..........davon habe ich genügend.

Wenn der Mörder aus Polizeikreisen kommt von ganz oben..............und man der ein zigste Zeuge ist, hat man verdammt schlechte Karten. Und mehrere Morde machen es nicht besser.

Gehe zum weißen Ring, die geben Dir einen Beratungsschein für einen Rechtsanwalt.......

Alles Gute
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