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Start > > -> Psychotherapie gegen Selbstwertverlust ?

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 13.06.2007, 17:36   #1
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Psychotherapie gegen Selbstwertverlust ?

Von Tacheles übernommen.

Bei Langzeitarbeitslosen, besonders bei Alleinlebenden, vergrößert sich der Selbstwertverlust mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit, die Symptome sollen sogar denen von Sterbenden ähneln.

Was kann der Einzelne dagegen tun?

Ist Psychotherapie eine Möglichkeit? Hat jemand damit positive Erfahrung? Autogenes Training könnte man sich ja selber noch beibringen und dann mit Hilfe der Formelbildung seinen Selbstwertverlust aufhalten? Mit welcher Formel? Oder vielleicht mit NLP? Gesprächstherpie wird wieder teuer und bezahlt die Kasse nicht, denke ich. Und hält das länger als bis zur nächsten Absage aus dem Briefkasten? Oder kann man damit die negativen Folgen eines KZ-Ein-Euro-Job beseitigen, wo es darum geht, den einzelnen zu brechen und ihm seinen geringen Wert als Parasit der Gesellschaft vor Augen zu führen durch öffentlich demütigende Tätigkeit?

Dass viele Psychopharmaka nehmen ist bekannt. Geht schnell für den Arzt, kann mit den Kassen abgerechnet werden, fördert die Bilanzen der Pharmaindustrie, ruiniert vermutlich die Phsysis des Langzeitarbeitslosen mit den Nebenwirkungen nachhaltig, so das ein früheres sozialverträgliches Ableben beschleunigt wird: Also nur Vorteile für die Gesellschaft. Man traut sich was zu, ist super gut drauf, bewältigt Hürden, bis zur nächsten Pille. Aber dazu muss es doch noch Alternativen geben? Sanftere Methoden? Welche ?

Ps. Wenn ich darüber nachdenke geht es mir momentan ähnlich,
absolute Leere im Kopf,Zukunftsängste,zunehmende Agressivität,wie kann ich weiter überleben etc.pp.
Wer hat hilfreiche Tips für uns alle ?
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 13.06.2007, 17:43   #2
eAlex79->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2006
Ort: Kleve (NRW)
Beiträge: 927
eAlex79
Standard

Also ich finde man sollte zum Beispiel versuchen sich selber nicht über Arbeit sonder über sein menschliches Handeln zu definieren. Denn wir leben nicht zum Arbeiten auf dieser Welt sonder um des Lebens willen. Wer dies Begriffen hat verelendet nicht und wird nicht krank nur weil er keine Arbeit hat.

Daneben sollte das System ALG II schnellstens aufhören den Menschen Steine in den Weg zu legen wo immer es geht.

Wo das Kind aber schon in den Brunnen gefallen ist, sprich eine Situation wie die von Dir angesprochene bereits eingetreten ist, der sollte sich selbst mal überprüfen. Ist das Lebenskonzept so korrekt? Wohin hat es mich gebracht? Wie kann ich es ändern um glücklicher zu werden? Und das geht doch durchaus Richtung Psychotherapie. Aber nicht zum Behandeln einer Krankheit, sondern zum geraderücken eines verzerrten, menschenverachtenden Kapitalistischen Lebensbildes dass uns allen gegenwärtig angelabert, anerzogen und auferlegt wird.

Das ist meine Meinung.

x
x Alex.
x
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

Dieser Beitrag ist Copyright © 2006, 2007 eAlex79 ;) Alle Rechte vorbehalten.
eAlex79 ist offline  
Alt 13.06.2007, 17:44   #3
Dopamin->Emailproblem
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Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Kiel
Beiträge: 1.077
Dopamin
Standard

wolli,

hierauf zu antworten wäre leichter wenn ich wüsste wo das Zitat aufhört, und Dein Beitrag anfängt...

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
Dopamin ist offline  
Alt 13.06.2007, 18:36   #4
.............
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

So, ich werde jetzt mal gegen meine Prinzipien verstossen und einen Tipp geben den ich öffentlich nicht geben würde und weil ich gegen solche Methoden sehr skeptisch bin, was ich ja schon öfters hier betont habe.

Es handelt sich um EFT ( Emotional Freedom Techniques )

Ich empfehle das hier auch nur weil ich tatsächlich Erfolg damit hatte, gewisse Dinge zu bessern, der beste Erfolg war allerdings das ich mir nach 30 Jahren das Rauchen damit abgewöhnt habe, zumindest bilde ich mir ein das es damit funktionierte.

Also man kann es sehr schnell erlernen, es kostet nix, man brauch keine Seminare oder Bücher kaufen, alle Informationen bekommt man im Internet umsonst, Anleitungen Tips und vieles mehr, und es kann keinen Schaden anrichten!

Manches was man liest hört sich lächerlich an, aber das sollte man ignorieren.
Es ist auch kein Wundermittel auch wenn es manchen sogar so vorkommt, aber vieleicht hilft es ja dem/der einen oder anderen.....

Ein Tipp von mir, wenn es jemand ausprobieren möchte, bloss nicht versuchen zu Hinterfragen, einfach ausprobieren, so, als wenn man eine Aspirin nimmt und abwarten und Mate Tee trinken....

Viele werden es für Spinnerei halten, aber ein Versuch ist es allemal wert....

Wie gesagt, ich als grosser Skeptiker mache es auch, sollte aber auch nur ein Tipp sein.

hier die bekannteste Seite mit den meisten Informationen dazu, gibt aber noch etliche andere: http://www.eft-info.com/home.html
 
Alt 13.06.2007, 19:05   #5
Rotfuchs->Emailproblem
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Registriert seit: 13.06.2007
Beiträge: 3
Rotfuchs
Standard

Wichtig ist die richtige Diagnose, Arztwahl und korrekte Behandlung.
Weder fragwürdige Naturheilpraktiker noch reine Medikamentenbehandlung sind in den meisten Fällen sinnvoll.
Ebenso kann ich von "Psychologen" abraten, die zwar ein Diplom haben, jedoch keine richtigen Ärzte sind - und nichts verschreiben dürfen.

Auch Psychoanalyse halte ich nur für bedingt - höchstens als Begleittherapie sinnvoll.
Es bringt nichts, nach 2-5 Jahren zu wissen warum man die Depressionen - oder was auch immer - hat. Das wissen die Betroffenen in den meisten Fällen ohnehin schon. (Z.b. Existensängste durch Hartz4.)

Psychotherapie, wo aktiv Lebenshilfen und Tipps gegeben werden ist hier sinnvoller.
Wenn nötig auf jeden Fall auch mit unterstützender Medikamentation.

Wenn ihr euch in psychische Behandlung geben wollt:
Achtet darauf zu wem ihr geht. Es praktizieren leider sehr viele Scharlatane.

1. Achtet darauf, dass ihr zu einem richtigen Arzt geht. Also ein Psychiater / Nervenarzt (Neurologe).
Nur der hat (meinen Erfahrungen nach) richtig Ahnung und kann euch wenn nötig auch Medikamente verschreiben.
Psychologen, die ausschliesslich Psychologie, aber keine Medizin studiert haben, können das nicht.
Wenn es euch richtig schlecht geht, können die euch dann nicht helfen.

2. Die Behandlung sollte aus einer gesunden Mischung von Psychotherapie und Medikamentation bestehen.

Stationäre Aufenthalte, wie sie die Versorgungsämter oft erzwingen wollen, sind absoluter Blödsinn. Ausreichende Versorgung kann durchaus auch Ambulant gegeben sein.
Das schadet mehr, als es gut macht.
Man kann Menschen nicht einfach mal zur "Reparatur" sechs Monate in die Psychatrie schicken und danach ist alles gut. Schon garnicht wenn sie gezwungen werden.
Rotfuchs ist offline  
Alt 13.06.2007, 19:25   #6
Ironimus->Emailproblem
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Registriert seit: 20.04.2006
Beiträge: 58
Ironimus
Standard

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen

Ist Psychotherapie eine Möglichkeit?
jetzt bin ich mal ganz blasphemisch!

- meinst du die Psychofuzzies nehmen jeden, vor allem arme Arbeitslose?
- die behandeln auch lieber arme Managergatinnen mit Luxussymptomen
wie z.B. den malignen Tinnitus pedalis
- so ein Psychofuzzy hat ne gewisse Ähnlichkeit mit nem SPD-Politiker
schöne Worte reden - andersrum handeln
- viele von denen sind auch nur Psychofuzzy geworden, weils zu was
besserem mental nicht gereicht hat

Bei so nem Psychofuzzy kann dir z.B. durchaus folgendes passieren:

- lieber Herr Psychofuzzy, ich fühl mich ständig niedergeschlagen,
antriebslos und depressiv, mein Selbstbewusstsein ist im Keller.

- lieber Herr Hartzer, so eine Depression ist immer eine biochemische
Dysbalance an den Neurotransmittern (Serotonin). Das ist vererbt und
liegt am Hirn. Sie brauchen eigentlich auch gar keine Therapie, sondern
hier hab ich ein paar Tabletten für Sie. Und bedenken Sie Herr Hartzer,
vielleicht sind Sie gerade wegen ihrer Veranlagung auch arbeitslos geworden...


Und dann...dann haste zwar immer noch keinen wohin du dich wenden
kannst, aber dafür ein Problem mehr!!!!!


Gruß Ironimus
Ironimus ist offline  
Alt 13.06.2007, 19:30   #7
eAlex79->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2006
Ort: Kleve (NRW)
Beiträge: 927
eAlex79
Standard

Hallo... Arbeitslosigkeit ist keine Krankheit auch wenn der Neoliberalismus uns dass weiss machen will ;)

Also büdde.. fallt da doch net noch drauf rein!

x
x Alex.
x
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

Dieser Beitrag ist Copyright © 2006, 2007 eAlex79 ;) Alle Rechte vorbehalten.
eAlex79 ist offline  
Alt 13.06.2007, 19:39   #8
ofra->Emailproblem
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Registriert seit: 18.07.2006
Beiträge: 1.924
ofra
Lächeln

hier mein persönliches rezept gegen depressionen (hatte auch schon phasen, wo ich sehr weit unten war):
ich sehe mittlerweile jede schriftliche absage als selbstbestätigung! der arbeitgeber hat nicht erkannt, welch wertvoller mitarbeiter ich gewesen wäre, welche qualiltäten in mir stecken (insbesondere dann, wenn er mich nicht mal zum vorstellungsgespräch eingeladen hat).
ich habe meine bewerbungsmappe wesentlich erweitert, sodass ein sehr detailgenaues und umfassendes bild über mich, meine person und meine qualifikationen enstanden ist. für meine zeugnisse, abschlüsse und sonstigen fähigkeiten muss ich mich nicht schämen, die sind größtenteils überdurchschnittlich gut.
für mich als mensch muss ich mich auch nicht schämen. ich bin mit mir selbst im reinen. ich handle nach meinem gewissen, und ich bemühe mich täglich, ein guter mensch zu sein. - interessanterweise gibt es viele, die mich als angenehmen mitmenschen wahrnehmen. - vielleicht erkennt das mal ein arbeitgeber auch?
ich definiere mich nicht mehr über die arbeit, weil ich ja nicht mal weiß, ob und wann ich wieder einen job bekommen werde. ich habe mich daher auf meine hobbys konzentriert und auf meine ehrenamtlichen tätigkeiten.
ich gebe in jedem bereich mein bestes, bin von natur aus perfektionist. einen job brauche ich bestimmt nicht, um anerkennung zu bekommen - die erhalte ich auch anderswo reichlich.
ich grüble nicht mehr darüber nach, warum und wieso meine derzeitige lage so ist, wie sie nun mal ist.
ich kann wieder die positiven dinge im leben sehen, die ich zeitweise gar nicht mehr wahrgenommen hatte. ich bin jetzt auch besser drauf und das kommt auch bei den mitmenschen an!
ich nutze die vorhandene zeit sinnvoll, ich lebe praktisch so, als ob ich berufstätig wäre. ich habe einen strukturierten tagesablauf. in meinem umfeld hat noch keiner bemerkt, dass ich arbeitslos bin. - ich häng das auch nicht an die große glocke. und von meinem persönlichen auftreten in der öffentlichkeit kann es niemand ableiten, ob ich einen job habe oder nicht.
ich denke, in erster linie ist es auch eine frage, welches bild man von sich selbst hat. die zeit der krise kann auch eine zeit der stärkung werden, weil man gezwungen ist, sich mehr mit sich selbst auseinander zu setzen.
man kann gründlich über alles nachdenken. manche einstellungen und ansichten korrigieren. an sich selbst arbeiten.
natürlich kostet das auch kraft und willen und energie. und dieses rezept, das ich hier vorschlage, lässt sich auch nicht auf jeden übertragen.
aber es ist eine anregung.
__

Ich hätt gern Tee statt Kaffee
ofra ist offline  
Alt 13.06.2007, 20:32   #9
Kaleika
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Ich habe es vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren, dass Psychotherapie gegen Selbstwertverlust helfen kann. Darunter kann man auch aus anderen Gründen als Arbeitslosigkeit leiden.
Sicherlich mag es einige "Psychofuzzys" geben, wie Ironimus schreibt.
Aber meine Psychotherapeutin hat mich damit aufgebaut, indem sie mir z.B. meine eingefahrenen Denkmuster verdeutlichte und auch, wie ich mich damit selbst runterziehen konnte.
Es ist möglich, diese eingefahrenen Wege hinter sich zu lassen. Professionelle Hilfe habe ich dankbar in Anspruch genommen.
Alle nehmen auch nicht "jeden". So weit mir das bekannt ist, sind damit aber nicht pauschal Arbeitslose gemeint, die nicht so gern genommen werden, sondern Menschen, bei denen eine Langzeittherapie erforderlich ist und der Erfolg fraglich. Dies betrifft wohl eher Menschen mit einer Suchtproblematik, kombiniert mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung oder Borderline.

Arbeitslosigkeit ist natürlich keine Krankheit, aber sie kann krank machen.
Wenn es einem gelingt, sich nicht über Erwerbs-Arbeit zu definieren, dann ist das Gefühl von Selbstwertverlust sicher nicht so groß. Das hat Alex ja auch schon geschrieben.

Ich habe auch eine große Portion Wut in mir, wie dieses System Überflüssige produziert und dann versucht ihnen mittels Verfolgungsbetreuung und knappsten Geldmitteln einzureden, dass jeder ganz individuell persönlich an der eigenen Erwerbslosihkeit die Schuld tragen würde!
Das ziehe ich mir doch nicht an!
Außerdem habe ich alleine zwei Kinder groß gezogen und bin neben meiner Ausbildung auch ehrenamtlich tätig.
Es tut mir gut, die Bremer-Montagsdemo zu besuchen, meine Reden zu halten, mich dort mit anderen "bunten Hunden" zu treffen und uns gegenseitig zu unterstützen.
Das baut mich auf und nicht ab, weil ich es gut und richtig finde, was ich mache!

Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 13.06.2007, 22:55   #10
Kaleika
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@ openeye,
es ist nicht so, dass ich mich nicht auch mit meiner Therapeutin gestritten hätte. Teilweise waren wir anderer Meinung und das kann man doch auch so stehen lassen. Meine Freunde/Freundinnen und ich haben auch nicht immer dieselbe Meinung!
Aber es gibt für alles Grenzen. Für mich ist Arbeit auch nie das Allheilmittel gewesen.
Klar, es ist eine Zeit der Suche, bis man jemanden gefunden hat, zu dem die Chemie und die Einstellung stimmt, denn sonst kann sich gar kein Vertrauen aufbauen.
Es ist immer hilfreich, einen eigenen Standpunkt zu haben!
Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 13.06.2007, 23:38   #11
Kaleika
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Openeye,
da kann ich Dich gut verstehen. Das hätte ich genauso gemacht.
Aber dennoch ist es - mit den beschriebenen Schwierigkeiten - möglich, sich therapeutische Hilfe zu holen, um Selbstwertverlust aufzuarbeiten, gegen anzusteuern!
Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 13.06.2007, 23:48   #12
druide65
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druide65 druide65 druide65 druide65 druide65
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http://www.elo-forum.org/depressionen-t8662.html?t=8662

Lesen und verstehen?
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 13.06.2007, 23:51   #13
Kaleika
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Danke für den guten Link!
Kaleika
Kaleika ist offline  
Alt 13.06.2007, 23:55   #14
Ludwigsburg
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Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Von Tacheles übernommen.

Bei Langzeitarbeitslosen, besonders bei Alleinlebenden, vergrößert sich der Selbstwertverlust mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit, die Symptome sollen sogar denen von Sterbenden ähneln.

Was kann der Einzelne dagegen tun?

Ist Psychotherapie eine Möglichkeit? Hat jemand damit positive Erfahrung? Autogenes Training könnte man sich ja selber noch beibringen und dann mit Hilfe der Formelbildung seinen Selbstwertverlust aufhalten? Mit welcher Formel? Oder vielleicht mit NLP? Gesprächstherpie wird wieder teuer und bezahlt die Kasse nicht, denke ich. Und hält das länger als bis zur nächsten Absage aus dem Briefkasten? Oder kann man damit die negativen Folgen eines KZ-Ein-Euro-Job beseitigen, wo es darum geht, den einzelnen zu brechen und ihm seinen geringen Wert als Parasit der Gesellschaft vor Augen zu führen durch öffentlich demütigende Tätigkeit?

Dass viele Psychopharmaka nehmen ist bekannt. Geht schnell für den Arzt, kann mit den Kassen abgerechnet werden, fördert die Bilanzen der Pharmaindustrie, ruiniert vermutlich die Phsysis des Langzeitarbeitslosen mit den Nebenwirkungen nachhaltig, so das ein früheres sozialverträgliches Ableben beschleunigt wird: Also nur Vorteile für die Gesellschaft. Man traut sich was zu, ist super gut drauf, bewältigt Hürden, bis zur nächsten Pille. Aber dazu muss es doch noch Alternativen geben? Sanftere Methoden? Welche ?

Ps. Wenn ich darüber nachdenke geht es mir momentan ähnlich,
absolute Leere im Kopf,Zukunftsängste,zunehmende Agressivität,wie kann ich weiter überleben etc.pp.
Wer hat hilfreiche Tips für uns alle ?
Mir hilft, etwas Sinnvolles zu tun,nämlich Menschen zu helfen.

Da bekomme ich positive Rückmeldungen...

meine "Psychotherapie" besteht wenn darin, mich mal mit Gleichgesinnten auszusprechen. Reden hilft.... da brauch ich keinen professionellen Zuhörer, ich hab da lieber einen Gesprächspartner.
 
Alt 14.06.2007, 00:18   #15
na
Gast
 
Beiträge: n/a
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Sicher besteht ein akutes Problem bei ARbeitslosigkeit. Man muss sehr stark sein, und wer es nicht ist, muss es lernen, denn sonst wird er depressiv. Vielleicht sollte man die Arbeitslosigkeit als eine Herausforderung oder als einen Lebensprozess sehen.

Eine Psychotherapie dauert lange. Meistens kostet sie auch ein wenig. Manchmal ist man auch nicht bei dem richtigen Therapeut.

Ich habe gelernt, mit der Situation umzugehen. Geholfen hat mir dabei die Meditation, die sehr oft kostenlos ist, und sehr viele Schicksalsschläge. Es klingt makaber, aber aus einem Schicksalsschlag lernt man, oder man verbittert. Ich habe gelernt, und bin selbstbewusst und stark geworden, und es haut mich nichts mehr um.

Wenn hier im Forum jemand Hilfe benötigt, und es sich nicht gerade um einen schweren Depressionsfall handelt, biete ich mich gerne an. Oft kann ich Menschen aufbauen und helfen. Und wenn jemand seine Telefongespräche nicht extra zahlen muss, der kann mir gerne eine PN schicken. Ich gebe ihm dann meine Telefonnummer und er kann mich anrufen.

Aber bitte berücksichtigen: Ich kann nur Lebensberatung machen und aufbauen, nicht heilen. Heilen muss sich jeder selbst.

Mach ich gerne. Und es ist kostenlos.

Gruß
Rotkäppchen
 
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