Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 20.04.2013, 08:02   #1
DadaDamani
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Standard Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Hallo!

Ich muss nach einiger Zeit wieder etwas fragen.

Wer was von mir nachlesen will, ich hatte schonmal 2 Threads mit ähnlicher Thematik:

Im 1. steht auch meine Krankheitsgeschichte.

http://www.elo-forum.org/schwerbehin...jobcenter.html

http://www.elo-forum.org/schwerbehin...aenkungen.html



Was neu ist:

Ich bin seit 2011 auf 70% SB hochgestuft.

Jetzt hab ich wieder ein neues Problem:

In dem vorigen Thread vom Feb/ März hatte ich ein Gesundheitsgutachten bekommen, wo einige Einschränkungen drin standen:

4-6h arbeiten, keine Bildschirmarbeit etc.

Dieses Gutachten wurde von einem unabhängigen Ärzteteam in Berlin-Wilmersdorf erstellt.

Trotzdem wurde ich in eine Maßnahme geschickt, einen 1,50 Euro Job.

Dort habe ich mich vorgestellt, denen mein Gutachten vorgelegt und alles erzählt. Ich wurde sofort nach Hause geschickt, da sie nicht wussten, was sie mit mir anfangen sollten.

Vor 2 Tagen hatte ich wieder einen Termin beim Jobcenter.

Dort teilte mir meine Beraterin mit, dass der gesundheitliche Dienst des Arbeitsamtes Berlin Mitte ein neues Gutachten erstellt hat bzw. das alte abgeändert hat.

Jetzt bin ich einfach so wieder 8h arbeitsfähig, mit 6h Bildschirmarbeit ohne weitere Einschränkungen.

Das ist doch reine Willkür oder? Der eine Dienst sagt es so, der andere dann wieder anders.

Ich vermute es liegt daran, dass die das einfach so hochgeschraubt haben, damit sie mich vermitteln können. Ich weiß ja noch nicht einmal was da genau drinstand. Ich weiß auch nicht bei welchen Ärzten sie da angefordert haben. Ich weiß gar nichts.

Sie war diesmal auch noch agressiver als sonst, hat mich total abgekanzelt und mir unterstellt ich würde lügen, da ich von dem 1,50 Euro Job nach Hause geschickt wurde.

Angeblich soll ich gesagt haben, dass ich immer eine Begleitperson brauche. Das stimmt aber nicht. Ich habe lediglich gesagt, bei mir ist immer jemand zu Hause, falls ich umfallen sollte, wegen meiner Epilepsie.

Dazu kommt noch, dass sie mir das neue Gutachten nicht aushändigen will und sie meinte noch sie hat einen Termin beim psychologischen Dienst der Arbeitsagentur wo es um mich gehen soll.

Desweiteren muss ich ab 06.05 für 1 Woche in so eine Bewerbungsmaßnahme, die sicher auch wieder am Computer stattfindet (ohne geht ja nichts).

Das Problem ist, dass ich panische Angst davor habe, länger als 15 min am Bildschirm zu verbringen, da mir dauernd schwindlig ist, ich müde werde und das flackern absolut nicht abkann.

Mein Anfall damals wurde auch dadurch ausgelöst. Und sie will mich jetzt dazu zwingen mich für 6h am PC zu setzen. Bei dem Gedanken wird mir jetzt schon ganz komisch, aber ich weiß einfach nicht was ich tun soll.

Dann zum Schluss hat sie mir gedroht, dass ich im Juni wieder einen Termin bekommen werde und da auf jeden Fall vermittelt werde.

Ich weiß im Moment echt nicht, was ich machen soll. Dieser Psychische Druck macht mich ebenfalls fertig.
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Alt 20.04.2013, 09:01   #2
kelebek
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Zitat von DadaDamani Beitrag anzeigen
...

Dort teilte mir meine Beraterin mit, dass der gesundheitliche Dienst des Arbeitsamtes Berlin Mitte ein neues Gutachten erstellt hat bzw. das alte abgeändert hat.

Jetzt bin ich einfach so wieder 8h arbeitsfähig, mit 6h Bildschirmarbeit ohne weitere Einschränkungen.

...
Liegt Dir dieses neue Gutachten schriftlich vor, zumindest dessen Ergebnis bzgl. Deiner Arbeitsfähigkeit?

(Ich sah Dein Begleitgesuch für - noch nicht genau definierten - JC-Termin f. Jun./Jul. '13; kann mich Dir selbst nicht umstandslos verlässlich anbieten. - Dennoch behält der ein und andere BerlinerIn Dich (Deinen zu erwartenden Termin) durch diese Notiz noch eher im Auge. - http://www.elo-forum.org/berlin-bran...ml#post1379134)
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Alt 20.04.2013, 09:19   #3
gila
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Hallo - nun mach dir kein Kopfkino.

Man kann nicht einfach OHNE DEIN WISSEN und ohne irgendwelche vorliegenden Befunde, die dem ÄD vorliegen müssen und was du vorher auch gestattet hast oder mit Schweigepflichtsentbindung genehmigt, ein "Gutachten" machen - noch dazu mit deinen ganzen Einschränkungen (habe es gelesen) plötzlich "wunderheilen".

Wie ist da der Sachverhalt? Hast du das Gutachten aus der Hand gegeben?
Ich würde mit dieser SB gar nicht mehr verhandeln, sondern mit einem qualifizierten Beistand (aus einer Sozialberatung, Therapiezentrum oder ähnlichem) zum Geschäftsführer.

Aufgrund deines Alters u30 hält die SB dich wohl eher für einen "laschen Faulbär"? Das würde ich mir mal ordentlich verbitten!

Warum bist du mit deinen Einschränkungen noch im SGBII?
Warum überhaupt in der normalen Arbeitsvermittlung?

Ab 30 GdB besteht die Möglichkeit von der "Reha-Abteilung" der Arbeitsagentur übernommen zu werden, die weitaus bessere Möglichkeiten der Beratung und Hilfe haben.

Frage danach!

Mach eine schriftliche Anfrage an die Geschäftsleitung des Jobcenters (Kopie an den Ärztlichen Dienst!), mit der Aufforderung, dir umgehend dieses angebliche Gutachten, mit dem die SB dich unter Druck setzen will, zu übermitteln.
Schildere den katastrophalen und unverantwortlicnen Umgang der SB mit dir und deinen Schwerbehinderungen.

Mach doch mal schriftlich darauf aufmerksam, dass du eben diese besonderen und seltene Erkrankung hast und dass, wenn hierauf keine Rücksicht genommen wird seitens der SB, dass du von ihr bei einer Vermittlung in einen ungeeigneten Job eine PERSÖNLICHE Erklärung verlangst, dass die für gesundheitliche Folgen, Arbeitsunfälle durch deine Erkrankung und auch die schadensrechtlichen Folgen für den jeweiligen Arbeitgeber zu übernehmen hat

Verlange eine rechtlich fundierte Auskunft, welche andere Möglichkeiten der Förderung und Existenzsicherung für einen schwerbehinderten Menschen bestehen.

KOPIE an den Behindertenbeauftragten in deiner Stadt.
Sicherlich kommt dann "Bewegung" in die Sache.
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
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Alt 20.04.2013, 10:58   #4
DadaDamani
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Zitat:
Liegt Dir dieses neue Gutachten schriftlich vor, zumindest dessen Ergebnis bzgl. Deiner Arbeitsfähigkeit?
Nein, ich habe es aber bereits angefordert.

Komisch ist auch noch, dass ich den gesundheitlichen Dienst vom AB Berlin-Mitte keine Schweigepflichtsentbindung etc. gegeben habe.

Damals beim 1. Gutachten, habe ich das getan, aber bei diesem jetzt nicht. Da es ja ein anderer Gesundheitlicher Dienst ist, müsste ich das doch wieder, sonst dürften sie doch keine Unterlagen anfordern, oder?

Zitat:
Man kann nicht einfach OHNE DEIN WISSEN und ohne irgendwelche vorliegenden Befunde, die dem ÄD vorliegen müssen und was du vorher auch gestattet hast oder mit Schweigepflichtsentbindung genehmigt, ein "Gutachten" machen - noch dazu mit deinen ganzen Einschränkungen (habe es gelesen) plötzlich "wunderheilen".

Wie ist da der Sachverhalt? Hast du das Gutachten aus der Hand gegeben?
Ich hatte dieses 2. Gutachten noch nicht einmal in der Hand. Nur das 1. habe ich schriftlich bei mir. Das gilt aber jetzt nicht mehr, da es ja das neue gibt sagte meine SB.

Zitat:
(Ich sah Dein Begleitgesuch für - noch nicht genau definierten - JC-Termin f. Jun./Jul. '13; kann mich Dir selbst nicht umstandslos verlässlich anbieten. - Dennoch behält der ein und andere BerlinerIn Dich (Deinen zu erwartenden Termin) durch diese Notiz noch eher im Auge.
Sobald ich da einen Termin habe, schreibe ich das noch hinein. Ich weiß eben nicht, wann das genau sein wird. Sie meinte Ende Juni.
Wäre schön jemanden dabei zu haben. Damals hatte ich schonmal so ein Gesuch gestellt, es hatte sich auch jemand gemeldet, aber dann nie wieder. Ich habe von dem User auch nie wieder etwas gehört ;(

Zitat:
Aufgrund deines Alters u30 hält die SB dich wohl eher für einen "laschen Faulbär"? Das würde ich mir mal ordentlich verbitten!
Ja, davon geh ich auch aus.

Zitat:
Warum bist du mit deinen Einschränkungen noch im SGBII?
Warum überhaupt in der normalen Arbeitsvermittlung?
Als ich arbeitslos wurde, war ich erst in der Reha für 1 Jahr bei der normalen Arbeitsagentur in Berlin-Mitte. Als ich da rausgeflogen bin, weil ich dann ALG II bekommen habe, war ich immer nur im Jobcenter.

Wie sollte ich am besten danach fragen? Einfach im Jobcenter anrufen und sagen ich will in die Rehaabteilung?

Zitat:
Mach eine schriftliche Anfrage an die Geschäftsleitung des Jobcenters (Kopie an den Ärztlichen Dienst!), mit der Aufforderung, dir umgehend dieses angebliche Gutachten, mit dem die SB dich unter Druck setzen will, zu übermitteln.
Das habe ich gestern getan.

Zitat:
Mach doch mal schriftlich darauf aufmerksam, dass du eben diese besonderen und seltene Erkrankung hast und dass, wenn hierauf keine Rücksicht genommen wird seitens der SB, dass du von ihr bei einer Vermittlung in einen ungeeigneten Job eine PERSÖNLICHE Erklärung verlangst, dass die für gesundheitliche Folgen, Arbeitsunfälle durch deine Erkrankung und auch die schadensrechtlichen Folgen für den jeweiligen Arbeitgeber zu übernehmen hat
Ja, so ähnlich wars im vorigen Thread, also das vorige Problem mit dem 1,50 Euro Job.

Sie wollte mich unbedingt da rein vermitteln und dann war ich beim Gespräch und hab über meine Erkrankung offen und ehrlich geredet. Das hat den AG natürlich dermaßen abgeschreckt, dass sie mich nicht genommen haben.

Daraufhin hat sie mir ja diese "Lüge" unterstellt.

Zitat:
Verlange eine rechtlich fundierte Auskunft, welche andere Möglichkeiten der Förderung und Existenzsicherung für einen schwerbehinderten Menschen bestehen.
Wo?

IFD hatte ich damals schon angerufen. 2x mit demselben Ergebnis: Sie können mir nicht weiterhelfen.

Das ist irgendwie überall so! Wenn man versucht einen Psychologen zu bekommen: alles voll. Wenden sie sich an den und den. Manchmal hab ich echt die Schnauze voll und könnte nur noch heulen, das ganze überfordert mich doch ziemlich....
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Alt 20.04.2013, 11:45   #5
gila
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Nicht heulen ... es werden sich noch einige Leute hier melden und ich
antworte später nochmal. Bin unterwegs ...
__

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Alt 20.04.2013, 15:57   #6
gila
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Sag mal: brennt bei dir gerade was wirklich an?

Hast du eine EGV unterschrieben?
Bekommst du Vermittlungsangebote?
Irgendwelche Verpflichtungen eingegangen?
Sollst du in eine Maßnahme?

Wenn nicht, dann würde ich versuchen ruhig zu bleiben und jeden Tag ein bisschen zu recherchieren und telefonieren, dein Wissen erweitern.

VORERST ist doch das, was die SB da respektlos abgelassen hat, HEISSE LUFT.
Vielleicht auch nur ein Bluff?

Zum einen kann ein Gutachten unabhängiger Ärzteschaft nicht einfach von jemand "geändert" werden.
Dann bräuchte es einen konkreten Auftrag für das Vorstelligwerden beim ÄD seitens der SB.
Dazu Befunde von dir (NUR dem ÄD vorzulegen) sowie ggf. Schweigepflichtsentbindung (freiwillig und nicht unbedingt nötig - auch nur ÄD)

Da du schreibst, es hat keiner was von dir, bleibt es doch erst mal "heiße Luft".
Du hast doch einen Schwerbehindertenausweis - GdB 70.
Das allein ist doch heftig genug.
Du könntest auch mal zum VdK oder Behindertenbeauftragten, andere Sozialstellen - google das mal,
in Berlin muss es doch genug geben.

Inzwischen: stay cool und arbeite an deinem größtmöglichen Wohlbefinden -
bis Frau Pampig wieder was ablässt ...
Bis dahin gilt: Wissen ist Macht - und du bist ein Stück weiter!
__

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Alt 20.04.2013, 21:13   #7
Muzel
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Wenn du einen GdB von 70 hast, ist das erst mal eine Tatsache, die zu berücksichtigten ist. Wenn du eine Tätigkeit nicht machen kannst, weil du dich dafür nicht in der Lage fühlst, soll erst einmal einer das Gegenteil beweisen. Du musst ja auch, was noch nicht geklärt ist, dem potentiellen AG auf Nachfrage deine Schwerbehinderung angeben.
Die Stellungnahme vom ÄD können die sich in die Haare schmieren, du hast einen SBA und nur das gilt.
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Alt 21.04.2013, 09:07   #8
DadaDamani
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Zitat:
Die Stellungnahme vom ÄD können die sich in die Haare schmieren, du hast einen SBA und nur das gilt.
Wozu wird dann überhaupt so ein Gutachten erstellt, wenn es nicht gelten sollte?

Zitat:
Sag mal: brennt bei dir gerade was wirklich an?

Hast du eine EGV unterschrieben?
Bekommst du Vermittlungsangebote?
Irgendwelche Verpflichtungen eingegangen?
Sollst du in eine Maßnahme?
Ich muss ab dem 05.06 in eine Maßnahme. Das ist so eine Art Bewerbertraining für 1 Woche, was sicherlich auch wieder nicht ohne PC gehen kann.

Eine EGV habe ich unterschrieben. Da steht nur das mit der 1 Woche Maßnahme drin, ansonsten keine weiteren Verpflichtungen.

Dieses Bewerbertraining soll eine Vorbereitung sein meinte sie, denn im Juni / Juli Termin werde ich defnitiv vermittelt werden, das ist das was mir Sorgen macht, diese Androhung auf Grund des neuen Gutachtens.

Entweder ich bekomme da eine 1 Euro Maßnahme oder einen richtigen Job, wobei ich eher an eine Maßnahme denke.

Zitat:
Dann bräuchte es einen konkreten Auftrag für das Vorstelligwerden beim ÄD seitens der SB.
Zum ÄD wurde ich bisher noch nie eingeladen. Das zweite Gutachten wurde komplett hinter meinem Rücken konzipiert. Davon wusste ich bis vor ein paar Tagen überhaupt nichts.

Zitat:
Du könntest auch mal zum VdK oder Behindertenbeauftragten, andere Sozialstellen - google das mal,
in Berlin muss es doch genug geben.
Ja, das hab ich auch schon versucht.

IFD Berlin will mir nicht weiterhelfen: Fragen sie beim Versorgungsamt nach.

Versorgungsamt: Machen sie einen Termin beim IFD.
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Alt 21.04.2013, 11:11   #9
gila
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Hallöchen!

Nun - wenn du die Maßnahme vereinbart hast, musst du wohl hin.
Aber eines musst du NICHT: du musst beim Maßnahmeträger KEINE weiteren Unterschriften leisten!!!!

Da gibt es ein konkretes Urteil - man ist nur dem Jobcenter gegenüber verpflichtet - aber nicht einem privaten Bildungsträger.
Also: KEINE Hausordnung, KEINE Datenschutzvereinbarung, KEINEN Maßnahmevertrag.

Das kann nicht zu einer Sanktion führen - auch wenn man dir was andres erzählen willst.
Wichtig: du WILLST ja trotzdem GERN teilnehmen ... aber leider kannst du aufgrund deiner Epilepsie nicht am PC sitzen, da die Gefahr besteht, dass du einen Anfall bekommst.

An manchen Tagen ginge es mal, an manchen nicht ... aber hier in den Büros möchtest du es niemandem zumuten, dass irgendwann der Sanker kommt

Die werden dann sicherlich fragen, was du dann da sollst - wenn deine SB das doch WEISS.
Darauf kann man freundlich sagen: tja - die übergeht meine Schwerbehinderung TOTAL und glaubt, sie wäre der liebe Gott.

Schau mal hier, wie es einem Elo ergangen ist ohne Unterschrift: http://www.elo-forum.org/weiterbildu...tml#post747866

Frag doch nach, ob man deine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann bringen könnte und sich jemand anders für dich an den PC setzt - doch wenn du nicht bereit bist, irgendwelche Vereinbarungen zu unterschreiben, hat der Träger das Problem, dass er dann mit dir nicht arbeiten kann.
Wichtig ist, man hält freundlich durch und bleibt dort, bis man "hinauskomplimentiert" wird.

Mach dir mal erst keine Sorgen über das angebliche Gutachten - das existiert erst dann, wenn es vor dir liegt.
Wenn hier ohne Befunde und ohne deine Vorsprache entschieden wurde, muss der ÄD ja wohl "nach Aktenlage" entschieden haben. Fragt sich nur: nach welcher? Und: DURFTEN die das.
Dann muss das eben angefochten werden.

Deswegen hast du noch lange keine Stelle, Maßnahme oder sonstwas ... bis zum nächsten Termin.
Inzwischen sprich doch mal mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt - es muss ja eine Stelle geben, die weiter hilft.

Mit einem GdB von 70 gehörst du auf jeden Fall nicht in eine "normale" Arbeitsvermittlung mit so einer unsensiblen Nuss vor dir!
__

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Alt 22.04.2013, 07:18   #10
DadaDamani
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Zitat:
Nun - wenn du die Maßnahme vereinbart hast, musst du wohl hin.
Aber eines musst du NICHT: du musst beim Maßnahmeträger KEINE weiteren Unterschriften leisten!!!!

Da gibt es ein konkretes Urteil - man ist nur dem Jobcenter gegenüber verpflichtet - aber nicht einem privaten Bildungsträger.
Also: KEINE Hausordnung, KEINE Datenschutzvereinbarung, KEINEN Maßnahmevertrag.
Danke für die Aufklärung, aber was ich nicht so ganz verstehe...warum sollte ich das nicht tun? Damit sie mich wegschicken?

Ich versteh nicht ganz was mir daran schadet, wenn ich eine Hausordnung unterschreibe?

Zitat:
Wichtig: du WILLST ja trotzdem GERN teilnehmen ... aber leider kannst du aufgrund deiner Epilepsie nicht am PC sitzen, da die Gefahr besteht, dass du einen Anfall bekommst.
Ja, so werde ich es denen sagen. Damals hatte ich schonmal so eine Maßnahme und wurde sofort am 1. Tag nach Hause geschickt wegen dieser Sache.

Zitat:
Mach dir mal erst keine Sorgen über das angebliche Gutachten - das existiert erst dann, wenn es vor dir liegt.
Wenn hier ohne Befunde und ohne deine Vorsprache entschieden wurde, muss der ÄD ja wohl "nach Aktenlage" entschieden haben. Fragt sich nur: nach welcher? Und: DURFTEN die das.
Dann muss das eben angefochten werden.
Das ist eine Vermutung:

Das neue Gutachten hat lediglich die Epilepsie beachtet. Da ich nur etwas verstanden habe von: Unterlagen nochmal von der Neurologin angefordert. Daher denke ich sind die anderen Sachen gar nicht berücksichtigt: Untergewicht, Lunge etc.

Zitat:
Deswegen hast du noch lange keine Stelle, Maßnahme oder sonstwas ... bis zum nächsten Termin.
Inzwischen sprich doch mal mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt - es muss ja eine Stelle geben, die weiter hilft.
Wenn ich zum nächsten Termin muss und sie mir trotz alledem eine Maßnahme unterjubeln will, was ich zweifellos glaube, da sie es ja mehr als nue angedeutet hat, sollte ich die EGV dann einfach nicht unterschreiben?
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Alt 22.04.2013, 07:27   #11
Steamhammer
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Zitat:
Ab 30 GdB besteht die Möglichkeit von der "Reha-Abteilung" der Arbeitsagentur übernommen zu werden, die weitaus bessere Möglichkeiten der Beratung und Hilfe haben.
Ganz so "schön" ist es oft nicht. Meist hat man nämlich die REHA-Abteilung PLUS den "alten" "Job"centervermittler gleichzeitig auf dem Hals; und meist erfolgt eine Übernahme in die REHA-Abteilung meines wissens erst nach einer Gleichsstellung.
Steamhammer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2013, 10:57   #12
Kerstin_K
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Bei 70 % GdB braucht man keine Gleichstellung, die gibt es nur bei 30 bis unter 50 %.

Noch etwas: Wenn epileptische Anfälle durch Bildschirmarbeit ausgelöst wwerden, würde ich mir die Bildschirme beim Träger erstmal genau ansehen. Wenn da noch so uralte Röhrenkisten stehen, würde ich mich da keine Minute vorsetzen. Das Bild sollte absolut flmmerfrei sein, der Arbeitsplatz der Bildschirmarbeitsplatzverordnung entsprechen. Das sollte eigentlich mmer so sein, aber in diesem Fall würde ich das ganz genau nehmen.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 22.04.2013, 20:49   #13
Muzel
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Kerstin, du sagst es, wenn ein Bildschirmarbeitsplatz vergeben wird, ist auch die Tauglichkeit vorgeschrieben und dazu ist eine Untersuchung gesetzlich vorgeschrieben.
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Alt 23.04.2013, 11:57   #14
gelibeh
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Zitat:
sollte ich die EGV dann einfach nicht unterschreiben?
Man ist nie gezwungen eine EGV zu unterschreiben. Lass die EGV als Verwaltungsakt kommen, dann kann man dagegen Widerspruch einlegen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2013, 06:48   #15
DadaDamani
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Zitat:
Man ist nie gezwungen eine EGV zu unterschreiben. Lass die EGV als Verwaltungsakt kommen, dann kann man dagegen Widerspruch einlegen.
Was bedeutet das "als Verwaltungsakt kommen"?
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Alt 25.04.2013, 08:57   #16
Anna B.
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Dann wird dir schriftlich mitgeteilt, wie du dich zu verhalten hast...

der Verwaltungsakt muß mit der EGV identisch sein...

Unterschied: gegen eine unterschriebene EGV kannst du keinen Widerspruch einlegen..du bist verpflichtet, alles zu erfüllen, was in der EGV festgehalten wurde.

Verwaltungsakt: gegen den Verwaltungsakt kannst du schriftlich Widerspruch erheben...
__

Gruß
Anna

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Alt 27.04.2013, 07:03   #17
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Danke!

Jetzt müsst ich nur noch mal wissen, was ich als Argument(e) beim Träger sagen soll, wenn ich die Hausordnung oder sonstiges unterschreiben soll.

Da weiß ich immer noch nicht so recht bescheid, abgesehen davon, dass ich sie nicht unterschreiben muss.
DadaDamani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2013, 09:16   #18
Anna B.
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Hallo,

genau, wenn du sofort etwas unterschreiben sollst, dann sagst du, du nimmst es mit zur Prüfung nach Hause...einen Vertrag würdest du immer prüfen wollen und Hausordnungen und solche Dinge sowieso..du unterschreibst nichts generell sofort...
dann können die nichts machen...
__

Gruß
Anna

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Alt 27.04.2013, 12:35   #19
Donas
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Donas
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Da ich selber nen GdB von 100 habe wundert es mich ebenfalls, dass du nicht automatisch in der Reha-Abteilung gelandet bist.

Das mit den Gutachten nach Aktenlage kenne ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Wenn der ärztliche Dienst dieses Gutachten nach den Unterlagen erstellt hat, die du freigegeben hast, liegt es an dir, dem zu widersprechen und vielleicht neue Befunde zu liefern (du hattest Lunge und Untergewicht angesprochen).

Was diese Bewerbungsmaßnahme angeht, würde ich der Firma das mit der Epilepsie mitteilen, vielleicht ein Attest vom Neurologen vorweisen, dass du nicht an Röhrenmonitoren arbeiten darfst - Flachbildschirme sind in der Regel flackerfrei, an denen kannst du arbeiten. Ist ja nicht dauerhaft, sondern nur für die eine Woche.

Falls du in der Reha-Abteilung landest, frage deinen dort zuständigen Sachbearbeiter mal nach einer Arbeitserprobungsmaßnahme. Die läuft meist über 3 Monate. Oft in Zusammenarbeit mit Neurologen, Psychologen und diversen anderen Ärzten. Die haben in der Maßnahme dann ausreichend Zeit für eine vernünftige Beurteilung und auch den besseren Überblick über deine Probleme.

Gruß Mone
Donas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2013, 09:03   #20
DadaDamani
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Zitat:
genau, wenn du sofort etwas unterschreiben sollst, dann sagst du, du nimmst es mit zur Prüfung nach Hause...einen Vertrag würdest du immer prüfen wollen und Hausordnungen und solche Dinge sowieso..du unterschreibst nichts generell sofort...
dann können die nichts machen...
Aber dann wollen sie das sicher am nächsten Tag unterschrieben zurückhaben. Was soll ich dann sagen?

Zitat:
Da ich selber nen GdB von 100 habe wundert es mich ebenfalls, dass du nicht automatisch in der Reha-Abteilung gelandet bist.
Ich war nur 1 Jahr in der Rehaabteilung, das war das 1. Jahr als ich ALG I bekommen hatte.

Zitat:
Was diese Bewerbungsmaßnahme angeht, würde ich der Firma das mit der Epilepsie mitteilen, vielleicht ein Attest vom Neurologen vorweisen, dass du nicht an Röhrenmonitoren arbeiten darfst - Flachbildschirme sind in der Regel flackerfrei, an denen kannst du arbeiten. Ist ja nicht dauerhaft, sondern nur für die eine Woche.
Soweit ich weiß nimmt man das Flackern bei den Flachbildschirmen nicht mehr wirklich wahr, dennoch ist es da und kann genauso zu einem Anfall führen. Das ist auch genau der Grund, weshalb ich mich seitdem selten am PC aufhalte. Ich hab panische Angst davor, das wieder zu erleben, vor allem seitdem mir gesagt wurde, was dabei alles passieren könnte, wenn es zu einem erneuten Anfall kommen würde.

Zitat:
Falls du in der Reha-Abteilung landest, frage deinen dort zuständigen Sachbearbeiter mal nach einer Arbeitserprobungsmaßnahme. Die läuft meist über 3 Monate. Oft in Zusammenarbeit mit Neurologen, Psychologen und diversen anderen Ärzten. Die haben in der Maßnahme dann ausreichend Zeit für eine vernünftige Beurteilung und auch den besseren Überblick über deine Probleme.
Danke, das werde ich machen!
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Alt 29.04.2013, 10:08   #21
gila
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Aber dann wollen sie das sicher am nächsten Tag unterschrieben zurückhaben. Was soll ich dann sagen?
Dass dir von Rechts wegen eine "angemessene" Zeit der Prüfung zusteht - das sind i.d.R. 1-2 Wochen.

Ich war nur 1 Jahr in der Rehaabteilung, das war das 1. Jahr als ich ALG I bekommen hatte.
Frage danach!

Soweit ich weiß nimmt man das Flackern bei den Flachbildschirmen nicht mehr wirklich wahr, dennoch ist es da und kann genauso zu einem Anfall führen. Das ist auch genau der Grund, weshalb ich mich seitdem selten am PC aufhalte. Ich hab panische Angst davor, das wieder zu erleben, vor allem seitdem mir gesagt wurde, was dabei alles passieren könnte, wenn es zu einem erneuten Anfall kommen würde.
Überlass es doch dem Maßnahmeträger - teile ihm mit, dass du vom SB wider besseren Wissens (als Nicht-Mediziner) hier bist und NICHT WEISST, wie du reagierst, weil du auch aus verständlichen Gründen der PANIK die Arbeit am PC meidest - schließlich sei ein epileptischer Anfall nicht ungefährlich - und wenn der Maßnahmeträger hier schriftlich garantiert, dass in allerkrüzester Zeit ein Notarzt in erreichbarer Nähe ist und er einen Mitarbeiter hat, der für Erste-Hilfe-Maßnahmen ausgebildet ist und mit Epilepsie umgehen kann, kannst du sicher sein, dass der MT dich nicht unbedingt will ...
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 29.04.2013, 19:47   #22
DadaDamani
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Zitat:
Überlass es doch dem Maßnahmeträger - teile ihm mit, dass du vom SB wider besseren Wissens (als Nicht-Mediziner) hier bist und NICHT WEISST, wie du reagierst, weil du auch aus verständlichen Gründen der PANIK die Arbeit am PC meidest - schließlich sei ein epileptischer Anfall nicht ungefährlich - und wenn der Maßnahmeträger hier schriftlich garantiert, dass in allerkrüzester Zeit ein Notarzt in erreichbarer Nähe ist und er einen Mitarbeiter hat, der für Erste-Hilfe-Maßnahmen ausgebildet ist und mit Epilepsie umgehen kann, kannst du sicher sein, dass der MT dich nicht unbedingt will ...
Jo...genau das habe ich dann vor.

Zitat:
Ich war nur 1 Jahr in der Rehaabteilung, das war das 1. Jahr als ich ALG I bekommen hatte.
Frage danach!
Habe ich schon. ;) Bin gespannt wann ich da hinkomme....
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Alt 29.04.2013, 20:49   #23
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Warum bist du es jetzt nicht in der Reha-Abteilung. Hat man dir irgendeinen Grund genannt? Ich war nie ein Leistungsbezieher als Schwerbehinderter. Aber als ich 70 GdB hatte, haben sie mich in der Reha-Abteilung betreut. Allerdings hat eine Weile gedauert, bis man meine GdB zur Kenntnis geommen hat.
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Alt 30.04.2013, 08:33   #24
DadaDamani
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Zitat:
Warum bist du es jetzt nicht in der Reha-Abteilung. Hat man dir irgendeinen Grund genannt? Ich war nie ein Leistungsbezieher als Schwerbehinderter. Aber als ich 70 GdB hatte, haben sie mich in der Reha-Abteilung betreut. Allerdings hat eine Weile gedauert, bis man meine GdB zur Kenntnis geommen hat.
Ich habe keine Ahnung warum ich da nie hingekommen bin. Bin schon seit 2010 bei der Betreuerin vom JC. Bisher war sie auch verständnisvoll, daher war ich auch zufrieden, so wie es bisher war, aber seit kurzem nicht mehr.
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Alt 30.04.2013, 14:26   #25
DadaDamani
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Standard AW: Gesundheitsgutachten willkürlich hochgestuft

Entschuldigt wegen Doppelpost, aber war eben gerade bei meiner Hausärztin.

Habe mir eine Überweisung zu einem Psychologen geben lassen und habe wegen dem Gutachten nachgefragt.

Für das 2. Gutachten (welches ich immer noch nicht habe) wurde sie NICHT herangezogen. Wenn dann lediglich meine Neurologin, wenn überhaupt....

Hat dieses ominöse 2. Gutachten durch diese Tatsache überhaupt eine Chance?
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