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Alt 26.03.2013, 07:49   #1
ycndfcl
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Standard Fragen zur Amtsärztlichen Untersuchung in Verbindung mit Klage Sozialgericht

Hallo liebe Leidensgenossen. Habe heute einen Termin bei meiner SB zwecks meiner beruflichen Situation, obwohl ich jetzt wieder seit Januar krankgeschrieben bin. Aber solchen Unfug bin ich ja schon gewöhnt. Ich denke mal das sie mit dem Amtsarzt " drohen " wird. Habe eine Klage beim Sozialgericht laufen nachdem mein Widerspruch in Bezug auf EM Rente abgelehnt wurde. Meine Frage wäre ob das Gutachten des Amtsarztes was an der Meinung des Sozialgerichtes ändern kann. Angenommen das SG ist der Meinung das ich weniger als 3 Std. arbeiten kann und der AA meint, wie schon vor ein paar Jahren, ich könne noch voll arbeiten. Kann das Urteil des Sozialgerichtes durch das Gutachten des Amtsarztes gekippt werden? Wird das Sozialgericht auch die Meinung des Amtsarztes hinzuziehen? Ich wollte der ganze Spuk wäre längst vorbei.
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Alt 26.03.2013, 11:11   #2
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Fragen zur Amtsärztlichen Untersuchung in Verbindung mit Klage Sozialgericht

Also aus eigener Erfahrung mal so gesagt, ich gehe davon aus dass das nichts ändert.

Ich hab mich 1998 auch solch einem Gutachten stellen müssen und da hat sich der Gutachter dem Reha Entlassungsbericht angeschlossen.

Jetzt, nachdem ich einen neuen Fall habe, hat der Gutachter auch nur das geschrieben was im Entlassungsbericht der Reha stand, hat leider sogar einiges ausgelassen. Trotzdem hat er ÄD reingeschrieben, das die Entscheidung der DRV abgewartet werden soll.

Aber auch stand in dem Gutachten des ÄD drin, dass ich grundsätzlich für leichte eigeschränkte Tätigkeiten zur Verfügung stehe, jedoch noch voraussichtlich bis zu 6 Monate Leistungsunfähig bin.

Trotzdem hat man mir eine EGV für eine Tätigkeit als Pförtner vorgelegt.

Wenn du ja schon einen abgelehnten Widerspruch seitens der DRV vorliegen hast, dann wirst du doch sicherlich auch auf EMR klagen. Da wird dann das Gericht von sich aus auch bestimmt ein eigenes Gutachten anfordern, zumindest war das damals so bei mir.

Da du hier aber gegen die DRV klagst, dürfte das Gutachten des ÄD sich gar nicht in deren Akten befinden, wenn es erst jetzt erstellt werden soll. Die DRV hat ja bereits aufgrund der dort vorliegenden ärztlichen Berichte entschieden.

Und selbst dann würde das ÄD Gutachten eh eine Untergeordnete Rolle spielen, vor allem wenn es dann auch noch vom Reha Entlassungsbericht abweicht. Der Richter wird sich da eher auf seinen eigenen Gutachter verlassen.

Warst du denn schon in einer Rehabilitationsmaßnahme seitens der DRV?

Derzeit würde ich mir keinen großen Kopf drüber machen.

Viel wichtiger erscheint hier doch, für was man dich bei der AfA überhaupt noch einsatzfähig sieht.

Eine Arbeitsfähigkeit für 8h bedeutet doch eigentlich das du nichts gravierendes hast, da kann ich mir persönlich nicht vorstellen das ein Gerichtsgutachter plötzlich dazu käme zu sagen du kannst ja nicht einmal 3h arbeiten. Hier erscheint mir die Diskrepanz zu groß.

Wen du jetzt eh wieder AU bist, spielt das Gutachten des ÄD eh eine untergeordnete Rolle, außer die AfA käme auf die Idee und würde dich zum MDK schicken. Wenn nicht, dann müssen die eh so lange zahlen wie du ALG-I Anspruch hast. Also erst einmal 6 Wochen, danach 18 Monate KG, bzw. solange wie es dir mit dieser Krankendiagnose noch zusteht (max. 18Monate in 3 Jahren) und im Anschluss wieder ALG-I bis der Anspruch aufgebraucht ist.

Das setzt natürlich voraus, dass du von deinem behandelnden Arzt überhaupt solange AU geschrieben wirst. Das sollte eigentlich ja kein Problem sein wenn du gar nicht mehr Abrieten kannst, also weniger als 3h am Tag.

Je nachdem was der ÄD sagt, solltest du allerdings nicht den Fehler machen, dich der Arbeitsvermittlung zu verweigern, bzw. mit weniger Stunden als bisher gearbeitet zur Verfügung zu stellen, denn dann wird dein ALG-I auf das Maß gekürzt. Nimm den Vorschlag einfach mit (EGV - bitte nicht dort unterschreiben, denn das brauchst du nicht, die müssen dir auf jeden fall Zeit zur Überprüfung lassen und wenn du die nicht unterschreibst, dann müssen die daraus einen Verwaltungsakt machen) und warte den Verwaltungsakt dazu ab. Im Anschluss legst du dann die AUs vor.

Ich hab da auch einiges dazu lernen müssen! Wie z.B. Keine EGV unterschreiben, keine Schweigepflichtentbindung unterschreiben und denen aushändigen, noch weniger der AfA deine ärztlichen Unterlagen geben, die gehören nur dem Arzt der ÄD übergeben, entweder per Einschreibebrief oder persönlich), denn die SB schauen in die persönlichen Unterlagen um zu sehen welche Krankheiten dort vermerkt sind, angeblich um eine bessere Arbeitsvermittlung zu erreichen, was nach meiner Auffassung Quatsch ist, denn der ÄD sagt denen eh was du nur noch kannst und zwar ohne Krankheitsangaben, deshalb bleibt der Teil A des Gutachtens ja auch bei ÄD unter Verschluss.

Lass dich also nicht verführen, bleib hart, am besten auch noch einen Zeugen mitnehmen.

Ich wünsche schöne Ostertage.


Gruß
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Alt 26.03.2013, 11:19   #3
ycndfcl
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ycndfcl Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Amtsärztlichen Untersuchung in Verbindung mit Klage Sozialgericht

Habe vielleicht nicht alles ausfführlich genug beschrieben. Krank bin ich fast durchgehend seit 2007. Krankenkasse spielt wohl auch keine grosse Rolle da ich schon lange ausgesteuert bin. Was mich nervt sind die dauernden Schikaneversuche seitens des Jobcenters. Beim letzten Termin hatte ich den SB am Kragen obwohl ich ein ansonsten ruhiger Mensch bin. Das JC hat ja alle Unterlagen und weiss das ich mit meinem Antrag auf EM Rente mittlerweile vor dem Sozialgericht bin.
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Alt 26.03.2013, 11:31   #4
saurbier
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Standard AW: Fragen zur Amtsärztlichen Untersuchung in Verbindung mit Klage Sozialgericht

Na ja wenn das jobcenter doch schon die Geschichte kennt, dann frag ich mich was die da noch wollen.

Du hast denen doch immer brav die AUs vorgelegt, wozu also immer wieder der ÄD. Hoffen die auf Wunder.

Wenn du echt so schlimm dran bist, dann frag die doch mal was die vom MDK halten. Das kostet denen dann richtig Geld und ist für dich eine mehr oder weniger neutrale ärztliche Stelle. Vielleicht bestätigt der MDK ja deinen Gesundheitszustand und dann sind dem jobcenter eh die Hände gebunden.

Ich würde da mal mit dem Behandelnden Arzt drüber reden.

Das die DRV keine Rente zahlen will ist ja nichts neues, deshalb und der vielen Klagen wegen dem jobcenter versucht die Regierung ja auch die PKH zu ändern, damit die Leute kein Geld mehr zum Klagen haben, ich sag da nur vielen Dank Frau Merkel, wobei die SPD da garantiert mitziehen wird.

Also dir bleibt zur Zeit eh nicht viel übrig, als nur die AUs vorzulegen und zu schauen was der ÄD jetzt wieder sagt.

Letztendlich zählt aber nur das was dein Behandelnder Arzt feststellt, AU oder eben nicht, daran muss sich das jobcenter halten, oder die schalten von sich aus selbst den MDK ein.

Anders kommst du da nach meiner Auffassung bis zur Vorlage einer Entscheidung des SG ja wohlmöglich sogar LSG nicht heraus.

Das jobcenter soll halt mit allen Mitteln versuchen die Leute in Arbeit zu bringen und da zählen eben auch Gefälligkeitsgutachten des ÄD dazu.

Vielleicht weiß ja Doppeloma noch mehr dazu.


Gruß
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amtsärztlichen, fragen, klage, sozialgericht, untersuchung, verbindung

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