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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 24.03.2013, 10:35   #1
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Beiträge: 74
Esox
Standard Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Moin Leute,
ich möchte Euch höflich bitten sich einwenig Zeit zu nehmen und dem Schriftverlauf zu folgen, vielleicht helfen die Ausführungen jemandem weiter, mir leider nicht mehr.
Kurz und knapp sei zusagen, dass ein Sozialgericht (Schwerin) meinen Antrag auf Erwerbsminderung zustimmte. Die DR-Nord ging in Berufung und neu verhandelt wurde nun vor dem LSG in Neubrandenburg. Dauer des gesamten Rechtsstreit knapp 8 Jahre! Das LSG Neubrandenburg folge der von ihnen geladenen Vertreterrin des Arbeitsamtes Neubrandenburg, dass ich meine letzte Tätigkeit im Tiefbau nicht als gelernter Facharbeiter, sondern als gehoben angelernter Arbeiter ausgeführt habe, und somit eine Verweisbarkeit auf den Job eines Pförtners zustimmte. Dem Antrag auf Erwerbsminderung kann demzufolge nicht entsprochen werden, Antrag abgeleht! Wie fühlt man sich da?
Auf meine gesundheitlichen Einschränkungen wurde nicht eingegangen, sie wurden sogar ins Lächerliche gezogen,...Herr G. hat ab und an mal Rückenschmerzen, naja nach einer OP hat er ja nun wieder warme Füße....usw.
Mein gesundheitlicher Status sieht wie folgt aus: OP-Indikation zur Fussion von Wirbelkörpern der LWS, 2 Bandscheibenvorfälle im Bereich der HWS mit Lähmungen in beiden Händen ( kleiner und auch Ringfinger), beidseitige Kniearthrose Grad 3-4, Arterielle Verschlusskrankheit PAVK (Grad 2-3), Falithrompatient ( künstlicher Bluter durch das Medikament Falithrom (Blutgerinnung 28 %), BTM - Abhängigkeit seit mehr als 2 Jahren durch Targin 20/10.
Abschließend sei hierzu zu sagen, dass selbst die Amtsärztin eine Tätigkeit im Sicherheitsdienst ablehnte, die Begutachtung durch einen "freien Arzt",durch die DR-Nord beauftragt, ergab eine Arbeitsfähigkeit bis zu 6 Stunden, leicht bis mittelschwer.
Tja so sieht es aus, 8 Jahre gehofft, "gekämpft" und doch verloren.Was bitte ist hier noch sozial? Werden Menschen hier in Deutschland in die psychische Zerstörung gezwungen oder gar Schlimmeres?
Achtet bitte bei Eurer Tätigkeit, die ja bei vielen nicht mehr der erlernte Beruf ist, auf den Facharbeiterschutz der jetzigen Tätigkeit.
Hab jetzt einen Termin bei der Arge, mal sehen was die gute Dame da sagt wie es weiter gehen soll, ....ich weiss es nicht mehr. Auf die Betietelung der Richter habe ich bewusst verzichtet, da gibt es nicht einmal Tiernamen für.
Mfg. R.
__

Krempel nicht die Hose hoch bevor Du den Bach gesehen hast...
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Alt 24.03.2013, 10:58   #2
ethos07
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ethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiert
Unglücklich AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Ojeeee, das ist ja schlimm:... 8 Jahre - und dann das als Ergebnis! .
Unglaublich, wie sich manche in ihren Ämtern erhaben fühlen und glauben, mit den Leben der 'kleinen Leute' 'spielen' zu dürfen... .

Immerhin: du hast es amtlich, dass du nicht mehr als 6 Stunden arbeiten kannst?
Wenn das feststeht(?) werden sie dich auch nicht groß vermitteln können...
__

Viele Grüße aus Berlin
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  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 24.03.2013, 13:00   #3
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Nun was soll man jetzt sagen außer, so ist das nun mal in unserem Rechtsstaat.

So was hab ich auch schon erlebt. Bei mir war es damals das Sozialgericht das eine neue Umschulung befürwortete, wogegen sich die LVA durch den Zug in die 2. Instanz vor dem LSG-Essen wehrte.

Da sagte schon vor der Verhandlung einer der drei Richter im Beisein seiner Kollegen knall Hart, wenn sie ihre Umschulung wollen, dann nur wenn sie auf die Geldforderung verzichten, ansonsten gibt es gar nichts.

Du hättest mal das Gesicht meines Anwaltes sehen sollen. Das nennt sich dann Rechtstaat.

Wenn es ums Geld geht, dann ist es vorbei, die Kassen sind eben leer geplündert.

Nun du hast wenn deine Krankengeschichte zutrifft, immer noch die Möglichkeit in die nächste Instanz zu gehen, wenn 1. dazu keine Sperre vom Gericht vorgegeben ist und 2. könnte dein Anwalt auch gegen die Richter wegen Befangenheit vorgehen, weil wichtige Fakten schlicht ausgelassen wurden, dass aber setzt finanzielle Mittel voraus bzw. eine Rechtschutzversicherung.

Leider kenne ich ja nicht den Grund der Klage in der 1. Instanz und darauf aufbauend die Begründung für die 2. Instanz.

Der Gag mit der angelernte Tätigkeit ist doch schon ein alter Hut.

Bei mir wollte man 1998 die BU-Rente ablehnen mit dem Verweis ich könne noch als Telefonist arbeiten. na klasse heute scheint man dazu den Pförtner zu nehmen.

Mein Glück war, dass mir mein Arbeitgeber eine Arbeitsbescheinigung ausgestellt hatte, in welcher ich nach Lohngruppe 9 einzustufen war. Genau dies war der Grund warum der Richter der LVA Auffassung nicht folgte. Einem Facharbeiter in gehobener Funktion ist eine Anlerntätigkeit nicht zuzumuten, aus die Maus.

Ich sag nur, welch ein Glück das ich darüber vorab was im Netz gefunden hatte und auch meine Anwältin vorsorglich darauf hinwies alles relevante zu meiner bisherigen Tätigkeit vom Arbeitgeber im Vorfeld bescheinigen zu lassen. Manchmal hilft es doch, wenn man mit dem Chef gut auskommt.

ich finde es schon belustigend (ich) wenn man beim LSG die Feststellungen des ÄD einfach außer Acht lässt. Dies zeigt doch das es nur ums Geld geht und nicht um der betroffenen Person zu helfen.

Überlege mal, die Nazis hatten damals über dem Tor zu einem Konzentrationslager so einen fiesen Spruch stehen, dessen Benutzung heutzutage sogar Strafrechtlich verfolgt wird. Der neue, eigentlich davon ja nur abgewandelte Spruch schon von Schröder hervorgebracht und immer wieder von unseren jetzigen Damen/Herren der CDU/FDP ja auch manchen SPDler gerne genutzt wird. - Jeder Arbeit ist besser als keine - ist in meinen Augen mehr als pervers. Klar, es geht den Politikern ja auch nur um die damit erwirtschafteten Steuergelder, die sie abgreifen können.

Ich sag ja schon seit Schröder, wir Hartz IV Empfänger sind es doch selber in Schuld, ganz gleich ob aus Krankheit oder Arbeitsplatzmangel oder noch perverser wegen einem Niedriglohnjob oder weil die Altersrente nicht ausreichend hier angekommen, wenn wir unsere macht als Masse nicht nutzen und eine Regierung an die Macht bringen, die in ihrem Wahlprogramm drin stehen hat, dass man uns endlich Menschenwürdig behandelt.

Die liebe Frau Merkel drückt sich doch nach wie vor dem was uns durch diese Hartz IV Gesetze in den nächsten 10 Jahren erst so richtig zukommen wird, nämlich die totale Altersarmut. Wenn all die welche jetzt mit Zwang in Niedriglohnarbeitsplätze gedrückt werden ihre Rente ausgezahlt bekommen.

Die Linkspartei will seit 2002 bereits das die Hartz IV Sätze auf ein würdiges Maß angehoben werden, genauso wie die Rentenkürzungenaufhören bzw. auf altes Niveau wieder erhöht werden, gerade die massiven Kürzungen bei der EMR-Rente drastisch angepasst und Arbeiter einen Lebensfähigen Mindestlohn erhalten.

Warum gehen wir dann nicht diesen Herbst (September 2013) geschlossen zur Wahl für die Forderungen. Wir sind laut Statistik fast 7 Millionen Betroffene, dazu kämen dann auch noch gut 2/3 der Altersrentner, was alleine 18 Millionen Wahlberechtigte ausmachen würde. Damit kann man in einer Demokratie das selbe Erreichen wie 1989 beim friedlichen Umsturz der DDR. Man muss dazu nur zur Wahlurne gehen und ein Kreuz machen, mehr nicht.

Das, ist 100x besser als sich hier ständig über irgendwelche SBs zu beschweren.

Ich finde, dies ist allemal besser, als alle 6 Monate bei einem Sachbearbeiter die finanzielle Hose herunter zu lassen.

Übrigens du hast hier zweimal eingestellt.

Abschließend noch eine kleine Feststellung, wenn man bei dir bereits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festgestellt hat (3-6 Stunden/täglich), dann ist das schlimm, aber ein freier Gutachter ist halt weder für die DRV noch für die AfA von belang. Dort zählen leider nur die eigenen Gutachter, außer eben in einem Gerichtsverfahren der vom Gericht beauftragte. Eben diese Gutachterliche Stellungnahme vermisse ich bei dir, gerade weil es auch im Prozess um deine EMR ging.

Schöne Ostertage und viel Glück


Gruß
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2013, 14:36   #4
Greene
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Zitat von Esox Beitrag anzeigen
Tja so sieht es aus, 8 Jahre gehofft, "gekämpft" und doch verloren.Was bitte ist hier noch sozial? Werden Menschen hier in Deutschland in die psychische Zerstörung gezwungen oder gar Schlimmeres?
jaja, der Mythos des sozialen Deutschlands hält sich hartnäckig. die Realität ist eine andere. höchste Abzüge, mittelmäßige Leistungen.

die Rentenversicherung lehnt mittlerweile alles ab, was irgendwie geht. Leitlinie. je weniger Renten bewilligt werden, umso niedriger die Beiträge, umso mehr sparen die Arbeitgeber.

außerdem, je nach Krankheit erlebt der eigentlich EUR-Geminderte durch diese Erkrankungen, psychische Zersetzung, knappe finanzielle Mittel etc., die normale Altersrente gar nicht mehr = maximaler Ertrag für die Rentenkasse. M.M., das hat System bzw. ist das System.

Zitat von Esox Beitrag anzeigen
Achtet bitte bei Eurer Tätigkeit, die ja bei vielen nicht mehr der erlernte Beruf ist, auf den Facharbeiterschutz der jetzigen Tätigkeit.
da hast du noch eine Vertrauensschutzregelung?

denn für alle ab 1961 geborene spielt, glaube seit 2002, der erlernte/ausgeübte Beruf überhaupt keine Rolle mehr, da ist nur noch maßgebend, ob 0-3h, 3-6h oder über 6h irgendwas irgendwo gearbeitet werden könnte.

wenn die der Meinung sind, könntest als Pförtner oder Nachtportier 6h oder mehr arbeiten, gibst eben keine Rente.
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Alt 24.03.2013, 14:45   #5
Snickers
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Zitat:
wenn die der Meinung sind, könntest als Pförtner oder Nachtportier 6h oder mehr arbeiten, gibst eben keine Rente.
Wenn er BMT Abhängig ist was könnte das für Folgen haben
Er läuft Amok..........und das als Pförtner......er hat eben Angst vor Jedem und läßt Niemanden rein und verteidigt.........

Dieses BRD KZ ist nur noch zum

Die ganze Bande der meineidigen Halunken ins Weltall schiessen...........der Planet der Affen soll so auch entstanden sein.
Snickers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2013, 19:08   #6
Muzel
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Warum ziehst du nicht vor das BSG. Es ist doch schon lange geklärt, dass die Verweisung auf Pförtnertätigkeiten unzulässig ist. Außerdem endet der Berufsschutz nicht dadurch, dass man eine kurzzeitige Tätigkeit außerhalb seines gelernten Berufes ausgeübt hat.
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Alt 24.03.2013, 20:02   #7
Anna B.
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Hallo,

dann bin ich auch BTM-abhängig...nehme Targin 3x 10mg am Tag und zusätzlich Sovredol, ebenfalls ein BTM...

ich habe einen Selbstversuch hinter mir..die Dinger auszuschleichen...das geht...
man hat Entzugserscheinungen..ist auch klar..der Körper braucht das Zeugs...
aber vom Verstand her ist man auf das Zeug nicht angewiesen..

Leider wußten die Schmerzen nicht, dass sie sich zurückhalten sollen bei meinem Selbstversuch....ich habe ganz langsam runterdosiert...von 60mg auf 20 mg täglich..über mehrere Wochen..das ging sehr gut...vor den Entzugserscheinungen hatte ich keine Angst..ich wußte ja, was das ist...
als ich dann bei 20mg war..hat der Schmerz wieder den Chef im Ring gemacht...derzeit nehme ich regelmäßig 30mg am Tag und ab und an..(selten) noch 10mg Sovredol...

also so schlimm ist das nicht mit der BTM-Abhängigkeit...damit gehen sogar Menschen arbeiten...manchmal muss man die Kirche auch im Dorf lassen....

achja und ich bin 58 Jahre alt....und warte auch auf die Entscheidung des Sozialsgerichts.......
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
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Alt 24.03.2013, 22:27   #8
Muzel
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Hallo Anna, ich schlucke derzeit jeden Tag 6,5 mg Lorazepam, weil ich Angst habe als Schlafwandlerin irgendeinen Blödsinn anzurichten. Ich bin nun gespannt was die SG Gutachterin dazu sagt und ob sie mir einen Strick daraus dreht. Eine ambulante Therapie wurde mir verweigert. Und nachts zum Apothekenschrank schlafzuwandeln und Pillen zu schlucken ist auch nicht lustig.
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Alt 24.03.2013, 22:39   #9
Kaffeesäufer
 
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Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer
Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Da fehlem einem die Worte dafür.....

leicht bis mittelschwere Tätigkeiten bei deinen vielen Leiden, unglaublich sowas.

Ich habe "nur" ne Wirbelsäulenfehlstellung und darf nur noch "ständig leichte" Tätigkeiten machen, mit vielen Einschränkungen.
Gegenüber deinen Leiden bin ich kerngesund......

Dass da solche Unterschiede gemacht werden....
Solch ein Job muss eh noch erfunden werden den du ausführen kannst, (bei mir auch aufgrund der chronischen Schmerzzustände)
Ich habe mich nun in die Elternzeit geflüchtet.......
Kaffeesäufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2013, 04:57   #10
Doppeloma
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Frage AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Hallo Esox,

ich "greif da mal mittenrein" in deinen Beitrag, denn so einige deiner Stationen kann ich nicht so ganz nachvollziehen, hast du diese Gerichtsverfahren alleine geführt oder mit Anwalt /Sozialverband ???

Zitat:
Mein gesundheitlicher Status sieht wie folgt aus: OP-Indikation zur Fussion von Wirbelkörpern der LWS, 2 Bandscheibenvorfälle im Bereich der HWS mit Lähmungen in beiden Händen ( kleiner und auch Ringfinger), beidseitige Kniearthrose Grad 3-4, Arterielle Verschlusskrankheit PAVK (Grad 2-3), Falithrompatient ( künstlicher Bluter durch das Medikament Falithrom (Blutgerinnung 28 %), BTM - Abhängigkeit seit mehr als 2 Jahren durch Targin 20/10.
Einige Sachen davon sind mir nicht ganz unbekannt, zumindest kann ich mit Erfahrungen aus insgesamt 2 EM-Renten-Verfahren dienen, die bis zum Gericht gegangen sind, bei meinem Männe ging es auch überwiegend (neben einem Infarkt 1996) um WBS /LWS-Probleme, er wurde schon 2 Mal operiert (1992/2000) war auch (vor der ersten BS-OP) mal im Straßen- und Tiefbau beschäftigt ...

Die Opiate nimmt er schon seit vielen Jahren und zuletzt hat er (bis 2006) noch fast 10 Jahre bei einer Sicherheitsfirma gearbeitet, richtig, als Pförtner ;-))) für einen Hungerlohn, der sich jetzt auch auf seine hart erkämpfte EM-Rente entsprechend negativ ausgewirkt hat...

Ab Ende 2006 ging selbst das nicht mehr, immerhin 12-Stunden-Schichten (Tag /Nacht-Wechsel) und regelmäßig Schmerzspritzen vor dem Dienst von der Hausärztin, Klinik /Reha/Klinik ...Dauerhaft AU ...im Ergebnis sollte er sich eine "andere Arbeit suchen", Pförtner ging also auch nicht mehr...

Trotzdem wurde er für Vollzeit Erwerbsfähig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (mehr als 6 Stunden IST ja Vollzeit bei der DRV) "begutachtet", du schreibst von einem einzigen Gutachten durch einen ambulanten Arzt der DRV...

Zitat:
Abschließend sei hierzu zu sagen, dass selbst die Amtsärztin eine Tätigkeit im Sicherheitsdienst ablehnte, die Begutachtung durch einen "freien Arzt",durch die DR-Nord beauftragt, ergab eine Arbeitsfähigkeit bis zu 6 Stunden, leicht bis mittelschwer.
Gab es in den ganzen 8 Jahren KEINE weiteren Gutachten, das ist sehr ungewöhnlich, denn es gehört mindestens am Sozialgericht eigentlich (meist) dazu, dass vom Richter ein Gutachten zur "Sachaufklärung" angeordnet wird, auf welche Feststellungen hat sich denn der Richter dort bei seiner Entscheidung gestützt, der ist ja auch kein Arzt ...

Muß sich doch irgendwo (medizinisch) schlau gemacht haben (Arztberichte /Klinikberichte /Rehaberichte), um zu der Ansicht zu gelangen, dass du die EM-Rente bekommen sollst oder ging es dort "nur" um die Klärung, ob du eine Rente wegen Berufs-Unfähigkeit bekommen sollst oder nicht ???

Das ist nicht wirklich zu orten aus deinem Bericht, könnte aber ein fataler Fehler in der gesamten Verfahrens-Orientierung gewesen /geworden sein ...denn es ist eher unüblich, dass die DRV an das LSG geht, wenn es eindeutige (meist gerichtlich angeordnete) Gutachten gibt, die FÜR eine Berentung wegen Erwerbsminderung sprechen.

Zitat:
ja so sieht es aus, 8 Jahre gehofft, "gekämpft" und doch verloren.Was bitte ist hier noch sozial?
Nichts ist noch wirklich sozial, aber wnn man die rechtlichen Hintergründe von Renten wegen gesundheitlicher Einschränkung und die "Spielregeln" bei Gericht dazu nicht kennt, dann sollte man sich besser nicht alleine auf dieses "Abenteuer" mit der DRV einlassen...

Meinem Männe wurde damals vor Gericht auch empfohlen seine Klage zurückzunehmen, "weil sie keinen Erfolg haben könne", Grundlage dafür war dann allerdings ein gerichtlich angeordnetes Gutachten, leider hatte dieser Gutachter auch nur von der DRV "abgeschrieben" aber für den Richter war er der "Gott in Weiß"...

Mein Männe war nach der Verhandlung auch restlos fertig, seine Schmerztherapeutin hat ihn aber sehr unterstützt und erstmal wieder in eine Spezialklinik eingewiesen, die letzten Klinikberichte waren bei dem Gutachter auch gnadenlos "unter den Tisch" gefallen.

Nach der Klinik wurde ein neuer Antrag auf EM-Rente gestellt und nach einigen weiteren Zickereien der DRV (auf die ich jetzt hier nicht näher eingehen möchte) wurde ihm (Anfang 2011) die Volle EM-Rente bis zur regulären Altersgrenze bewilligt.
Dieser Kampf dauerte also insgesamt fast 5 Jahre, konnte aber letzlich erfolgreich beendet werden.

Soviel erstmal zu Fall 1, wenn du Fall 2 auch noch kennenlernen möchtest, dann schreibe ich da später was zu, denn jetzt reicht es erstmal.

Zitat:
Achtet bitte bei Eurer Tätigkeit, die ja bei vielen nicht mehr der erlernte Beruf ist, auf den Facharbeiterschutz der jetzigen Tätigkeit.
Man kann es sich kaum noch aussuchen, ob man im erlernten Beruf arbeitet und das mit dem Berufsschutz kann man sowieso
(meist) bald vergessen ...wenn man nicht mehr arbeiten KANN aus gesundheitlichen Gründen, dann ist es wichtig das klar und eindeutig nachzuweisen, um eine Rente wegen Erwerbsminderung zu bekommen ...

Mit einer BU-Rente mußt du auch weiter arbeiten, die gilt NUR für den beruflichen Bereich wo man dir die für bewilligen würde = die HALBE EM-Renten-Höhe, davon kann auch keiner LEBEN ... und damit bekommt man nichtmal eine "Arbeitsmarktrente", wenn es keinen "leidensgerechten/versicherungspflichtigen Arbeitsplatz gibt .

Die BU-Rente ist ein "Auslaufmodell" der Kamf darum lohnt sich nicht wirklich, denn man soll ja trotzdem noch weiter arbeiten gehen "auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt" und wo der Job herkommt interessiert Niemanden wirklich...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 25.03.2013, 07:16   #11
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Moin Moin,
Ich wurde 3 mal Begutachtet, da ging es von Arbeitsfähig bis 6 Stunden und mehr, leicht bis Mittelschwere Arbeit bei angezeigtem Krankheitsbild bis zu max. 6 Stunden. Ich musste nach Plau, Lübeck, Rostock. Nach 8 Jahren hat man keine finanziellen Mittel mehr um eine Beweisführung zu finanzieren, die hätte ich aus eigener Tasche zählen müssen, beim LSG hatte ich Prozesskostenhilfe. Ich hatte auch bei den Verhandlungen einen rechtlichen Beistand, VdK und Fachanwalt. Gelernt hatte ich zu DDR - Zeiten ja mal Maurer, wechselte nach der Wende in den Tiefbau. Ich führte hier nun auch Baumaschinen ( Bagger. Usw. ) , muss aber beweisen das zu mindest 50 % meiner Tätigkeit da als Maurer arbeitete. Das LSG folgte bei der Verhandlung den Aussagen der geladenen " Dame" von der ARGE, die mit Gewalt und mit einem Lächeln bewies, dass meine Tätigkeit da als gehoben angelernt anzusehen ist und nicht als Facharbeiter. und aus diesem Grund bin ich auf die Stelle als Pförtner verweisbar.
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Alt 25.03.2013, 09:26   #12
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PS. Sorry, hab noch die Untersuchung bei der Amtsärztin (ARGE) vergessen. Sie verneinte sogar den Sicherheitsdienst. Ist Pförtner aber nun auch Sicherheitsdienst? Also bleibt nur noch der Empfang, da braucht es oft keinen 34a-Schein.
Zu BTM, dass da Leute mit arbeiten gehen ist richtig, weiss auch davon. Aber weiss der Arbeitgeber vor der Einnahme? Was ist bei einem Arbeitsunfall, zahlt dann jemand, oder wird bewiesen, dass es ohne dieses Medikament nicht zu diesem Unfall gekommen wäre? Ich wäre da einwenig vorsichtig! Ich kann die Uhr nach diesem Medikament stellen, werde oft schon eine Stunde vor der Einnahme unruhig,laufe umher und warte das die Zeit ran ist. Nehme Targin 20/10 alle 12 Stunden.
Schön das man es sich von der Seele schreiben kann, Antworten beruhigen, aber leider kann mir da keiner helfen. Eines sei noch zu sagen, der Weg zum BSG nach Hannover bleibt verschlossen, außen man kann beweisen das hier bei der Verhandlung grobe Fehler von Seiten der Richter aufgetreten sind, dieses zu beweisen ist fast unmöglich!
MfG.....
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Alt 25.03.2013, 10:56   #13
Anna B.
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Hallo,

nur noch zum Targin jetzt...

es gibt ja Menschen, die den Wirkstoff zu schnell verstoffwechseln...zu denen gehöre ich auch..
12 Stunden-Abstände gingen gar nicht...jetzt nehme ich 3x am Tag (8 Stunden) je 10mg Targin und habe auch diese Unruhe nicht mehr...

ich denke, du solltest deinen Arzt mal darauf hinweisen..ist ja kein Zustand, wenn man nach 10 Stunden schon anfangt mit den Zähnen zu klappern...

frag mal deinen Doc...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2013, 11:25   #14
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Hallo Anna,
...recht hast Du, das werde ich auch machen,so wie es jetzt ist, ist es keine Lösung.
Habe heute mal zum BSG nach Kassel geschrieben und meine Situation dargelegt. Sie werden sich nicht melden, dass weiss ich auch, aber sie sollen wissen wie mit mir vor dem LSG umgegangen wurde. Ich kann nur hoffen das sie meine Meldung nicht gleich als SPAM löschen..., wenn es nur Einer ließt würde ich mich schon besser fühlen. Morgen habe ich einen Gesprächstermin bei der ARGE, mal sehen wie es weiter geht.
"Wer kämpft kann verlieren, aber wer nicht kämpft hat schon verloren"!
In diesem Sinne, passt auf Euch auf ! LG aus M-V
__

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Alt 25.03.2013, 13:30   #15
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
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Zitat:
Munzel
Es ist doch schon lange geklärt, dass die Verweisung auf Pförtnertätigkeiten unzulässig ist. Außerdem endet der Berufsschutz nicht dadurch, dass man eine kurzzeitige Tätigkeit außerhalb seines gelernten Berufes ausgeübt hat.
Wo bitte steht, dass der Beruf des Pförtners als Verweisung unzulässig ist. Mich hat die AfA seinerzeit auch darauf verwiesen.

Bei meiner BU-Rentenverfahren in 1998 wollte der DRV mich zum Telefondienst verweise, was nur dank der jochqualifizierten Tätigkeit verhindert wurde, auch weil ich mir dies hab von Arbeitgeber schriftlich geben lassen.

Na ja das mit den BTM Medikamenten ist eh so eine Sache. ich nehme die schon seit Jahren und arbeite da auch, sogar an Maschinen. Es kommt halt auf die Dosierung an.

Ich frag mich ja auch, wie es angeht, dass Anna B. Targin 3x täglich nimmt und Esox nur 2x täglich, hallo. Bei meinem BMT-Medikament steht ausdrücklich im Beipackzettel alle 8h. Läuft da wohl was falsch.

Ich weiß aus eigener Erfahrung das bei BTM auf den Spiegel zu achten ist, da sonst Entzugserscheinungen auftreten, die jedoch unangenehm für den Betroffenen aber damit noch keineswegs gefährlich für andere sind. Gut wir wollen mal von den Junkies in Berlin und ihrem Zeug (Valoron und Ableger)nicht reden.

Zitat:
Zu BTM, dass da Leute mit arbeiten gehen ist richtig, weiss auch davon. Aber weiss der Arbeitgeber vor der Einnahme? Was ist bei einem Arbeitsunfall, zahlt dann jemand, oder wird bewiesen, dass es ohne dieses Medikament nicht zu diesem Unfall gekommen wäre? Ich wäre da einwenig vorsichtig!
Tja dazu kann ich nur sagen, hast recht. Mein Arbeitgeber weiß davon, weil er mir den Teilzeitarbeitsplatz damals über die DRV eingerichtet hat. Die AfA Teamleiterin hat dem ja auch über mich ein Schreiben zukommen lassen, nachdem er mich weiter beschäftigen soll, eben um eine Entscheidung nach § 145 SGB III zu umgehend. Da hat mein Chef nur lapidar geantwortet das die aus Versicherungsrechtlichen Gründen wegen der vorliegenden fortlaufenden AU eben nicht möglich ist, aber auch wegen die Risiko eines Wegeunfalles bei den derzeitigen Medikamenten. Ausgenommen die AfA würde das Versicherungsrisiko schriftlich übernehmen. Ups, da war Ruhe im Karton.

Also alles in allem schließe ich mich Doppeloma an, die ja auch schon ihre Erfahrungen mit der DRV/AfA/SG hat.

Das mit dem Berufschutz ist heute eh von untergeordneter Rolle, es sei denn du wärst vor 1961 geboren und würdest echt einen Beruf mit Facharbeiterbrief ausüben, der schon eine Vorarbeiterqualität hat, ist leider so. Dann könntest du heute nur noch nach altem Recht eine 50% Teil-EMR Rente erhalten, ich hab noch eine 2/3 Rente bekommen, die dann aber durch die Gesetzesänderung 2001 weggefallen ist.

Zitat:
Doppeloma
Mit einer BU-Rente mußt du auch weiter arbeiten, die gilt NUR für den beruflichen Bereich wo man dir die für bewilligen würde = die HALBE EM-Renten-Höhe, davon kann auch keiner LEBEN ... und damit bekommt man nichtmal eine "Arbeitsmarktrente", wenn es keinen "leidensgerechten/versicherungspflichtigen Arbeitsplatz gibt .
Na ganz so stimmt das doch auch nicht so.

ich hab ja die alte BU-Rente gehabt und bin jetzt auf volle EMR - Arbeitsmarktrente gesetzt worden. Niemand sollte deshalb glauben das dies viel besser ist. Weder das eine noch das andere. Schon wegen der BU-Rente hab ich in den letzten 12 Jahren trotz vollem Facharbeiterlohn aber eben wegen der minimierten Stunden viel zu wenig für die Rente verdient und das fällt mir heute auf die Füße, die Rente reicht nur mit Aufstockung gerade so zum Überleben.

Das mit der Arbeitsmarktrente ist doch auch ein Witz, ich befass mich ja gerade damit. Laut dem Sozialrecht gibt es schon unterschiedlich Auffassungen diesbezüglich. Ich hab gestern noch ein BSG-Urteil gelesen, da unterscheiden die Richter glatt die Rentenvoraussetzungen im SGB VI und im SGBXII sowie SGB II. Was bei den einen volle EMR, dazu zählt auch die Arbeitsmarktrente (die wurde von der DRV eben auf verlangen der LSG/BSG Gerichte wegen mangelnde Arbeitsplätze eingeführt) bedeutet, bedeutet bei dem anderen das es so noch lange nicht ist. Ich hab dazu hier im Forum einen Verweis auf eine Beschreibung von Eicher/Spielberg gefunden.

Es ist eh eine Schade, wie sich da alles effektiv nur um Geld dreht. Hier ist nichts mehr Sozial.


Gruß
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Alt 25.03.2013, 13:56   #16
Anna B.
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Hallo,

es gibt ja nun wirklich genug unterschiedliche BTM...von daher ist natürlich auch möglich, dass die durchschnittliche Einnahme auf 2x am Tag liegt...also alle 12 Stunden...es gibt aber auch andere Mittel, die man halt alle 8 Stunden nehmen muss..

oder eben die schnelle Verstoffwechselung des Körpers..wo dann besagtes Mittel nicht im 12 Stunden-Abstand genommen werden sollte, sondern im 8 Stunden-Abstand..

aber das muß ein Arzt erklären und der Patient muß sich mit dem Arzt unterhalten, gerade bei BTM sollte man sorgsam mit sich und dem Mittel umgehen...

das nur, weil du das so seltsam fandest....jeder Mensch ist anders und jedes Mittel wirkt bei jedem anders...
__

Gruß
Anna

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Alt 25.03.2013, 15:00   #17
saurbier
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Eben genau das war es was ich sagen wollte.

ich hatte Anfangs auch ein BTM erhalten (Schmerzpflaster) was mein Körper bereits nach 2 Stunden aufgenommen hatte (eben weil ich durch das BTM viel Schwitze).

Daraufhin hat mein Arzt dann ein anderes Präparat ausprobiert.

Mir ist es auch schon mal untergekommen, dass die Apotheke ein Ersatzmittel heraus gab, dass eben alle 12 Stunden zu nehmen ist. Ich bin aber jetzt auf alle 8 Stunden eingestellt, also hab ich die Tabletten wieder zurück gebracht.

Ich wollte ja nur anmerken, dass wenn man schon vor der eigentlichen Zeit den Ausfall bemerkt, dass man hier mit dem Arzt was anderes suche sollte, denn du weißt doch selbst das man keine Ausfallerscheinungen haben sollte, sondern einen konstanten Medikamentenspiegel, sonst bringt BTM erst gar nichts.

Sorry wenn das falsch rüber gekommen ist.


Gruß
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Alt 25.03.2013, 16:16   #18
Anna B.
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Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

so meinte ich es....

wie gesagt, wenn jemand bereits nach 10 Stunden das Paket mit den Tabletten umrundet und mit den Zähnen klappert, ist die Medikamentengabe nicht speziell für diesen Patienten eingestellt...

es gibt Ärzte, die sich da keinen Deut drum schreren..."da müssen sie nun mal klar kommen, man nimmt die nur jeweils alle 12 Stunden.."

oder, wie meine Ärztin: uii...Firstpasseffekt..

First-Pass-Effekt - DocCheck Flexikon

es kommt nicht alles bei dir da an, wo es hin soll....versuch mal im Abstand von 8 Stunden die Targin 10mg zu nehmen...insgesamt 30mg täglich...


und siehe da, es klappt hervorragend...

bei Schmerzspitzen nehme ich ab und an, ganz selten, noch Sevredol 10mg akut dazu...passt alles hervorragend zusammen...

gewaltig aufpassen muss man mit dem Autofahren..wer empfindlich ist, kann schon mal Probleme bekommen..

ich habe von Beginn an keine Probleme mit dem Autofahren gehabt..

meine Ärztin ist aber auch ganz langsam mit den BTM eingestiegen...

über Medis der Stufe I, dann langsam und längere Zeit Stufe II und als ich das gut vergtragen habe, aber die Wirkung noch zu wünschen übrig liess, ging sie auf Stufe III und das hilft mir gut...
__

Gruß
Anna

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Alt 25.03.2013, 20:03   #19
Muzel
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"Übliche Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarkts wie beispielsweise die einer Bürohilfskraft oder einer Pförtnerin sieht das Gericht somit als verschlossen an."
SG Aachen 11. KammerEntscheidungsdatum:17.11.2004Aktenzeichen:S 11 RJ 45/04Dokumenttyp:Urteil
Es gibt auch deutlichere Entscheidungen. Wie ich gefunden habe liegen inzwischen auch Entscheidungen vor, die die Pförtnertätigkeit nicht für unzumutbar halten. Aber um die Entscheidung zu suchen , brauche ich viel Zeit. Es gibt auf der juris Datenbank inzwischen 297 Entscheidungen zum Thema Verweisungstätigkeit Pförtner. Ich hatte vor etlichen Jahren die juris Datenbank nach recherchiert.
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Alt 25.03.2013, 20:10   #20
Muzel
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Soweit die Vorinstanz den Beruf eines Pförtners als Verweisungsberuf geprüft hat, sind seine Tatsachenfeststellungen im wesentlichen auf Grund einer Verkennung des Umfanges der Amtsermittlungspflicht (§ 103 SGG) zu unbestimmt geblieben. Obwohl das LSG diese Berufsbezeichnung als Sammelbegriff angesehen hat, der eine Vielzahl von Berufsbildern erfasst, ist es nicht für erforderlich gehalten worden, dieser Vielfalt weiter nachzugehen, also nach konkreten Pförtnerberufen zu suchen, die als Verweisungstätigkeit in Betracht kommen. Eine diesbezügliche Sachaufklärungspflicht bestand jedenfalls insoweit, als ein Einsatz des Kl. in diesem Berufsfeld. nicht von vornherein aus Gründen der sozialen Zumutbarkeit oder der fachlichen bzw gesundheitlichen Eignung ausschied.

(Anschluß an und Fortführung von BSG vom 14. 5. 1996 - 4 RA 60/94 = BSGE 78, 207 = SozR 3-2600 § 43 Nr 13).
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Alt 26.03.2013, 10:42   #21
saurbier
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Danke Munzel !

Nun in meinem Fall geht es nicht mehr um die BU, die hab ich bereits 2001 rückwirkend zum Antragsdatum 1.9.1998 per Gericht zugesprochen bekommen, eben weil als Hochqualifizierter Facharbeiter damals keine Verweisungstätigkeit als Pförtner/Telefonist vom Richter zugelassen wurde.

Da hat die LVA auch sofort zugestimmt.

Jetzt geht/ginge es bei mir eben nur um die AfA mit ihrer Verweisung zum Pförtner, aber wie den Urteilen zu entnehmen, dürfte im vorliegenden Fall auch da nichts zu machen sein.

Als nächstes steht eben das jobcenter, bei dem ich wegen der vollen EMR mit dem Nachtrag Arbeitsmarktrente gelandet bin, weil ich noch aufstocken muss.

Es ist eben so, dass sich unter Schröders Hartz IV und der folgenden Rentenreform von Riester mit dem verrückten Prof. Raffelhüschen ja auch die EMR erheblich abgesenkt wurden und damit eben auch bei mir in den letzten Jahren trotz gutem Hinzuverdienst (Verdienstgrenze) neben der BU-Rente leider nicht mehr viele Eckpunkte für die alters/volle EMR gesammelt werden konnten. Dies wirkt sich damit leider jetzt voll aus, wobei man uns ja auch noch die berüchtigten 10,8 % wegen dem Gleichheitsgrundsatz gegenüber den freiwilligen Frührentnern abzieht.

Schon als ich das Urteil dazu gelesen hab, konnte ich mich vor Lachen kaum halten, auch wenn es bitterer Ernst ist und uns EM Rentner viel Geld kostet.

Wie gesagt, ich bekomme jetzt die volle EMR aber weil angeblich der Arbeitsmarkt verschlossen ist. Seitens der DRV ist das egal, aber nach dem SGB II eben leider nicht, denn die haben andere Bewertungskriterien. Im SGB II gilt die volle Erwerbsunfähigkeit eben erst wenn man weniger als 3h Leistungsfähig ist. Ich könnte aber wenn eben Genesen noch 3h etwas machen, halt ein paar leichte Dinge, aber dafür gibt es eben keine Jobs.

Mein Glück ist zurzeit, dass ich eben wegen einer neuerlichen OP noch AU bin , weshalb die SB beim jobcenter mir eine EGV hat zukommen lassen in welcher nur die Stabilisierung der Genesung aufgeführt ist und die bis zum auslaufen der EMR im Sommer 2014.

Das ganze Ding ist bei mir Kompliziert und verfahren, was mir selbst der Teamleiter beim jobcenter schon sagte.

Eigentlich hab ich ja eine schriftliche Bestätigung meines Arbeitgebers, dass er mich in meinem Teilzeitjob wieder einstellen will, wenn ich genesen bin. Deshalb hätte ich von Gesetzes Wegen gar keine volle EMR - Arbeitsmarktrente auf Zeit erhalten dürfen. Entweder nur volle EMR auf Zeit oder gar nichts. Wenn gar nichts, dann hätte mich aber die AfA nicht rausschmeißen dürfen, womit ich dann Anspruch auf 18 Monate ALG-I hätte, so der Teamleiter.

Dieser kleine Nachsatz auf Seite 2, der macht es halt aus.

Also jetzt kämpfe ich jetzt gegen die AfA und hier gegen den Aufhebungsbescheid weil falsche Tatsachen in den rechtlichen Voraussetzungen vorlagen die zur Aufhebung des Verwaltungsaktes führten und gegen die DRV eben wegen der Arbeitsmarktrente weil ich ja über einen von denen in 2002 bezuschussten Teilzeitarbeitsplatz verfüge.

Auch wenn die DRV mir die volle EMR nur aus gesundheitlichen Gründen zuspricht, dann hätte ich auf jeden Fall Anspruch auf weitere Leistungen beim jobcenter eben wegen meiner Schwerbehinderung nach § 23 SGB II. Wobei ich letzteres inzwischen so sehe das mir das eh zusteht, halt wegen dem Gleichheitsgrundsatz zu Empfängern von § 30 SGB XII Leistungen.

Zwischenzeitlich, nachdem ich mich in der Materie - Arbeitsmarktrente - etwas eingelesen habe, komme ich zu dem Schluss das die nur eigeführt wurde um die davon Betroffenen von Leistungen auszugrenzen die normalen Empfängern von voller EMR Zeit zustehen, eben nur um Geld zu sparen.

Man muss halt überall kämpfen um nicht unter zu gehen.


Gruß
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Alt 26.03.2013, 15:39   #22
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Esox
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Moin Moin,
danke für die Anregungen und Äußerungen zu meinem Thema. Ich hatte nun heut früh einen Termin bei der ARGE, mit der Verweisbarkeit auf die Stelle eines Pförtners, wie es die berufskundliche Gutachterin beim LSG anstrebte, gibt es nicht. Meine Vermittlerin hat es gleich geprüft......nicht eine Stelle vorhanden. Nun frag ich mich doch mal wer dann vor dem LSG "geschwindelt" hat? Ich war es sicher nicht. Zu meinen gesundheitlichen Erkrankungen sind ja auch Einschränkungen eingetragen, wie Schutz vor Kälte, Hitze, Staub,keine Wechselschicht, keine höhe psychische Belastung, kein angestrengtes Hören, keine langen Wegstrecken, kein langes Bücken oder schweres Heben, keine Leitern und wenig Treppen....usw. Was meint Ihr, sollte man es bundesweit öffentlich machen ( Presse, Funk und Fernsehen) Die Mitarbeiterin der ARGE ist der Meinung "Ja", denn was hier mit mir gemacht wurde ist nicht ganz Rechtens. Es wurde mir auch angeraten einen neuen Antrag ( EU /EM ) zu stellen, habe ja auch eigentlich garkeine andere Wahl. Ich werde sie vorher nocheinmal höflich anschreiben und um einen Gesprächstermin bitten (DR-Nord), mehr wie rausschmeißen können sie nicht.
LG Esox ( melde mich sobald es was neues dazu gibt.)
__

Krempel nicht die Hose hoch bevor Du den Bach gesehen hast...
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Alt 26.03.2013, 23:03   #23
Muzel
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Ich hatte nie einen Termin und bin auch nie abgewiesen wurden von der DRV. Allerdings sollte man morgens möglich früh kommen. Dann muss man nicht so lange warten.
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Alt 27.03.2013, 12:41   #24
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Hallo Esox,

Ist alles eh schlimm genug.

Man überlege sich mal den Irrsinn in Deutschland, dass die Polizei verstärkt jagt auf Drogenkonsumenten macht und andererseits uns die BTM aus gesundheitlichen Gründen verschrieben wird zwingt man zu Arbeiten. Das in der heutigen Zeit wo jeder weiß das man in der Regel weite Wegstrecken dafür zurück legen muss, also wieder ein Auto angewiesen ist.

Nun aber zu deinen Ausführungen.

Zitat:
Was meint Ihr, sollte man es bundesweit öffentlich machen ( Presse, Funk und Fernsehen)
Nee, glaube das wird dir nicht weiterhelfen, denn das Thema wurde schon öfters angesprochen und wird eh von den Behörden ignoriert.

Zitat:
Es wurde mir auch angeraten einen neuen Antrag ( EU /EM ) zu stellen, habe ja auch eigentlich gar keine andere Wahl. Ich werde sie vorher noch einmal höflich anschreiben und um einen Gesprächstermin bitten (DR-Nord), mehr wie rausschmeißen können sie nicht.
Na da frage ich mich jetzt aber ernsthaft, was das bringen soll. Die DR-Nord ist mit dir doch vor das LSG gezogen, eben weil sie keine Rente zahlen wollen und haben da jetzt gewonnen.

Was willst du denn heute mit einem neuen Antrag erreichen. Von denen wirst du nur zu hören bekommen, dass man sich auf den Urteilsspruch zu beziehen gedenkt.

Ich würde wenn überhaupt, nur noch den weiteren Rechtsweg als Sinnvoll erachten, also auf zur nächsten rechts Instanz, sofern dies vom LSG nicht verbaut wurde. Was dir aber dein Anwalt sagen kann, bzw. auf dem Urteil stehen sollte ob eine Berufung zulässig ist.

Es ist einfach traurig, aber eben war, dass man in Bezug auf eine EMR nur Leuten mit einer fachlich qualifizierten Berufsausbildung nicht so einfach auf jeden Mist verweist.

Und so wie es bei dir ja leider aussieht, hast du eben keine (zumindest wird dies ja unterstellt) und damit wirst du auf den Job eines Pförtners verwiesen. Wie schon Munzel schrieb, gibt es da eben auch ganz besondere Grundsätze und so wie ich gelesen haben müssen da dann wiederum mindestens 300 Stellen vorhanden sein. Etwas was ich arg bezweifle. Du sagst ja selbst das deine SB dir diesen Job gar nicht anbieten kann, eben weil er fehlt.

Wie gesagt, es bliebe nur der Weg der weiteren Klage. Wenn du nun auch bei der AfA, die eh kein Arbeitsangebot hat im Leistungsbezug zu bleiben, dann bliebe da nur die AU. Beim jobcenter hättest du mit diesem Prozessausgang eh keine Chance vor einer möglichen Arbeitsvermittlung. Dort zählt jede machbare Arbeit, womit ich bezweifle das die sich an der Bewertung der AfA halten und "nur" den Job des Pförtners für eine Vermittlung berücksichtigen.

Wie gesagt, auch bei mir hat die AfA nur noch eine Tätigkeit als Pförtner gesehen, eben weil die SB die Tätigkeit in ihren Berufsleben noch nie erfolgreich vermittelt hat.

Auch hier kommt dann das Perfide System zum tragen, denn die SB der AfA hat den Job noch nie vermittelt, ich aber werde per EGV dazu aufgefordert mich überall zu bewerben. Was sagt uns das, na klar die wollen ihre Arbeit auf uns abschieben, sonst nichts.


Gruß und trotz allem schöne Ostertage
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Alt 08.04.2013, 10:25   #25
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Esox
Standard AW: Sozialgericht sagt Ja/ Landessozialgericht M-V Nein

Moin Moin,
ja es ist eine Katastrophe, ohne Ausweg. Ich habe trotzalledem einpaar Leute ( Sozialministerium Schwerin, Bundessozialgericht Kassel...und einpaar TV-Sender ( Anwalt Posch, G. Jauch, Akte 2013, .....)...angeschrieben und auch Antwort bekommen. Mit einwenig Glück gibt es eine Sendung darüber, kennen sicher einige, "Gasometer -Berlin" mit G. Jauch, wollen mal sehen. Es wird bei mir nichts ändern, klar, aber wie vielen Menschen in Deutschland geht es so wie mir. Wir werden an den sozialen Abgrund gedrenkt, keiner will uns haben, die ARGE nicht und auch die DRV nicht. Wo und was will man mit 53 Jahren noch machen? Ich habe mir jetzt ein Arbeitszeugnis von meinem ehemaligen Geschäftsführer ausstellen lassen (FA gibt es ja nicht mehr)...in diesem ist klar aufgezeigt welche Tätigkeiten ich in meinem Job erledigt habe. Im Schreiben vom Firmenhauptsitz an die DRV stand ja drin, dass ich mit Aufgaben betraut war, wie Pflasterarbeiten, Schaufelarbeiten, Rohre verlegen .....Aber eben nicht, dass ich Tätigkeiten ausgeführt habe die dem Facharbeiterschutz unterlagen, nun habe ich aber den Beweis. Was wissen die Leute die 200 km weg den Firmensitz haben, was wir hier gearbeitet haben. Es hilft auch nichts gegen den Beschluss, aber ich kann sagen das ich die Wahrheit vor Gericht gesprochen habe, aber für mich ist es enorm wichtig.
Ich werde einen neuen Antrag stellen, werde auch gleich einen Anwalt hinzuziehen, meine gesundheitlichen Einschränkungen sind ja auch nicht besser geworden, eher schlechter,....und dann werden wir sehen.
Bis die Tage Leute, melde mich sobald es Neuigkeiten zu vermelden gibt.
MfG. Esox
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