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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 27.02.2013, 19:52   #1
aliceast->Emailproblem
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Registriert seit: 28.09.2010
Ort: 99427 weima
Beiträge: 9
aliceast
Standard Kosten für Unterkunft und Heizung bei Schwerbeschädigung

Hallo,wir haben eine 70qm große 3 Raum Wohnung 2 Personen (Tochter war ausgezogen )und Ich selbst bin auf Dauer auf 80%+G schwerbeschädigt.Ich habe diese Behindertenwohnung liebevoll hergerichtet,Ich hatte mehrere Herz-Ops eine folgt in den nächsten Jahren erneut, Schlaganfall, Prothese u.v.m.dazu bin ein chronischer Schnarcher und meine Frau hat endlich Ihr eigenes Zimmer.Ohne dieses könnte Sie nicht ausschlafen und Ihre schwere Arbeit im Pflegeheim nicht ausführen .Ein Attest habe Ich auch.
Nun will die Arge mir mein Anteil nach Unterkunftsrichtlinie um ca 50,00€ monatlich kürzen.Laut $ brauch Ich im Ausweis ein aG und könnte damit 15 qm mehr nutzen.Ich habe aber NUR ein G als ob das nicht reichlich ist. Ich gehe noch in einem Pflegeheim stundenweise arbeiten,wir haben der Arge in 2 Jahren alleine auch 300,00€ Nebenkosten erspart in dem wir wirtschaftlich wohnen und Kosten sparen dazu bekomme noch eine halbe EU-Rente die Ich erstritten habe um das AA mit zu entlasten.Und dann das!!!
Es kann doch nicht sein das wenn wir umziehen müssen meine Frau wieder arbeitslos wird da Sie nicht Ihre Ruhepausen findet und somit wieder einer mehr auf Kosten des Staates lebt.
Kann man mit einem Attest der Kürzung entgegen treten?
Denn kleinere Wohnungen sind noch teurer.
Derzeit zahle Ich 524,44 warm und die Arge will mir nur noch 475,20 der Miete zugestehen.
Gibt es eine Möglichkeit dies zu verhindern?
Ich habe 30 Jahre voll gearbeitet bis zu meinem Zusammenbruch .
Vielen Dank für Eure Hilfe
asti
aliceast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2013, 22:09   #2
Hartzeola
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 10.08.2011
Beiträge: 10.019
Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola Hartzeola
Standard AW: Kosten für Unterkunft und Heizung bei Schwerbeschädigung

Soweit ich weiß, ist nicht Grad der Behinderung für den Anspruch auf zusätliche Wonfläche entscheidend, sondern Benutzung von Hilfsmittel wie Rollator oder Rollstuhl.

Bei bestimmten Behinderungen kann ein Umzug unzumutbar sein.

Sollte beides nicht zutreffend sein, muss man dem Amt beweisen können, dass keine günstigere Wohnung gefunden werden kann.
Hartzeola ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.02.2013, 23:54   #3
lpadoc->Emailproblem
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Registriert seit: 25.02.2010
Ort: OWL
Beiträge: 2.423
lpadoc lpadoc lpadoc lpadoc lpadoc lpadoc lpadoc lpadoc lpadoc
Standard AW: Kosten für Unterkunft und Heizung bei Schwerbeschädigung

Zitat von aliceast Beitrag anzeigen
(...) Nun will die Arge mir mein Anteil nach Unterkunftsrichtlinie um ca 50,00 € monatlich kürzen. (...) Es kann doch nicht sein das wenn wir umziehen müssen meine (...) Derzeit zahle Ich 524,44 warm und die Arge will mir nur noch 475,20 der Miete zugestehen. Gibt es eine Möglichkeit dies zu verhindern?
Bezüglich Kürzung: Kann es sein, das zur Kostensenkung schriftlich aufgefordert wurde? Welcher Zeitraum wurde ggf. in dem Schreiben bis zur Senkung genannt? Was steht in diesem Schreiben (falls vorliegend)?

Wie setzt sich die zu zahlende Miete (524,55 €) zusammen; Kaltmiete (€), Neben- (€) und Heizkosten (€)?

Ist der vom JC mitgeteilte "angemessene Betrag) (475,20 €) aufgeschlüsselt; Kaltmiete (€), Neben- (€) und Heizkosten (€)?

Fordere bitte schriftlich zunächst die oben angesprochene Unterkunftsrichtlinie an und gebe dem JC dafür eine angemessene Übermittlungsfrist (10/14 Werktage). In dem Schreiben frage ferner geziehlt nach, wie der vermeindlich angemessen Betrag (475,20 €) konkret ermittelt wurde. Diese Ermittlungsunterlagen fordere bitte gleichfalls (Frist) an.

Auf die Übermittlung der Unterlagen, welche Du mit dem Schreiben anforderst, beziehe Dich bitte auch auf das Thüringer Informationsfreiheitsgesetz (ThürIFG).

Hintergrund der anzufragenden Unterlagen ist, das zunächst einmal geprüft werden sollte, ob die von dem Joibcenter mitgeteite angemessene Miete (KdU) den Anforderungen des BSG entspricht. Abschließend kann dann beurteilt werden, ob die Anmietung einer anderen Wohnung in Frage kommt oder Rechtsmittel gegen eine gekürzte KdU in Anspruch genommen werden sollte. Dies ist jedoch nur meine persönliche Sichtweise.

Weitere Anworten kommen bestimmt noch.
__

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit (Ebner-Eschenbach)
lpadoc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2013, 19:34   #4
saurbier
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.034
saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Kosten für Unterkunft und Heizung bei Schwerbeschädigung

Na ja ich weiß nicht so recht.

Also hier geht es um angemessenen Wohnraum.

Laut Urteil des BSG stehen bei 2 Personen ja schon 65m² zu. Dazu kommt dann der Passus von 10% hinsichtlich dem Ermessensspielraum.

Wenn hier jemand also 70m² Wohnraum mit 2 Personen bewohnt, erscheint mir bei dem SB einiges im argen zu liegen.

Das mit den Wohnraumzuschlag für Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen "G" bzw. "aG" oder eben "BI" hab ich auch recherchiert.

Danach haben Schwerbehinderte mit Merkzeichen "aG" tatsächlich nach dem § 10WoFG DIN 18040 einen Anspruch auf 69m² als Einzel Person, aber eben wegen dem Rollstuhl/Rollator.

Übrigens auch bei meinem Antrag hat man dies nicht berücksichtigt, jetzt hab ich Widerspruch eingelegt.

Das einfachste bzw. dreisteste wäre jetzt mit einem geliehenen "Rollator" (Frau arbeitet doch im Heim, oder?) beim SB aufzuschlagen und zu fragen warum der wegen 70m² bei zwei Personen so einen Aufstand macht, denn man könnte sich ja bei der Wohngeldstelle einen WBS unter Vorlage des Schwerbehindertenausweises besorgen. Wie ich hier im Forum schon gelesen habe, bescheinigen die dann direkt einen Mehrbedarf. Letzteres würde ich natürlich nicht dem SB auf die Nase binden. Schau doch einfach mal was der sagt wenn du mit einem Rollator dort erscheinst, denn das ist ja eine Gehhilfe und die steht dir auch schon beim Merkzeichen "G" zu, denn du hast ja Probleme bei längeren Wegstrecken, bzw. beim sicheren Gang.

Allerdings wenn man dann diesen Mehrbedarf seitens der Wohngeldstelle bescheinigt bekommen hat, kann man mit dem WBS ja wieder bei SB vorstellig werden um den Nachweis zu erbringen das man von Amts wegen einen Wohnraummehrbedarf hat.

Leider ist es so, dass die Behörden und SB es verlangen, das man alle Rechtsmittel ausnutzen muss, ganz gleich welcher Art die sind und vor allem was das dann kostet.

ich wünsche viel Glück

Gruß
saurbier ist gerade online   Mit Zitat antworten
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heizung, kosten, kuerzung, miete, schwerbeschädigung, unterkunft

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