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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 14.02.2013, 19:11   #1
Steamhammer
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Standard Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Ich habe heute erreicht, dass aufgrund meines GdB und der Einschränkungen die ich habe, eine Untersuchung der Erwerbsfähigkeit beschlossen wurde,wegen eines seelischen Problems.Damit habe ich auch erstmal zeitlich den Abschluss einer EGV in die Zukunft verlegt.
Jetzt brauche ich zur Vorbereitung einige Informationen:

1. Wie genau laufen diese Untersuchungen ab? Befunde etc soll ich mitnehmen, das weiss ich.

2. Sind diese AmtsÄrzte Euerer Meinung nach neutral oder handeln die immer gerne automatisch im Sinne des Jobcenters?

3.Wie kommt man an den befund, bevor man wieder beim Jobcenter eingeladen wird (und weiss, was einen dann erwartet)?

4. Kann man ggfs Widerspruch bei einer für einen unbefriedigenden ärztlichen Entscheidung einlegen?

5.Wollen einen diese Ärzte eventuell bewust aufs Glatteis führen?

6. KANN man sich überhaupt darauf vorbereiten in dem Sinne, das Ergebnis für einen günstig zu beeinflussen?
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Alt 14.02.2013, 19:55   #2
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Vielleicht kann dir dieser Link helfen:
Willkommen auf der Homepage von Dr. med. Martin Silberhorn!
Gegen ein Gutachten kann man nur eine Gegenvorstellung schreiben, oder die Befangenheit rügen. Das muss grundsätzlich gegenüber dem Auftraggeber geschehen.
Es sind deshalb aussagekräftige Vorbefunde wichtig.
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Alt 14.02.2013, 19:57   #3
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Sinuhe Sinuhe Sinuhe Sinuhe
Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Zitat von Steamhammer Beitrag anzeigen
6. KANN man sich überhaupt darauf vorbereiten in dem Sinne, das Ergebnis für einen günstig zu beeinflussen?

Nur soviel.Psychische Erkrankungen sind heutzutage mit verschiedenen Methoden diagnostizierbar.

Zitat:
Diagnostische Möglichkeiten des LVR-Klinikums Düsseldorf

Um eine psychische Erkrankung behandeln zu können, ist eine genaue Diagnose erforderlich. Im LVR-Klinikum Düsseldorf stehen dazu zahlreiche Methoden zur Auswahl. Im folgenden werden einige der häufig angewendeten Verfahren kurz vorgestellt.
Die im LVR-Klinikum Düsseldorf angewendeten Methoden zur Findung der richtigen Diagnose reichen von der einfachen Erhebung der Vorgeschichte bis hin zu komplizierten Testverfahren und modernsten technischen Verfahren, die wir Ihnen im folgenden kurz vorstellen.
Diagnostik


Da wünsch ich Dir doch eine "Gute Vorbereitung".
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Alt 14.02.2013, 19:59   #4
Muzel
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Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel Muzel
Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

"5.Wollen einen diese Ärzte eventuell bewust aufs Glatteis führen?"

Sie stellen gern provokatorische Fragen: "Warum wollen Sie Rente haben?"
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2013, 20:16   #5
Piccolo->Emailproblem
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Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo Piccolo
Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Zitat von Steamhammer Beitrag anzeigen
Ich habe heute erreicht, dass aufgrund meines GdB und der Einschränkungen die ich habe, eine Untersuchung der Erwerbsfähigkeit beschlossen wurde,wegen eines seelischen Problems.Damit habe ich auch erstmal zeitlich den Abschluss einer EGV in die Zukunft verlegt.
Jetzt brauche ich zur Vorbereitung einige Informationen:

1. Wie genau laufen diese Untersuchungen ab? Befunde etc soll ich mitnehmen, das weiss ich.

2. Sind diese AmtsÄrzte Euerer Meinung nach neutral oder handeln die immer gerne automatisch im Sinne des Jobcenters?

3.Wie kommt man an den befund, bevor man wieder beim Jobcenter eingeladen wird (und weiss, was einen dann erwartet)?

4. Kann man ggfs Widerspruch bei einer für einen unbefriedigenden ärztlichen Entscheidung einlegen?

5.Wollen einen diese Ärzte eventuell bewust aufs Glatteis führen?

6. KANN man sich überhaupt darauf vorbereiten in dem Sinne, das Ergebnis für einen günstig zu beeinflussen?
zu1:
urinprobe sollte ich abgeben, ging aber nicht weil ich nicht konnte. wäre da ein spruch gefallen, hätte ich gesagt 'nehmen sie doch ein katheder' was natürlich bei uns männern schon eine heftige prozedur wäre....aber ich wusste ja, sowas machen die dort nicht.
dann das übliche, also grösse und gewicht, hör-und sehtest, bei mir auch lungenfunktion, begutachtung des skelettes, blutdruckmessung (bei mir über 220/120), herz+lunge+innere organe, beweglichkeit der gelenke, kräftemessung in den händen, hüpfen, balancieren, neurolorische tests (reflexe), und viele, viele fragen beantworten. also das ganze sehr gründlich, aber das ist häufig bei vielen nicht so.

zu2: neutral sind sie meines erachtens nicht so wirklich. kommt auf die fragestellung des sb's an der dich da hinschickt. zb wenn der sb möchte dass du eine massnahme machst dann kann er kein 'unter 3 stunden arbeitsfähig' gebrauchen. das lässt er auch den amtsarzt durch die blume wissen.
ich habe zb rausgekriegt dass zwischen meiner sb und amtsärztin reger mailkontakt bestand.

zu3: das weiss ich auch nicht. mir wurde das gutachten erst beim sb eröffnet.

zu4: das weiss ich leider nicht. aber ich habe nach einem absolut schwachsinnigen gutachten nach aktenlage eine neue persönliche begutachtung verlangt. das geht aber erst nach 9 monaten. zumindest bekam ich diese auskunft.

zu5: fangfragen gibt es bzw damit muss man rechnen. ich zb. wurde gefragt warum ich noch keinen rentenantrag gestellt habe. darauf sagte ich dass ich wohl kaum einen stellen kann weil doch mein letztes gutachten nach aktenlage aussagt ich sei angeblich vollschichtig in meinem alten beruf (speditionskaufmann) erwerbsfähig. mit so einer aussage denkt wohl keiner an rente.

zu6: kann man. zb tagesablauf aufschreiben, was geht und was nicht, wo hat man welche beschwerden usw.
ganz wichtig: ehrlich bleiben und nicht schauspielern. das fliegt leicht auf, zb wegen widersprüchlicher angaben.

noch ein tip am rande: wenn du eine psychische problem hast, zb öfter mal depris, schlafstörungen, ängste ect dann sprich darüber. leute mit (zusätzlichen) psychischen problemen werden eher 'aus dem verkehr gezogen'. so jedenfalls sind meine erfahrungen.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

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Alt 15.02.2013, 02:39   #6
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Hallo Steamhammer,

Zitat:
Ich habe heute erreicht, dass aufgrund meines GdB und der Einschränkungen die ich habe, eine Untersuchung der Erwerbsfähigkeit beschlossen wurde,wegen eines seelischen Problems.
Naja, eine ernsthafte Untersuchung zur Feststellung deiner "Erwerbsfähigkeit" kann eigentlich nur die DRV durchführen, aber ich weiß schon was du meinst...

Sollst du denn zum üblichen Med. Dienst geschickt werden (normalerweise Allgemeinmedizin /Arbeitsmedizin /Sozialmedizin) und/oder zum psychologischen Dienst...denn das sind nochmal zwei verschiedene Schuhe.

Allerdings kann der Med. Dienst eine nachfolgende Untersuchung beim psychologischen Dienst "anregen", meines Wissens ist das freiwillig, sofern diese Untersuchung nicht der Vorbereitung (Psychische Eignungsprüfung) von Weiterbildungs- /Umschulungsmaßnahmen dienen soll.

Zitat:
Damit habe ich auch erstmal zeitlich den Abschluss einer EGV in die Zukunft verlegt.
Jetzt brauche ich zur Vorbereitung einige Informationen:
Eine EGV braucht man ja nicht abzuschließen, egal ob mit oder ohne ärztliche Untersuchung ...

Zitat:
1. Wie genau laufen diese Untersuchungen ab? Befunde etc soll ich mitnehmen, das weiss ich.
Das wird der Arzt bestimmen, zu dem du eingeladen wirst, wie das abläuft, dafür gibt es keine festen Regeln ...
Die Frage ist etwa so ungenau zu beantworten, wie die ständig bangen Fragen der EM-Renten-Antragsteller, nach dem genauen Ablauf bei einem Gutachter der DRV oder vom Gericht ...nämlich eigentlich gar nicht...

Klar sind Befunde wichtig, die Ärzte glauben eher selten alles einfach so, was man ihnen erzählt...auch die notwendigen Medikamente sollte man notieren, die regelmäßig genommen werden (Wirkstoff/ Dosierung/ Einnahmeschema) ...

Zitat:
2. Sind diese AmtsÄrzte Euerer Meinung nach neutral oder handeln die immer gerne automatisch im Sinne des Jobcenters?
Ich war nur beim ÄD der AfA, dort hatte ich (damals 2009) den Eindruck, dass es (in meinem konkreten Fall) um mich ging, aber oft genug geht es inzwischen nur noch um die Interessen der Auftraggeber (KK /AfA/JC/DRV), was auch in den letzten Jahren immer öfter der Fall und spürbar ist.

Korrekte Vermutung ist sicher, dass im GA-Auftrag des SB an den med. Dienst entsprechende Hinweise zu finden sein werden, den Kunden betreffend ...die müssen ihren Auftrag ja auch begründen, der ÄD ist nicht ganz billig, darum werden ja immer häufiger lieber Gutachten nach "Aktenlage" gemacht.

Von anderen abschreiben ist preiswerter, als selber untersuchen und herausfinden, so machen es uns ja auch die Politiker vor ...

Zumindest die Vorstellung von umfassenden, gründlichen Untersuchungen und Anwendung teurer Gerätemedizin sollte man ruhig begraben, das mag in Kliniken stattfinden, aber sicher nicht bem ÄD des JC ...
Außerdem kann ich nicht bestätigen, dass es bisher irgendwelche Untersuchungen /technische Messergebnisse gibt, die eindeutig eine psychische /seelisch bedingte Krankheit beweisen könn(t)en.

Das beruht wohl eher auf Erfahrungswerten guter Psychologen /Psychiater mit menschlichen Verhaltensmustern und Verhaltensweisen in bestimmten Situationen, als auf Geräte-Medizin und Blutanalysen ...ein EEG mißt Gehirnströme und kann sicher Aussagen zu gewissen Problemen im Gehirn machen, wie ein Mensch (sich) fühlt, dazu kann auch ein EEG keine Befunde liefern.

Solche Untersuchungen werden beim Amtsarzt vom JC aber sicher nicht stattfinden, dafür fehlt denen üblicherweise schon die fachliche Ausrichtung, was nicht bedeutet, dass sie solche Befunde nicht lesen und verstehen könnten.

Zitat:
3.Wie kommt man an den befund, bevor man wieder beim Jobcenter eingeladen wird (und weiss, was einen dann erwartet)?
Das Gutachten vom JC-Arzt besteht aus 2 Teilen (üblicherweise jedenfalls), den Teil B (Leistungseinschätzung für den Arbeitsmarkt /Vermittler) bekommt der SB und der Teil A (ausführlicher gesundheitlicher Teil mit Angabe der berücksichtigten Befunde /Angaben des Kunden) verbleibt beim Med. Dienst unter Verschluß.

Direkt beim Med. Dienst kannst du dann das komplette Gutachten (also beide Teile) als Kopie anfordern, sobald es fertig ist, hast du darauf einen Anspruch nach § 25 SGB X, geh mit Ausweis hin und hole es dir oder fordere es schriftlich dort an (Ausweiskopie beifügen) per Fax oder Übergabe-Einschreiben.

Es gibt keinen rechtlichen Grund, dass man dir das Gutachten vorenthalten darf, bis der SB es "gesehen" hat, meist erfährt man aber erst durch die Einladung "zur Auswertung", dass es überhaupt fertig ist, denn der ÄD braucht dich darüber nicht direkt zu informieren.

Zitat:
4. Kann man ggfs Widerspruch bei einer für einen unbefriedigenden ärztlichen Entscheidung einlegen?
Der Arzt trifft keine Entscheidungen, er gibt eine ärztliche Stellungnahme ab und das ist zunächst mal seine ganz "persönliche ärztliche Meinung", dagegen kann man keinen Widerspruch einlegen, das ist ja kein amtlicher Bescheid /Verwaltungsakt.

Nimm einen Beistand (§ 13 SGB X) mit zum Arzt-Termin und dann kannst du später eine Beschwerde durch (d)einen Zeugen bestätigen lassen, dass du das Ergebnis für persönlich "unbefriedigend" empfindest, wird aber nicht ganz genügen, dem Arzt ein fehlerhaftes Gutachten nachzuweisen ...

Zitat:
5.Wollen einen diese Ärzte eventuell bewust aufs Glatteis führen?
Kann sein, muss nicht sein, hängt wohl auch wieder sehr von dem Arzt und seinen bisherigen Erfahrungen mit den JC-Kunden ab, das sind eben auch nur Menschen und keine "Götter in Weiß" ...
Meine Ärztin von der AfA hat mich ernsthaft gefragt, "ob ich denn noch nicht genug gearbeitet hätte in meinem Leben ???", nachdem ich ihr (unter ungewollten Tränen) erklärt hatte, dass es mir recht wäre, wenn ich einfach wieder in meine Firma gehen könnte, um weiter zu arbeiten ...

In ihrem Gutachten erklärte sie mich dann für komplett Leistungsunfähig (unter 3 Stunden) und nicht mehr vermittelbar auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, danach wurde ich per Bescheid (von der AfA) aufgefordert die EM-Rente zu beantragen.
Leider hat das dann die DRV bei ihrer Entscheidung überhaupt nicht beeindruckt, was die Wertigkeit der AfA- und JC-Gutachten bei der DRV deutlich macht.

Zitat:
6. KANN man sich überhaupt darauf vorbereiten in dem Sinne, das Ergebnis für einen günstig zu beeinflussen?
Dazu wurde ja schon Einiges geschrieben, zumindest was diesen Bereich betrifft, dürften diese Amtsärzte über deutlich mehr (auch psychologische) Erfahrung verfügen, als du dir vorstellen kannst und wenn die "merken" oder auch nur vermuten sollten, dass du was in deinem Sinne "beeinflussen" möchtest, dann möchte ich nicht in deiner Haut stecken ...

Trotzdem alles Gute für dich!

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2013, 06:34   #7
Speedport
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Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

@steamhammer,

ich hoffe, das geht alles gut für Dich aus.

Ich persönlich würde mich nie freiwillig beziehungsweise nur bei allergrößter Notwendigkeit von einem Amtsarzt untersuchen lassen.

Psychologische Untersuchungen würde ich grundsätzlich nicht mit mir machen lassen, da alleine schon die Tatsache der Untersuchung ein Kainsmal auf der Stirn ist.

Wenn nach Aktenlage entschieden wird (wie z.B. oft beim Amtsarzt), kann das ein tödliches Kriterium sein.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


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Alt 15.02.2013, 17:54   #8
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Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
.

Wenn nach Aktenlage entschieden wird (wie z.B. oft beim Amtsarzt), kann das ein tödliches Kriterium sein.
richtig. was da vom aktenbegutachtenden arzt oft zusammenphantasiert wird ist kaum noch feierlich. ich habe den eindruck dass in so einem fall der sb ein für ihn günstiges wunschergebnis 'bestellen' kann.
bei mir war es der wunsch dass der sb mir endlich eine sanktion reindrücken wollte und darum brauchte er das ergebnis 'vollschichtig erwerbsfähig'.
ich hatte zuvor eine massnahme abgelehnt wo tätigkeiten verlangt wurden die ich schon seit zig jahren aus gesundheitlichen gründen nicht tun kan, zb auf leitern und gerüsten rumturnen.
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Alt 15.02.2013, 17:58   #9
Steamhammer
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Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Zitat:
bei mir war es der wunsch dass der sb mir endlich eine sanktion reindrücken wollte und darum brauchte er das ergebnis 'vollschichtig erwerbsfähig'.
Weisst Du, wie es kam, das man Deine gesundheitlichen Einschränkungen dort überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und auf welche "Argumente" dise "Psychologen" ihre Entscheidung begründeten?
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Alt 15.02.2013, 18:03   #10
Steamhammer
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Zitat:
Psychologische Untersuchungen würde ich grundsätzlich nicht mit mir machen lassen, da alleine schon die Tatsache der Untersuchung ein Kainsmal auf der Stirn ist.
Ich weiss selbst das ganze ist ein Spiel nicht nur mit dem Feuer, sondern mit einem ganzen Grossbrand. Wenns für mich gut ausgeht -- die also mich einschränken in den "angemessenen Tätigkeiten" und ich nur noch "3-6h" arbeiten dürfte, dann wärs ein Riesenerfolg. Dann könnte ich mich wirklich erstmal zurücklehnen.
Das Kainsmal hätte ich dann nur beim Jobcenter, und da wäre es eher eine Art Schutzhelm.
Wie gesagt, das Risiko ist mir bewusst, es ist gefährlich. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

@Muzel hat ja schon eine ganz interessante Homepage verlinkt, auf was man sich einstellen muss.
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Alt 15.02.2013, 19:33   #11
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Zitat von Steamhammer Beitrag anzeigen
Weisst Du, wie es kam, das man Deine gesundheitlichen Einschränkungen dort überhaupt nicht ernst genommen wurden? Und auf welche "Argumente" dise "Psychologen" ihre Entscheidung begründeten?
so ganz genau weiss ich das nicht. meine unterlagen vom hausarzt waren recht umfangreich, es war alles an gesundheitsstörungen belegt.
aber der gute herr sb hatte getrickst: die fragestellung von ihm an den gutachter lautete ob ich fit genug wäre um eine schulung/massnahme mitzumachen. dabei verschwieg er dass man während dieser massnahme an 2 tagen in der woche recht schwere körperliche arbeit machen sollte, so zb graffiti-erntfernen incl. gerüst usw.

der gutachter dachte nun es handle sich bei dieser 'schulung' nur um das reine absitzen von unterricht. das hätte ich auch gekonnt zumal ich aus einem sitzenden beruf komme.
so kam dieses unsägliche ergebnis 'vollschichtig fähig' und 'leidensgerecht' zustande.
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Alt 15.02.2013, 21:52   #12
Muzel
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Piccolo, hast du Teil A und B des Gutachtens gelesen?
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Alt 18.02.2013, 10:34   #13
Steamhammer
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Es geht voran, gut voran.
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Alt 11.03.2013, 09:44   #14
Steamhammer
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Und bald ist jetzt der Termin. Ich bin schon massig am vorbereiten, damit nichts allzu schief geht.

Aber ich wäre doch noch immer sehr daran interessiert, was Andere da erlebt haben, die diese "Psychologische Untersuchung" schon erlebt haben.
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Alt 20.03.2013, 10:31   #15
saurbier
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saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier saurbier
Standard AW: Anfrage zum Ablauf von Untersuchungen des Amtsarztes

Bei ÄD der AfA sollte man sich nicht zu viel vorbereiten. Wie denn auch. Man ist Krank und dafür gibt es doch eh genügend Befunde, bestenfalls ein Reha-Entlassungsbericht/Krankenhausbericht etc..

Der ÄD so war es bisher immer bei mir, nimmt doch sowieso das bereits vorliegende Gutachten als Grundlage. Dann darf man da vielleicht noch zwei Turnübungen machen, sowie die zumindest bei mir immer wieder 2. obligatorisch gestellten Fragen 1. "wie stellen Sie sich die weitere Zukunft vor" 2. "haben Sie bereits einen Rentenantrag gestellt" und das war es. Gesamtdauer der Untersuchung 8 Minuten, ja richtig gelesen ganze 8 Minuten.

Was will man sich da also vorbereiten.

Da ist es alle besser einen Zeugen mitzubringen.

Die Frage nach der eigenen Vorstellung seiner Zukunft scheint mir eh so ein dummes Ding zu sein.

Schon bei meiner ersten Reha 1997 fragte der Reha-Arzt den Blödsinn.
Dann wieder im Reha-Haus für beim Test der Arbeitsbelastungserprobung in 1999, dann wieder vom Arzt vor der Umschulungsmaßnahme.

Jetzt wieder beim ÄD von der AfA.

Was will man da denn sagen, wenn man Krank ist. Da bleibt doch eigentlich nur eine logische Antwort, - nach der Genesung schnellstens wieder Arbeiten was man noch kann -, oder.

Wer will sich den schon denn Rest seines Lebens sich freiwillig von den SB der AfA drangsalieren lassen.

ich wünsche dir trotzdem viel Glück.


Gruß
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
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