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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 13.02.2013, 17:46   #1
Arme_Maus->Emailproblem
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Arme_Maus
Ausrufezeichen Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Hallo zusammen,
bin mal wieder mit einem Problem hier, welches ich kurz schildern möchte.

Seit Juni 2012 werde ich von meiner Neurologin wegen einer mittelschweren Depression (seit 2006 deswegen in regelmäßiger Behandlung) krank geschrieben. Habe mich dann für eine medizinische Rehabilitation entschieden und bin diese dann am 12. 12. 2012 „ambulant“ angetreten. Seitens meiner Rentenversicherung ist mir die Reha sofort genehmigt worden. Also, bin ich dann täglich (im Berufsverkehr und schlechten Witterungsverhältnissen) zu dieser Reha-Einrichtung gefahren, um mir dort helfen zu lassen.

Wie gesagt, ich habe mich selbst um diese Reha gekümmert, denn ich wollte mein schlechten Gesundheitszustand, verbessern.

Das war ein großer Fehler!!!!

Heute bin ich schlechter drauf, als vor der Reha. Ihr solltet wissen, dass ich auf Grund einer Halbtagstätigkeit (bin aus betrieblichen Gründen entlassen worden/ mehr zu lesen gibt es hierüber in meinem ersten Posting) bekomme ich dementsprechend wenig ALG II, sodass ich Aufstocker beim Job-Center bin.

In der Zwischenzeit, also; ab Reha Antragstellung und Genehmigung dazu ( die Mädels meiner Neurologin haben mit den einzureichenden Unterlagen etwas geschlampert ) bin ich einmal vom Job-Center zu einer medizinischen Untersuchung geschickt worden ( 24.Juli 2012 ) und später dann auch von der KK; am 06.11. 2012.

Die Ärztin, die mich vom Job-Center untersucht hat stellte fest, dass ich nur noch höchstens 3 Stunden täglich „leichte Arbeiten“ verrichten könnte, und das mit erheblichen Einschränkungen!
( Das Gutachten hab ich als Kopie von der Arge bekommen )

Der Arzt vom MDK stellte ebenfalls fest, dass ich nicht Arbeitsfähig bin!

Nun zur Reha:
Stichpunkte:
Von 160 Anwesenheitsstunden erhielt ich ca. 18,1 Therapiestunden.
Diese 18, 1 Therapiestunden beinhalteten:
9 Gruppentherapiestunden a. 1 Stunde ( 2 verschiedene Therapeuten, da wegen Weihnachten Vertretung )
8 x Kneippsche Güsse a. 3 Minuten (Beine)
5 x Jacobbsen Entspannung a 20 Minuten
5 x Ergotherapie a. ca. 50 -70 Minuten
1 x Musikstunde ca. 55 Minuten
2 x Tagesprofil Blutdruckmessung
2 Pilates a. ca. 30 Minuten

Das war´s!!!!!!!!!

Ferner musste ich seitens der Reha-Einrichtung „Konsil“ zur Untersuchung eines mir völlig fremden Orthopäden und zu einem mir ebenfalls, fremden Neurologen.

Der Orthopäde stellte zwar fest, (bin seit meinem 18. Lebensjahr an der Wirbelsäule erkrankt) dass ich an: Degen. HWS-, BWS-, LWS- Syndrom leide.
Dieser Arzt stufte meine Arbeitfähigkeit dann so ein, dass ich 6 – 8 Stunden leichte Arbeit verrichten kann. *ungläubigguck*

Der Neurologe stellte zwar fest, dass ich meinen Job nicht mehr verrichten kann, ich aber für leichte Tätigkeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann. (mit Einschränkungen)
Dieses Gutachten stützt sich lediglich auf eine nach BDI erhobene Auswertung.
Das bedeutet, dass ich ein Fragebogen mit ca. 25 Fragen; dazu mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten in die Hand gedrückt bekam!!!


Dann kann der Entlassungstag und man teilte mir mit, dass laut Meinung der Therapeuten es besser für mich wäre, mich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Das heißt auf Deutsch: Arbeitsfähig

Verdammt noch mal; mir geht es schlecht und niemand kann/will helfen!!!!

Zu den Diagnosen:
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode
Generalisierte Angststörung
Arterielle Hypertonie
Psoriasis vulgaris
Periphere arterielle Verschlusskrankheit im Stadium II
Schilddrüsenfehlfunktion mit Hormonsubstitutionstherapie
(ich habe seit 28 Jahren keine Schilddrüse mehr)
Allergien gegen quasi ALLES
Morbus Scheuerrmann
Chronischer Tinnitus li.

( mal abgesehen von den vielen täglichen Wehwehchen, worüber ich nicht klage! )

Nun beginnt die Schikane seitens der KK.
Einen Tag nach meiner Entlassung aus der Reha bin ich zu meiner Neurologin, die mich natürlich sofort wieder Arbeitsunfähig geschrieben hat. Die KK wusste nun schon, dass die Reha-Einrichtung mich „Arbeitsfähig“ entlassen hat. ( obwohl dieses nur eine Empfehlung der Klinik ist , sagte man mir jedenfalls )

Natürlich will die KK jetzt nun kein Krankengeld mehr zahlen. Man schickte mich zur Arbeitagentur, um mich dort als Arbeitsuchend eintragen zulassen.
Meine Neurologin sollte begründen, warum ich aus medizinischer Sicht, immer noch Arbeitsunfähig bin.
Eine Amtärztin vom MKD, die jeden Dienstag in der Geschäftsstelle verweilt, würde dann entscheiden, wie die KK weiter verfährt.
Gesagt; getan… Für dieses Attest meiner Neurologin musste ich 10€ bezahlen und.44 km mit dem Auto zur Praxis fahren. Hab also dadurch noch Unkosten gehabt, die mir die KK nicht erstatten will.

Der Mitarbeiter der Arbeitsagentur fragte mich dann, ob ich mich denn noch krank fühlen würde, was ich natürlich bejahte. Er sagte zu mir, dann sollte ich doch wieder zur KK gehen; ich wäre ja wohl bei ihm falsch!! und gab mir einen Artikel vom Bundesversicherungsamt mit dem Betreff: Verfahrensfehler bei der Einstellung von Krankengeldzahlungen

Ich füge nun den wesentlichen Text hinzu:


Anders stellt sich die Rechtslage dar, wenn der Versicherte zwar seine Arbeitsunfähigkeit
durch ein ärztliches Attest nachweist, die Krankenkasse aber die Arbeitsunfähigkeit auf der
Grundlage eines MDK-Gutachtens in Frage stellt. Die Einstellung der Krankengeldzahlung ist
in diesem Fall lediglich unter Aufhebung der Grundentscheidung durch Verwaltungsakt gemäß
§ 48 SGB X möglich. Die Grundentscheidung der Krankenkasse, Krankengeld zu zahlen,
wirkt insoweit fort, wenn die Arbeitsunfähigkeit durch Attest nachgewiesen wird. Diese
Bedingung erfüllt der Versicherte mit Einreichen des Attests. Es bedarf daher einer gesonderten
Entscheidung der Kasse, den Grundbescheid aufzuheben.

Ich habe dann bei der KK angerufen und denen mitgeteilt, dass ich bei der Arbeitsagentur falsch wäre, da ich noch Arbeitsunfähig geschrieben bin.

Nun komme ich zum Schluß;

Fakt ist, ich habe immer noch kein Krankengeld bekommen, wieder bei der KK angerufen, wo man mir gesagt hat, dass meine Angelegenheit noch nicht entschieden sei aber sobald meine Sachbearbeiterin bescheid weiß, sich bei mir melden würde.

Jetzt bin ich nur gespannt, ob die KK den Grundbescheid über Krankengeld aufhebt.

Zwischenzeitlich habe ich mit Unterstützung eines Rentenberaters die Erwerbsunfähigkeit Rente beantragt. Ich bin mir im klaren, dass ich eine Ablehnung bekomme. Wenn es sein sollte, werde ich über den VDK in Widerspruch gehen. Werde darüber berichten.

Jetzt hoffe ich, dass ich Euch mit meinem Anliegen nicht gelangweilt habe.

Ganz liebe Grüße, Arme Maus
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Alt 13.02.2013, 20:28   #2
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Pelikan
Standard AW: Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Hallo Arme Maus (im wahrsten Sinne des Wortes)!

Was um alles in der Welt war denn das für eine Reha?!?! Bin jetzt echt sprachlos…
Ich selber war auch über Weihnachten zu einer ambulanten 6wöchigen Reha und mein Programm war echt heftig. Die Gesprächsgruppen fanden täglich statt – mindestens 1 Stunde lang. Also habe ich 30x Gesprächsgruppe gehabt, bestimmt 4 geplante Einzelgespräche bei der Psychologin, 2 oder 3 außerplanmäßige Gespräche, weil es mir richtig mies ging. Man hat sich wirklich sehr viel Zeit für uns Patienten genommen. Ich wurde als menschliches Wesen wahrgenommen und nicht, wie es sonst immer auf Reha der Fall war, als … (verkneife ich mir jetzt mal)
Auch sämtliche Entspannungstherapien gingen 1 Stunde… Jeden Reha-Tag hatte ich mindestens 2 Stunden mit Psychologen zu tun. Aber was deine Therapien und die Zeit angeht, echt lächerlich! Wer will denn danach ein objektives Gutachten (Entlassungsbericht) erstellen?
Für deinen Rentenantrag drücke ich fest die Daumen, obwohl dieser Entlassungsbericht wirklich nicht gerade hilfreich dabei sein wird. Denn obwohl es ja angeblich nur eine „Empfehlung“ der Klinik sein soll, hat dieser Bericht (so wurde mir das mitgeteilt) eine hohe „Gewichtung“ z. B. vor Gerichten. Andererseits hast du ja Ärzte, die deinen Gesundheitszustand wesentlich besser einschätzen können als diese merkwürdige Reha-Klinik. Ich frage mich gerade, ob du dich nicht auch über diese Reha und die 08/15-Behandlungen beschweren solltest. Gerade auch im Hinblick darauf, dass aufgrund der wenigen Stunden keiner der Therapeuten oder Ärzte objektiv den Gesundheitszustand beurteilen kann. Für mich klingt das nicht nach einer professionellen psychosomatischen Rehabilitation.
Ich wünsche dir alles Gute und ganz, ganz viel Kraft.
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Alt 13.02.2013, 20:46   #3
gizmo
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Blinzeln AW: Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Hallo, das Katze und Maus Spiel!

Keiner will Zahlen!

Du warst also in einer medizinischen Reha?

Diese Reha ist zustande gekommen ohne zutun Der Reha Abteilung Im JC?

Hast du schon mal was von einem A-Reha Antrag gehört oder ihn sogar gestellt?

So wie ich das hier gelesen habe kannst du min 3 Std Arbeiten, dann solltest du dich im SGB IX wiederfinden?

mehr dann

Ps. Schätze du stehst ganz schön auf den Schlau, Kostenträger suchen über A-Reha Antrag(Berufliche Reha). Solange du nicht einen zuständigen Ansprechpartner hast schieben die dich hin und her.
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
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Alt 13.02.2013, 22:04   #4
Muzel
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Standard AW: Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Es ist grundsätzlich egal, welchen Träger man für die Teilhabe anschreibt. Schreibt man den falschen an, dann ist er zuständig, wenn er nicht innerhalb von 14 Tagen den richtigen gefunden hat. Sonst ist halt der falsche zuständig. Der 2. Leistungsträger ist immer zuständig. Eine hin un her Verweisung ist im Fall der Teilhabe nicht möglich. Grundsätzlich gibt es einen Anspruch (wenn die weiteren Anspruchsvoraussetzungen vorliegen) für jeden.
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Alt 13.02.2013, 22:24   #5
gizmo
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Daumen hoch AW: Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Hy Mutzel,
wo stammt deine Info her, das entspricht nicht meinen Kenntnissen, wo hast du das her. Würde dann ja auch bedeuten das wenn die Anwaltschaft erfüllt ist, das man einen Kostenträger hat. Bedeutet dann auch das man hier in Sachen Reha neue Berufswahl mitentscheiden kann.

Gute Nachricht
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!
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Alt 14.02.2013, 09:33   #6
Piratin007->Emailproblem
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Piratin007
Standard AW: Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Liebe "arme Maus",..ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du durchmachst..ich hab die selben psych. Diagnosen seit nunmehr 20 Jahren..Es war ein langer und harter Weg, doch am Ende hab ich die EU-Rente bekommen..Du solltest wissen, dass Kliniken nicht dazu angetan sind, Dir Deine Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen, denn die sind darauf ausgerichtet, Dich wieder fit für den Job zu machen. Da hattest Du wohl wirklich einfach Pech gehabt und es war keine gute Therapie..Mein erster Psychiatrie-Aufenthalt war auch die Hölle und danach habe ich mit Medikamenten, durch die ich mich nur fremdgesteuert fühlte, weiter funktioniert..Ich bin durch einen glücklichen Umstand in die Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen gekommen auf eigenen Wunsch..Das war eine Arche Noah und ich fühlte mich hinterher wie neu geboren. So etwas wünsche ich Dir auch..Die berufliche Integration hat dann leider nicht mehr funktioniert, was sich aber über Jahre hinzog. Es waren zahlreiche Versuche, mich diesem System anzupassen, die fast allesamt scheiterten..Teilweise haben sie meine Ängste und den Stress noch verstärkt, da einem schon sehr viel abverlangt wird (ich rede jetzt mal von Umschulungen in Berufsförderungswerken etc.). Am Ende hat die Krankenkasse von sich aus den Vorschlag gemacht, ich solle die EU-Rente beantragen und die ging dann auch sofort durch..Du solltest Dir einen Anwalt für Sozialrecht nehmen (viell. hast Anspruch auf kostenlosen Beratungsschein oder es gibt Vereine, die kostenlos Sozialberatung anbieten..) Ich denke, Du brauchst hier eine Unterstützung. Das System ist gnadenlos und wenn man keine Kraft hat, ist alles doppelt schwer. Ich hoffe, es klärt sich für Dich einiges. Falls Du noch FRagen hast, meld Dich einfach. Alles Gute!
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Alt 14.02.2013, 14:06   #7
Arme_Maus->Emailproblem
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Arme_Maus
Standard AW: Medizinische Reha – EU-Rente – Krankengeld –Ärger über Ärger

Hallo Pelikan,
ich war in der Gelderlandklinik, die, wie ich erst jetzt erfahren habe, einen sehr schlechten Ruf hat. Ist auch deutlich an den Klinikbewertungen zu erkennen. Apropos Klinikbewertungen; man munkelt, dass Klinikmitarbeiter an der Bewertung rumschrauben, sodass nicht ein ganz so schlechtes Licht auf diese Klinik fällt. Während der Reha habe ich von 90% der Mitpatienten vernommen, dass auch Sie unzufrieden mit der ganzen Behandlung waren. Zu 80% werden Patienten, die teileweise total kaputt dort die Reha antreten, als Arbeitsfähig entlassen. Scheint eine tolle Wunderheil-Klinik zu sein ????

Ich habe dort einen ganz jungen Mann kennengelernt; 32 Jahre; der seit über 10 Jahren an einer heftigen psychosomatischen Erkrankung leidet, der auch als Arbeitsfähig entlassen wurde…und und und..

Diese Klinik hat 160 Betten und diese waren IMMER belegt. Jeden Mittwoch reisten welche ab, dafür kamen dann direkt auch wieder neue Patienten. Soll heißen, die Hütte war immer voll belegt. Was den Therapieplan betrifft, da haben die Patienten keinen Einfluss drauf..selbst wenn wir nach Behandlungen gefragt haben, ist niemand so wirklich darauf eingegangen. Dort zählt nur die Massenabfertigung. Wenn ich daran zurück denke, wird mir vor lauter Zorn schwindelig..ist echt wahr!!!
Ich war 3 Tage dort zur Behandlung, hatte ich mir in meiner rechten Innenhand etwas Merkwürdiges eingefangen. Ich gab das dort bekannt und man schickte mich zu einem Hautarzt, der feststellte, dass ich mir eine Pilzinfektion eingefangen habe. :-(
Bis Dato hatte ich nur eine Nickelallergie, jedenfalls bewusst. Bei einer Blutuntersuchung stellet der Arzt dann alle Möglichen Allergien fast…will gar net dran denken..

Bei der Rentenversicherung BUND Berlin habe ich natürlich Widerspruch eingelegt, habe denen anhand von meinen Behandlungsplänen vermittelt, dass ich eigentlich gar nicht therapiert wurde; obwohl meine Reha dem Kostenträger mindestens 10 000€ gekostet hat. Ich könnte noch stundenlang schreiben, will es aber jetzt erst einmal dabei belassen.

Ganz herzlichen Dank für Deine lieben Worte und noch einen lieben Gruß von mir, Arme_Maus
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Alt 14.02.2013, 14:20   #8
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Arme_Maus
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Zitat von gizmo Beitrag anzeigen
Hallo, das Katze und Maus Spiel!

Keiner will Zahlen!

Du warst also in einer medizinischen Reha?

Diese Reha ist zustande gekommen ohne zutun Der Reha Abteilung Im JC?

Hast du schon mal was von einem A-Reha Antrag gehört oder ihn sogar gestellt?

So wie ich das hier gelesen habe kannst du min 3 Std Arbeiten, dann solltest du dich im SGB IX wiederfinden?

mehr dann

Ps. Schätze du stehst ganz schön auf den Schlau, Kostenträger suchen über A-Reha Antrag(Berufliche Reha). Solange du nicht einen zuständigen Ansprechpartner hast schieben die dich hin und her.
Hallo Gizmo,

ich kann eben nicht mehr als 3 Std. täglich arbeiten; laut medizinischem Dienst der Arge. Außerdem spüre ich es ja selbst, dass ich nicht mehr kann; denn, ich kann keine Nacht durchschlafen und bin immer wie gerädert; alles 2-3 Std. muss ich meine Beine hochlegen, da sie extrem dicker werden und ich Schmerzen bekomme; meine Schwindelattacken, die aus heiterem Himmel und ohne Ankündigung einfach da sind, meine Angstattacken; ganz fürchterlich,; seit 2009 habe ich Haarausfall, mittlerweile nur noch ein Drittel meiner tollen Haare; meine Depris, meine Rückenschmerzen; usw usw..usw..
Mittlerweile bin ich 60 Jahre und denke nicht mehr an eine berufliche Reha. In meinem Job bin überqualifiziert; aber was hat mir das gebracht???

Will eigentlich jetzt nur noch meine Ruhe haben.- Ich halte Euch auf den Laufenden.

Danke für Deine Antwort und ganz lieben Gruß, Arme_Maus
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Alt 14.02.2013, 14:57   #9
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Zitat von Piratin007 Beitrag anzeigen
Liebe "arme Maus",..ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du durchmachst..ich hab die selben psych. Diagnosen seit nunmehr 20 Jahren..Es war ein langer und harter Weg, doch am Ende hab ich die EU-Rente bekommen..Du solltest wissen, dass Kliniken nicht dazu angetan sind, Dir Deine Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen, denn die sind darauf ausgerichtet, Dich wieder fit für den Job zu machen. Da hattest Du wohl wirklich einfach Pech gehabt und es war keine gute Therapie..Mein erster Psychiatrie-Aufenthalt war auch die Hölle und danach habe ich mit Medikamenten, durch die ich mich nur fremdgesteuert fühlte, weiter funktioniert..Ich bin durch einen glücklichen Umstand in die Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen gekommen auf eigenen Wunsch..Das war eine Arche Noah und ich fühlte mich hinterher wie neu geboren. So etwas wünsche ich Dir auch..Die berufliche Integration hat dann leider nicht mehr funktioniert, was sich aber über Jahre hinzog. Es waren zahlreiche Versuche, mich diesem System anzupassen, die fast allesamt scheiterten..Teilweise haben sie meine Ängste und den Stress noch verstärkt, da einem schon sehr viel abverlangt wird (ich rede jetzt mal von Umschulungen in Berufsförderungswerken etc.). Am Ende hat die Krankenkasse von sich aus den Vorschlag gemacht, ich solle die EU-Rente beantragen und die ging dann auch sofort durch..Du solltest Dir einen Anwalt für Sozialrecht nehmen (viell. hast Anspruch auf kostenlosen Beratungsschein oder es gibt Vereine, die kostenlos Sozialberatung anbieten..) Ich denke, Du brauchst hier eine Unterstützung. Das System ist gnadenlos und wenn man keine Kraft hat, ist alles doppelt schwer. Ich hoffe, es klärt sich für Dich einiges. Falls Du noch FRagen hast, meld Dich einfach. Alles Gute!

Hallo Piratin007,

leider kann ich wirklich nicht von einer Therapie reden, bei dem, was dort abgelaufen ist. Freue mich aber umso mehr für Dich, dass Du ein kompetentes Haus gefunden hast, welches Dich ja auch in Deiner Krankheit unterstützt hat. Meine Reha hat mich total zurück geworfen und ich bin immer noch dabei, mich erst einmal wieder zusammeln. Meine KK wusste übrigens schon davon, dass ich die EU-Rente anstrebe, eben weil ich ja fühle, dass ich nicht mehr kann. Und das wissen die genau, können es aber nicht lassen, ihre Mitglieder zu schikanieren. Von wegen „Gesundheitskasse“!!*augenverdreh*
Ich warte jetzt ab, was aus Berlin kommt..wie schon erwähnt, der VDK gibt ja auch Hilfestellung; zur Not, suche ich noch einen Re A für Sozialrecht auf. Ob ich den Mut und die Nerven noch habe um gegen das System anzustinken, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Danke, für Dein Angebot, ganz sicher werde ich mich melden,wenn ich gar nicht mehr weiter weiß; will aber das
BESTE hoffen..
Ganz lieben Gruß, Arme_Maus
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