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Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege Rat & Hilfe speziell für schwerbehindertenspezifische Probleme,/ Rente und Pflege im Zusammenhang mit Hartz IV


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Alt 19.12.2012, 19:04   #1
pipesmoker->Emailproblem
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pipesmoker
Frage Lange AU und Attest Teilzeit

Hallo Leute,

Ich bin seit fast einem halben Jahr krankgeschrieben (seelische Gründe), fast 50 Jahre alt mit anderen Begleiterkrankungen die das Alter so mit sich bringt . Arbeitslos d.h. auf Hartz IV bin ich schon seit fast 9 Jahren, also Langzeit.....leider. Dazu habe ich noch einen GdB von 60%.

Jetzt hat mir meine Neurologin ein Attest ausgestellt das ich nur noch Teilzeit 20 Stunden die Woche arbeiten kann, hauptsächlich aufgrund der seelischen Erkrankungen. (Transidentiät, Angst- Panikattacken, Depressionen). Therapien habe ich schon 2 Stück hinter mir, hat alles nichts gebracht.

1. Frage: wie gehts jetzt weiter...ich werde voraussichtlich noch länger krankgeschrieben sein, gehts dann in die Sozialhilfe oder erst zum Medzinischen Dienst (davor wäre mir nicht bange weil ich alles belegen kann)?

2. Frage: muß die Arge das Attest akzeptieren und darf mich dann nur noch in Teilzeitstellen vermitteln, bzw. gilt die verminderte Stundenzahl auch für Kurse, Weiterbildungen u.ä.?



Danke schonmal im voraus und Euch allen frohe Festtage trotz Hartz IV

Gruss Mike
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Alt 19.12.2012, 22:28   #2
Muzel
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Standard AW: Lange AU und Attest Teilzeit

Hallo!
Ich kann nur auf die Frage 2. sicher antworten. Die Antwort heißt njein. Grundsätzlich muss die Behörde, wenn sie dir die Leistungen ablehnt selbst ermitteln, d. h. dich zum Amtsarzt schicken. Sie kann natürlich sich auch mit der Aussage der Neurologin sich zu Frieden geben. Meist haben die Behörden aber Richtlinien, wonach sie sich verhalten.
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Alt 20.12.2012, 01:07   #3
Doppeloma
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Frage AW: Lange AU und Attest Teilzeit

Hallo Pipesmoker,

Zitat:
Ich bin seit fast einem halben Jahr krankgeschrieben (seelische Gründe), fast 50 Jahre alt mit anderen Begleiterkrankungen die das Alter so mit sich bringt . Arbeitslos d.h. auf Hartz IV bin ich schon seit fast 9 Jahren, also Langzeit.....leider. Dazu habe ich noch einen GdB von 60%.
Ist ja echt mal wieder traurig und ein erneuter Beweis für die verfehlte Arbeitsmarkt-Politik ...was hat man denn getan in den ganzen Jahre, dich ernsthaft wieder in Arbeit zu bringen ...

Angeblich gibt es doch so viele Möglichkeiten (der Förderung und finanziellen Unterstützung) und Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen werden doch überall gesucht von den Arbeitgebern...
Nein, ich will dich nicht veräppeln, so wird es uns doch laufend von den Politikern vogegaukelt...

Zitat:
Jetzt hat mir meine Neurologin ein Attest ausgestellt das ich nur noch Teilzeit 20 Stunden die Woche arbeiten kann, hauptsächlich aufgrund der seelischen Erkrankungen. (Transidentiät, Angst- Panikattacken, Depressionen). Therapien habe ich schon 2 Stück hinter mir, hat alles nichts gebracht.
Das ist nachvollziehbar, was soll es auch bringen, wenn dir dann Therapeuten versuchen "beizubringen" dass du alles nicht so verbissen sehen darfst und das Leben nehmen musst wie es nun mal ist...

Ich hoffe sie hat da keine Diagnosen reingeschrieben sowas geht einen SB vom JobCenter nämlich nichts an, ob sie glaubt, dass du nur Teilzeit arbeiten kannst und wieviele Stunden, das ist im Prinzip egal, solange sie dich weiterhin AU schreibt, da kannst du auch nicht Teilzeit "vermittelt" oder in Maßnahmen gesteckt werden.

Zitat:
1. Frage: wie gehts jetzt weiter...ich werde voraussichtlich noch länger krankgeschrieben sein, gehts dann in die Sozialhilfe oder erst zum Medzinischen Dienst (davor wäre mir nicht bange weil ich alles belegen kann)?
Wenn es deinem SB nicht mehr gefällt, dass du AU geschrieben bist, dann kann (und sollte) er dich zum Amtsarzt schicken, denn nur der hat darüber zu entscheiden, ob man dich Vollzeit oder nur Teilzeit oder vorerst gar nicht vermitteln kann.

Dafür könnte das Attest deiner Ärztin hilfreich sein, aber die Entscheidung trifft der Amtsarzt und teilt das dann deinem Vermittler mit.
Nur das Gutachten vom Amtsarzt ist für deinen Vermittler verbindlich zu berücksichtigen, was deine Ärzte schreiben sollte ihm nur zu denken geben, den Amtsarzt zu beauftragen.

Zitat:
2. Frage: muß die Arge das Attest akzeptieren und darf mich dann nur noch in Teilzeitstellen vermitteln, bzw. gilt die verminderte Stundenzahl auch für Kurse, Weiterbildungen u.ä.?
Wenn der Amtsarzt die Stundenzahl auf Teilzeit einschränkt, dann gilt das für alles was vom JC kommen könnte, solange du von deinem behandelnden Arzt aber eine AU-Bescheinigung hast brauchst du auch diese Stunden NICHT arbeiten, ob du arbeitsfähig bist oder nicht entscheidet nicht der Amtsarzt, der kann nur bestimmen, was wäre OHNE AU-Bescheinigung.

Solltest du noch längere Zeit AU geschrieben bleiben kann es durchaus passieren dass du aufgefordert wirst (schriftlich per Bescheid) eine EM-Rente bei der Rentenkasse zu beantragen.

Bis darüber entschieden wurde muss das JC weiterzahlen, allgemein darf man nicht so einfach an das Sozial-Amt abgeschoben werden, die nehmen üblicherweise auch nur Leute die nachgewiesenermaßen (Bescheid oder Gutachten der DRV) gar nicht mehr arbeiten können.

Mit einer Teilzeit-Arbeitsfähigkeit (theoretisch) die von deiner Ärztin bescheinigt wurde, gehörst du (eigentlich) nicht zum Sozial-Amt, aber die Ämter sehen das auch manchmal ganz anders ...

Hast du schon mal über eine EM-Rente nachgedacht, hättest du Ansprüche aus früherer Berufstätigkeit, zu einer vielleicht zu geringen EM-Rente, würdest du dann Leistungen des SGB XII dazubekommen können.

Ist allerdings auch nicht einfach so eine Rente zu bekommen, die DRV (die darüber dann entscheidet) hält uns gerne Alle für viel gesünder als wir wirklich sind.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 20.12.2012, 17:12   #4
50GdB23
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50GdB23 50GdB23 50GdB23 50GdB23
Standard AW: Lange AU und Attest Teilzeit

Die Wahrheit ist, dass immer mehr Firmen gegen die Einstellung von Behinderten Menschen ist und lieber diese "Strafgebühr" zahlt. Warum weis ich nicht. Ich finde es toll, wenn Behinderte in Arbeiten vermittelt werden.

Ich finde allerdings auch den Bericht nicht mehr, wo das obige bestätigt wird.

Traurige Sache.

Bei mir mit 24 fängt es ja auch schon an, dass man mich halbwegs abschreibt.
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Alt 23.12.2012, 16:06   #5
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pipesmoker
Reden AW: Lange AU und Attest Teilzeit

Hi Leute,
danke erstmal für die Antworten, damit ist mir schon etwas geholfen. Also werde ich erstmal abwarten, weiter AU dürfte kein Thema sein, da meine Neurologin sehr nett ist und mein Problem mit der Arge kennt.

Als Schwerbehinderter hat man es sowieso nicht leicht, hatte ich es auch nie. Mein Lebenslauf ist sowas von krumm...., viele ABMs, wenn feste Jobs dann nur 4-6 Jahre durchschnittlich. Irgendwann konnte ich die Jobs dann aus Krankheitsgründen nicht mehr machen. Immer der Trouble danach wo man versuchte mich loszuwerden, meistens aber auf Granit gebissen hat weil ich mich gewehrt habe..

Die Probleme in der Arge waren von Anfang an, da die Sachbearbeiter immer gewechselt haben, so alle halbe Jahre. Niemand hat sich richtig gekümmert, Jobangebote....haha...in der neun Jahren 4 Stück, wovon zwei aufgrund meiner Behinderung gar nicht für mich geeignet waren.

Bei einem Sachbearbeiter war ich länger der hat mich auch gut verstanden und konnte auch mit meinen Problemen umgehen. Seit kurzem habe ich eine neue SB und die ist sowas von unsympathisch, mit der komme ich gar nicht klar. Die wollte mir wieder nur eine Maßnahme fürs Bewerbungstraining reindrücken , man ich bewerbe mich schon seit 9 Jahren...und ich schreibe nichts von Behinderung oder Krankheit rein, trotzdem kommen immer nur Absagen. Wenn ich ins Vorstellungsgespräche komme, dann ist sowieso Schluß wenn die von meiner Behinderung erfahren. Firmen stellen nicht gerne Behinderte ein, wieso auch wenn man sich freikaufen kann, hat man weniger Ärger aus denen ihrer Sicht .

Irgendwann konnte ich dann nicht mehr und ich habe auch nicht eingesehen schon wieder ein Bewerbungstrainiung zu machen, das bringt mich nicht in Arbeit. Ich habe schon alles an Maßnahmen hinter mir : 1 Euro Job, Bewerbungstraining, Jobcenter im Veedel usw.
Ich habe die Schnauze voll, ich will nur noch in Ruhe gelassen werden und damit Schluß mit dem Scheiß..die paar Jahre bis zur vorgezogenen Rente schaffe ich auch noch.

Für Erwerbsminderung wirds nicht reichen, die Rentenversicherung ist doch heute sehr mäkelig ..da muß man ja schon den Kopf unterm Arm haben, ehrlich..

Trotz allem wünsche ich euch eine schöne Weihnacht und guten Rutsch, falls noch was kommt melde ich mich wieder. Habe aber auch eine Anwältin an der Hand die Sozialrecht bzw. Jobcenter macht. Panik habe ich da keine und Sanktionen können die mir keine aufdrücken solange ich mich korrekt verhalte, also was solls....

Gruss
Mikey
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Alt 23.12.2012, 22:47   #6
Muzel
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Standard AW: Lange AU und Attest Teilzeit

Ein Versuch mit der Em-Rente macht kluch. Wenn du doch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hast, ist das eine Alternative. Ich habe das auch gemacht, nachdem ich keine reelle Möglichkeit gesehen habe und bei mir hat es auch ohne Anwalt geklappt. Gehe zur Servicestelle und stelle den Antrag, danach weißt du mehr und schlechter als jetzt stehst du auch nicht.
Das Hauptproblem ist eben nur das Geld, was man von der DRV bekommt. Ich als Nichtleistungsbezieherin habe nichts vom Amt gekriegt. Sonst solltest du die Teilhabe beantragen. Dann bekommst du Übergangsgeld und das AA hat dir nicht mehr rein zureden.
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Alt 24.12.2012, 01:41   #7
Doppeloma
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Frage AW: Lange AU und Attest Teilzeit

Hallo pipesmoker,

Zitat:
Ich habe die Schnauze voll, ich will nur noch in Ruhe gelassen werden und damit Schluß mit dem Scheiß..die paar Jahre bis zur vorgezogenen Rente schaffe ich auch noch.
Welche vorgezogene Rente soll denn das werden deiner Meinung nach, und WANN meinst du sind die "paar Jahre" für dich rum ???

Für ALLE "vorgezogenen" Renten (auch die für Schwerbehinderte) braucht man wenigsten 35 Jahre erfüllte Warte-und Beitragszeiten, auch für die Schwebi-Rente...

Die vorgezogenen Renten verschieben sich außerdem Jahr für Jahr um einige Monate nach hinten, du schreibst du bist fast 50, da kannst du wohl (wenn alles Andere passt) frühestens mit 62 /63 in eine "Frührente" gehen, mit Abzügen natürlich.

Denn dein regulärer Renten-Eintritt dürfte wohl vom Jahrgang her bei ca. 66 - 66,5 Jahren liegen, alles davor gibt dauerhaft ein Minus von 0,3% pro Monat früher.

Die Abzüge werden wohl keine große Rolle mehr spielen, bei dem was du zu deiner Berufskarriere schreibst, wird es wohl ohnehin auf dauerhafte Sozial-Leistungen (zusätzlich zur Rente) hinauslaufen, es sei denn die Politiker ändern doch mal was, zu Gunsten der Leute mit Mini-Renten, die nicht zum Leben reichen...

Zitat:
Für Erwerbsminderung wirds nicht reichen, die Rentenversicherung ist doch heute sehr mäkelig ..da muß man ja schon den Kopf unterm Arm haben, ehrlich..
Da stimme ich dir aus eigener Erfahrung sofort zu, aber das JC wird dich bestimmt nicht weitere 10 - 15 Jahre (mit AU-Bescheinigung) klaglos durchziehen, da kommt ganz sicher mal die Aufforderung eine EM-Rente zu beantragen, ansonsten zahlen die eben nicht mehr weiter.

Erst wenn die DRV dann wirklich abgelehnt hat (weil man dich eben dort nicht für ausreichend Erwerbsgemmindert hält), dann muss das JC weiterzahlen und wird irgendwann den nächsten Versuch starten, dich irgendwie aus dem Bezug zu bekommen.

Ich fürchte auf die RUHE die du gerne hättest, wirst du noch sehr lange warten müssen ...

Trotzdem erst mal ruhige und möglichst entspannte Weihnachtstage von der Doppeloma
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Alt 24.12.2012, 02:15   #8
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Hallo Muzel,

Zitat:
Das Hauptproblem ist eben nur das Geld, was man von der DRV bekommt. Ich als Nichtleistungsbezieherin habe nichts vom Amt gekriegt.
Das war beim Arbeitsamt und nicht beim JobCenter, der TE bekommt seit Jahren Geld aus dem SGB II (ALG II) und dort würde man ihn gerne als Kostenfaktor loswerden.

Zitat:
Sonst solltest du die Teilhabe beantragen. Dann bekommst du Übergangsgeld und das AA hat dir nicht mehr rein zureden.
Welche Teilhabe-Leistung soll er denn mit fast 50, nach 9 Jahren ALO noch bekommen, was in dem Alter noch angeboten wird (von der DRV) bringt kein Übergangsgeld mehr.
Du glaubst doch nicht im Ernst daran, dass er noch eine Umschulung oder sinnvolle Weiterbildung von der Rentenkasse bezahlt bekommen wird, nur dann wird Übergangsgeld gezahlt.

Der "Zug" dürfte wohl abgefahren sein, das wäre viel früher notwendig gewesen, jetzt zahlt sowas keiner mehr ...

Auch dir frohe und ruhige Feiertage von der Doppeloma
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Alt 24.12.2012, 21:53   #9
Muzel
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Liebe Doppeloma!
Dass man mit über 50 keinen Job mehr bekommt, weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Ob man ein eine Umschulung erhält, da hat mir der Schwerbehindertenvertreter vom Ministerium immer Mut gemacht und wenn ich skeptisch war, wollte er das nicht gelten lassen. Den netten Menschen kenne ich nun auch schon seit ungefähr 2006. 2007 habe ich gegenüber dem Versorgungsamt noch einen Umschulungsantrag abgegeben. Ich bin Jahrgang 55. 2011 wurde mir die Anerkennung zugesprochen und damit hätte ich auch einen Anspruch auf Umschulung (vor allem auch Übergangsgeld) gehabt. Inzwischen bin ich wie du weißt Dauerrentnerin und das war auch schon 2011 so.
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Alt 25.12.2012, 00:30   #10
Doppeloma
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Hallo Muzel,

Zitat:
Ob man ein eine Umschulung erhält, da hat mir der Schwerbehindertenvertreter vom Ministerium immer Mut gemacht und wenn ich skeptisch war, wollte er das nicht gelten lassen.
Glaube ich dir gerne, dass dieser nette Mensch dir Mut gemacht hat, aber der braucht das ja auch nicht bezahlen...

Zitat:
Den netten Menschen kenne ich nun auch schon seit ungefähr 2006. 2007 habe ich gegenüber dem Versorgungsamt noch einen Umschulungsantrag abgegeben.
Was hat das Versorgungsamt mit Umschulungen zu tun, dafür ist die Rentenkasse oder ersatzweise die AfA zuständig als Kostenträger und die drehen inzwischen ab Anfang /Mitte 40 den Geldhahn dafür zu.

Eben weil sie auch wissen, wie schlecht die Chancen der (älteren) Leute dann nach Abschluß der Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt sind, die AG wollen dann Leute mit Berufserfahrung (Berufsanfänger können sie jünger und billiger haben!), wenn sie überhaupt Ältere einstellen würden.
Die Kostenträger (DRV /AfA) setzen nicht gerne einen Haufen Geld "in den Sand", das wird natürlich so deutlich Keiner von denen zugeben.

Zitat:
Ich bin Jahrgang 55. 2011 wurde mir die Anerkennung zugesprochen und damit hätte ich auch einen Anspruch auf Umschulung (vor allem auch Übergangsgeld) gehabt.
Mein Männe ist dein Jahrgang und die "Teilhabe am Arbeitsleben" die ihm 2008 bewilligt wurde, bewirkte KEIN Übergangsgeld für ihn, das war die Zusage für einen Lohn- und Einarbeitungs-Zuschuß für einen AG, der ihn so krank wie er ist, fest eingestellt hätte ...

Diesen AG hätte er sich auch selber suchen müssen, da hat sich Keiner für zuständig gefühlt und mit diesem "großzügigen Geschenk" der DRV, wurde er dann am Sozialgericht "gebeten", seine Klage wegen der EM-Rente zurückzunehmen.

Das hat ihm keinen einzigen Cent an eigenem Einkommen gebracht, mit Ü 50 bezahlen die keine Umschulung mehr, bei dieser bewilligten "Teilhabe-Leistung" gibt es kein Übergangsgeld ...

Zitat:
Inzwischen bin ich wie du weißt Dauerrentnerin und das war auch schon 2011 so.
Deswegen brauchte ja auch Keiner mehr den Beweis anzutreten, dass du tatsächlich eine Umschulung machen darfst mit Ü 50.
Liebe @Muzel die erzählen alle viel wenn der Tag lang ist, besonders, wenn sie das nicht selber finanzieren müssen.

Der TE ist seit 9 Jahren von Transferleistungen abhängig, bei ernsthafter Unterstützung hätte man viel früher was tun müssen, in Richtung Umschulung /Weiterbildung, das schaffen die JobCenter ja nicht mal bei jungen, gesunden Leuten, denen in eine Ausbildung zu helfen.

Die werden ja auch nur in sinnlose Maßnahmen /AGH /kostenlose Praktika und/oder ZAF geschickt, damit sie aus der Statistik sind, schon die haben mit Hartz 4 KEINE berufliche Zukunft mehr...

Ich bin wirklich froh, dass ich den ganzen Zauber hinter mir habe und nicht mit der sicheren Aussicht leben muss, den Rest meiner Tage von irgendeiner Sozial-Leistung abhängig zu sein...

LG von der Doppeloma
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Alt 25.12.2012, 15:26   #11
Muzel
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Bei mir wäre BVG - Einzelnorm in Betracht gekommen.
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