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Start > > -> Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

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Alt 19.10.2011, 00:26   #26
50GdB23
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50GdB23 50GdB23 50GdB23 50GdB23
Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Zum glück bin ich ein Mensch, der sowieso durch die ganzen Tabletten Dauer-Warm hat. Mein Fenster ist schräg, den ganzen Tag, Nachts ist der Rolladen auf schlitze, Fenster ganz offen. Wenn es dann allerdings sehr kühl wird, heißt: es Schnee liegt, dann lüfte ich auch nur kurz, aber Heizung brauche ich auch nur sehr selten anmachen, ich stelle sie an, das zimmer wird warm, stelle sie aus, das reicht für den Tag.

Mir tut es allerdings weh wenn ich mir vorstelle, wie viele in den kalten tagen ohne Heizung auskommen müssen, weil das Geld nicht reicht.
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Alt 19.10.2011, 08:04   #27
DieFrettchen
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

hallo berndH,

bitte lies dir mal den § 22 SGBII durch, eigentlich müßt ein eigenheim bis 90 qm geschützt und angemessen sein.

bitte stelle nochmals einen antrag für heizöl. lege genau dar wie das mitder dämmung ist und der wasseraufbereitung, genauso mit dem thermenstom zur wasserbereitung. kannst du es vielleicht so machen, das du die2te wohnung pro forma zum vermieten anbietest? und dann eben solange das entsprechende stockwerk dicht machst?

einige meiner eigenen familienmitglieder haben auch versucht mich um mein haus zu bringen, ich habe es geschafft durch hartz4 hindurch zu retten. es war nicht leicht, aber es hat letztendlich doch geklappt. ich wäre meinen bunker auch nicht losgeworden bei einem verkauf, der für mich eh nie in betracht kam. familie kann manchmal der übelste feind und neider sein, ich weiß wovon ich rede.

bitte lies mal unter der stichwortsuche Eigenheim und Wohneigentum
hier im forum quer, da gibt es eine menge tips und auch entsprechende paragraphen zu dem thema zur kostenübernahme, was so alles zur KDU dazugehört und der angemessenheit, oder zur tilgung, falls die immo belastet ist.

hier was auf die schnelle: vom SG dortmund Az. S8 AS 37/05 (also ein altes urteil, was schon in die erneuerten regeln vom BSG zum § 22 aufgenommen wurde), es besagt das neben den zinsraten auch kreditvertragliche tilgung zu übernehmen ist (verhandel mit der bank!), desweiteren ist die gesamtübersicht des zur verfügung stehenden wohnraumes am ort mit zu berücksichtigen. d.h. ein eigenheimbesitzer darf dem grunde nach nicht schlechter gestellt werden als ein mieter, wenn man den örtlichen wohnungsmarkt an angemesenem wohnraum berücksichtigen muß! desweiteren gehören alle rechnungen zur hausversicherung und nebenkosten zur KDU (schornsteinfeger, feuerversicherung, hausrat, haushaftpflicht, müllabfuhr, abwasser, kanal, grundsteuern, und sogar die strassenerneuerungsgebühr falls gemeindemäßig so festgelegt.
liebe grüße von barbara
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Alt 19.10.2011, 17:25   #28
jockel
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jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
hallo berndH,

bitte lies dir mal den § 22 SGBII durch, eigentlich müßt ein eigenheim bis 90 qm geschützt und angemessen sein.

bitte stelle nochmals einen antrag für heizöl. lege genau dar wie das mitder dämmung ist und der wasseraufbereitung, genauso mit dem thermenstom zur wasserbereitung. kannst du es vielleicht so machen, das du die2te wohnung pro forma zum vermieten anbietest? und dann eben solange das entsprechende stockwerk dicht machst?

einige meiner eigenen familienmitglieder haben auch versucht mich um mein haus zu bringen, ich habe es geschafft durch hartz4 hindurch zu retten. es war nicht leicht, aber es hat letztendlich doch geklappt. ich wäre meinen bunker auch nicht losgeworden bei einem verkauf, der für mich eh nie in betracht kam. familie kann manchmal der übelste feind und neider sein, ich weiß wovon ich rede.

bitte lies mal unter der stichwortsuche Eigenheim und Wohneigentum
hier im forum quer, da gibt es eine menge tips und auch entsprechende paragraphen zu dem thema zur kostenübernahme, was so alles zur KDU dazugehört und der angemessenheit, oder zur tilgung, falls die immo belastet ist.

hier was auf die schnelle: vom SG dortmund Az. S8 AS 37/05 (also ein altes urteil, was schon in die erneuerten regeln vom BSG zum § 22 aufgenommen wurde), es besagt das neben den zinsraten auch kreditvertragliche tilgung zu übernehmen ist (verhandel mit der bank!), desweiteren ist die gesamtübersicht des zur verfügung stehenden wohnraumes am ort mit zu berücksichtigen. d.h. ein eigenheimbesitzer darf dem grunde nach nicht schlechter gestellt werden als ein mieter, wenn man den örtlichen wohnungsmarkt an angemesenem wohnraum berücksichtigen muß! desweiteren gehören alle rechnungen zur hausversicherung und nebenkosten zur KDU (schornsteinfeger, feuerversicherung, hausrat, haushaftpflicht, müllabfuhr, abwasser, kanal, grundsteuern, und sogar die strassenerneuerungsgebühr falls gemeindemäßig so festgelegt.
liebe grüße von barbara
Das Amt hat was an der Waffel, da es den Zustand der baulichen Substanz nicht mit berücksichtigt. Es muß akzeptieren, daß ältere Gebäude ohne Wärmedämmung einen größeren Heizbedarf haben und dafür bezahlen. Es kann sich auch nicht darauf beschränken nur wenige Aufenthaltsräume für verbliebene Personen dafür vorzusehen zu bezahlen, sondern muß die Wärmeversorgung des ganzen Hauses oder der ganzen Wohnung - auch im unbewohnten Zustand - garantieren.

Wenn Räume unbeheizt gelassen werden, so haben die einen höheren Aufheizbedarf, um die Wohlfühltemperatur von 22 °C zu erreichen als wenn sie ständig mit einer Mindesttemperatur versorgt werden.

Grund: Wenn ungenutzte Räume in den Übergangszeiten und im Winter nicht mit einer Mindesttemperatur und zuviel Luftfeuchte versorgt werden, dann hat man den Schimmel sich sehr schnell eingehandelt. So macht man sich durch Heizen ersparen die Wohnung oder das Haus schnell unbewohnbar und handelt sich Atemwegserkrankungen ein. Das kann jeder Bauphysiker und Lüftungstechniker an 5 Fingern runterbeten. Nur geht das nicht in den Verstand von Arbeitslosenverwahrlosungsanstaltsbürokraten, weil die ihre eigene Wohnung durch ihr regelmäßiges Einkommen warm halten können.

Die sind kaltherzig. Wo Menschen ein Herz und Verstand haben, haben die eine Rechts- oder Verwaltungsvorschrift oder aber ein Stein.

Da kommt mir doch gleich das Märchen vom kalten Herzen mit dem Holländermichel in den Sinn. So in etwa betrachte ich diese Ganoven - kalt und abgebrüht. Hauptsache ihr eigener Hintern sitzt warm.

Das kalte Herz 1950 5/7 - YouTube

Wie gesagt - diese kurzsichtige Denkweise und Bürokratie liegt nicht im Interesse der Menschen, die in sozialer Not sind, sondern nur im Interesse der kapitalistischen Verbrecher, die solche Regelungen in menschenverachtender Weise erlassen, verfügen und umsetzen. Für die ist Kapital ein Heiligtum und der Mensch nur Dreck.

So Merkel und nun sage mir noch, daß Dein stinkender Staatsladen in Ordnung ist und keine Menschenrechtsverletzungen verübt. Auch diese Auswirkung des Heizungsmangels durch eine menschenverachtende Hartzgesetzgebung ist eine Menschenrechtsverletzung. Aber im sehr geräumigen Bundeskanzleramt, was die Grenzen eines angemessenen Wohnraums sprengt, ist es immer schön warm und heimelig.

Also wem nutzt die vielgepriesene Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - nur den vollgefressenen Betuchten und Prominenten, nie aber dem Volk, das sie aussaugen und ausplündern.

Dieser Kapitalistenstaat taugt nichts. Nur schöner Schein, schöne Fassade und sonst nichts dahinter.
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Alt 19.10.2011, 18:36   #29
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Ich kämpfe hier auch für eine Alleinerziehende, die ohne Öl gelassen wird. Aber hier ist es nicht nur das JC, sondern das SG und LSG hauen mit rein. LSG ist tatsächlich der Aufassung, dass 500 Liter ausreichend sind für Heizung und Warmwasser. Sie wohnt auch in einem Altbau,schlecht isoliert und in einer sehr kalten Zone. Es gibt sogar einen Heizatlas, der dieses WOhngebiet mit besonders hohen Heizbedarf ausweist, dass interessiert alle nicht. Den Beschluss hat das LSG dann auch fast 6 Wochen liegen lassen (also nach Entscheidung) .

Dazu werden ihr weder Hilfsstrom noch sonstige erstattet. Sie hat als Unterdeckung, falsch berechnete KDU und kein Warmwasser und Heizung und das mit einem Kleinkind.

Urteile BSG interessiert keinem. Also BVerfG, aber das bringt ihr derzeit auch keine Wärme

Könnte man kotzen.

Sorry für den O-Ton

Was ich damit ausdrücken möchte, es scheint so, als wäre nicht nur das JC so menschenunwürdig, sondern mittlerweile auch die Gerichte.

Merkel stellt sichhin und fordert von anderen Staaten, dass sie nicht gegen Menschenrechte verstoßen sollen und was macht sie selber?

Ministerien erklären jede noch so rechtswidrige Entscheidung des JC als überprüft und richtig.

Ich bin gespannt wann das hier mal richtig los gehen wird. Zeit ist ...
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Alt 19.10.2011, 18:46   #30
Hamburgeryn1
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Zitat von Justizia Beitrag anzeigen
I

Urteile BSG interessiert keinem. Also BVerfG, aber das bringt ihr derzeit auch keine Wärme
So sieht es aus!
Ich habe in einem anderen Zusammenhang ebenfalls erlebt, dass die Urteile des BSG oder BVerfG weder beim SG noch LSG berücksichtigt werden. Mittlererweile finde ich gar keine Worte mehr, wie ich diesen Zustand beschreiben soll.
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Alt 19.10.2011, 19:19   #31
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Zitat von Hamburgeryn1 Beitrag anzeigen
So sieht es aus!
Ich habe in einem anderen Zusammenhang ebenfalls erlebt, dass die Urteile des BSG oder BVerfG weder beim SG noch LSG berücksichtigt werden. Mittlererweile finde ich gar keine Worte mehr, wie ich diesen Zustand beschreiben soll.
Die Frage ist was tun?

WEnn ich Frettchen richtig verstanden habe, gehen die Hier beim Te hin und kürzen zu unrecht seine Leistungen unter dem Schirm, dass es angeblich rechtens ist.

Widerlich.
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Alt 19.10.2011, 19:27   #32
DieFrettchen
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

hallo ihr lieben,

so ist es leider! ich habe ier in ZW 2006 selbst wegen der KDU prozessiert und rescherchiert, nebenbei einen mietspiegel erstellt, es kam zu urteilen vorm SG. diese wurden später bei anderen klägern der region schlicht ignoriert und weiterhin die falsche "parole" zu den KDU herausposaunt. es ging vor das LSG, dazwischen lag das urteil vom BSG, inzwischen schon in dritter runde wieder beim LSG anhängig.....

liebe grüße von barbara
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Alt 19.10.2011, 19:31   #33
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Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
hallo ihr lieben,

so ist es leider! ich habe ier in ZW 2006 selbst wegen der KDU prozessiert und rescherchiert, nebenbei einen mietspiegel erstellt, es kam zu urteilen vorm SG. diese wurden später bei anderen klägern der region schlicht ignoriert und weiterhin die falsche "parole" zu den KDU herausposaunt. es ging vor das LSG, dazwischen lag das urteil vom BSG, inzwischen schon in dritter runde wieder beim LSG anhängig.....

liebe grüße von barbara
So ist die Realität leider.

Mal eine Frage als Laie.... Sind alle Urteile in Deutschland Einzelfallentscheidungen, oder sind BSG bzw. BVerfG Urteile Grundsatzentscheidungen?
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Alt 19.10.2011, 19:34   #34
jockel
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Zitat von Justizia Beitrag anzeigen
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen. Ich kämpfe hier auch für eine Alleinerziehende, die ohne Öl gelassen wird. Aber hier ist es nicht nur das JC, sondern das SG und LSG hauen mit rein. LSG ist tatsächlich der Aufassung, dass 500 Liter ausreichend sind für Heizung und Warmwasser. Sie wohnt auch in einem Altbau,schlecht isoliert und in einer sehr kalten Zone. Es gibt sogar einen Heizatlas, der dieses WOhngebiet mit besonders hohen Heizbedarf ausweist, dass interessiert alle nicht. Den Beschluss hat das LSG dann auch fast 6 Wochen liegen lassen (also nach Entscheidung) .

Dazu werden ihr weder Hilfsstrom noch sonstige erstattet. Sie hat als Unterdeckung, falsch berechnete KDU und kein Warmwasser und Heizung und das mit einem Kleinkind.

Urteile BSG interessiert keinem. Also BVerfG, aber das bringt ihr derzeit auch keine Wärme

Könnte man kotzen.

Sorry für den O-Ton

Was ich damit ausdrücken möchte, es scheint so, als wäre nicht nur das JC so menschenunwürdig, sondern mittlerweile auch die Gerichte.

Merkel stellt sichhin und fordert von anderen Staaten, dass sie nicht gegen Menschenrechte verstoßen sollen und was macht sie selber?

Ministerien erklären jede noch so rechtswidrige Entscheidung des JC als überprüft und richtig.

Ich bin gespannt wann das hier mal richtig los gehen wird. Zeit ist ...
Wenn "Entscheidungsträger" über die "Angemessenheit" und "Zumutbarkeit" anderer, in Not geratener Menschen richten, dann sollte man es von ihnen als Selbstverständlichkeit erwarten dürfen, daß sie vor ihrer Rechtsentscheidung selbst sich diesen Lebensbedingungen aussetzen, es am eigenen Leib spüren.

Von Juristen, die am grünen Tisch entscheiden, kann man keine sozial gerechte Entscheidungsfindung erwarten, sondern immer nur eine Klientelzugehörigkeit. Deshalb ist für mit in einer privatwirtschaftlich geprägten Gesellschaftsordnung die Rechtssprechung nie neutral und unabhängig, sondern prägend Mövenpick-motiviert schwarzgelb asozial fehlorientiert.

Einkaufen im FDP-Shop - EXTRA 3 - NDR - YouTube

Auch die Justiz ist machtverseucht und käuflich und hat Ähnlichkeit mit dem Volksgerichtshof zum Schutz von Besserverdienenden.

Hartz IV - Die Sendung mit dem Klaus - EXTRA 3 - NDR - YouTube

Was hat diesem Land dem Bürger zu bieten?

Die Rente ist sicher - Altersarmut auf dem Vormarsch und

WDR, Reihe "Die Story" vom 15.11.2010: Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist

Video: Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist - YouTube

Für den Bürger wurde das Sterbegeld wegreformiert bis auf das Sterbegeld für Politiker und Beamte. Für die gibt es die Regelung nach wie vor.

DER SPIEGEL*6/2005 - Privileg für Politiker

Sterbegeld: Landtage halten an Abgeordnetenprivileg fest - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Volles Sterbegeld nur für Hinterbliebene von Beamten - Nachrichten DIE WELT - WELT ONLINE

Warum sind die öffentlichen und kommunalen Kassen leer?

Weil Unternehmer sich vor Abgaben (Steuern, Gebühren, Beiträgen) erfolgreich drücken können, Fördermittel, Zuschüsse und Subventionen abkassieren und kein Interesse am Funktionieren des Gemeinwesens beisteuern wollen, aber feste die deutschen Infrastrukturen nutzen.

Die Menschenwürde gibt es nur für diese Klientel, nicht für das Volk.

So, wann gibt es endlich mal eine Bürgerrettung und wann hört die systemsichernde Bankrotteurs- und Spekulantenrettung von Bankern und Wirtschaftsbossen auf?
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Alt 19.10.2011, 19:37   #35
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
So, wann gibt es endlich mal eine Bürgerrettung und wann hört die systemsichernde Bankrotteurs- und Spekulantenrettung von Bankern und Wirtschaftsbossen auf?
Wenn wir (das Volk) uns energisch, oder sollte ich besser sagen: gewaltsam! - zur Wehr setzen!
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Alt 19.10.2011, 19:44   #36
DieFrettchen
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hallo justizia,

eigentlich sollten diese urteile vom BSG und BVerG grundsätzlich gelten die von den SGs sind einzelfallentscheidungen, folgen sich aber in der regel bei einem neufall. spätestens das LSG sollt sich nach dem BSG auszurichten haben. soviel zu theorie und praxis

liebe grüße von barbara
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Alt 19.10.2011, 19:55   #37
jockel
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Zitat von Justizia Beitrag anzeigen
So ist die Realität leider.

Mal eine Frage als Laie.... Sind alle Urteile in Deutschland Einzelfallentscheidungen, oder sind BSG bzw. BVerfG Urteile Grundsatzentscheidungen?
Nein, selbst wenn es Grundsatzentscheidungen an höchster Stelle gibt, erklärt das verklagte Amt, daß Urteil nicht anzuerkennen und weist gleiche oder ähnlich gelagerte Rechtsfälle wieder zu Einzel- oder Ausnahmefallentscheidungen - gerade wenn für große Bevölkerungsteile Millionenforderungen aufs verklagte Amt zukommen würde. Die müssen wieder jeder für sich allein die Hürden der Justiz in höchst bürgerfeindlicher Weise nehmen. Das ist Politik, Bürokratie und Rechtssprechung nach Kassenlage und nichts anderes.

Wenn Grundsatzentscheidungen für nachfolgende Fälle bei gleichen Voraussetzungen und Nebenbedingungen analog zu behandeln wären, dann würde man doch die Richter, Anwälte und Gerichte um gewohnte Honorare und Gebühren verschonen. Das würde durch solche Einspareffekte ihren Lebensstandard schmälern und ihre Daseinsberechtigung in Frage stellen - eine Frage auch des Standesdünkels und des Selbsterhaltungstriebs der Justiz.

Es geht sogar soweit, daß Ämter und Behörden an die Parlamente des Bundes und der Länder herantreten, um nachfolgenden und laufenden Klagen einen gesetzlichen Anspruchsriegel vorzuschieben.


Typisches Beispiel:
  • Abschlagsberechnungen auf Erwerbminderungsrenten vor Erreichen der Regelaltersrente. Die Deutsche Rentenversicherung hatte eine für sie höchstrichterliche Entscheidung zu der Anwendung dieser Abschläge empfangen und blieb trotzköpfig. Sie bearbeitete massiv Bundestagsabgeordnete einschlägige Gesetze zu ihren Gunsten umzugestalten. Den dazu passenden Artikel der MDR-Sendung "Umschau" vom 18.11.2008 und von Plusminus hat man vorsorglich aus dem Internet wieder entfernt - http://www.mdr.de/umschau/5925381.html
    siehe auch den Elo-Thread http://www.elo-forum.org/schwerbehin...terurteil.html
  • gleiche Vorgehensweise bei der Anerkennung von DDR-Altersintelligenzversorgungen
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Alt 19.10.2011, 20:38   #38
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Ihr macht mir schlaflose Nächte.

Wir sollten aber hier das Tehema des TE nicht schreddern.
Evtl.neuer Tread? weil intressant ??
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Alt 19.10.2011, 20:59   #39
Hamburgeryn1
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Zitat von Justizia Beitrag anzeigen
Ihr macht mir schlaflose Nächste.

Wirsolltenaber hier das Tehemades TE nicht schreddern.
Evtl.neuer Tread? weil intressant ??
Wäre wohl eine gute Idee ihn ab #30 abzutrennen.
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Alt 21.10.2011, 22:17   #40
BerndH->Emailproblem
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BerndH
Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Naja, für eine Meinungsäußerung den Thread nun auseinanderreißen - das muss nicht sein. Es geschieht immer wieder, dass man seine Emotionen einmal klar zum Ausdruck bringen möchte. Ich fühle mich dadurch in keiner Form verärgert - im Gegenteil. Auch mir gehen schon mal "die Pferde" durch. Deswegen - Lasst den Thread so, wie er ist - er ist gut so!

Um aber noch mal auf die fallenden Temperaturen zu sprechen zu kommen, ich habe jetzt erst mal einen Antrag auf Heizmittel gestellt, mal sehen wie die Herrschaften vom hiesigen JC nun darauf reagieren. Hoffentlich antworten die recht schnell, dann kann ich mich nächste Woche gleich mit meinem Anwalt besprechen, hab nämlich am DO einen Termin dort. Geht auch um KDU und eventuell falsche Berechnung der Leistungen.

Werde aber auf jeden Fall dieNeuigkeiten hier posten.
__

Viele Grüße aus dem westlichsten Zipfel von NRW - BerndH

Alle Aussagen meinerseits unterliegen dem Recht der freien Meinungsäußerung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar!

Es gibt 2 Möglickeiten: Kämpfen oder Aufgeben.
Wer aufgibt, hat bereits verloren.
Wer Kämpft, hat zumindest die Chance zu gewinnen.

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Alt 22.10.2011, 00:27   #41
jockel
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Zitat von BerndH Beitrag anzeigen
Naja, für eine Meinungsäußerung den Thread nun auseinanderreißen - das muss nicht sein. Es geschieht immer wieder, dass man seine Emotionen einmal klar zum Ausdruck bringen möchte. Ich fühle mich dadurch in keiner Form verärgert - im Gegenteil. Auch mir gehen schon mal "die Pferde" durch. Deswegen - Lasst den Thread so, wie er ist - er ist gut so!

Um aber noch mal auf die fallenden Temperaturen zu sprechen zu kommen, ich habe jetzt erst mal einen Antrag auf Heizmittel gestellt, mal sehen wie die Herrschaften vom hiesigen JC nun darauf reagieren. Hoffentlich antworten die recht schnell, dann kann ich mich nächste Woche gleich mit meinem Anwalt besprechen, hab nämlich am DO einen Termin dort. Geht auch um KDU und eventuell falsche Berechnung der Leistungen.

Werde aber auf jeden Fall dieNeuigkeiten hier posten.
Stichwort KDU:

Da hat doch einmal jemand hier im Forum auf die 2 Arbeitslosenratgeber des Fachhochschulverlags hingewiesen, zu finden auf besagter Verlagsseite unter dem Textbutton Arbeitslosigkeit:

Fachhochschulverlag Frankfurt am Main

Leitfaden für Arbeitslose
Der Rechtsratgeber zum SGB III
27. Auflage · Erscheinungsjahr: 2010 · 702 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-940087-55-3 · Preis: 15.00 € inkl. 7.00% MwSt.

Leitfaden zum Arbeitslosengeld II
Der Rechtsratgeber zum SGB II
8. Auflage · Erscheinungsjahr: 2011 · 768 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-940087-74-4 · Preis: 16.00 € inkl. 7.00% MwSt.

Beide Broschüren erscheinen jedes Jahr in überarbeitenten Neuauflage. Da das Thema KDU den Leitfaden zum ALG II sprengte, war vom Verlag vorgesehen, erstmalig eine eigene Broschüre zu diesem Thema zu veröffentlichen. Angeblich sollte das schon passiert sein, aber ich finde leider nichts in dem Verlagsverzeichnis.

Weil Du das Stichwort KDU erwähnt hattest, fällt mir das spontan wieder ein. Könnte Dich vielleicht auch interessieren, etwas in die Tiefen von KDU einzutauchen.

Die Broschüren dieses Verlages sind auch für den Laien verständlich geschrieben, so daß man nicht wie die Kuh vorm neuen Tor dasteht. Für Arbeitsloseninitiativen gehören diese Broschüren zum gängigen Arbeitsmaterial.

Nun habe ich die KDU-Broschüre gefunden. Ich mußte nur meine Augen richtig aufmachen - ganz unten auf der Startseite sind nochmals alle wichtigen Broschüren aufgefädelt. Die mit dem KDU ist die Letztgenannte.

Zitat:
Unterkunfts- und Heizkosten nach dem SGB II
Ein Leitfaden
Erscheinungsjahr: 2011 · 296 Seiten · Buch/kartoniert
2-farbig · ISBN: 978-3-940087-77-5 · Preis: 14.00 € inkl. 7.00% MwSt.

Arbeitslosenprojekt TuWas (Hrsg.)
Unterkunfts- und Heizkosten nach dem SGB II
Ein Leitfaden

Wer seine Arbeit verloren hat, dem ist die Sicherung der Wohnung oft der letzte Halt, vor allem bei noch nicht abgezahltem Wohneigentum. Fragen zu Kosten von Unterkunft und Heizung bei Bezug von ALG II sind daher besonders drängend. Der Streit um Unterkunftskosten macht einen Großteil der Sozialgerichtsklagen aus. Der Leitfaden gibt auf neuestem Gesetzesstand eine umfassende Übersicht der aktuellen Rechtsprechung. Fallbezogen – und unter Berücksichtigung von Miet-, Familien-, Zwangsvollstreckungs- und dem neuen Satzungsrecht – werden zu den vielen ungeklärten Problemen Lösungen und Berechnungsvorschläge geboten. Der Leitfaden gibt so Orientierung in einem sehr komplizierten Rechtsgebiet.
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Alt 28.10.2011, 21:26   #42
BerndH->Emailproblem
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Beiträge: 56
BerndH
Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

So, es geht weiter! Wer jedoch glaubt, dass eine(r) der Bediensteten der JC's auch nur einen leisen Pups macht, ohne dass es vorher zur entsprechenden Aufforderung an den Hilfesuchenden zum Ausfüllen von Fragebögen etc. gekommen ist, der hat noch nie was von der Deutschen Bürokratischen Struktur gehört.

Ja, man glaubt es kaum, diese Mitarbeiter in den JC's haben tatsächlich noch die Zeit, einen entsprechenden Fragebogen (Anspruchsüberprüfung heißt das Ding) zu entwerfen. Ein offizieller Vordruck von der BAfArb ist das jedenfalls nicht, was ich heute zugesandt bekommen habe. Vor allen Dingen geht es dabei um Fragen nach sonstigen Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft, nach eventuellen Ansprüchen Selbiger auf Deputat oder unentgeltliche Verpflegung usw. Im 2. Teil soll ich dann noch ein Energiegutachten vom Haus machen, meine m² Wohnfläche auflisten und angeben, ob Warmwasser über die Heizung aufbereitet wird. Alles in Allem ein 0-8-15-Wisch, der in keinster Weise auf einen eventuellen Sonderfall hinweisen könnte. Insbesondere dürften entsprechende Daten über meine Wohnsituation doch in meiner Akte zu finden sein. Dafür braucht der FM eigentlich nur einen Knopf an seinem Computer zu drücken. Aber das ist dann ja nicht mehr bürokratisch!

Jedenfalls konnte ich nicht umhin, als ein entsprechendes Begleitschreiben zu entwerfen und diesem Anspruchüberprüfungsbogen beizufügen:

Zitat:
Sehr geehrte Frau XXXX,

mit diesem Schreiben erhalten Sie wunschgemäß den Fragebogen für die Anspruchsprüfung. Ich möchte jedoch anmerken, dass es sich hier wohl um einen Einzellfall handelt, der meines Erachtens nicht über einen Standard-Fragebogen abgehandelt werden kann.

Zur Erklärung: Ich bewohne als Einzelperson ein vollunterkellertes Einfamilienhaus Baujahr 1971 mit ausgebautem Ober- und Dachgeschoss. Ich selbst bewohne die Parterrewohnung mit ca. 96m², in der oberen Etage wohnt niemand. Mir ist bekannt, dass es sich um unangemessenen Wohnraum handelt, deshalb steht das Haus seit fast einem Jahr zum Verkauf. Eine Vermietung oder Teilvermietung ist aufgrund der Verkaufsabsicht und wegen fehlender Teile der Elektroinstallation nicht möglich. Ich hatte gehofft, innerhalb diesen Jahres einen Käufer für das Objekt zu finden, aber die derzeitige Marktlage lässt dies scheinbar nicht zu. Aufgrund der noch zu zahlenden Belastungen (Hypotheken) kommt für mich auch ein Umzug in eine „angemessenere“ Wohnung momentan nicht in Frage, da sich meine Belastungen dann um den Teil der Mietkosten erhöhen würden.

Wenn ich nun die Räume berücksichtige, die mit Heizkörpern ausgestattet sind, dazu gehören auch Treppenhaus und Kellerräume, so komme ich auf eine beheizte Gesamt-Raumgröße von 250m². In der Vergangenheit hatten wir einen durchschnittlichen Jahresölverbrauch von etwa 5000 Litern. Darin enthalten war auch die Aufbereitung von Warmwasser für 7 Personen. Die daraus resultierende Heizleistung beträgt etwa 170kWh/m², was durchaus im mittleren Segment des aktuellen Heizspiegels von NRW liegt.

Wie auch Ihnen bekannt sein dürfte, ist es aufgrund gesundheitlicher Aspekte (Feuchtigkeit, Schimmelbildung) erforderlich, auch unbewohnte Bereiche zumindest bis Erreichen einer Grundtemperatur von 18°C zu beheizen. Weiterhin können elementare Schäden im Innenbereich des Hauses auch nur durch entsprechende Beheizung im Winter verhindert werden. Eine solche Beheizung ist mir seit Ende 03/2011 aufgrund des Tankleerstandes nicht mehr möglich. Seit diesem Zeitpunkt habe ich mein Warmwasser mittels eines Wasserkochers aufbereitet, bzw. in den warmen Sommermonaten halt „kalt“ geduscht. Nun jedoch steht der Winter vor der Tür, und langsam wird es unangenehm.

Ich bitte Sie daher höflichst um kurzfristige positive Bescheidung.

Mit freundlichem Gruß
Unterschrieben und hingefaxt. So, und jetzt warte ich wieder mal bis Ende kommender Woche (die Wochenenden verzögern nämlich die Barbeitung der Anträge erheblich!)

Da ich gestern aber noch bei meinem Anwalt war, hat dieser inzwischen ein Schreiben an das JC gerichtet und die Dringlichkeit der Sache nochmals deutlich erklärt. Naja, bin mal gespannt was daraus wird.

Jedenfalls an alle Schreiber hier in diesem Thread ein "Dankeschön" für die Ideen, Fakten und Hinweise. Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald es was Neues gibt.
__

Viele Grüße aus dem westlichsten Zipfel von NRW - BerndH

Alle Aussagen meinerseits unterliegen dem Recht der freien Meinungsäußerung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar!

Es gibt 2 Möglickeiten: Kämpfen oder Aufgeben.
Wer aufgibt, hat bereits verloren.
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Alt 29.10.2011, 06:52   #43
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blattkaktus
Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Hallo BerndH,
hast Du denn nicht evtl. schon so einen Energieausweis?
Guck mal hier, was dazu steht:

Dr. Roland Suppliet, Notar Rostock - Immobilien : Energieausweis

Also wenn Du nur selbst darin wohnst, brauchst Du ihn im Moment nicht, aber für den Verkauf der Immobilie ja schon.
Deshalb würd ich mal fragen, was der so kostet und evtl. einen Antrag auf Übernahme der Kosten für das geforderte Schriftstück stellen, obwohl wir ja wissen, wie das so läuft mit den Anträgen bei der Arge.
sg
__

Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter

blattkaktus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2011, 10:57   #44
DieFrettchen
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

hallo ihr lieben,

hallo berndH,

zum sog. energieausweis. der wird auch vom zuständigen bezirksschornsteinfeger ausgestellt. die kosten belaufen sich auf ca. 200€, also zuerst einen antrag auf kostenübernahme stellen, natürlich 3 angebote vorlegen.
wer die musik bestellt bezahlt sie auch.....

liebe grüße von barbara
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Alt 29.10.2011, 11:16   #45
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Standard AW: Langsam wird es kalt – und das nicht nur draußen!

Zitat von BerndH Beitrag anzeigen
So, es geht weiter! Wer jedoch glaubt, dass eine(r) der Bediensteten der JC's auch nur einen leisen Pups macht, ohne dass es vorher zur entsprechenden Aufforderung an den Hilfesuchenden zum Ausfüllen von Fragebögen etc. gekommen ist, der hat noch nie was von der Deutschen Bürokratischen Struktur gehört.

Ja, man glaubt es kaum, diese Mitarbeiter in den JC's haben tatsächlich noch die Zeit, einen entsprechenden Fragebogen (Anspruchsüberprüfung heißt das Ding) zu entwerfen. Ein offizieller Vordruck von der BAfArb ist das jedenfalls nicht, was ich heute zugesandt bekommen habe. Vor allen Dingen geht es dabei um Fragen nach sonstigen Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft, nach eventuellen Ansprüchen Selbiger auf Deputat oder unentgeltliche Verpflegung usw. Im 2. Teil soll ich dann noch ein Energiegutachten vom Haus machen, meine m² Wohnfläche auflisten und angeben, ob Warmwasser über die Heizung aufbereitet wird. Alles in Allem ein 0-8-15-Wisch, der in keinster Weise auf einen eventuellen Sonderfall hinweisen könnte. Insbesondere dürften entsprechende Daten über meine Wohnsituation doch in meiner Akte zu finden sein. Dafür braucht der FM eigentlich nur einen Knopf an seinem Computer zu drücken. Aber das ist dann ja nicht mehr bürokratisch!

Jedenfalls konnte ich nicht umhin, als ein entsprechendes Begleitschreiben zu entwerfen und diesem Anspruchüberprüfungsbogen beizufügen:



Unterschrieben und hingefaxt. So, und jetzt warte ich wieder mal bis Ende kommender Woche (die Wochenenden verzögern nämlich die Barbeitung der Anträge erheblich!)

Da ich gestern aber noch bei meinem Anwalt war, hat dieser inzwischen ein Schreiben an das JC gerichtet und die Dringlichkeit der Sache nochmals deutlich erklärt. Naja, bin mal gespannt was daraus wird.

Jedenfalls an alle Schreiber hier in diesem Thread ein "Dankeschön" für die Ideen, Fakten und Hinweise. Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald es was Neues gibt.

Ist es rechtlich so wie ich es verstehe, das hier der TE 250 qm zu beheizen hat und des wegen der Gesamtbedarf darauf berechnet wird? Was ich so aus den Urteilen etc. lese, ist es doch so. Jedoch die JC gehen hin und rechnen bei einer Einzelperson 50 qm und kommen so natürlich beim Verbrauch auf Verschwendung.

Die tatsächlich angemessenen Heizkosten sind demnach die, die man für die Bleibe benötigt. Der TE hier also für 250 qm auch wenn 250 QM für die KDU zu hoch sind.

Ich hoffe ich habe das nun richtig formuliert und verständlich.

Thema Heizgutachten, bekommt man kostenlos hier Bundesweiter Heizspiegel - Heizspiegel
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Alt 29.10.2011, 17:09   #46
jockel
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Zitat von BerndH Beitrag anzeigen
... Im 2. Teil soll ich dann noch ein Energiegutachten vom Haus machen, meine m² Wohnfläche auflisten und angeben, ob Warmwasser über die Heizung aufbereitet wird. ...
Wer logisch denken kann, sagt sich, daß hinsichtlich der Beheizbarkeit einer Wohnung bzw. Wohnhauses die Quadratmeterzahl Unfug ist. Man beheizt ja keine Fläche zu 0 m Höhe, sondern Räume. Soweit mir es geläufig ist, handelt es sich beim Menschen nicht um ein Flächenwesen, sondern um ein Lebewesen, daß in der Lage ist, die 3. Dimension - also die Höhe zu erkennen und darin zu existieren. Klima- und Lüftungstechniker rechnen daher mit beheizbaren Räumen in der Maßeinheit m³.

Offenbar sind Bürokraten einfach überfordert, der Logik und dem gesunden Menschenverstand folgen zu können. Sie fühlen sich in ihrer Existenz als geistige Flächenwesen scheinbar in natürlicher Existenzgrundlage höchst wohl. Das kommt davon, wenn man Stapel von Papier liebt und sich darin heimisch fühlt. Da wird man eben plattgedrückt.
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Alt 29.10.2011, 18:48   #47
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BerndH
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Holla, das Missverständnis hatte ich nun nicht erwartet!

Die Aussage mit dem Energiegutachten in dem "Fragebogen" war von meiner Seite ironisch gemeint. Die Fragen in diesem Papier bezogen sich auf die Wärmedämmung, Art der Fensterverglasung, Fußboden der Parterrewohnung zusätzlich gedämmt, etc. Das meinte ich halt, als ich sagte, ich müsse ein Energiegutachten erstellen. Man hat mich also nicht aufgefordert, einen Energieausweis vorzulegen. Nur die Fragen tendierten in diese Richtung.

Sorry, dass dies falsch rübergekommen ist!
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Alt 29.10.2011, 19:08   #48
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ll
Zitat von Justizia Beitrag anzeigen
Ist es rechtlich so wie ich es verstehe, das hier der TE 250 qm zu beheizen hat und des wegen der Gesamtbedarf darauf berechnet wird? Was ich so aus den Urteilen etc. lese, ist es doch so. Jedoch die JC gehen hin und rechnen bei einer Einzelperson 50 qm und kommen so natürlich beim Verbrauch auf Verschwendung.

Das hiesige Jobcenter geht sogar nur von angemessenen 47m² aus, sowohl für Miete als auch für Heizkosten. Und das, obwohl das LSG deutlich die 50m² als angemessen beurteilt hat. Leider war Revision gestattet, wovon das JC dann auch Gebrauch gemacht hat. Und wieder dürfen die Betroffenen lange auf ihr Recht warten...

Die tatsächlich angemessenen Heizkosten sind demnach die, die man für die Bleibe benötigt. Der TE hier also für 250 qm auch wenn 250 QM für die KDU zu hoch sind.

Genau so ist es! Aber da die Angemessenheit der KDU sich nur auf die 47m² bezieht, kann ich jetzt schon wetten, dass sich das JC nicht auf meine Begründung einlassen wird. Geht halt alles nur nach Scheuklappenprinzip.

Ich hoffe ich habe das nun richtig formuliert und verständlich.

Thema Heizgutachten, bekommt man kostenlos hier Bundesweiter Heizspiegel*-*Heizspiegel
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Alt 29.10.2011, 19:10   #49
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Wer logisch denken kann, sagt sich, daß hinsichtlich der Beheizbarkeit einer Wohnung bzw. Wohnhauses die Quadratmeterzahl Unfug ist. Man beheizt ja keine Fläche zu 0 m Höhe, sondern Räume. Soweit mir es geläufig ist, handelt es sich beim Menschen nicht um ein Flächenwesen, sondern um ein Lebewesen, daß in der Lage ist, die 3. Dimension - also die Höhe zu erkennen und darin zu existieren. Klima- und Lüftungstechniker rechnen daher mit beheizbaren Räumen in der Maßeinheit m³.

Offenbar sind Bürokraten einfach überfordert, der Logik und dem gesunden Menschenverstand folgen zu können. Sie fühlen sich in ihrer Existenz als geistige Flächenwesen scheinbar in natürlicher Existenzgrundlage höchst wohl. Das kommt davon, wenn man Stapel von Papier liebt und sich darin heimisch fühlt. Da wird man eben plattgedrückt.
Nun gebe Dir ja recht, aber leider rechnen die so. Bei meinem Schützling mit minderjährigen Kind hieß es anfangs sogar, dass die Heizkosten auf 47 qm anzusetzen sind, da sie sich ja mit dem Kleinkind immer in einem Raum aufhalte. Also deren Ideen sind unbegrenzt.

Zumal man bei ihr sogar mitgeteilt hat, dass in der Pauschale die für ALLE gelten 1,40 /qm bereits alles enthalten wäre. Also Hilfsstrom, Wartung, Schornsteinfeger usw. Auf die Aufschlüsselung wie sich die 1,40 Euro denn auf die einzelnen Positionen verteilen, kam und kommt keine Antwort.

Des wegen ja auch oben meine Nachfrage. Sehe ich BSG Urteile, sagen die klar und deutlich, dass die q, nicht rangezogen werden dürfen, sondern dass es auf den Energieverbrauch ankommt, was logisch ist.

So die Dame liegt noch nicht mal im Bereich der rechtenSpalte des bundesweiten Heizkostenspiegel und im Städteeigenen, der allerdings aus 2007 ist, liegt sie sogar im normalen Bereich.

Trotzdem führen die JC an, Heizkosten sind auf die QM mit 1,40 Eurozu pauschalisieren und das jedes Jahr auf ein neues. Stimmt gar nicht, letztes Jahr hatten sie 1,50 Euro angesetzt.(klar die Ölkosten sind ja auch gesunken ) "ironie

Oder verstehe ich die Urteile des BSG einfach nur falsch?

@ Bernd.... das was die da groß verlangen, es muss ein Fachmann beurteilen wie die Substanz usw. ist. Das kann keiner machen. Selbst der eigentümer nicht. Wie willst Du errechnen was wie wo usw.

Ich denke das ist eine Falle, somit wollen die eine EInzelfallprüfung vortäuschen. Also verlange von denen ja den NAchweis einer fachkundigen Einzelfallprüfung. Du bist Laie (denke ich zumindest) und kein Sachverständiger, der dieses Thema beruflich bedient.

Immer aufpassen. Bei meinem Schützling hatten die das auch versucht, sie hatte nur geantwortet, dass sie über Isolation, bauliche Substanz aktuell usw. nichts sagen könne, da ihr das Fachwissen fehle und auch der Eigentümer kein Bauing. etc. wäre. Dann hat man vor Gericht letztes Jahr erklärt,die Dame habe sich geweigert den Fragebogen auszufüllen. Pech für sie, sie hatte die Kopie.

Die wissen aber, dass sie eine Einzelfallprüfung vorlegen müssenund wollen sich dann auf so einen Fragebogen berufen, was rechtlich nicht haltbar sein dürfte.
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