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Alt 18.04.2007, 10:59   #1
weyoun->Emailproblem
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Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 9
weyoun
Standard Mietschulden

Hallo zusammen,

erst einmal ein Hoch auf dieses Forum bzw. Seite. Ich lese hier schon einige Zeit interessiert mit und muss nun zum erstenmal Euch alle um Euren fachkundigen Rat fragen. Vielleicht wurde diese Frage schon einmal behandelt. Dies bitte ich dann zu entschuldigen.

Zur Sachlage:

Bezieher von hartz4. Selbstständig mit Einstiegsgeld.
In Scheidung lebend & wohnend in der Ehewohnung.

Frage:

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um von der Arge eine Übernahme von angefallenden Mietschulden zu bekommen? Wie ist der Ablauf?

Ich hatte darauf auch schon einmal meinen Sachbearbeiter bei der Arge angesprochen. Leider Keine genaue Info. Nur verweis auf die Leistungsabteilung. Bevor ich aber dort anklopfe, hätte ich gern ein paar mehr Infos, da das SGB II auch nicht sehr viel darüber hergibt.:-(

Wäre über jede Info dankbar :-)
weyoun ist offline  
Alt 18.04.2007, 11:12   #2
Vater Flodder
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Vater Flodder
 
Registriert seit: 14.02.2007
Beiträge: 332
Vater Flodder
Standard

Mietschulden können ausschließlich als Darlehen übernommen werden (§ 22 V SGB II).

In allen übrigen Fällen kann die Übernahme von Mietschulden beim Sozialamt gemäß § 34 SGB XII beantragt werden.
Vater Flodder ist offline  
Alt 18.04.2007, 13:55   #3
weyoun->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 9
weyoun
Standard

Danke!

Aber gibt es den bei der Arge nicht auch wieder irgendwelche Richtlinie Wann?Wie?Warum? die Kosten als Darlehen übernommen werden?

z.B.: Muss man schon eine Kündigung bzw. Räumungsklage haben?
Bis zu welcher Höhe wäre ein Darlehen tragbar?
Bis rückwirkend wann würde ein Darlehen möglich sein?
Kann die Arge sich quer stellen und einen Umzug verlangen?

In welchen anderen Fällen würde das Sozialamt es übernehmen?
weyoun ist offline  
Alt 18.04.2007, 14:18   #4
Anselm Querolant
Gast
 
Beiträge: n/a
Beitrag

Zitat von weyoun Beitrag anzeigen
Danke!

Aber gibt es den bei der Arge nicht auch wieder irgendwelche Richtlinie Wann?Wie?Warum? die Kosten als Darlehen übernommen werden?

z.B.: Muss man schon eine Kündigung bzw. Räumungsklage haben?
Das ist von ArGe zu ArGe verschieden.

Zitat von weyoun Beitrag anzeigen
Bis zu welcher Höhe wäre ein Darlehen tragbar?
Bis rückwirkend wann würde ein Darlehen möglich sein?
Kann die Arge sich quer stellen und einen Umzug verlangen?
Umfangreiche Frage. Kommen die Schulden aufgrund einer "unangemessenen" Miete zustande, wird in der Regel nichts übernommen.

Rückwirkendes Darlehen?

Tragbare Darlehenshöhe?


Zitat von weyoun Beitrag anzeigen
In welchen anderen Fällen würde das Sozialamt es übernehmen?
Wenn du nicht (mehr) dem SGBII unterliegst, also auf Dauer nicht mehr als ? Stunden am Tag arbeitsfähig bist.

Gruß, Anselm

Verbindlichen Rat oder Rechtsberatung kann Dir jedoch nur ein(e) Anwalt(In) geben.

Gruß, Anselm
 
Alt 18.04.2007, 15:24   #5
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Keine fixen Regeln

Da gibt es viel Kommt drauf an. Eine (fristlose) Kündigung der Vermieters ist keine zwingende Voraussetzung.
Wichtig ist die Verhinderung von Obdachlosigkeit durch die Sicherung des vorhandenen Wohnraumes.
Je nach Familienkonstellation, der sozialen Lage der Hilfesuchenden, dem Gesundheitszustand, der Ursache der Schulden, der jetzigen Wohnsituation und dem Wohnungsmarkt vor Ort wird entschieden. Es sind sicherlich noch mehr Kriterien, die im Einzelfall berücksichtigung finden können, vorhanden.



Für verbindliche Auskünfte fehlt mir die Vermögensschadenabsicherung. Also wenn es droht ernst zu werden, einfach mal eine juristisch gebildete Person befragen.
kleindieter ist offline  
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