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Start > > -> Mahnbescheid wegen 65 Euro...

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Alt 02.04.2011, 10:58   #1
scott
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scott Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Hallo

Eine gute bekannte von mir,kam heute zu mir in der Hand einen Mahnbescheid. Es geht sich hierbei um eine Zahlung von Quelle,die nun vom Insolvenzberater ausgeht. Der Gesammtbetrag beläuft sich hierbei auf horrende (sarkasmus) 65 Euro....samt "Kosten für den Bescheid 58 Euro + 15 Euro Auskünfte" macht dies nun : 140,60 Euro. Also über das doppelte mehr für eigentlich nix...

Meine Frage: Gibt es hier irgendeine art "Trick" oder sonstwas um von den Kosten weg zu kommen? Zb die 65 Euro an das Inkassounternehmen zu überweisen oder sowas?

Ich finde das regelrecht unverschämt wegen:

a: 65 Euro so einen aufstand zu machen
b: mehr als das doppelte an Gebühren zu verlangen
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Alt 02.04.2011, 11:04   #2
Napolion Bonaparte->Emailproblem
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Napolion Bonaparte Napolion Bonaparte
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von scott Beitrag anzeigen
meine frage: Gibt es hier irgendeine art "trick" oder sonstwas um von den kosten weg zu kommen?
nein, wenn die forderung berechtigt ist.
__

Aus gegebenem Anlass: Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit dem vom anderen Mitgliedern des Forums übereinstimmen. Des weiteren ist mein Geschwafel lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
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Alt 02.04.2011, 11:09   #3
scott
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scott Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Die Forderung von 65 Euro ist ein Restbetrag. Das Inkassounternehmen versuchte 1 Rate zweimal abzuziehen,was aber nicht funktionierte,da nur Geld für eine Rate auf dem Konto war. Daraufhin die Kündigung der Ratenzahlung. Und nun der Mahnbescheid. Die 65 Euro kann sie jetzt sofort überweisen,aber 80 Euro Gebühr? Für was denn?

Und wenn sie jetzt die hälfte überweist und nächsten Monat den Rest?

Undankbares Weltenpack...stecken sich 80 Euro "Gebühren" in die Tasche
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Alt 02.04.2011, 11:12   #4
Napolion Bonaparte->Emailproblem
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Napolion Bonaparte Napolion Bonaparte
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von scott Beitrag anzeigen
Die 65 Euro kann sie jetzt sofort überweisen,aber 80 Euro Gebühr? Für was denn?
für das inkassobüro, an den die forderung abgetreten wurde...
__

Aus gegebenem Anlass: Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit dem vom anderen Mitgliedern des Forums übereinstimmen. Des weiteren ist mein Geschwafel lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Napolion Bonaparte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2011, 11:13   #5
gast_
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Und warum habt ihr den Restbetrag (das was nicht abgebucht werden konte) zwischenzeitlich nicht überwiesen?
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Alt 02.04.2011, 11:15   #6
scott
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scott Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Hm...klingt ja klasse...Dann werde ich auch ein Inkassobüro eröffnen und den Schuldner das Geld aus der Tasche ziehen. 80 Euro für ein paar Briefe ist ein lukratives Geschäft....

nun gut,ich rufe einfach Montag den Anwalt bzw Gläubiger in ihrem Auftrag an und sage ihm wie ihre Situation ist und biete ihm an 2 Ratenzahlungen zu machen.

Zitat:
Und warum habt ihr den Restbetrag (das was nicht abgebucht werden konte) zwischenzeitlich nicht überwiesen?
Keine Ahnung,der Kram ist nicht von mir, ich selber warte auf meinen Termin bei der Schuldnerberatung und habe mit sowas im moment nichts mit zu tun ehrlich gesagt. Sie meinte nur,dass sie 1 Rate überwiesen hat. Somit wären 2 Raten noch übrig gewesen für 2 Monate. Die haben aber versucht direkt 2 Raten abzuziehen. Also nicht das,was ausgemacht wurde
scott ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2011, 11:19   #7
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

sie zu das du die berechtigte forderung von 65 euro nachweislich zahlst. die inkassobuden haben keine chance die gebühren von dir einzuklagen.
warpcorebreach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2011, 11:22   #8
gast_
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von scott Beitrag anzeigen
Sie meinte nur,dass sie 1 Rate überwiesen hat. Somit wären 2 Raten noch übrig gewesen für 2 Monate. Die haben aber versucht direkt 2 Raten abzuziehen. Also nicht das,was ausgemacht wurde
Also fehlt noch eine Rate - die sollte sie umgehend bezahlen.

Zitat:
Die haben aber versucht direkt 2 Raten abzuziehen. Also nicht das,was ausgemacht wurde
Das läßt sich ja nachweisen - also würde ich die Gebühren NICHT zahlen.

Was den Mahnbescheid angeht muß sie aber etwas in der vorgesehenen Frist unternehmen!

Die Forderung bestreiten weil a) die letzte Rate gezahlt wurde und b) was du erklärt hast(2 Raten in einem Monat)
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Alt 02.04.2011, 11:53   #9
Rounddancer
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Idee AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Also ich würde sofort Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen,-
und die Hauptforderung sofort überweisen.
Dazu schreiben, daß ich Hartz IV-Empfänger weit unter der Pfändungsgrenze bin,- und bei mir nichts weiter zu holen ist.
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Alt 02.04.2011, 11:57   #10
gast_
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Dazu schreiben, daß ich Hartz IV-Empfänger weit unter der Pfändungsgrenze bin,- und bei mir nichts weiter zu holen ist.
Gute Idee :-)
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Alt 02.04.2011, 12:08   #11
Speedport
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Gute Idee :-)
@scott ist vermutlich ein HE, aber ist das auch seine Bekannte? Im Eingangspost steht nichts davon.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

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Alt 03.04.2011, 20:39   #12
Silvia V
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Also ich würde sofort Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen,-
und die Hauptforderung sofort überweisen.
Dazu schreiben, daß ich Hartz IV-Empfänger weit unter der Pfändungsgrenze bin,- und bei mir nichts weiter zu holen ist.
Widerspruch gegen den kompletten Mahnbescheid kann teuer werden,wenn dann ein Teilwiderspruch(Gebühren u.s.w.).
Und Du meinst wirklich es juckt das Inkassounternehmen,ob der Schuldner Sozialleistungen bezieht?
Die drehen den Spieß um und erkundigen sich ganz nett,warum eine Ware bestellt wird,wenn man diese nicht bezahlen kann.
Im Extremfall wird daraus noch ein Eingehungsbetrug gebastelt,wobei ich es in diesem Fall(wegen 65€)für unwahrscheinlich halte.
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Alt 03.04.2011, 20:52   #13
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Nun, die Kosten sind nicht nur direkt für das Inkassobüro, sondern ebenso für das Mahnverfahren an das Gericht. Wenn gerichtliches Mahnverfahren eingeschaltet, steigen eben die Kosten.
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Alt 03.04.2011, 20:58   #14
Rounddancer
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Nun, wenn gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt wird, dann kostet das erstmal gar nix (außerm Porto für die Rückantwort). Denn dann ist das Verfahren erstmal dann gestoppt, wenn der Gläubiger nicht angekreuzt hat, daß bei Widerspruch automatisch Klage eingereicht werden soll.
Oft wird das nämlich,- erst recht bei Kleinbeträgen, nicht angekreuzt. Dann geht, wenn der Widerspruchbescheid reinkommt, erstmal die Frage (vom Inkassobüro zum Gläubiger): "Wollen Sie klagen, - wenn ja, dann zahlen Sie die Summe von xxx Euro für Vorschuß für Gerichtskasse und Rechtsanwalt ein!". Viele Gläubiger wollen dann aber dem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherwerfen, und geben auf. Oder gehen auf ein Angebot des Schuldners ein...
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Alt 03.04.2011, 21:00   #15
Martin Behrsing
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

natürlich kostet das was, wenn Klage eingereicht wird und zwar nicht zu knapp. Also hör auf Silvia, die macht diese Beratun gen nun schon lange genug.
Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Nun, wenn gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt wird, dann kostet das erstmal gar nix (außerm Porto für die Rückantwort). Denn dann ist das Verfahren erstmal dann gestoppt, wenn der Gläubiger nicht angekreuzt hat, daß bei Widerspruch automatisch Klage eingereicht werden soll.
Oft wird das nämlich,- erst recht bei Kleinbeträgen, nicht angekreuzt. Dann geht, wenn der Widerspruchbescheid reinkommt, erstmal die Frage (vom Inkassobüro zum Gläubiger): "Wollen Sie klagen, - wenn ja, dann zahlen Sie die Summe von xxx Euro für Vorschuß für Gerichtskasse und Rechtsanwalt ein!". Viele Gläubiger wollen dann aber dem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherwerfen, und geben auf. Oder gehen auf ein Angebot des Schuldners ein...
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Alt 03.04.2011, 21:09   #16
Beasti->Emailproblem
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Beasti
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Nun, wenn gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt wird, dann kostet das erstmal gar nix (außerm Porto für die Rückantwort). Denn dann ist das Verfahren erstmal dann gestoppt, wenn der Gläubiger nicht angekreuzt hat, daß bei Widerspruch automatisch Klage eingereicht werden soll.
Oft wird das nämlich,- erst recht bei Kleinbeträgen, nicht angekreuzt. Dann geht, wenn der Widerspruchbescheid reinkommt, erstmal die Frage (vom Inkassobüro zum Gläubiger): "Wollen Sie klagen, - wenn ja, dann zahlen Sie die Summe von xxx Euro für Vorschuß für Gerichtskasse und Rechtsanwalt ein!". Viele Gläubiger wollen dann aber dem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherwerfen, und geben auf. Oder gehen auf ein Angebot des Schuldners ein...
Doch doch es kostet schon das Mahnverfahren, wenn die Forderung zu Recht besteht, zahlt der Schuldner. Wenn nicht, müssen die Kosten vom Inkassounternehmen selbst getragen werden. Kommt es zum Titel, entsehen nochmals Kosten.

Aber das alles steht auch auf dem Mahnbescheid... da sind ebenso die Kosten für das Gericht angegeben.
Beasti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2011, 21:18   #17
Rounddancer
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Und ich habe schon bergeweise Mahnbescheide beantragt, bzw. vom Inkassobüro beantragen lassen.
Wie gesagt: Auf dem Mahnbescheid steht, ob der Gläubiger bei Widerspruch automatisch die Klage beantragt. Wenn das nicht angekreuzt ist, ist vieles möglich.
Natürlich würde ich in jedem Fall die berechtigte Hauptforderung an den Gläubiger bezahlen, und dies dokumentieren. Gläubiger, die die Hauptforderung, also das, was der Schuldner wirklich für eine Lieferung oder Leistung schuldet, erfüllt bekommen, werden oft gnädiger und viele ziehen dann die Hunde ab.
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Alt 03.04.2011, 21:24   #18
Silvia V
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Nun, wenn gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt wird, dann kostet das erstmal gar nix (außerm Porto für die Rückantwort). Denn dann ist das Verfahren erstmal dann gestoppt, wenn der Gläubiger nicht angekreuzt hat, daß bei Widerspruch automatisch Klage eingereicht werden soll.
Oft wird das nämlich,- erst recht bei Kleinbeträgen, nicht angekreuzt. Dann geht, wenn der Widerspruchbescheid reinkommt, erstmal die Frage (vom Inkassobüro zum Gläubiger): "Wollen Sie klagen, - wenn ja, dann zahlen Sie die Summe von xxx Euro für Vorschuß für Gerichtskasse und Rechtsanwalt ein!". Viele Gläubiger wollen dann aber dem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherwerfen, und geben auf. Oder gehen auf ein Angebot des Schuldners ein...
Die Hauptforderung ist ja wohl unbestritten,also warum sollte dagegen Widerspruch eingelegt werden.Deshalb hatte ich "Teilwiderspruch" geschrieben.Und ob der Insolvenzverwalter alle Kleinbeträge ausbucht,das bezweifle ich.
Dann stehen ganz schnell die Gläubiger von Quelle auf der Matte,da der Verwalter ihnen gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet ist.
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Alt 03.04.2011, 23:27   #19
mathias74
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mathias74 mathias74 mathias74
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

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Es geht sich hierbei um eine Zahlung von Quelle,die nun vom Insolvenzberater ausgeht. Der Gesammtbetrag beläuft sich hierbei auf horrende (sarkasmus) 65 Euro....samt "Kosten für den Bescheid 58 Euro + 15 Euro Auskünfte" macht dies nun : 140,60 Euro.
Wie lange gibt es die Quelle nicht mehr ?? Der Konkursverwalter holt sich nun das Geld von den Schuldnern die noch nicht bezahlt haben wo ist da jetzt das Problem ??
Ich kenn auch einige die haben kurz vorm Konkurs noch groß bestellt und waren der festen Meinung sie müssen nach dem Konkurs nichts mehr bezahlen, die haben vielleicht geschaut als der Gerichtsvollzieher an der Tür stand und das Geld eintreiben wollte
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Alt 04.04.2011, 11:41   #20
jordon
Gast
 
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Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Die Gerichtsgebühren für einen Mahnbescheid betragen bis zu einen Streitwert von 300 EUR lediglich 23 EUR.
Ich würde Widerspruch einlegen und vornweg die 65 EUR Hauptforderung und die 23 EUR Gerichtsgebühren zahlen.
Die Inkassogebühren sind vor Gericht nicht durchsetzungsfähig.
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Alt 10.04.2011, 01:52   #21
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Die Hauptforderung wird hier bestritten.
1. Rate zweimal.-
Das reicht für einen Widerspruch. Stellt sich nur die Frage ob denn dort eine Begründung gegeben wird.
Die Kosten sind auch unangemessen. Auskünfte sind auch nicht notwendig gewesen. Kunde war erreichbar, verm. sogar ladungsfähig.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2011, 02:04   #22
Piggylein->Emailproblem
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Registriert seit: 29.11.2010
Beiträge: 140
Piggylein
Standard AW: Mahnbescheid wegen 65 Euro...

Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
sie zu das du die berechtigte forderung von 65 euro nachweislich zahlst. die inkassobuden haben keine chance die gebühren von dir einzuklagen.
Er wird vermutlich neben dem eigentlichen Schuldbetrag auch die Kosten für den Mahnbescheid übernehmen müssen.
Aber die Inkassokosten muss man eher selten zahlen, habe ich in diesem Forum gelernt und das hat mir schon wahnsinnig viel Geld gesprart.
Piggylein ist offline   Mit Zitat antworten
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