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Start > > -> Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

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Alt 04.02.2011, 09:39   #1
Kongo Otto->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2011
Ort: Lippstadt
Beiträge: 511
Kongo Otto
Standard Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Hallo,
Wenn man ein Pfändungs-und Überweisungsbeschluss erhält,wie lange hat
dieser gültigkeit ?
Gibt es da eine gesetzliche Richtlinie ?
Kongo Otto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2011, 09:41   #2
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Zitat von Kongo Otto Beitrag anzeigen
Hallo,
Wenn man ein Pfändungs-und Überweisungsbeschluss erhält,wie lange hat
dieser gültigkeit ?
Gibt es da eine gesetzliche Richtlinie ?
Solange der nicht zurückgenommen wird, 30 Jahre
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 04.02.2011, 11:37   #3
Wolfsdream->Emailproblem
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Registriert seit: 14.06.2010
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 460
Wolfsdream Wolfsdream
Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Hallo,

Rücknahme ist schon richtig, Gültigkeit 30 Jahre eher rudimentär zu bewerten und falsch !

Achte auf Taschenpfändung und Kontopfändung !

Bon chance

Wolfsdream




Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Solange der nicht zurückgenommen wird, 30 Jahre
Wolfsdream ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2011, 11:50   #4
Fairina
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Registriert seit: 24.08.2007
Beiträge: 3.792
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Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Diese 30 Jahre leben bei jedem neuen PB, bei jeder anderen Zwangsmaßnahme des Gläubigers neu auf. Das ist etwas was viele Schuldner nicht wissen.
Fairina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2011, 10:36   #5
Kongo Otto->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2011
Ort: Lippstadt
Beiträge: 511
Kongo Otto
Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Wenn ich das so richtig verstehe,kann man den Pfändungs-und Überweisungsbeschluss
nur dann zurücknehmen,wenn man eine Ratenzahlungsvereinbarung vereinbart,oder aber
die Forderung komplett bezahlt.
Werde das mit meinem Schuldnerberater klären.sobald ich ein Termin bekomme.

Habe ein Urteil gefunden;

Dieses Urteil könnte evtl in diesem Zusammenhang interesant sein :

Der Verein Schuldnerhilfe Essen e.V. (VSE) teilte mit, dass sich eine Beklagte in zwei Fällen, in denen die FKH GbR aus einem Schuldanerkenntnis geklagt hat, erfolgreich gegen die Klage zur Wehr setzen konnte. Das Amtsgericht Schwelm hat beide Klagen der FKH GbR abgewiesen. Grundlage der Forderung sind behauptete Warenbestellungen. Die Forderung wird, sofern die Betroffenen nicht zahlen, vom Ursprungsgläubiger an die FKH GbR verkauft. Diese beauftragt die UGV Inkasso GmbH und die Rechtsanwälte Wehnert & Kollegen mit dem Forderungseinzug. Häufig kommt es vor, dass die Betroffenen ein Schuldanerkenntnis über die Forderung abgeben, um im Gegenzug Ratenzahlung bewilligt zu bekommen. Kommt es später zu einem Rechtsstreit, wird nicht mehr die Ursprungsforderung, sondern das Schuldanerkenntnis als Anspruchsgrundlage herangezogen. Obwohl die Betroffenen durch die Unterzeichnung des Schuldanerkenntnisses ihre Rechtsposition geschwächt haben, macht es dennoch Sinn, sich gegen die Forderungen zu wehren wie die beiden Urteile des Amtsgerichts Schwelm belegen

AG Schwelm, Urteil 29.03.2006 (Az.: 20 C 401/05)
und
AG Schwelm, Urteil vom 14.02.2006(Az.20 C 399/05) 31.05.2006
Kongo Otto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2011, 11:10   #6
ingo s.
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Ort: im schönen Ahrtal, in meinem Blockhaus direkt am Bach, mitten im Wald...
Beiträge: 1.419
ingo s. ingo s. ingo s. ingo s. ingo s.
Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Zitat von Kongo Otto Beitrag anzeigen
Wenn ich das so richtig verstehe,kann man den Pfändungs-und Überweisungsbeschluss
nur dann zurücknehmen,wenn man eine Ratenzahlungsvereinbarung vereinbart...

hallo,


den pfändungsbeschluss kann nur der gläubiger zurücknehmen...

aber warum sollte er das tun...? nur, weil du dich mit ihm auf eine ratenzahlung geeinigt hast? das wird er erst mal beobachten (man kennt ja genügend schuldner, die dann mal eben 3 monate bezahlen und dann kommt nix mehr). dann müsste der gläubiger den ganzen zirkus von vorn beginnen - das wird er sich bereits im vorfeld überlegen - er wird sich mit dir meinetwegen auf ratenzahlung einlassen und den pfändungsbeschluss im hintergrund weiterlaufen lassen.

der pfändungsbeschluss ist doch seine rückversicherung, falls du die ratenzahlung irgendwann einstellst - ergo wird er einen teufel tun, ihn zurück zu nehmen.

er wird dir sagen, 'zahl erstmal brav deine raten, und wenn die sache durch ist, hat es sich sowieso erledigt'.

insofern wird er sich hüten, das mühsam erkämpfte recht einer pfändungsmöglichkeit aus seinen händen zu geben. immerhin hast du ja sowohl nach zustellung des mahnbescheides als auch beim vollstreckungsbescheid noch ein 2-wöchiges einspruchs- bzw. widerspruchsrecht. das sind für den gläubiger natürlich hürden, die seinem wunsch nach der zwangsvollstreckung entgegen stehen könnten.

der pfändungsbeschluss kann in ruhe weiter laufen, während du deine raten bezahlst. und erst nach der letzten rate ist die kiste zu --- vorher nicht.

theoretisch (und praktisch) hat der gläubiger das recht, auch während deiner ratenzahlungen jederzeit einen weiteren pfändungsversuch zu unternehmen - aber warum? du zahlst ja deine raten und mehr ist bei dir im moment nicht zu holen. hat er natürlich zwischenzeitlich von einer erbschaft o.ä. erfahren, kannst du sicher sein, dass 2 wochen später der kuckuckskleber auf der matte steht und die hand aufhält.

also spart er sich die kostenvorauszahlung an den gerichtsvollzieher und wartet weiter auf deine raten...

--------------------------------------------------------------------

zur kernfrage: die vereinbarung einer ratenzahlung hat meines wissens noch nie zur rücknahme eines pfändungsbeschlusses geführt -- warum auch...? sie ist doch die einzige sicherheit, die der gläubiger hat, jederzeit einen pfändungsversuch zu starten. dieses faustpfand gibt man doch erst dann auf, wenn die sache bis zur letzten rate erledigt ist. und dann ist der beschluss eh hinfällig --- so what...?




mfg

ingo s.
__

.
mfg

ingo s.
______________________________________________

Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
ingo s. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2011, 22:42   #7
Silvia V
Redaktion
 
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Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Im günstigsten Fall kann der Gläubiger die Pfändung ruhen lassen.
Doch sobald Unregelmäßigkeiten auftreten lebt die Pfändung wieder auf.
Dies passiert automatisch,wenn ein weiterer Gläubiger mit einem Pfändungs-und Überweisungsbeschluss auftaucht.Denn ansonsten verliert Gläubiger Nr.1 seinen Rang.
__

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Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06



"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2011, 03:08   #8
Kongo Otto->Emailproblem
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Kongo Otto
Standard AW: Frage zum Pfändungs-und Überweisungsbeschluss

Das ist ja das was ich meine,man vereinbart z.Bsp.Ratenzahlung,und läßt die Pfändung
ruhen,aber das Konto muß wieder freigeschaltet werden.
Kongo Otto ist offline   Mit Zitat antworten
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