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Alt 05.12.2006, 15:01   #1
Gurudev->Emailproblem
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Registriert seit: 08.12.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 106
Gurudev
Standard Inkassokosten zuzüglich Anwaltskosten ? Suche BGH Urteil.

Hallo liebe Mitstreiter.

Habe mich durch das Forum 'geraben', jedoch keine passende Information für meinen Fall gefunden. Ich suche das BGH - Urteil welches besagt, dass
Inkassogebühren zuzüglich Anwaltsgebühren von den Gerichten nicht
anerkannt werden.
Sachverhalt:

Der Stromgeier Vattenfall hatte von mir eine Nachzahlung von 170.- €
verlangt. Hatte das Geld nicht und bat um Ratenzahlung mit dem Hinweis,
ich hätte nur 345.-€ monatlich zur Verfügung und könne nur 20.-€ pro
Monat abzahlen. Wurde abgelehnt mit dem Hinweis auf Weitergabe an ein
Inkassobüro (Tesch-Inkasso)
Schreiben von Inkassobüro mit neuer Forderung von nun 239.-€.

Habe eine Zahlung abgelehnt, mit der Begründung, dass ich dem Gläubiger eine Ratenzahlung angeboten habe.

Es erfolgte Schreiben vom RA mit Zahlungsaufforderung von nunmehr
344.-€.
Habe wieder Ratenzahlung nach meinen (345.-) Möglichkeiten angeboten.
Wurde abgelehnt, mit dem Hinweis ich solle mir bei 'Freunden' oder
Bekannten Geld leihen und somit nur 299.-€ einmalig zahlen.
(Meine Bekannten sind mit meinem HartzIV - Elend schon genug belastet,
habe mich nicht getraut zu fragen).
Über den Anwalt erfolgte MB. Habe widersprochen, aber den Grundbetrag
(170.-€) anerkannt.
Alle weiteren Kosten habe ich abgelehnt zu zahlen, mit dem Hinweis auf
meine Abzahlungswilligkeit am Beginn der Forderung, mit Hinweis auf
'Minderungspflicht' ? des Gläubigers.
Jetzt habe ich am 17.01.07 eine (meine erste) Gerichtsverhandlung.
Der Rechtsanwalt fordert über die 170.-€ hinaus jetzt zusätzlich 265,18 €.

In diesen Kosten sind die Inkassokosten zusätzlich die Anwaltskosten
enthalten.
Vielleicht hat schon jemand die gleichen Erfahrungen machen müssen
und konnte sich mit Erfolgt gegen diese Ungerechtigkeit wehren?

Ich glaube vor längerer Zeit ein BGH -Urteil in diesem Forum gelesen
zu haben, kann es aber nicht finden.

Da diese Stromausbeuter in Ihrer nicht zu bremsenden Gier einem
H IV Schuldner keine Möglichkeit lassen sich ehrlich zu machen, werde ich
wohl eine EV leisten müssen.

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Gruß Wolfgang

PS. Die Arge habe ich bisher nicht angesprochen, da ich bisher noch nicht
zwangsumgezogen worden bin, obwohl meine Miete um 70.-€ zu hoch
ist. Ich möchte keine schlafenden Hunde wecken.
__

Es ist nichts stiller, als eine geladene Kanone.

Von Heinrich Heine
Gurudev ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 18:06   #2
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.827
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Hallo Namensbruder

hast Du schon die Suchfunktion benutzt ?

Unsere Sylvia kennt sich damit sicher aus,bitte noch etwas Geduld.

Alles gute
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 20:07   #3
Inkasso
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von Inkasso
 
Registriert seit: 25.10.2005
Beiträge: 3.646
Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso
Standard

Die Inkassogebühren fallen vor Gericht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weg !
Die Anwaltskosten nicht
Die 110 € Anwaltsgebühren dürften M.M aber trotzdem ebenfalls auf eine vernünftige Höhe zurückgeschrumpft werden. Hier den bisher geführten Briefwechsel aufbewahren.




BGH URTEIL
BGH (Az. VII ZB 53/05).



Zitat:
Die anfallenden Mehrkosten, die durch die Beauftragung eines Rechtsbeistands oder Inkassodienstes im (vorgerichtlichen) Mahnverfahren anfallen, sind neben den Kosten des im streitigen Verfahren beauftragten Rechtsanwalts grundsätzlich nicht erstattungsfähig, unabhängig davon, ob bei Einleitung des Mahnverfahrens mit der Erhebung eines Widerspruchs zu rechnen war oder nicht.
__

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
Inkasso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2006, 21:14   #4
Silvia V
Redaktion
 
Benutzerbild von Silvia V
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 2.549
Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V Silvia V
Standard

Hier ist das Urteil...

Ansonsten berufe Dich auf die schon von Dir genannte Schadensminderungspflicht des Gläubigers.Denn sobald diesem bekannt wird,das der Schuldner zahlungsunfähig ist,muß er davon ausgehen,das eine aussergerichtliche Betreibung keinen Erfolg haben wird.
Dem Schuldner entstehen dadurch nur doppelte Kosten,denn die gerichtlichen Schritte darf ja nur ein Anwalt einleiten.

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic7488.html


http://juris.bundesgerichtshof.de/cg...28&Blank=1.pdf
__

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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

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Silvia V ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2006, 09:03   #5
Gurudev->Emailproblem
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Registriert seit: 08.12.2005
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Beiträge: 106
Gurudev
Standard

Hallo Wolliohne, Inkasso und Silvia V,

ich danke für Eure sehr hilfreichen Informationen.

Jetzt kann ich auf die Klage des RA an das Gericht entsprechend
antworten.
Schön, dass 'man' hier im Forum nicht allein gelassen ist.

Danke !


Gruß Wolfgang
__

Es ist nichts stiller, als eine geladene Kanone.

Von Heinrich Heine
Gurudev ist offline   Mit Zitat antworten
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anwaltskosten, bgh, inkassokosten, suche, urteil, zuzueglich, zuzüglich

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