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Alt 08.09.2006, 10:08   #1
Roter Pirat->Emailproblem
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Registriert seit: 30.08.2006
Beiträge: 64
Roter Pirat
Standard Insollvens Wohlverhaltungsphase

Tag,
wer kann mir mal Sagen was man während einer laufenden Insollvens für eine Wohlverhaltenphase alles erfüllen muss. :icon_kinn: Wird zum Beispiel von einem verlangt alle Wertgegenstände die sich Irgenwie noch zu Geld machen lassen zu Verkaufen um mit dem Erlös die Glaübiger zu bedienen.Kommt bei Beantragung nicht sowieso das eigene Heim unter dem Hammer. ? Wie hoch darf der Wert eines PKW sein den man haben darf ?
Wahrscheinlich muss man auch ein Haushaltsbuch führen, oder ?
Wie ist das wenn man nun bei einem Einkauf von Haushaltswaren mal Süssigkeiten kauft wird das nicht als unnötig kritisiert. Ist es nicht sogar so, das man nur eine bestimme Summe ausgeben darf egal was ist und diesen nicht überschreiten darf. Alles wird Vorgeschrieben, oder ? Was ist mit Kleidungskauf ? Wieviel darf man im Monat für Benzin ausgeben. Wenn dies alles dann so ist wie groß darf dann noch eine Wohnung sein ?
Gruß
Roter Pirat :laber: T
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Alt 08.09.2006, 11:43   #2
Silvia V
Redaktion
 
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Registriert seit: 16.06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 2.549
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Standard Re: Insollvens Wohlverhaltungsphase

Zitat von Roter Pirat
Tag,
wer kann mir mal Sagen was man während einer laufenden Insollvens für eine Wohlverhaltenphase alles erfüllen muss. :icon_kinn: Wird zum Beispiel von einem verlangt alle Wertgegenstände die sich Irgenwie noch zu Geld machen lassen zu Verkaufen um mit dem Erlös die Glaübiger zu bedienen.Kommt bei Beantragung nicht sowieso das eigene Heim unter dem Hammer. ? Wie hoch darf der Wert eines PKW sein den man haben darf ?
Wahrscheinlich muss man auch ein Haushaltsbuch führen, oder ?
Wie ist das wenn man nun bei einem Einkauf von Haushaltswaren mal Süssigkeiten kauft wird das nicht als unnötig kritisiert. Ist es nicht sogar so, das man nur eine bestimme Summe ausgeben darf egal was ist und diesen nicht überschreiten darf. Alles wird Vorgeschrieben, oder ? Was ist mit Kleidungskauf ? Wieviel darf man im Monat für Benzin ausgeben. Wenn dies alles dann so ist wie groß darf dann noch eine Wohnung sein ?
Gruß
Roter Pirat :laber: T
Das Haus wird grundsätzlich zur Masse gezogen und im Normalfall dann auch versteigert.
Auch das Auto ist für den Treuhänder oder Insolvenzverwalter interessant(es sei denn der Wert rechtfertigt die Kosten der Versteigerung nicht).Anders ist es,wenn der Schuldner sein Auto zur Ausübung des Berufes benötigt und den Arbeitsplatz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann.
Sollte ein kostbares Gemälde,SchmuckLebensversicherungen u.ä. vorhanden sein,dann gehört auch dies zur Masse.Der Videorecorder und die alte Stereoanlage interessieren keinen.

Während der Wohlverhaltensperiode sollte man eine angemessene Erwerbstätigkeit ausführen,bzw.sich aktiv darum bemühen.
Jeder Wohnungs-und Arbeitsplatzwechsel muß angezeigt werden.
Eine Erbschaft muß zu 50 % abgeführt werden.
Niemand schreibt Dir vor,was Du mit dem unpfändbaren Einkommen machst,sollte es möglich sein,dann kannst Du auch wieder Vermögen aufbauen(Sparkonten o.ä.),dies ohne das ein Gläubiger Zugriff dazu hat.

Auch die Größe der Wohnung wird nicht vorgeschrieben,wichtig ist das Du die Miete aus Deinem unpfändbarem Einkommen bezahlen kannst.

Klick Dich mal durchs Forum,da gibt es schon eineige Hinweise zur Insolvenz und auch einen Pfändungsrechner.

Gruß

Silvia
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Alt 11.09.2006, 13:01   #3
hoewa14
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hoewa14 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallöchen, hab folgende Frage: meine Wohnungsnachbarin hat priv. Insov. beantrag, Verfahren ist angelaufen und zwischenzeitlich im aushang des AG. Nun zum eigentlichen: muss Sie damit rechnen, dass das vorhandene Auto verwertet werden muss? Sie hat "noch" einen Ein-Euro-Job, der Ende September ausläuft. Eine Anstellung ist nicht in Sicht.
Weiteres Problem: Sie hat vor 3 Wochen die Jahrestromabrechnung erhalten und muss, warum auch immer, 1.450€ -Eintausendvierhundertfünfzig- nachzahlen, die sie aber nicht hat. Die Wohnung wird mit Oel beheizt. Wie der Stromverbrauch zustande gekommen ist, keine Ahnung. Sie hat bei der Kommune um ein Darlehen nachgefragt, was evtl. bewilligt wird.
Muss das nun beantragte Darlehen bzgl. der priv. Insolvenz angegeben werden und kippt dadurch evtl. das Verfahren?
Gruß
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Alt 11.09.2006, 13:32   #4
Silvia V
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Es kommt immer darauf an,welchen Wert der PKW noch hat.
Ist es nur noch eine alte Schrottlaube,dann wäre eine Verwertung eher
unwahrscheinlich.

Sollte Deine Nachbarin schon einen Treuhänder/Insolvenzverwalter haben,dann würde ich ihm die Situation bezügl. des Darlehens schildern.
So können im Vorfeld Mißverständnisse vermieden werden.
Da dieses Darlehen notwendig ist,um eine Sperre durch den Energieversorger abzuwenden,wird es das Verfahren kaum beeinflussen.


Gruß

Silvia
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Alt 12.09.2006, 11:24   #5
hoewa14
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hoewa14 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallöchen und Danke für die zügige Antwort. Bezgl. des KFZ hatte ich vergessen mitzuteilen, das der Lebensgefährte -eheähnl. Verhältniss seit Januar 2006- sein KFZ abgemeldet hat und dieses nun in der Garage steht. Das eigene Fahrzeug dürfte einen Wert von rd. 2.000€ haben, das des Partners ca. 2.500€. Wie verhält sich das Ganze denn auf die Partnerschaft? Muss der Partner seine Einkünfte ebenfalls offenlegen? Er hat einen Vollzeitjob und verdient nicht gerade schlecht. Allerdings habe ich den Eindruck, das der Partner sich vor Zahlungen drückt. Ich möchte mich da jedoch mehr wie zurückhalten. Da wir, bedingt durch den gleichen Vermieter, Dinge wie gemeinsam Oel für die Heizung einkaufen, zwangsläufig untereinander unsere Situation austauschen müssen, bekomme ich einiges mit. Er versucht gerade sich an die Beteiligung der Heizkosten, der Nebenkosten sowie der Zahlung vom Mietanteil vorbei zu mogeln, da er der Meinung ist, schon genug zu zahlen. Aber, wie o.g., ich möchte mich da in das partnerschaftliche Verhältniss nicht einmischen.
Schönen Tag noch.
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Alt 12.09.2006, 11:37   #6
Silvia V
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Die Einkünfte des Partners werden bei der Insolvenz nicht angerechnet.
Er hat damit nichts zu tun.Wegen des PKW würde ich dem Treuhänder glaubhaft darstellen,das dieser zur Aufnahme einer Tätigkeit unbedingt erforderlich ist.
Eine der Obliegenheiten während der WVP ist nunmal die Suche und Aufnahme einer Arbeit,damit die Gläubiger irgendwann Geld sehen.

Wie der Treuhänder reagiert,lässt sich leider nicht sagen.Es gibt da,wie überall,die verschiedensten Konstellationen.


Gruß
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