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Alt 16.08.2006, 11:22   #1
Maintalerin->Emailproblem
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Ort: Maintal
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Maintalerin
Standard Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Folgender Sachverhalt:

Kündigung des Kontokorrentkredits und des Geschäftskontos bei der Postbank. Umwandlung in normalen Kredit wurde abgelehnt. Abgabe an ein Inkasso-Unternehmen laut Postbank. Monatelang nichts gehört.
Gestern Schreiben eines Anwalts (kein Inkassobüro), der mit dem Einzug beauftragt wurde.
Zusätzliche Kosten ca. 700 Euro.
Bisher wurde noch kein Mahnbescheid erlassen.
Bin nach wie vor selbständig und beziehe ergänzendes ALG II.
Könnte monatlich ca. 50 Euro zahlen, das würde aber maximal für die auflaufenden Zinsen reichen.
Schulden inklusive Anwaltskosten knapp 6000 Euro.
Soll ich eine Ratenzahlung anbieten oder gar nichts tun und warten was der Anwalt jetzt unternimmt wenn ich mich nicht rühre?

Wäre für Tipps dankbar.
__

Gruss Maintalerin
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Alt 16.08.2006, 11:47   #2
Koelschejong
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Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard

Nichtstun ist sicher das Falscheste, was Du tun kannst.

Teil dem Anwalt mit, dass Du ALG II beziehst (sofern zutreffend), füg eine Kopie des Bewilligungsbescheids bei und erklär das Du leider derzeit nicht zahlen kannst. Eine Ratenzahlung würde ich derzeit nicht anbieten, das könnte dann unter Umständen als Schuld Anerkenntnis ausgelegt werden. Bei 6000 EUR Schulden, solltest Du Dich vielleicht auch einmal intensiv mit der Frage einer Insolvenzanmeldung beschäftigen. Hast Du Deine Schulden nur bei einem Gläubiger (z.B. der Postbank). Dann ist unter Umständen ein Gespräch mit denen sinnvoll, in dem Du zart andeutest, dass sie im Falle einer Insolvenzanmeldung völlig leer ausgehen könnten und ob es da nicht besser wäre, Dir durch einen zumindest teilweisen Schuldenerlass entgegen zu kommen, um dann durch gerade noch stemmbare Ratenzahlung von z.B. 20 EUR auf einen befristeten Zeitraum nur noch ziemlich leer auszugehen.

Denk bei dieser Frage aber auch an die Insolvenzkosten (ich lese da was von einem Geschäftskonto). Wenn Du Insolvenz anmeldest, musst Du im Prinzip die Kosten dafür zahlen.
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Alt 16.08.2006, 11:58   #3
Silvia V
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Standard

Ist die Bank der einzigste Gläubiger?

Stelle doch der Bank in Aussicht,das Du unter Umständen Insolvenz beantragst,wenn der Terror weiter geht.
Dann könnte es sein,das nichts mehr gezahlt wird.
Es kommt immer darauf an,was Du willst...50 € decken evtl. die Zinsen,läßt sich die Bank darauf ein,hast Du erstmal Ruhe,aber so richtig weiter bist Du nicht.

Du hast auch die Möglichkeit nicht zu reagieren,dann geht alles seinen "sozialistischen Gang"..Mahnbescheid,Vollstreckungsbescheid..evtl. eidesstattliche Versicherung.

Wie gesagt,dies sind nur zwei Möglichkeiten,es gibt da noch mehr.

Wichtig ist dabei zu wissen,was Du in Zukunft vor hast.


Gruß

Silvia
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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 16.08.2006, 12:02   #4
Maintalerin->Emailproblem
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Maintalerin
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Danke,

es ist nur die Postbank, sonst habe ich nichts offen. Die Postbank lässt sich auf nichts ein. Diesen Weg hatte ich schon versucht.
Einziger Ansprechpartner ist dieser Anwalt.
Insolvenz kommt nicht in Frage. EV habe ich auch noch keine.

Gut, so dachte ich mir das auch. Werde ihn anschreiben und meinen ALG II Bescheid mitschicken. Werde sehen was dann kommt.

Was ich vorhabe?

Mich so gut es geht mit dem was ich verdiene und derzeit noch vom Staat bekomme, über Wasser zu halten.

Mir fehlt leider das Kapital um meine Selbständigkeit wieder hoch zu bringen. Dank Optionskommune, die erst nach 3 Monaten das erste Geld überwiesen hatte und somit meine Reserven erst mal weg waren. Von den dauernden Falschberechnungen ganz zu schweigen.


:mued:
__

Gruss Maintalerin
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Alt 16.08.2006, 12:19   #5
Silvia V
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Auch bei der Regelinsolvenz eines Selbständigen können die Kosten der
Insolvenz gestundet werden.Dies jedoch nur,wenn die Insolvenzmasse dazu nicht ausreicht.

Wenn Du weiter selbständig sein willst,käme natürlich eine EV oder aber auch
Insolvenz nicht so gut.
Jedoch sollte die Bank auf die EV bestehen,gibt es nicht viele Möglichkeiten
diese zu umgehen.
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 16.08.2006, 12:38   #6
Anselm Querolant
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Beiträge: n/a
Standard Re: Wie verhalte ich mich jetzt richtig?

Zitat von Maintalerin
Folgender Sachverhalt:

Kündigung des Kontokorrentkredits und des Geschäftskontos bei der Postbank.
Wer hat gekündigt? Du oder die Postbank? Wenn es die Postbank war, warum wurde keine Kreditrückführung gemacht?
Zitat von Maintalerin
Umwandlung in normalen Kredit wurde abgelehnt. Abgabe an ein Inkasso-Unternehmen laut Postbank. Monatelang nichts gehört.
Oha, böse von der Postbank, schlecht für Dich, aber wer mit den Haien schwimmen will... ;)
Wenn ich das richtig verstehe hast du selbst auch nicht nachgehakt? Böööser Fehler einer "Sollkauffrau".

Zitat von Maintalerin
Gestern Schreiben eines Anwalts (kein Inkassobüro), der mit dem Einzug beauftragt wurde.
Zusätzliche Kosten ca. 700 Euro.
Bisher wurde noch kein Mahnbescheid erlassen.
Soweit würde ich es auch nicht kommen lassen, du willst sicher nicht mit ALGII alt werden. ;)

Zitat von Maintalerin
Bin nach wie vor selbständig und beziehe ergänzendes ALG II.
Könnte monatlich ca. 50 Euro zahlen, das würde aber maximal für die auflaufenden Zinsen reichen.
Schulden inklusive Anwaltskosten knapp 6000 Euro.
Soll ich eine Ratenzahlung anbieten oder gar nichts tun und warten was der Anwalt jetzt unternimmt wenn ich mich nicht rühre?
Bedenke: Du willst dir doch nicht die Zukunft verbauen. Oder?
Die Schulden sind aus deiner Selbstständigkeit, da könnten die etwas draus machen dass dir garnicht gefällt.

Wenn du aber mit 50€ abbezahlst solange du kannst, bist du Zahlungswillig und dir kann niemand anderweitig an der Karren fahren, zudem bleibst du in Sachen Offenbarungseid (heisst das noch so?) und Schufascoring, für später, im grünen Bereich.

Den Kopf in den Sand stecken verschiebt und verschlimmert Probleme nur! Wir Selbstständige jedoch lösen Probleme; so schnell wie möglich. :mrgreen:

Gruß, Anselm
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Alt 16.08.2006, 17:35   #7
Maintalerin->Emailproblem
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Ort: Maintal
Beiträge: 26
Maintalerin
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Kreditrückführung wurde abgelehnt, gekündigt hat die Postbank.
Ich habe versucht mich mit denen zu einigen, aber keine Chance. Wäre der Dispo in einen normalen Kredit umgewndelt worden, hätte es mit der Rückzahlung keine Probleme gegeben. Aber vierteljährlich 200 Euro Zinsen, ohne dass sich die Summe verringert..... das hab ich nicht geschafft.

Ich habe auch nicht die Absicht den Kopf in den Sand zu stecken, wollte hier auch nur anfragen wie ich mich am besten jetzt verhalte ohne mir selber einen Strick zu drehen. Ich bin seit 30 Jahren selbständig, aber in so einer Situation war ich noch nie.

Am meisten ärgert mich, dass sich jetzt wieder ein Anwalt auf meine Kosten satt machen will. Der schreibt einen Brief und macht Kosten von 542, 90 Euro geltend.

Da geht mir der Hut hoch. :dampf:
__

Gruss Maintalerin
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Alt 16.08.2006, 21:34   #8
Zwergenmama->Emailproblem
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Zwergenmama
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Nimm Dir einen Anwalt. Der kann dann noch mal mit der Postbank reden. Aber leider habe ich den Namen schon des öfteren bei gekündigten Dispo's gehört...

Es ist zu klären, ob die Forderungen des Anwaltes überhaupt gerechtfertigt sind. Dann könnte man der Bank eine bestimmte Summe zur Tilgung anbieten. So nach dem Motto" Hartz 4-Empfänger, nicht pfändbar. Also nehmt, was wir euch bieten oder bekommt gar nichts".

Wenn sich heraus stellt, daß Du auf den Gesamtkosten sitzen bleibst, solltes Du die Privatinsolvenz in Betracht ziehen. Hat viele Nachteile, aber auch den Vorteil, daß Du nicht mehr vom Gerichtsvollzieher besucht wirst und nach 6 Jahren schuldenfrei bist.
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Alt 16.08.2006, 22:10   #9
Silvia V
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Zitat von Zwergenmama
Nimm Dir einen Anwalt. Der kann dann noch mal mit der Postbank reden. Aber leider habe ich den Namen schon des öfteren bei gekündigten Dispo's gehört...

Es ist zu klären, ob die Forderungen des Anwaltes überhaupt gerechtfertigt sind. Dann könnte man der Bank eine bestimmte Summe zur Tilgung anbieten. So nach dem Motto" Hartz 4-Empfänger, nicht pfändbar. Also nehmt, was wir euch bieten oder bekommt gar nichts".

Das nennt sich Vergleich und ist eine Möglichkeit die Schulden zu reduzieren.
Erfolg hätte dies,wenn Maintalerin über 50 Jahre alt wäre,evtl. noch krank
und die Chanchen auf dem Arbeitsmarkt denkbar schlecht.
So ein Vergleich könnte als Einmalzahlung oder als Ratenzahlungsvergleich
zustande kommen.Wobei eine entsprechende Vereinbarung penibel eingehalten werden sollte,sonst ist man schlechter dran als vorher.

Wenn sich heraus stellt, daß Du auf den Gesamtkosten sitzen bleibst, solltes Du die Privatinsolvenz in Betracht ziehen. Hat viele Nachteile, aber auch den Vorteil, daß Du nicht mehr vom Gerichtsvollzieher besucht wirst und nach 6 Jahren schuldenfrei bist.
Da Maintalerin selbständig bleiben möchte,ist dies eine schlechte Variante.
Der Insolvenzverwalter könnte ihre Firma dicht machen.


Ausserdem sind 6000 € keine Summe,für die ich in die Insolvenz gehen würde.

Denn eine Insolvenz macht nur Sinn,wenn abzusehen ist,das ich die Schuldsumme nicht innerhalb der nächsten 6 Jahre begleichen kann.

Man kann der Bank durchaus damit drohen,aber wirklich in Erwägung ziehen würde ich es nicht.
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 16.08.2006, 22:21   #10
Zwergenmama->Emailproblem
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Zwergenmama
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Wenn sie auf ungeklärten Schulden sitzen bleibt, macht der Gläubiger die Firma dicht. Vergleiche werden immer häufiger auch außerhalb der "normalen" Regelung geschlossen, denn die Zahl der Zahlungsunfähigen steigt ständig. Und so manches Unternehmen fragt sich mittlerweile, ob ein Stück vom Kuchen nichts besser ist, als gar nichts im Magen.

Ich denke, daß ein Anwalt hier zunächst einmal die einzig sinnvolle Maßnahme wäre, um zu verhandeln. Gegen Banken kommt niemand alleine an.
Zwergenmama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2006, 07:17   #11
Silvia V
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Zitat von Zwergenmama
Wenn sie auf ungeklärten Schulden sitzen bleibt, macht der Gläubiger die Firma dicht. Vergleiche werden immer häufiger auch außerhalb der "normalen" Regelung geschlossen, denn die Zahl der Zahlungsunfähigen steigt ständig. Und so manches Unternehmen fragt sich mittlerweile, ob ein Stück vom Kuchen nichts besser ist, als gar nichts im Magen.

Ich denke, daß ein Anwalt hier zunächst einmal die einzig sinnvolle Maßnahme wäre, um zu verhandeln. Gegen Banken kommt niemand alleine an.
Hallo Zwergenmama,

ich glaube da gehst Du etwas unbedarft heran.Die Schulden sind unstrittig,ergo der Postbank steht das Geld zu.
Maintalerin betreibt ein Kleingewerbe und bezieht dazu noch ALG II,der Bank wird das egal sein und das Gewerbe durch diese nicht in Gefahr.
Aber ein Insolvenzverwalter schaut da schon näher hin.Sollte die Selbständigkeit nicht in naher Zukunft eine solide Basis versprechen,dann macht er es dicht,egal wie unsinnig es erscheinen mag.

Den Versuch einen vernünftigen Vergleich anzustreben würde ich auf jeden Fall empfehlen.Wobei es da dann auch wieder auf die persönlichen Umstände ankommt.Bei einem 25 Jährigen geht der Gläubiger nicht davon aus,das er noch 30 Jahre arbeitslos ist,bei einem 55 Jährigen ist es fast sicher,das ein gut bezahlter Arbeitsplatz Illusion sein wird.
Aber Spekulationen helfen hier nicht weiter.Maintalerin muß aktiv werden,wenn sie in Ruhe ihr Gewerbe weiter ausbauen möchte.

Vielleicht findet Maintalerin einen sozial eingestellten Anwalt,der die Kosten
im Rahmen hält.Es gibt auch Schuldnerberatungsstellen,die Selbständige beraten und dies kostenlos oder für ein kleines Geld.


Gruß
Silvia
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 17.08.2006, 09:29   #12
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Peppone
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@Silvia V

Bitte bedenke, dass auch die Postbank einen Insolvenzantrag stellen kann und bei ihrem regiden Handeln vermutlich auch machen wird. Dann kann sie innnerhalb der Einspruchsfrist nur noch selbst Insolvensantrag stellen um die Restschuldbefreiung zu bekommen.

Ich denke auch. Einen Tilgungsplan erstellen, ähnlich dem Privat-Inso.-verfahren und der Bank bzw. deren Rechtsbeistand zukommen lassen.
Ich würde ganz klar auf die Folgen einer Ablehnung des Vorschlages hinweisen.
Der Druck bei "kleinen" Summen ist besonders hoch, da davon ausgegangen wird man könne sich die Summe schnell mal irgendwo in der Verwandschaft holen.
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Alt 17.08.2006, 09:45   #13
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Erst mal vielen Dank für die rege Beteiligung.
Also vor einem GV müsste ich keine grosse Angst haben.

Ich besitze nichts mehr was eine Pfändung lohnen würde. Das Auto ist 19 Jahre alt und kaum pfändbar. Und würde man dieses pfänden wollen, könnte ich mein Gewerbe gar nicht mehr ausführen was keinem dienen würde. Dann bekäme ich nämlich nur noch ALG II und eine Vermittlung in einen gut bezahlten Job kann ich mir mit knapp 50 wohl abschminken.

Aus meinem erlernten Beruf bin ich seit der Lehre raus. Ich wüsste nicht mal auf was ich mich bewerben sollte. Und wegen 6000 Euro in die Insolvenz gehen, halte ich nicht für sinnvoll.
Ich teile diesem Anwalt jetzt erst mal mit wie meine finanzielle Lage aussieht und werde sehen, was er mir dann mitteilt.
__

Gruss Maintalerin
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Alt 17.08.2006, 09:48   #14
Silvia V
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Zitat von Peppone
@Silvia V

Bitte bedenke, dass auch die Postbank einen Insolvenzantrag stellen kann und bei ihrem regiden Handeln vermutlich auch machen wird. Dann kann sie innnerhalb der Einspruchsfrist nur noch selbst Insolvensantrag stellen um die Restschuldbefreiung zu bekommen.

Ich denke auch. Einen Tilgungsplan erstellen, ähnlich dem Privat-Inso.-verfahren und der Bank bzw. deren Rechtsbeistand zukommen lassen.
Ich würde ganz klar auf die Folgen einer Ablehnung des Vorschlages hinweisen.
Der Druck bei "kleinen" Summen ist besonders hoch, da davon ausgegangen wird man könne sich die Summe schnell mal irgendwo in der Verwandschaft holen.
Das stimmt,die Bank könnte einen Insolvenzantrag stellen,was aber auch bei der Postbank nur relativ selten der Fall ist.Denn die wissen genau,das dann in den meisten Fällen nichts mehr zu erwarten ist.
Gefährlich wird es allerdings,wenn verwertbare Sicherheiten vorhanden sind(z.B. eine Immobilie),dann wird auch schon mal wegen einigen tausend € die Zwangsvollstreckung eingeleitet.

Auf jeden Fall sollte hier gehandelt werden,ansonsten kommen schnell
noch einige Euros an Kosten dazu.
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 17.08.2006, 10:06   #15
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Du solltest Dich an einen Anwalt oder die Schuldenberatung wenden. Anders kommst Du vorerst nicht aus der Geschichte heraus. Das mit dem GV sehe ich anders. Er kann nichts mehr bei Dir holen, das ist auch nicht das Problem. Aber wenn die Prolls vom Inkassobüro bei Dir auftauchen, kann es unangenehm werden. Denke, daß sich die Postbank bei dieser eher "kleinen" Summe auf einen Vergleich einlassen wird. Denn ansonsten sehen sie von Dir keinen Cent.

Wo nichts ist, kann auch nichts geholt werden. Aber versuchen kann man es ja mal...
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Alt 17.08.2006, 11:35   #16
Silvia V
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Zitat:
Aber wenn die Prolls vom Inkassobüro bei Dir auftauchen, kann es unangenehm werden.
Ja das stimmt..es kann unangenehm werden,insbesondere für die "Prolls".

Denn die haben keine Befugnisse und man muß nicht mal mit denen reden. :twisted:
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Alt 17.08.2006, 13:51   #17
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Zitat:
Ja das stimmt..es kann unangenehm werden,insbesondere für die "Prolls".
Das seh ich genauso. Habe einen 130 Kg schweren und knapp 2 Meter grossen "Proll" zu Hause. Da wär dann wohl Polen offen.

:lol: :pfeiff:

Nee, nee..... da mach ich mir mal keinen Kopp.

Wie gesagt, werde den Anwalt anschreiben und wenn da nix Vernünftiges bei rumkommt, ebenfalls einen Anwalt einschalten.

Also danke nochmal für eure Hilfe und Einschätzung.
__

Gruss Maintalerin
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Alt 17.08.2006, 15:04   #18
Inkasso
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Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso
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Die Postbank arbeitet m.W nicht mit IB Prolls zusammen.

Das Medien Echo wäre wohl zu groß
Ansonsten gilt für jedes Inkassobüro das Besuch ankündigt :

Amtsgerichts Kamen
12 C 54/04),
wo gerichtlich ein Hausverbot für Außendienstmitarbeiter des Inkassobüros erwirkt wurde. Der Schuldner habe sich durch das Schreiben des Inkassodienstes bedroht fühlen dürfen.

wenn man ein Verbot unter Bezugnahme auf obiges Urteil ausspricht
hört die Belästigung in aller regel auf.

Dies wirkt ebenfalls - oder erst recht - auch auf angekündigte Hausbesuche selbst wenn - insbesonders bei Kleinstsummen -
die angekündigten Hausbesuche meistens nur aus drohtechnischen Gründen Bausteinbriefmäsig angekündigt werden und in Wahrheit nie an ein Hausbesuch gedacht wurde.
In diesem Fall bewirkt die Erwähnung des Urteils m.M oft eine Vorzeitige Ausbuchung da sich seitens des Inkassobüros die Hoffnung auf Unkenntnis
des Schuldners erledigt hat.

Bin ich jetzt zu detailversessen gewesen ? :?
oder auch vom Thema abgekommen ?
dann sorry
__

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
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