Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Erstattungsfähigkeit v. Inkassokosten mit Rechtsprechungsnac

Schulden Diskussionen, Rat & Hilfe rund um Überschuldung - Privatinsolvenzthemen im eigenen Unterforum.

-> Achtung <-
In diesem Forenbereich können nur zugelassene Helfer in jedem Thread/Thema schreiben, Hilfesuchende nur im jeweils eigenen Thema/Thread!
Schuldnerberater, Anwälte und ähnlich in diesem Bereich qualifizierte Helfer wenden sich bitte, bei Interesse für erweiterte Schreibrechte, per Kontaktformular an die Redaktion.


Danke Danke:  0
Thema geschlossen

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 16.04.2006, 22:16   #1
Silvia V
Redaktion
 
Benutzerbild von Silvia V
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 2.549
Silvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V EnagagiertSilvia V Enagagiert
Standard Erstattungsfähigkeit v. Inkassokosten mit Rechtsprechungsnac

Zitat:
Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten

Wer eine Rechnung trotz Mahnung nicht zahlt, bekommt es häufig mit professionellen Geldeintreibern - sog. Inkassounternehmen oder Inkassobüros - zu tun. Diese machen dann meist zusätzlich zur ausstehenden Forderung auch noch erhebliche Inkassokosten geltend. Viele Empfänger derartiger Schreiben scheint ein erfürchtiges Erschauern zu packen, wenn sie auch nur "Inkasso" lesen. Offenbar trägt sich noch immer der Irrglaube fort, ein Schreiben von einem Inkassobüro hätte eine andere Qualität als ein einfacher Brief des Gläubigers - aber vermutlich deswegen sind diese Unternehmen auch so erfolgreich.

Nichts desto trotz stellt sich die Frage, ob man als Schuldner die geltend gemachten Inkassokosten tatsächlich bezahlen muss. Ausgangspunkt hierbei ist folgender: Befindet sich der Schuldner in Verzug, hat der Gläubiger einen Anspruch auf Ersatz des sog. Verzugsschadens (§§ 280, 286 BGB), zu dem grundsätzlich auch die Inkassokosten zählen - aber eben nur grundsätzlich - also nicht in jedem Fall - und meist auch nicht in dem Umfang, in dem es von den entsprechenden Unternehmen gefordert wird.



http://verbraucherrecht.blogspot.com...ssokosten.html
__

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06



"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 17.04.2006, 04:48   #2
medea->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 27.02.2006
Ort: Hamburg
Beiträge: 95
medea
Standard Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten mit Rechts........

Hallo Silvia V !

Danke, Dein Artikel kommt mir sehr gelegen.
Das Problem habe ich nämlich auch gerade.
Für mich von Bedeutung ist vor allem der Satz :

Inkassokosten sind nicht erstattungsfähig, wenn die Forderung gegenüber dem Gläubiger bestritten wurde, oder der Schuldner mitteilt, dass er zahlungsunfähig ist.

weiter so !!!!! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
bey medea :stern:
__

meine einträge basieren auf persönlichen erfahrungen und stellen keine rechtsberatung dar.

Wer heute den Kopf in den Sand steckt,
knirscht morgen mit den Zähnen !!!!!!!!!
medea ist offline  
Alt 17.04.2006, 06:24   #3
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Besten Dank Silvia

Bei mir sind diese Brüder ganz schön hartnäckig.

Aber wo nichts ist......
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 17.04.2006, 18:01   #4
rannseier->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 03.01.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 129
rannseier
Standard Re: Besten Dank Silvia

Zitat von wolliohne
Bei mir sind diese Brüder ganz schön hartnäckig.

Aber wo nichts ist......
Die wird man doch relativ einfach los..

Schlag sie mit den eigenen Mitteln..
__

MfG,
Karl
rannseier ist offline  
Alt 17.04.2006, 22:47   #5
Inkasso
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von Inkasso
 
Registriert seit: 25.10.2005
Beiträge: 3.651
Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso
Standard

Intressanter Link
alles nochmal auf den Punkt gebracht

allerdings erfolgreich sind nicht alle Inkassobüros...
Hier in frankfurt befindet sich z.b die eine oder andere Inkasso Ich AG im Existenzminimumslevel ...
Teilweise wird auch heftigst untereinander abgemahnt
Die Unternehmen erkennen immer mehr den Konkurenzkampf und nehmen natürlich die billigsten IBs.
mit den z.b höchsten KickBack Zahlungen.



gruß
jürgen
__

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
Inkasso ist offline  
Alt 22.04.2006, 17:39   #6
Andi_->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 647
Andi_
Standard ...

Die Frage ist auch eher nach der Zulässigkeit der Kosten gerichtet. Darf man jemand der nichts hat und von dem dies auch -bekannt- ist über Gebühr nachstellen?

Bekannt ist die Zahlungsfähigkeit spätestens durch ALG2 Bescheid, bei dem vom Staat bereits die Bedürftigkeit überprüft wurde. Seriöse Gläubiger nehmen dies korrekt hin. Unseriöse Gläubiger versuchen es mit Kontopfändungen und stürzen dadurch Schuldner noch tiefer ab.

Auch in meinem Fall, ironischerweise durch das "Inkassounternehmen" Zollamt Giessen, wurde vom Gläubiger Barmer Ersatzkasse alles unternommen, was rechtlich irgendwie zulässig war. Sogar ein Postsparbuch mit etwa 10 EUR haben sie im Rahmen der Kontopfändung erbeutet.

Ergebnis, als gescheiterter "Ich AG" Gründer hatte ich anschliessend nicht mal mehr ein Konto, weil es der Postbank zuviel Aufwand war, meine Sozialeingänge auf meinem -Guthabenkonto- zu schützen. Eigentlich hätte ich diesen Fall behördlicher Willkür publizieren sollen.

Aber am Ende hat man wenigstens darauf verzichtet, mich noch zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zu nötigen, nur weil ich im Rahmen meiner "Ich AG" die letzten Monate Krankenversicherungsbeiträge schuldig bleiben musste - mangels Einkünften.

Die hier gewährten 600 EUR reichten schliesslich nicht, meine Miete und meinen Lebensunterhalt sicherzustellen, weshalb ich davon natürlich keine KV vor meiner erneuten Arbeitslosenmeldung zahlen konnte. Aber man gibt eine Existenzgründung nur ungern auf ...

Ausser bei uns, da sollte man sich besser schon 6 Monate vor möglichen Verdienstausfällen in einer "Ich AG" wieder arbeitslos melden :|
Andi_ ist offline  
Alt 03.07.2009, 13:53   #7
pinguin
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von pinguin
 
Registriert seit: 22.09.2008
Ort: Südlich Berlin
Beiträge: 3.823
pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Erstattungsfähigkeit v. Inkassokosten mit Rechtsprechungsnac

Eventuell ist hier eine Korrektur fällig, die Ausgangsseite ist nicht mehr existent; (Link im ersten Beitrag ist "not found").
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 03.07.2009, 18:19   #8
ArmesWuerstchen->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.03.2008
Beiträge: 91
ArmesWuerstchen
Standard AW: Erstattungsfähigkeit v. Inkassokosten mit Rechtsprechungsnac

Hallo,


dazu:
Zitat:
Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten
Wer eine Rechnung trotz Mahnung nicht zahlt, bekommt es häufig mit professionellen Geldeintreibern - sog. Inkassounternehmen oder Inkassobüros - zu tun. Diese machen dann meist zusätzlich zur ausstehenden Forderung
auch noch erhebliche Inkassokosten geltend.
Das ist die Geschäfstidee dieser vornehm ausgedrückt "windigen Zeitgesellen"......


Zur Klarstellung
Wer Waren oder Dienstleistungen bestellt oder in Anspruch nimmt,MUSS
diese auch bezahlen !!
Kommt jemand damit in Verzug oder zahlt gar nicht,so muss er dem
Gläubiger die daraus entstehenden Kosten auch ersetzen.
Genau hier ist aber Otto Normalverbraucher überfordert....ob Kosten
(gerade von Inkasso-Unternehmen) wirklich angemessen sind,kann er in der Regel nämlich nicht überprüfen......hier hilft nur die Konsultation eines
Anwaltes oder einer Schuldnerberatungsstelle........



Noch ein Nachsatz zu:
Zitat:
Die Frage ist auch eher nach der Zulässigkeit der Kosten gerichtet. Darf man jemand der nichts hat und von dem dies auch -bekannt- ist über Gebühr nachstellen?
Bekannt ist die Zahlungsfähigkeit spätestens durch ALG2 Bescheid, bei dem vom Staat bereits die Bedürftigkeit überprüft wurde. Seriöse Gläubiger nehmen dies korrekt hin. Unseriöse Gläubiger versuchen es mit Kontopfändungen und stürzen dadurch Schuldner noch tiefer ab.
Das jemand NICHTS hat wird im Zivilrecht erst durch die
"Eidesstatliche Versicherung
festgestellt......

Und wieso "unseriöse Gläubiger" ???.......
Man sollte die Dinge auch mal von der anderen Seite sehen......
Um eine Kontopfändung durchführen zu können,muss ja wohl
ein Vollstreckungsbescheid oder ein Urteil vorliegen......
Es bestand also hinreichend Gelegenheit,dem Gläubiger seine Lage darzulegen.......

Und das ist KEIN Inkassounternehmen......
Zitat:
Auch in meinem Fall, ironischerweise durch das "Inkassounternehmen" Zollamt Giessen, wurde vom Gläubiger Barmer Ersatzkasse alles unternommen, was rechtlich irgendwie zulässig war. Sogar ein Postsparbuch mit etwa 10 EUR haben sie im Rahmen der Kontopfändung erbeutet.
Dabei handelt es sich um die Zwangsweise Beitreibung von Sozialversicherunsgabgaben.....aufgrund staatlichen Vollstreckungsrechtes...

Und das finde ich auch voll gut.....

Denn es ist nicht einzusehen,das man selber keinen Lohn bekommt,weil die Firma (der Chef) angeblich nicht zahlen kann.......nunja....das Zollamt hat bei ihm dann 1,9 MILLIONEN EURO "gefunden".......:-)

__

"...les aristocrates à la lanterne.....".....wie Recht die doch damals hatten......
ArmesWuerstchen ist offline  
Alt 03.07.2009, 19:37   #9
Inkasso
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von Inkasso
 
Registriert seit: 25.10.2005
Beiträge: 3.651
Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso Inkasso
Standard AW: Erstattungsfähigkeit v. Inkassokosten mit Rechtsprechungsnac

Zitat:
Wer Waren oder Dienstleistungen bestellt oder in Anspruch nimmt,MUSS
diese auch bezahlen !!
Seh ich genau so
Zitat:
Kommt jemand damit in Verzug oder zahlt gar nicht,so muss er dem
Gläubiger die daraus entstehenden Kosten auch ersetzen.
Seh ich genau so
Zitat:
Genau hier ist aber Otto Normalverbraucher überfordert....ob Kosten
(gerade von Inkasso-Unternehmen) wirklich angemessen sind,kann er in der Regel nämlich nicht überprüfen......hier hilft nur die Konsultation eines
Anwaltes oder einer Schuldnerberatungsstelle........
Seh ich allerdings nicht so
Ich habe bei unstrittigen Forderungen noch nie die Schuldnerberatungsstelle oder gar einen Anwalt konsultiert sondern ich habe die Inkassogebühren des extern beauftragten Inkassobüros einfach nicht bezahlt
Die Hauptforderung plus eventuelle Mahngebühren habe ich immer direkt an den GL überwiesen und gegenüber dem Inkassobüro die Forderung mangels Vorlage der Gläubigervollmacht bzw - bei abgetretenen Forderungen - mangels Vorlage der Abtretungsurkunde - zurückgewiesen
Ich spreche von ca 7 bis 8 Fällen aus eigener Erfahrung
Bisher ist es noch nie zu ernsthaften Konsequenzen gekommen.
2 bis 3 weitere Briefe kamen bisher immer !
Das ein oder andere IB hat noch ein Call Agent (Telefon Inkasso) eingeschaltet und versucht dadurch Druck zu machen
Manchmal schreibt auch noch der Inkasso Hausadvokat noch 1 oder 2 Briefe
Ein einziges mal habe ich wg Inkassogebühren einen gerichtlichen Mahnbescheid bekommen welchen ich vollumfänglich widersprochen hatte
Danach war Ruhe

lg
__

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
Inkasso ist offline  
Thema geschlossen

Stichwortsuche
erstattungsfähigkeit, inkassokosten, rechtsprechungsnac

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Inkassokosten zuzüglich Anwaltskosten ? Suche BGH Urteil. Gurudev Schulden 4 06.12.2006 10:03
BGH: Inkassokosten sind nicht erstattungsfähig rannseier Schulden 4 07.05.2006 20:45
Info über die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten Inkasso Schulden 11 06.04.2006 11:31
Inkassokosten sind nicht erstattungsfähig Silvia V ...Insolvenz/allgemein Schulden 0 30.03.2006 10:02


Es ist jetzt 23:23 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland