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Start > > -> Wer bescheinigt die Erhöhung des Freibetrags auf einen P-Konto, aufgrund gesetzl. Unterhaltspflichten??

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Alt 01.10.2017, 22:17   #1
Lilafodo
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.09.2017
Beiträge: 9
Lilafodo
Standard Wer bescheinigt die Erhöhung des Freibetrags auf einen P-Konto, aufgrund gesetzl. Unterhaltspflichten??

Hallo!
Mein Freund hat ein Pfändungsschutzkonto. Seit einem Jahr haben wir einen Sohn und der Betrag, worüber er im Monat verfügen darf erhöht sich deshalb um 200 €.

Unsere Bank schickt uns zu seinem Insolvenzverwalter. Er sagt, er darf da nichts ausstellen wegen Befangenheit (es war ein anderer Begriff, aber der fällt mir nicht mehr ein) bzw. weil er ja die Interessen des Mandanten vertritt. Wir also zurück zur Bank, die kann aber immer noch nichts machen.

Wer zum Teufel kann denn nun diesen verdammten Betrag hochsetzen? Unser Sohn ist inzwischen ein Jahr alt und das Geld bräuchten wir dringend.

Liebe Grüße

Geändert von axellino (02.10.2017 um 08:18 Uhr) Grund: Themenüberschrift angepasst.
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Alt 02.10.2017, 06:47   #2
axellino
Foren-Moderator/in
 
Benutzerbild von axellino
 
Registriert seit: 30.07.2013
Ort: Celle
Beiträge: 1.971
axellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiertaxellino Enagagiert
Standard AW: Betrag vom Pfändungsschutzkonto soll hochgesetzt werden!

Zitat:
Wer zum Teufel kann denn nun diesen verdammten Betrag hochsetzen? Unser Sohn ist inzwischen ein Jahr alt und das Geld bräuchten wir dringend.
Den sogenannten verdammten Freibetrag auf den P-Konto des Freundes erhöhen und diesen somit gegenüber der Bank bescheinigen, betreffend der hier bestehenden gesetzlichen Unterhaltspflichten, dürfen geeignete Stellen (anerkannte Schuldner- und Insolvenzberatung) im Sinne von § 305 Abs.1 Nr.1 InsO, aber auch geeignete Personen (insbesondere Rechtsanwalt, Steuerberater) was aber paar Euro bei diesen kostet. Welche Nachweise betreffend der Unterhaltsverpflichtungen vorzubringen wären, sollten vorab bei der geeigneten Stelle/Person erfragt werden.

Desweiteren, warum soll der Freibetrag aufgrund von gesetzlichen Unterhaltspflichten deines Freundes, nur so gering erhöht werden (alter Grundfreibetrag, der sich sowieso auch seid 01.07.2017 erhöht hat + 200 € so ersichtlich aus den anderen von Dir eingestellten Thema ) da stimmt doch was nicht
Ihr lebt und wohnt doch zusammen und dem gemeinsamen Kind wird doch somit Naturalunterhalt gewährt und somit sollte auch der volle Freibetrag zustehen. Dazu sehe ich hier auch zwei gesetzliche Unterhaltspflichten nach § 1601 BGB denn dazu zählen auch, nichteheliches Kind (§§ 1615 a ff. BGB) und auch Dir gegenüber, als Mutter des nichtehelichen Kindes (§§ 1615 l, 1615 n BGB).

In welchen Verfahrensabschnitt befindet sich denn eigentlich der Freund ?
Sollte das Verfahren aufgehoben worden sein und man befindet sich in der sogenannten Wohlverhaltensperiode seines Verfahrens und es pfändet auch kein Neugläubiger ins Konto, dann kann man das P-Konto auch schadlos wieder in ein normales Konto umwandeln, da hier nur noch die Obliegenheiten des § 295 bzw. § 297 InsO gelten und der Treuhänder hat somit auch kein Zugriff mehr auf Konto und Kontoguthaben.

Während der nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens weiterlaufenden Wohlverhaltensphase gibt es nur noch eine Abtretung des pfändbaren Einkommens an den Treuhänder (§ 287 InsO), aber keine Pfändung des Kontoguthabens zu Gunsten des Treuhänders mehr.
__

Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie gerne behalten !!!!

Geändert von axellino (02.10.2017 um 13:46 Uhr) Grund: Ergänzung
axellino ist offline   Mit Zitat antworten
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betrag, hochgesetzt, pfändungsschutzkonto

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