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Start > > -> Privatinsolvenz und EU-Rente, ALGII

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Alt 08.11.2007, 16:46   #1
Ulla
Elo-User/in
 
Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 211
Ulla Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Privatinsolvenz und EU-Rente, ALGII

Hallo,

weiß jemand, ob man die EU-Rente aus gesundheitlichen Gründen beantragen kann, wenn man sich in der Wohlverhaltensperiode befindet?
Oder gibts da Schwierigkeiten, von wegen Arbeit suchen etc.

Danke

Ulla
Ulla ist offline  
Alt 08.11.2007, 19:34   #2
Rüdiger_V
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Ulla,

das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht erwerbsfähig bist, kannst du natürlich Rente beantragen.
 
Alt 08.11.2007, 22:50   #3
Silvana->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.09.2007
Beiträge: 31
Silvana
Standard

Zitat von Ulla Beitrag anzeigen
Hallo,

weiß jemand, ob man die EU-Rente aus gesundheitlichen Gründen beantragen kann, wenn man sich in der Wohlverhaltensperiode befindet?
Oder gibts da Schwierigkeiten, von wegen Arbeit suchen etc.

Danke

Ulla
Zitat:

Rüdiger_VHallo Ulla,

das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht erwerbsfähig bist, kannst du natürlich Rente beantragen.Heute 15:46


Ich bitte um Beachtung das eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
seit dem 01.01.2001 nicht mehr gewährt werden wird.
Es kann nur noch eine Rente wegen einer Erwerbsminderung beantragt werden.
Selbstverständlich kann die Erwerbsminderungsrente ,aus gesundheitlichen Gründen,immer beantragt werden.
Es ergeben sich aber dennoch Konsequenzen, weil Du Dich in der Wohverhaltensperiode ,einer wahrscheinlichen Privatinsolvenz befindest.
Dringend ist zu raten,Deinen Insolvenzverwalter über diesen Sachverhalt zu Informieren,letzendlich auch deshalb,weil sich gegebene Quoten im Insolvenzverfahren ändern können,sofern keine Nullregelung gegeben ist.
Es ergeben sich auch zwangsläufig Änderungen an den Verpflichtungen ,denen sich der in Insolvenz befindliche,ausgesetzt sieht.
Dein Insolvenzverfahren wird nicht beeinträchtigt,auch die Wohlverhaltensperiode wird dennoch anerkannt werden,wenn sich ergeben sollte das eine Erwerbsminderung anerkannt werden wird.
Die Auflagen des Insolvenzgerichtes und des eingesetztem Treuhänders(Insolvenzverwalter) per Beschluss,müssen beachtet werden,wobei jegliche Änderung der Sachlage zu melden ist.
Dein eingesetzter Treuhänder (Insolvenzverwalter)hat die Pflicht,Dir an dieser stelle Beratend,zur Verfügung zu stehen.
Insofern,hat das eine mit dem anderem,schon etwas zu tun!
Es ist eigentlich noch etwas Komplizierter als ich hier nun darstellen kann,weil es den konkreten Fall bedarf.
Grundsätzlich jedoch,ist meiner Empfehlung zu folgen.
Silvana ist offline  
Alt 09.11.2007, 12:14   #4
Ulla
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 211
Ulla Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Danke

Danke Rüdiger und Sylvana für Eure Antworten.

Versuche mich noch zu sortieren, bevor ich diesen Schritt mache und soviel vorab Info wie möglich zu bekommen, werde nächste Woche nochmal zu Rentenversicherung gehen, ob die mir einen Auszug über den Betrag geben könnten, wenn ich sowas beantrage, wieiviel ich bekomme.

Aber ich mit wirklich mit den Nerven fertisch!!

Versuche trotzdem weiterzumachen und nicht aufzugeben...

Gruss

Ulla
Ulla ist offline  
Alt 09.11.2007, 23:31   #5
Silvana->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.09.2007
Beiträge: 31
Silvana
Standard

Zitat von Ulla Beitrag anzeigen
Danke Rüdiger und Sylvana für Eure Antworten.

Versuche mich noch zu sortieren, bevor ich diesen Schritt mache und soviel vorab Info wie möglich zu bekommen, werde nächste Woche nochmal zu Rentenversicherung gehen, ob die mir einen Auszug über den Betrag geben könnten, wenn ich sowas beantrage, wieiviel ich bekomme.

Aber ich mit wirklich mit den Nerven fertisch!!

Versuche trotzdem weiterzumachen und nicht aufzugeben...

Gruss

Ulla
Sortieren ist gut !

Eine persönliche Anmerkung sei mir erlaubt.

Natürlich ist es gerechtfertigt,nachzufragen welche Rentenhöhe,erwartet werden kann,sofern eine Erwerbsminderungsrente bewilligt werden würde.
Es stört mich ein wenig,das sowohl als auch !
Entweder ich bin Erwerbsfähig -oder nicht -!
Die "Entscheidung dafür oder dagegen",von der erwarteten Rentenhöhe abhängig zu machen,ist ein Widerspruch in sich.
Niemand der eine solche Rente beantragen muß,läßt sich von der zu erwartenden Rentenhöhe leiten.
Wer nicht mehr kann,weil es gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt,die ein weiteres Erwerbsleben unmöglich machen,kann zwar nachfragen was in Finanzieller hinsicht zu erwarten wäre,um völlig unabhängig davon eine Rente wegen Erwerbsminderung beantragen zu müssen.
Die Konsequenzen,die sich daraus ableiten sind unerbittlich in jeder hinsicht.Freiwillig wird niemand eine Erwerbsminderung beantragen,um die Konsequenzen nicht zu beachten.
Wenn nichts mehr geht bleibt nur die Grundsicherung,trotz Rente,um einen Lebensstandard zu haben der sich an der Sozialhilfe orientiert.

Der bisherige Gesellschaftliche Status geht in fast jedem falle verloren,sofern nicht ein Grundgehalt bezogen wurde,das die zu erwartende Rente,den Sozialhilfesatz, überproportional übersteigen kann.
Selbst dann treten die Bedingungen einer Privatinsolvenz ein,wobei geregelt wurde,welche Beträge eines Einkommens,zum Selbstbehalt gehören.

Das jeder in solcher Situation mit den "Nerven fertisch ist" steht außer frage,wobei dennoch verlangt wird -Orientierung zu haben!?

Allein ,die Feststellung der Erwerbsminderung von der zu -eventuell erwartetenten Rentenhöhe abhängig zu machen -ist unlogisch,nicht begründet,und wird in der Wertung ,zum für und wieder einer Erwerbsminderung,nicht berücksichtigt.

Es bleibt nur die Konsequenz,Arbeitsfähig oder unfähig zu sein,mit all den Beschränkungen die erwartet werden müssen.
Also,nicht sowohl als auch,sondern entweder oder !?
Silvana ist offline  
Alt 10.11.2007, 14:06   #6
Ulla
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Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 211
Ulla Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Nene, mache da nix abhängig von Rentenhöhe

Hallo Silvana,

bin für jede Antwort dankbar! Sehe dass auch als Zuspruch an.

Verstehe schon, dass es sich vielleicht so widerspältig angehört, ABER:
so hatte ich meinen Beitrag nicht gemeint,ich meinte natürlich nicht, dass ich diese Entscheidung von der Rentenhöhe abhängig mache,
mit sortieren meinte ich, nach meinen nervlichen Zusammenbrüchen, wo ich garnichts sortieren konnte, weder Artztermine noch sonst irgendwas,mich in der Richtung zu sortieren und anzufangen, nächste Woche weitere Termine diesbezüglich zu machen.

Auch geht meine Ärztin in Pension Ende des Jahres, heisst also einen neuen Arzt für meine Nerven zu finden etc...

Da ich in der Vergangenheit viel Sch.. erlebt habe,versuche ich in den letzten Jahren mich gut zu informieren, bevor ich wieder irgendwo ins offene Messer seitens der Ämter renne bzw. mich dann entsprechend wehren kann.

Also abhängig mache ich von der Rentenhöhe garnix, es geht mir eher darum den längst fälligen Schritt zu tun, und den damit Konsequenzen klarzukommen. Vielleicht ist es Angst vor eigenen Courage, denn arbeitsfähig bin ich nicht noch gross belastbar.

Auch habe ich nach einem hart erkämpften Insoverfahren auch grosse Angst, da irgendwas etwas falsch zu machen und bevor ich der Treuhänderin den Schritt mitteilen,möchte ich schon etwas Info haben,nichtdass die mir wieder alles kurz und klein hauen...
Hat mein Ex-Treuhänder schon mal versucht und dank einer kompetenten SChuldnerberaterin kam er damit nicht durch, war aber1.5Jahre Kampf ohne Ende.

Aber ich hätte schon gern im Vorfeld gewusst, was mich da so in etwa erwartet seitens der Ämter.

Gruss

Ulla



Zitat von Silvana Beitrag anzeigen
Sortieren ist gut !

Eine persönliche Anmerkung sei mir erlaubt.

Natürlich ist es gerechtfertigt,nachzufragen welche Rentenhöhe,erwartet werden kann,sofern eine Erwerbsminderungsrente bewilligt werden würde.
Es stört mich ein wenig,das sowohl als auch !
Entweder ich bin Erwerbsfähig -oder nicht -!
Die "Entscheidung dafür oder dagegen",von der erwarteten Rentenhöhe abhängig zu machen,ist ein Widerspruch in sich.
Niemand der eine solche Rente beantragen muß,läßt sich von der zu erwartenden Rentenhöhe leiten.
Wer nicht mehr kann,weil es gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt,die ein weiteres Erwerbsleben unmöglich machen,kann zwar nachfragen was in Finanzieller hinsicht zu erwarten wäre,um völlig unabhängig davon eine Rente wegen Erwerbsminderung beantragen zu müssen.
Die Konsequenzen,die sich daraus ableiten sind unerbittlich in jeder hinsicht.Freiwillig wird niemand eine Erwerbsminderung beantragen,um die Konsequenzen nicht zu beachten.
Wenn nichts mehr geht bleibt nur die Grundsicherung,trotz Rente,um einen Lebensstandard zu haben der sich an der Sozialhilfe orientiert.

Der bisherige Gesellschaftliche Status geht in fast jedem falle verloren,sofern nicht ein Grundgehalt bezogen wurde,das die zu erwartende Rente,den Sozialhilfesatz, überproportional übersteigen kann.
Selbst dann treten die Bedingungen einer Privatinsolvenz ein,wobei geregelt wurde,welche Beträge eines Einkommens,zum Selbstbehalt gehören.

Das jeder in solcher Situation mit den "Nerven fertisch ist" steht außer frage,wobei dennoch verlangt wird -Orientierung zu haben!?

Allein ,die Feststellung der Erwerbsminderung von der zu -eventuell erwartetenten Rentenhöhe abhängig zu machen -ist unlogisch,nicht begründet,und wird in der Wertung ,zum für und wieder einer Erwerbsminderung,nicht berücksichtigt.

Es bleibt nur die Konsequenz,Arbeitsfähig oder unfähig zu sein,mit all den Beschränkungen die erwartet werden müssen.
Also,nicht sowohl als auch,sondern entweder oder !?
Ulla ist offline  
Alt 10.11.2007, 21:41   #7
Silvana->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.09.2007
Beiträge: 31
Silvana
Standard

Zitat:

Also abhängig mache ich von der Rentenhöhe garnix, es geht mir eher darum den längst fälligen Schritt zu tun, und den damit Konsequenzen klarzukommen. Vielleicht ist es Angst vor eigenen Courage, denn arbeitsfähig bin ich nicht noch gross belastbar.

Liebe Ulla !

Natürlich weiß ich das Du so nicht verstanden werden wolltest.

Um in diesem Lande eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen
ist es ein schwieriger,langwährender Weg der oft mit Enttäuschung endet.
Sei es die zu erwartende Rentenhöhe,die Ablehnung einer solchen,die etwaige Befristung auf Zeit oder auch bei einer vollen Erwerbsminderung "auf dauer" -die ständige Überprüfung dieses Anspruches,um jederzeit den bereits gewährten Rentenanspruch zu verlieren.

Ich habe meine letzte Antwort nur deshalb so formuliert,weil Dir einiges klar werden sollte,um das oben Zitierte,als Erkenntniss reifen zu lassen.

Nur Du allein triffst die Entscheidung eine Erwerbsminderungsrente beantragen zu müssen,während alle anderen ,entweder Helfer oder Verweigerer sind.Ich weiß,das ist eine einfache Definition der Dinge für die es immer einer Fachlich versierten Begründung bedarf,in welche Richtung auch immer.

Es macht darum Sinn-sich die Helfer zu suchen !

Das sollte Dein Hausarzt sein,der Facharzt für Nervenheilkunde,u.U sogar der zuständige Amtsarzt der Bundesagentur für Arbeit.
Letztlich ist die Wertung und Darstellung eines längeren Krankheitsverlaufes von nöten -welcher nachvollziebar ist.

Ich entnehme Deiner Darstellung das es sich um eine Psychische Erkankung handelt,eventuell begleitet von anderen Erkrankungen die vermutlich Psychosomatischer Natur sein könnten.

Nach vielen Jahren ist auch bei den Hausärzten angekommen,das Psychische Erkrankungen ernst zu nehmen sind,erkannt werden und einer Häufung unterliegen die fast verzweifeln läßt.
Bevor Du also eine Rente beantragst,sollte es viele Versuche gegeben haben die Heilung zu versuchen.
Das schließt den Aufenthalt in einer Nervenklinik ein,sei dieser Teil oder Vollstationär.Da Reha vor Rente geht,wird Dir angeraten werden eine Kur oder anderes in Anspuch zu nehmen.
Gegebenenfalls kann eine Schwerbehinderung festgestellt werden,entweder eine Gleichstellung von 30 % Gdb oder mindestens 50 % Gdb,die andere möglichkeiten zu läßt.
Bevor Dir tatsächlich ein Rente wegen Erwerbsminderung zugestanden wird,werden alle Optionen geprüft die möglich sind um zu verhindern eine Rente zu zahlen.
Das muß nicht immer nachteilig und böswillig für den Betroffenen ausgelegt werden.
In jedem falle ist Deine ,oben Zitierte, Schlußfolgerung das Alpha und das Omega,um wieder zum Alpha zurück kehren zu können.

Manchmal wird das Omega,ein Alpha-in diesem Sinne !
Silvana ist offline  
Alt 11.11.2007, 13:11   #8
Ulla
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Beiträge: 211
Ulla Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Danke

Hallo Silvana,

ganz herzlichen Dank für Deine Antwort. Du sprichst mir auch aus der Seele, aber gut formuliert! Werde mir alles durch den Kopf gehen lassen. Es ist gut, dass Du mir das alles aufgeschrieben hast, genau das sind meine Gedanken.... und ich weiss, dass nach langem hin und her, auch eine Ablehnung kommen kann. Für mich wäre das ein weiterer Kampf...

Aber mit dem Alpha und Omega habe ich noch nicht so ganz verstanden...
(stehe da noch ein wenig auf der Leitung..)

Habe schon mehrere Kuren etc. hinter mir, durch sehr "anstrengende" Lebengeschichte, will das nicht näher hier ausbreiten... also schon einiges hinter mir, die mir in den jeweiligen Situationen geholfen haben.

Ich hatte Ende 2005 eine weitere Kur, deren Kurerfolge durch die ungeheuren Aktionen des Ex-Treuhänders in Grund und Boden getreten wurde. Also nix mit Gesundheit.
Es folgte in Anfang 2006, am Tage nach meiner Rückkehr aus der Kur, ein 7 monatiger heftigster Gerichtskampf, wo mir alle Nase gedroht wurde, mir das Inso zu kippen (aufgrund Falschaussagen des Treuhänders!).

Dennoch kämpften die Schuldnerberaterin und ich und bin dann in die Wohlverhaltensperiode gekommen und konnte den alten Treuhänder im Gerichtstermin absägen. Mit der neuen Treuhänderin komme ich bis jetzt gut klar.

Ein neuer Kurantrag, mit detaillierter Beschreibung wieso weshalb warum, wurde von der Rentenversicherung abgelehnt. Wegen Kur nur alle 4 Jahre, dieser Widerspruch wurde in Hamburg entschieden.
Mir ging es nach dem Gerichtskampf wegen Inso monatelang sehr, sehr schlecht, war auch krank geschrieben...Psychosomatische Zustände vom Feinsten, kein Wunder, wenn man über ein Jahr diesem ungeheueren Treuhänder ausgeliefert war. Er machte seine Arbeit nicht und schob, am Ende des Jahres 2005, nach 3maliger Aufforderung unter Androhung von Zwangsgeld seitens des Gerichts, seine Untätigkeit auf mich und liess keine Gelegenheit aus, mich schriftlich!!!! dermassen zu denunzieren, ohne Worte....
Die Rechtspflegerin bei Gericht schenkte ihm, ohne Anhörung meinerseits Gehör und verfasste einen Beschluss nach dem anderen, um mir übelst mitzuspielen.!!!!Allen Gläubigern wurde mitgeteilt, dass ich Beschlüsse des Gerichts missachten würde, meinen Pflichten nicht nachkommen würde etc... Diese Beschlüsse dieser wildgewordenen Rechtspflegerin wurden aber seitens des Richters wieder ausgebügelt, der mir wohl noch irgendwo wohlgesonnen war.

So wie es damals verstanden habe, konnte die Rechtspflegerin ihre falschen Beschlüsse erlassen, die dann nicht mehr zurückgenommen werden können. Man konnte sich rechtlich dagegen nicht wehren.

Aufgrund des falschen Beschlusses versuchte natürlich gleich ein Gläubiger, mir an den Kragen zu gehen etc... Ich kann nur sagen, was ein Irrsinn! Konnte mich aber, dank der Schuldnerberaterin erfolgreich gegen alles wehren! Der Richter setzte sich wohl dann aber ein, um diesen Mist der Rechtspflegerin gerade zu rücken!

Diese schriftlichen Falschaussagen und Lügen konnten wir alle widerlegen, hatte ja allen Schriftverkehr schön aufgehoben und abgeheftet.
Aber diese Bedrohung der Existenz, und das auf Monate...
Schliesslich schrieb ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den TH, die wahrscheinlich eh keiner gelesen hat, ging aber aufs Gericht und an die richtigen Stellen.

Ergebnis: Bei der Verkündung beim Gerichtstermin wegen Inso, konnte mich die Rechtspflegerin nicht eines Blickes würdigen, mir wurde die Wohlverhaltensperiode in 2 Minuten gewährt, der alte TH in 1 Minute abgesägt, die neue gleich festgesetzt. Das ganze dauerte 5 Minuten!
Irre kann ich nur noch sagen!

Seitdem läuft zumindest Inso alles in trockenen Tüchern (jedenfalls bis jetzt!).
Die neue Treuhänderin hatte bei meinem Erstbesuch eine superdicke Gerichtsakte von mir vor sich liegen und meinte, um gotteswillen, was haben Sie denn gemacht, kannten Sie den TH privat, gabs da irgendwelche Fehden? Eine dicke Gerichtsakte, als wäre ich was weiss ich für eine Kriminelle (mindestens Serienkiller!! grins!)

Nein, sagte ich nur, ich habe den TH nur 2mal gesehen, am Anfang und beim Gericht, ansonsten nur meine Dokumente dort abgegeben...

Im Frühjahr dieses Jahres war ich einer stationären Einrichtung, wo ich aber vorher erst wochenlang hartnäckigst die Kürzung für den stationären Aufenthalt hier beim Amt ausgekämpft habe und ohne Kürzung dahin fahren konnte.
Dies war aber nicht die richtige Klinik für mich, war mir vorher aber nicht so klar. Die haben die Patienten da nur mit Tabletten vollgestopft und Gespräche und so waren da nicht so angesagt. War eher noch mehr deprimiert als oben, als ich da zurückkam.

Nochmal mache ich sowas nicht mit.... Wenn ich wieder in die Klinik gehen würde, wäre die Kürzung schon Fakt, sagte mir der Sachbearbeiter bei der Leistungsabteilung im Amt. Also dafür hätte ich keine Nerven mehr, das würde dann ja auch jeglichen Heilungsprozess niederstrecken. Erst Klinik, dann wieder Gezerre mit dem Amt, eventuell Sozialgericht etc...

Meine Ärztin geht ja bald in Pension und ich muss mir jemand neues suchen, sehe ich aber auch nicht als negativ an.

Werde nächste Woche mal verschiedene Stellen kontaktieren, die mir vielleicht noch einen Weg zeigen können, ohne diese Rente zu beantragen.
Momentan sehe ich vielleicht (etwas tunnelsichtig) so keinen Ausweg als die Rente... wenn auch kurzfristig....

Ich danke Dir für die mail, werde auch die bei meiner Sortierung überdenken.

Dieser Beitrag ist wieder länger geworden, aber ich muss mir diesen ganzen Mist mal (wieder) von der Seele schreiben. Wenn einen die Lebensgeschichte nicht schon genug traumatisiert hat, wenn man diese letzten Jahren mit Inso und ALGII hier in Deutschland live durchleben darf, ist man fertisch!


Gruss

Ulla
Ulla ist offline  
Alt 11.11.2007, 23:14   #9
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Silvana
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Hallo Silvana,

ganz herzlichen Dank für Deine Antwort. Du sprichst mir auch aus der Seele, aber gut formuliert! Werde mir alles durch den Kopf gehen lassen. Es ist gut, dass Du mir das alles aufgeschrieben hast, genau das sind meine Gedanken.... und ich weiss, dass nach langem hin und her, auch eine Ablehnung kommen kann. Für mich wäre das ein weiterer Kampf...

Aber mit dem Alpha und Omega habe ich noch nicht so ganz verstanden...
(stehe da noch ein wenig auf der Leitung..)

Habe schon mehrere Kuren etc. hinter mir, durch sehr "anstrengende" Lebengeschichte, will das nicht näher hier ausbreiten... also schon einiges hinter mir, die mir in den jeweiligen Situationen geholfen haben.

Ich hatte Ende 2005 eine weitere Kur, deren Kurerfolge durch die ungeheuren Aktionen des Ex-Treuhänders in Grund und Boden getreten wurde. Also nix mit Gesundheit.
Es folgte in Anfang 2006, am Tage nach meiner Rückkehr aus der Kur, ein 7 monatiger heftigster Gerichtskampf, wo mir alle Nase gedroht wurde, mir das Inso zu kippen (aufgrund Falschaussagen des Treuhänders!).

Dennoch kämpften die Schuldnerberaterin und ich und bin dann in die Wohlverhaltensperiode gekommen und konnte den alten Treuhänder im Gerichtstermin absägen. Mit der neuen Treuhänderin komme ich bis jetzt gut klar.

Ein neuer Kurantrag, mit detaillierter Beschreibung wieso weshalb warum, wurde von der Rentenversicherung abgelehnt. Wegen Kur nur alle 4 Jahre, dieser Widerspruch wurde in Hamburg entschieden.
Mir ging es nach dem Gerichtskampf wegen Inso monatelang sehr, sehr schlecht, war auch krank geschrieben...Psychosomatische Zustände vom Feinsten, kein Wunder, wenn man über ein Jahr diesem ungeheueren Treuhänder ausgeliefert war. Er machte seine Arbeit nicht und schob, am Ende des Jahres 2005, nach 3maliger Aufforderung unter Androhung von Zwangsgeld seitens des Gerichts, seine Untätigkeit auf mich und liess keine Gelegenheit aus, mich schriftlich!!!! dermassen zu denunzieren, ohne Worte....
Die Rechtspflegerin bei Gericht schenkte ihm, ohne Anhörung meinerseits Gehör und verfasste einen Beschluss nach dem anderen, um mir übelst mitzuspielen.!!!!Allen Gläubigern wurde mitgeteilt, dass ich Beschlüsse des Gerichts missachten würde, meinen Pflichten nicht nachkommen würde etc... Diese Beschlüsse dieser wildgewordenen Rechtspflegerin wurden aber seitens des Richters wieder ausgebügelt, der mir wohl noch irgendwo wohlgesonnen war.

So wie es damals verstanden habe, konnte die Rechtspflegerin ihre falschen Beschlüsse erlassen, die dann nicht mehr zurückgenommen werden können. Man konnte sich rechtlich dagegen nicht wehren.

Aufgrund des falschen Beschlusses versuchte natürlich gleich ein Gläubiger, mir an den Kragen zu gehen etc... Ich kann nur sagen, was ein Irrsinn! Konnte mich aber, dank der Schuldnerberaterin erfolgreich gegen alles wehren! Der Richter setzte sich wohl dann aber ein, um diesen Mist der Rechtspflegerin gerade zu rücken!

Diese schriftlichen Falschaussagen und Lügen konnten wir alle widerlegen, hatte ja allen Schriftverkehr schön aufgehoben und abgeheftet.
Aber diese Bedrohung der Existenz, und das auf Monate...
Schliesslich schrieb ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den TH, die wahrscheinlich eh keiner gelesen hat, ging aber aufs Gericht und an die richtigen Stellen.

Ergebnis: Bei der Verkündung beim Gerichtstermin wegen Inso, konnte mich die Rechtspflegerin nicht eines Blickes würdigen, mir wurde die Wohlverhaltensperiode in 2 Minuten gewährt, der alte TH in 1 Minute abgesägt, die neue gleich festgesetzt. Das ganze dauerte 5 Minuten!
Irre kann ich nur noch sagen!

Seitdem läuft zumindest Inso alles in trockenen Tüchern (jedenfalls bis jetzt!).
Die neue Treuhänderin hatte bei meinem Erstbesuch eine superdicke Gerichtsakte von mir vor sich liegen und meinte, um gotteswillen, was haben Sie denn gemacht, kannten Sie den TH privat, gabs da irgendwelche Fehden? Eine dicke Gerichtsakte, als wäre ich was weiss ich für eine Kriminelle (mindestens Serienkiller!! grins!)

Nein, sagte ich nur, ich habe den TH nur 2mal gesehen, am Anfang und beim Gericht, ansonsten nur meine Dokumente dort abgegeben...

Im Frühjahr dieses Jahres war ich einer stationären Einrichtung, wo ich aber vorher erst wochenlang hartnäckigst die Kürzung für den stationären Aufenthalt hier beim Amt ausgekämpft habe und ohne Kürzung dahin fahren konnte.
Dies war aber nicht die richtige Klinik für mich, war mir vorher aber nicht so klar. Die haben die Patienten da nur mit Tabletten vollgestopft und Gespräche und so waren da nicht so angesagt. War eher noch mehr deprimiert als oben, als ich da zurückkam.

Nochmal mache ich sowas nicht mit.... Wenn ich wieder in die Klinik gehen würde, wäre die Kürzung schon Fakt, sagte mir der Sachbearbeiter bei der Leistungsabteilung im Amt. Also dafür hätte ich keine Nerven mehr, das würde dann ja auch jeglichen Heilungsprozess niederstrecken. Erst Klinik, dann wieder Gezerre mit dem Amt, eventuell Sozialgericht etc...

Meine Ärztin geht ja bald in Pension und ich muss mir jemand neues suchen, sehe ich aber auch nicht als negativ an.

Werde nächste Woche mal verschiedene Stellen kontaktieren, die mir vielleicht noch einen Weg zeigen können, ohne diese Rente zu beantragen.
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Wenn der Forenbetreiber ein Zeitlimit setzt ist das Skandalös!

Da ich hier beim Elo-Forum schon einiges erlebt habe, willkürliche sperrung von Forenteilnehmern,das zensieren von eigenen Beiträgen usw. werde ich mich wie bereits angekündigt nun verabschieden.
Dieses Forum ist kein Öffentliches Forum sondern ein willkürliches,in dem sich besonders ,der Redakteur Heiko1961,hervorgetan hat,indem bewußt dargestellte Meinungen unterdrückt worden sind.
Sogar ganze Treads sind gelöscht worden,weil die Politische Meinung nicht behagt,um Eigeninteresse zu bedienen.
Es tut mir leid,ich kann nur raten ,Dir ein Forum zu suchen,wo derartige Praktiken nicht toleriert werden.

Also,alles erdenklich Gute für Dich !
Silvana ist offline  
Alt 12.11.2007, 07:13   #10
Admin2
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Das hat nicht mit Zensur, sondern mit Sicherheit und Nutzbarhaltung des Forums zu tun. Wo ist da der "Skandal"? Diese Einstellung ist in allen Foren mir bekannten Foren vorhanden und kann über "Angemeldet bleiben" umgangen werden.

Für dadurch entstehende Probleme bitte ich um Nachsicht.

Deshalb, weil auch ich diese Option nicht gesetzt habe, schreibe ich längere Antworten in meiner Textverarbeitung und kopiere das Geschriebene dann, nach dem erneuten Loggin, in mein Antwortposting.

HtH Admin2
Admin2 ist offline  
Alt 12.11.2007, 10:07   #11
Martin Behrsing
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Zitat:
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Martin Behrsing ist offline  
Alt 13.11.2007, 23:02   #12
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Silvana
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Wie wäre es denn, wenn man einfach mal etwas leist und dann erst schreibt. Wenn Du ein neues Gerät hast, legst Du ja auch nicht sofort los, sondern schaust auch ersteinmal in die Bedienungsanleitung. Direkt, wenn Du unserer Forum aufrufst erscheint folgender Text.
Hallo Herr Behrsing !

Wie wäre es,wenn auf berechtigte Kritik auch geantwortet worden wäre !?

Meine Kritik richtet sich vornehmlich,gegen das sperren von Forenteilnehmern ohne wichtigen Grund.
Meine Kritik richtet sich gegen das zensieren von Beiträgen,ohne eine adäquate Antwort gegeben zu haben.
Meine Kritik richtet sich gegen das löschen von Treads die sich im Endeffekt als nicht genehm erweisen.
Ein Öffentliches Forum sollte nicht Parteipolitisch sein,sondern zur Kenntniss nehmen, das es ein Spektrum von Meinungen und Kommentaren gibt,die einer Antwort bedürfen, auch wenn diese
unpopulär und nicht "konform" sind.
Solcherlei Praktik, behindert und verhindert die Politische Diskussion, um
als Konsequenz,selbst diese Teilnahme an Gesellschaftlichen Vorgängen,zu
kontaminieren.
Wenn ein Thread,zu welcher Thematik auch immer eröffnet wird,müssen die Nutzer mit Ihrer Meinung Akzeptiert werden,um gegebenenfalls in diesem Thread Argumentativ zu begegnen.
Löschen,sperren,zensieren ist das letzte aller mittel,in einem Öffentlichem Forum nicht hinnehmbar!
Der Hinweis von Admin2 ist gut gemeint,aber selbst nach einem 45-minutigem Aufenthalt in diesem Forum,um eine Antwort zu geben,erscheint das Fenster eines -nichtangemeldetem Mitgliedes ,um das geschriebene im Nirwana verschwinden zu lassen.
Deshalb auch der "Pranger" einer Kontrolltätigkeit die angenommen werden könnte !
Selbst eine eventuelle Korrektur eines Beitrages wird nicht zugelassen,obwohl manchmal nur die Rechtschreibfehler berichtigt werden wollen....

Nö,die Bedienungsanleitung kenne ich wohl,das handeln von sogenannten Redakteuren wie Heiko19.. auch!
Wenn Du es ernst meinst mit einem Öffentlichem Forum,das sich das Erwerbslosenforum Deutschlands nennt,darft Du solche Praxis nicht dulden,
die wiederholt geschehen ist.

Es ist nur schade das bereits geäußerte Kritik ,im allgemeinem, in diesem Thread wiederholt werden muß,obwohl ich viel lieber der/dem Betroffenen
geantwortet hätte.

Es ist einfach schade,ein Öffentliches Forum in "seinem Sinne" zu gebrauchen.
Beispiele habe ich genug,Konsequenzen ziehen solltest Du, im Sinne der Betroffenen !
Silvana ist offline  
Alt 14.11.2007, 16:54   #13
Ulla
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Standard Eine Frage

Hallo Silvana,

ich würde mich doch sehr freuen, wenn Du mir nochmal schreiben könntest....

nur wenns Dir nix ausmacht, bin sehr interessiert an Deiner Antwort zu meiner Problematik.

Danke

Gruss

Ulla
Ulla ist offline  
Alt 14.11.2007, 19:57   #14
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Bienchen
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Hallo Silvana, Du schreibst folgendes:

"Ich bitte um Beachtung das eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
seit dem 01.01.2001 nicht mehr gewährt werden wird.
Es kann nur noch eine Rente wegen einer Erwerbsminderung beantragt werden."

Das stimmt aber nicht !!!!!!!!!
Es gibt weiterhin die Rente wegen Erwerbsunfähigkeit!!!
Ich selbst habe sie auch bekommen. Nur muss man sie alle paar Jahre wieder neu beantragen. Wie lange man die Rente bekommt, liegt bestimmt mit am Sachbearbeiter. Im Allgemeinen läuft sie so zwischen 2 - 4 Jahre. Bei mir sind es 4,5 Jahre, da alle noch durch gerichtliche Instanzen lief.
__

Als Mensch geboren, als Sklave gelebt, am Ende verscharrt!
Bienchen ist offline  
Alt 14.11.2007, 21:29   #15
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Silvana
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Zitat von Bienchen Beitrag anzeigen
Hallo Silvana, Du schreibst folgendes:

"Ich bitte um Beachtung das eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
seit dem 01.01.2001 nicht mehr gewährt werden wird.
Es kann nur noch eine Rente wegen einer Erwerbsminderung beantragt werden."

Das stimmt aber nicht !!!!!!!!!
Es gibt weiterhin die Rente wegen Erwerbsunfähigkeit!!!
Ich selbst habe sie auch bekommen. Nur muss man sie alle paar Jahre wieder neu beantragen. Wie lange man die Rente bekommt, liegt bestimmt mit am Sachbearbeiter. Im Allgemeinen läuft sie so zwischen 2 - 4 Jahre. Bei mir sind es 4,5 Jahre, da alle noch durch gerichtliche Instanzen lief.

Leider, Liebes Bienchen ,ist richtig was ich geschrieben habe.

Nur Rentner/innen denen eine Erwerbsunfähigkeitsrente vor dem 01.01.2001 bewilligt worden ist,erhalten diese als Bestandsschutz weiter.
Diese Rente muß nicht immer wieder neu beantragt werden,sondern wird
vom Rententräger einer regelmäßigen Prüfung unterzogen.
Antragsteller/innen die vor diesem Zeitpunkt Erwerbsunfähigkeitsrente beantragt haben, und im nachhinein bewilligt worden sind, erhalten diesen Status weil der Antrag vor dem Datum 01.01.2001 gelegen hat.

Insofern gibt es weiterhin Erwerbsunfähigkeitsrenter/innen,aber wie schon gesagt,ab dem 01.01.2000 kann nur noch eine Rente wegen Erwerbsminderung beantragt werden.Zum selbem Zeitpunkt wurde auch die Berufsunfähigkeit neu geregelt,welche künftig nur noch Privat abgesichert werden kann.

Ich denke, das es bei Dir auf den Zeitpunkt der Beantragung angekommen ist,welcher,wenn eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit vor dem 01.01.2000 gestellt wurde und angenommen wird,auch zum Zeitpunkt der Antragstellung zu gewähren ist.

Wenn es also mehrere Instanzen gab,um eine Erwerbsunfähigkeitsrente durch einen Gerichtsentscheidung herbeizuführen,weil der Rententräger die Berechtigung dazu in Zweifel gezogen hat,kann es natürlich so sein ,das auch nach dem 01.01.2001 durch einen Gerichtentscheid,oder nachträglicher Anerkennung durch den Rententräger,die Erwerbsunfähigkeitsrente zur Anwendung führt.

Entscheidend ist das Datum der Antragstellung,nicht die verspätete Feststellung durch ein Gericht oder nachträgliche Anerkennung durch den Rententräger zu einem späterem Zeitpunkt

Übrigens,Bienchen,oblag und obliegt die Entscheidung für oder gegen eine Rente in keinem Falle irgend einem Sachbearbeiter,sondern einem Gremium von Gutachtern,die letztlich zu entscheiden haben.

Alles was vor diesem Gremium liegt,stellt lediglich eine Empfehlung dar,die durch Diverse Befunde begründet werden,aber nicht zwingend zu einer (seit 01.01.2001 geänderten Gesetzeslage),Berentung führen müssen.

Auch haben sich einige Vorausetzungen geändert,um überhaupt in Betracht zu ziehen ,Erwerbsgemindert zu sein.

Also nochmals, seit dem 01.01.2001 kann nur noch der Antrag auf Erwerbsminderung gestellt werden,welcher anderen Voraussetzungen unterliegt,als das bei einer Erwerbsunfähigkeit der Fall gewesen ist.

Sollte meine Antwort unbefriedigend sein,ist es an Dir ,Deinen Fall hier darzustellen ,um gegebenefalls zu prüfen ob meine Aussage Korrekt ist.

Silvana ist offline  
Alt 14.11.2007, 23:09   #16
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Silvana
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Zitat von Ulla Beitrag anzeigen
Hallo Silvana,

ich würde mich doch sehr freuen, wenn Du mir nochmal schreiben könntest....

nur wenns Dir nix ausmacht, bin sehr interessiert an Deiner Antwort zu meiner Problematik.

Danke

Gruss

Ulla
Hallo Ulla !

Entschuldige bitte,das das ich es vorgezogen habe ,an dieser Stelle,
gewissermaßen, "einen Punkt" gesetzt zu haben.
Es ging mir um Prinzipien,die es als notwendig erscheinen lassen haben,dargestellt zu werden.
Oft wird vergessen, das es die Forenteilnehmer sind,welche sich mühen Antworten zu geben,Fragen haben,die beantwortet werden wollen,dieses Forum am "Leben erhalten" weil es immer mehr Fragen als Antworten gibt.
Nein,ich vergesse an dieser stelle auch nicht ,die vielen Admins und Redakteure/innen,welche noch mehr mühe haben,die ganze Themenvielfalt
"im Auge" zu behalten,ohne eine grundsätzliche Politische Position beziehen zu wollen.
Es kann und darf sich nicht durch entsprechende "fragwürdige mittel" entzogen werden,was der Beantwortung bedarf.

Nun gut!

Das Alpha und das Omega sind der erste und letzte Buchstabe im griechischem Alphabet.
Biblisch gesprochen,stellen diese Buchstaben den Anfang und das Ende dar,was ich als Synonym benutzt habe.
Ich habe sagen wollen,das Deine Schlußfolgerung,eine Rente zu beantragen zu wollen,eventuell der Anfang (Alpha) und das Omega (Ende) ist,um überhaupt zu einem Anfang (Alpha) zu kommen !

Deshalb könnte das Omega(Ende) ein Alpha (Anfang) sein um die "neuen Seiten im Buch des Lebens,neu zu beschreiben !

In meinen Antworten liegt das Problem,erkannt zu haben ,das Du
einen Ausweg suchst ,der nicht unbedingt,die Lösung darstellt.
Ich weiß nicht wie "Alt" Du bist,und über welche Berufliche Qualifikation- Du verfügst- um anzuknüpfen.

Du solltest Deine Privatinsolvenz nicht überbewerten.
Immerhin hast Du die Kraft besessen,gegen zu halten !
Das können viele der Betroffenen nicht,und deshalb alle Achtung !

Es spielt nicht einmal eine Rolle, warum,wieso, Du, in so eine Situation geraten bist,weil dies kein Entscheidungsgrund ist,eine Privatinsolvenz zu bewerten,um eröffnet zu werden.
Du wirst die Restschuldbefreiung bekommen,das ist das Ziel,wird nicht einfach,aber immerhin !

Einem Sachbearbeiter der Bundesagentur für Arbeit,obliegt es nicht ,zu entscheiden,wann und ob Du Dich zu einer Ärtzlichen Behandlung entschließt,weil es notwendig ist,um die Kürzung der Regelleistung
anzukündigen.
Das noch umstrittene bleibt,das bei einem Vollstationärem Aufenthalt,der Regelsatz gekürzt werden kann,obwohl es gegensätzliche Gerichtliche Entscheidungen gibt.
Die Bundesagentur wird vermutlich eine Begutachtung durch den Amtsarzt
vorschlagen,der Du zu folgen hast,aber nicht unvorbereitet.

Um der Kürzung des Regelsatzes zu entgehen,würde ich Dir raten,eine Teilstationäre Behandlung in Betracht zu ziehen,auch um Deine Verpflichtungen Deines Ehepartners,Deinen Kindern,der Bundesagentur für Arbeit,entgegen zu kommen,ohne Deine Gesundheit vernachlässigen zu müssen.

Dennoch geht es um eine Basis,"dem Tunnel" entgegen zu wirken.

Es wäre richtig und logisch,einen Psychotherapeuten zu bemühen,welcher das Alpha und Omega ,zusammenfügt,um eine Anahmnese der Prognose
gegenüber zu stellen,woraus klar ersichtlich ist,welche Entscheidung sinnvoll wäre.

Also,solltest Du den Anfang machen(das Alpha) ,dem Omega(Ende),
gewichtige Gründe zu geben,um beim Alpha(Anfang) zu verbleiben.

Selbst die Bewilligung einer Rente,schafft Automatismen,die zu einer verschlimmerung des Gesundheitszustandes führen,die in der angenommenen Hoffnung,zur "Ruhe" zu kommen ,das gegenteil bewirken können.
Eine Rente,stellt nicht nicht immer die Lösung des Problemes dar,weil es Alternativen gibt,die nicht gesucht werden.
Manchmal aber auch die "Endlösung" weil es die Gesellschaftlichen Zustände nicht erlauben.

Ein anderer Weg wäre, den Antrag auf eine Schwerbehinderung zu stellen,.
Sofern es eine Schwerbehindertenvertretung im Betrieb gibt,könnte diese Konstellation günstig sein,wobei allein der Antrag auf eine Schwerbehinderung,so dieser anerkannt wird,vielfältige möglichkeiten eröffnet,die bei einer Rente nicht gegeben sind.

Diese eröffneten Konstellationen sind leider nicht verbindliche Gesetzmäßigkeiten,können diese auch nicht sein,weil der einzelfall zur Beurteilung steht.
Deine Ärztin geht in Pension,es wird höchste Zeit,sich an einen Nervenarzt zu wenden,um einen Facharzt an der hand zu haben,wobei die Wartezeiten
unerträglich sind.

Du mußt zurück zum Anfang,einer Selbstbewertung,die Helfer teilen können,weil die Diagnose erheblich ist, in dessen folgen.

Eine Rente ist nur dann sinnvoll,wenn es wirklich keine andere möglichkeit gibt,um kaum andere möglichkeiten zu haben,außer den Zuverdienst,der einer ebensolchen Kontrolle unterliegt,um eventuell die Rente ,so niedrig diese auch ist ,dennoch gekürtzt zu bekommen.
Silvana ist offline  
Alt 16.11.2007, 18:34   #17
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Hallo Silvana,

komme erst jetzt dazu, mich für Deine Antwort ganz herzlich zu bedanken.
Habe zuhause kein Internet und muss jedes Mal irgendwo hin, um ins Internet zu kommen.

Ich habe mir alles ausgedruckt und werde mir alles gut durchlesen und durchdenken.


Danke.

Gruss

Ulla
Ulla ist offline  
Alt 18.11.2007, 13:11   #18
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Hallo,
mri ging es in letzter Zeit nicht so besonders, deshalb kann ich erst jetzt antworten.

Ich habe meine Rente 2003 beantragt. Die Zeit der Anrechnung lief ab Ende 2003/Anfang 2004, da, wo die ganze Sache vors Gericht gegangen ist.
Auch bei de Beratung in der Kur wurde nichts erwähnt, dass es keine Erwerbsunfähigkeitsrente mehr gibt.

Das ist meine Erfahrung.
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Bienchen ist offline  
Alt 18.11.2007, 17:43   #19
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Danke Bienchen.

Bin für jeden Hinweis und Anmerkung sehr dankbar.

Ich hoffe es geht Dir bald besser.

Gruss

Ulla

Zitat von Bienchen Beitrag anzeigen
Hallo,
mri ging es in letzter Zeit nicht so besonders, deshalb kann ich erst jetzt antworten.

Ich habe meine Rente 2003 beantragt. Die Zeit der Anrechnung lief ab Ende 2003/Anfang 2004, da, wo die ganze Sache vors Gericht gegangen ist.
Auch bei de Beratung in der Kur wurde nichts erwähnt, dass es keine Erwerbsunfähigkeitsrente mehr gibt.

Das ist meine Erfahrung.
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Alt 18.11.2007, 21:59   #20
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Zitat von Bienchen Beitrag anzeigen
Hallo,
mri ging es in letzter Zeit nicht so besonders, deshalb kann ich erst jetzt antworten.

Ich habe meine Rente 2003 beantragt. Die Zeit der Anrechnung lief ab Ende 2003/Anfang 2004, da, wo die ganze Sache vors Gericht gegangen ist.
Auch bei de Beratung in der Kur wurde nichts erwähnt, dass es keine Erwerbsunfähigkeitsrente mehr gibt.

Das ist meine Erfahrung.
Gute Besserung !

Deine Erfahrung ist das eine,der korrekte Verlauf ein anderes.
Ich habe bereits beschrieben unter welchen Umständen ,dennoch eine Erwerbsunfähigkeitsrente nach Änderung der Gesetzeslage,zugesprochen werden könnte,wobei folgende Situation hinzu kommen kann.

Eine Erwerbsunfähigkeitsrente wird jedoch weiterhin gezahlt,wenn der Anspruch darauf vor dem 01.01.2001 entstanden ist.

Ein Gericht hat also festgestellt,das der Anspruch auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente,bereits vor dem 01.01.2001 vorgelegen hat.

Das ist ein seltener Fall,berührt meine übrigen Feststellungen jedoch nicht.




Zum besserem Verständniss folgender Auszug:

Erwerbsunfähigkeitsrente
  • in der gesetzlichen Rentenversicherung
Die Erwerbsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wurde zum 31.12.2000 abgeschafft und durch die Rente wegen voller Erwerbsminderung (Erwerbsminderungsrente) ersetzt. Die Erwerbsunfähigkeitsrente wird jedoch weiterhin gezahlt, wenn der Anspruch darauf vor dem 01.01.2001 entstanden ist. Sie wird – allerdings unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Zurechnungszeit - wie eine Altersrente berechnet.
Ein Versicherter ist erwerbsunfähig nach dem bis zum 31.12.2000 geltenden Recht, wenn er aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig nur noch höchstens ein Arbeitsentgelt in Höhe von einem Siebtel der monatlichen Bezugsgröße (im Jahr 2007 350 €) im Monat erzielen kann. Davon wird ausgegangen, wenn der Versicherte nur noch unter zwei Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitsfähig ist. Versicherte, die noch mehr als zwei, nicht aber mindestens acht Stunden pro Tag arbeiten können, sind als erwerbsunfähig anzusehen, wenn ihnen kein ihrem Leistungsvermögen entsprechender Teilzeitarbeitsplatz vermittelt werden kann. Selbständig Tätige sind selbst bei einem Restleistungsvermögen von unter zwei Stunden täglich nicht erwerbsunfähig, solange sie ihre selbständige Tätigkeit weiterhin ausüben bzw. ihren Betrieb nicht abmelden oder übergeben.
Die Rente kann befristet als Zeitrente oder auf Dauer gewährt werden.
Soweit die jeweiligen Voraussetzungen vorliegen, kann die Erwerbsunfähigkeitsrente auf Antrag in Altersrente umgewandelt werden. Bei Vollendung des 65. Lebensjahres wird die Erwerbsunfähigkeitsrente von Amts wegen in Regelaltersrente umgewandelt.
Erzielt ein Versicherter neben der Erwerbsunfähigkeitsrente weitere Einkünfte in Höhe von monatlich mehr als einem Siebtel der monatlichen Bezugsgröße (im Jahr 2007 350 €), kann die Rente unter Umständen nur noch in geringerer Höhe oder überhaupt nicht mehr ausgezahlt werden (siehe Hinzuverdienstgrenzen). Besteht neben der Erwerbsunfähigkeitsrente Anspruch auf Rente aus der Unfallversicherung, kann es zum vollen oder teilweisen Ruhen der Erwerbsunfähigkeitsrente kommen.
§§ 302b, 313 Sozialgesetzbuch VI.
Silvana ist offline  
Alt 19.11.2007, 09:48   #21
andrea35->Emailproblem
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andrea35
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Hallo Bienchen,

die Angaben von Silvana stimmen, du kannst es ja auch in den Link's nachlesen.

Ulla,

du solltest dir vor Beantragung der EM - Rente darüber im klaren sein, dass es ein langer Weg sein kann.

Es gibt sicher Fälle in denen schneller entschieden wird, aber der übliche Weg, du musst zu Gutachtern, deren Gutachten werden mit den Berichten deiner Ärzte diesem Gremium vorgelegt.

Meistens kommt dann eine Ablehnung, dann gehst du in Widerspruch, es kommen evtl, erneute Gutachten dazu, kommt dann wieder die Ablehnung, dann kannst du vor das Sozialgericht.

1/3 aller Fälle bekommen dort recht, die anderen können dann in Berufung gehen, oder irgendwann einen neuen Antrag stellen.

Da können dann locker einpaar Jahre vergehen, bis eine Entscheidung getroffen wird.

Dies alles solltest du in deine Planung einbeziehen.

Andrea
andrea35 ist offline  
Alt 19.11.2007, 15:05   #22
Ulla
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Ulla Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Nochmal danke, dass es wirklich nett!

Bin jetzt erstmal krankgeschrieben, aber mir gehts nicht gut.... völliger Erschöpfungszustand und kraftlos, aber genug der Jammerei..

Habe mir die Antworten alle ausgedruckt und kommen mit in die "Denkkiste".
Kann mir schon vorstellen, dass dies ein langer Kampf wird, aber bei mir ist ja alles mit jahrelangen Kämpfen verbunden.
Wäre somit für mich leider nix neues...

Vielleicht sollte ich das Amt auf mich zukommen lassen, anstatt momentan das selbst anzuleiern, wäre zumindest heute für mich ein etwas erträglicher Gedanke... Mit Gutachten und Rennerei, nachdem was ich mit den Schulden und Inso mitgemacht habe, wäre fast ein Spaziergang (grins, nicht wirklich!)

Habe schon ein paar Termine bei Ärzten gemacht und dann schaue ich mal weiter...die geistige Sortierei hält noch an, geht alles nicht so schnell, bin von den Aufregungen beim Amt der letzten Monate noch ziemlich gerädert und nicht so gerade so super denkfähig nach dem Stress.

Danke

Gruss

Ulla
Ulla ist offline  
Alt 19.11.2007, 23:12   #23
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Silvana
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Zitat:
Kann mir schon vorstellen, dass dies ein langer Kampf wird, aber bei mir ist ja alles mit jahrelangen Kämpfen verbunden.

Es kann ein Kampf sein und sollte nicht zum Krampf werden,wenn Du die Perspektiven bedenkst.

Eine Erwerbsminderungsrente auf Zeit,eine Erwerbsminderungsrente "auf Dauer",mit einer Rente die ähnlich eines Hartz-IV Empfängers gelegen sein dürfte.
Das Privatinsolvensverfahren wäre damit erst einmal vom Tisch bzw. nicht an die üblichen Regeln gebunden.
Dazu käme bestenfalls ein Zuverdienst,welcher in der Auslegung durch den Rententräger, mit größter Vorsicht zu händeln wäre,um im Insolvenzverfahren ,abhängig von der höhe der Rente,als Masse behandelt zu werden,ergo wieder abgegeben werden muß.
Auch könnte ein Insolvenzverwalter auf die Idee kommen,das Dir ein Zuverdienst immer möglich ist,um Quote zu haben.
Schwierig für Dich und dem Insolvenzverwalter,aber Denkbar.

Das alles unter dem Damoklesschwert, einer immer währenden Turnusmäßigen Überprüfung durch den Rententräger,welcher zu jeder Zeit den entschiedenen Verwaltungsakt,so die Behördensprache,aufheben kann ,sollte auf eine Besserung der Gesundheitlichen Verhältnisse erkannt werden.
Letzlich bekommst Du die "Ruhe" Die Du ersehnt hast nicht,sondern einen permanenten Unruhezustand weil Du wiederum eventuell auf die Grundsicherung angewiesen bist,die wie bei Hartz-IV Beziehern nicht ausreichend ist um einigermaßen Leben zu können,und das bereits erwähnte Damoklesschwert über Dich hast.

In vielen Fällen einen sehr bescheidenen Lebensunterhalt,der bestimmt nicht glücklich macht,weil es den ewigen Verzicht bedeuten kann.

Das waren einige Gründe ernsthaft zu überdenken,ob eine Erwerbsminderung für Dich in Betracht kommen kann,oder der Gesundheitliche Zustand keine andere Wahl zuläßt.
Letzteres ist für die Entscheidung des für und ob sowieso wesentlich.

Anders ist es,wenn bei Dir eine Schwerbehinderung festgestellt werden würde,die mit 30% Gdb eine Gleichstellung bedeuten würde,ab 50% Gdb
einen Schwerbehindertenausweis ausgestellt wird,der weitergehende Rechte beinhaltet.

Die Perspektive wäre eine andere.

In Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst,kann über eine andere Berufliche Perspektive nachgedacht werden,die eine Umschulung einschließt,um andere Perspektiven zu haben !

Dein Insolvenzverfahren nähme seinen weiteren Verlauf,um in der Befreiung Deiner Restschuld zu enden.
Du handelst Regelgerecht und hättest eine weitaus größere Chance,Dein Leben in den Griff zu bekommen.
Zumindestens hättest Du es versucht !?

Mir scheint,das Du Dein Privatinsolvenzverfahren etwas überschätzt.

Du bist nicht allein,und Prognostisch werden noch etliche dazu kommen,weil dies auf grund der eckdaten logisch ist.

Nicht ohne Grund ist die Privatinsolvenz- überhaubt- in Deutschland eingeführt worden,aus Nächstenliebe ganz bestimmt nicht.
Mittlerweile stellt dies einen ganz "Normalen Vorgang" dar !

Auch Deine Empfindungen,"nur selbst besonders betroffen zu sein " ist nicht Real,trotz oder wegen aller Schwierigkeiten.

Nehmen wir ein Beispiel:

Die Werbung verspricht, das ein Haus zu bauen billiger ist,als Miete zu zahlen, ohne eventuelle Konsequenzen zu besprechen.
Eine junge Familie ,meinetwegen mit zwei Kindern,läßt sich ein eigenes Heim bauen,natürlich mit entsprechenden Versicherungen.
Beide haben sogar ein wenig Eigenkapital,und sind bisher Erwerbstätig.
Alle Kraft,jede Private Iniziative wird in dieses Haus gelegt.
Natürlich kann und wird nicht voraus gesagt werden können,das es eine Inflation geben könnte,das die Nebenkosten ungleich höher als geplant sein können,das sich die Verteuerung auch auf Lebensmittel erstreckt und eine Versicherung Klauseln beinhaltet,die nicht verstanden wurden, um im Bedarsfall nicht zu haften.Natürlich kann auch keine Garantie gegeben werden das Steuerliche Privilegien ,wie die Kilometerpauschale- Kraft Regierungsbeschlusses entfallen könnten,um nicht voraus zu sehen das der Benzinpreis steigt und steigt.

Am Ende geht nur Das Auto kaputt,der Kühlschrank und der Fernseher ebenfalls,einer wird "ohne Grund Arbeitslos", oder alle beide,Krankheit,Scheidung oder anderes ebnet den Weg,der zu einer Privatinsolvenz führen muß.
Solche Schicksale häufen sich,und sind mindestens mit ähnlichen Leiden verbunden.

Eine Erkenntniss ist,das dies nicht nur Krank macht,sondern Ohnmacht auslöst,die Krank machen muß !

Mit anderen Worten,es ist unmöglich geworden,Lebensziel und Inhalt einigermaßen Planbar zu gestalten,wobei Hartz-IV der auslösende Moment ist,keine Gestaltung zu ermöglichen ,weil von vornherrein klar ist,sollte zum Verlieren geworden sein,alles bereits erreichte- per Gesetz verlieren zu müssen.

Insolvenzen sind vorprogrammiert,auch weil die Werbung viel verspricht was nicht zu halten ist !

Es ist eine Gesetzliche Regelung geschaffen worden,um eine Restschuldbefreiung zu bekommen,die nicht an der Persönlichen Schuld gemessen wird.

Ganz klar mußt Du damit Leben,wie andere auch,und nicht unbedingt daran verzweifeln.

The Show mast go on !

Eigentlich wird oftmals "Russisches Roulette" gespielt,wobei schon vorher klar ist wann die Kugel das Ziel zu treffen vermag.
Silvana ist offline  
Alt 20.11.2007, 15:03   #24
Bienchen->Emailproblem
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Bienchen
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Hallo noch einmal,

ich kann nur meine eigene Erfahrung hier wiedergeben.
Meine Krankengeschichte reicht zurück bis ins Jahr 1984. Obwohl mir im Jahr 1991 schon einmal nehegelegt wurde eine Rent zu beantragen, habe ich dies nicht getan. Schließlich erwartete ich immer noch Besserung. Aber diese trat nicht ein. Nach einer 6-monatigen ABM-Stelle wurde mir dann klar, dass es so nicht weiter gehen kann und ich daraufhin auch nie wieder eine geregelte Arbeit verrichten kann. Es wurden 3 Gutachten erstellt. Sie reichten von völlig gesund, ein bissel krank bis sehr chronisch krank. Im letzten Gutachten wurde zwar meine situation einigermaßen erkannt, jedoch auch angemerkt, dass ich mindestens noch 6 Stunden arbeiten gehen kann. Was natürlich völliger Schwachsinn ist.
Meine Ärztin hat mich so lange krank geschrieben, bis ich ausgesteuert war. Einmal musste ich von der Krankenkasse zum medizinischen Dienst wegen Überprüfung der Krankschreibung. Dann habe ich auch da nichts mehr gehört. Schließlic kennt meine Krankenkasse den gesamten Krankheitsverlauf.
Ich habe dann eine 6-wöchige Kur angetreten. 14 Tage nach der Kur hatte ich meinen Bewilligungsbescheid über 100 % Erwerbsunfähigkeit. Dies war im November 2006. Der Bescheid gilt erst einmal 4 1/2 Jahre, rückwirkend also vom Februar 2004 gezählt. Mal sehen wie es dann weiter geht. Im Sommer des kommenden Jahres werde ich meinen Wiederholungsantrag stellen und auch da wieder kämpfen, falls denen irgendwelche Schikanen noch einfallen.
Das Wichtigste ist, dass man sich nicht unterkriegen lässt.
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