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Start > > -> Inkasso ohne Einschreiben?Ich erhalte seit gut einem Jahr immer mal wieder eine unger

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Alt 13.07.2007, 09:29   #1
IchInBerlin
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Inkasso ohne Einschreiben?Ich erhalte seit gut einem Jahr immer mal wieder eine unger

Ich erhalte seit gut einem Jahr immer mal wieder eine ungerechtfertigte Inkassoforderung. (Ware wurde an ein Versandunternehmen gem. Rückgaberecht zurückgeschickt, ist dort aber angeblich nie angekommen.)

Bislang traf keines dieser Schreiben per Einschreiben ein, nur normale Briefe.

Zudem ist die Anrede falsch ("Herr" statt "Frau").

Wie soll ich reagieren - Oder soll ich überhaupt reagieren, solange kein Einschreiben kommt?
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Alt 13.07.2007, 09:35   #2
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Reagieren sollte man immer, weil sonst das Risiko groß ist, daß ein Mahnbescheid erwirkt wird.

Gibt es einen Einlieferungsschein für die Rücksendung? Wenn ja, dann ist es einfach. Kopie des Einlieferungsscheins mit Widerspruch gegen die Forderung an die Inkassofirma schicken.

Sollte das nicht helfen, dann Beratungsschein beim Amtsgericht holen und Anwalt aufsuchen.
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Alt 13.07.2007, 09:41   #3
gerda52
Redaktion
 
Registriert seit: 21.03.2007
Ort: NRW
Beiträge: 4.514
gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Cool

Auf das Schreiben der Inkassofirma würde ich erst mal gar nicht reagieren. Allerdings ist es angebracht, die Ignorierung der Rücksendung schriftlich beim Gläubiger zu reklamieren mit der Bitte um Klärung. (Vielleicht hast Du noch Belege oder Zeugen für die Rücksendung) Verlange eine Gutschrift der in Rechnung gestellten Ware.

Nach meiner Kenntnis dürfen Gläubiger bei strittigen Forderungen zwar ein Inkassounternehmen beauftragen, können aber von Dir diese Mehrkosten nicht erstattet verlangen.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2007, 09:46   #4
IchInBerlin
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Reagieren sollte man immer, weil sonst das Risiko groß ist, daß ein Mahnbescheid erwirkt wird.
Was für Nachteile hat der Mahnbescheid für mich?

Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Gibt es einen Einlieferungsschein für die Rücksendung?
Nein, aber Zeugen.
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Alt 13.07.2007, 10:12   #5
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von IchInBerlin Beitrag anzeigen
Was für Nachteile hat der Mahnbescheid für mich?

Der nächste Schritt, wenn man nicht zahlt, ist dann automatisch Gericht. Das bedeutet in der Regel unnötigen Ärger und oft auch Kosten.

Nein, aber Zeugen.

Gut! Schriftlich bestätigen lassen. Diese Bestätigung in Kopie jeweils an das Versandunternehmen und an die Inkassofirma mit einem Widerspruch gegen die Forderung schicken. Dann müßte es ok sein.
.
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Alt 13.07.2007, 10:40   #6
gerda52
Redaktion
 
Registriert seit: 21.03.2007
Ort: NRW
Beiträge: 4.514
gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Cool

Zitat:
Was für Nachteile hat der Mahnbescheid für mich?

Der nächste Schritt, wenn man nicht zahlt, ist dann automatisch Gericht. Das bedeutet in der Regel unnötigen Ärger und oft auch Kosten.
Die Aussage ist 'leider' nicht korrekt und vor allem irreführend.

Reagiert man auf den gerichtlichen Mahnbescheid nicht, folgt der Vollstreckungsbescheid. Aus diesem Titel kann dann vollstreckt werden.

Gegen einen Mahnbescheid kann man Widerspruch einlegen, erst dann kommt es u.U. zum streitigen Verfahren.

Wenn die Forderung zu Unrecht besteht, sollte man sich auch durch Androhungen bezügl. gerichtl. Mahnbescheid usw. nicht irritieren lassen.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2007, 11:43   #7
Musterfrau->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 10.06.2007
Beiträge: 400
Musterfrau Musterfrau
Standard

Gegen den Vollstreckungsbescheid kann man auch noch Einspruch einlegen!!!

Gleiche Frist wie beim Mahnbescheid: 2 Wochen ab Zustellung. Auch dann gilt: Das gerichtliche Verfahren KANN in Gang kommen. Muß es aber nicht, wenn der Antragsteller nicht binnen von sechs Monaten seine Forderung auf diese Weise weiterverfolgt.
Musterfrau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2007, 13:30   #8
gerda52
Redaktion
 
Registriert seit: 21.03.2007
Ort: NRW
Beiträge: 4.514
gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Blinzeln

Hallo Musterfrau

Zitat:
Muß es aber nicht, wenn der Antragsteller nicht binnen von sechs Monaten seine Forderung auf diese Weise weiterverfolgt.
Wo kann man das nachlesen, dass diese Frist von 6 Monaten gilt? Es kommt mir ein wenig lang vor.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2007, 21:29   #9
Xas
Elo-User/in
 
Registriert seit: 18.04.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 241
Xas
Standard

das geld für wiedersprüche und anrufe kann man sich bei inkasso sparen, da die nie darauf reagieren! bei mahnbescheid sollte man gleich einen rechtsanwalt nehmen, denn die post von denen nimmt kein ende und die erfinden immer wieder was neues, wie, man hätte sich mit denen auf ne ratenzahlung geeinigt und angeblich schon so und soviel bezahlt, was aber überhaupt nicht stimmt! so war es jedenfalls bei mir! ;-)
Xas ist offline   Mit Zitat antworten
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inkasso, ohne, einschreibenich, erhalte, gut, jahr, immer, mal, unger

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