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Start > > -> hilfe zu kostenfestsetzungsbeschluss

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Alt 15.06.2007, 12:13   #1
wusel
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Registriert seit: 14.03.2006
Beiträge: 286
wusel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard hilfe zu kostenfestsetzungsbeschluss

hi all
ich habe zurzeit ein riesen problem mit kostenfestsetzungsbeschluss
und zwar ging es um eine klage bei sozial gericht gegen die arge
es wurde auch ein anwalt beauftragt und dieser hat dann auch das juristische übernommen
schriftführung anträge gestellt zu pkh und alles was dazu gehört
nun aber hat der anwalt schei*segebaut und das klage verfahren habe ich dann dadurch verloren und auch keine pkh erhalten und muss die kosten nun tragen

der anwalt will geld sehn
und ich bin nicht bereit das zu zahlen weil es seine schuld war das ich das verfahren verloren habe und nicht meine

aber das interesiert diesen nicht und wendet sich ans gericht und läst nun die kosten festsetzen + zinsen

was kann ich gegen tun ?
habe dem gericht die lage mitgeiteilt das dieser mich nicht ordnungsgemäss beraten und vertretten hat und ich nicht einseh das ich durch sein verschulden nun die kosten tragen muss

da ich auch mittelos bin kann ich auch nicht zahlen darum wurde auch seinerzeit pkh beantragt

nun die frage wie kann ich gegen vorgehn ?
das gericht hat nun die kosten festgesetzt +5%zinssen schreiben ist heute gekommen und soll nun zahlen
habe 4 wochen zeit einspruch oder wie auch immer einzulegen

wer weiss da weiter was ich da gegen den kostenfestsetzungsbeschluss machen ??
wusel ist offline  
Alt 15.06.2007, 13:08   #2
Silvia V
Redaktion
 
Benutzerbild von Silvia V
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 2.549
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Beitrag

Zitat von wusel Beitrag anzeigen
hi all
ich habe zurzeit ein riesen problem mit kostenfestsetzungsbeschluss
und zwar ging es um eine klage bei sozial gericht gegen die arge
es wurde auch ein anwalt beauftragt und dieser hat dann auch das juristische übernommen
schriftführung anträge gestellt zu pkh und alles was dazu gehört
nun aber hat der anwalt schei*segebaut und das klage verfahren habe ich dann dadurch verloren und auch keine pkh erhalten und muss die kosten nun tragen

der anwalt will geld sehn
und ich bin nicht bereit das zu zahlen weil es seine schuld war das ich das verfahren verloren habe und nicht meine

aber das interesiert diesen nicht und wendet sich ans gericht und läst nun die kosten festsetzen + zinsen

was kann ich gegen tun ?
habe dem gericht die lage mitgeiteilt das dieser mich nicht ordnungsgemäss beraten und vertretten hat und ich nicht einseh das ich durch sein verschulden nun die kosten tragen muss

da ich auch mittelos bin kann ich auch nicht zahlen darum wurde auch seinerzeit pkh beantragt

nun die frage wie kann ich gegen vorgehn ?
das gericht hat nun die kosten festgesetzt +5%zinssen schreiben ist heute gekommen und soll nun zahlen
habe 4 wochen zeit einspruch oder wie auch immer einzulegen

wer weiss da weiter was ich da gegen den kostenfestsetzungsbeschluss machen ??
Du hast erstmal nur die Möglichkeit eine Beschwerde nach § 104 Abs. 3 Satz 1 ZPO einzulegen.Die Begründung sollte jedoch Hand und Fuß haben,ansonsten ist die Chance sehr gering,das der Beschwerde statt gegeben wird.
__

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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

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Silvia V ist offline  
Alt 15.06.2007, 16:20   #3
wusel
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 14.03.2006
Beiträge: 286
wusel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

das problem war seiner zeit wo ich den anwalt beauftragt hatte da hatte ich stress mit der arge wegen einer einseitigen ev
die ich unterschreiben sollte

habe diese damals per verwaltungsakt auch erhalten + sanktion

bin dann hin mit allen unterlagen zum anwalt hab diese vorgelegt und der hat sich diese angeschaut auch die begründung meiner seite warum ich die ev nicht so unterschreibe

laut aussage des anwaltes war mit der ev nix in ordnung
die begründung die ich der arge bei der anhörung abgegeben hatte zum teil richtig

und der anwalt meinte er sehe gute chancen den prozess zu gewinnen
darauf hat man sich dann verlassen und dem geglaubt und hat dann auch grünes licht gegeben für die anfechtung der ev sowie den verwaltungsakt

mein anwalt schrieb dann zum gericht
mit meiner begründung warum ich die nicht unter schrieben hätte und so weiter
das was der mir seinerzeit gesagt hatte wurde nur ganz kurz erwähnt (angeblicher formfehler in der ev)

das SG urteile zu gunsten der arge und ich habe dann den prozess verloren und mir wurde auch kein PK bewilligt
nun hab ich die kosten am hals und das seh ich nicht ein

zu a laut seiner aussage gute chancen den prozess wegen viele fehler zu gewinnen in der ev
zu b die falschberatung was sich herrausgestellt hat nun
da hätte der anwalt erkennen müssen das diese angeblichen formfehler keine gravierende gründe waren um bei gericht den prozess mit zu gewinnen

und darum seh ich nicht ein das ich nun die kosten tragen soll
in meinen augen hat der den schei*s verbockt
er ist jurist und nicht ich
ich weiss zwar sehr viel aber bin kein jurist

darum gehts bei der sache
auch eine beschwerde seinerzeit gegen das urteil einzulegen lehnte der anwalt ab
mit der begründung wenn man in der ersten instans verliert dann ist da kaum eine chance zu sehn bei einer beschwerde und man hätte noch mehr kosten zu tragen

tja beschwerde hab ich seiner zeit sein gelassen weil ich mir schon dachte
bei einer einseitigen ev die man unterschreiben soll dann noch den prozess zu verlieren in der ersten instans dann hat eine beschwerde gegen das urteil erst recht kein sinn

und das ist nun mein problem die kosten die der pfuscher nun haben will
das gericht hat die kosten festgesetzt ohne auf meine aussage zu reagieren
wusel ist offline  
Alt 16.06.2007, 00:08   #4
1hoss43->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 29.03.2007
Ort: Immenstadt (FRA) Freie Republik Allgäu (atomwaffenfreie Zone)
Beiträge: 176
1hoss43
Standard

Nur eine Idee, die mir grad in den Sinn kommt:

Wie, wenn man die Sache vor die Anwaltskammer bringt?

Wie gesagt, nur ne spontane Idee.

Zitat:
Die Rechtsanwaltskammern sind örtliche Zusammenschlüsse der Rechtsanwälte in der Bundesrepublik Deutschland. Der Bezirk einer Kammer entspricht dem des jeweiligen Oberlandesgerichtsbezirks oder eines Teils desselben. Die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft führt in Deutschland kraft Gesetzes zur Pflichtmitgliedschaft in den regional zuständigen Rechtsanwaltskammern.
Die Rechtsanwaltskammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie nehmen als "mittelbare Staatsverwaltung" die ihnen durch Gesetz übertragenen staatlichen Aufgaben wahr. Unter anderem wirken sie z.B. bei den Verfahren der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft mit, überwachen die Einhaltung des Berufsrechts und vermitteln bei Streitigkeiten zwischen Anwälten und ihren Mandanten. Einzelheiten ihrer Aufgaben und Befugnisse ergeben sich aus der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO).
Sie werden durch einen ehrenamtlichen Vorstand, den die Mitglieder einer Rechtsanwaltskammer aus ihrer Mitte wählen, geleitet. Die einzelnen Rechtsanwaltskammern sind in der Bundesrechtsanwaltskammer zusammengeschlossen.
Den Anwaltskammern angegliedert sind die sog. Anwaltsgerichte. Dieses Gericht entscheidet über berufsrechtlich relevante Verfehlungen von Rechtsanwälten. Neben Geldstrafen können auch Berufsverbote gegen Anwälte ausgesprochen werden.
Quelle
__

Beste Gruesse
Wilfried
1hoss43

Ich soll Dir einen schönen Gruß vom Niveau bestellen....... ihr seht euch ja so selten!

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Ein Lächeln ist die schönste Art, seinem Gegenüber die Zähne zu zeigen!


Die hier gemachte Aussage stellt meine Meinung dar, die aus meiner Lebenserfahrung resultiert und ist keine Rechtsberatung!
1hoss43 ist offline  
Alt 16.06.2007, 11:25   #5
Vater Flodder
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Vater Flodder
 
Registriert seit: 14.02.2007
Beiträge: 332
Vater Flodder
Standard

Zitat:
nun aber hat der anwalt schei*segebaut und das klage verfahren habe ich dann dadurch verloren und auch keine pkh erhalten und muss die kosten nun tragen
Mal verliert man, mal gewinnt man nicht - besonders für Harzties gilt dieses abgewandelte Motto.

Auch ein Anwalt kann vor Gericht verlieren. Solange er seine anwaltlichen Pflichten nicht grob vernachlässigt und hierdurch den Mandaten schädigt (z.B. Fristen versäumt etc), bleibt eine gerichtliche Niederlage für ihn auch ohne Folgen..

Ein Anwalt gibt keine Erfolgsgarantie.

Zitat:
nun die frage wie kann ich gegen vorgehn ?
Nur wenn den Anwalt an der gerichtlichen Niederlage ein Verschulden träfe (was du zu beweisen hättest), könntest du ihn zivilrechtlich auf Schadensersatz haften lassen. Schließlich hat jeder Anwalt für genau solche Fälle eine Berufshaftpflichtversicherung.

Helfen kann dir da aber wiedrum nur ein Anwalt, der überprüft, ob sein Kollege gegen die anwaltlichen Sorgfaltspflichten verstossen hat.
Vater Flodder ist offline  
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