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Start > > -> Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

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Alt 05.12.2013, 19:44   #1
Pinkelpaula->Emailproblem
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Hi.

Hab mal ne Frage wegen eines Mahnbescheids.Ich habe im Januar was bei Ibay verkauft und mit dem Käufer jede Menge Probleme.Hab die Ware dummerweise zurück genommen, obwohl sie korrekt beschrieben war.Der Käufer wollte aber den Kaufvertrag nicht stornieren und dann hab ich dem nach einigem Hin und Her gesagt,ich schick dir die Ware jetzt wieder zu,gekauft ist gekauft und fertig aus.

Der Käufer hat nach meiner Ankündigung den Fall geschlossen und damit ist der Kaufvertrag nichtig geworden.War mein Fehler,ich hätte den Fall selbst schliessen müssen und hätte dann solche Angaben gemacht, das der Kaufvertrag bestehen geblieben wäre.

Gut,der Käufer hat mich dann wegen Warenbetrugs angezeigt.Hab ne Vorladung zur Polizei bekommen und die hab ich ignoriert.Zwei Monate später hat der Käufer mir die erste Mahnung geschickt und ein paar Wochen später ne zweite per Einschreiben.

Ich hatte vor gegen den jetzt erfolgten Mahnbescheid Widerspruch einzulegen,weil ich der Meinung war das der Käufer keine zwei Verfahren in einer Sache eröffnen kann.Ich habe bislang nämlich noch keinen Bescheid das das Verfahren wegen Warenbetrugs eingestellt worden wäre.Das war jetzt mein zweiter grosser Irrtum.Das Gesetz sagt falls der Beschuldigte in der Sache nicht vernommen wurde,braucht er auch von der Einstellung nicht in Kenntnis gesetzt werden.Deshalb gehe ich davon aus das das Verfahren ohne mein Wissen eingestellt wurde.

Nun meine Frage.Ich hab verloren und werde das jetzt bezahlen.Allerdings macht der Käufer in seinem Mahnbescheid Zinsen seit Januar gegen mich geltend,obwohl er das durch seine unsinnige Betrugsanzeige selbst soweit verschleppt hat.Deshalb würde ich wegen der 1,37€ gerne einen Teilwiderspruch einlegen.Dann muss der pingelige Käufer darauf verzichten und die Kosten des Verfahrens bezahlen.

Weiter macht er geltend Vordruck,Porto7,86€.Briefpapier,Umschläge2,00€ und Mahnkosten 5,00€.Sind die Nebenforderungen soweit korrekt?Hoffe es kann jemand was dazu sagen.
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Alt 06.12.2013, 00:29   #2
Inkasso
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Inkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso EnagagiertInkasso Enagagiert
Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Meines Wissens entscheidet die Staatsanwaltschaft ob Anklage erhoben wird oder nicht - die Polizei gibt das lediglich weiter bzw versucht im Vorfeld Informationen zu erhalten

Hatte selbst mal eine Anzeige am Hals (Privatverkauf - nicht gewerblich) und bin der Vorladung auf Empfehlung eines RAs auch nicht gefolgt - Die sache ist dann 2 oder3 Minate später eingestellt worden

Offen gesagt : So richtig verstanden habe ich Deinen ibääh Fall nicht
Du hast bereits einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten ?
__

EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
Inkasso ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2013, 00:59   #3
Pinkelpaula->Emailproblem
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Beiträge: 439
Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Danke für deine Antwort.

Bei dem Ibay-Verkauf hab ich bloss den Fehler gemacht das ich den Fall nicht geschlossen habe.Und nun stehe ich ohne Kaufvertrag da.Obwohl ich mir in der Sache nichts vorzuwerfen habe denke ich das das Gericht gegen mich entscheiden wird,weil eben kein gültiger Kaufvertrag mehr vorliegt.Ich hab dem Käufer die Ware erneut zugeschickt nachdem der so ein Theater gemacht hat und der hat dann die Annahme verweigert.Und beruft sich darauf das der Kaufvertrag annuliert wurde.

Ich kann argumentieren das der sich die Annulierung erschlichen hat. Er muss irgendwo falsche Angaben gemacht haben,aber ist das auch erfolgreich?

Wenn ich jetzt wüsste das gleichzeitig zum Mahnbescheid noch das unsinnige Betrugsverfahren läuft würde ich mit dieser Begründung gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen.Hab gestern aber im Gesetz gelesen das ein Beschuldigter der nicht vernommen wurde von der Einstellung nicht in Kenntnis gesetzt werden braucht.

Tja,wenn ich nun diesen Widerspruch gegen 2 Verfahren gleichzeitig einlege und dann erfahre das das andere Verfahren längst eingestellt wurde,das kann ich mir sparen.

Hab im Juli den Brief von der Polizei bekommen und 27.11 den Mahnbescheid.
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Alt 06.12.2013, 04:27   #4
Doppeloma
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Frage AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Hallo Pinkelpaula,

klingt alles noch sehr konfus was du schreibst, verkaufst du privat /gewerblich ... das macht einen Unterschied bei den Rückgaberechten der Käufer ???

War deine Beschreibung auch mit dem Entsprechenden Hinweis versehen, dass es (bei Privat) keine Rücknahme geben wird ???

Zitat:
Bei dem Ibay-Verkauf hab ich bloss den Fehler gemacht das ich den Fall nicht geschlossen habe.Und nun stehe ich ohne Kaufvertrag da.
Welchen Kaufvertrag meinst du denn, der kommt zustande wenn ein Artikel ersteigert oder per "Sofortkauf" erworben wird, da gibt es doch genug Mails, die dann als Bestätigung schon von "ibäää" kommen, damit ist der Kaufvertrag doch nachweisbar ???

Wird doch überall deutlich darauf hingewiesen bevor man das abschickt, dass man jetzt einen rechtsgültigen Kaufvertrag abgeschlossen hat.

Zitat:
Obwohl ich mir in der Sache nichts vorzuwerfen habe denke ich das das Gericht gegen mich entscheiden wird,weil eben kein gültiger Kaufvertrag mehr vorliegt.
Ich handele (gelegentlich) selber bei ibäää und kenne das genau aus beiden Richtungen, hatte auch mal so einen Kunden, der nach 4 Wochen meinte, das PC-Teil was er von mir erworben hätte, wäre durch einen "Überspannungsschaden" defekt und daher wertlos für ihn ... ???

Schön wenn er das schon nach 4 Wochen meinte bemerkt zu haben, ich tippte eher auf einen Schaden durch Einbaufehler des Käufers, was ich natürlich auch nicht beweisen konnte ...

Aber mein PC hatte noch nie einen "Überspannungsschaden" und dieses Teil lag im Übrigen bereits seit Monaten (funktionstüchtig) ausgebaut und gut verpackt im Schrank ... da passieren solche Schäden an PC-Bauteilen eher selten.

Der Käufer gab trotzdem keine Ruhe, so habe ich das Problem auch frühzeitig an ebäää gemeldet, denn er unterstellte mir auch Betrug und verlangte sein Geld zurück (diese Mails gingen alle auch an ebäää), ich bot ihm sogar an das Teil (zur Prüfung der angeblichen Schäden) zurückzunehmen und ihm dann das Geld zu erstatten ...

Obwohl er ja in meiner Beschreibung lesen konnte (was ich natürlich auch nachweisen konnte), das Teil sei völlig unversehrt/funktionstüchtig gewesen und eine Rücknahme würde es nicht geben, er schickte mir als Antwort die Bilder des (eines) "verschmorten" PC-Teiles, allerdings konnte das jedes baugleiche Teil sein, es gab keine "Erkennungszeichen", dass es sich wirklich um das bei mir gekaufte Teil handeln würde.

Außerdem wußte ich doch nicht was er bis zu diesen Fotos schon alles damit angestellt hatte, immerhin lag der Kauf schon mehrere Wochen zurück ... gleichzeitig drohte er mit Anzeige und Anwalt ...

Ich bat ihn erneut, das Teil einfach zurückzuschicken und dann würde ich die Rückzahlung des Kaufpreises vornehmen, sofern seine Vorwürfe stimmen sollten, dazu war er aber nicht bereit, er würde doch das "Beweisstück" jetzt nicht mehr aus der Hand geben ...

OK, aber dann gibt es von mir auch kein Geld zurück ... ich bekam dann eine negative Bewertung von ihm (die ich entsprechend kommentierte) und auf die Anzeige warte ich heute noch, ist aber schon lange verjährt inzwischen ...

Jedenfalls war ebäää über diese ganze Angelegenheit laufend informiert und ich frage mich, warum du dir die mögliche Unterstützung dort nicht geholt hast ???

Zitat:
Ich hab dem Käufer die Ware erneut zugeschickt nachdem der so ein Theater gemacht hat und der hat dann die Annahme verweigert.Und beruft sich darauf das der Kaufvertrag annuliert wurde.
Wer soll den denn "annuliert haben", hast du das schriftlich bekommen, merkwürdige Ausdrucksweise, wenn man "unzufrieden" ist mit seinem Kauf kann man den doch nicht einfach "anullieren" ...

Zitat:
Ich kann argumentieren das der sich die Annulierung erschlichen hat. Er muss irgendwo falsche Angaben gemacht haben,aber ist das auch erfolgreich?
Ich glaube du siehst das alles viel komplizierter, als es wirklich ist (immer vorausgesetzt du bist rein privater Verkäufer dabei gewesen), war es denn eine hohe Summe (der Kaufpreis) ???

Zitat:
Wenn ich jetzt wüsste das gleichzeitig zum Mahnbescheid noch das unsinnige Betrugsverfahren läuft würde ich mit dieser Begründung gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen.
Das ist doch (aus meiner Sicht) schei*-egal, dem Mahnbescheid würde ich in vollem Umfang widersprechen, er hat die Ware (wie beschrieben) zugeschickt bekommen (wenn er sie nicht annimmt, obwohl er sie gekauft hat, ist das doch nicht dein Problem ...) und du das Geld, damit ist der Handels-Vorgang doch abgeschlossen.

Wenn er dir unlauteres Handeln (Betrug) vorwirft, muss er das auch erstmal beweisen können, ich weiß ja nicht um welchen Gegenstand es da geht und wo er die "Mängel" beanstandet.

Zitat:
Hab gestern aber im Gesetz gelesen das ein Beschuldigter der nicht vernommen wurde von der Einstellung nicht in Kenntnis gesetzt werden braucht.
Wenn es ein Verfahren gibt /gab, dann gibt es auch ein Aktenzeichen dazu (steht bestimmt im Brief von der Polizei) und damit kann man beim zuständigen Staatsanwalt /Gericht nachfragen, immerhin bist du ja dann die "Beschuldigte" da wird man dir schon Auskunft dazu geben (Akteneinsicht kannst du auch fordern !!!) was aus dem Verfahren geworden ist.

Den Widerspruch (teilweise oder vollkommen) kannst du nur gegen die genannte Geldforderung im Mahnbescheid einlegen, einen Mahnbescheid kann sich JEDER ausstellen lassen (gegen eine "geringe" Gebühr beim Amtsgericht), der meint jemanden damit "erschrecken" zu können, die Berechtigung dieser Forderung wird dabei vom Gericht NICHT überprüft.

Zitat:
Tja,wenn ich nun diesen Widerspruch gegen 2 Verfahren gleichzeitig einlege und dann erfahre das das andere Verfahren längst eingestellt wurde,das kann ich mir sparen.
Hier läuft also überhaupt noch kein Verfahren, dass Gericht macht nur ein "amtliches" Formular-Schreiben fertig, völlig unabhängig von irgendwelchen laufenden Verfahren ... erst wenn du komplett /teilweise dieser Forderung widersprochen hast (das brauchst du auf dem Formular nichtmal zu begründen), dann bekommt der "Gläubiger" (dein EX-Kunde ???) die Möglichkeit das am Gericht einzuklagen, was er da von dir (zurück-) haben will ...

Meist ist die "Kuh dann schon vom Eis", denn das kostet richtig Geld für den Kläger (vielleicht mehr als der Gegenstand wert ist ???) und er muss natürlich nun auch Beweise dafür vorlegen, dass du ihn betrogen haben sollst und er deswegen sein Geld (und zusätzlich entstandene Kosten) zurückverlangt ...

Das Gericht wird sich dann schon bei dir melden und dann solltest du auch Beweise für deine Beschreibung (Kopie) und sonstigen Schriftverkehr /Einlieferungsbeleg für das Päckchen usw. in der Sache vorlegen können ...

Ist der Betrag relativ geringfügig wird entweder der Käufer selber oder vielleicht auch das Gericht darauf verzichten diesen Weg zu beschreiten ..., mein "Kunde" hatte wohl keine Lust mehr als er feststellen mußte, dass ich mich nicht von ihm "erpressen" lasse mit wahrscheinlich falschen Fotos und ganz sicher falschen Behauptungen ...

Zitat:
Hab im Juli den Brief von der Polizei bekommen und 27.11 den Mahnbescheid.
Meine Vermutung, das Verfahren wurde bereits eingestellt (wegen Geringfügigkeit /mangels Beweisen des Käufers ???) und nun versucht er sein "Glück" nochmal "auf eigene Faust", per Zustellung eines gerichtlichen Mahnbescheides ...

Ich würde den knallhart "auflaufen lassen", dem Mahnbescheid komplett widersprechen und dann abwarten und trinken ...

Wer von mir Geld haben will muss erstmal beweisen, dass es ihm auch zusteht und Vertrag ist Vertrag, auch bei Internethändlern ... das kann man nicht einfach "anullieren" ...

Davon kann man nur innerhalb 2 Wochen zurücktreten, wenn es sich um einen gewerblichen Verkäufer gehandelt hat ( dann gilt natürlich komplette Ware zurück /Geld zurück), dann muss man seinen Widerruf aber auch entsprechend deutlich schriftlich beifügen.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 06.12.2013, 23:04   #5
Pinkelpaula->Emailproblem
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Danke für deine Antwort Doppeloma.

Ich denke ich werd mal den Widerspruch einlegen.Ich hab mein Angebot die Ware zurück zu nehmen zurückgezogen,als der Käufer nicht bereit war zu stornieren.Ohne das bekomme ich die Provision nicht zurück und das fand ich dann nicht zumutbar und hab unter diesen Umständen mein Angebot zurück genommen.

Ich seh es so,das es jetzt drauf ankommt ob die Ware korrekt verkauft worden ist.Muss leider auf Handy schreiben weil die Eloseite auf meinem Router wieder gesperrt ist,mühsam, daher mach ich jetzt mal Schluss.
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Alt 09.12.2013, 20:15   #6
Pinkelpaula->Emailproblem
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Pinkelpaula Pinkelpaula
Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Eloseite funktioniert ausnahmsweise mal.Ja,ich hab das alles sehr konfus beschrieben.Also ich hab dem als privater Verkäufer zwei Controller für ne Wii verkauft.Der Käufer war mit dem Artikel nicht zufrieden,hat den Zustand übertrieben schlecht dargestellt und ich hab dem geschrieben dann soll er das zurück schicken.

Soweit weit,so gut,als ich den Artikel dann zurück hatte,habe ich mich ein bißchen geärgert,weils eigentlich alles der Beschreibung entsprach.Hab ihm dann nahegelegt sich beim nächsten Mal lieber Neuware zu kaufen,hab ihm schriftlich versichert das ich den Kaufpreis mit Porto ihm erstatten werde,sobald er den Artikel storniert hat,damit ich die Verkaufsprovision zurück bekomme.

Das wollte der aber nicht.Er hat darauf bestanden das ich ihm erst das Geld überweise und sobald er das Geld auf dem Konto hat,würde er den Artikel stornieren.Ich hab den dreimal aufgefordert den Artikel zu stornieren und habe für den Zweck einen Fall eröffnet.Als der dann immer noch nicht wollte,hab ich dem geschrieben das jetzt Schluss ist und ich ihm den Artikel erneut zusende.

Daraufhin hat der die Ware dann storniert.Ich bin jetzt aber bei meiner Ankündigung geblieben,um nicht bei Ibay in eine Erpresserschiene hineinzugeraten.Der hat dann ebenfalls einen Fall eröffnet und dann hat sich ein Ibay-Mitarbeiter das ganze angesehen.Und Ibay hat das gegen ihn entschieden.Bei mir stand "Ihnen wurde keine Schuld zugewiesen" und die weitere Begründung war das der Käufer kein Recht auf eine Erstattung hat,weil die Transaktion ohne PayPal durchgeführt wurde.

Ich hab dem die Portokosten für die Rücksendung erstattet und ihm die Ware auf meine Kosten wieder zugeschickt und der hat die Annahme verweigert.

Das war im Januar und im Juli hab ich dann einen Brief von der Polizei bekommen als Beschuldigter eines Warenbetrugs.Der scheint bei der Polizei Freunde zu haben,anders kann ich mir nicht vorstellen wie eine solche Anzeige aufgenommen werden konnte.Ich hab das einfach ignoriert.Am 27.11 hab ich den Mahnbescheid bekommen und hab dem jetzt vollumfänglich widersprochen.Der Artikel ist für knapp 37€ verkauft worden und der Mahnbescheid lautet schon auf 88€.Da hat der Käufer nochmal 50€ investiert.

Der Käufer beruft sich ausschliesslich darauf das er den Artikel letztendlich trotzdem storniert hat und will deshalb sein Geld zurück.Alles andere kann er auch nicht beweisen,weil er die Annahme verweigert hat.Ich habs glaub ich alles ein bißchen zu kompliziert gesehen das ich dachte wegen des Storno würde jetzt kein Kaufvertrag mehr bestehen.Allerdings ist die Sache von Ibay zu meinen Gunsten entschieden worden.Und in dem Fall besteht ein gültiger Kaufvertrag.Hab wie gesagt dem Mahnbescheid widersprochen und bestehe auf Einhaltung des Kaufvertrags.

Grüsse
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Alt 09.12.2013, 21:19   #7
arbeitslos in holland
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Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

die wesentliche frage lautet:

war der artikel bestimmungsgemäß
zu gebrauchen ??

denn du schuldest nur einen artikel, der seiner eigenschaft nach, benutzbar ist.

gebrauchsspuren sind irrelevant, weil sie die funktion nicht beeinträchtigen und gebrauchsspuren sind ohnehin subjektiv.
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Alt 09.12.2013, 22:17   #8
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Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Der Artikel funktioniert.Er hat 2 kleinere Einkerbungen in der Gummierung des Joysticks bemängelt.Ich hab die Ware auch nicht gross angepriesen,hab mich also nicht darauf festgelegt das die Ware sich in guten oder gar sehr guten Zustand befinden würde.In meiner Beschreibung steht ganz schwammig was von normalen Gebrauchsspuren.

Vor allem aber ist der Mann Nichtraucher und Nikotin gegenüber sehr empfindlich wie er selbst geschrieben hat.In der Tat stammt die Ware aus einem Raucherhaushalt.Hab ihm wie gesagt empfohlen sich nächstes Mal Neuware zu bestellen.

LG
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Alt 09.12.2013, 22:38   #9
arbeitslos in holland
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Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

wenn dem käufer das wichtig genug gewesen wäre, hätte er detailiert nachfragen können.
es gibt zwar ebax-vk die auf nichtraucher/raucher tierhalter/tierlos hinweisen, aber verpflichtend ist das nicht.

ich weiss aber noch von früher, dass ich manche ware 2 tage an der frischen luft stehen lassen mußte, damit sich der nikotingestank verflüchtigt

rauchfreie neuware gibt es eben nur im ladengeschäft

ich hätte auch nicht rückabgewickelt
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Alt 08.04.2014, 16:46   #10
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Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Ja,jetzt mal die letzte Nachricht in diesem Fall.Habe gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt und nach einigen Wochen ging die Sache dann ans Gericht.Der Typ hat daher mindestens nochmal 77€ Gerichtskosten investiert,nach den ca 50€ für den Mahnbescheid.

Er hat also die Klage eingereicht und ich die Klageerwiderung.Der hat überhaupt nicht mehr reagiert.Habe heute das Urteil bekommen,daß die Klage abgewiesen wurde und Rechtsmittel sind auch nicht mehr möglich.

Die Klage von dem war absolut stümperhaft und ohne jede Beweiskraft.Scheint er dann auch bemerkt zu haben.Er hätte seine Feststellungsklage in eine Leistungsklage umwandeln müssen und selbst das hat er unterlassen.Das Gericht hat ihm jetzt erklärt das die Klage aus dem Grund unzulässig ist und auch sonst keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte,weil er keine verwertbaren Beweise vorgelegt hat.

Vielen Dank an alle die mir geholfen haben.Insbesondere auch für den etwas längeren Beitrag von Doppeloma.War davor sogar schon bißchen verunsichert.Da hilft es dann,wenn jemand einem etwas Mut macht.

LG
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Alt 18.04.2014, 17:25   #11
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Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Hab schon die letzte Nachricht in diesem Fall verkündet,doch ist dieser Typ etwas hartnäckiger wie gedacht.Er hat sich an den Ibay Kundenservice gewendet,dann ist er zur Polizei gegangen und schliesslich ist die Sache beim Gericht gelandet.Überall wurde der Typ abgewiesen.Und was macht er nun?Na klar,er geht zum Anwalt.

Hab gestern einen Brief bekommen und soll jetzt die 38€ und 83€ Anwaltskosten bezahlen.Sonst wird erneute Klage eingereicht.Habe den Brief mal fotografiert und werds mal hochladen.

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
img_1949.jpg   img_1950.jpg   img_1951.jpg  
Pinkelpaula ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2014, 19:26   #12
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Standard AW: Mahnbescheid wegen Ibay-Geschäft

Hab vorgestern die zweite Klage in derselben Sache zugestellt bekommen.Die erste habe ich mit Sachurteil gewonnen.Das Urteil ist rechtskräftig und es darf keine sich widersprechende Rechtsprechung geben.

Ich werde dann dem Gericht schreiben das die Klage unzulässig ist,weil in dieser Angelegenheit schon rechtskräftig entschieden wurde.Wer weiss,vielleicht beantragt der Typ ja noch ein Wiederaufnahmeverfahren.Leute gibt`s.
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