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Alt 02.01.2013, 12:20   #1
sincere
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sincere
Standard Kostenloses P-Konto?

Ich habe bei der Bank nachgefragt und die meinten es würde mich trotzdem 10,90€im Monat kosten, dabei dachte ich dass das kostenlos ist? Was mache ich nun am besten? Bin bei der Commerzbank. Danke.
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Alt 02.01.2013, 12:58   #2
gast_
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gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Kostenloses P-Konto?

Man fragt nicht nach nem P-Konto, sondern nach einem Guthabenkonto.

Erst wenn man das hat verlangt man die Umwandlung des Guthabenkontos in ein P-Konto.

Das P-Konto darf dann nicht teurer sein als das Guthabenkonto

http://www.elo-forum.org/schulden/94...hutzkonto.html
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Alt 02.01.2013, 13:06   #3
ZynHH
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Benutzerbild von ZynHH
 
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Kostenloses P-Konto?

Ich habe Online einfach ein Giro-Konto eröffnet, trotz EV und sehr schlechter Schufa war das kein Problem. Damit hatte ich dann ein Kostenloses Konto. Nach Umwandlung in ein P-Konto kostet es 5 Euro Monatlich, Geld das ich mir jetzt zurückholen werde.

Ihr müsst denen nicht erzählen, was ihr vorhabt, einfach ein Konto eröffnen, dann nach ner Woche oder so, einfach umwandeln.

Und erst dann das Konto benutzen.
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 02.01.2013, 21:31   #4
sincere
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Beiträge: 315
sincere
Standard AW: Kostenloses P-Konto?

Danke für die Infos.

Was würde denn passieren wenn jetzt jemand pfänden würde? Ich beziehe ALG II und soweit ich weiß dürfen die das doch eh nicht pfänden, oder?

Sagen wir jemand will 4000€ pfänden welche eh nicht drauf sind - wäre dann mein Konto mit der Summe belastet bis der Betrag ausgeglichen ist? Ich habe auch kein Dispo, daher die Frage ob es dann trotzdem im Minus wäre.
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Alt 02.01.2013, 21:46   #5
ZynHH
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Beiträge: 13.269
ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Kostenloses P-Konto?

Wenn dein Konto gepfändet wird, ist auch dein ALG II davon betroffen, den von die benannten sozialgeld -Schutz gibt es seit einem Jahr nicht mehr.

Sobald du von der Pfändung erfährst gehst du zur Bank und änderst dein Konto in ein P-Konto. Dann kannst du über das Pfändungsfreie Geld darauf verfügen. Nein, es wird nicht ins Minus geführt wenn kein Dispo vorhanden ist.

Konto in Pfändungsschutzkonto umwandeln – Neue Regeln für Hartz IV ab 2012 | Pressemitteilungen-online.de
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 02.01.2013, 21:47   #6
gast_
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Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Kostenloses P-Konto?

Zitat von sincere Beitrag anzeigen

Was würde denn passieren wenn jetzt jemand pfänden würde?

Dann kämst du erst einmal nicht mehr an dein Geld.

Ich beziehe ALG II und soweit ich weiß dürfen die das doch eh nicht pfänden, oder?

Da irrst du.
Gibt genug Themen im Forum dazu...

Sagen wir jemand will 4000€ pfänden welche eh nicht drauf sind - wäre dann mein Konto mit der Summe belastet bis der Betrag ausgeglichen ist? Ich habe auch kein Dispo, daher die Frage ob es dann trotzdem im Minus wäre.
Nein.

http://www.harald-thome.de/media/fil...eitung-all.pdf

http://www.elo-forum.org/schulden/86604-konto.html
Bescheinigung pfändungsfreier Betrag.pdf

P-Konto - Pfändungsschutzkonto - Pfändungsschutz Girokonto

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen : Fragen und Antworten zum Pfändungsschutzkonto (P-Konto)
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2013, 21:57   #7
Holger01
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Registriert seit: 26.01.2012
Beiträge: 1.399
Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Kostenloses P-Konto?

Ich halte es auch für ausgeschlossen, dass die Bank bei Eingang des Pfändungsauftrages dein Konto ins Minus pfändet, wenn du keinen Dispo hast.

Übrigens haben viele Banken verschiedene Kontomodelle mit verschiedenen Preisen, z.B. hier:
VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG - VR GiroKonto - VR Bank Kaufbeuren - Ostallgäu eG

von mtl. € 3,00 inkl. nahezu aller Buchungen bis € 6,45 ++.

Schaue dir das dochmal bei deiner Bank an.
Dann wechselst du zum günstigeren Online-Konto-Tarif.
Und erst dann bittest du um Umwandlung in ein P-Konto.

Die Bank darf weder für die Umwandlung etwas berechnen noch die nachfolgenden Kontoführungsgebühren anheben!

Siehe Urteil hier, OLG Frankfurt 19 U 238/11:
Zitat:
"Leitsatz
Eine Entgeltklausel, wonach für das Führen eines Pfändungsschutzkontos ein (weitaus) höheres monatliches Entgelt verlangt wird als für das Führen des allgemeinen Girokontos, stellt eine unangemessene Benachteiligung der privaten Kunden gemäß § 307 Abs. 1 BGB dar, weil das - auf entsprechendes Verlangen des Kunden - Führen eines Girokontos als Pfändungsschutzkonto im Sinne des § 850 k Abs. 7 Satz 2 ZPO eine Dienstleistung zur Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht darstellt, für die eine Bank auch dann kein Entgelt verlangen kann, wenn sie dadurch höhere Aufwendungen hat."
Quelle: Hessenrecht Landesrechtsprechungsdatenbank Entscheidungen der hessischen Gerichte OLG Frankfurt 19. Zivilsenat | 19 U 238/11 | Urteil | Wirksamkeit einer Entgeltklausel für die Führung eines Pfändungsschutzkontos in Banken-AGB | Langtext vorhande

Sollte deine Bank dann doch die Gebühren anheben wollen, lege ihr einfach dieses Urteil vor, dann wird sie wieder freundlich...


Edit/Nachtrag:
Nachdem ich erst heute von diesem Urteil erfahren habe, gab ich die Info gleich an einen Freund mit P-Konto weiter, von dem ich wußte, dass ihm überhöhte Gebühren berechnet worden waren.
Er ging gleich zu seiner Bank und es stellte sich heraus, dass die Bank im Sommer ihre Tarifstruktur geändert und den Freund, ohne ihn zu informieren, in eine teurere Kontokategorie eingestuft hatte (natürlich ohne "P-Konto"-Bezeichnung, so etwas taucht im Gebührenblatt nicht auf). Jetzt sind wir am Verhandeln, dass er rückwirkend die erhöhten Gebühren erstattet bekommt. Die Chancen stehen sehr gut...

...
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